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  26.07.07 Grand Chamoz "Cordierpfeiler"
Geschrieben von: Zwerggäuer - 03.08.2007, 15:25 - Forum: Frankreich - Keine Antworten

Endlich die ersehnten Tage, Urlaub in den Westalpen. Schwere Touren haben wir uns vorgenommen. Leider hatte es einen Tag vor wir ankamen noch mal auf 2500m geschneit. Aber was wir schon von Chamonix aus sahen, unsere Eingehtour, der Cordierpfeiler an der Westwand der Grand Chamoz war Sonnenüberflutet so spät abends.


[Bild: 5_GrChamoz_Westwand_1.jpg]


Wir fuhren mit einer der letzten Bahnen noch an die Mittelstation der Aig. du Midi Bahn und machten uns auf den Weg Richtung Einstieg.
Da es eher flach ist und man eh wieder am Biwakplatz vorbei kommt, haben unsere kleinen Rucksäcke ganz schön Gewicht. Alles ist dabei, von der Daunenjacke bis zur Rotweinflasche. Das hab ich grad noch nie gemacht. Aber so ein Luxusbiwak hatte ich auch noch nie. Nach 2 Std. waren wir an der 3. Moräne und konnten das Biwak beziehen.


[Bild: 5_Biwak_5.jpg]


Es war eine fantastische Nacht. Sternenklar nicht zu kalt und toller Blick von hoch oben auf Chamonix.

Am nächsten Tag waren wir mit 2 anderen Seilschaften am Einstieg. In einer Route diesen Begehrtheitsgrad darf man nicht auf Einsamkeit hoffen.
Die erste Länge IV+ ging noch gut von der Hand, aber wir merkten schon das wir die Granitkletterei noch nicht gewohnt waren. In der nächsten Länge VI- geht’s dann schon anders zur Sache, noch bin ich frei unterwegs, aber viel Luft ist nicht mehr, ja soviel dazu, Klettern auf Schwierigkeitsgrade zu reduzieren. Was aber total Bock macht, ist das eigenverantwortliche Sichern im Granit.


[Bild: 5_Stef_Riss_1.jpg]


Auch Frank schaut in der ersten schweren Länge der Tour etwas überrascht.


[Bild: 5_gell_do_gucksch_1.jpg]


Kurz Verschnaufen, dann bekomm ich den Volleinlauf in der VIer Verschneidung. Leck o mio, war das schwer. Die Seilschaft vor uns (voll lässige Südtiroler) meinten zwar s`passt, aber mich hat’s voll aufgebläht. Auch der Nachsteiger muss schauen wies geht, na wenn das so weitergeht.


[Bild: 5_Frank_Verschneidung_unten_1.jpg]


Aber es wurde wieder etwas leichter, tolle Riss und Verschneidungslängen wechseln sich ab. Eine tolle Einlage bildet der fantastische Fingerriss in der Wandmitte. Ich musste in dringend noch genau Fotografieren.


[Bild: 5_Frank_Fingerriss_1.jpg]

[Bild: 5_geiler_Fingerriss_1.jpg]


Und weiter geht’s in die schwere Verschneidung, wir haben uns immer noch nicht an den Granit richtig gewöhnt, aber wir können das Tempo der vorrangehenden Seilschaft gut halten. Jetzt kommt beim klettern aber auch richtig spaß auf. Wenn’s net so Arschkalt wär.


[Bild: 5_Frank_Verschneidung_1.jpg]


Der Abschluss der Verschneidung ist noch recht schneeig, wir entscheiden uns für die Variante über den Riss, noch mal traumhafte Kletterei.


[Bild: 5_Frank_riss_1.jpg]


Und bald kommen wir in die Sonne oder sie zu uns (ich glaube wir trafen uns dann in der Mitte
Smile
), was für eine Wohltat.

Hier steigen die meisten dann durch eine Scharte ab. Wir wollten aber noch weiter, der Fels soll nach oben ja immer besser werden. uns Fehlen noch ca. 200klt m zum Gipfel. 120m tun wir uns noch an, dann Seilen auch wir über die Tour ab. Die zwei Südtiroler gehen noch 4 Längen weiter an Gipfel. Wir geben und mit knapp 750klt m zufrieden. Zudem sich keiner von uns mehr in der Lage fühlt einen 7er sicher zu klettern.

Aber sie Abseilfahrt hatte noch allerlei Ruppigkeiten für uns zu bieten. Das Seil klemmte zwar nie, aber die Stände, die man beim hochklettern halt kurz mit einem Cam. hintersichert hatte waren nun sehr moralisch im Abstieg. Von einer Hakenqualität zw. Gut und Super kann nicht die Rede sein. Wir hätten uns gewünscht etwas mehr Opfermaterial und evtl. einen Hammer und 2 Haken dabei zu haben. Aber gut wir haben’s ja überlebt
Smile
.


[Bild: 5_Frank_Abseil_1.jpg]


Wir bleiben dann noch eine Nacht an unserem Biwak über den Dächern vom Chamonix, bevor es am nächsten Tag zum ruhen in die Bergsteigerhauptstadt geht.


[Bild: 5_Cham_oben_1.jpg]


Wer etwas abgebrühter ist als wir, der kann sich hier auch noch kurz frisch machen. Mir war frisch genug
Wink
.


[Bild: 5_lacblou_1.jpg]


Weiter geht’s zur nächsten Tat..... Frank und Stef.

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  08.07.07 Öfelekopf "Rebitschpfeiler"
Geschrieben von: Zwerggäuer - 10.07.2007, 14:11 - Forum: Österreich - Antworten (1)

Ein Thema das uns den Juni schon verfolgte, ließ auch im Juli nicht ab. Das unbeständige Wetter. Für große Westalpentouren fehlt momentan einfach das notwendige Hochdruckwetter, das Planungssicherheit für eine weitere Autofahrt gibt.

Stattdessen schaut man sich klassische Klettereien im näheren Umland an und ist überrascht wie viel man innert 2h Autofahrt so erleben kann.

Unser Ziel ist diesmal, wie schon ein paar mal dieses Jahr, das Wetterstein. Wir wollten ein Schmuckstück der 30er Jahre besuchen, welcher nun endlich wieder den Weg in einen Auswahlführer gefunden hat.

Der vielversprechende Erstbegehername Rebitsch tut sein übriges. Genauer handelt es sich um den Rebitschpfeiler (SW-Pfeiler) des Öfelekopfes. Klassisches klettern im oberen 6. Grad mit einer SL die noch etwas darüber geht und erst im obern 3tel findet man auch leichtere Längen bevor man zum Preussgrat wechselt.

Schon von Gasse unten sieht man die mächtige Wand des Öfelekopfes abends leuchten, er bildet quasi die erste dominante Erhebung der Wandflucht vom Puital zum Scharnitzjoch. Noch ist nicht ganz klar wie und wo der Weg durch diese Wand geht, aber ein intensives Beobachten und Vergleichen ließ dann folgende Linie erahnen.

[Bild: 5_Rebitschpfeiler_1.jpg]


So war es dann auch.

Der Zustieg erfolgt am besten über den Wanderweg zum Söllerpass. Erst an der Stelle wo der Weg das trockene Flussbett verlässt, nach rechts über Kalkplatten zu alten Latschen und weiter am Wandfuß entlang bis der erste deutliche Grat den Weg in einen Kessel frei gibt. Nun zu der gut sichtbaren gelben Wandnische hochklettern II-III.

Die erste Länge nach der Nische, folgt sehr logisch einem Risssytem. Schon hier wird klar was einen erwartet. Nicht überall sollte man arglos hintreten und nicht alles mit aller Gewalt anziehen. Etwas umsichtige Klettertechnik und ein gut sortiertes Camalotset bis Gr.3 waren schon hier sehr hilfreich.
Von einem guten Stand geht's dann in die nächste Länge, steil und nicht wirklich fest geht's zur Sache. Der orange Fels sieht zwar total spitze aus, ist aber eher herb zum Klettern, dafür nimmt der Riss bereitwillig alles Große auf was man ihm in den Rachen schiebt.


[Bild: 5_Simon_2SL3_1.jpg]

[Bild: 5_Simon_2SL_1.jpg]


[Bild: 5_Simon_2SL2_1.jpg]


Die nächsten Längen halten diesen Stil bei, die 6er sind recht fest die fünfer etwas weniger fest die Absicherung bleibt anspruchsvoll aber immer einigermaßen sicher. Man sollte nur nicht glauben man könne die alten Rostgurken wie BH betrachten. Auch bei den Standplätzen muss schon das eine oder andere mal nachgeholfen werden, jedoch nicht immer so möglich wie es gerade gewünscht wird.


[Bild: 5_Simon_3SL_1.jpg]

[Bild: 5_Simon_3SL2_1.jpg]


Bald schon fängt der Quergang an, hier sollte man gut schauen wo es hin geht, schon der 1. Stand nach der 4er Länge ist nicht mehr vorhanden. Am besten man bezieht stand an dem alten Fixfriend. Aber auch ums Eck findest sich ein guter Friendriss. Der folgende 6er ist etwas kippelig am Einstieg, also guten Stand basteln.


[Bild: 5_Simon_5SL_1.jpg]

[Bild: 5_Simon_5SL3_1.jpg]


Vor der gelben Verschneidung kurz aufmerken. Nicht den Haken nach oben folgen (rostiger Karabiner), sondern 3-4m nach unten klettern und dann nach links ansteigend unter die gelbe Verschneidung.

[Bild: 5_Simon_6SL_Stand_1.jpg]


Hier in eine total geniale Risslänge hinein, bis zum Stand an der Kanzel. Wahrer Klettergenuss.


[Bild: 5_Simon_7SL_1.jpg]


Der Weg in die Schlüssellänge ist nun klar, was Anfangs gar nicht so schwer aussieht, gipfelt dann aber schon in schneidige Kletterei, Eine lange Schlinge (min. 180cm) entspannt die Stelle nach dem Holzkeil enorm.


[Bild: 5_Simon_8SL_1.jpg]


Wenns nun nicht Gewittert hätte, wäre der Rest wohl nur noch Formsache gewesen. Da dies aber nicht so war und wir 30min zwischen weiterklettern und abseilen tendierten, hatten die restlichen Längen auch noch ihre Berechtigung. Erst nachdem hinten am Scharnitzjoch wieder die Sonne strahlte, kletterten wir mit leichtem Herzen weiter. Abseilen wollte in der komplizierten Route keiner von uns gerne.

Nach einer brüchigen 5er und 3 leichteren 4er Längen kann man nun an den Preussgrat queren. Ab hier ist das Seil dann mehr lästig als hilfreich.


[Bild: 5_Simon_queer_Preuss_1.jpg]


Wir seilten deshalb aus, und gehen die restlichen 150m im IIer - IIIer Gelände seilfrei zum Gipfel.

[Bild: 5_SimStef_Gipfel_1.jpg]



Doch hält es uns nicht lange, schon quellen die nächsten Wolken an der Schüsselkarspitze und der Abstieg über den Westgrat ist nicht so trivial IIer-IIIer gilt es abzuklettern und nicht immer sieht man die Steinmanschgerl gut. Aber wir schaffen es trotzdem trocken ans Auto.


[Bild: 5_Abstieg_1.jpg]


Ja das war mal wieder eine Abenteuer Route nach unserem Geschmack, viel zu wenig findet man solche alpine Sahnehäubchen bei uns mittlerweile. Dennoch wär's toll wenn diese wenige noch erhalten blieben.

Ein sehr gutes und stimmiges Topo ist im neuen Panico Wetterstein Süd. Nur, unter wenigen Haken versteht der Dolomitengeprüfte normal was anderes. Aber passt scho, sonnst wärs echt langwierig
Smile
.

Tschü zusammen,
Simon und Stef.

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  23.-24. Juni 2007 Fletschhorn Nordwand
Geschrieben von: Zwerggäuer - 25.06.2007, 23:22 - Forum: Schweiz - Keine Antworten

Seit dem Aufbau des Zen Biwak an der Scharte unter dem Wandfuß des Fletschhorns, ist die Fletschhorn Nordwand klassisch. Die Wiener Route durch den rechten Wandteil wird im Frühjahr von einigen Seilschaften gemacht und das Biwak ist gut frequentiert.

Ich hatte mich seit den ersten Bildern dieser Wand gefragt, ob durch den linken kombinierten Wandteil keine Routen führen. Nach einigem suchen habe ich aber Infos gefunden, wonach es eine Route von Allenbach/Känel/Müller, eine von Gabarrou/Asselin und eine von Manoni/Rossi geben soll. Danke an dieser Stelle an alle die mich mit Infos versorgt haben. Wir wollten die Gabarrou gehen, sie soll recht sicher sein, da sie die Seracs weitgehend meidet.

Am Samstag ging’s dann endlich ins Wallis, ein Stück von Simplon Dorf Richtung Rossboden kann man noch hoch fahren aber bald war für meinen Caddy Sabbat. Der weitere Weg zu Fuß ist aber auch sehr Idyllisch.

[Bild: 5_Bach_1.jpg]


Als ich nun das erste Mal die Wand in Wirklich sah, war es schon beeindruckend. Da steht das Bollwerk, geschmückt und verziert von 3 Seracs dazwischen wild zerklüftetes Urgestein.

[Bild: 5_NWand_klein_1.jpg]


Wir beobachteten vom Zen Biwak noch lange die Wand, mögliche Linien wurden durchgespielt. Immer wieder rumpelt es gewaltig. Ich möchte lieber im Eis bleiben so lange wie möglich und den brüchigen Fels meiden wenn's geht. Eine dünne Rinne im mittleren Wandteil scheint die mögliche Schwachstelle zu sein. Diese wollen wir angehen.

Nun hieß es aber erst mal schlafen, man kann noch einmal die Sinne erfreuen, bevor es ins schmale Lager geht.

[Bild: 5_Biwak_4.jpg]


Am nächsten Morgen in aller Herrgott's frühe geht’s los. Aber ich will weit oben sein wenn sich die Wand erwärmt um wenigstens die Steinschlaggefahr so gering wie möglich zu halten. Zum Sonnenaufgang sind wir an der Wand. Wir nehmen uns kurz 2min um diesen, für mich immer wieder, mystischen Moment zu genießen wenn die ersten strahlen über den Horizont blinzeln.

[Bild: 5_Sonnenaufang_1.jpg]


Das Gelände ist schon hier unten kein Sonntagsspaziergang, aber wir kommen gut voran. Gut griffiger Schnee, wechselt mit sehr dünnen Eispassagen. Aber alles noch deutlich unter 60° nur eine kleine Steilpassage an einem Riegel war kurz etwas steiler.

[Bild: 5_Kombi_unten_1_1.jpg]


Das Gelände blieb leicht Felsdurchsetzt auch wenn es nun wieder flacher wurde.

[Bild: 5_Kombi_unten_1.jpg]


Nun war bereits die Eis- oder besser Firnrampe in sicht. Kurze Eisstücke unter gut haftendem aber etwas labilen Firnschnee. Aber eigentlich recht gut zu gehen.

[Bild: 5_Rinne_1.jpg]


Von hier kann man kurz in die Rinne zw. Felspfeiler und Serac queren und berührt so kurz die Route Puffi Magici. Um aber gleich wieder nach rechts auf den nächsten Felsriegel zu zuhalten.

Diesen haben wir dann seiner deutlich schwächsten Stelle in 2SL überwunden. Nicht schwer aber sehr schön, erste Länge Kombiniert bis 75°, zweite Länge rein Fels ca. IV.

[Bild: 5_Felsriegel_kombi_1_1.jpg]

[Bild: 5_Felsriegel_kombi_2_1.jpg]



[Bild: 5_Felsriegel_Fels_1.jpg]


Danach trifft man auf das schöne Gipfeleisfeld. Wir wollten den oberen Pfeiler noch einmal kreuzen um rechts davon auf den Vorgipfel (P3930) zu kommen.

[Bild: 5_Abschlusshang_1.jpg]


Hier oben angekommen kann man endlich genießen was einem 4h im Rücken lag, die Berner Alpen.

[Bild: 5_Berner_Alpen_1.jpg]


Der Weiterweg hinüber zum Gipfel ist nun einfach und leicht zu gehen. Aber so früh im Jahr spürt man dann schon das man sich den 4000m nähert. So richtig gut ist man halt noch nicht Akklimatisiert.

Der unscheinbare Firngipfel ist erreicht, aufziehende Wolken und ein starker Föhnsturm lassen uns aber bald an den Abstieg denken.

[Bild: 5_Gipfel_2.jpg]


Beim Abstieg zeigt sich die Wand noch einmal im Profil, schon ein majestätischer Anblick, finde ich.

[Bild: 5_Wand_profil_1.jpg]


Nach dem wir eine etwas andere Durchstiegsroute gewählt haben als die drei beschrieben in diesem Wandteil, kurz noch eine Aufstiegsskizze.

[Bild: 5_NWand_gro_Tour_1.jpg]


Alles in allem eine prächtige kombinierte Tour in atemberaubendem Ambiente. Wenn Verhältnisse und Kondition stimmen eine objektiv recht sichere Tour. Als Abstieg wird dringend der Normalweg nach Westen oder der NO Grat empfolen. Vom NW-Grat muss dringend abgeraten werden. Dieser ist im Mittelteil kriminell brüchig.


Beste Grüß,
Stef.

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  17.06.07 Tofana di Rozes "Pilastro"
Geschrieben von: Zwerggäuer - 18.06.2007, 11:52 - Forum: Italien - Antworten (1)

Flache Druckverteilung in den Alpen, seit Wochen schon. Große Wände müssen warten. Touren werden geplant und abgesagt. Unstabil, Gewittrig und abendliche Schauer. Keine Bedingungen für große Herausforderungen.

Doch was ist das? Es scheint sich abzuzeichnen das am WE das Wetter in den Dolomiten zumindest so beständig wird, dass man eine große Tour in Angriff nehmen kann. Axel und mein Ziel ist klar, seit wir letztes Jahr die riesen Südwand der Tofana die Rozes gesehen haben, lässt es uns keine Ruhe. Die Pilastro am 2. Pfeiler. Ein Meisterstück der Kletterei von 1944. Frei wohl im unteren 8. Grad zu suchen. Ausschließlich alte Rostgurken, manche besser, manche Gotteserbärmlich. Gespickt ist die Tour mit 2 ausladenden Dächern und einem widerlichen Fechtbiotopkamin.

Wir fahren Freitag Abend um am Samstag noch eine Eingehtour in der nähe zu machen. 275m, 7+, jede menge BH und der verlockende Name "NiKiBi" (was immer das bedeutet) hatten es uns angetan. Schnell waren wir durch und bevor die abendlichen Schauer einsetzten am Auto.

Axel brachte die Welt noch mit einer Shigong Einlage zum wanken. Sei für gutes Wetter sagt er. Hats geholfen?


[Bild: 5_shigong_1.jpg]


Der nächste Tag beginnt mit Hochnebel, wir konnten die Route schier nicht finden. Nicht zu letzt weil ich manchmal ein rechter Sturkopf bin, Axel nimmt's Gott sei dank gelassen
Smile
.

Er hat das Vergnügen der ersten Länge, irgendwie läuft es noch nicht rund, weder beim Axel noch bei mir. Die 2. Länge ein schöner Quergang unter ein kleines Dach, das man elegant umgeht.


[Bild: 5_2laenge_1.jpg]

[Bild: 5_3laenge_1.jpg]


Nun geht es über ein kleines Dach in einen 3 SL langen Risskamin. Irgendwie ganz schön feicht und auch nicht so richtig leicht. Der Bewuchs erinnert an Sumpfpflanzen. Dannoch löst es sich recht gut und auch ganz zügig eigentlich.


[Bild: 5_Rissreihe_1.jpg]


Noch ein paar Meter und man steht unter dem ersten Dach. Wahnsinns Anblick, mal schauen was es hergibt.


[Bild: 5_Groes_Dach_1.jpg]


Der Weg dort hin ist nun von weniger gutem Gestein, geht aber scho.


[Bild: 5_zum_Dach_1_1.jpg]


So durch die etwas prekäre Absicherungssituation und der Tatsache des 7+/8- Daches (je nach Topo). Gibts nun erst mal keine Fotos vom Klettern. erst als ich die beiden 6er zw. den Dächern absolviert hab und an einem erbärmlichen Stand hing, war mir wieder nach Fotis.


[Bild: 5_zw_Daecher_1.jpg]


Das 2.Dach war dann watschelnass. Um das Nullen kam man gar nicht mehr herum, schon allein weil nicht das ganze Hakenmaterial so viel Vertauen genoss.

Nun war also der Maultierrücken vor uns. Ekelig ist eine schöne Umschreibung. Warum leben dort oben eigentlich keine Frösche. Feucht genug wär's allemal. Dem Moos nach auch nicht erst seit gestern.

Weil alles nicht hilft und wir nicht bis daher geklettert sind um umzudrehen, geht's der Axel dankenswerterweise an. A1 und viel Saft lassen uns die Seillänge hinter uns bringen, nun ist der Weg nach oben frei.


[Bild: 5_Maultierruecken_1.jpg]


Ich darf mich noch in einer langen und gefühlt schweren 5 (Hahahaha) austoben. Auch ein physikalische Gesetze über Massenanziehung und Reibwiderstände kann man hier bestens prüfen. Aber leider nur auf die 2. Nachkommastelle.

Nach und nach wird das Gelände erheblich leichter und man merkt aber schon, das man bereits über 8h klettert und auch schon 600m in den Fingern hatte.

Dementsprechend erschöpft aber gliglich kann man dann auf dem Pfeilerkopf drein schauen.


[Bild: 5_Pfeilerkopf_1.jpg]


Der Abstieg ist dolomitentypisch schön, geschichtlich wertvoll und manchmal traut man seinen Augen kaum.....

[Bild: 5_Brcke_1.jpg]


So und wer jetzt noch keinen Blassen hat, wie die Wand eigentlich auskuckt: BITTÄSCHEEN
Big Grin



............
[Bild: 5_Pilastro_1.jpg]


Es Grüßt,
Sancho Panza und sein Maultier (D'r Ax und D'r Stef halt
Smile
).

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  11.-12.Mai '07 Kuchenspitze Nordwand
Geschrieben von: Zwerggäuer - 17.05.2007, 13:16 - Forum: Österreich - Keine Antworten

Eine Wand in den Ostalpen, die durch Schnee und Fels in der Kombination eher an eine Westalpenwand erinnert. Die Kuchenspitze ist ein durchaus lohnendes Ziel im Verwall, für Leute die es gerne etwas ruhiger haben wollen.

Da ich durch ein vorherige Begehung einer Route an dem Berg bereits wusste, dass es sehr weit zum zusteigen ist, haben wir mal die Fahrräder mit an den neuen Stausee hoch genommen. Dies ist zwar 3h Anstrengung lohnt sich aber allemal.

Von hier geht man auf gutem aber noch Schneebedecken Weg hoch an die Darmstädter Hütte. Ein wunderschöner Winterraum empfängt einen. Sauber und gut ausgerüstet. Hier bezahlt man gerne seinen Übernachtungsobolus. Nach einer bequemen Nacht machen wir uns am morgen auf den kurzen Weg zur Wand. Der Schnee trägt gut und wir kommen gut voran.


[Bild: 5_070513_062958_1.jpg]


Das erste Schneefeld ist problemlos, es wird zwar immer steiler aber der Trittschnee ist perfekt zum hochsteigen.


[Bild: 5_070513_063020_1.jpg]


Kerstin darf hinter mir den gespurten Weg genießen. Die beiden großen Schneefelder werden durch eine dünnere Schneedecke verbunden, aber noch ist kein Felskontakt nötig. Um von dem 2. Schneefeld dann in das Schräge zu kommen muss nun aber schon 30m im Kombigelände geklettert werden.


[Bild: 5_070513_074355_1.jpg]



[Bild: 5_070513_075732_1.jpg]



[Bild: 5_070513_080005_1.jpg]


Das nächste Schneefeld führt einen recht schnell Richtung Gipfel.


[Bild: 5_070513_084210_1.jpg]


Wir sind nur wahrscheinlich zu früh nach oben gestiegen und kamen evtl. zu weit rechts Richtung Gipfelgrat. Dies bescherte uns noch eine etwas heikle und sicher schwere letzte Seillänge (3ZH und 2SH unten sowie 1SH oben zusätzlich 1er Cam).


[Bild: 5_070513_101045_1.jpg]


Doch nachdem auch dieses Hindernis erklommen, musste nur noch das Südcouloir an etwas unguten abgeseilt werden und schon hatten wir wieder mehr Luft über als unter uns.

Nach dem Überschreiten des Sattels runter zum Kuchenferner noch ein Bild an der Scharte, den von nun an giengs bergab *muhaha*


[Bild: 5_070513_122722_1.jpg]


Kerstin hatte auch gleich die richtige Fortbewegungsart für das Gelände gefunden.


[Bild: 5_070513_124236_1.jpg]


An der Hütte angekommen, kurz unser Zeug zusammengekruschtelt und ab geht’s zu dem Bikes. Und in einer 1/2h zum Auto.

Eine sehr schöne kombinierte Tour mit 500m Wandhöhe. Einen einfachen Satz Camalots bis 1 und ein paar NH sollten dabei sein. Wir haben noch keine Eisschrauben gebraucht, aber das kann sich mit abschmelzen des Firns auch ändern.


[Bild: 5_070513_150541_1.jpg]



[Bild: 5_070513_145421_1.jpg]



[Bild: 5_070513_152332_1.jpg]


Beste Grüße Stefan und Kerstin.

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  Aiguille du Plan-Nordwand, 21. u. 22.4.07
Geschrieben von: Alban - 12.05.2007, 11:06 - Forum: Frankreich - Keine Antworten


[Bild: 10_Aiguille_du_PlanNordwand1_1.jpg]



Aiguille du Plan Nordwand (entliehenes Bild von Summitpost.org, enspricht nicht den aktuellen Verhältnissen)


In Chamonix gibt es ein paar Linien die einem vom Tal ins Auge stechen. Eine davon ist unter anderem die Aiguille du Plan Nordwand. Über einem Felspfeiler von ca. 400Hm baut sich ein mächtiger 600hm messender Hängegletscher mit vielen Seracstufen auf über den der weitere Anstieg verläuft. Am imposantesten ist die Wand in der unmittelbaren Draufsicht (vgl. entliehenes Bild von summitpost.org) Eine Linie die ich lange schon mal steigen wollte. Peter war für diese Tour zu begeistern und so zogen wir am Wochenende, beide nach sehr langer Hochtourendurststrecke, nach Chamonix.

Wir konnten uns ausrechnen, dass wir die Tour nicht in einem Tag komplett vom Tal bis wieder zurück ins Tal schaffen würden. Selbst ein Biwak oben beim Einstieg erschien uns nicht ausreichend Zeit zu verschaffen um am Sonntag noch die letzte Bahn zu erwischen und wie erforderlich rechtzeitig am Montag in der Arbeit zu sein. Der Midi-Plan-Grat zieht sich noch mal und wird im Führer immerhin auch mit 4h angegeben. Also entschieden wir uns am Samstag schon loszustarten und gemütlich den Felspfeiler hochzuklettern und dann entweder noch geschützt auf dem Felspfeilerende zu biwakieren oder, sofern möglich, weiter oben im Eisteil an einer geschützten Stelle zu übernachten.

Mit der ersten Bahn fuhren wir von Chamonix hoch zur Mittelstation. Fasziniert schauten wir in die Nordwand der Aiguille du Midi. Die Verhältnisse sahen sehr gut aus. Unser Projekt war etwas weiter links (westlich). In etwa 30 min standen wir unter dem Einstiegspfeiler. Der Einstieg beginnt normalerweise von links, aber wir sahen eine Rinne die auch von rechts (östlich) ein gutes Erklettern der Pfeilerkante versprach. Der Pfeiler an sich ist eher flach, erst im Eisteil wird es steiler.

Durch die Rinne ging es in etwa 3 Seillängen kombiniertem Gelände (eine schwerere Einzelstelle) hinauf zur Pfeilerkante, welche man nach dem ersten Turm betritt.

[Bild: 10_9_schwere_Stelle_in_der_Schlucht_zw_1...Turm_1.jpg]


Richtung zweiter Turm wird zuerst links der Kante in einer langen Seillänge in einer Rinne (etwa M3, Stelle M4) geklettert.

[Bild: 10_13_schne_Kletterei_hoch_zum_zweiten_T...ante_1.jpg]


Eine kurze Seillänge leitet zu einem Absatz unter dem zweiten Turm. Abseilstelle etwas rechts hinter einer Kante. Nun in leichtem Gelände ca. 20 m westlich (rechts) abklettern und den zweiten Turm queren.

[Bild: 10_15_Abklettern_hinter_dem_zweiten_Turm_1.jpg]

In einer weiteren kurzen Seillänge wieder rechts (westlich) um eine Kante herum (Fels III ) bis man auf einem Schneefeld unterhalb des 3. Turms steht. Dieses in etwa 60m queren (ca. 45 Grad)

[Bild: 10_17_Rckblick_auf_die_Querung_hinter_dem_3_Turm_1.jpg]

und zum Beginn zweier Kamine die in die Scharte zw. 3. und 4. Turm hochführen. Wir wählten den rechten Kamin. Hier gutabsicherbare, anregende Kletterei in zwei kurzen Seillängen bis zur Scharte. Fels V- (M4+). Das Klettern in der oberen Kaminhälfte machte viel Spaß, da man hervorragend mit dem Gerät in den Rissen drytoolen konnte. Nur der Rucksack erwies sich als Hindernis und wollte einfach immer hängen bleiben. Zurück auf der Pfeilerkante immer weiter auf dem schmalen Felsrücken empor. Zuerst in einer kombinierten Seillänge über unangenehme Platten bis zu einem Absatz mit Blöcken. Obwohl hier ein guter Biwakplatz gewesen wäre entschieden wir uns noch weiter zu klettern. Es war noch zu früh am Tage und wir wollten den Felspfeiler hinter uns haben und so weit hoch wie möglich kommen. Ein Biwak im Eis erschien uns auch viel interessanter. Also weiter.
Eine kurze Seillänge führte zum Fuß einer markanten Platte mit feinem Riß (mit sichtbarem Haken). Unterhalb halbwegs guter Stand an Haken in Querriß möglich (nicht eingerichtet). Hier fand ich einen neueren Keil mit Abseil/Rückzugskarabiner. Die einzige mögliche Belastungsrichtung des Keils wies nach rechts. Dort jedoch nichts als 200Hm senkrecht abfallender Fels. Da schien jemand einen heiden Respekt vor der Stelle gehabt zu haben um ein solches Rückzugmanöver hinzulegen. Nach nur minimalem Zug in die andere Richtung war der gefundene Keil gelöst.
Gerade hoch schien also schwer zu sein. Mit Kletterschuhen kein Problem wenn trocken aber mit Steigeisen oder Bollerschuhen bei sichtbar stumpfen Riß? Peter sah, als er nachgestiegen kam die Sache ebenso. Mit etwas Seilzug schaute er links um die Ecke und fand dahinter einen Verschneidungsriß der die Lösung versprach. In diesem Verschneidungsriß (M4+) empor (Felshaken am Ende) und oberhalb der Platte wieder auf den Rücken und weiter einfacher empor. Nun eine lange Seillänge auf sehr schmalem Schnee/Felsgrat über zwei kleine Türmchen bis zum Fuß des letzten kleineren Felsaufschwungs.

[Bild: 10_20_vorletzte_Seillnge_am_Pfeiler_1.jpg]

In einer letzten, einfachen Seillänge zum Fuß des Hängegletscher. Der Übergang war einfach möglich.

[Bild: 10_21_Ausstieg_aus_Pfeiler_in_die_Seracs_1.jpg]


Im Eis fanden wir gute Verhältnisse vor und stiegen simultan gerade empor bis zum großen Seracwandriegel im unteren Drittel der Eiswand. Einzig unsere Steigeisen und Eisgeräte waren stumpf vom ständigen Mixedklettern im unteren Felspfeiler und mussten im spröden Eis der Seracstufen öfters nachgeschlagen werden.
Am Fuße des teilweise überhängenden großen Seracriegels fanden wir eine kleine Spalte in dem etwa 45 Grad steilen Hang. Der Serac über unseren Köpfen sah solide aus und würde uns durch seine Überkragung sogar vor Lawinen und Eisschlag schützen. Unwahrscheinlich, so entschieden wir uns, weiter oben noch einen besseren Biwakplatz zu finden.Jeder budelte sein Loch und vergrößerte die Spalte mit dem Eisgerät.

[Bild: 10_22_Peter_schaufelt_gerade_das_Spaltenbiwak_aus_1.jpg]

Nach einiger Zeit hatten wir einen komfortablen Biwakplatz und konnten ein jeder, ausgestreckt und überdacht darin liegen.

[Bild: 10_24_Alban_im_Biwak_1.jpg]

Mittlerweile hatte das Wetter auch zugezogen und es schneite sogar leicht. Nach reichlich Schneeschmelzen und etwas Essen gings in den Schlafsack. Unter uns die Lichter von Chamonix und morgen ein angekündigtes gutes Wetter.
Am nächsten Morgen war unser Seil völlig eingefroren und kaum mehr zu bedienen. Ähnlich fühlten sich meine Schuhe an. Rein in die Eissärge und schnell losklettern. Das Frühstück kam dabei irgendwie arg zu kurz.

[Bild: 10_26_morgendlicher_Ausblick_vom_Biwak_1.jpg]


Wir umgingen die erste Seracsteilstufe linkerhand

[Bild: 10_27_im_mittleren_Eisteil_1.jpg]

und die nächste rechterhand in moderatem Gelände.

[Bild: 10_28_Kletterei_in_der_Seraczone_1.jpg]

Oberhalb zielten wir auf die linken Begrenzungsfelsen. Dort zog eine Rinne zwischen Fels und Eis durch. Im Anschluß nocheinmal ein kurzer Aufschwung mit Stellen bis 70 Grad.

[Bild: 10_33_schne_Kletterei_am_letzten_Aufschwung_1.jpg]

Schließlich steht man im Gipfelfirnhang

[Bild: 10_35_in_der_Gipfelfirnwand_oberhalb_den_Seracs_1.jpg]

und leichtes Gelände führt unmittelbar unter die Gipfelfelsen, wo der Midi-Plan-Grat mündet bzw. für uns beginnt.

[Bild: 10_36_der_felsige_Gipfelaufbau_1.jpg]

Geschafft, hinter uns eine schöne Tour und ein interessantes Biwak. Nach kurzer Rast machten wir uns gegen 12.45 Uhr auf den Rückweg zur Bahn. Leider streikte mein Fotoapparat, so dass wir leider keine Fotos vom schönen Grat machen konnten. Anfangs fanden wir noch Steigspuren welche sich aber bald verloren. Wir umgingen die Felsstelle (Abseilstelle in Gegenrichtung) in der unterhalb liegenden südseitigen Firnwand. Dies war zwar etwas Umweg aber da wir beide die Route nicht genau kannten und keine Zeit mehr für Experimente hatten gingen wir einfach dort wo wir es am leichtesten bzw. schnellsten erachteten. An einer Stelle mussten wir nordwestseitig eine 45 Grad Rinne absteigen und anschließend wieder in eine Scharte queren. Nach langem rechts und linksherum um die Türme ließen wir irgendwann die Felsen hinter uns. Die Zeit drängte und in langsamen aber stetigen Stapfen erreichten wir noch rechtzeitig die letzte Bahn ins Tal. Mit dieser gings dann rasant schnell hinab zurück ins belebte Chamonix.


[Bild: 10_37_Aiguille_du_Plan_gesehen_von_Chamonix_1.jpg]



Aiguille du Plan-Nordwand in Wolken, gesehen von Chamonix


Anmerkung:
Wandhöhe etwa 1050m, Fels bis V- (M4+) und Eis (je nach Routenwahl) bis etwa 70 Grad. TD-. Zustieg ab Mittelstation etwa 30min. Zeit für die Wand zw.10-12h. Rückweg zur Midi-Bergstation via Midi-Plan-Grat ca. 4h.
Auf beschriebener Route im Felsteil etwa 16 Seillängen. (wir hatten ein 50m Seil) Die Absicherung ist meist selbst anzubringen. Es stecken nur wenige Haken. Anfangs öfters Blockschlingen. Gut absicherbar mit Camelots der Größe 0,3-2 (doppelte Größen von 0,3-0,75 von Vorteil). Für die oft verschneiten, flachen letzten Seillängen ein paar Felshaken zu empfehlen. Meist solider Fels. Übergang vom Pfeiler in den Hängegletscher derzeit ohne Probleme. Seracs können bei entsprechender Routenwahl zumeist umgangen werden. Je nach Routenwahl zwingend kurze Aufschwünge mit 65-70 Grad. Zwischendurch öfters 50 Grad, teils leichter. Rückweg über den Midi-Plan-Grat nochmals lang. 4 h, PD+/AD-. Wer am selben Tag der Bahnauffahrt mit der letzten Talfahrt liebäugelt sollte sehr sehr schnell unterwegs sein oder wie wir mit einem Tourenbiwak (ob nun am Einstieg, Ausstieg, Abstieg oder in der Wand) planen.
Auf dem Felspfeiler ist man objektiv vor Lawinen oder Eisschlag relativ sicher. Derzeit ist auch der obere Eisteil in gutem Zustand. Einzig im Mittelteil hängen an den linken Begrenzungsfelsen ein paar instabil wirkende Seracblöcke. Dieser Bereich kann aber derzeit schnell auf einer Terasse unterhalb traversiert werden. Sehr lohnendes und zu empfehlendes Unternehmen.


Gruß
Alban



Gute Seite für Fotos und Infos:

http://www.summitpost.org/mountain/rock/...-plan.html


Fotos zum Midi-Plan-Grat:

http://www.cosleyhouston.com/recent/03-0...midler.htm

Tourenbeschreibung und eventuell aktuelle Verhältnisse zum Midi-Plan-Grat :

http://alpinisme.camptocamp.com/sortie10...du+plan%2A

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  Wilder Kaiser Rigelekante östliche Hochgrubachspitze
Geschrieben von: shispare - 02.05.2007, 12:22 - Forum: Österreich - Keine Antworten


Wilder Kaiser Östliche Hochgrubachspitze Rigelekante (5)


Zur Zeit beste Verhältnisse im Wilden Kaiser alles staubtrocken wird sich vermutlich zum Wochenende hin bei vorhergesagtem Schlechtwetter ändern.
Beim Abstieg zur Zeit noch zwei Schneefelder kurze Hosen sind hier nicht von Vorteil evtl. Handschuhe einpacken.

Sind über die Gaudeamushütte abgestiegen zu empfehlen Kaspressknödelsuppe. Hütte ist ab nächste Woche auch für Übernachtungen geöffnet.

Seillängen: 4 / 4 / 3 / 4 / 4- / 4 / 5 / 1 / 4


[Bild: 66_Rigele1_1.jpg]



[Bild: 66_Rigele2_1.jpg]



[Bild: 66_Rigele3_1.jpg]

6. Seilänge

[Bild: 66_Rigele4_1.jpg]

7. Seilänge (5) sehr schöne kletterei und gut gesichert.



hier noch die Daten zur Tour:


Zugang a)

Von der Ackerlhütte aufwärts ins Hochgrubachkar. An der Weggabelung nach links (Gildensteig) und nach ca. 200 m rechts auf dem (rot markierten) Steig in Richtung Schönwetterfenster Nach einer ersten felsigen Steilstufe zweigen rechts (nach Osten) deutliche Steigspuren zur markanten pyramidenförmigen Südwand ab (1 Stunde, Rucksackdepot). Rechts haltend den Steigspuren folgen. Ein Schrofengürtel wird durch die rechte von zwei Rinnen überwunden (Stellen 2), dann über Grasschrofen bis unter die Südwand der Westlichen Hochgrubachspitze (ca. 30 Minuten).

Zugang b)

Ins Hochgrubachkar gelangt man auch von der Wochenbrunner Alm, indem man über die Gaudeamushütte und den Gildensteig in Richtung KI. Törl aufsteigt. Kurz nach der Wildererkanzel zweigt rechts der Steig in Richtung Ackerlhütte ab. Im Kar beginnt links der rot markierte Weg zum Schönwetterfenster) (1,5 Stunden), von dort weiter wie bei Zustiegsvariante a)

Wandhöhe 250 m

Kletterlänge 350 m

Schwierigkeit 5 (E 2+) eine Stelle, Rest überwiegend 4 und 3

Charakter: Sehr schöne klassische Kletterei an meistens festem Fels, zwischendurch kurze Schrofenpassagen. Die Kletterei ist eigentlich nicht allzulange, zusammen mit dem ausführlichen Zu- und Abstieg ergibt sich jedoch eine komplette Tagestour, die man entsprechend planen sollte. Standplätze mit Bohrhaken saniert, außerdem einige gebohrte Zwischenhaken. Zusammen mit den alten Normalhaken relativ gut abgesichert.

Einstieg: Nachdem man den Schrofengürtel überwunden hat erreicht man einen am Wandfuß entlangführenden Gamssteig. Auf diesem quert man schräg rechts aufwärts bis in die Schlucht zwischen den beiden Hochgrubachspitzen zu einem kleinen Geröllkessel.

Material: Ein Satz Rocks und Schlingen empfehlenswert.

Erstbegeher: F. Rigele, O. Zimmeter 1922

Abstieg: Vom Gipfel über den Verbindungsgrat nach Westen zur Westlichen Hochgrubachspitze, den Grat weiter nach Westen abwärts, dann nach Südwesten über steiles Gras und Schrofen (1) absteigend, den Steigspuren und Markierungen folgend zurück zum Rucksackdepot, 1 bis 1,5 Stunden

Stützpunkt: Ackerlhütte

Beschreibung: Kletterführer Wilder Kaiser Band 1

Link zum Topo:
http://www.edelweissgilde.at/topo_rigelekante.htm

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  April'07: Schüsselkar "bay. Traum" und "Nasen
Geschrieben von: Zwerggäuer - 01.05.2007, 00:53 - Forum: Österreich - Keine Antworten

Weil es die Woche davor so schön war, bin ich gleich noch mal ans Schüsselkar aufgebrochen. Diesmal war Axel dabei, wir haben unsere Schlafsäcke an die Wettersteinhütte getragen, so können wir Sa und So oben klettern.

Am Samstag steht der bayrische Traum auf dem Programm. So zu sagen der "must do" an der Schüsselkarspitze. Eine 35m lange Piazschuppe die selbst abzusichern ist bildet den Höhepunkt, aber auch die anderen Längen gehören zu dem besten was im Wetterstein Kalk so rumsteht.

Zu Beginn zeigt einem ein Sechser schon, wo es hier lang geht.


[Bild: 5_Traum_1SL_1_1.jpg]

[Bild: 5_Traum_1SL_1.jpg]


Das zieht sich weiter, bis in der 4. Länge die Piazschuppe immer näher kommt. Aber erst muss noch hinübergequert werden. Eine 1,5 hohe grifflose Passage muss ich mit einem Sprung lösen. War aber gut abgesichert
Wink
. Johh das Ding im Hintergrund ist die 5. Länge
Big Grin
. Es schadet nicht dafür einen 4er Camalot am Gurt zu haben.


[Bild: 5_Traum_4SL_1.jpg]


Nach der Piazschuppe noch ein paar 7er längen und dann sie Schlüssellänge im 8.Grad. Axel bläst es im OS weg, obwohl ich weiß wie stark er ist, mache ich trotzdem immer wieder große Augen. Ich bin um den Nachstieg hier nicht böse.


[Bild: 5_Traum_8SL_1.jpg]


An der letzten SL kann ich mich noch einmal richtig austoben, bevor wir die steile Abseilpiste hinunter sausen.


[Bild: 5_Traum_9SL_1.jpg]


Wir eilen hinunter zur Wettersteinhütte und verkriechen uns bald schon unter Sternen klarem Himmel in unsere Schlafsäcke.
Am nächsten Morgen weckte uns die Sonne pünktlich um sieben. Und Aufstehen im Sonnenschein macht 3mal so viel Spaß.


[Bild: 5_Schlafpltzchen_1.jpg]


Heute stand der Weg der Nasenbohrer auf dem Programm. Es sollte noch ein gutes Stück steiler werden. Dieses Versprechen hat die Tour auf jeden Fall gehalten. Auch dass es die beste alpine Sportkletterei im 8.Grad sei.

Diesmal muss ich als erster ran, einen Riss wie man ihn im Kalk kaum vermutet wartet auf meine gechalken Finger.


[Bild: 5_1SL_1.jpg]


Ohhh, was für eine fantastische Kletterei.

Man hat fast das Gefühl jede Länge wäre noch steiler als die vorherige.
Hier sieht man vom 2. in den 1. Stand:

[Bild: 5_Stand2SL_1.jpg]


Je weiter man hoch kommt desto mehr bricht die Wand unter einem Weg. Kein Band und gar nichts versperrt die Sicht nach unten.

[Bild: 5_Nasenbohrer_5SL_1.jpg]


Nach der letzten ungesicherten 5er Seillänge haben wir uns dann über die Siemens-Wolf abgeseilt. Ein tolles Kletterwochenende mit Wahnsinns schönen Routen geht zu Ende.


[Bild: 5_Nasenbohrer_fastEnde_1.jpg]

[Bild: 5_Nasenbohrer_Ende_1.jpg]


Viel Spaß im Fels,
Axel und Stefan.

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  April'07 Schüsselkar "Rainer/Aschenbrenner"
Geschrieben von: Zwerggäuer - 01.05.2007, 00:11 - Forum: Österreich - Antworten (1)

Der Winter hat sich aus dem Gebirge langsam verzogen und bei uns steigt der Gusto auf alpine Felsklettereien ins Unermessliche.

Alban und ich haben uns den großen Klassiker der Schüsselkar Südwand als Auftakt ausgesucht. Er verspricht 400m Steilfels in herrlicher Qualität. Nicht zuletzt deswegen hat auch diese Tour ihren weg in Pauses Sammlung "im extremen Fels" gefunden.

Wer das erste mal an der Schüsselkar Südwand ist, wir von der Steilheit und dem Ausmaß dieser gewaltigen Wand beeindruckt sein....johh da musst den Kopf in Nacken schmeißen
Smile
.


[Bild: 5_hochnuff_2.jpg]


Die erste Länge auf den Herzogpfeiler geht über die anstrengenden Pfeilerrisse.


[Bild: 5_Pfeilerrisse_2.jpg]


Alban hatte gleich die zweifelhafte Ehre diese Länge vorzusteigen. Ich staunte nicht schlecht, dass er diese recht pumpigen Meter nach 4 Monatiger Felskletterpause so gut hinter sich brachte.


[Bild: 5_2SL_2.jpg]


Die nächste Länge darf ich ran. Nach einer etwas kleingriffigeren Platte geht’s über "hau ruck" Risse weiter, tolle Kletterei.


[Bild: 5_3SL_2.jpg]


So bleibt der Charakter auch die restlichen Seillängen Risse in jeder breite und jeder Form von schönen Platten unterbrochen.


[Bild: 5_4SL_2.jpg]


Nach der Schlüssellänge, dem Rainer Riss, steht man nun doch recht Ausgesetzt am Standplatz und überlegt den Weiterweg. Ein großes Dach über einem, glatte Platten zur Rechten, keine Ahnung wo es hin gehen soll. Aber Tatsächlich links scheint es einen Durchbruch durch die Dächer zu geben. Von hier ein toller Blick zum Stand zurück.


[Bild: 5_Stand_6SL_1.jpg]


So die letzten Längen nochmal Vollgas geben. Luft ist genug unterm Arsch aber die Sonne geht langsam aus der Wand und es fängt an frisch zu werden.


[Bild: 5_7SL_1.jpg]


Nur noch über eine kleine Felsscharte, hier ist auf dem Felskopf auch schon die Abseilpiste.


[Bild: 5_GratzuAbseil_1.jpg]


Jo, dann sag ich mal tschüs und verkrümle mich in 6 teilweise komplett freihängende Abseillängen.


[Bild: 5_Abseil_2.jpg]


Lg Stef.

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  Großglockner Nordwand "Aschenbrenner"
Geschrieben von: Zwerggäuer - 30.04.2007, 11:55 - Forum: Österreich - Antworten (1)

Frühjahr oder Sommer, das ist hier die Frage.... Nach dem ungewöhnlich warmen April hat's den Eisrinnen und Kombirouten in den Alpen schon gut zugesetzt. Dies führt dazu, dass man bereits früh im Jahr hoch hinaus muß.

Mit meinem Tourenpartner Christian aus der Steiermark haben wir eine eher unbekannte Route in der Großglockner Nordwand in Augenschein genommen.

Doch zuerst müssen wir den Aufstieg zum Glocknerbiwak hinter uns bringen. Wir entscheiden die Schneeschuhe am Auto zu lassen, dies erwies sich als richtige Entscheidung. Ohne große mühe kamen wir in der bereits gelegten Spur nach oben. Am Biwak angekommen sind bereits 8 Leute drin. Das Biwak nimmt 8 Leute bequem und zur not auch 10 auf. Ich habe einen Schlafsack dabei und entscheide vorne im Kochbereich zu schlafen.
So weit die Theorie.... kaum haben wir alle entschieden wie wir es platztechnisch lösen, kommen nochmal 3 Leute und dann nochmal 2. Das ist zuviel für das Biwak. Ich zwenge mich noch zu den unteren 4 dazu, die 3 netten Slowenen sitzen zu dritt dort wo ich alleine liegen wollte und sind froh wenigstens in der Biwakschachtel zu sein. Die nächsten vergraben sich irgendwo im Gletscher.

Nun gut viel haben wir nicht geschlafen, ich war froh als es um kurz nach vier endlich zum Kochen und Aufrödeln ging. In der Pallarinne war schon der Teufel los. Aber wir gehen ja nur bis zur Berglerrinne.

Der Einsteig war gleich ein paar Meter steil bis es sich soweit zurück legt, das man bequem hochstapfen kann.


[Bild: 5_Bergler_Einstieg_1.jpg]

[Bild: 5_Bergler_1_1.jpg]


Mittlerweile ist die Sonne auch soweit, dass sie uns mit einem blinzeln guten Morgen sagt.

[Bild: 5_Sonnenaufgang_1.jpg]


Wir kommen die Berglerrinne schnell höher, so dass wir bis zur Abzweigung in die Gipfelwand gerade 1h benötigen. Alles in dem sanften Licht des Sonnenaufgangs.

[Bild: 5_Bergler_2_1.jpg]

[Bild: 5_Bergler_3_1.jpg]


Am nördlichen Horizont zeichnet sich schon die Wolkenbildung ab, aber am Glockner ist noch alles paletti.


[Bild: 5_Wolken_1.jpg]


Die direkte Nordwand sah schrecklich aus, sehr trocken, sprich eisfrei und wenig einladend. Wir entscheiden die Aschenbrennervariante zu gehen. Diese hat wenigstens einen dünnen Eisschlauch. Eine gute Entscheidung. Doch erst einmal müssen wir über etwas heikles und ungutes Kombigelände zum Eisschlauch queren. Da es keine Sicherungsmöglichkeit gibt, gehen wir noch seilfrei.


[Bild: 5_Querrung_1.jpg]


Nun zieht die Eisrinne in dünnem Eis und kleinen Mixedeinlagen mit 60-70° 90m nach oben. Zwei herrliche Seillängen. bis wir in die Scharte am NO-Grat kommen.


[Bild: 5_1SL_Rinne_1_1.jpg]

[Bild: 5_1SL_Rinne_2_1.jpg]


Der Grat lässt uns dann wirklich alle Nordwandgefühle vergessen. Sonne und warmer Fels geleiten uns die 5SL an den Gipfel. Das Gelände ist beherrschbar und übersteigt den oberen IV. Grad nicht. Kein Haken weit und breit nur Urgestein das bereitwillig Friends und Schlingen aufnimmt.


[Bild: 5_4SL_1_1.jpg]


[Bild: 5_4SL_2_1.jpg]


[Bild: 5_letzteSL_1.jpg]


Am Gipfel ist die Hölle los, wir schauen das wir bald Land gewinnen und steigen auf die Adelsruhe ab. Noch einmal die Sonne genießen und dann in 1 1/2 h zurück zum Auto.

Tour:
Verbindung: Berglerrinne (400m), Aschenbrennervariante zum NO-Grat (Querung dann 90m empor), NO-Grat (5 SL, je ca. 60m). Schwierigkeit: Eis 60°-70° dünn und kombiniert; Fels bis IV+; Gesammt ca. D+. Objektiv recht sicher (bei schneller Querung unter der Gipfelwand).

Ein sehr schöner und überaus lohender kombinierter Anstieg in der Großglockner Nordwand. Schwerer als die klassischen Rinnen und Rampen, aber nicht Extrem.

Sers zammt,
Stef.

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