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  Tipps rund ums Reisen in Bolivien (Stand: Sommer 2006)
Geschrieben von: Andi+Lena - 27.03.2007, 13:42 - Forum: Südamerika - Keine Antworten

La Paz und Umgebung
Neben den üblichen Sehenswürdigkeiten von La Paz empfiehlt sich ein Besuch im Coca-Museum (Nähe Ecke Sarganaga/Linares). Auf nette Weise und mit deutscher Übersetzung wird hier sowohl die wichtige Rolle des Coca in den Anden wie auch die Probleme des Cocainmissbrauchs sehr gut dargestellt. Nebenan im Restaurante „Hoja de Coca“ gibt es gute und günstige Menüs (1€) in netter Athmosphere.
In das am Stadtrand von La Paz gelegene „Val de Luna“ kommt man mit dem Colectivo Richtung Mallasa. Wenn man genug Zeit mitbringt, ist der Besuch des nahe gelegenen Kakteengartens sowie des Zoos durchaus lohnend.
Besonders schön ist ein Ausflug in die Palkaschlucht, nahe der Ortschaft Palka (ca. 1,5 Std. Fahrzeit von La Paz aus). Haben uns für diese Unternehmung einen Taxifahrer gemietet, der am Rande der Schlucht auf uns gewartet hat, um uns anschließend wieder mit zurück zu nehmen.


[Bild: 69_bolivien026_1.jpg]

La Paz


[Bild: 69_bolivien040_1.jpg]

Valle de Luna


[Bild: 69_bolivien083a_1.jpg]

Palcaschlucht mit dem Illimani im Hintergrund

Yungas
Für die Fahrt in die Yungas bieten sich die angebotenen Mountainbiketouren an. Die Fahrt vom Ausgangspunkt La Cumbre (4700m) hinunter nach Yolossa (1200m) dauert ungefähr 6 Stunden und wird immer wieder durch kleine Pausen unterbrochen. Mit einem Kleinbus erreicht man anschließend Coroico. Die Tour kostet etwa 30 – 40 € pro Person.
In Coroico lässt es sich auf der Terasse des Restaurantes „Backstube“ von Detlef bei heimischem Essen (Pfeffersteack mit Spätzle 3,5 €) sehr gut aushalten.
Von Coroico aus kann man schön wandern. Eine Wanderung führt vom Ort aus durch Plantagen ins Tal hinab. Dort kann man über eine Hängebrücke in den Yungawald hinaufsteigen. Man passiert zwei kleine Ortschaften und geht durch Cocafelder wieder hinab ins Tal. Von dort aus kann man mit einem Colectivo nach Yolossa fahren, und von da aus zurück nach Coroico.


[Bild: 69_bolivien369d_1.jpg]

Mountainbiketour in die Yungas


[Bild: 69_bolivien425_1.jpg]

Cocaplantagen bei Coroico

Rurrenabaque (Pampa, Dschungel)
Eine Reise nach Rurrenabaque ist ein Kontrast zum kargen Hochland und relativ gut zu erreichen. Mit dem Flugzeug ist man von La Paz aus in ca. 1 Std. dort (ca. 60 $) mit dem Bus dauert die Anreise ca. 16 Std. ( ca10 €).
In Rurrenabaque gibt es gutes Essen, vor allem frischen Fisch aus dem Rio Beni (ca. 1 €).
Von Rurrenabaque kann man Ausflüge in die Pampa und in den Dschungel machen. Eine Pampatour dauert drei Tage und kostet ca. 20 $ pro Tag pro Person. Mit dem Jeep fährt man 3 Std nach Santa Rosa und anschließend mit einem Motorboot auf dem Rio Yacumo in das Camp. Auf dem Fluss kann man viele Tiere beobachten (Kaimane, Affen, Capibarras, Flussdelphine, Vögel). Am zweiten Tag geht man auf Anacondasuche. Am letzten Tag werden Piranhas geangelt und gegessen. Dann geht es zurück nach Rurenabaque.
Dschungeltouren kosten das gleiche wie Pampatouren. Mit dem Motorboot geht es auf dem Rio Beni in den Dschungel. Touren sind sind ab zwei Tagen möglich. Ab ca. vier Tagen geht man vom Ufer aus mit kleinen Zelten weiter in den Dschungel. Für Dschungeltrekking sollte man ein gewiises Maß an Kondition und guten Mückenschutz mitnehmen.
Buchbar sind alle Ausflüge sowohl in La Paz, z.B. bei Eco Jungle Tours (Evelin ist seht nett und bemüht), wie auch direkt vor Ort.


[Bild: 69_bolivien449d_1.jpg]

Kaiman am Ufer des Rio Yacumo


[Bild: 69_bolivien593_1.jpg]

Unterwegs durch den Dschungel

Salar de Uyuni
Eine Salar-Tour mit dem Jeep ist ein absolutes Highlight in Bolivien. Man sieht in kurzer Zeit viele tolle Naturschauspiele, wie z.B. den Salar, Riesenkakteen auf der Isla del Pescado, farbige Lagunen, Flamingos, Geysire und vieles mehr. Die gesamte Tour bewegt sich meist über 4000m, die Geysire liegen sogar über 5000 m.
Wir haben eine drei Tagestour mit der Agentour „El Desierto“ unternommen. Der Preis beträgt 70 $ pro Person, alles eingeschlossen. Die Tour ist auch von La Paz aus buchbar bei Eco Jungle Tours. Unser Führer war sehr nett und das Essen gut. Für die Nächte empfiehlt sich ein warmer Schlafsack sowie eine warme Jacke.


[Bild: 69_bolivien641_1.jpg]

Unterwegs auf dem Salar


[Bild: 69_img1305_1.jpg]

Laguna Colorado

Potosi
In Potosi ist der Besuch einer Mine ein eindrucksvolles Erlebnis, dass einen zu Nachdenken anregt. Die Führung kostet 10 $ pro Person. Davon geht ein Teil des Geldes direkt an die Minencooperative, um damit die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Bevor man in die Mine geht, besucht man den Markt der Mninenarbeiter. Hier kann man ein Paar Dinge kaufen, die man den Arbeitern mitbringt, z. B. Getränke, Cocablätter, Zigaretten, Cocablätter, Dynamit.
Empfehlenswert ist der Führer Julio Caesar. Er war mit der erste Minenführer in Potosi und hat früher selbst dort gearbeitet. Wir waren bei unserer Führung lediglich zu zwei in einer Mine in der sonst keine Touristen waren und sind nicht wie andere Touristen in einem eigenen Minibus, sondern mit dem öffentlichen Arbeiterbus gefahren. Julio hat uns viel über das Leben der Mineros und Bolivien erzählt. Er spricht sehr gut Englisch. Kontakt über seine eigene relativ neue Agentur „Greengo Tours“ in Potosi.


[Bild: 69_bolivien799_1.jpg]

Cerro Rico


[Bild: 69_bolivien794_1.jpg]

Bweim Einkaufen auf dem Markt der Minenarbeiter


[Bild: 69_bolivien812_1.jpg]

In der Mine

Sucre
Sucre ist eine Stadt mit europäischem Flair.
Im „Casa de Libertad“ gibt es gute Führungen über die Geschichte Boliviens, auch auf Englisch.
Auch die Dinosaurierspuren am Stadtrand sind einen Besuch wert.


[Bild: 69_bolivien838_1.jpg]

Parlamentsgebäude in Sucre


[Bild: 69_bolivien844_1.jpg]

Dinosaurierspuren am Stadtrand

Cochabamba
Cochabamba ist aufgrund des Klimas und des guten kulinarischen Angebotes einen Besuch wert. Am besten isst man am Prado, dort werden viele gute lokale Gerichte serviert. Tipp: Casa de Picante – hier gibt’s zB: Meerschweinchen, Lamm, Ochsenschwanz und vieles mehr für ca 3 €.


[Bild: 69_bolivien861_1.jpg]

Innenstadt von Cochabamba


[Bild: 69_bolivien862a_1.jpg]

Meerschweinchen

Titikakasee
Von La Paz gibt es mehrmals täglich Verbindungen nach Copacabana. Dort lässt es sich am Strand sehr gut Forelle essen (1,5 €). Die Überfahrt zur Isla del Sol ist um 9:00h möglich (10 Bs). Wenn man genügend Zeit hat kann man dort auch übernachten.


[Bild: 69_bolivien872_1.jpg]

Blick auf Copacabana


[Bild: 69_bolivien879_1.jpg]

Unterwegs auf der Isla del Sol[url][/url]

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  "Mooshammer" M7- Hölltobelarena
Geschrieben von: Zwerggäuer - 26.03.2007, 16:58 - Forum: Eis - Keine Antworten

Erstbegehung am 25.03.07 durch Stefan Biggel.
Zweitbegehung: kurze Zeit später durch Frank Wäckerle.

Länge: ca. 15m Schwierigkeit: ca. M7- (bei mäßiger Baum Benutzung).
Mit 4 BH abgesichert. Eine Umlenkschlinge ohne Karabiner am Ausstiegsbaum. Zusätzlich kann um den alten Baum eine 180cm Schlinge gelegt werden und im unteren Riss ein 0.75 oder 1er Cam und im Mittelteil (längerer Abstand ein 8er Keil oder 0.5 Cam) gelegt werden (Vorsicht Seilzug).

Charakter: leicht überhängende Kletterei an Klemmrissen und Risshooks mit interessanten Bewegungsabläufen.

Kerstin, Simone, Axel, Frank und ich sind am Sonntag zum Toolen nach Gerstuben. Mit dabei war auch unser neues Spielzeug ein Metabo Bohrhammer. Zum Spaß hatten wir das Ding natürlich nicht mitgeschleppt. Uns war bei unserem letzten Besuch bereits aufgefallen das es mit Einsatz von wenigen Bohrhaken ein paar schöne Vorstiegsrouten realisieren ließen. Damit wäre die Hölltobelarena ein schönes gut zu erreichendes Trainingsgebiet.

Die neue Route Befindet sich im rechten Teil der Arena dort wo der Bach das erste mal in die Tiefe stürzt. Gut vom Stieg zu erreichen.


[Bild: 5_gesammt_1.jpg]


In Fallline des alten Baumes dann rechts in die Moosige Verschneidung (gute Hooks).

Hier ein paar Bilder der Erst- und Zweitbegehung.

Stefan an der ersten Exe:

[Bild: 5_erste_Exe_1.jpg]


Stefan bei dem Klemmriss:

[Bild: 5_zweite_Exe_1.jpg]


Unterm kleinen Dächle:

[Bild: 5_Dchle_1.jpg]


Übergang zur mossigen Verschneidung:

[Bild: 5_Verschneidung_1_1.jpg]


gleich Geschafft:

[Bild: 5_Verschneidung_2_1.jpg]


Und wieder runter:

[Bild: 5_Abseil_1.jpg]


Frank holt sich gleich die Zweitbegehung:

[Bild: 5_Frank_2_1.jpg]

[Bild: 5_Frank_3_1.jpg]



[Bild: 5_Frank_4_1.jpg]


Viel Spaß beim Wiederholen
Smile
.

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  24.+25.03.07: Skitouren Allgäu
Geschrieben von: Andi+Lena - 26.03.2007, 09:39 - Forum: Deutschland - Keine Antworten

Nach den Schneefällen der letzten Woche haben wir uns am Wochenende aufgemacht ins Allgäu.

Samstag:
Am Samstag haben wir bei leichtem Schneefall den Sonnenkopf bestiegen. Schnee war ausreichend vorhanden (Knietief). Die ersten Schwünge waren noch im Pulverschnee möglich. Nach unten hin wurde der Schnee leider immer schwerer und nasser.


[Bild: 69_IMG_0930_1.jpg]

[Bild: 69_IMG_0929_1.jpg]



Sonntag:
Am Sonntag waren wir bei herrlichstem Wetter mit Harry und Helmut am Wertacher Hörnli. Die Schneemenge hatte im Vergleich zum Vortag schon deutlich abgenommen. Die Abfahrt im oberen Teil ebenfalls gut, im Bereich der Buchelalpe schauen jedoch schon wieder einige Grasbüschel heraus.


[Bild: 69_IMG_0931_1.jpg]

[Bild: 69_IMG_0938_3.jpg]

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  Skitour Sellrain: Zischgeles und Lampsenspitze
Geschrieben von: Andi+Lena - 20.03.2007, 23:45 - Forum: Österreich - Keine Antworten

Waren am Wochenende bei super Wetter auf Skitour im Sellrain.

Samstag Zischgeles (3004m):
Schneeverhältnisse waren vom Parkplatz (1700m) an durchwegs gut. Tour wird zur Zeit häufig begangen und ist somit gut gespurt. Die letzten Höhenmeter vom Skidepot zum Gipfel zu Fuss über Blockgelände. Abfahrt vom Skidepot über die Aufstiegsroute gut zu fahren. Super Tour!!!

Sonntag Lampsenspitze (2876m):
Tour war vom Parkplatz aus gut machbar, jedoch 2 kurze Tragestellen (ca 10m) im unteren Teil, anschließend gute Schneeverhältnisse. Ebenfalls gute Aufstiegsspur vorhanden. Abfahrt vom Skidepot pistenartig zerfahren, unterhalb von ca. 2300m aufgrund der starken Sonneneinstrahlung am Sonntag etwas sulzig-aber alles in allem eine weitere schöne Tour!


[Bild: 69_IMG_0909_1.jpg]

Aufstieg Richtung Zischgeles


[Bild: 69_IMG_0914_1.jpg]

Auf dem Gipfel des Zischgeles


[Bild: 69_IMG_0917_1.jpg]

Kurzes Grasstück auf dem Weg zur Lampsenspitze


[Bild: 69_IMG_0921_1.jpg]

Gute Schneeverhältnisse im oberen Teil der Lampsenspitze

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  10.-11.03.2007 Gr. Drusenturm Skitour
Geschrieben von: Zwerggäuer - 12.03.2007, 11:38 - Forum: Schweiz - Keine Antworten

Langsam haben sich die Eisfälle im Allgäu und den anderen nahe gelegenen Eisklettergebieten wieder in Wasserfälle verwandelt und die Lust auf schweres Felsklettern ist auch noch nicht so Richtig da. Also alle Zeit die im Herbst erworbene Tourenski ausgiebig zu testen.

Am Sonntag versprach das Wetter hervorragend zu werden. Ich schnappte mir Bertel, der schon ganz wild darauf war gelerntes im freien Feld anzuwenden. Mein erkorenes Ziel war der große Drusenturm im Rätikon. Der Neuschnee lies auf gute Verhältnisse hoffen.

Um es Konditionell etwas auseinander zu ziehen, übernachteten wir auf der Lindauer Hütte, die ganz toll vom Thomas Beck geführt wird, er schafft es auch bei großem Andrang Gemütlichkeit zu verbreiten.

Am nächsten Tag empfängt uns der Tag mit einem Wolkenlosen Himmel und einem prächtigen Sonnenaufgang. Wir sind nicht mehr zu halten.


[Bild: 5_Morgen_1.jpg]


Nur zwei Grüppchen vor uns, einer davon ein ganz alter Hase und Kenner der Rätikon Berge. Er übernahm das Spuren, dank dir vielmals.
Das Tagesziel sah man schon von der Hütte aus, aber noch liegen 1100m zwischen uns.

[Bild: 5_Tagesziel_1.jpg]


Die Spuranlage führte erst durch Schatten aber bald dann auch in der morgendlichen Sonne, ungewöhnlich für so a Nordwandgesicht
Smile
.


[Bild: 5_Noch_Schatten_1.jpg]

[Bild: 5_schon_Sonne_1.jpg]


Abwechslungsreich ist die Tour allemal und Landschaftlich super schön.

[Bild: 5_Aufstieg_1.jpg]

[Bild: 5_klTurm_1.jpg]


Die Spur durch den lockeren Pulverschnee war eine Augenweide und so kamen wir sehr gut vorwärts, nur eine kleine Wandstufe hielt kurz auf. Es hieß Ski schultern und ein wenig Schneeklettern, tolle Abwechslung.


[Bild: 5_querung_1.jpg]

[Bild: 5_Spuren_1.jpg]


.
[Bild: 5_Wandl_1.jpg]


Dieses Wandl führt uns aber direkt in den Sporertobel. Toll was die Natur hier schuf.


[Bild: 5_Sporertobel_1.jpg]


Am Ende wird der Tobel doch recht steil, also nochmal die Ski runter und hochtragen, aber beim Runterschauen kann man schon erahnen was für eine Wahnsinns Abfahrt da auf einen wartet
Big Grin
.


[Bild: 5_Targepassage_1.jpg]

[Bild: 5_Sporertobel_oben_1.jpg]


Aber erst ging es ja noch an Gipfel. Und die tolle Aussicht auf die die umliegenden Berge nah und fern genießen.

[Bild: 5_Gipfel_1.jpg]

[Bild: 5_Sulzfluh_1.jpg]


[Bild: 5_Ausblick_1.jpg]

[Bild: 5_berteluStef_1.jpg]


Nach kurzer Verweildauer am Gipfel haben wir dann den Ritt durch den teils Schenkel hohen staubtrocken Pulverschnee angetreten. Es war zu schreien geil.

[Bild: 5_Powder_1.jpg]

[Bild: 5_Skisuche_1.jpg]


Nun gut wenn man's übertreibt, muß man manchmal auch sein Ski wieder suchen
Smile
.

Die Oberschenkel waren dann aber schon froh wieder an der Hütte zu sein und über die gut getretene Rodelbahn runterrutschen zu können.


[Bild: 5_Zurck_1.jpg]


Die Sulzfluh verabschiedete sich und mir bleibt nur zu sagen, WAS FÜR A LESSIGE SKITOUR.



Servus Stef.


[Bild: 5_adjoe_1.jpg]

[Bild: 5_Tourbersicht_1.jpg]

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  Schneeschuhtour zur Sebenspitze 1938 m
Geschrieben von: Norfri - 10.03.2007, 12:40 - Forum: Österreich - Keine Antworten

Ausgangspunkt: Parkplatz am Beginn des Forstweges zur Vilser Alm. Den Parkplatz erreicht man von Pfronten her kommend, indem man am Ortseingang von Vils nach rechts abbiegt. Nun ca. 1 km auf ausgewiesener Strecke bis zum Parkplatz ca. 860 m.

Höhenunterschied: 1100 m

Aufstieg: Zunächst auf breitem Forstweg hinauf zur Vilser Alm 1228 m. Von hier aus geht es bis zu einem Wegweiser in südlicher Richtung weiter. Hier wendet sich der Weg nach rechts (Westen), bis ein Forstweg (Schild „Zur Bad Kissinger Hütte“) nach links in den Wald abbiegt. Diesem folgen, bis man offeneres Gelände erreicht. Nun am Südhang des Brentenjochs weiter aufsteigen bis man schließlich nach links zum steiler werdenden Schlusshang ins Vilser Jöchle 1718 m gelangt. Von hier quert man nach links in die Nordflanke der Sebenspitze. Der Weiterweg verläuft weiter in etwas unübersichtlichem Gelände immer leicht nach links ansteigend durch die Nordflanke der Sebenspitze. Zuletzt quert man unter den Gipfelfelsen (immer noch nach links ansteigend) bis man zum Gipfelgrat der Sebenspitze gelangt. Diesem folgt man, bis man kurz darauf am Gipfel steht.

Abstieg: Wie Aufstieg

Schwierigkeiten: Bis zum Vilser Jöchle ohne Schwierigkeiten. Danach wird das Gelände teilweise recht steil und je nach den herrschenden Schneeverhältnissen können die steilen Querungen durchaus Probleme bereiten. Die Route setzt sehr sichere Verhältnisse voraus.

Besonderheiten: Vilser Alm am Wochenende meist geöffnet. Die Tour erfordert alpine Erfahrung und sicheres Gehen mit Schneeschuhen ab dem Vilser Jöchle.

Hinweis: Unbedingt Lawinenlagebericht einholen und auch beachten. Nur bei absolut sicheren Verhältnissen in Angriff nehmen. Die Aussicht auf die Tannheimer, Allgäuer und Ammergauer Alpen sowie das Alpenvorland ist überwältigend.

Wegweiser hinter der Vilser Alm

[Bild: 14_IMG_0004_1.jpg]

Blick zum Vilser Jöchle

[Bild: 14_IMG_0005_1.jpg]

Vilser Jöchle 1718 m

[Bild: 14_IMG_0006_1.jpg]

Querung vom Vilser Jöchle in die Nordflanke der Sebenspitze. Im Hintergrund der Aggenstein (links) und Brentenjoch (rechts).

[Bild: 14_IMG_00122_2.jpg]

Am Gipfel der Sebenspitze 1938 m

[Bild: 14_IMG_0015_1.jpg]

Abstieg vom Gipfel der Sebenspitze

[Bild: 14_IMG_0017_1.jpg]

Blick auf die Tannheimer Berge

[Bild: 14_IMG_0018_1.jpg]

Rote Flüh, Gimpel und Kellenspitze (von rechts)

[Bild: 14_IMG_0019_1.jpg]

Abstieg zum Vilser Jöchle

[Bild: 14_IMG_0024_1.jpg]

Abstieg vom Vilser Jöchle mit Vilser Kegel (links) und Schlicke

[Bild: 14_IMG_0030_1.jpg]

Dem Frühling entgegen. Im Hintergrund die Schlicke

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  24.02.07 Aggenstein Ostgipfel: Isidor-Haker-Gedenkweg
Geschrieben von: Zwerggäuer - 26.02.2007, 15:17 - Forum: Deutschland - Antworten (2)

Wir sind Freitagnacht Südseitig auf die Bad Kissinger Hütte aufgestiegen. Der Weg ist gut mit Stirnlampe zu begehen und meistenteils schneefrei. Der Winterraum ist frei zugänglich und sehr schön (ich habe sogar nur selten so einen ordentlichen und schönen Winterraum gesehen). Gas und Geschirr sind vorhanden.

Am Samstag morgen über den Aggensteingipfel und dem langen Strich nordseitig hinunter bis unter die Nordwand des Ostgipfels. Hier markanter Einstieg über die Rampe die zum Wasserfall führt.


[Bild: 5_Wand_unten.jpg]


Die erste Länge ist eine schöne Graskletterei zum eingewöhnen. Wenn der Nachsteiger ca. 10m nachkommt, kann man sehr gut Stand an Eisschrauben direkt am Wasserfall machen. Nun den leichten Wasserfall hinauf. Das Eis war gut aber typisch für Wasserfälle aus Schmelzwasser sehr luftdurchsetzt.


[Bild: 5_Stefan_2SL.jpg]


Am Ende der Länge Stand an zwei NH mit einer Schlinge neueren Datums verbunden.


[Bild: 5_Stefan_2SL_Stand.jpg]


So, ab dieser Stelle sollte man eingeklettert sein. Nun geht's etwas zur Sache. Der Quergang ist Anfangs noch leicht, wir aber immer schwerer und die Eisglasur hat nicht gerade zur Verringerung der Schwierigkeit beigetragen. Aber immerhin 3 Haken auf der Länge. Der eine oder andere wird aber eher durch festen Glauben in der Wand gehalten.

[Bild: 5_Frank_3SL_Eisglasur.jpg]

[Bild: 5_Frank_3SL.jpg]


Nun kommt die Schlüsselstelle...eine echt glatte Platte mit nur mikro kleinen Tritten. Eine Unachtsamkeit und man hängt im Stand. Von daher MUSS der Stand aufgebessert werden. Dazu ist alpines Knowhow notwendig das jeder dafür mitbringen muss. Nach der Schlüsselstelle kommt dann ein schöner NH (danke Chris
Smile
).

Der Stand in der Guffel an altem BH und schlechtem NH ist dann wieder recht ordentlich. Von hier geht's weiter zuerst in schöner mixed Manier. Dann in die nächste Graslänge... Oben dann senkrechtes Gras, da wird man ja verrückt. *g*


[Bild: 5_Frank_5SL_Anfang.jpg]



[Bild: 5_Frank_5SL.jpg]


Weil wir am Schneefeld noch nicht genug hatten, haben wir uns noch für den direkten Ausstieg entschieden. Sehr schöne und elegante Stellen drin. Anhaltend schwer, aber nicht mehr so schwer wie die Plattenstelle unten. Ich habe keine ZS gefunden. Geht auch ohne
Wink
....


[Bild: 5_Stefan_7SL_Anfang.jpg]

[Bild: 5_Stefan_7SL.jpg]


Den BH zum Stand machen haben wir auch nicht gefunden. Stand lässt sich aber nach 60m an einem alten V-Profilhaken machen. Dieser muss mit noch einem V-Profilhaken und einem Kifeblade verbessert werden. Zusätzlich kann man mit einem kleinen Friend und einem mittleren Slider Redundanz bilden.

Von hier geht's die Gras/Fels Rinne weiter bis zum Ausstieg. Hier darf der Sicherer toter Mann hinterm Grasgrad spielen
Smile
.


[Bild: 5_Frank_Ausstieg.jpg]


Am Ausstieg angekommen, geht's gemütlich die Aggenstein-Südhangwiese runter zur Bad Kissinger Hütte und in ca. 1Std. zurück ans Auto.


[Bild: 5_Stefan_Austiegswiese.jpg]


Ja, super schöne Tour mit hoher alpiner Anforderung... Hat echt Spaß gemacht
Smile
.

Lg Stef und Frank.

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  Schneeschuhtour zur Notkarspitze 1889 m, Ziegelspitze 1719 m und Ochsenspitz 1515 m
Geschrieben von: Norfri - 21.02.2007, 15:47 - Forum: Deutschland - Keine Antworten

Ausgangspunkt: Auf der Strecke von Oberammergau nach Garmisch erreicht man kurz nach der Ortsdurchfahrt von Ettal den Ettaler Sattel (Schild). Der Parkplatz befindet sich direkt rechts neben der Strasse.

Höhenunterschied: 1150 m

Aufstieg: Vom Parkplatz steigt man auf Forstweg Richtung Gießenbach. Zunächst geht es bergauf und der Gießbach fließt links unterhalb von uns. Dann steigen wir hinab zum Bachbett und gehen rechts davon weiter. Das Tal verengt sich und der Weg führt ein kurzes Stück im Bachbett weiter, bevor man es nach links verlässt. Über eine kurze versicherte Stelle steigt man so auf der linken Talseite bis zur Roßalm höher. Vor sich sieht man nun den Sattel (ca. 1600 m) zwischen Brünstelkopf und Notkarspitze, zu dem wir aufsteigen. Ist dieser erreicht, wenden wir uns nach rechts und steigen über den Südostgrat zur Notkarspitze 1889 m auf.

Abstieg: Über den Gratrücken zieht der Weg in östlicher Richtung steil hinab in eine Senke von der aus es zur Ziegelspitze 1719 m hinauf geht. Man folgt weiter dem mit Latschen bewachsenen Rücken und gelangt so zum Ochsensitz 1515 m. Von hier hat man einen herrlichen Blick auf Kloster Ettal. Weiter geht es durch lichten Mischwald, bis wir schließlich auf den Forstweg stoßen, der in wenigen Minuten zurück zum Ettaler Sattel führt.

Schwierigkeiten: Der Aufstieg bis zum Sattel zieht sich, ist aber nicht allzu schwierig. Der Abstieg ist stark von den Verhältnissen abhängig. Bei uns war die Spur auf Grund der geringen Schneeauflage sehr hart und vereist, was erhöhte Vorsicht bedeutete.

Besonderheiten: Traumhafte Aussicht auf die Ammergauer Berge, das Zugspitzmassiv, das Wettersteinmassiv und das Karwendel.

Hinweis: Bitte aktuellen Lawinenlagebericht einholen und auch beachten.

Bei der Roßalm; der Weiterweg führt in den Sattel in der Bildmitte

[Bild: 14_IMG_0008.jpg]

Aufstieg zum Sattel

[Bild: 14_IMG_0017.jpg]

Aufstieg zum Sattel

[Bild: 14_IMG_0013.jpg]

[Im Sattel zwischen Brünstelkopf und Notkarspitze

[Bild: 14_IMG_0021.jpg]

Gipfel der Notkarspitze 1889 m

[Bild: 14_IMG_0035.jpg]

Tiefblick vom Ochsensitz 1515 m auf Kloster Ettal

[Bild: 14_IMG_0038.jpg]

Abstieg vom Ochsensitz 1515 m

[Bild: 14_IMG_0040.jpg]

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  Rubihorn-NW, leichte, mittlere Durchstiegsvariante
Geschrieben von: Alban - 17.02.2007, 16:34 - Forum: Deutschland - Keine Antworten

Nachdem Peter und ich zum wiederholten Male aufgrund einbrechender Dunkelheit unser Projekt einer Neutour im linken Wandteil nicht beenden konnten suchten wir nach einer leichten Zustiegsmöglichkeit zu dem noch fehlenden Wandteil. Dabei fanden wir gestern eine Variante welche in Kombination mit dem Notausstieg der „Carpe diem“ einen allgemein recht leichten kompletten Wanddurchstieg vermittelt und dabei nie schwerer als ca. M3+ ist.
Für diese Variante steigt man zunächst über die „klassische Nordwand“ bis zum Stand nach der zweiten Länge (vor dem Quergang nach rechts). Dann folgt man der „Carpe diem“ über die leichte Querung nach links bis zu ihrem ersten Stand (2 BH mit Schlinge). Nun weiter sehr einfach das große Schneefeld nach links aufwärts bis zu dem Ende in einer Art Kessel. Ab hier links aufwärts auf den Rücken, welcher die Sicht nach links begrenzt. Auf dem Rücken sind Standmöglichkeiten (mit Felshaken einzurichten). Ab hier sind es nun etwa 60-65m den Rücken empor. Nette Kletterei ca. M3, welche gut mit Camelots, Köpleschlingen und Sanduhrschlingen/Latschenschlingen abgesichert werden kann. Wenn man ganz emporzieht zu den Felsen kommt man an einen Stand mit BH und einem Uralt-Haken. (Gibt da wohl ne alte Tour direkt die Felsrippe hoch). Dieser BH auf dem Band ist als Notausstiegsvariante der weiter links verlaufenden Projektroute mit der „Carpe diem“ gedacht. Von diesem Stand kann man leicht nach rechts queren in den Kessel mit der markanten Rampe des „Notausstieges“ der „Carpe diem“. Stand ist etwa nach 35m am Wandbuch der „Carpe diem“ möglich. Ab hier bietet sich nun die Möglichkeit über die breite Rampe nach links aufwärts den oberen Firnteil zu erreichen. Die Rampe hat etwa 2 lange Seillängen und ist eigentlich nie schwerer als M3 (an Einzelstellen). Kann aber wegen reichlich Gras angenehm begannen werden. Standplätze sind hier aber selbst einzurichten.
In Kombination dieser Wandvarianten ergibt sich ein Wanddurchstieg der sogar etwas leichter als die „klassische Nordwand“ ist jedoch nicht den Schönheitsfehler hat, ab der unteren Wandhälfte nur noch Schneegestapfe zu sein. Also eine echt gute Alternative mit insg. Längerer Kletterei. Der Firn/Latschenteil oben ist jedoch gleich mühsam, allerdings etwas kürzer.

Wir haben uns weiter links in unserem Projekt versucht und hatten gehofft die Tour nun im 3. Anlauf fertig stellen zu können. Leider hat uns die lange,schwere 9. Verschneidungs-Seillänge dermaßen aufgehalten, dass wir nach der halben 10. Länge (Querung unter dem großen gelben Wandausbruch/Überhang) wegen Dunkelheit umkehren mussten. Projektschlinge am letzten Umkehr-Ring-BH hinterlassen. Über die Abseilpiste der Carpe diem (Mit jeweils einem zweiten BH ab Wandbuch nachgebessert) war jedoch ein Rückzug problemlos zum Wandfuß möglich. Es fehlen nun noch etwa 40m bis zum Ausstieg aus dem Felsgürtel, welcher jedoch auch nicht geschenkt aussah.
Die Tour ist derzeit bis zum Ende der 9. Länge mit BH abgesichert. Nach der 8. Seillänge kann auf dem Querband über den beschriebenen Zwischenstand in etwa 60m das Wandbuch der Carpe diem erreicht werden und die Wand ab hier auf anderen Varianten durchstiegen werden. Wer Lust hat diese Varianten zu klettern dem kann ich gern Infos geben. Die bis dato fertiggestellten Seillängen sind schwerer als die „Carpe diem“ und auch schwerer als der „Isidor-Hacker-Gedenkweg“ (andere Vergleichsmöglichkeiten ähnlicher Kletterei fehlen mir im Allgäu). Die 4.Länge bietet elegante Verschneidungskletterei die gut zusätzlich mit Camelots und Keilen absicherbar ist. Sofern Eis vorhanden im Ausstieg aus der Verschneidung sehr schön zu klettern. Wenn das Eis fehlt wird es hier etwas anspruchsvoller. Die M5+/6-Stelle ist im senkrechten mitteleren Teil der Verschneidung.
Die derzeitige Schlüsselseilänge stellt die 9. dar. Es ist eine 45m lange, geneigte Verschneidung mit plattiger rechter Begrenzungswand. Sie ist kontinuierlich schwer und nur schlecht mit mobilen Sicherungsmitteln und NH abzusichern. Wir haben daher 8BH hinterlassen. Trotzdem ist technisch klettern nur erschwert möglich (oder sehr zeitaufwendig) und M5/5+ obligat zu klettern zw. den Bh.

Derzeitige Schwierigkeiten des Projekts „Ruby Tuesday“ (in Anlehnung an das Lied der Stones):
1.Länge: 35-40m, M2-3, 50 Grad Eis/Firn (sofern vorhanden), 1 Stand-BH
2. Länge: 60m, 60-75 Grad Eis (meist zumindest dünnes Eis vorhanden), 1 Stand-BH
3. Länge: 60m, M4+, 2 BH, 1 NH, 2 Stand-BH
4. Länge: 40m, M6 (Einzelstelle, sonst M4-M5), 2 NH, 3 BH, 2 Stand-BH
5. Länge: 30m, M4+, 4 BH, 2 Stand-BH
6. Länge: 40m, M4, 4 BH, 2 Stand-BH
7. Länge: 55m, M1-2 bzw. Firn 25-30 Grad, 1 Stand-BH
8. Seillänge: 50m, M1-2, 2 Stand-BH
(Nach rechts Ausquerungsmöglichkeit zur Carpe diem in waagrechtem 60m Quergang (M2)
9. Seillänge: 55m, M5+/6 (mehrere Stellen), 1NH, 8BH, 2 Stand-BH

Zu den Bildern: von links nach rechts:
rosa: Projekt, "Ruby Tuesday" bis zum Umkehrpunkt
rot: leichte mittlere Variante
grün: Notausstieg über Rampe, der "Carpe diem"
gelb: Carpe diem
orange-braun: "klassische Nordwand"


[Bild: 10_Kopie_von_Mittlere_Variante_rot.jpg]



[Bild: 10_Kopie_von_Frontalbild_mittlere_Variante_rot.jpg]





Vielleicht klappts ja noch diesen Winter.


Gruß Alban

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  11.02.07 Brandnertal Lünersee
Geschrieben von: Zwerggäuer - 13.02.2007, 00:35 - Forum: Österreich - Keine Antworten

Nun im Brandnertal angekommen und nach einer etwas feuchten Nacht, geht´s hoch an die Talstation der Lünerseebahn. Der Weg dorthin an der Flüh vorbei ist ganz nett aber auch weit. Es lohnt sich einen Rodel mit zu nehmen, der vereinfacht dann den Abstieg über die eingerichtete Rodelbahn.

An der Seilbahn fällt als erstes der Seilbahnfall auf.


[Bild: 5_Seilbahnfall.jpg]


Er scheint in den letzten Jahren nicht mehr so fett zu wachsen, man könnte sich aber vorstellen, dass er in sehr wasserreichen Saisons eine bis zu 300m lange Tour ergibt. Momentan sind wahrscheinlich nur 200m kletterbar.

Wir haben uns aber für die kürzeren Sachen entschieden, da das Wetter nicht so recht wusste was es machen wollte.

Als erstes gibt es einen Fall direkt über der Station, ganz im Eck hatte es ein paar, mehr oder minder, lohnende Steilstufen und ein bisschen dünnes Eis bis zu einer Standschlinge (sehr alt).


[Bild: 5_unbekannt.jpg]


Leider war die folgende Säule schon arg mitgenommen. Die wäre sehr schön gewesen, hätte aber meinen fetten Wanst sicher nicht ausgehalten.


[Bild: 5_unbekannt_nachStufe.jpg]

[Bild: 5_unbekannt_vorstand.jpg]


Nach dem Abseilen schauten wir uns noch ein wenig um. Ca. 200m nach rechts gab eine Felsrinne immer mehr den Blick auf ein sehr elegantes Eisgebilde frei. Nicht umsonst nennt es sich Eisfee.


[Bild: 5_Eisfee.jpg]


Klar, dass wir da noch hochkraxeln.


[Bild: 5_Frank_Eisfee_1SL_1.jpg]


Frank staunt nicht schlecht, als er seine erste Schraube in dem vermeintlich meterdicken Eis voll auf Grund setzt. Ok, Eis nicht sehr dick... gut im Alter vergisst man das gerne nach einiger Zeit wieder
Wink
.


[Bild: 5_Frank_Eisfee_1SL_2.jpg]


Im weiteren bleibt die Kletterei sehr schön. Das Eis ist mal dicker mal dünner, so bleibt es auch ein wenig spannend.

Ich entscheide mich dann noch die etwas verschärfte linke Säule zu klettern. Die erste Querung war schon etwas wacklig, aber als oben das Eis plötzlich aus war und ich wieder eine Querung hinlegen musste, war ich dann schon froh wieder in dickerem Eis zu stehen. Frank querte dann weiter oben, aber auch nicht eleganter
Wink
.


[Bild: 5_Frank_Eisfee_2SL_1.jpg]

[Bild: 5_Frank_Eisfee_2SL_2.jpg]



[Bild: 5_Frank_Eisfee_2SL_3.jpg]

[Bild: 5_Frank_Eisfee_2SL_4.jpg]


Abstieg, abseilend mittels Eissanduhr. Geht eigentlich ganz gut.

Die Eisfee ist mit ihren 100m ist eine sehr lohnende Tour dort oben. Wenn die andere Route auch gut gewachsen ist, lohnt sich der lange Weg allemal. Zudem es schon um einiges kälter ist als an der Flüh.

Viel Spaß im Eis und auch sonnst,
Frank und Stef .

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