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  Zillertal Wiegelwand “Schwarze Hand“
Geschrieben von: shispare - 18.04.2007, 08:22 - Forum: Österreich - Antworten (2)

Schöne lohnende Tour in einer großartigen Landschaft.
Bei dieser Tour handelt es sich meist um schöne Platten, die zum Schluss immer steiler werden.
Die Tour ist perfekt mit Bohrhaken abgesichert und ist mit nur 15 min. Zustieg unbedingt einen Besuch wert!
Wir haben uns die letzte Seillänge geschenkt da sie nicht lohnenswert aussah und sind direkt nach der 4. Seilänge abgeseilt wird aber wahrscheinlich nicht gehen wenn noch andere Seilschaften in der Tour sind.
Danach kann man sich noch in den Ewigen Jagdgründen oder aber weiter rechts an der Wand noch weiter die Finger lang ziehen.

[Bild: 66_sh1_1.jpg]

1. Seilänge

[Bild: 66_sh2_1.jpg]

2. Seilänge

[Bild: 66_sh3_1.jpg]

Schwarze Platten 3. Seilänge

[Bild: 66_sh4_1.jpg]


[Bild: 66_sh5_1.jpg]

Grüne Platten 4. Seilänge

[Bild: 66_sh6_1.jpg]

Kurz vor dem Stand der 4. Seilänge

[Bild: 66_sh7_1.jpg]

Topo
Wer ein Topo haben möchte soll mir eine Nachricht mit E-Mail Adresse senden ich schicke es dann zu.

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  Schneeschuhtour zur Güntlespitze 2092 m
Geschrieben von: Norfri - 09.04.2007, 16:57 - Forum: Österreich - Keine Antworten

Ausgangspunkt: Gebührenpflichtiger Parkplatz am südlichen Ende von Baad im Kleinwalsertal (ca. 1240 m).

Höhenunterschied: 870 m

Aufstieg: Vom Parkplatz in westlicher Richtung losgehen und die rechte von zwei Brücken überschreiten. Kurz am Ufer entlang und dann links ins Derratal einbiegen. Auf der linken Talseite ca. einen Kilometer taleinwärts entlanggehen, bis man auf 1400 m Höhe zum Zusammenfluss von Spital und Derrenbach gelangt. Nun wechselt man auf den Südhang auf der anderen Talseite und gelangt so zur Spitalalpe auf 1550 m Höhe. Weiter geht es wiederum taleinwärts in Richtung Oberer Spitalalpe. Auf etwa 1700 m Höhe quert man einen steilen Kessel von rechts nach links und geht dann in westlicher Richtung steil hinauf zum Grat zwischen Derrajoch und Derralpe. Danach geht es in südwestlicher Richtung zum steilen Nordhang der Güntlespitze. Dieser wird in mehreren Serpentinen gequert, bis man kurz vor dem Gipfel den Ostgrat erreicht über den man zum Gipfel emporsteigt.

Abstieg: Wie Aufstieg

Schwierigkeiten: Bis auf den Gipfelhang relativ einfache Tour. Der Gipfelhang wird mit zunehmender Höhe steiler und erfordert sicheres Gehen mit Schneeschuhen.

Besonderheiten: Recht abwechslungsreiche Tour mit herrlichen Ausblicken. Kein langer Talanstieg.

Hinweis: Der Aufstiegsweg wird immer wieder von steilen Lawinenhängen bedroht. Bei schlechter Sicht ist die Orientierung recht schwierig und sollte deshalb unterbleiben.
Unbedingt den aktuellen Lawinenlagebericht einholen und auch beachten.

Am Zusammenfluss von Spital und Derrenbach auf 1400 m Höhe

[Bild: 14_PICT6997_1.jpg]


Blick zum Widderstein

[Bild: 14_IMG_0006_3.jpg]


Linksquerung auf ca. 1700 m Höhe

[Bild: 14_IMG_0007_2.jpg]


Vor der Oberen Spitalalpe quert man nach links

[Bild: 14_IMG_0008_2.jpg]


Aufstieg zum Grat zwischen Derrajoch und Derralpe

[Bild: 14_IMG_0009_1.jpg]


Derralpe

[Bild: 14_IMG_0012_1.jpg]


Blick zur Güntlespitze

[Bild: 14_IMG_0013_1.jpg]


Durch die Mulde (rechts) geht es zum Gipfelhang

[Bild: 14_IMG_0018_2.jpg]


Der Gipfelhang der Güntlespitze

[Bild: 14_IMG_0019_2.jpg]


Im steilen Gipfelhang der Güntlespitze

[Bild: 14_IMG_0022_1.jpg]


Am Gipfel der Güntlespitze

[Bild: 14_IMG_0025_2.jpg]


Blick zum Widderstein

[Bild: 14_IMG_0027_1.jpg]


Abstieg über den Gipfelhang

[Bild: 14_IMG_0030_2.jpg]

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  Schneeschuhtour zur Hinteren Steinkarspitze 2215 m
Geschrieben von: Norfri - 06.04.2007, 11:07 - Forum: Österreich - Keine Antworten

Ausgangspunkt: Kommt man von Berwang, so kann man, ca. 150 m bevor man nach Kelmen abbiegt, auf einem kleinen Parkplatz neben einem Wertstoffhof sein Fahrzeug abstellen (ca. 1350 m).

Höhenunterschied: 875 m

Aufstieg: Man geht zunächst nach Kelmen und hält sich dort rechts (Beschilderung). Weiter geht es dann auf einem breiten Fahrweg bis von diesem ein schmaler Pfad nach links durch den Wald steiler höher führt. So gelangt man in lichten Wald und dort, wo der Weg nach rechts zu kleinen Hütten abzweigt, hält man sich weiterhin links und gelangt so zum Kelmer Jöchl 1852 m. Hier wendet man sich nach links und quert einen steilen Nordosthang unter der Knittelkarspitze, um zum Gipfelaufbau der Hinteren Steinkarspitze zu gelangen. In vielen Kehren erreicht man dann den Gipfel über den steiler werdenen Südosthang.

Abstieg: Wie Aufstieg

Schwierigkeiten: Die Wegfindung bis zum Kelmer Jöchl ist nicht immer ganz einfach zu finden. Die Querung nach dem Kelmer Jöchl erfordert absolut sichere Lawinenverhältnisse. Bei zweifelhaften Verhältnissen sollte man unbedingt in die etwas tiefer gelegene Mulde absteigen und von dort den Gipfelhang angehen. Der Gipfelhang selbst wird zwar nach oben immer steiler aber bei entsprechender Anlage der Aufstiegsspur gut zu bewältigen.

Besonderheiten: Kein langer Talanstieg oder lange Flachpassagen. Herrliche Aussicht auf die Lechtaler und Allgäuer Alpen sowie die Tannheimer Berge. Der Anstieg verläuft überwiegend über sonnige Hänge.

Hinweis: Im Waldbereich ist etwas Orientierungssinn nötig. Bitte den aktuellen Lawinenlagebericht einholen und auch beachten.

Ausblick von Kelmen zur Namloser Wetterspitze

[Bild: 14_IMG_0002_1.jpg]


Blick vom Kelmer Jöchl zur Hinteren Steinkarspitze (Bildmitte)

[Bild: 14_IMG_0015_4.jpg]


Aufstieg zur Hinteren Steinkarspitze mit der Kelmer Spitze (links)

[Bild: 14_IMG_0024_2.jpg]


Rückblick zum Kelmer Jöchl 1852 m

[Bild: 14_IMG_0026_1.jpg]


Aufstieg über den Südosthang mit Blick zum Thaneller

[Bild: 14_IMG_0031_1.jpg]


Gipfelkreuz auf der Hinteren Steinkarspitze 2215 m

[Bild: 14_IMG_0035_1.jpg]


Blick auf die benachbarte Knittelkarspitze

[Bild: 14_IMG_0037_2.jpg]


Am Gipfel der Hinteren Steinkarspitze 2215 m

[Bild: 14_IMG_0039_1.jpg]


Wir kommen zur beschatteten Querung unter der Knittelkarspitze

[Bild: 14_IMG_0045_1.jpg]


Rückblick auf die Hintere Steinkarspitze

[Bild: 14_IMG_0047_2.jpg]


In der steilen Querung unter der Knittelkarspitze

[Bild: 14_IMG_0049_1.jpg]


Knittelkarspitze (links) mit der schattigen Querung und Hinterer Steinkarspitze (rechts)

[Bild: 14_IMG_0052_1.jpg]


Rückweg nach Kelmen mit Blick auf die Namloser Wetterspitze

[Bild: 14_IMG_0059_1.jpg]

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  31.03.+01.04.07 Skitouren im Sellrain
Geschrieben von: Andi+Lena - 02.04.2007, 13:44 - Forum: Österreich - Keine Antworten

Waren am Wochenende zum dritten mal in diesem Jahr im Sellrain auf Skitour.

Samstag:
Am Samstag Morgen war das Wetter leider nicht so gut. Darum haben wir uns eine kleinere Tour, den Mitterzaigerkopf (2628m) vorgenommen. Sind am Parkplatz auf etwa 1860m bei Schneefall und Nebel gestartet. Aufgrund des frischen Neuschnees waren vom Parkplatz an wieder gute Schneeverhältnisse.
Die Sicht wurde während des Aufstiegs leider immer schlechter, so dass die Orientierung zeitweise ziemlich beeinträchtigt war. Nach etwa der Hälfte der Tour kam dann zum Glück die angekündigte Auflockerung und die Sonne heraus. Aufstieg vom Skidepot über den verschneiten Grat zum Gipfel war problemlos möglich. Die Abfahrt war bei frischem Neuschnee und guter Sicht ein warer Genuss. Im unteren Teil, auf dem Ziehweg, waren aber bereits wieder schneefreie Stellen vorhanden.
Alles in allem eine sehr schöne Tour!


[Bild: 69_IMG_0008_1.jpg]

Schlechte "Sicht" beim Aufstieg


[Bild: 69_IMG_0941_1.jpg]

Gipfelgrat des Mitterzaigerkopfes vom Skidepot aus

Sonntag:
Am Sonntag sind wir morgens von Lisens (1630m) bei gutem Wetter aus richtung Schöntalspitze (3002m) gestartet. Im unteren bewaldeten Teil immer wieder schneefreie Stellen. Oben dann beste Schneeverhältnisse. Die Gipfelflanke war jedoch ziemlich mit Steinen durchsetzt, weshalb das Skidepot weiter unten als im Führer beschrieben, etwa in der Mitte, errichtet wurde. Von hier aus in anstregendem Gestapfe zum Gipfel.
Die Abfahrt war durch die Neuschneeauflage bis zur Waldgrenze super und verlief anschließend etwas mühsam und eng durch den Wald.


[Bild: 69_IMG_0035_1.jpg]

Das Skidepot in der Mitte der Gipfelflanke


[Bild: 69_IMG_0036_1.jpg]

Zu Fuss weiter richtung Gipfel der Schöntalspitze


[Bild: 69_IMG_0964_1.jpg]

Abfahrt mit Hindernissen

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  Schneeschuhtour zur Namloser Wetterspitze 2553 m
Geschrieben von: Norfri - 01.04.2007, 21:11 - Forum: Österreich - Keine Antworten

Ausgangspunkt: Kleiner Parkplatz für 4 Fahrzeuge an der Strasse zwischen Stanzach und Namlos, dort, wo der Fahrweg nach Fallerschein abzweigt (ca. 1180 m). Auf der weiteren Strecke Richtung Stanzach folgen noch mehrere kleine Parkbuchten.

Höhenunterschied: 1370 m

Aufstieg: Die ersten 2,5 km geht es auf gutem Fahrweg nach Fallerschein 1302 m, einer großen Almensiedlung. Nun weiter in südlicher Richtung durch das Tal bis zu einer Almhütte auf 1752 m. Kurze Zeit später wendet sich der Weg nach Osten und in weiten Serpentinen geht es hinauf zu einem kleinen Sattel auf ca. 2100 m. Danach geht es über den langen Südwestrücken hinauf zum Gipfel der Namloser Wetterspitze.

Abstieg: Wie Aufstieg

Schwierigkeiten:Bis zur kleinen Almhütte auf 1752 m einfach. Der Weiterweg zum kleinen Sattel verläuft zwar etwas steiler, ist aber bei entsprechender Routenwahl problemlos. Der Gipfelhang ist zwar steiler aber für erfahrene Schneeschuhgeher problemlos zu bewältigen.

Besonderheiten: Die Tour erfordert zwar keine besonderen technischen Anforderungen aber der Höhenunterschied von 1370 Meter und der lange Anstieg erfordern Ausdauer und eine entsprechend gute Kondition. Belohnt wir man mit einer herrlichen Aussicht auf die Lechtaler Alpen sowie die südlichen Allgäuer Alpen und die Tannheimer Berge.

Hinweis: Der Zustieg bis Fallerschein und auch der nachfolgende Weiterweg sowie der Gipfelhang erfordern lawinensichere Verhältnisse. Daher wie immer, den aktuellen Lawinenlagebericht einholen und natürlich auch beachten.

Fallerschein mit Namloser Wetterspitze (links)

[Bild: 14_IMG_0007_1.jpg]

Kurz vor dem Talschluss geht es nach links

[Bild: 14_IMG_0010_1.jpg]

Weiter geht es zum kleinen Sattel (links oben)

[Bild: 14_IMG_0015_3.jpg]

Ankunft am Sattel

[Bild: 14_IMG_0023_1.jpg]

Anstieg zum Gipfel über den Südwestrücken

[Bild: 14_IMG_0033_1.jpg]

Gipfelrast

[Bild: 14_IMG_0037_1.jpg]

Zurück am Sattel

[Bild: 14_PICT6935_1.jpg]

Die Sonne kommt wieder durch

[Bild: 14_IMG_0044_1.jpg]

Rückweg nach Fallerschein

[Bild: 14_IMG_0047_1.jpg]

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  Bolivien: Bergsteigen im Zongotal (August 2006)
Geschrieben von: Andi+Lena - 28.03.2007, 10:13 - Forum: Südamerika - Keine Antworten

Chacaltaya ca. 5300m
Der beliebte Ausflugsberg Chacaltaya ist eine gute Möglichkeit die erste Höhenluft zu schnuppern. Mit dem Auto kann man bis zur Hütte auf ca. 5050 m über eine Schotterpiste hinauf fahren. An der Hütte muss man einen kleinen Obolus für Staßen- und Wegebau entrichten (10 Bs). Auf einem unschwierigen Wanderweg kann man in aller Ruhe die letzten 250 Hm zum Gipfel aufsteigen. Von diesem bietet sich ein schöner Ausblick zum Huayna Potosi und der restlichen Südkordillere.


[Bild: 69_bolivien093_1.jpg]

Blick von der Hütte zum Chacaltaya


[Bild: 69_bolivien100_1.jpg]

Abstieg zum Parkplatz

Basislager Casa Blanca ca. 4700m
Das Basislager vom Huayna Potosi ist mit dem Auto von La Paz aus in 1:45 h gut zu erreichen. Es befindet sich direkt am gut sichtbaren Casa Blanca (weißes Haus). Alternativ kann man auch das Refugio Huayna Potosi als Basislager verwenden.


[Bild: 69_bolivien139_1.jpg]

Basislager am Casa Blanca

Charquini Nebengipfel ca. 5250m, PD-

Sind am ersten Tag mit dem Taxi ins Basislager gefahren und gleich gegen 9:00 zum Charquini gestartet. Ist eine super Tour um sich weiter zu akklimatisieren. Vom Potosi Basislager (4700m) führt der Weg zuerst die Strasse weiter zur Hütte (Refugio Huayna Potosi). Dort biegt man nach rechts auf einen kleinen Hügel, der einen zum Aquädukt führt. Diesem folgt man teilweise recht ausgesetzt. Nach einiger Zeit geht ein Pfad rechts Richtung Charquini hinauf ab. Zuerst über Geröll, anschließend über den Gletscher erreicht man den Gipfel. Am Gletscher war etwas Büßereis, die Spaltenbrücken waren aber alle stabil. War ohne Probleme seilfrei zu begehen. Der Gipfel bietet einen schönen Ausblick auf den Huayna Potosi.


[Bild: 69_bolivien116bea_1.jpg]

Aufstieg zum Charquini


[Bild: 69_bolivien120_1.jpg]

Ausgesetzter Verlauf des Aquädukts

Huayna Potosi 6088m, AD-

Vom Basislager hat man die Wahl zwischen zwei Hochlagern; dem Campamento Rocca auf 5200m, wie der Name schon sagt im Fels gelegen und dem Campamento Argentina auf rund 5500m auf dem Gletscher. Hier muss man sich nun überlegen, was einem lieber ist. Wir haben uns fürs Campamento Rocca entschieden. In der Nacht gegen 1:00 h sind wir dann Richtung Gipfel aufgebrochen. Auf dem Weg zum Gipfel muss man eine ca. 60 m hohe Stufe (bis 65 Grad) und die ca. 250m hohe ca. 40-50 Grad Steile Gipfelflanke überwinden. Ansonsten ist der Weg unschwierig und meist gut gespurt.
Wir sind dann vom Gipfel direkt ins Basislager abgestiegen und von dort zurück nach La Paz.


[Bild: 69_bolivien136bea_1.jpg]

Normalweg auf den Huayna Potosi


[Bild: 69_bolivien150a_1.jpg]

Hochlager


[Bild: 69_bolivien171_1.jpg]

In der Steilstufe


[Bild: 69_bolivien165a_1.jpg]

Am Gipfel auf 6088m

GPS Koordianten (WGS84)
Casa Blanca: S 16°17’15,1 ; W 68°07’49,5
Refugio Huayna Potosi: S 16°16’55,8 ; W 68°07’18,6
Abzweigung vom Aquädukt Richtung Charquini: S 16°17’12,0 ; W 68°06’31,5
Gipfel Charquini: S 16°17’41,9 ; W 68°05’59,8
Campamento Rocca: S 16°16’31,3 ; W 68°08’17,0
Gipfel Potosi: S 16°15’43,0 ; W 68°08’56,0

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  Bolivien: Bergsteigen im Condorirital (August 2006)
Geschrieben von: Andi+Lena - 28.03.2007, 09:57 - Forum: Südamerika - Keine Antworten

Basislager Condorirital ca. 4600m
Wir haben uns nach dem Zongotal dazu entschlossen ins Condoriri-Tal zu fahren. Hier gibt es 13 5000er die auf verschiedenen Routen zwischen ganz leicht und extrem schwer auf eine Besteigung warten. Den Schlechtwettereinbruch haben wir noch in La Paz abgewartet und sind dann zur angekündigten Wetterbesserung gestartet. Mit unserem Fahrer sind wir ca. 2 Stunden in den Ausgangsort Tuni gefahren. Dort haben wir unser Gepäck auf Esel verladen, um anschließend ins Basislager aufzusteigen (ca. 2,5 Std.). Auf dem Weg ins Basislager hat es dann zugezogen und auch gegraupelt. Das Basislager liegt auf etwa 4600m an einem See. Es wird von einer Familie betrieben, die dort vor Ort lebt. Sie haben Toiletten und Wasserversorgung eingerichtet und schauen ein wenig nach dem Rechten. Die Übernachtung kostet 1 € pro Person.


[Bild: 69_bolivien268b_1.jpg]

Blick über das Basislager im Condorirital

Tarija ca. 5350m, PD-
Eigentlich wollten wir am nächsten Tag gleich voll loslegen, aber die 20cm Neuschnee haben unsere Pläne erstmal gebremst. Wir sind dann nach Wetterbesserung gegen 8 Uhr mit unseren Zeltnachbarn los (alle anderen Seilschaften sind im Lager geblieben).
Dass bei einem so späten Start nicht mehr so viel drin ist, war klar, aber auf den 5350m hohen unschwierigen Tarjia hat es doch noch gereicht.
Vom Basislager folgt man einem Pfad weiter ins Tal hinein bis zum Gletscher, auf diesem weiter zum Gipfel.
Zum Pequeño Alpamayo konnten wir leider nicht mehr weitergehen, da, sich das Wetter schon wieder zunehmend verschlechtert hat.


[Bild: 69_bolivien205_1.jpg]

Neuschnee am nächsten Morgen


[Bild: 69_bolivien211_1.jpg]

Aufstieg richtung Tarija

Pyramide Blanca (Südwestwand) ca. 5330m, D-
Während dem Abstieg vom Tarjia hatten wir kurzfristig einen guten Einblick in die Südwestwand der Pyramide Blanca. Als wir am Abend unsere Einblicke und Fotos mit dem 10 Jahre Führer verglichen haben, haben wir festgestellt, dass die direkte Route nicht mehr möglich ist (kein Eis mehr). Wir haben uns dann trotzdem entschlossen einen Versuch zu starten und dort zu klettern wo Eis ist. Vom Basislager sind wir zuerst Richtung Tarija aufgestiegen, um dann im unteren Teil des Gletschers unter die gut sichtbare Südwestwand zu queren. Vom Einstieg bis zum Gipfelgrat hatten wir überwiegend 50-60 Grad steiles Eis (zur Hälfte Blankeis mit Pulverschneeauflage zur anderen Hälfte harter Firn). In Wandmitte beim Queren vom einen ins andere Eisfeld mussten wir eine ca. 2m hohe, vertikal verlaufende, leicht überhängende Eiswechte überklettern. Auf dem Grat konnte man problemlos zum Gipfel aufsteigen (Schneegestapfe, Firn, Eis, bis 50 Grad).
Der Abstieg erfolgte durch das bis zu 40 Grad steile Spaltenlabyrinth (Normalweg).


[Bild: 69_bolivien231aa_1.jpg]

Pyramide Blanca


[Bild: 69_bolivien231bea_1.jpg]

Routenverlauf durch die Südwestwand


[Bild: 69_bolivien245_1.jpg]

Firnflanke im oberen Teil der Wand


[Bild: 69_bolivien249_1.jpg]

Ausstieg auf den Grat

Pequeño Alpamayo ca. 5450m, AD
Nach einem verdienten Ruhetag haben wir dann noch den Pequeño Alpamayo bestiegen. Zuerst mussten wir wieder den Tarija besteigen, um vom Gipfel ca. 80 Hm auf der anderen Seite abzuklettern (Fels bis Grad 2). Ab hier beginnt dann der Grat auf die formschöne Pyramide. Diesem folgend erreicht man den Gipfel (ca. 250 Hm). Der Grat besitzt zwei Steilstufen (ca. 70 m bis 55 Grad). Der Abstieg erfolgt auf dem gleichen Weg.


[Bild: 69_bolivien252bea_1.jpg]

Routenverlauf auf den Pequeño Alpamayo


[Bild: 69_bolivien315_1.jpg]

60m Abstieg im Fels


[Bild: 69_bolivien279_1.jpg]

[Bild: 69_bolivien306c_1.jpg]

Aufstieg am Grat

GPS Koordianten (WGS84)
Basislager: S 16°11’38,9 ; W 68°14’25,5
Pyramide Blanca: S 16°10’43,7 ; W 68°12’59,9
Pequeno Alpamayo: S 16°10’17,7 ; W 68°12’48,9

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  Tipps rund ums Bergsteigen in Bolivien (Stand: Sommer 2006)
Geschrieben von: Andi+Lena - 27.03.2007, 14:02 - Forum: Südamerika - Keine Antworten

Anreise
Unser Hin- und Rückflug mit der Alitalia von Stuttgart nach La Paz kostete 930,- € pro Person. Wir mussten jedoch 3-mal umsteigen (Mailand, Sao Paulo, Santa Cruz).
Da wir unsere gesamte Ausrüstung aus Deutschland mitgebracht haben, kamen wir sehr an die Grenzen des zulässigen Fluggepäcks. Bei Alitalia durften wir nach Südamerika 23 kg plus 5 kg Handgepäck pro Person mitnehmen.

Versicherung
Bei der Suche nach einer Versicherung, die eventuelle Bergekosten übernimmt, haben folgende Informationen zusammengetragen.
Die Erweiterung des Versicherungsschutzes des DAV “ASS: Erweiterter Schutz“ versichert nicht Expeditions- und Höhenbergsteigen. Laut Rücksprache mit der Versicherung fallen alle Berge Boliviens unter diese Ausschlussklausel. Für Österreicher gibt es die Möglichkeit sich mit der VISACard Gold abzusichern, die weltweite Bergekosten aus Berg- und Seenot übernimmt. In Deutschland haben wir jedoch leider kein vergleichbares Angebot gefunden. Eine Option ist die Förderung der Bergwacht Vorarlberg mit 18,- € im Jahr. Für Fördermitglieder übernimmt die Bergwacht im Nachhinein Bergekosten weltweit bis zu einem Betrag von 15.000 € pro Person (
www.bergrettung-vorarlberg.at
).

Einkaufen in La Paz
Lebensmittel kann man am besten und günstigsten im Indigenaviertel auf den Märkten und in den kleinen Geschäften einkaufen. Es gibt fast alles was das Bergsteigerherz begehrt: Nudeln, Suppen, Müsli, Milchpulver, Obst und Gemüse, Riegel und Schokolade, Nüsse, Getränkepulver usw.
Bergsportartikel können in den Agenturen ausgeliehen und zum Teil auch gekauft werden. Die Qualität der Leihausrüstung ist sehr unterschiedlich.
Die IGM-Karten (s. Karten) können für ca. 4 € pro Stück bei Agenturen oder Staßenhändlern gekauft werden,
Reinbenzin für Benzinkocher kann man ebenfalls in den Agenturen kaufen bei ELMA Tours (s.u.) kostet 1l ca. 0,10 €. Über die „Reinheit“ des dortigen Reinbenzins lässt sich jedoch streiten.

Transport zu den Bergen
In La Paz ist alles buchbar – von der reinen Anfahrt bis zur geführten Tour all inclusive. Die Agenturen liegen im Bereich der Straßen Sarganaga und Illampu und unterscheiden sich zum Teil erheblich in den Preisen.
Wir haben über die Agentur ELMA Tours in der Saganaga bei Juan Carlos unseren Transport organisiert. Er ist einer der günstigsten. Wir waren sehr zufrieden. Es hat alles gut geklappt.
Hier einige Preise für Hin- und Rückfahrt (Sommer 2006) und Fahrzeiten:
Huayna Potosi: 50$ 1:45h
Condorirital: 80$ 2:00h
Illimani: 160$ 4:00h
Man kann sich alles so zusammenstellen wie man möchte (Was? Wieviel? Wann?). Auch Esel und Träger können organisiert werden.

Unterwegs
Unterwegs haben sich einige Tipps, sehr bewehrt:

Dampfsperre

Gute Erfahrungen haben wir mit der Verwendung eines Dampfsperrensystems gemacht. Über eine dünne Linersocke wird eine Plastikschicht (Gefrierbeutel oder spezielle VBL Socke) gezogen, über diese nun die warme Wollsocke und anschließend der Innenschuh. Die Plastikschicht verhindert nun, dass sowohl der Wollsocke wie auch der Innenschuh, beim Schwitzen nicht feucht und dadurch kalt werden. Die Linersocke und die Plastiksocke trocknen am Abend sehr schnell.

Nalgene Wärmflasche
Am Abend war es sehr angenehm noch Wasser aufzukochen und dieses in eine Nalgene Plastikflasche zu füllen. Diese kann man mit in den Schlafsack nehmen, macht angenehm warm. Am nächsten Morgen hat man dann körperwarmes Wasser zum trinken oder fürs Milchpulver.

Pinkelflasche
Da es in der Höhe wichtig ist ausreichend viel zu trinken, muss man natürlich auch des öfteren auf die Toilette. Vor allem während einer Tour hat man wenige Gelegenheiten zu trinken, so dass man das meiste am Nachmittag und Abend zu sich nehmen muss. Für die, die jedoch keine Lust mehr haben abends nochmals aus dem warmen Schlafsack vors Zelt zu kriechen, empfiehlt sich eine Pinkelflasche mit angenehm großer Öffnung (Bsp.: Nalgene, Durchmesser ca. 6 cm – auch für Frauen geeignet).

Unsere Ausrüstungsliste
Hier eine Auflistung unserer Ausrüstung:

Kleidung
- Lange Unterwäsche (Merino)
- Fließpullover
- Softshell Jacke
- Softshell Hose
- 3lagen Gore-Tex Jacke
- 3lagen Gore-Tex bzw. event Überhose
- Daunenjacken (Mountain Equipment Trango bzw Haglöffs ) – vor allem Morgens und Abends (Kochen…) sehr angenehm, ansonsten wäre es bei unseren Temperaturen extrem kalt gewesen
- 2 Paar warme Merinosocken
- Scarpa Phantom 6000 – super bequemer Schalenbergschuh, auch zu bei steileren Sachen sehr gut geeignet
- 1 Paar Softshellhandschuhe, 2 Paar Primaloft Handschuhe
- Winddichte Mütze
- 2 Buffs
- Sonnenbrille

Bergsportausrüstung
- Rucksäcke (80l, 70l, 45l)
- Trekkingstöcke
- Steigeisen
- Eisgeräte
- Helm
- Gurt
- 6 Expressen
- 4 Eisschrauben
- 2 Firnanker (vor Ort geliehen)
- 4 HMS, Sicherungs- und Abseilgerät
- Bandschlingen, Prusikschnüre
- 50m Seil
- Stirnlampen

Campingartikel
- Zelt (Hilleberg Nallo 2) – für 2 Personen ein wenig eng, aber dafür sehr leicht
- Daunenschlafsack (1000g, Comfort: -20°C)
- Isomatte (RidgeRest bzw. ThermaRest Pro Lite 4)
- Benzinkocher (MSR Wisperlight)
- Topf, Brettchen
- 1 Messer, 2 Löffel
- Proviant (in La Paz Gekauftes plus mitgebrachtes Travellunch)
- Thermoskanne (1l)
- 2 Nalgene Flaschen (je 1l)
- Packsack
- Biwaksack

Sonstiges
- Erste Hilfe Set, Medikamente
- Sonnenschutz
- Waschzeug
- Digitalkamera
- Kompass
- Führer, Karten
- Sprachführer
- Notizheft, Stift

Führer und Karten
Blecken, Anulf: Bergwandern und Bergsteigen in Bolivien, Hamburg 2000
Deutsch. Nett geschriebenes Buch mit vielen Auswahltouren, schwer bis leicht. An jedem Berg nur eine Tour beschrieben. Leider nicht so informativ (häufig falsche Zeiten und Höhenmeter, keine Topos oder Wandfotos).

Brain, Jossi: Bolivia, a Climbing Guide, England 1999
Englisch. Gutes Buch mit vielen Infos. Alle Routen mit Wandfotos gut beschrieben. Aufgrund der sich verändernden Verhältnisse leider nicht mehr ganz aktuell.

Mesili, Alain: La Cordillere Real de los Andes Bolivia,
Englisch oder Spanisch. Neu aufgelegt. Wandfotos in Farbe.
Haben es nicht benützt, nur bei anderen mal reingeschaut
Viele Infos auch auf der Homepage:
www.andes-mesili.com


DAV-Karten 1:50.000: Cordillera Real Süd: Illimani bzw. Cordillera Real Nord: Illampu

IGM-Karten 1:50.000 (Instituto Geographico Militar): Von jedem Gebiet vor Ort erhältlich

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  Tipps rund ums Reisen in Bolivien (Stand: Sommer 2006)
Geschrieben von: Andi+Lena - 27.03.2007, 13:42 - Forum: Südamerika - Keine Antworten

La Paz und Umgebung
Neben den üblichen Sehenswürdigkeiten von La Paz empfiehlt sich ein Besuch im Coca-Museum (Nähe Ecke Sarganaga/Linares). Auf nette Weise und mit deutscher Übersetzung wird hier sowohl die wichtige Rolle des Coca in den Anden wie auch die Probleme des Cocainmissbrauchs sehr gut dargestellt. Nebenan im Restaurante „Hoja de Coca“ gibt es gute und günstige Menüs (1€) in netter Athmosphere.
In das am Stadtrand von La Paz gelegene „Val de Luna“ kommt man mit dem Colectivo Richtung Mallasa. Wenn man genug Zeit mitbringt, ist der Besuch des nahe gelegenen Kakteengartens sowie des Zoos durchaus lohnend.
Besonders schön ist ein Ausflug in die Palkaschlucht, nahe der Ortschaft Palka (ca. 1,5 Std. Fahrzeit von La Paz aus). Haben uns für diese Unternehmung einen Taxifahrer gemietet, der am Rande der Schlucht auf uns gewartet hat, um uns anschließend wieder mit zurück zu nehmen.


[Bild: 69_bolivien026_1.jpg]

La Paz


[Bild: 69_bolivien040_1.jpg]

Valle de Luna


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Palcaschlucht mit dem Illimani im Hintergrund

Yungas
Für die Fahrt in die Yungas bieten sich die angebotenen Mountainbiketouren an. Die Fahrt vom Ausgangspunkt La Cumbre (4700m) hinunter nach Yolossa (1200m) dauert ungefähr 6 Stunden und wird immer wieder durch kleine Pausen unterbrochen. Mit einem Kleinbus erreicht man anschließend Coroico. Die Tour kostet etwa 30 – 40 € pro Person.
In Coroico lässt es sich auf der Terasse des Restaurantes „Backstube“ von Detlef bei heimischem Essen (Pfeffersteack mit Spätzle 3,5 €) sehr gut aushalten.
Von Coroico aus kann man schön wandern. Eine Wanderung führt vom Ort aus durch Plantagen ins Tal hinab. Dort kann man über eine Hängebrücke in den Yungawald hinaufsteigen. Man passiert zwei kleine Ortschaften und geht durch Cocafelder wieder hinab ins Tal. Von dort aus kann man mit einem Colectivo nach Yolossa fahren, und von da aus zurück nach Coroico.


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Mountainbiketour in die Yungas


[Bild: 69_bolivien425_1.jpg]

Cocaplantagen bei Coroico

Rurrenabaque (Pampa, Dschungel)
Eine Reise nach Rurrenabaque ist ein Kontrast zum kargen Hochland und relativ gut zu erreichen. Mit dem Flugzeug ist man von La Paz aus in ca. 1 Std. dort (ca. 60 $) mit dem Bus dauert die Anreise ca. 16 Std. ( ca10 €).
In Rurrenabaque gibt es gutes Essen, vor allem frischen Fisch aus dem Rio Beni (ca. 1 €).
Von Rurrenabaque kann man Ausflüge in die Pampa und in den Dschungel machen. Eine Pampatour dauert drei Tage und kostet ca. 20 $ pro Tag pro Person. Mit dem Jeep fährt man 3 Std nach Santa Rosa und anschließend mit einem Motorboot auf dem Rio Yacumo in das Camp. Auf dem Fluss kann man viele Tiere beobachten (Kaimane, Affen, Capibarras, Flussdelphine, Vögel). Am zweiten Tag geht man auf Anacondasuche. Am letzten Tag werden Piranhas geangelt und gegessen. Dann geht es zurück nach Rurenabaque.
Dschungeltouren kosten das gleiche wie Pampatouren. Mit dem Motorboot geht es auf dem Rio Beni in den Dschungel. Touren sind sind ab zwei Tagen möglich. Ab ca. vier Tagen geht man vom Ufer aus mit kleinen Zelten weiter in den Dschungel. Für Dschungeltrekking sollte man ein gewiises Maß an Kondition und guten Mückenschutz mitnehmen.
Buchbar sind alle Ausflüge sowohl in La Paz, z.B. bei Eco Jungle Tours (Evelin ist seht nett und bemüht), wie auch direkt vor Ort.


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Kaiman am Ufer des Rio Yacumo


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Unterwegs durch den Dschungel

Salar de Uyuni
Eine Salar-Tour mit dem Jeep ist ein absolutes Highlight in Bolivien. Man sieht in kurzer Zeit viele tolle Naturschauspiele, wie z.B. den Salar, Riesenkakteen auf der Isla del Pescado, farbige Lagunen, Flamingos, Geysire und vieles mehr. Die gesamte Tour bewegt sich meist über 4000m, die Geysire liegen sogar über 5000 m.
Wir haben eine drei Tagestour mit der Agentour „El Desierto“ unternommen. Der Preis beträgt 70 $ pro Person, alles eingeschlossen. Die Tour ist auch von La Paz aus buchbar bei Eco Jungle Tours. Unser Führer war sehr nett und das Essen gut. Für die Nächte empfiehlt sich ein warmer Schlafsack sowie eine warme Jacke.


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Unterwegs auf dem Salar


[Bild: 69_img1305_1.jpg]

Laguna Colorado

Potosi
In Potosi ist der Besuch einer Mine ein eindrucksvolles Erlebnis, dass einen zu Nachdenken anregt. Die Führung kostet 10 $ pro Person. Davon geht ein Teil des Geldes direkt an die Minencooperative, um damit die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Bevor man in die Mine geht, besucht man den Markt der Mninenarbeiter. Hier kann man ein Paar Dinge kaufen, die man den Arbeitern mitbringt, z. B. Getränke, Cocablätter, Zigaretten, Cocablätter, Dynamit.
Empfehlenswert ist der Führer Julio Caesar. Er war mit der erste Minenführer in Potosi und hat früher selbst dort gearbeitet. Wir waren bei unserer Führung lediglich zu zwei in einer Mine in der sonst keine Touristen waren und sind nicht wie andere Touristen in einem eigenen Minibus, sondern mit dem öffentlichen Arbeiterbus gefahren. Julio hat uns viel über das Leben der Mineros und Bolivien erzählt. Er spricht sehr gut Englisch. Kontakt über seine eigene relativ neue Agentur „Greengo Tours“ in Potosi.


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Cerro Rico


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Bweim Einkaufen auf dem Markt der Minenarbeiter


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In der Mine

Sucre
Sucre ist eine Stadt mit europäischem Flair.
Im „Casa de Libertad“ gibt es gute Führungen über die Geschichte Boliviens, auch auf Englisch.
Auch die Dinosaurierspuren am Stadtrand sind einen Besuch wert.


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Parlamentsgebäude in Sucre


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Dinosaurierspuren am Stadtrand

Cochabamba
Cochabamba ist aufgrund des Klimas und des guten kulinarischen Angebotes einen Besuch wert. Am besten isst man am Prado, dort werden viele gute lokale Gerichte serviert. Tipp: Casa de Picante – hier gibt’s zB: Meerschweinchen, Lamm, Ochsenschwanz und vieles mehr für ca 3 €.


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Innenstadt von Cochabamba


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Meerschweinchen

Titikakasee
Von La Paz gibt es mehrmals täglich Verbindungen nach Copacabana. Dort lässt es sich am Strand sehr gut Forelle essen (1,5 €). Die Überfahrt zur Isla del Sol ist um 9:00h möglich (10 Bs). Wenn man genügend Zeit hat kann man dort auch übernachten.


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Blick auf Copacabana


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Unterwegs auf der Isla del Sol[url][/url]

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  "Mooshammer" M7- Hölltobelarena
Geschrieben von: Zwerggäuer - 26.03.2007, 16:58 - Forum: Eis - Keine Antworten

Erstbegehung am 25.03.07 durch Stefan Biggel.
Zweitbegehung: kurze Zeit später durch Frank Wäckerle.

Länge: ca. 15m Schwierigkeit: ca. M7- (bei mäßiger Baum Benutzung).
Mit 4 BH abgesichert. Eine Umlenkschlinge ohne Karabiner am Ausstiegsbaum. Zusätzlich kann um den alten Baum eine 180cm Schlinge gelegt werden und im unteren Riss ein 0.75 oder 1er Cam und im Mittelteil (längerer Abstand ein 8er Keil oder 0.5 Cam) gelegt werden (Vorsicht Seilzug).

Charakter: leicht überhängende Kletterei an Klemmrissen und Risshooks mit interessanten Bewegungsabläufen.

Kerstin, Simone, Axel, Frank und ich sind am Sonntag zum Toolen nach Gerstuben. Mit dabei war auch unser neues Spielzeug ein Metabo Bohrhammer. Zum Spaß hatten wir das Ding natürlich nicht mitgeschleppt. Uns war bei unserem letzten Besuch bereits aufgefallen das es mit Einsatz von wenigen Bohrhaken ein paar schöne Vorstiegsrouten realisieren ließen. Damit wäre die Hölltobelarena ein schönes gut zu erreichendes Trainingsgebiet.

Die neue Route Befindet sich im rechten Teil der Arena dort wo der Bach das erste mal in die Tiefe stürzt. Gut vom Stieg zu erreichen.


[Bild: 5_gesammt_1.jpg]


In Fallline des alten Baumes dann rechts in die Moosige Verschneidung (gute Hooks).

Hier ein paar Bilder der Erst- und Zweitbegehung.

Stefan an der ersten Exe:

[Bild: 5_erste_Exe_1.jpg]


Stefan bei dem Klemmriss:

[Bild: 5_zweite_Exe_1.jpg]


Unterm kleinen Dächle:

[Bild: 5_Dchle_1.jpg]


Übergang zur mossigen Verschneidung:

[Bild: 5_Verschneidung_1_1.jpg]


gleich Geschafft:

[Bild: 5_Verschneidung_2_1.jpg]


Und wieder runter:

[Bild: 5_Abseil_1.jpg]


Frank holt sich gleich die Zweitbegehung:

[Bild: 5_Frank_2_1.jpg]

[Bild: 5_Frank_3_1.jpg]



[Bild: 5_Frank_4_1.jpg]


Viel Spaß beim Wiederholen
Smile
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