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		<title><![CDATA[Rocksports Forum - Italien]]></title>
		<link>https://forum.rocksports.de/</link>
		<description><![CDATA[Rocksports Forum - https://forum.rocksports.de]]></description>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2026 14:57:43 +0000</pubDate>
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			<title><![CDATA[Heiligkreuzkofel - Mittelpfeiler (VIII, 300 mH), EB „OBLINGER-VARIANTE“ 17.10.17]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=999</link>
			<pubDate>Tue, 24 Oct 2017 09:21:44 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=7">Tobias</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=999</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Allein nach rechts blieb ein freier Weiterweg offen. Wir querten soweit es ging, schlugen einen Ringhaken und seilten uns pendelnd auf eine nach rechts ansteigende Rampe ab. Über sie erreichten wir eine kleine Kanzel an der senkrechten Pfeilerkante.“</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> </span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„An einer feinen Ritze im Grunde einer seichten Verschneidung konnte ich mich in gewagter Freikletterei höherschwindeln, erreichte ein schmales Bändchen – gerade noch rechtzeitig. Hier war es endgültig aus. Eine glatte Platte, in der sich keine Ritze und kaum Griffe befanden, versperrte den weiterweg. 4 Meter weiter oben ein Riß; unter mir ein fußbreites Band, auf dem ich stand. Darunter viel Luft – ein überhängender Abbruch. Ein Weiterkommen schien unmöglich zu sein.</span>“<br />
 <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aus: Reinhold Messner – Siebter Grad</span><br />
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Heiligkreuzkofel Westwand<br />
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 <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: x-large;" class="mycode_size">Mittelpfeiler – die unbekannte zweite Schlüsselstelle…</span></span><br />
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Der Heiligkreuzkofel (2907 m) ist der große Blickfang hoch über dem Gadertal und über Alta Badia. In seiner imposanten Westwand wurde mehrfach Klettergeschichte geschrieben. Über den mittleren von drei prächtigen Pfeilern verläuft einer der absoluten Klassiker dieser Wand, der „Mittelpfeiler“. Erstbegangen von keinen geringeren als Reinhold und Günther Messner im Jahre 1968. Einen fast schon magischen ja legendenhaften Ruf hat die sogenannte „Messner-Platte“ und es ranken sich viele Geschichten und Vermutungen darum. Es wurde schon viel über diese 4 Meter geschrieben, gestritten und diskutiert. Insbesondere eine Rotpunkt-Begehung der heute mit VIII (Ivo Rabanser) bewerteten „Messner-Platte“ ist das große Ziel vieler guter Alpinkletterer. Früher wie heute! Auch in letzter Zeit gab es hierzu immer wieder Artikel in der deutschsprachigen Alpinliteratur zu lesen. Auch ein italienisches Video im Internet sorgte für Aufregung, denn darin ist quasi jeder Griff und jede Bewegung auf der „Messner-Platte“ zu sehen. Wodurch ein ehrliches OnSight, für diejenigen welche das Video gesehen haben, quasi nicht mehr möglich ist.<br />
 <br />
Was allerdings komischerweise keiner der heutigen und auch früheren Protagonisten so richtig erwähnt, ist das nicht viel kleinere Freikletterproblem des Messnerschen- Pendelquergangs eine Seillänge vorher in der 3. SL. Alle sprechen immer nur von der „Messner-Platte“ in der 4.SL. Was ist aber wirklich mit dem Pendelquergang und dem Hoch-Rüber-Runter der Originalführe in der 3. SL des Mittelpfeilers? Wer hat diesen ehrlicherweise schon frei ab geklettert? Gibt es nicht eine logischere, bessere Freikletter-Linie in diesem Bereich als diese glatte Pendelstelle ab zu klettern? Neben dem Ziel endlich einmal den Mittelpfeiler zum ersten Mal zu klettern wollten wir auch Antworten auf diese Fragen finden. So sind wir, Jürgen Oblinger und Tobias Bailer, am 17. Oktober 2017 mit einigen Friends, Normalhaken und Cliffs an den Heiligkreuzkofel gekommen. Dass es eine Lösung geben könnte, dass vermutete unserer gemeinsamer Freund Florian Hübschenberger. Er hatte somit die eigentliche Intuition für diese neue Variante und ermutigte uns einen Versuch zu starten wenn wir mal vor Ort sind.<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12288" target="_blank" title="">02-Heiligkreuzkofel - Mittelpfeiler, Wandbild mit Route.jpg</a> (Größe: 406,61 KB / Downloads: 1782)
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Heiligkreuzkofel Westwand - Mittelpfeiler<br />
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Am Ende des Tages und am Ende dieser Suche nach Antworten steht die neue „Oblinger-Variante“ am Mittelpfeiler des Heiligkreuzkofel. Als Schwierigkeitsbewertung für diesen Quergang schlagen wir den VIII. Grad vor. Die Originalführe führt in dieser 3. SL vom Stand ein paar Meter nach oben, quert dann waagrecht nach rechts bis zu einem Haken. An diesem Haken erfolgt üblicherweise ein gegenseitiges Ablassen um 6-7 m nach unten. Derzeit (Oktober 2017) befinden sich übrigens überall diverse alte Fixseile in diesem Bereich (nicht nur auf den 6-7 vertikalen Metern). Nach dem Ablassen wird auf einer Art Steilplatten-Rampe in wieder grauem Fels weiter nach rechts gequert. Die nun neue „Oblinger-Variante“ stellt die eigentlich logische Linie in diesem Wandbereich dar, denn sie ist die natürliche Fortsetzung der eben erwähnten Steilplatten-Rampe nach Links. Vom Stand vor der 3. SL führt die neue Variante nun nicht nach oben wie die Originalführe sondern zunächst 1 m nach unten (ca. III. Schwierigkeitsgrad) und quert dann umgehend waagrecht nach rechts ins gnadenlos exponierte leicht überhängende Gelände hinaus. Zunächst geht es echt super und es gibt erstaunlich gute Griffe (max. VII+). Doch nicht zu früh freuen. Das dicke Ende und die VIII er Züge kommen zum Schluss, kurz bevor man wieder auf die Fixseile der Originalführe trifft. Zwei Normalhaken (belassen) und drei Friends dienten der Absicherung.<br />
 <br />
Die Frage nach dem Abklettern des Original-Messnerschen-Pendelquergangs klärte sich im Nachgang unserer Begehung, bei diversen Telefonaten u.a. mit Heinz Mariacher, Christoph Hainz und Adam Holzknecht. Laut Aussage von Heinz Mariacher kletterte er diesen Messnerschen-Pendelquergang bereits bei der 2. Begehung der Tour 1978 quasi Toprope gesichert im Vorstieg frei ab!!! Christoph Hainz kletterte dies während einer Begehung Anfang der 90er Jahre ebenfalls frei ab und bewertete diese 6-7 m lange Abkletter-Passage mit ca. VIII-! Heinz Mariacher freute sich bei den Telefonaten sehr über die neue Variante. Insbesondere darüber dass diese in diesem Bereich logischere Freiklettervariante nun jemand geklettert hat. Auch er hatte diese Variante früher wohl immer schon im Hinterkopf und wollte sie einmal begehen, es kam nur nie zur Umsetzung.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: x-large;" class="mycode_size">Die Bilder zur Tour:</span></span><br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12289" target="_blank" title="">03-Heiligkreuzkofel - Mayerlverschneidung.jpg</a> (Größe: 527,62 KB / Downloads: 1586)
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Heiligkreuzkofel Westwand – Mayerlverschneidung (unterer Teil)<br />
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1. SL Mayerlverschneidung – unangenehm und durchaus etwas brüchig<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12291" target="_blank" title="">05-P1250479.JPG</a> (Größe: 401,42 KB / Downloads: 1460)
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2. SL Mayerlverschneidung – begeisternde Verschneidungskletterei<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12292" target="_blank" title="">06-P1250486.JPG</a> (Größe: 419,9 KB / Downloads: 990)
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2. SL Mayerlverschneidung – begeisternde Verschneidungskletterei<br />
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2. SL Mayerlverschneidung – begeisternde Verschneidungskletterei<br />
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3. SL Mayerlverschneidung – kurze Riss-Klemmer-Seillänge<br />
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4. SL Mayerlverschneidung – steil, kühn, geil<br />
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auf dem großen Band<br />
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auf dem großen Band<br />
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unterm Mittelpfeiler muss man den Kopf ganz schön in den Nacken legen<br />
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1. SL Mittelpfeiler (IV+)  – ein bisschen unangenehm <br />
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Blick in die 3. SL: Originalweg (Fixseile) und unsere neue Variante sind beide gut zu sehen<br />
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2. SL Mittelpfeiler (IV?) – Puuh, was beim Reinhold alles als IV durchging!<br />
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das Heiligkreuzhospiz umrahmt von goldgelben Lärchen<br />
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3. SL Mittelpfeiler – Oblinger Variante (VIII)<br />
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3. SL Mittelpfeiler – Oblinger Variante (VIII)<br />
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3. SL Mittelpfeiler – Oblinger Variante (VIII)<br />
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3. SL Mittelpfeiler – Jürgen am Stand am Ende des Quergangs <br />
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Jürgen krönte sich den erfolgreichen Tag noch mit einem absolut sauberen, souveränen Flash der legendären „Messner Platte“ („Flash“ wegen dem Video, siehe oben). Ohne vorher je vor Ort gewesen zu sein oder sich wie viele andere die Platte vorher selber im Toprope angeschaut zu haben. Auch ohne jegliche weitere Absicherungsmaßnahmen an irgendwelchen komischen getapten Cliffs, oder fraglich haltenden zusätzlichen Klemmgeräten am fußbreiten Band unter der Messner-Platte, kletterte er ohne ein Zögern einfach gesichert über den letzten Normalhaken etwas unterhalb des Bandes über die legendäre Platte hinauf. Er hängte kurzerhand nur den Rucksack in den letzten Normalhaken, schaute sich kurz um und wenige Sekunden später war die Sache gegessen. <br />
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4. SL Mittelpfeiler – der Start in die legendäre Seillänge ist gleichmal richtig hart (ca. VII+ die Stelle im Bild)<br />
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4. SL Mittelpfeiler – Jürgen steht auf dem Band unter der legendären „Messner Platte“<br />
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4. SL Mittelpfeiler – Jürgen mitten drin in der legendären „Messner Platte“<br />
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GRATULATION zum sauberen, souveränen Flash der legendären „Messner Platte“!!!<br />
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die „Messner Platte“ von unten bis oben<br />
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die „Messner Platte“ von oben<br />
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Blick zum Alpen Hauptkamm<br />
 <br />
 <br />
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7. SL Mittelpfeiler (VI-) – im Ausstiegs muss nochmal zugepackt werden<br />
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Heiligkreuzkofel Hauptgipfel<br />
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 <br />
 <br />
Unser Zustieg zum Mittelpfeiler erfolgte über den unteren Teil der Mayerl-Verschneidung. Im Ausstiegsriss der letzten Seillänge wurden noch zwei solide Normalhaken hinzugefügt. Im Laufschritt und teils joggend ging es nach kurzem Gipfelbesuch über den imposanten Normalweg hinunter, am Heiligkreuzhospiz vorbei und weiter talwärts zurück zum Auto und mit Volldampf zurück über den Brenner. Schließlich galt es an diesem Abend noch eine Geburtstagsparty im Allgäu zu besuchen…<br />
 <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kletterführer / Topos:</span><br />
 <br />
Dolomiten: Routen und Erlebnisse<span style="color: black;" class="mycode_color"><br />
 1. deutsche Auflage 2007<br />
 Versante Sud<br />
 Ivo Rabanser, Orietta Bonaldo</span><br />
 <br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Dolomiten vertikal, Band Nord <br />
 3. Auflage 2008<br />
 Loboedition<br />
 Stefan Wagenhals &amp; Freunde</span><br />
 <br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Im extremen Fels<br />
 3. Auflage 2015<br />
 Christoph Klein, Jürgen Winkler</span><br />
 <br />
 <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Landkarte: </span><br />
Tabacco Karte Nr. 07<br />
Alta Badia / Arabba<br />
1:25000<br />
 <br />
 <br />
Viele Grüße<br />
Jürgen und Tobias]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Allein nach rechts blieb ein freier Weiterweg offen. Wir querten soweit es ging, schlugen einen Ringhaken und seilten uns pendelnd auf eine nach rechts ansteigende Rampe ab. Über sie erreichten wir eine kleine Kanzel an der senkrechten Pfeilerkante.“</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> </span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„An einer feinen Ritze im Grunde einer seichten Verschneidung konnte ich mich in gewagter Freikletterei höherschwindeln, erreichte ein schmales Bändchen – gerade noch rechtzeitig. Hier war es endgültig aus. Eine glatte Platte, in der sich keine Ritze und kaum Griffe befanden, versperrte den weiterweg. 4 Meter weiter oben ein Riß; unter mir ein fußbreites Band, auf dem ich stand. Darunter viel Luft – ein überhängender Abbruch. Ein Weiterkommen schien unmöglich zu sein.</span>“<br />
 <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aus: Reinhold Messner – Siebter Grad</span><br />
 <br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12287" target="_blank" title="">01-P1250441.JPG</a> (Größe: 248,63 KB / Downloads: 1121)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Heiligkreuzkofel Westwand<br />
 <br />
 <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: x-large;" class="mycode_size">Mittelpfeiler – die unbekannte zweite Schlüsselstelle…</span></span><br />
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Der Heiligkreuzkofel (2907 m) ist der große Blickfang hoch über dem Gadertal und über Alta Badia. In seiner imposanten Westwand wurde mehrfach Klettergeschichte geschrieben. Über den mittleren von drei prächtigen Pfeilern verläuft einer der absoluten Klassiker dieser Wand, der „Mittelpfeiler“. Erstbegangen von keinen geringeren als Reinhold und Günther Messner im Jahre 1968. Einen fast schon magischen ja legendenhaften Ruf hat die sogenannte „Messner-Platte“ und es ranken sich viele Geschichten und Vermutungen darum. Es wurde schon viel über diese 4 Meter geschrieben, gestritten und diskutiert. Insbesondere eine Rotpunkt-Begehung der heute mit VIII (Ivo Rabanser) bewerteten „Messner-Platte“ ist das große Ziel vieler guter Alpinkletterer. Früher wie heute! Auch in letzter Zeit gab es hierzu immer wieder Artikel in der deutschsprachigen Alpinliteratur zu lesen. Auch ein italienisches Video im Internet sorgte für Aufregung, denn darin ist quasi jeder Griff und jede Bewegung auf der „Messner-Platte“ zu sehen. Wodurch ein ehrliches OnSight, für diejenigen welche das Video gesehen haben, quasi nicht mehr möglich ist.<br />
 <br />
Was allerdings komischerweise keiner der heutigen und auch früheren Protagonisten so richtig erwähnt, ist das nicht viel kleinere Freikletterproblem des Messnerschen- Pendelquergangs eine Seillänge vorher in der 3. SL. Alle sprechen immer nur von der „Messner-Platte“ in der 4.SL. Was ist aber wirklich mit dem Pendelquergang und dem Hoch-Rüber-Runter der Originalführe in der 3. SL des Mittelpfeilers? Wer hat diesen ehrlicherweise schon frei ab geklettert? Gibt es nicht eine logischere, bessere Freikletter-Linie in diesem Bereich als diese glatte Pendelstelle ab zu klettern? Neben dem Ziel endlich einmal den Mittelpfeiler zum ersten Mal zu klettern wollten wir auch Antworten auf diese Fragen finden. So sind wir, Jürgen Oblinger und Tobias Bailer, am 17. Oktober 2017 mit einigen Friends, Normalhaken und Cliffs an den Heiligkreuzkofel gekommen. Dass es eine Lösung geben könnte, dass vermutete unserer gemeinsamer Freund Florian Hübschenberger. Er hatte somit die eigentliche Intuition für diese neue Variante und ermutigte uns einen Versuch zu starten wenn wir mal vor Ort sind.<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12288" target="_blank" title="">02-Heiligkreuzkofel - Mittelpfeiler, Wandbild mit Route.jpg</a> (Größe: 406,61 KB / Downloads: 1782)
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Heiligkreuzkofel Westwand - Mittelpfeiler<br />
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Am Ende des Tages und am Ende dieser Suche nach Antworten steht die neue „Oblinger-Variante“ am Mittelpfeiler des Heiligkreuzkofel. Als Schwierigkeitsbewertung für diesen Quergang schlagen wir den VIII. Grad vor. Die Originalführe führt in dieser 3. SL vom Stand ein paar Meter nach oben, quert dann waagrecht nach rechts bis zu einem Haken. An diesem Haken erfolgt üblicherweise ein gegenseitiges Ablassen um 6-7 m nach unten. Derzeit (Oktober 2017) befinden sich übrigens überall diverse alte Fixseile in diesem Bereich (nicht nur auf den 6-7 vertikalen Metern). Nach dem Ablassen wird auf einer Art Steilplatten-Rampe in wieder grauem Fels weiter nach rechts gequert. Die nun neue „Oblinger-Variante“ stellt die eigentlich logische Linie in diesem Wandbereich dar, denn sie ist die natürliche Fortsetzung der eben erwähnten Steilplatten-Rampe nach Links. Vom Stand vor der 3. SL führt die neue Variante nun nicht nach oben wie die Originalführe sondern zunächst 1 m nach unten (ca. III. Schwierigkeitsgrad) und quert dann umgehend waagrecht nach rechts ins gnadenlos exponierte leicht überhängende Gelände hinaus. Zunächst geht es echt super und es gibt erstaunlich gute Griffe (max. VII+). Doch nicht zu früh freuen. Das dicke Ende und die VIII er Züge kommen zum Schluss, kurz bevor man wieder auf die Fixseile der Originalführe trifft. Zwei Normalhaken (belassen) und drei Friends dienten der Absicherung.<br />
 <br />
Die Frage nach dem Abklettern des Original-Messnerschen-Pendelquergangs klärte sich im Nachgang unserer Begehung, bei diversen Telefonaten u.a. mit Heinz Mariacher, Christoph Hainz und Adam Holzknecht. Laut Aussage von Heinz Mariacher kletterte er diesen Messnerschen-Pendelquergang bereits bei der 2. Begehung der Tour 1978 quasi Toprope gesichert im Vorstieg frei ab!!! Christoph Hainz kletterte dies während einer Begehung Anfang der 90er Jahre ebenfalls frei ab und bewertete diese 6-7 m lange Abkletter-Passage mit ca. VIII-! Heinz Mariacher freute sich bei den Telefonaten sehr über die neue Variante. Insbesondere darüber dass diese in diesem Bereich logischere Freiklettervariante nun jemand geklettert hat. Auch er hatte diese Variante früher wohl immer schon im Hinterkopf und wollte sie einmal begehen, es kam nur nie zur Umsetzung.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: x-large;" class="mycode_size">Die Bilder zur Tour:</span></span><br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12289" target="_blank" title="">03-Heiligkreuzkofel - Mayerlverschneidung.jpg</a> (Größe: 527,62 KB / Downloads: 1586)
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Heiligkreuzkofel Westwand – Mayerlverschneidung (unterer Teil)<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12290" target="_blank" title="">04-P1030275.JPG</a> (Größe: 314,79 KB / Downloads: 1062)
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1. SL Mayerlverschneidung – unangenehm und durchaus etwas brüchig<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12291" target="_blank" title="">05-P1250479.JPG</a> (Größe: 401,42 KB / Downloads: 1460)
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2. SL Mayerlverschneidung – begeisternde Verschneidungskletterei<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12292" target="_blank" title="">06-P1250486.JPG</a> (Größe: 419,9 KB / Downloads: 990)
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2. SL Mayerlverschneidung – begeisternde Verschneidungskletterei<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12293" target="_blank" title="">07-P1030279.JPG</a> (Größe: 394,98 KB / Downloads: 891)
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2. SL Mayerlverschneidung – begeisternde Verschneidungskletterei<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12294" target="_blank" title="">08-P1030289.JPG</a> (Größe: 385,69 KB / Downloads: 976)
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3. SL Mayerlverschneidung – kurze Riss-Klemmer-Seillänge<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12295" target="_blank" title="">09-P1250506.JPG</a> (Größe: 308,11 KB / Downloads: 879)
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4. SL Mayerlverschneidung – steil, kühn, geil<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12296" target="_blank" title="">10-P1250516.JPG</a> (Größe: 249,88 KB / Downloads: 959)
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auf dem großen Band<br />
 <br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12297" target="_blank" title="">11-P1250531.JPG</a> (Größe: 293,36 KB / Downloads: 971)
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auf dem großen Band<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12298" target="_blank" title="">12-P1250530.JPG</a> (Größe: 280,94 KB / Downloads: 1034)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
unterm Mittelpfeiler muss man den Kopf ganz schön in den Nacken legen<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
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1. SL Mittelpfeiler (IV+)  – ein bisschen unangenehm <br />
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Blick in die 3. SL: Originalweg (Fixseile) und unsere neue Variante sind beide gut zu sehen<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
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2. SL Mittelpfeiler (IV?) – Puuh, was beim Reinhold alles als IV durchging!<br />
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 <br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12302" target="_blank" title="">16-P1250546.JPG</a> (Größe: 357,16 KB / Downloads: 1074)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
das Heiligkreuzhospiz umrahmt von goldgelben Lärchen<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12303" target="_blank" title="">17-P1250565.JPG</a> (Größe: 405,89 KB / Downloads: 1176)
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3. SL Mittelpfeiler – Oblinger Variante (VIII)<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12304" target="_blank" title="">18-P1250578.JPG</a> (Größe: 449,55 KB / Downloads: 1149)
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3. SL Mittelpfeiler – Oblinger Variante (VIII)<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12305" target="_blank" title="">19-P1250580.JPG</a> (Größe: 308,17 KB / Downloads: 1112)
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3. SL Mittelpfeiler – Oblinger Variante (VIII)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12306" target="_blank" title="">20-P1250581.JPG</a> (Größe: 355,83 KB / Downloads: 1091)
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3. SL Mittelpfeiler – Jürgen am Stand am Ende des Quergangs <br />
 <br />
 <br />
Jürgen krönte sich den erfolgreichen Tag noch mit einem absolut sauberen, souveränen Flash der legendären „Messner Platte“ („Flash“ wegen dem Video, siehe oben). Ohne vorher je vor Ort gewesen zu sein oder sich wie viele andere die Platte vorher selber im Toprope angeschaut zu haben. Auch ohne jegliche weitere Absicherungsmaßnahmen an irgendwelchen komischen getapten Cliffs, oder fraglich haltenden zusätzlichen Klemmgeräten am fußbreiten Band unter der Messner-Platte, kletterte er ohne ein Zögern einfach gesichert über den letzten Normalhaken etwas unterhalb des Bandes über die legendäre Platte hinauf. Er hängte kurzerhand nur den Rucksack in den letzten Normalhaken, schaute sich kurz um und wenige Sekunden später war die Sache gegessen. <br />
 <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12307" target="_blank" title="">21-P1250586.JPG</a> (Größe: 388,49 KB / Downloads: 1203)
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4. SL Mittelpfeiler – der Start in die legendäre Seillänge ist gleichmal richtig hart (ca. VII+ die Stelle im Bild)<br />
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 <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12308" target="_blank" title="">22-P1250591.JPG</a> (Größe: 404,05 KB / Downloads: 1516)
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4. SL Mittelpfeiler – Jürgen steht auf dem Band unter der legendären „Messner Platte“<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12309" target="_blank" title="">23-P1250594.JPG</a> (Größe: 311,21 KB / Downloads: 1148)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
4. SL Mittelpfeiler – Jürgen mitten drin in der legendären „Messner Platte“<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12310" target="_blank" title="">24-P1250602.JPG</a> (Größe: 489,59 KB / Downloads: 1221)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
GRATULATION zum sauberen, souveränen Flash der legendären „Messner Platte“!!!<br />
 <br />
 <br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12311" target="_blank" title="">25-P1250612.JPG</a> (Größe: 391,25 KB / Downloads: 1567)
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die „Messner Platte“ von unten bis oben<br />
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 <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12312" target="_blank" title="">26-P1250622.JPG</a> (Größe: 384,44 KB / Downloads: 1053)
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die „Messner Platte“ von oben<br />
 <br />
 <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12313" target="_blank" title="">27-P1250649.JPG</a> (Größe: 159,22 KB / Downloads: 1027)
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Blick zum Alpen Hauptkamm<br />
 <br />
 <br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12314" target="_blank" title="">28-P1250690.JPG</a> (Größe: 410,34 KB / Downloads: 925)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
7. SL Mittelpfeiler (VI-) – im Ausstiegs muss nochmal zugepackt werden<br />
 <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12315" target="_blank" title="">29-P1250714.JPG</a> (Größe: 341,59 KB / Downloads: 912)
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Heiligkreuzkofel Hauptgipfel<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12317" target="_blank" title="">31-P1030325.JPG</a> (Größe: 186,81 KB / Downloads: 853)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
 <br />
 <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12318" target="_blank" title="">32-P1250754.JPG</a> (Größe: 170,57 KB / Downloads: 859)
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 <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12319" target="_blank" title="">33-P1250767.JPG</a> (Größe: 103,07 KB / Downloads: 862)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
 <br />
 <br />
Unser Zustieg zum Mittelpfeiler erfolgte über den unteren Teil der Mayerl-Verschneidung. Im Ausstiegsriss der letzten Seillänge wurden noch zwei solide Normalhaken hinzugefügt. Im Laufschritt und teils joggend ging es nach kurzem Gipfelbesuch über den imposanten Normalweg hinunter, am Heiligkreuzhospiz vorbei und weiter talwärts zurück zum Auto und mit Volldampf zurück über den Brenner. Schließlich galt es an diesem Abend noch eine Geburtstagsparty im Allgäu zu besuchen…<br />
 <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kletterführer / Topos:</span><br />
 <br />
Dolomiten: Routen und Erlebnisse<span style="color: black;" class="mycode_color"><br />
 1. deutsche Auflage 2007<br />
 Versante Sud<br />
 Ivo Rabanser, Orietta Bonaldo</span><br />
 <br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Dolomiten vertikal, Band Nord <br />
 3. Auflage 2008<br />
 Loboedition<br />
 Stefan Wagenhals &amp; Freunde</span><br />
 <br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Im extremen Fels<br />
 3. Auflage 2015<br />
 Christoph Klein, Jürgen Winkler</span><br />
 <br />
 <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Landkarte: </span><br />
Tabacco Karte Nr. 07<br />
Alta Badia / Arabba<br />
1:25000<br />
 <br />
 <br />
Viele Grüße<br />
Jürgen und Tobias]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Cima Scotoni - Lacedelli (VIII, VI A1, 500 mH), Ausstieg ab dem 2. Band    28.06.15]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=952</link>
			<pubDate>Tue, 04 Aug 2015 20:02:35 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=7">Tobias</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=952</guid>
			<description><![CDATA[Nun ist die Tour schon ein paar Wochen her aber, im Rahmen einer Begehung der traumhaften „Lacedelli“ in der Südwestwand der Cima Scotoni habe ich zusammen mit Christoph im Juni 2015 auch den extrem selten begangenen oberen Teil (ab dem 2. Band) bis zum Gipfel geklettert. Zum unteren Teil möchte ich auf einen detaillierten, guten <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://mdettling.blogspot.de/2014/08/cima-scotoni-lacedellighedina-7a-oder.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">Bericht aus 2014</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --> von Marcel verweisen. Zu unseren speziellen Erlebnissen mit Hakenausbruch und Sturz in der Schlüsselseillänge verweise ich auf Christoph´s <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.bergtour.ch/gipfelbuch/detail/id/74000/Klettertour/cima_scotoni" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">gipfelbuch.ch Eintrag</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url -->.<br />
<br />
Bis zum 2. Band empfand ich dir Tour als eine äußerst lohnendende, ja traumhafte, klassische Dolomitenführe. Durch die häufigen Begehungen ist der Fels bestens ausgeräumt. Das fixe Hakenmaterial ist sehr zahlreich und für so eine klassische alte Tour auch nicht sonderlich schlecht. Zudem können mobile Klemmgeräte und Sanduhrschlingen sehr gut eingesetzt werden. Das Bernardi Topo ist mal wieder sensationell gut!<br />
<br />
Ab dem 2. Band wird die Sache dann schon deutlich alpiner, es steckt quasi nichts mehr (wir haben ganze 3 Haken gefunden) und die Felsqualität nimmt etwas ab. Doch so ganz erklären kann ich mir es dennoch nicht warum es schon seit Jahren (Jahrzehnten?) „State of the Art“ ist, dass hier fast alle nach dem 2. Band aufhören und nach links auf dem Band aussteigen. Quasi auf lediglich etwas über 2/3 Wandhöhe. Es erwarten einen je nach genauer Routenwahl (siehe Topo)zwar wilde Kamine oder auch eine brüchige Passage, doch für einen erfahrenen, gestandenen Dolomitenkletterer, sollten dies keine ganz unlösbaren Probleme darstellen.<br />
<br />
Noch ein Wort zur Pause Skizze. Fast immer passen ja die Infos aus dem Pausebuch mit begeisternder Qualität, doch in diesem Fall muss ich sagen ist die Pause-Skizze und der eingezeichnete Routenverlauf, den oberen Wandteil betreffend, schlicht falsch! Viel besser und treffender ist die Skizze aus dem ganz alten Otti Wiedmann Führer „Auf steilen Wegen in Tirol“ aus dem Jahre 1976. In der „Neuauflage “ dieses Buches („Abenteuer Alpinklettern Tirol“ / Tyrolia-Verlag / 2009) ist übrigens komischerweise die ganze Cima Scotoni nicht mehr drin. Weitere Anstiegsskizzen zum oberen Wandteil sind mir nicht bekannt und jegliche „modernen“ Führerwerke und Topos hören am 2. Band auf. Übrigens ist auch schon im uralten „Langes Dolomitenführer“ die Linie im oberen Wandteil falsch eingezeichnet. Die Textbeschreibung ist zwar äußerst knapp aber passend. Somit passen im Langes Text und Wandbild nicht zusammen und Walter Pause hat an dieser Stelle wahrscheinlich den Fehler von Dr. Gunther Langes Wandbild übernommen.<br />
<br />
Blöderweise hatten wir bei dieser Tour beide den Fotoapparat vergessen, so gibt es leider keine Bilder. Vielleicht hilft ja aber dieses Topo dem oberen Wandteil etwas aus dem Dornröschenschlaf. Da wir die Umgehungsvarianten der beiden großen Kamine geklettert sind habe ich zu den Kaminen natürlich keine Schwierigkeitsangaben zu bieten. Insbesondere beim Ausstiegskamin würde ich im Nachhinein aber doch eher empfehlen in auch zu klettern. Die von mir gekletterte Umgehungsvariante rechts, sah zunächst dankbarer aus wie der Kamin, entpuppte sich aber als heikler Bruchhaufen.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11620" target="_blank" title="">Cima Scotoni - Lacedelli Topo ab 2.Band.jpg</a> (Größe: 898,12 KB / Downloads: 1247)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Cima Scotoni - Lacedelli, Topo ab dem 2.Band<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kletterführer / Anstiegsskizzen für den oberen Wandteil:</span><br />
<br />
Auf steilen Wegen in Tirol <br />
1. Auflage 1976<br />
Pinguin Verlag Innsbruck<br />
Otti Wiedmann<br />
<br />
Im extremen Fels<br />
2. Auflage 1977<br />
Walter Pause, Jürgen Winkler<br />
<br />
Dolomiten-Kletterführer Band 2a „Nordöstliche Dolomiten“<br />
3. Auflage 1970<br />
Bergverlag Rudolf Rother<br />
Dr. Gunther Langes<br />
<br />
<br />
Viele Grüße<br />
Christoph und Tobias]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Nun ist die Tour schon ein paar Wochen her aber, im Rahmen einer Begehung der traumhaften „Lacedelli“ in der Südwestwand der Cima Scotoni habe ich zusammen mit Christoph im Juni 2015 auch den extrem selten begangenen oberen Teil (ab dem 2. Band) bis zum Gipfel geklettert. Zum unteren Teil möchte ich auf einen detaillierten, guten <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://mdettling.blogspot.de/2014/08/cima-scotoni-lacedellighedina-7a-oder.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">Bericht aus 2014</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --> von Marcel verweisen. Zu unseren speziellen Erlebnissen mit Hakenausbruch und Sturz in der Schlüsselseillänge verweise ich auf Christoph´s <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.bergtour.ch/gipfelbuch/detail/id/74000/Klettertour/cima_scotoni" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">gipfelbuch.ch Eintrag</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url -->.<br />
<br />
Bis zum 2. Band empfand ich dir Tour als eine äußerst lohnendende, ja traumhafte, klassische Dolomitenführe. Durch die häufigen Begehungen ist der Fels bestens ausgeräumt. Das fixe Hakenmaterial ist sehr zahlreich und für so eine klassische alte Tour auch nicht sonderlich schlecht. Zudem können mobile Klemmgeräte und Sanduhrschlingen sehr gut eingesetzt werden. Das Bernardi Topo ist mal wieder sensationell gut!<br />
<br />
Ab dem 2. Band wird die Sache dann schon deutlich alpiner, es steckt quasi nichts mehr (wir haben ganze 3 Haken gefunden) und die Felsqualität nimmt etwas ab. Doch so ganz erklären kann ich mir es dennoch nicht warum es schon seit Jahren (Jahrzehnten?) „State of the Art“ ist, dass hier fast alle nach dem 2. Band aufhören und nach links auf dem Band aussteigen. Quasi auf lediglich etwas über 2/3 Wandhöhe. Es erwarten einen je nach genauer Routenwahl (siehe Topo)zwar wilde Kamine oder auch eine brüchige Passage, doch für einen erfahrenen, gestandenen Dolomitenkletterer, sollten dies keine ganz unlösbaren Probleme darstellen.<br />
<br />
Noch ein Wort zur Pause Skizze. Fast immer passen ja die Infos aus dem Pausebuch mit begeisternder Qualität, doch in diesem Fall muss ich sagen ist die Pause-Skizze und der eingezeichnete Routenverlauf, den oberen Wandteil betreffend, schlicht falsch! Viel besser und treffender ist die Skizze aus dem ganz alten Otti Wiedmann Führer „Auf steilen Wegen in Tirol“ aus dem Jahre 1976. In der „Neuauflage “ dieses Buches („Abenteuer Alpinklettern Tirol“ / Tyrolia-Verlag / 2009) ist übrigens komischerweise die ganze Cima Scotoni nicht mehr drin. Weitere Anstiegsskizzen zum oberen Wandteil sind mir nicht bekannt und jegliche „modernen“ Führerwerke und Topos hören am 2. Band auf. Übrigens ist auch schon im uralten „Langes Dolomitenführer“ die Linie im oberen Wandteil falsch eingezeichnet. Die Textbeschreibung ist zwar äußerst knapp aber passend. Somit passen im Langes Text und Wandbild nicht zusammen und Walter Pause hat an dieser Stelle wahrscheinlich den Fehler von Dr. Gunther Langes Wandbild übernommen.<br />
<br />
Blöderweise hatten wir bei dieser Tour beide den Fotoapparat vergessen, so gibt es leider keine Bilder. Vielleicht hilft ja aber dieses Topo dem oberen Wandteil etwas aus dem Dornröschenschlaf. Da wir die Umgehungsvarianten der beiden großen Kamine geklettert sind habe ich zu den Kaminen natürlich keine Schwierigkeitsangaben zu bieten. Insbesondere beim Ausstiegskamin würde ich im Nachhinein aber doch eher empfehlen in auch zu klettern. Die von mir gekletterte Umgehungsvariante rechts, sah zunächst dankbarer aus wie der Kamin, entpuppte sich aber als heikler Bruchhaufen.<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11620" target="_blank" title="">Cima Scotoni - Lacedelli Topo ab 2.Band.jpg</a> (Größe: 898,12 KB / Downloads: 1247)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Cima Scotoni - Lacedelli, Topo ab dem 2.Band<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kletterführer / Anstiegsskizzen für den oberen Wandteil:</span><br />
<br />
Auf steilen Wegen in Tirol <br />
1. Auflage 1976<br />
Pinguin Verlag Innsbruck<br />
Otti Wiedmann<br />
<br />
Im extremen Fels<br />
2. Auflage 1977<br />
Walter Pause, Jürgen Winkler<br />
<br />
Dolomiten-Kletterführer Band 2a „Nordöstliche Dolomiten“<br />
3. Auflage 1970<br />
Bergverlag Rudolf Rother<br />
Dr. Gunther Langes<br />
<br />
<br />
Viele Grüße<br />
Christoph und Tobias]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Dolomiten aus der Luft – 07.11.2013]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=876</link>
			<pubDate>Sat, 19 Jul 2014 19:21:16 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=7">Tobias</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=876</guid>
			<description><![CDATA[Anfang November 2013 konnte ich bei herrlichstem Wetter einen traumhaften Alpenüberflug von Süd nach Nord genießen. Auf dem Heimflug von einer Geschäftsreise nach Riyadh/Saudi Arabien flog das Flugzeug genau auf der Linie Adria-Bozen-Innsbruck über die Alpen. Auf der rechten Seite wurde der Blick auf fast die gesamte Dolomiten Prominenz, das Pfitschertal, die Zillertaler Alpen und der Hauptkamm östlich des Brenners frei. Viele Erinnerungen und noch mehr Träume an weitere große Dolomitentouren und -Wände zogen in nächster Nähe vorüber und die Sehnsucht war sofort zu spüren.<br />
<br />
Die Aufnahmen weisen zwar nicht die beste Qualität auf und wurden einfach so durch die Flugzeugscheibe aufgenommen. Trotzdem zum Genießen, Träumen und zur Vorfeude auf kommende Dolomitensommer hier die besten Bilder. In der Bildunterschrift die jeweils zu sehenden bekannten Gipfel:<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9548" target="_blank" title="">IMG_7101.jpg</a> (Größe: 484,1 KB / Downloads: 716)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Pala di San Martino, Cima Wilma, Cima Canali, Cima della Madonna, Sass Maor, Cima dei Lastei, Pala del Rifugio und Sass d´Ortiga </span><br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9549" target="_blank" title="">IMG_7102.jpg</a> (Größe: 538,87 KB / Downloads: 774)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Monte Pelmo, Civetta, Kleine Civetta, Cima Su Alto, Torre Venezia, Cima della Busazza, Torre Trieste und der gesamte Moiazza Bergstock </span><br />
<br />
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<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9550" target="_blank" title="">IMG_7103.jpg</a> (Größe: 501,22 KB / Downloads: 759)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Marmolada Südwand, Gran Vernel, Cima Ombretta </span><br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9551" target="_blank" title="">IMG_7104.jpg</a> (Größe: 518,84 KB / Downloads: 709)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Sella- und Grödnerjoch, Langkofel, Fünffingerspitze, Grohmannspitze, Sellatürme, Piz Ciavazes, Pordoispitze </span><br />
<br />
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<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9552" target="_blank" title="">IMG_7105.jpg</a> (Größe: 415 KB / Downloads: 757)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Alpenhauptkamm östlich des Brenners </span><br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9553" target="_blank" title="">IMG_7107.jpg</a> (Größe: 587,23 KB / Downloads: 673)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Schlegeisspeicher, Pfitscherjoch, Hochferner, Hochfeiler, Großer Mößeler und weitere Zillertaler Berge </span><br />
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<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9554" target="_blank" title="">IMG_7108.jpg</a> (Größe: 458,35 KB / Downloads: 670)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Sagwandspitze, Fußstein, Olperer, Hoher Riffler und ganz rechts wieder der Schlegeisspeicher </span><br />
<br />
<br />
Viele Grüße<br />
Tobias]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Anfang November 2013 konnte ich bei herrlichstem Wetter einen traumhaften Alpenüberflug von Süd nach Nord genießen. Auf dem Heimflug von einer Geschäftsreise nach Riyadh/Saudi Arabien flog das Flugzeug genau auf der Linie Adria-Bozen-Innsbruck über die Alpen. Auf der rechten Seite wurde der Blick auf fast die gesamte Dolomiten Prominenz, das Pfitschertal, die Zillertaler Alpen und der Hauptkamm östlich des Brenners frei. Viele Erinnerungen und noch mehr Träume an weitere große Dolomitentouren und -Wände zogen in nächster Nähe vorüber und die Sehnsucht war sofort zu spüren.<br />
<br />
Die Aufnahmen weisen zwar nicht die beste Qualität auf und wurden einfach so durch die Flugzeugscheibe aufgenommen. Trotzdem zum Genießen, Träumen und zur Vorfeude auf kommende Dolomitensommer hier die besten Bilder. In der Bildunterschrift die jeweils zu sehenden bekannten Gipfel:<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9548" target="_blank" title="">IMG_7101.jpg</a> (Größe: 484,1 KB / Downloads: 716)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Pala di San Martino, Cima Wilma, Cima Canali, Cima della Madonna, Sass Maor, Cima dei Lastei, Pala del Rifugio und Sass d´Ortiga </span><br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9549" target="_blank" title="">IMG_7102.jpg</a> (Größe: 538,87 KB / Downloads: 774)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Monte Pelmo, Civetta, Kleine Civetta, Cima Su Alto, Torre Venezia, Cima della Busazza, Torre Trieste und der gesamte Moiazza Bergstock </span><br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9550" target="_blank" title="">IMG_7103.jpg</a> (Größe: 501,22 KB / Downloads: 759)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Marmolada Südwand, Gran Vernel, Cima Ombretta </span><br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9551" target="_blank" title="">IMG_7104.jpg</a> (Größe: 518,84 KB / Downloads: 709)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Sella- und Grödnerjoch, Langkofel, Fünffingerspitze, Grohmannspitze, Sellatürme, Piz Ciavazes, Pordoispitze </span><br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Alpenhauptkamm östlich des Brenners </span><br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9553" target="_blank" title="">IMG_7107.jpg</a> (Größe: 587,23 KB / Downloads: 673)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Schlegeisspeicher, Pfitscherjoch, Hochferner, Hochfeiler, Großer Mößeler und weitere Zillertaler Berge </span><br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9554" target="_blank" title="">IMG_7108.jpg</a> (Größe: 458,35 KB / Downloads: 670)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Sagwandspitze, Fußstein, Olperer, Hoher Riffler und ganz rechts wieder der Schlegeisspeicher </span><br />
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<br />
Viele Grüße<br />
Tobias]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Punta Fiames - Südostkante „Fiameskante“ (V, 450 mH), Dolomiten 03.10.13]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=861</link>
			<pubDate>Thu, 19 Dec 2013 20:23:14 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=7">Tobias</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=861</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Diese Fiameskante in dem ansonsten schmächtig wirkenden Pomagagnonkamm scheint keine faire Chance zu haben, in einer Umgebung von drei Tofanaburgen, einem Monte Cristallo, von Sorapis, Antelao und Monte Pelmo, starken Eindruck zu machen.“<br />
<br />
„Wer aber an einem heißen Sommertag faul vor einem Cortineser Café sitzt und Eis löffelt oder einer reizenden Anti-Alpinistin fromme Sprüche aufsagt, der kann sich plötzlich in diese Kante verlieben. Sie steht im Hintergrund, ist aber als „Kante“ so unleugbar ausgeprägt… “<br />
<br />
„Übrigens liegt praktisch direkt unter dem Einstieg der kleine Aeroporto von Cortina, natürlich in der Talsohle. Vielleicht kann der arrivierte Extreme in Zukunft per Jet von München zur Fiameskante fliegen und am Abend wieder zum Starkbier am Nockerberg sein. “</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aus: Walter Pause – im extremen Fels. </span><br />
<br />
<br />
Nachdem mein eigentliches Ziel von 15 Pausetouren „im extremen Fels“ in einem Jahr bereits Mitte August erreicht war wurde es eben kurzerhand auf 20 erhöht. Mit dieser Tour konnte ich nun das korrigierte Ziel erreichen und es freute mich ganz besonders die gleichzeitig kleine Jubiläumstour meiner insgesamt 40. Pausetour zusammen mit meinem Vater klettern zu können. Zumal auch er in den 1970er Jahren diverse Pausepunkte Sammeln konnte. Mit von der Partie waren außerdem noch Michael und die beiden Südtiroler Johannes und Nina. Zusammen mit Johannes und drei weiteren Freunden aus Südtirol stand ich 2008 auf dem Gipfel des Pik Lenin (7134 m) im Pamir und leider viel zu selten kommen wir zu gemeinsamen Touren. Hat mich sehr gefreut Joe!<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9123" target="_blank" title="">01-P1330403.JPG</a> (Größe: 290,24 KB / Downloads: 3770)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Punta Fiames - Südostkante „Fiameskante“<br />
<br />
Die steile, elegante und scharf geschnittenen Fiameskante stellt eine Genusstour dar wie sie im Buche steht. Bester Fels, tolle Kletterei, geringe Schwierigkeiten, bequeme Standplätze und eine für Dolomitenverhältnisse sehr gute Absicherung sind die Gründe dafür. Unter den Pausetouren „im extremen Fels“ dürfte sie vermutlich eine der einfachsten sein. Allerdings sind wir weder mit dem Jet nach Cortina gekommen, noch haben wir Eis gelöffelt und einer reizenden Anti-Alpinistin fromme Sprüche aufgesagt <!-- start: smilie --><br />
<img src="https://forum.rocksports.de/images/smilies/wink.png" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" /><br />
<!-- end: smilie -->    ...der Walter der alte Charmeur.<br />
<br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tourenbericht:</span></span><br />
<br />
Im Gegensatz zu den meisten Beschreibungen wählen wir als Ausgangspunkt nicht das Krankenhaus „Istituto Eliot“ sondern Parken bei einer Metallwerkstatt an der Straße nördlich von Cortina direkt in Falllinie der Fiameskante. Doch auch von hier aus ist der Zustieg durchaus Versteigerfreundlich und man muss gut Aufpassen welchen der vielen Wege und Pfadspuren man verfolgt. Irgendwann war aber alles klar und die in den Beschreibungen erwähnte erdige Rinne war erreicht. Nun über Bänder und eine Kaminreihe (II-III) dem eigentlichen Einstieg entgegen.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9124" target="_blank" title="">02-P1330220.JPG</a> (Größe: 142,52 KB / Downloads: 1768)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Die erdige Rinne (roter Pfeil) gilt es im Zustieg zu finden<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9125" target="_blank" title="">03-P1330231.JPG</a> (Größe: 80,31 KB / Downloads: 1441)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im Zustieg über den Wolken<br />
<br />
Auf den ersten vier Seillängen bewegt man sich auf der Südwandroute von Angelo Dimai aus dem Jahre 1901. <br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9126" target="_blank" title="">04-P1330235.JPG</a> (Größe: 375,32 KB / Downloads: 1247)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 1.Seillänge (IV)<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9127" target="_blank" title="">05-DSC01859.JPG</a> (Größe: 140,06 KB / Downloads: 1176)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 2.Seillänge (III+)<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9128" target="_blank" title="">06-P1330247.JPG</a> (Größe: 377,66 KB / Downloads: 1317)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 3.Seillänge (IV-)<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9129" target="_blank" title="">07-P1330262.JPG</a> (Größe: 231,48 KB / Downloads: 1159)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Querung hinaus zur eigentlichen Kante<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9130" target="_blank" title="">08-DSC01860.JPG</a> (Größe: 258,74 KB / Downloads: 1232)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> am Beginn der eigentlichen Kante<br />
<br />
Durch eine 90 m Querung wird erst die eigentliche Fiameskante erreicht. War es bis hier schon trotz äußerst geringen Schwierigkeiten schöne Kletterei, so geht der Genuss jetzt erst richtig los…<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9131" target="_blank" title="">09-P1330259.JPG</a> (Größe: 297,21 KB / Downloads: 1487)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9132" target="_blank" title="">10-P1330273.JPG</a> (Größe: 318,89 KB / Downloads: 1336)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9133" target="_blank" title="">11-P1330282.JPG</a> (Größe: 207,91 KB / Downloads: 1255)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Nach drei Seillängen auf der eigentlichen Kante folgt die erste Ver Stelle an einer Art stumpfem Kamin rechts der Kante. In der darauffolgenden Seillänge gilt es an einem polierten Riss links eines markanten gelben Daches kurz zuzupacken.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9134" target="_blank" title="">12-P1330291.JPG</a> (Größe: 302,27 KB / Downloads: 1299)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die erste Ver Passage<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9135" target="_blank" title="">13-P1330301.JPG</a> (Größe: 217,28 KB / Downloads: 1303)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
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<br /><!-- start: attachment_icon -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9136" target="_blank" title="">14-P1330312.JPG</a> (Größe: 279,25 KB / Downloads: 1308)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> polierter Riss<br />
<br />
Das Vergnügen geht weiter immer direkt an der luftigen Kante mit super bequemen Standplätzen.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9137" target="_blank" title="">15-P1330320.JPG</a> (Größe: 257,39 KB / Downloads: 1418)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9138" target="_blank" title="">16-P1330327.JPG</a> (Größe: 303,96 KB / Downloads: 1232)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9139" target="_blank" title="">17-P1330336.JPG</a> (Größe: 224,82 KB / Downloads: 1260)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9140" target="_blank" title="">18-P1330342.JPG</a> (Größe: 140,31 KB / Downloads: 1235)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Im oberen Teil bewegt man sich tendenziell eher etwas links der Kante.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9141" target="_blank" title="">19-P1330352.JPG</a> (Größe: 297,63 KB / Downloads: 1330)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9142" target="_blank" title="">20-P1330361.JPG</a> (Größe: 317,3 KB / Downloads: 1327)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
<br />
Nach genüsslichen 15 Seillängen erreichen wir am frühen Nachmittag den Gipfel der Punta Fiames (2240 m) und es freute mich sehr eine Pausetour „im extremen Fels“ zusammen mit meinem Vater geklettert zu haben, insbesondere da es mit meiner insgesamt 40. und 20. allein im Jahr 2013 ein kleines Jubiläum darstellte.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9143" target="_blank" title="">21-P1330370.JPG</a> (Größe: 188,97 KB / Downloads: 1062)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9144" target="_blank" title="">22-P1330377.JPG</a> (Größe: 91,68 KB / Downloads: 1169)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9145" target="_blank" title="">23-P1330382.JPG</a> (Größe: 170,86 KB / Downloads: 1107)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
<br />
Im Abstieg war die Forcella Pomaganon bald erreicht und in idealem Geröllabfahrgelände geht es zügig hinunter. <br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9146" target="_blank" title="">24-P1330386.JPG</a> (Größe: 269,93 KB / Downloads: 1265)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Punta Fiames (2240 m) - Südostkante “Fiameskante”: </span><br />
- EB: Francesco Jori und Käthe Bröske, 19. August 1909<br />
- Schwierigkeit: V in vier Seillängen, der Rest im IV Grad.<br />
- Felsqualität: auch in den leichten Passagen erstaunlich guter und inzwischen natürlich bestens ausgeräumter Fels<br />
- Absicherung: Für Dolomitenverhältnisse sehr gute Absicherung. Alle Standplätze sind mit einem zementierten  Ringhaken ausgestattet. An den schweren Stellen auch meist ausreichend Zwischensicherung durch Normalhaken vorhanden.<br />
- Wandhöhe: 450 mH<br />
- Kletterzeit: 4-5 h<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Materialempfehlung:</span><br />
- 50 m Doppelseil<br />
- 10 Exen <br />
- 4-6 Bandschlingen<br />
- 1 kleiner Satz Keile<br />
- 1 kleiner Satz Cams, Größen zwischen 0.3 und 3<br />
- das sonstige, übliche Stand- und Abseilmaterial<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kletterführer / Topos:</span><br />
Klettern in Cortina d´Ampezzo<br />
2. Auflage 2008<br />
Athesia<br />
Mauro Bernardi<br />
<br />
Kletterführer Dolomiten<br />
4. Auflage 2003<br />
Bergverlag Rother<br />
Anette Köhler, Norbert Memmel<br />
<br />
Dolomiten vertikal, Band Nord<br />
3. Auflage 2008<br />
Loboedition<br />
Stefan Wagenhals &amp; Freunde<br />
<br />
Im extremen Fels<br />
2. Auflage 1977<br />
Walter Pause, Jürgen Winkler<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Landkarte: </span><br />
Tabacco Karte Nr. 3<br />
Cortina d´Ampezzo <br />
1:25000<br />
<br />
<br />
Viele Grüße<br />
Johannes und Nina, Michael, Rudi und Tobias]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Diese Fiameskante in dem ansonsten schmächtig wirkenden Pomagagnonkamm scheint keine faire Chance zu haben, in einer Umgebung von drei Tofanaburgen, einem Monte Cristallo, von Sorapis, Antelao und Monte Pelmo, starken Eindruck zu machen.“<br />
<br />
„Wer aber an einem heißen Sommertag faul vor einem Cortineser Café sitzt und Eis löffelt oder einer reizenden Anti-Alpinistin fromme Sprüche aufsagt, der kann sich plötzlich in diese Kante verlieben. Sie steht im Hintergrund, ist aber als „Kante“ so unleugbar ausgeprägt… “<br />
<br />
„Übrigens liegt praktisch direkt unter dem Einstieg der kleine Aeroporto von Cortina, natürlich in der Talsohle. Vielleicht kann der arrivierte Extreme in Zukunft per Jet von München zur Fiameskante fliegen und am Abend wieder zum Starkbier am Nockerberg sein. “</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aus: Walter Pause – im extremen Fels. </span><br />
<br />
<br />
Nachdem mein eigentliches Ziel von 15 Pausetouren „im extremen Fels“ in einem Jahr bereits Mitte August erreicht war wurde es eben kurzerhand auf 20 erhöht. Mit dieser Tour konnte ich nun das korrigierte Ziel erreichen und es freute mich ganz besonders die gleichzeitig kleine Jubiläumstour meiner insgesamt 40. Pausetour zusammen mit meinem Vater klettern zu können. Zumal auch er in den 1970er Jahren diverse Pausepunkte Sammeln konnte. Mit von der Partie waren außerdem noch Michael und die beiden Südtiroler Johannes und Nina. Zusammen mit Johannes und drei weiteren Freunden aus Südtirol stand ich 2008 auf dem Gipfel des Pik Lenin (7134 m) im Pamir und leider viel zu selten kommen wir zu gemeinsamen Touren. Hat mich sehr gefreut Joe!<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9123" target="_blank" title="">01-P1330403.JPG</a> (Größe: 290,24 KB / Downloads: 3770)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Punta Fiames - Südostkante „Fiameskante“<br />
<br />
Die steile, elegante und scharf geschnittenen Fiameskante stellt eine Genusstour dar wie sie im Buche steht. Bester Fels, tolle Kletterei, geringe Schwierigkeiten, bequeme Standplätze und eine für Dolomitenverhältnisse sehr gute Absicherung sind die Gründe dafür. Unter den Pausetouren „im extremen Fels“ dürfte sie vermutlich eine der einfachsten sein. Allerdings sind wir weder mit dem Jet nach Cortina gekommen, noch haben wir Eis gelöffelt und einer reizenden Anti-Alpinistin fromme Sprüche aufgesagt <!-- start: smilie --><br />
<img src="https://forum.rocksports.de/images/smilies/wink.png" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" /><br />
<!-- end: smilie -->    ...der Walter der alte Charmeur.<br />
<br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tourenbericht:</span></span><br />
<br />
Im Gegensatz zu den meisten Beschreibungen wählen wir als Ausgangspunkt nicht das Krankenhaus „Istituto Eliot“ sondern Parken bei einer Metallwerkstatt an der Straße nördlich von Cortina direkt in Falllinie der Fiameskante. Doch auch von hier aus ist der Zustieg durchaus Versteigerfreundlich und man muss gut Aufpassen welchen der vielen Wege und Pfadspuren man verfolgt. Irgendwann war aber alles klar und die in den Beschreibungen erwähnte erdige Rinne war erreicht. Nun über Bänder und eine Kaminreihe (II-III) dem eigentlichen Einstieg entgegen.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9124" target="_blank" title="">02-P1330220.JPG</a> (Größe: 142,52 KB / Downloads: 1768)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Die erdige Rinne (roter Pfeil) gilt es im Zustieg zu finden<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9125" target="_blank" title="">03-P1330231.JPG</a> (Größe: 80,31 KB / Downloads: 1441)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im Zustieg über den Wolken<br />
<br />
Auf den ersten vier Seillängen bewegt man sich auf der Südwandroute von Angelo Dimai aus dem Jahre 1901. <br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9126" target="_blank" title="">04-P1330235.JPG</a> (Größe: 375,32 KB / Downloads: 1247)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 1.Seillänge (IV)<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9127" target="_blank" title="">05-DSC01859.JPG</a> (Größe: 140,06 KB / Downloads: 1176)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 2.Seillänge (III+)<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9128" target="_blank" title="">06-P1330247.JPG</a> (Größe: 377,66 KB / Downloads: 1317)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 3.Seillänge (IV-)<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9129" target="_blank" title="">07-P1330262.JPG</a> (Größe: 231,48 KB / Downloads: 1159)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Querung hinaus zur eigentlichen Kante<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9130" target="_blank" title="">08-DSC01860.JPG</a> (Größe: 258,74 KB / Downloads: 1232)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> am Beginn der eigentlichen Kante<br />
<br />
Durch eine 90 m Querung wird erst die eigentliche Fiameskante erreicht. War es bis hier schon trotz äußerst geringen Schwierigkeiten schöne Kletterei, so geht der Genuss jetzt erst richtig los…<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9131" target="_blank" title="">09-P1330259.JPG</a> (Größe: 297,21 KB / Downloads: 1487)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9132" target="_blank" title="">10-P1330273.JPG</a> (Größe: 318,89 KB / Downloads: 1336)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9133" target="_blank" title="">11-P1330282.JPG</a> (Größe: 207,91 KB / Downloads: 1255)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Nach drei Seillängen auf der eigentlichen Kante folgt die erste Ver Stelle an einer Art stumpfem Kamin rechts der Kante. In der darauffolgenden Seillänge gilt es an einem polierten Riss links eines markanten gelben Daches kurz zuzupacken.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9134" target="_blank" title="">12-P1330291.JPG</a> (Größe: 302,27 KB / Downloads: 1299)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die erste Ver Passage<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9135" target="_blank" title="">13-P1330301.JPG</a> (Größe: 217,28 KB / Downloads: 1303)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9136" target="_blank" title="">14-P1330312.JPG</a> (Größe: 279,25 KB / Downloads: 1308)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> polierter Riss<br />
<br />
Das Vergnügen geht weiter immer direkt an der luftigen Kante mit super bequemen Standplätzen.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9137" target="_blank" title="">15-P1330320.JPG</a> (Größe: 257,39 KB / Downloads: 1418)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9138" target="_blank" title="">16-P1330327.JPG</a> (Größe: 303,96 KB / Downloads: 1232)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9139" target="_blank" title="">17-P1330336.JPG</a> (Größe: 224,82 KB / Downloads: 1260)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9140" target="_blank" title="">18-P1330342.JPG</a> (Größe: 140,31 KB / Downloads: 1235)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Im oberen Teil bewegt man sich tendenziell eher etwas links der Kante.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9141" target="_blank" title="">19-P1330352.JPG</a> (Größe: 297,63 KB / Downloads: 1330)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9142" target="_blank" title="">20-P1330361.JPG</a> (Größe: 317,3 KB / Downloads: 1327)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
<br />
Nach genüsslichen 15 Seillängen erreichen wir am frühen Nachmittag den Gipfel der Punta Fiames (2240 m) und es freute mich sehr eine Pausetour „im extremen Fels“ zusammen mit meinem Vater geklettert zu haben, insbesondere da es mit meiner insgesamt 40. und 20. allein im Jahr 2013 ein kleines Jubiläum darstellte.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9143" target="_blank" title="">21-P1330370.JPG</a> (Größe: 188,97 KB / Downloads: 1062)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9144" target="_blank" title="">22-P1330377.JPG</a> (Größe: 91,68 KB / Downloads: 1169)
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9145" target="_blank" title="">23-P1330382.JPG</a> (Größe: 170,86 KB / Downloads: 1107)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
<br />
Im Abstieg war die Forcella Pomaganon bald erreicht und in idealem Geröllabfahrgelände geht es zügig hinunter. <br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=9146" target="_blank" title="">24-P1330386.JPG</a> (Größe: 269,93 KB / Downloads: 1265)
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<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Punta Fiames (2240 m) - Südostkante “Fiameskante”: </span><br />
- EB: Francesco Jori und Käthe Bröske, 19. August 1909<br />
- Schwierigkeit: V in vier Seillängen, der Rest im IV Grad.<br />
- Felsqualität: auch in den leichten Passagen erstaunlich guter und inzwischen natürlich bestens ausgeräumter Fels<br />
- Absicherung: Für Dolomitenverhältnisse sehr gute Absicherung. Alle Standplätze sind mit einem zementierten  Ringhaken ausgestattet. An den schweren Stellen auch meist ausreichend Zwischensicherung durch Normalhaken vorhanden.<br />
- Wandhöhe: 450 mH<br />
- Kletterzeit: 4-5 h<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Materialempfehlung:</span><br />
- 50 m Doppelseil<br />
- 10 Exen <br />
- 4-6 Bandschlingen<br />
- 1 kleiner Satz Keile<br />
- 1 kleiner Satz Cams, Größen zwischen 0.3 und 3<br />
- das sonstige, übliche Stand- und Abseilmaterial<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kletterführer / Topos:</span><br />
Klettern in Cortina d´Ampezzo<br />
2. Auflage 2008<br />
Athesia<br />
Mauro Bernardi<br />
<br />
Kletterführer Dolomiten<br />
4. Auflage 2003<br />
Bergverlag Rother<br />
Anette Köhler, Norbert Memmel<br />
<br />
Dolomiten vertikal, Band Nord<br />
3. Auflage 2008<br />
Loboedition<br />
Stefan Wagenhals &amp; Freunde<br />
<br />
Im extremen Fels<br />
2. Auflage 1977<br />
Walter Pause, Jürgen Winkler<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Landkarte: </span><br />
Tabacco Karte Nr. 3<br />
Cortina d´Ampezzo <br />
1:25000<br />
<br />
<br />
Viele Grüße<br />
Johannes und Nina, Michael, Rudi und Tobias]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Cima d'Ambiez - Via della Concordia (VI+, VI- A0, 350 mH), Brenta 24.09.13]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=853</link>
			<pubDate>Fri, 15 Nov 2013 13:32:57 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=7">Tobias</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=853</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Der grobe Klotz der Cima d´Ambiez – zwischen Bocca d´Ambiez und Bocca d´Agola – wendet seine breite, senkrechte und von abschreckend schwarzen Wasserstreifen überzogene Ostwand gegen die Punta L´Ideale. Vom Ostwandsockel wie vom Gipfel, das ist gleich, sieht man weit in den Süden hinab bis zum Gardasee und auf den Monte Baldo.”<br />
<br />
„‘Führe der Eintracht‘ deshalb genannt, weil sich am 30. Juni und 1. Juli 1955 zwei Seilschaften [Armando Aste und Angelo Miorandi sowie Andrea Oggioni und Joseve Aiazzi] beim Versuch der Erstbesteigung im Wandbereich vereinigt haben, um nach äußerst schwieriger Unternehmung gemeinsam auszusteigen. Die Zeit von 17 reinen Kletterstunden, das notwendig gewordene Biwak, 80 geschlagene Haken und 4 Holzkeile verraten einiges vom Charakter…“</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aus: Walter Pause – im extremen Fels.</span><br />
<br />
<br />
<br />
Nachdem ein erster Versuch an der Cima d´Ambiez von Nina und mir im Spätherbst 2012 recht sang und klanglos, aufgrund der damaligen enormen Neuschneemengen, bereits im Winterraum des Rifugio Agostini beendet werden musste, sollte es dieses mal besser laufen. Damals fanden wir aber mit der berühmten <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.rocksports.de/forum/showthread.php?tid=778" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">Tissi am Torre Venezia</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --> eine ideale sonnige Alternative in der südlichen Civetta.<br />
<br />
Bei bestem Herbstwetter konnten wir nun Ende September 2013 die Traumtour „Via della Concordia“ in vollen Zügen genießen und verbrachten einen genialen Klettertag in der sonnigen Ostwand der Cima d´Ambiez. Für Nina war dies zudem die 10. Pausetour „im extremen Fels“, Herzlichen Glückwunsch. Ich bin mit hohen Erwartungen an den hochgelobten Cima d´Ambiez Fels gekommen und wurde keinesfalls enttäuscht. Tolle Linie, toller Fels, eindrückliche Kletterpassagen und eine Absicherungssituation bei der man noch selber gefordert ist. Mit Cams, Keilen und zahlreihen Sanduhrschlingen lässt sich die Absicherung aber nahezu immer und überall problemlos den individuellen Bedürfnissen anpassen.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8869" target="_blank" title="">01-P1320875.JPG</a> (Größe: 153,54 KB / Downloads: 894)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> der berühmte Blick vom Rifugio Agostini über den riesigen gespaltenen „Block“ auf die feuerrote Cima d´Ambiez<br />
<br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tourenbericht:</span></span><br />
<br />
Von San Lorenzo in Banale mit dem Auto noch bis zum großen Parkplatz (860 m) beim Ristoro Dolomiti am Teileingang des Val d´Ambiez. Von hier entweder in langen 4-5 h Stunden komplett zu Fuß durchs wunderschöne, tiefeingeschnittene Val d´Ambiez bis zum Rifugio Agostini (2410 m) oder auf Nachfrage mit dem Jeeptaxi (ca. 40 €) bis zum Rifugio Cacciatore (1819 m) und von dort in einer guten Stunde zur Hütte.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8870" target="_blank" title="">02-P1330036.JPG</a> (Größe: 282,22 KB / Downloads: 1788)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Cima d´Ambiez - Via della Concordia<br />
<br />
Am nächsten Morgen steht man mit ca. 40 min und nach gerademal 350 Hm sehr schnell am Wandfuß dieser tollen Wand. Über den bezeichneten und markierten Sentiero Brentari bis direkt unter die Wand und zum markanten großen Einstiegsband, welches die gesamte Wand durchzieht.<br />
<br />
Alle weiteren Angaben zu beziehen sich auf das gewohnte geniale Topo aus Ivo Rabansers nur zu empfehlenden Buch Dolomiten: Routen und Erlebnisse.<br />
<br />
Die spärlich abgesicherte 1. SL (V, 40 m) ist eher noch etwas unterdurchschnittlich doch bereits im schrägen Riss der 2. SL (V+, 25 m) beginnt das Kletterherz höher zu schlagen. Auch die Sonne beginnt uns zu berühren und der Genuss kann beginnen.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8871" target="_blank" title="">03-DSCN8635.JPG</a> (Größe: 238,96 KB / Downloads: 1046)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 1. SL (V, 40 m)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8872" target="_blank" title="">04-P1320896.JPG</a> (Größe: 302,56 KB / Downloads: 955)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 1. SL (V, 40 m)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8873" target="_blank" title="">05-DSCN8640.JPG</a> (Größe: 197,27 KB / Downloads: 867)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Tiefblick zum Rifugio Agostini und ins Val d´Ambiez<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8874" target="_blank" title="">06-DSCN8643.JPG</a> (Größe: 237,81 KB / Downloads: 846)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 2. SL (V+, 25 m)<br />
<br />
Spätestens nach der 3. SL (V+, 25 m) und ihrem herrlichen, äußerst fotogenen Quergang auf schwarzem kompaktem Fels dürfte man vollends begeistert sein, zumindest bei solider Beherrschung eines alpinen Ver an beiden Enden des Seiles. Mit einigen Haken und einer guten Sanduhr auch recht ordentlich abgesichert.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8875" target="_blank" title="">07-DSCN8646.JPG</a> (Größe: 137,21 KB / Downloads: 848)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 3. SL (V+, 25 m) – herrlicher Quergang<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8876" target="_blank" title="">08-DSCN8647.JPG</a> (Größe: 180,65 KB / Downloads: 862)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 3. SL (V+, 25 m) – herrlicher Quergang<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8877" target="_blank" title="">09-P1320911.JPG</a> (Größe: 312,57 KB / Downloads: 865)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 3. SL (V+, 25 m) – herrlicher Quergang<br />
<br />
Nach diesem Quergang erreicht man das zentrale Risssystem, an welchem entlang mehr oder weniger die ganze weitere Route verläuft. Insbesondere die folgende 4. SL (IV+, 25 m) aber auch noch die 5. SL (IV, 30 m) stehen im Ruf meist nass zu sein. Bei unseren herbstlichen Idealbedingungen aber auch hier kein Tropfen Nässe. Die beiden Längen lassen sich gut zu einer Länge zusammenfassen. Stand entweder an einer dicken Sanduhr ca. 5 m unterhalb oder direkt am Beginn des nachfolgenden markanten gelben Kamins an Sanduhren und Normalhaken (hier auch guter Biwakplatz).<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8878" target="_blank" title="">10-P1320920.JPG</a> (Größe: 374,67 KB / Downloads: 844)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 4. SL (IV+, 25 m)<br />
<br />
Der markante gelbe Kamin in der 6. SL (V, 30 m) dürfte bei kaminbegeisterten Alpinkletterer Jubelstürme auslösen. Nach 30 m Stemmen und spreizen der Extraklasse kommt ein über dem Kaminschlund exponierter Stand.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8879" target="_blank" title="">11-DSCN8654.JPG</a> (Größe: 226,74 KB / Downloads: 830)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 6. SL (V, 30 m)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8880" target="_blank" title="">12-DSCN8656.JPG</a> (Größe: 201,48 KB / Downloads: 789)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 6. SL (V, 30 m), am Stand am Ende des Kamins<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8881" target="_blank" title="">13-P1320947.JPG</a> (Größe: 225,41 KB / Downloads: 853)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 6. SL (V, 30 m)<br />
<br />
Mit der 7. SL (VI+ oder VI- A0, 25 m) folgt die Schlüsselseillänge der „Via della Concordia“. Vom Stand zunächst horizontal (!) 5 m nach rechts um dann in schöner Kletterei diagonal nach rechts oben unter die markant schwerste Stelle zu klettern. Diese ist sowohl frei wie technisch sehr gut möglich aber für VI+ muss schon ordentlich zugepackt werden. <br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8882" target="_blank" title="">14-DSCN8659.JPG</a> (Größe: 169,95 KB / Downloads: 849)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> (VI+ oder VI- A0, 25 m), Start in die Schlüsselseillänge<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8883" target="_blank" title="">15-P1320939.JPG</a> (Größe: 215,7 KB / Downloads: 852)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> (VI+ oder VI- A0, 25 m), hier hat Nina die schwersten Meter bereits hinter sich<br />
<br />
In der 8. SL (VI-, 40 m) muss nur an einem kurzen Wulst zugepackt werden. Die 9. SL (VI, 40 m) wartete nach einem fast tafoniähnlichem Abschnitt (Felsformationen auf Korsika) mit der letzten Stelle im VI. Grad nach dem Rabanser Topo. Diese schöne weißlich helle Verschneidung ist kurz recht kraftig und gut abgesichert.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8884" target="_blank" title="">16-P1320944.JPG</a> (Größe: 270,78 KB / Downloads: 817)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 8. SL (VI-, 40 m)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8885" target="_blank" title="">17-DSCN8663.JPG</a> (Größe: 166,31 KB / Downloads: 768)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 9. SL (VI, 40 m)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8886" target="_blank" title="">18-P1320958.JPG</a> (Größe: 360,62 KB / Downloads: 776)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 9. SL (VI, 40 m)<br />
<br />
Nun folgt noch die 10. und letzte Seillänge, im Topo mit (V+, 45 m) angegeben. Vielleicht bin ich es etwas zu direkt geklettert auf jeden Fall kam es mir etwas schwerer wie V+ vor. Aber gut wie auch immer der Ausstieg auf einem bandartigen Absatz war erreicht und eine herrliche Tour liegt hinter uns. Für Nina insgesamt die 10. Pausetour „im extremen Fels“ und für mich die 19. im Jahr 2013.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8887" target="_blank" title="">19-P1320969.JPG</a> (Größe: 271,99 KB / Downloads: 766)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 10. SL (V+, 45 m)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8888" target="_blank" title="">20-DSCN8679.JPG</a> (Größe: 136,08 KB / Downloads: 855)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8889" target="_blank" title="">21-P1320981.JPG</a> (Größe: 234,96 KB / Downloads: 964)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Herzlichen Glückwunsch Nina zur 10. Pausetour „im extremen Fels“<br />
<br />
Vom Ausstieg auf dem bandartigen Absatz einige Meter nach rechts und dann relativ wahllos dem leichtesten Weg (II) gerade nach oben und gegen Ende leicht links haltend Richtung Südgrat aussteigen. Nun entweder direkt den Abstieg antreten oder dem Normalweg über den Südgrat folgen (I-II, ca. 100 Hm) bis zum Gipfel der Cima d´Ambiez (3102 m).<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8890" target="_blank" title="">22-P1320984.JPG</a> (Größe: 284,81 KB / Downloads: 869)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> vom Ausstieg über IIer Gelände zum Südgrat<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8891" target="_blank" title="">23-P1320994.JPG</a> (Größe: 215,81 KB / Downloads: 812)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8892" target="_blank" title="">24-P1330002.JPG</a> (Größe: 154,91 KB / Downloads: 743)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Cima d´Ambiez (3102 m)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8893" target="_blank" title="">25-P1320995.JPG</a> (Größe: 278,19 KB / Downloads: 851)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick vom Gipfel auf die Cima Brenta Alta (2960 m)<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8894" target="_blank" title="">26-P1330004.JPG</a> (Größe: 256,63 KB / Downloads: 900)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick vom Gipfel auf die Cima Tosa (3173 m)<br />
<br />
Der Abstieg vom Gipfel der Cima d´Ambiez (3102 m) folgt prinzipiell dem „Normalweg“ über den Südgrat bis in die Scharte zwischen Cima d´Ambiez und Denti d´Ambiez. Auf den letzten 100 - 200 Hm vor dieser Scharte ist der beste Weg aber nicht immer klar ersichtlich und überall stehen Steinmänner herum (Passagen II-III). Kurz vor der Scharte sind wir noch an einer gut eingerichteten Abseilstelle vorbei gekommen und an ihr ca. 20 m abgeseilt. <br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8895" target="_blank" title="">27-P1330017.JPG</a> (Größe: 286,8 KB / Downloads: 789)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Im Abstieg auf dem Weg zur Scharte zwischen Cima d´Ambiez und Denti d´Ambiez<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8896" target="_blank" title="">28-P1330019.JPG</a> (Größe: 284,18 KB / Downloads: 781)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> möglicher Abseiler kurz vor der Scharte<br />
<br />
Ab der Scharte in östlicher Richtung über weitere Kamine und Rinnen abklettern (mehrere Abseilstellen vorhanden, insbesondere falls hier früher im Jahr noch Schnee liegt nützlich) bis das große Schottereinstiegsband erreicht wird welches die gesamte Südostwand durchzieht. Über das Band zurück zum Rucksackdepot und in Kürze zurück zum Rifugio Agostini (2410 m). Nach kurzer Pause und einem obligatorischen Besuch im Wellnessbereich mit Agostini-Kneippgang machen wir uns gleich noch an den langen Abstieg bis zum Auto weit draußen am Parkplatz (860 m) am Taleingang des Val d´Ambiez. Vom Gipfel bis zum Auto sind das ca. 2250 Hm und sehr viel Strecke.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8897" target="_blank" title="">29-P1330050.JPG</a> (Größe: 248,03 KB / Downloads: 769)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Agostini Kneipp<br />
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<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8898" target="_blank" title="">30-P1330046.JPG</a> (Größe: 313,1 KB / Downloads: 767)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Agostini Kneipp<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8899" target="_blank" title="">31-P1330060.JPG</a> (Größe: 191,43 KB / Downloads: 783)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Abschied vom Val d´Ambiez<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Cima d´Ambiez (3102 m) – Via della Concordia: </span><br />
- EB: Armando Aste und Angelo Miorandi sowie Andrea Oggioni und Joseve Aiazzi, 30. Juni und 01. Juli 1955<br />
- 3. Begehung und 1. Alleinbegehung: Armando Aste, 22. Und 23. August 1956<br />
- 1. Winterbegehung: Angelo Pizzocolo. Joseve Aiazzi und Giuseppe Arcari, 21. und 22. Januar 1968<br />
- Schwierigkeit: 1 Stelle VI+ oder VI- A0, eine weitere Stelle VI und VI – ansonsten recht anhaltend Seillängen von V bis V+ mit Passagen im IV. Grad. <br />
- Felsqualität: Typisch kompakter wasserzerfressener Brentafels. Tritte, Griffe und Sanduhren in Hülle und Fülle lassen das Kletteherz höher schlagen.<br />
- Absicherung: Insgesamt gesehen und im Vergleich zu anderen Touren dieser Kategorie gut abgesichert. Dennoch ist man noch selber gefordert. Mit Cams, Keilen und zahlreichen Sanduhrschlingen lässt sich die Absicherung aber nahezu immer und überall problemlos den eigenen Bedürfnissen anpassen, sowohl an den Standplätzen wie auch bei den Zwischensicherungen.<br />
- Wandhöhe: 350 mH, 11 Seillängen<br />
- Kletterzeit: 4-5 h<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Jeeptaxi:</span><br />
Infos auf der Homepage des Rifugio Agostini unter:<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.rifugioagostini.it/dovesiamo.aspx" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.rifugioagostini.it/dovesiamo.aspx</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
Wir sind mit Giorgio Bosetti gefahren (10€ p.P. bei mindestens 4 Personen oder eben 40 €)<br />
jobosetti@hotmail.com<br />
+39 3333198204<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Materialempfehlung:</span><br />
- 50 m Doppelseil<br />
- 12 Exen<br />
- 6-8 Bandschlingen, Kevlarschlingen für die zahlreichen Sanduhren<br />
- 1 Satz Keile<br />
- 1 Satz Cams: 0.3 bis 3<br />
- das sonstige, übliche Stand- und Abseilmaterial<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kletterführer / Topos:</span><br />
Dolomiten: Routen und Erlebnisse<br />
1. deutsche Auflage 2007<br />
Versante Sud<br />
Ivo Rabanser, Orietta Bonaldo<br />
<br />
AV-Führer Brentagruppe<br />
1. Auflage 1988<br />
Bergverlag Rudolf Rother<br />
Hein Steinkötter<br />
<br />
Dolomiten vertikal, Band Süd<br />
2. Auflage 2005<br />
Loboedition<br />
Stefan Wagenhals &amp; Freunde<br />
<br />
Im extremen Fels<br />
2. Auflage 1977<br />
Walter Pause, Jürgen Winkler<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Landkarte: </span><br />
AV Karte Nr. 51 <br />
Brentagruppe<br />
1:25000<br />
<br />
<br />
Viele Grüße<br />
Nina und Tobias]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">“Der grobe Klotz der Cima d´Ambiez – zwischen Bocca d´Ambiez und Bocca d´Agola – wendet seine breite, senkrechte und von abschreckend schwarzen Wasserstreifen überzogene Ostwand gegen die Punta L´Ideale. Vom Ostwandsockel wie vom Gipfel, das ist gleich, sieht man weit in den Süden hinab bis zum Gardasee und auf den Monte Baldo.”<br />
<br />
„‘Führe der Eintracht‘ deshalb genannt, weil sich am 30. Juni und 1. Juli 1955 zwei Seilschaften [Armando Aste und Angelo Miorandi sowie Andrea Oggioni und Joseve Aiazzi] beim Versuch der Erstbesteigung im Wandbereich vereinigt haben, um nach äußerst schwieriger Unternehmung gemeinsam auszusteigen. Die Zeit von 17 reinen Kletterstunden, das notwendig gewordene Biwak, 80 geschlagene Haken und 4 Holzkeile verraten einiges vom Charakter…“</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aus: Walter Pause – im extremen Fels.</span><br />
<br />
<br />
<br />
Nachdem ein erster Versuch an der Cima d´Ambiez von Nina und mir im Spätherbst 2012 recht sang und klanglos, aufgrund der damaligen enormen Neuschneemengen, bereits im Winterraum des Rifugio Agostini beendet werden musste, sollte es dieses mal besser laufen. Damals fanden wir aber mit der berühmten <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.rocksports.de/forum/showthread.php?tid=778" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">Tissi am Torre Venezia</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --> eine ideale sonnige Alternative in der südlichen Civetta.<br />
<br />
Bei bestem Herbstwetter konnten wir nun Ende September 2013 die Traumtour „Via della Concordia“ in vollen Zügen genießen und verbrachten einen genialen Klettertag in der sonnigen Ostwand der Cima d´Ambiez. Für Nina war dies zudem die 10. Pausetour „im extremen Fels“, Herzlichen Glückwunsch. Ich bin mit hohen Erwartungen an den hochgelobten Cima d´Ambiez Fels gekommen und wurde keinesfalls enttäuscht. Tolle Linie, toller Fels, eindrückliche Kletterpassagen und eine Absicherungssituation bei der man noch selber gefordert ist. Mit Cams, Keilen und zahlreihen Sanduhrschlingen lässt sich die Absicherung aber nahezu immer und überall problemlos den individuellen Bedürfnissen anpassen.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8869" target="_blank" title="">01-P1320875.JPG</a> (Größe: 153,54 KB / Downloads: 894)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> der berühmte Blick vom Rifugio Agostini über den riesigen gespaltenen „Block“ auf die feuerrote Cima d´Ambiez<br />
<br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tourenbericht:</span></span><br />
<br />
Von San Lorenzo in Banale mit dem Auto noch bis zum großen Parkplatz (860 m) beim Ristoro Dolomiti am Teileingang des Val d´Ambiez. Von hier entweder in langen 4-5 h Stunden komplett zu Fuß durchs wunderschöne, tiefeingeschnittene Val d´Ambiez bis zum Rifugio Agostini (2410 m) oder auf Nachfrage mit dem Jeeptaxi (ca. 40 €) bis zum Rifugio Cacciatore (1819 m) und von dort in einer guten Stunde zur Hütte.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8870" target="_blank" title="">02-P1330036.JPG</a> (Größe: 282,22 KB / Downloads: 1788)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Cima d´Ambiez - Via della Concordia<br />
<br />
Am nächsten Morgen steht man mit ca. 40 min und nach gerademal 350 Hm sehr schnell am Wandfuß dieser tollen Wand. Über den bezeichneten und markierten Sentiero Brentari bis direkt unter die Wand und zum markanten großen Einstiegsband, welches die gesamte Wand durchzieht.<br />
<br />
Alle weiteren Angaben zu beziehen sich auf das gewohnte geniale Topo aus Ivo Rabansers nur zu empfehlenden Buch Dolomiten: Routen und Erlebnisse.<br />
<br />
Die spärlich abgesicherte 1. SL (V, 40 m) ist eher noch etwas unterdurchschnittlich doch bereits im schrägen Riss der 2. SL (V+, 25 m) beginnt das Kletterherz höher zu schlagen. Auch die Sonne beginnt uns zu berühren und der Genuss kann beginnen.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8871" target="_blank" title="">03-DSCN8635.JPG</a> (Größe: 238,96 KB / Downloads: 1046)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 1. SL (V, 40 m)<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8872" target="_blank" title="">04-P1320896.JPG</a> (Größe: 302,56 KB / Downloads: 955)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 1. SL (V, 40 m)<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8873" target="_blank" title="">05-DSCN8640.JPG</a> (Größe: 197,27 KB / Downloads: 867)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Tiefblick zum Rifugio Agostini und ins Val d´Ambiez<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8874" target="_blank" title="">06-DSCN8643.JPG</a> (Größe: 237,81 KB / Downloads: 846)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 2. SL (V+, 25 m)<br />
<br />
Spätestens nach der 3. SL (V+, 25 m) und ihrem herrlichen, äußerst fotogenen Quergang auf schwarzem kompaktem Fels dürfte man vollends begeistert sein, zumindest bei solider Beherrschung eines alpinen Ver an beiden Enden des Seiles. Mit einigen Haken und einer guten Sanduhr auch recht ordentlich abgesichert.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8875" target="_blank" title="">07-DSCN8646.JPG</a> (Größe: 137,21 KB / Downloads: 848)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 3. SL (V+, 25 m) – herrlicher Quergang<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8876" target="_blank" title="">08-DSCN8647.JPG</a> (Größe: 180,65 KB / Downloads: 862)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 3. SL (V+, 25 m) – herrlicher Quergang<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8877" target="_blank" title="">09-P1320911.JPG</a> (Größe: 312,57 KB / Downloads: 865)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 3. SL (V+, 25 m) – herrlicher Quergang<br />
<br />
Nach diesem Quergang erreicht man das zentrale Risssystem, an welchem entlang mehr oder weniger die ganze weitere Route verläuft. Insbesondere die folgende 4. SL (IV+, 25 m) aber auch noch die 5. SL (IV, 30 m) stehen im Ruf meist nass zu sein. Bei unseren herbstlichen Idealbedingungen aber auch hier kein Tropfen Nässe. Die beiden Längen lassen sich gut zu einer Länge zusammenfassen. Stand entweder an einer dicken Sanduhr ca. 5 m unterhalb oder direkt am Beginn des nachfolgenden markanten gelben Kamins an Sanduhren und Normalhaken (hier auch guter Biwakplatz).<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8878" target="_blank" title="">10-P1320920.JPG</a> (Größe: 374,67 KB / Downloads: 844)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 4. SL (IV+, 25 m)<br />
<br />
Der markante gelbe Kamin in der 6. SL (V, 30 m) dürfte bei kaminbegeisterten Alpinkletterer Jubelstürme auslösen. Nach 30 m Stemmen und spreizen der Extraklasse kommt ein über dem Kaminschlund exponierter Stand.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8879" target="_blank" title="">11-DSCN8654.JPG</a> (Größe: 226,74 KB / Downloads: 830)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 6. SL (V, 30 m)<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8880" target="_blank" title="">12-DSCN8656.JPG</a> (Größe: 201,48 KB / Downloads: 789)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 6. SL (V, 30 m), am Stand am Ende des Kamins<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8881" target="_blank" title="">13-P1320947.JPG</a> (Größe: 225,41 KB / Downloads: 853)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 6. SL (V, 30 m)<br />
<br />
Mit der 7. SL (VI+ oder VI- A0, 25 m) folgt die Schlüsselseillänge der „Via della Concordia“. Vom Stand zunächst horizontal (!) 5 m nach rechts um dann in schöner Kletterei diagonal nach rechts oben unter die markant schwerste Stelle zu klettern. Diese ist sowohl frei wie technisch sehr gut möglich aber für VI+ muss schon ordentlich zugepackt werden. <br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8882" target="_blank" title="">14-DSCN8659.JPG</a> (Größe: 169,95 KB / Downloads: 849)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> (VI+ oder VI- A0, 25 m), Start in die Schlüsselseillänge<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8883" target="_blank" title="">15-P1320939.JPG</a> (Größe: 215,7 KB / Downloads: 852)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> (VI+ oder VI- A0, 25 m), hier hat Nina die schwersten Meter bereits hinter sich<br />
<br />
In der 8. SL (VI-, 40 m) muss nur an einem kurzen Wulst zugepackt werden. Die 9. SL (VI, 40 m) wartete nach einem fast tafoniähnlichem Abschnitt (Felsformationen auf Korsika) mit der letzten Stelle im VI. Grad nach dem Rabanser Topo. Diese schöne weißlich helle Verschneidung ist kurz recht kraftig und gut abgesichert.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8884" target="_blank" title="">16-P1320944.JPG</a> (Größe: 270,78 KB / Downloads: 817)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 8. SL (VI-, 40 m)<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8885" target="_blank" title="">17-DSCN8663.JPG</a> (Größe: 166,31 KB / Downloads: 768)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 9. SL (VI, 40 m)<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8886" target="_blank" title="">18-P1320958.JPG</a> (Größe: 360,62 KB / Downloads: 776)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 9. SL (VI, 40 m)<br />
<br />
Nun folgt noch die 10. und letzte Seillänge, im Topo mit (V+, 45 m) angegeben. Vielleicht bin ich es etwas zu direkt geklettert auf jeden Fall kam es mir etwas schwerer wie V+ vor. Aber gut wie auch immer der Ausstieg auf einem bandartigen Absatz war erreicht und eine herrliche Tour liegt hinter uns. Für Nina insgesamt die 10. Pausetour „im extremen Fels“ und für mich die 19. im Jahr 2013.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8887" target="_blank" title="">19-P1320969.JPG</a> (Größe: 271,99 KB / Downloads: 766)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 10. SL (V+, 45 m)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8888" target="_blank" title="">20-DSCN8679.JPG</a> (Größe: 136,08 KB / Downloads: 855)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8889" target="_blank" title="">21-P1320981.JPG</a> (Größe: 234,96 KB / Downloads: 964)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Herzlichen Glückwunsch Nina zur 10. Pausetour „im extremen Fels“<br />
<br />
Vom Ausstieg auf dem bandartigen Absatz einige Meter nach rechts und dann relativ wahllos dem leichtesten Weg (II) gerade nach oben und gegen Ende leicht links haltend Richtung Südgrat aussteigen. Nun entweder direkt den Abstieg antreten oder dem Normalweg über den Südgrat folgen (I-II, ca. 100 Hm) bis zum Gipfel der Cima d´Ambiez (3102 m).<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8890" target="_blank" title="">22-P1320984.JPG</a> (Größe: 284,81 KB / Downloads: 869)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> vom Ausstieg über IIer Gelände zum Südgrat<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8891" target="_blank" title="">23-P1320994.JPG</a> (Größe: 215,81 KB / Downloads: 812)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8892" target="_blank" title="">24-P1330002.JPG</a> (Größe: 154,91 KB / Downloads: 743)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Cima d´Ambiez (3102 m)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8893" target="_blank" title="">25-P1320995.JPG</a> (Größe: 278,19 KB / Downloads: 851)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick vom Gipfel auf die Cima Brenta Alta (2960 m)<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8894" target="_blank" title="">26-P1330004.JPG</a> (Größe: 256,63 KB / Downloads: 900)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick vom Gipfel auf die Cima Tosa (3173 m)<br />
<br />
Der Abstieg vom Gipfel der Cima d´Ambiez (3102 m) folgt prinzipiell dem „Normalweg“ über den Südgrat bis in die Scharte zwischen Cima d´Ambiez und Denti d´Ambiez. Auf den letzten 100 - 200 Hm vor dieser Scharte ist der beste Weg aber nicht immer klar ersichtlich und überall stehen Steinmänner herum (Passagen II-III). Kurz vor der Scharte sind wir noch an einer gut eingerichteten Abseilstelle vorbei gekommen und an ihr ca. 20 m abgeseilt. <br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8895" target="_blank" title="">27-P1330017.JPG</a> (Größe: 286,8 KB / Downloads: 789)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Im Abstieg auf dem Weg zur Scharte zwischen Cima d´Ambiez und Denti d´Ambiez<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8896" target="_blank" title="">28-P1330019.JPG</a> (Größe: 284,18 KB / Downloads: 781)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> möglicher Abseiler kurz vor der Scharte<br />
<br />
Ab der Scharte in östlicher Richtung über weitere Kamine und Rinnen abklettern (mehrere Abseilstellen vorhanden, insbesondere falls hier früher im Jahr noch Schnee liegt nützlich) bis das große Schottereinstiegsband erreicht wird welches die gesamte Südostwand durchzieht. Über das Band zurück zum Rucksackdepot und in Kürze zurück zum Rifugio Agostini (2410 m). Nach kurzer Pause und einem obligatorischen Besuch im Wellnessbereich mit Agostini-Kneippgang machen wir uns gleich noch an den langen Abstieg bis zum Auto weit draußen am Parkplatz (860 m) am Taleingang des Val d´Ambiez. Vom Gipfel bis zum Auto sind das ca. 2250 Hm und sehr viel Strecke.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8897" target="_blank" title="">29-P1330050.JPG</a> (Größe: 248,03 KB / Downloads: 769)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Agostini Kneipp<br />
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<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8898" target="_blank" title="">30-P1330046.JPG</a> (Größe: 313,1 KB / Downloads: 767)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Agostini Kneipp<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8899" target="_blank" title="">31-P1330060.JPG</a> (Größe: 191,43 KB / Downloads: 783)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Abschied vom Val d´Ambiez<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Cima d´Ambiez (3102 m) – Via della Concordia: </span><br />
- EB: Armando Aste und Angelo Miorandi sowie Andrea Oggioni und Joseve Aiazzi, 30. Juni und 01. Juli 1955<br />
- 3. Begehung und 1. Alleinbegehung: Armando Aste, 22. Und 23. August 1956<br />
- 1. Winterbegehung: Angelo Pizzocolo. Joseve Aiazzi und Giuseppe Arcari, 21. und 22. Januar 1968<br />
- Schwierigkeit: 1 Stelle VI+ oder VI- A0, eine weitere Stelle VI und VI – ansonsten recht anhaltend Seillängen von V bis V+ mit Passagen im IV. Grad. <br />
- Felsqualität: Typisch kompakter wasserzerfressener Brentafels. Tritte, Griffe und Sanduhren in Hülle und Fülle lassen das Kletteherz höher schlagen.<br />
- Absicherung: Insgesamt gesehen und im Vergleich zu anderen Touren dieser Kategorie gut abgesichert. Dennoch ist man noch selber gefordert. Mit Cams, Keilen und zahlreichen Sanduhrschlingen lässt sich die Absicherung aber nahezu immer und überall problemlos den eigenen Bedürfnissen anpassen, sowohl an den Standplätzen wie auch bei den Zwischensicherungen.<br />
- Wandhöhe: 350 mH, 11 Seillängen<br />
- Kletterzeit: 4-5 h<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Jeeptaxi:</span><br />
Infos auf der Homepage des Rifugio Agostini unter:<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.rifugioagostini.it/dovesiamo.aspx" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.rifugioagostini.it/dovesiamo.aspx</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
Wir sind mit Giorgio Bosetti gefahren (10€ p.P. bei mindestens 4 Personen oder eben 40 €)<br />
jobosetti@hotmail.com<br />
+39 3333198204<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Materialempfehlung:</span><br />
- 50 m Doppelseil<br />
- 12 Exen<br />
- 6-8 Bandschlingen, Kevlarschlingen für die zahlreichen Sanduhren<br />
- 1 Satz Keile<br />
- 1 Satz Cams: 0.3 bis 3<br />
- das sonstige, übliche Stand- und Abseilmaterial<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kletterführer / Topos:</span><br />
Dolomiten: Routen und Erlebnisse<br />
1. deutsche Auflage 2007<br />
Versante Sud<br />
Ivo Rabanser, Orietta Bonaldo<br />
<br />
AV-Führer Brentagruppe<br />
1. Auflage 1988<br />
Bergverlag Rudolf Rother<br />
Hein Steinkötter<br />
<br />
Dolomiten vertikal, Band Süd<br />
2. Auflage 2005<br />
Loboedition<br />
Stefan Wagenhals &amp; Freunde<br />
<br />
Im extremen Fels<br />
2. Auflage 1977<br />
Walter Pause, Jürgen Winkler<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Landkarte: </span><br />
AV Karte Nr. 51 <br />
Brentagruppe<br />
1:25000<br />
<br />
<br />
Viele Grüße<br />
Nina und Tobias]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Zwölferkofel - Nordkante "Schranzhofer" (VI-A1, VI+/VII-, 650 mH), Dolomiten 07.09.13]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=846</link>
			<pubDate>Sun, 22 Sep 2013 20:10:14 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=7">Tobias</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=846</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Eine große, ernste Kletterfahrt ausgesprochen hochalpinen Ranges, mit sehr viel Freikletterei. … Diese Nordkante bietet Freikletterei im klassischen Stil, gehört aber sicher zu den großartigsten Felsfahrten der Sextener Dolomiten.“<br />
<br />
„Die jungenSextener Führer Schranzhofer hatten schon im September 1931 einen Durchstieg versucht und nach einem Biwak abgebrochen. Am 30. Juli 1932 kamen sie dann durch, bezwangen den lotrechten obersten Pfeiler. Vier Stunden nach ihnen kamen Hans Steger und Paula Wiesinger auf den Gipfel: als Geschlagene?“</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aus: Walter Pause – im extremen Fels. </span><br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Die Nordkante wurde 1932 Schauplatz eines Wettlaufs, in dem allerlei Unfeinheiten zur Anwendung kamen: Die Brüder Franz und Toni Schranzhofer, die schon 1931 einmal in der Wand waren kriegten Wind von dem Plan Hans Stegers und Paula Wiesingers, ihnen das Problem wegzuschnappen. Rasch wurden Ersatzführer für die Touristen ausgeguckt, in einem nächtlichen Abstieg nach Sexten Material geholt und dann zur Zwölfer-Nordwand aufgestiegen – nicht ohne nebenbei dem Hüttenwirt noch vorzuschlagen, die Seilschaft Steger-Wiesinger ruhig ein Stündchen später zu wecken. Als die beiden im ersten Morgenlicht zur Wand kamen, waren die Schranzhofer schon weit oben und sicherten sich ihren Vorsprung durch Herausschlagen aller Haken, so daß die sieggewohnten Zugereisten erst einige Stunden nach ihnen am Gipfel ankamen.“</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aus: Richard Goedeke – AV-Führer Sextener Dolomiten</span><br />
<br />
<br />
Noch einmal für diesen Sommer sollten Wetter und Verhältnisse eine der größeren nordseitigen hochalpinen Klettereienan einem hohen Dolomitengipfel zulassen. Zusammen mit Nina geht es dieses mal in die Sextener Dolomiten und mit der Zwölferkofel Nordkante „Schranzhofer“ an einen der großen Sextener-Alpinklassiker hoch über dem Fischleinboden. <br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8676" target="_blank" title="">01-P1320722.JPG</a> (Größe: 144,72 KB / Downloads: 4380)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Zwölferkofel - Nordkante „Schranzhofer“<br />
<br />
Wenn man so in der Literatur über diese Nordkante der Gebrüder Schranzhofer aus dem Jahre 1932 am Zwölferkofel (auf italienisch Croda dei Toni) zu recherchieren beginnt kann man schnell den Eindruck gewinnen, dass es sich um eine echt tolle Tour in größtenteils festem Fels bei gemäßigten Schwierigkeiten handelt. Unisono ist sowohl im Pausebuch, im alten Goedeke AV-Führer sowie im Loboedition von sehr gutem lediglich in den ersten beiden Längen der großen Kaminreihe brüchigen Gesteins die Rede. Doch zwei Tatsachen ließen diese Aussagen schon im Vorfeld etwas zweifelhaft erscheinen. Es gibt da bei gipfeltreffen.at einen <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.gipfeltreffen.at/showthread.php?57539-Hoher-Zw%F6lfer-Nordkante-%28Schranzhofer%29-Sextener-Dolomiten-20-08-2011" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">Eintrag der eher dramatisch tönt</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url -->. Nun gut, wenn man aber nicht genau weiß wer das geschrieben hat und wie die drauf sind bin ich bei solchen Internet Berichten immer Vorsichtig. Erst im Nachhinein hab ich noch herausgefunden, dass dies aber äußerst erfahrene und den Pausetouren alles andere als abgeneigt gegenüberstehende Alpinisten waren. Vor allem aber wunderte mich die Aussage meines guten Bekannten Franz Baumann, dass er die Tour, welche er irgendwann in den 1960er Jahren gemacht hat, in eher unguter Erinnerung hat. Er, der bekannten „Karwendel-Franz“, welcher an die 95 Pausetouren im Tourenbuch stehen hat, viele große Erstbegehungen im Karwendel gemacht hat und mit brüchigem Fels definitiv umzugehen weiß. Nun gibt es bei solch konträren Vorzeichen einer Tour zwei Möglichkeiten, entweder verzichten oder selber eine Meinung bilden. Da ich lieber zweiteres bevorzugte sind wir losgezogen.<br />
<br />
Hier mein Eindruck: Die Aussage „Weihwasser und Schutzengel für die künftigen Begeher“ des schon erwähnten <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.gipfeltreffen.at/showthread.php?57539-Hoher-Zw%F6lfer-Nordkante-%28Schranzhofer%29-Sextener-Dolomiten-20-08-2011" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">Internetberichtes</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --> ist vielleicht etwas übertrieben aber in der großen Kaminreihe kann man schon an manchen Stellen durchaus das Fürchten lernen! In den zwei Schlüsselseillängen und der Seillänge nach dem Quergang, hoch oben an der Pfeilerkante, sehr guter griffiger und fester Fels. Ansonsten eher unterdurchschnittlicher, aber auch nicht ganz schlimmer, Dolomitenfels, in der 250 m langen großen Kaminreihe schlechter bis richtig schlechter Fels, diverser Bruchkategorien. Alles in allem kann diese ernste Abenteuer-Tour nur in diesem Gelände äußerst erfahrenen Alpinkletterern und eingefleischten Pause-Sammlern empfohlen werden, alle anderen lassen es lieber bleiben und machen andere Touren. Auf der einen Seite hat sich dieser Eindruck bei mir vielleicht noch verstärkt, da ich alle Seillängen vorgestiegen bin, auf der anderen Seite bin ich diesen Sommer schon so einiges an Bruch- und Abenteuergelände geklettert und gewöhnt.<br />
<br />
Trotz alledem ist diese Tour natürlich unter alpinistischen Gesichtspunkten etwas Besonderes und zudem äußerst selten wiederholt. Laut dem lokal bekannten Bergführer und Hüttenwirt Klaus Happacher war dies die erste Begehung in diesem Jahr und bei in den letzten Jahren maximal einer Begehung pro Jahr vermutlich auch die letzte. Die Erstbegehungsgeschichte (siehe Zitate), die tolle klassische Linie durch diese wilde abweisende Wand und nicht zu Letzt der Berg selbst trägt zur Besonderheit bei. Denn seien wir mal ehrlich, von der Zsigmondy-Comici-Hütte aus betrachtet ist dieser Zwölferkofel schon ein Bild von einem Berg!!!<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8677" target="_blank" title="">02-DSCN8523.JPG</a> (Größe: 105,84 KB / Downloads: 1495)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->Zwölferkofel Nordwand im abendlichen Nebel<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8678" target="_blank" title="">03-DSCN8527.JPG</a> (Größe: 146,32 KB / Downloads: 1020)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Zsigmondy-Comici-Hütte (2224 m)<br />
<br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tourenbericht:</span></span><br />
<br />
Am Freitagnachmittag nach der Arbeit fahren Nina und ich nach Sexten und weiter bis zum großen Parkplatz im Fischleintal. In knapp 1h 45 min geht es am Abend zur bestens geführten Zsigmondy-Comici-Hütte (2224 m) und gerade noch rechtzeitig bevor die Küche schließt (20:00 Uhr) trudeln wir ein. Am nächsten Morgen starten wir gegen 05:45 Uhr hinaus in die sternenklare Nacht. Nach ca. 30 min steht man am Schneefeld vor dem Einstieg. <br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8679" target="_blank" title="">04-DSCN8530.JPG</a> (Größe: 167,6 KB / Downloads: 1180)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> sternenklare Nacht über dem Zwölferkofel<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8680" target="_blank" title="">05-P1320709.JPG</a> (Größe: 293,07 KB / Downloads: 1639)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Zwölferkofel - Nordkante    /    Einstiegsbereich<br />
<br />
Der Übergang vom Schneefeld auf den Fels stellte sich bei uns nicht ganz unproblematisch dar und kann je nach Verhältnissen sicher auch noch größere Probleme darstellen. Das bockharte Schneefeld war nur mit Zustiegsschuhen und spitzen Steinen in der Hand auch nicht ganz trivial. Die klaffende große Randkluft umgingen wir, indem wir etwas rechts des Einstieges hinter das Schneefeld gelangten und dort in einer Art Kamin (III-IV) zwischen Fels und Schnee empor kletterten.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8681" target="_blank" title="">06-P1320520.JPG</a> (Größe: 229,76 KB / Downloads: 1234)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> mit spitzen Steinen in der Hand auf dem bockharten Schneefeld<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8682" target="_blank" title="">07-DSCN8536.jpg</a> (Größe: 168,2 KB / Downloads: 1119)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Umgehung der Randkluft (III-IV)<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8683" target="_blank" title="">08-DSCN8538.JPG</a> (Größe: 178,9 KB / Downloads: 1098)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Umgehung der Randkluft(III-IV)<br />
<br />
Das Ganze Randkluft-Manöver hat gleich mal einiges an Zeit gekostete und erst gegen 07:00 klettern wir richtig los und der untere Teil beginnt. Bis auf eine Stelle (V-) oberhalb des ersten Querbandes (hier käme von links  her die eventuell ganz passable Zustiegsalternative) nie schwerer wie IV und auch seilfrei gut kletterbar. So haben wir fast die Hälfte der gesamten Wandhöhe relativ zügig hinter uns gebracht und stehen nach 1,5 h am Beginn der großen, zentralen Kaminreihen auf einem relativ bequemen Band.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8684" target="_blank" title="">09-P1320531.JPG</a> (Größe: 322,88 KB / Downloads: 1070)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die ersten Meter über der klaffenden Randkluft<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8685" target="_blank" title="">10-P1320536.JPG</a> (Größe: 257,62 KB / Downloads: 1018)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> unterwegs im unteren Teil<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8686" target="_blank" title="">11-DSCN8552.JPG</a> (Größe: 138,36 KB / Downloads: 974)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> unterwegs im unteren Teil<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8687" target="_blank" title="">12-DSCN8556.JPG</a> (Größe: 263,01 KB / Downloads: 1012)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> unterwegs im unteren Teil<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8688" target="_blank" title="">13-P1320551.JPG</a> (Größe: 331,98 KB / Downloads: 1157)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> unterwegs im unteren Teil, die Kaminreihe ist schon gut zu sehen<br />
<br />
Nun ändert sich die Kletterei schlagartig und das Abenteuer der folgenden fünf Seillängen kann beginnen. Vom Band zunächst nach links queren, dann klettert man aber am besten noch rechts der eigentlichen Kaminreihe über eine plattige Wandstufe und quert dann brüchig und steil an sehr fragilen Strukturen nach links auf eine Kanzel im Kamin (Stand). <br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8689" target="_blank" title="">14-DSCN8563.JPG</a> (Größe: 299,25 KB / Downloads: 1008)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 1. SL im Bereich der Kaminreihe - das Abenteuer beginnt<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8690" target="_blank" title="">15-P1320554.JPG</a> (Größe: 261,96 KB / Downloads: 1029)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 1. SL im Bereich der Kaminreihe - das Abenteuer beginnt<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8691" target="_blank" title="">16-P1320558.JPG</a> (Größe: 260,3 KB / Downloads: 1099)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 1. SL im Bereich der Kaminreihe - das Abenteuer beginnt<br />
<br />
Von der Kanzel nach links und die Kaminreihe ist endgültig erreicht und zu mindestens die grobe Routenfindung sollte kein Problem mehr darstellen. Die Felsqualität dagegen eventuell schon. Wenigstens sind die Standplätze an ganz guten und größtenteils vor dem Beschuss geschützten Orten. Stand nach der 2. SL (V+) in einer Gufel an einer nun mit Kevlarschlinge markierten Idealsanduhr. Nach dieser Seillänge ist endgültig klar welche Musik hier gespielt wird...<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8692" target="_blank" title="">17-DSCN8565.JPG</a> (Größe: 221,12 KB / Downloads: 1275)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 2. SL im Bereich der Kaminreihe<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8693" target="_blank" title="">18-DSCN8569.JPG</a> (Größe: 237,86 KB / Downloads: 1826)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 2. SL im Bereich der Kaminreihe<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8694" target="_blank" title="">19-P1320562.JPG</a> (Größe: 163,44 KB / Downloads: 1036)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick aus der Gufel auf Einserkofel und Dreischusterspitze<br />
<br />
In der nächsten Seillänge wartet an einem kleinen Klemmblock eine heikle glatte Kaminstelle (V+/VI-)<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8695" target="_blank" title="">20-DSCN8577.JPG</a> (Größe: 128,28 KB / Downloads: 1003)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 3. SL im Bereich der Kaminreihe<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8696" target="_blank" title="">21-P1320575.JPG</a> (Größe: 194,83 KB / Downloads: 1087)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 3. SL im Bereich der Kaminreihe<br />
<br />
Die folgende Seillänge (V) hinter dem 1. Klemmblock hindurch ist die skurilste und schlimmste. Man wird sich hier auf einigen Metern schon manchmal fragen worauf man eigentlich noch steht und hofft insgeheim dass nicht die ganze Seitenwand kollabiert. Nach diesen Metern klettert man verhältnismäßig kompakt dafür sehr schlecht absicherbar hinter dem 1. Klemmblock hindurch. Ein Standhaken wurde hier belassen. Danach folgt noch die Seillänge am zweiten Klemmblock vorbei und man hat die Kaminreihe hinter sich und der große Rechtsquergang beginnt.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8697" target="_blank" title="">22-DSCN8581.JPG</a> (Größe: 252,97 KB / Downloads: 1058)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 4. SL im Bereich der Kaminreihe – heikle Meter<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8698" target="_blank" title="">23-P1320581.JPG</a> (Größe: 259,92 KB / Downloads: 1005)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 4. SL im Bereich der Kaminreihe – links im Bild der 1. Klemmblock<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8699" target="_blank" title="">24-P1320584.JPG</a> (Größe: 212,42 KB / Downloads: 1008)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> noch eine Seillänge und der große Rechtsquergang beginnt<br />
<br />
Vom selbst einzurichtenden Stand 3-4 m oberhalb des zweiten Klemmblocks klettern man noch ca. 4 m zu einer Sanduhr welche den Auftakt zum großen Rechtsquergang markiert. Nicht allzu schwer aber sehr schlecht bis gar nicht absicherbar geht es nun ca. 40 m waagrecht auf schmalen Leisten nach rechts zu einer großen Sanduhr auf gutem Band. Nun auf breitem Band weiter nach rechts queren bis zu einem markanten Block (Zwischenstand möglich). Vom Block senkrecht nach oben und über eine schöne Wandstufe (IV+) an den Beginn der Schlüsselseillängen.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8700" target="_blank" title="">25-DSCN8584.JPG</a> (Größe: 140,04 KB / Downloads: 1069)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> der große Rechtsquergang beginnt<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8701" target="_blank" title="">26-P1320592.JPG</a> (Größe: 307,07 KB / Downloads: 1087)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Nina im großen Rechtsquergang<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8702" target="_blank" title="">27-DSCN8588.JPG</a> (Größe: 184,41 KB / Downloads: 1150)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> am markanten Block / Ende des großen Rechtsquergang <br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8703" target="_blank" title="">28-P1320596.JPG</a> (Größe: 199,47 KB / Downloads: 1049)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> typisches Dolomitenpanorama<br />
<br />
Nun folgen also die beiden Schlüsselseillängen und der Fels ist inzwischen echt gut und das Ganze hat richtig was mit Klettern zu tun. Es wartet tolle, steile und griffige Kletterei im obersten VI Grad. Mehrerer Haken sind in diesen beiden Seillängen vorhanden, so lässt sich auch die eine oder andere Stelle A0 oder A1 klettern, allerdings sind manche Haken schon sehr fraglich. Es lassen sich in beiden Seillängen aber auch einige Sanduhren und Cams anbringen. Das folgende Übersichtsbild des oberen Teiles zeigt die letzen beiden Kaminseillängen, die beiden Quergangsseillängen mit Zwischenstand, die Wandstufe vor den Schlüsselseillängen, die beiden Schlüsselseillängen in steiler Wand rechts der Kante selbst und den letzten Abschnitt der Tour.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8704" target="_blank" title="">29-P1320712.JPG</a> (Größe: 169,4 KB / Downloads: 3984)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Zwölferkofel - Nordkante    /    Übersichtsbild des oberen Wandteil<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8705" target="_blank" title="">30-DSCN8595.JPG</a> (Größe: 200,31 KB / Downloads: 1097)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 1. Schlüsselseillänge (VI/VI+ oder V+ A0)<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8706" target="_blank" title="">31-P1320607.JPG</a> (Größe: 279,52 KB / Downloads: 1205)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> am Ende der 2. Schlüsselseillänge (VI+/VII- oder VI- A1)<br />
<br />
Nach den beiden Schlüsselseillängen legt sich das Gelände wieder deutlich zurück, es wird leichter aber auch etwas unübersichtlich. Hier haben wir vermutlich nicht die ideale Linie gewählt und auf zwei Seillängen eine kleine Rechtsvariante begangen (Standhaken wurde trotzdem belassen). Hier vermutlich besser links Richtung Kante halten.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8707" target="_blank" title="">32-P1320612.JPG</a> (Größe: 282,36 KB / Downloads: 1099)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> unübersichtliches Gelände nach den Schlüsselseillängen<br />
<br />
Den obersten und letzten Kantenaufschwung umgeht man heute aufgrund eines größeren Wandausbruchs weiträumig auf der linken Seite. Auf gutem und breitem Band geht es 70-80 m nach links bis zu einem großen Schuttplatz. Vom Schuttplatz wieder nach rechts über Bänder und Stufen zu einem weiteren Schuttplatz. Nun folgt bei beliebiger Linienwahl (ca. IV+) nochmal ein kleines Bruchkletterfinale (nicht das einem noch langweilig wird) bis man wieder auf der Kante ist (zwei Standhaken belassen). Noch eine 20 m Stufe und die Schwierigkeiten liegen hinter einem.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8708" target="_blank" title="">33-P1320618.JPG</a> (Größe: 237,59 KB / Downloads: 1056)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> unterhalb des Ausbruches geht es auf einem Band 70-80 m nach links<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8709" target="_blank" title="">34-DSCN8601.JPG</a> (Größe: 237,56 KB / Downloads: 1026)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Schuttplatz am Ende der Linkstraverse<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8710" target="_blank" title="">35-P1320622.JPG</a> (Größe: 296,16 KB / Downloads: 1000)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> kleines Bruchkletterfinale (nicht das einem noch langweilig wird)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8711" target="_blank" title="">36-P1320629.JPG</a> (Größe: 144,89 KB / Downloads: 990)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die letzte Stufe<br />
<br />
Diese abenteuerliche aber eben auch großartige Klettertour hochoben an der Zwölferkofel Nordkante hat doch 10 h Kletterzeit benötigt und gegen 17:00 Uhr haben wir den Ausstieg erreicht. Nach gemütlicher Pause folgten die einfachen ca. 50 m bis zum Gipfel des Zwölferkofel (3094 m).<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8712" target="_blank" title="">37-P1320630.JPG</a> (Größe: 81,96 KB / Downloads: 950)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> ein Abenteuer liegt hinter uns...<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8713" target="_blank" title="">38-DSCN8613.JPG</a> (Größe: 131,67 KB / Downloads: 1035)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8714" target="_blank" title="">39-P1320643.JPG</a> (Größe: 161,95 KB / Downloads: 1001)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8715" target="_blank" title="">40-P1320655.JPG</a> (Größe: 126,8 KB / Downloads: 961)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> am Gipfel des Zwölferkofel (3094 m)<br />
<br />
Der Abstieg über den Zwölferkofel Normalweg gilt als anspruchsvoll und insbesondere bei Nebel schwer zu finden. Man sollte auf jeden Fall die Abstiegsbeschreibung und ein Topo des Normalweges dabei haben. Zum Glück hatten wir „nur“ bis zur Hohen Zwölferscharte Nebel und konnten die Abseilpiste finden. Um den ersten Abseilhaken zu finden sollte man 20 m vor der markanten Kriechstelle nach links unten steigen. Wir mussten hier allerdings schon ordentlich abklettern (III) und waren uns nicht ganz sicher ob wir den obersten Abseilhaken überhaupt gefunden haben. Die Orientierung und das Auffinden der weiteren Abseilringe ist auch im Folgenden nicht immer leicht und erfordert gewisses Gespür für den logischen Verlauf. Immer wieder müssen auch kleiner Strecken wieder abgeklettert oder gequert werden. Die Abseilstrecken sind alle maximal 25 m. Die grobe Richtung ist zunächst immer parallel zur markanten westlichen Eisrinne (Weg der Erstbesteiger Michel und Johann Innerkofler 1874). Weiter unten unterhalb der gelben Wand sehr unübersichtlich und auf vielen Varianten begehbar. Das wichtige nach links (Abstiegsrichtung) ziehende Band im unteren Teil sollte gefunden werden. Liegt der Normalweg hinter einem ist auch bald die Zwölferscharte (2524 m) erreicht und die Hütte schon sichtbar. Vom Gipfel bis zur Zsigmondy-Comici-Hütte (2224 m) haben wir ungefähr 2 h 15 min benötigt und eine Punktlandung vor der Küchenschließung um 20:00 Uhr gelandet. Ganz gemütlich geht es erst am nächsten Morgen zu Tale und zum Auto. An diesem Sonntag ist im ganzen Tal der Teufel los, denn es war der Tag des bekannten Drei-Zinnen-Laufs. Lauter Verrückte... <!-- start: smilie --><br />
<img src="https://forum.rocksports.de/images/smilies/wink.png" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" /><br />
<!-- end: smilie --><!-- start: smilie --><br />
<img src="https://forum.rocksports.de/images/smilies/wink.png" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" /><br />
<!-- end: smilie --><!-- start: smilie --><br />
<img src="https://forum.rocksports.de/images/smilies/wink.png" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" /><br />
<!-- end: smilie --><br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8716" target="_blank" title="">41-P1320656.JPG</a> (Größe: 138,35 KB / Downloads: 974)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Nebel im oberen Teil des Normalweges<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8717" target="_blank" title="">42-P1320662.JPG</a> (Größe: 679,77 KB / Downloads: 1391)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick vom Bereich der Hohen Zwölferscharte<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8718" target="_blank" title="">43-P1320663.jpg</a> (Größe: 1,02 MB / Downloads: 1059)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> solche Abseilringe sollten gefunden werden<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8719" target="_blank" title="">44-P1320675.JPG</a> (Größe: 311,48 KB / Downloads: 969)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Abseilpiste / in Bildmitte die westliche Eisrinne<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8720" target="_blank" title="">45-DSCN8617.JPG</a> (Größe: 158,14 KB / Downloads: 991)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8721" target="_blank" title="">46-P1320673.JPG</a> (Größe: 62,52 KB / Downloads: 1278)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Zwölferkofel (3094 m) – Nordkante “Schranzhofer”: </span><br />
- EB: Anton und Franz Schranzhofer 30. Juli 1932, dicht gefolgt von Hans Steger und Paula Wiesinger<br />
- Schwierigkeit: In den beiden Schlüsselseillängen frei geklettert VI+/VII- und VI/VI+ oder VI-A0 und V+A0, in der langen großen Kaminreihe anhaltend und anspruchsvoll im V. und oberen V. Schwierigkeitsgrad, ansonsten überwiegend IV.<br />
- Felsqualität: In den zwei Schlüsselseillängen und der Seillänge davor, hoch oben an der Pfeilerkante, sehr guter griffiger und fester Fels. Ansonsten eher unterdurchschnittlicher Dolomitenfels, in der 250 m langen großen Kaminreihe schlechter bis richtig schlechter Fels, diverser Bruchkategorien.<br />
- Absicherung: In den beiden Schlüsselseillängen jeweils 6-8 Normalhaken als Zwischensicherung in allen Qualitäten vorhanden. In diesen Seillängen können mehrere gute Sanduhren gefädelt werden. Standplätze in diesem Bereich in Ordnung (2-3 Normalhaken) und gut mit Cams und Keilen erweiterbar. Ansonsten steckt aber sehr sehr wenig, meist nur der eine oder andere sporadische Haken. Das heißt es gilt auch an den Standplätzten oft komplett selbst aktiv zu werden und an der ein oder anderen Stelle wird man sich neben Cams und Keilen auch an einem gutsortieren Hakensortiment erfreuen. Alle vier von mir zusätzlich geschlagenen Haken wurden in der Wand belassen und zudem drei Sanduhren mit eingeknoteten Kevlarschlingen markiert. Trotzdem muss das Zeug in dem Gelände erst mal gefunden werden.<br />
- Wandhöhe: 650mH<br />
- Kletterzeit: 7-10 h<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Materialempfehlung:</span><br />
- 50 m Doppelseil<br />
- 10 Exen <br />
- 6-8 Bandschlingen<br />
- 1 Satz Keile<br />
- 1 Satz Cams: 0.3 bis 3, eventuell 0.75, 1 und 2 doppelt<br />
- Hammer und einige Hakenobligatorisch<br />
- das sonstige, übliche Stand- und Abseilmaterial<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kletterführer / Topos:</span><br />
<br />
AV-Führer Sextener Dolomiten<br />
1. Auflage 1983<br />
Bergverlag Rudolf Rother<br />
Richard Goedeke<br />
<br />
Dolomiten vertikal, Band Nord<br />
3.Auflage 2008<br />
Loboedition<br />
Stefan Wagenhals &amp; Freunde<br />
<br />
Im extremen Fels<br />
2. Auflage 1977<br />
Walter Pause, Jürgen Winkler<br />
<br />
Luft unter den Sohlen –Klettern in den Sextener Dolomiten<br />
(Die Geschichte „Die Stille Gestalt“ in diesem Buch ist durchaus etwas makaber, denn sie handelt von einer Totenbergung aus überhängendem Gelände im Bereich der Nordkante am Zwölferkofel)<br />
1. Auflage 1985<br />
Bergverlag Rudolf Rother<br />
Richard Goedeke<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Landkarte: </span><br />
Tabacco Karte Nr. 10<br />
Sextener Dolomiten<br />
1:25000<br />
<br />
<br />
Viele Grüße<br />
Nina und Tobias]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Eine große, ernste Kletterfahrt ausgesprochen hochalpinen Ranges, mit sehr viel Freikletterei. … Diese Nordkante bietet Freikletterei im klassischen Stil, gehört aber sicher zu den großartigsten Felsfahrten der Sextener Dolomiten.“<br />
<br />
„Die jungenSextener Führer Schranzhofer hatten schon im September 1931 einen Durchstieg versucht und nach einem Biwak abgebrochen. Am 30. Juli 1932 kamen sie dann durch, bezwangen den lotrechten obersten Pfeiler. Vier Stunden nach ihnen kamen Hans Steger und Paula Wiesinger auf den Gipfel: als Geschlagene?“</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aus: Walter Pause – im extremen Fels. </span><br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Die Nordkante wurde 1932 Schauplatz eines Wettlaufs, in dem allerlei Unfeinheiten zur Anwendung kamen: Die Brüder Franz und Toni Schranzhofer, die schon 1931 einmal in der Wand waren kriegten Wind von dem Plan Hans Stegers und Paula Wiesingers, ihnen das Problem wegzuschnappen. Rasch wurden Ersatzführer für die Touristen ausgeguckt, in einem nächtlichen Abstieg nach Sexten Material geholt und dann zur Zwölfer-Nordwand aufgestiegen – nicht ohne nebenbei dem Hüttenwirt noch vorzuschlagen, die Seilschaft Steger-Wiesinger ruhig ein Stündchen später zu wecken. Als die beiden im ersten Morgenlicht zur Wand kamen, waren die Schranzhofer schon weit oben und sicherten sich ihren Vorsprung durch Herausschlagen aller Haken, so daß die sieggewohnten Zugereisten erst einige Stunden nach ihnen am Gipfel ankamen.“</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aus: Richard Goedeke – AV-Führer Sextener Dolomiten</span><br />
<br />
<br />
Noch einmal für diesen Sommer sollten Wetter und Verhältnisse eine der größeren nordseitigen hochalpinen Klettereienan einem hohen Dolomitengipfel zulassen. Zusammen mit Nina geht es dieses mal in die Sextener Dolomiten und mit der Zwölferkofel Nordkante „Schranzhofer“ an einen der großen Sextener-Alpinklassiker hoch über dem Fischleinboden. <br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8676" target="_blank" title="">01-P1320722.JPG</a> (Größe: 144,72 KB / Downloads: 4380)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Zwölferkofel - Nordkante „Schranzhofer“<br />
<br />
Wenn man so in der Literatur über diese Nordkante der Gebrüder Schranzhofer aus dem Jahre 1932 am Zwölferkofel (auf italienisch Croda dei Toni) zu recherchieren beginnt kann man schnell den Eindruck gewinnen, dass es sich um eine echt tolle Tour in größtenteils festem Fels bei gemäßigten Schwierigkeiten handelt. Unisono ist sowohl im Pausebuch, im alten Goedeke AV-Führer sowie im Loboedition von sehr gutem lediglich in den ersten beiden Längen der großen Kaminreihe brüchigen Gesteins die Rede. Doch zwei Tatsachen ließen diese Aussagen schon im Vorfeld etwas zweifelhaft erscheinen. Es gibt da bei gipfeltreffen.at einen <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.gipfeltreffen.at/showthread.php?57539-Hoher-Zw%F6lfer-Nordkante-%28Schranzhofer%29-Sextener-Dolomiten-20-08-2011" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">Eintrag der eher dramatisch tönt</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url -->. Nun gut, wenn man aber nicht genau weiß wer das geschrieben hat und wie die drauf sind bin ich bei solchen Internet Berichten immer Vorsichtig. Erst im Nachhinein hab ich noch herausgefunden, dass dies aber äußerst erfahrene und den Pausetouren alles andere als abgeneigt gegenüberstehende Alpinisten waren. Vor allem aber wunderte mich die Aussage meines guten Bekannten Franz Baumann, dass er die Tour, welche er irgendwann in den 1960er Jahren gemacht hat, in eher unguter Erinnerung hat. Er, der bekannten „Karwendel-Franz“, welcher an die 95 Pausetouren im Tourenbuch stehen hat, viele große Erstbegehungen im Karwendel gemacht hat und mit brüchigem Fels definitiv umzugehen weiß. Nun gibt es bei solch konträren Vorzeichen einer Tour zwei Möglichkeiten, entweder verzichten oder selber eine Meinung bilden. Da ich lieber zweiteres bevorzugte sind wir losgezogen.<br />
<br />
Hier mein Eindruck: Die Aussage „Weihwasser und Schutzengel für die künftigen Begeher“ des schon erwähnten <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.gipfeltreffen.at/showthread.php?57539-Hoher-Zw%F6lfer-Nordkante-%28Schranzhofer%29-Sextener-Dolomiten-20-08-2011" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">Internetberichtes</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --> ist vielleicht etwas übertrieben aber in der großen Kaminreihe kann man schon an manchen Stellen durchaus das Fürchten lernen! In den zwei Schlüsselseillängen und der Seillänge nach dem Quergang, hoch oben an der Pfeilerkante, sehr guter griffiger und fester Fels. Ansonsten eher unterdurchschnittlicher, aber auch nicht ganz schlimmer, Dolomitenfels, in der 250 m langen großen Kaminreihe schlechter bis richtig schlechter Fels, diverser Bruchkategorien. Alles in allem kann diese ernste Abenteuer-Tour nur in diesem Gelände äußerst erfahrenen Alpinkletterern und eingefleischten Pause-Sammlern empfohlen werden, alle anderen lassen es lieber bleiben und machen andere Touren. Auf der einen Seite hat sich dieser Eindruck bei mir vielleicht noch verstärkt, da ich alle Seillängen vorgestiegen bin, auf der anderen Seite bin ich diesen Sommer schon so einiges an Bruch- und Abenteuergelände geklettert und gewöhnt.<br />
<br />
Trotz alledem ist diese Tour natürlich unter alpinistischen Gesichtspunkten etwas Besonderes und zudem äußerst selten wiederholt. Laut dem lokal bekannten Bergführer und Hüttenwirt Klaus Happacher war dies die erste Begehung in diesem Jahr und bei in den letzten Jahren maximal einer Begehung pro Jahr vermutlich auch die letzte. Die Erstbegehungsgeschichte (siehe Zitate), die tolle klassische Linie durch diese wilde abweisende Wand und nicht zu Letzt der Berg selbst trägt zur Besonderheit bei. Denn seien wir mal ehrlich, von der Zsigmondy-Comici-Hütte aus betrachtet ist dieser Zwölferkofel schon ein Bild von einem Berg!!!<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8677" target="_blank" title="">02-DSCN8523.JPG</a> (Größe: 105,84 KB / Downloads: 1495)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->Zwölferkofel Nordwand im abendlichen Nebel<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8678" target="_blank" title="">03-DSCN8527.JPG</a> (Größe: 146,32 KB / Downloads: 1020)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Zsigmondy-Comici-Hütte (2224 m)<br />
<br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tourenbericht:</span></span><br />
<br />
Am Freitagnachmittag nach der Arbeit fahren Nina und ich nach Sexten und weiter bis zum großen Parkplatz im Fischleintal. In knapp 1h 45 min geht es am Abend zur bestens geführten Zsigmondy-Comici-Hütte (2224 m) und gerade noch rechtzeitig bevor die Küche schließt (20:00 Uhr) trudeln wir ein. Am nächsten Morgen starten wir gegen 05:45 Uhr hinaus in die sternenklare Nacht. Nach ca. 30 min steht man am Schneefeld vor dem Einstieg. <br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8679" target="_blank" title="">04-DSCN8530.JPG</a> (Größe: 167,6 KB / Downloads: 1180)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> sternenklare Nacht über dem Zwölferkofel<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8680" target="_blank" title="">05-P1320709.JPG</a> (Größe: 293,07 KB / Downloads: 1639)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Zwölferkofel - Nordkante    /    Einstiegsbereich<br />
<br />
Der Übergang vom Schneefeld auf den Fels stellte sich bei uns nicht ganz unproblematisch dar und kann je nach Verhältnissen sicher auch noch größere Probleme darstellen. Das bockharte Schneefeld war nur mit Zustiegsschuhen und spitzen Steinen in der Hand auch nicht ganz trivial. Die klaffende große Randkluft umgingen wir, indem wir etwas rechts des Einstieges hinter das Schneefeld gelangten und dort in einer Art Kamin (III-IV) zwischen Fels und Schnee empor kletterten.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8681" target="_blank" title="">06-P1320520.JPG</a> (Größe: 229,76 KB / Downloads: 1234)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> mit spitzen Steinen in der Hand auf dem bockharten Schneefeld<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8682" target="_blank" title="">07-DSCN8536.jpg</a> (Größe: 168,2 KB / Downloads: 1119)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Umgehung der Randkluft (III-IV)<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8683" target="_blank" title="">08-DSCN8538.JPG</a> (Größe: 178,9 KB / Downloads: 1098)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Umgehung der Randkluft(III-IV)<br />
<br />
Das Ganze Randkluft-Manöver hat gleich mal einiges an Zeit gekostete und erst gegen 07:00 klettern wir richtig los und der untere Teil beginnt. Bis auf eine Stelle (V-) oberhalb des ersten Querbandes (hier käme von links  her die eventuell ganz passable Zustiegsalternative) nie schwerer wie IV und auch seilfrei gut kletterbar. So haben wir fast die Hälfte der gesamten Wandhöhe relativ zügig hinter uns gebracht und stehen nach 1,5 h am Beginn der großen, zentralen Kaminreihen auf einem relativ bequemen Band.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8684" target="_blank" title="">09-P1320531.JPG</a> (Größe: 322,88 KB / Downloads: 1070)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die ersten Meter über der klaffenden Randkluft<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8685" target="_blank" title="">10-P1320536.JPG</a> (Größe: 257,62 KB / Downloads: 1018)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> unterwegs im unteren Teil<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8686" target="_blank" title="">11-DSCN8552.JPG</a> (Größe: 138,36 KB / Downloads: 974)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> unterwegs im unteren Teil<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8687" target="_blank" title="">12-DSCN8556.JPG</a> (Größe: 263,01 KB / Downloads: 1012)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> unterwegs im unteren Teil<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8688" target="_blank" title="">13-P1320551.JPG</a> (Größe: 331,98 KB / Downloads: 1157)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> unterwegs im unteren Teil, die Kaminreihe ist schon gut zu sehen<br />
<br />
Nun ändert sich die Kletterei schlagartig und das Abenteuer der folgenden fünf Seillängen kann beginnen. Vom Band zunächst nach links queren, dann klettert man aber am besten noch rechts der eigentlichen Kaminreihe über eine plattige Wandstufe und quert dann brüchig und steil an sehr fragilen Strukturen nach links auf eine Kanzel im Kamin (Stand). <br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8689" target="_blank" title="">14-DSCN8563.JPG</a> (Größe: 299,25 KB / Downloads: 1008)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 1. SL im Bereich der Kaminreihe - das Abenteuer beginnt<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8690" target="_blank" title="">15-P1320554.JPG</a> (Größe: 261,96 KB / Downloads: 1029)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 1. SL im Bereich der Kaminreihe - das Abenteuer beginnt<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8691" target="_blank" title="">16-P1320558.JPG</a> (Größe: 260,3 KB / Downloads: 1099)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 1. SL im Bereich der Kaminreihe - das Abenteuer beginnt<br />
<br />
Von der Kanzel nach links und die Kaminreihe ist endgültig erreicht und zu mindestens die grobe Routenfindung sollte kein Problem mehr darstellen. Die Felsqualität dagegen eventuell schon. Wenigstens sind die Standplätze an ganz guten und größtenteils vor dem Beschuss geschützten Orten. Stand nach der 2. SL (V+) in einer Gufel an einer nun mit Kevlarschlinge markierten Idealsanduhr. Nach dieser Seillänge ist endgültig klar welche Musik hier gespielt wird...<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8692" target="_blank" title="">17-DSCN8565.JPG</a> (Größe: 221,12 KB / Downloads: 1275)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 2. SL im Bereich der Kaminreihe<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8693" target="_blank" title="">18-DSCN8569.JPG</a> (Größe: 237,86 KB / Downloads: 1826)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 2. SL im Bereich der Kaminreihe<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8694" target="_blank" title="">19-P1320562.JPG</a> (Größe: 163,44 KB / Downloads: 1036)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick aus der Gufel auf Einserkofel und Dreischusterspitze<br />
<br />
In der nächsten Seillänge wartet an einem kleinen Klemmblock eine heikle glatte Kaminstelle (V+/VI-)<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8695" target="_blank" title="">20-DSCN8577.JPG</a> (Größe: 128,28 KB / Downloads: 1003)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 3. SL im Bereich der Kaminreihe<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8696" target="_blank" title="">21-P1320575.JPG</a> (Größe: 194,83 KB / Downloads: 1087)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 3. SL im Bereich der Kaminreihe<br />
<br />
Die folgende Seillänge (V) hinter dem 1. Klemmblock hindurch ist die skurilste und schlimmste. Man wird sich hier auf einigen Metern schon manchmal fragen worauf man eigentlich noch steht und hofft insgeheim dass nicht die ganze Seitenwand kollabiert. Nach diesen Metern klettert man verhältnismäßig kompakt dafür sehr schlecht absicherbar hinter dem 1. Klemmblock hindurch. Ein Standhaken wurde hier belassen. Danach folgt noch die Seillänge am zweiten Klemmblock vorbei und man hat die Kaminreihe hinter sich und der große Rechtsquergang beginnt.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8697" target="_blank" title="">22-DSCN8581.JPG</a> (Größe: 252,97 KB / Downloads: 1058)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 4. SL im Bereich der Kaminreihe – heikle Meter<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8698" target="_blank" title="">23-P1320581.JPG</a> (Größe: 259,92 KB / Downloads: 1005)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 4. SL im Bereich der Kaminreihe – links im Bild der 1. Klemmblock<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8699" target="_blank" title="">24-P1320584.JPG</a> (Größe: 212,42 KB / Downloads: 1008)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> noch eine Seillänge und der große Rechtsquergang beginnt<br />
<br />
Vom selbst einzurichtenden Stand 3-4 m oberhalb des zweiten Klemmblocks klettern man noch ca. 4 m zu einer Sanduhr welche den Auftakt zum großen Rechtsquergang markiert. Nicht allzu schwer aber sehr schlecht bis gar nicht absicherbar geht es nun ca. 40 m waagrecht auf schmalen Leisten nach rechts zu einer großen Sanduhr auf gutem Band. Nun auf breitem Band weiter nach rechts queren bis zu einem markanten Block (Zwischenstand möglich). Vom Block senkrecht nach oben und über eine schöne Wandstufe (IV+) an den Beginn der Schlüsselseillängen.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8700" target="_blank" title="">25-DSCN8584.JPG</a> (Größe: 140,04 KB / Downloads: 1069)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> der große Rechtsquergang beginnt<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8701" target="_blank" title="">26-P1320592.JPG</a> (Größe: 307,07 KB / Downloads: 1087)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Nina im großen Rechtsquergang<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8702" target="_blank" title="">27-DSCN8588.JPG</a> (Größe: 184,41 KB / Downloads: 1150)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> am markanten Block / Ende des großen Rechtsquergang <br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8703" target="_blank" title="">28-P1320596.JPG</a> (Größe: 199,47 KB / Downloads: 1049)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> typisches Dolomitenpanorama<br />
<br />
Nun folgen also die beiden Schlüsselseillängen und der Fels ist inzwischen echt gut und das Ganze hat richtig was mit Klettern zu tun. Es wartet tolle, steile und griffige Kletterei im obersten VI Grad. Mehrerer Haken sind in diesen beiden Seillängen vorhanden, so lässt sich auch die eine oder andere Stelle A0 oder A1 klettern, allerdings sind manche Haken schon sehr fraglich. Es lassen sich in beiden Seillängen aber auch einige Sanduhren und Cams anbringen. Das folgende Übersichtsbild des oberen Teiles zeigt die letzen beiden Kaminseillängen, die beiden Quergangsseillängen mit Zwischenstand, die Wandstufe vor den Schlüsselseillängen, die beiden Schlüsselseillängen in steiler Wand rechts der Kante selbst und den letzten Abschnitt der Tour.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8704" target="_blank" title="">29-P1320712.JPG</a> (Größe: 169,4 KB / Downloads: 3984)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Zwölferkofel - Nordkante    /    Übersichtsbild des oberen Wandteil<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8705" target="_blank" title="">30-DSCN8595.JPG</a> (Größe: 200,31 KB / Downloads: 1097)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 1. Schlüsselseillänge (VI/VI+ oder V+ A0)<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8706" target="_blank" title="">31-P1320607.JPG</a> (Größe: 279,52 KB / Downloads: 1205)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> am Ende der 2. Schlüsselseillänge (VI+/VII- oder VI- A1)<br />
<br />
Nach den beiden Schlüsselseillängen legt sich das Gelände wieder deutlich zurück, es wird leichter aber auch etwas unübersichtlich. Hier haben wir vermutlich nicht die ideale Linie gewählt und auf zwei Seillängen eine kleine Rechtsvariante begangen (Standhaken wurde trotzdem belassen). Hier vermutlich besser links Richtung Kante halten.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8707" target="_blank" title="">32-P1320612.JPG</a> (Größe: 282,36 KB / Downloads: 1099)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> unübersichtliches Gelände nach den Schlüsselseillängen<br />
<br />
Den obersten und letzten Kantenaufschwung umgeht man heute aufgrund eines größeren Wandausbruchs weiträumig auf der linken Seite. Auf gutem und breitem Band geht es 70-80 m nach links bis zu einem großen Schuttplatz. Vom Schuttplatz wieder nach rechts über Bänder und Stufen zu einem weiteren Schuttplatz. Nun folgt bei beliebiger Linienwahl (ca. IV+) nochmal ein kleines Bruchkletterfinale (nicht das einem noch langweilig wird) bis man wieder auf der Kante ist (zwei Standhaken belassen). Noch eine 20 m Stufe und die Schwierigkeiten liegen hinter einem.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8708" target="_blank" title="">33-P1320618.JPG</a> (Größe: 237,59 KB / Downloads: 1056)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> unterhalb des Ausbruches geht es auf einem Band 70-80 m nach links<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8709" target="_blank" title="">34-DSCN8601.JPG</a> (Größe: 237,56 KB / Downloads: 1026)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Schuttplatz am Ende der Linkstraverse<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8710" target="_blank" title="">35-P1320622.JPG</a> (Größe: 296,16 KB / Downloads: 1000)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> kleines Bruchkletterfinale (nicht das einem noch langweilig wird)<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8711" target="_blank" title="">36-P1320629.JPG</a> (Größe: 144,89 KB / Downloads: 990)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die letzte Stufe<br />
<br />
Diese abenteuerliche aber eben auch großartige Klettertour hochoben an der Zwölferkofel Nordkante hat doch 10 h Kletterzeit benötigt und gegen 17:00 Uhr haben wir den Ausstieg erreicht. Nach gemütlicher Pause folgten die einfachen ca. 50 m bis zum Gipfel des Zwölferkofel (3094 m).<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8712" target="_blank" title="">37-P1320630.JPG</a> (Größe: 81,96 KB / Downloads: 950)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> ein Abenteuer liegt hinter uns...<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8713" target="_blank" title="">38-DSCN8613.JPG</a> (Größe: 131,67 KB / Downloads: 1035)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8714" target="_blank" title="">39-P1320643.JPG</a> (Größe: 161,95 KB / Downloads: 1001)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8715" target="_blank" title="">40-P1320655.JPG</a> (Größe: 126,8 KB / Downloads: 961)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> am Gipfel des Zwölferkofel (3094 m)<br />
<br />
Der Abstieg über den Zwölferkofel Normalweg gilt als anspruchsvoll und insbesondere bei Nebel schwer zu finden. Man sollte auf jeden Fall die Abstiegsbeschreibung und ein Topo des Normalweges dabei haben. Zum Glück hatten wir „nur“ bis zur Hohen Zwölferscharte Nebel und konnten die Abseilpiste finden. Um den ersten Abseilhaken zu finden sollte man 20 m vor der markanten Kriechstelle nach links unten steigen. Wir mussten hier allerdings schon ordentlich abklettern (III) und waren uns nicht ganz sicher ob wir den obersten Abseilhaken überhaupt gefunden haben. Die Orientierung und das Auffinden der weiteren Abseilringe ist auch im Folgenden nicht immer leicht und erfordert gewisses Gespür für den logischen Verlauf. Immer wieder müssen auch kleiner Strecken wieder abgeklettert oder gequert werden. Die Abseilstrecken sind alle maximal 25 m. Die grobe Richtung ist zunächst immer parallel zur markanten westlichen Eisrinne (Weg der Erstbesteiger Michel und Johann Innerkofler 1874). Weiter unten unterhalb der gelben Wand sehr unübersichtlich und auf vielen Varianten begehbar. Das wichtige nach links (Abstiegsrichtung) ziehende Band im unteren Teil sollte gefunden werden. Liegt der Normalweg hinter einem ist auch bald die Zwölferscharte (2524 m) erreicht und die Hütte schon sichtbar. Vom Gipfel bis zur Zsigmondy-Comici-Hütte (2224 m) haben wir ungefähr 2 h 15 min benötigt und eine Punktlandung vor der Küchenschließung um 20:00 Uhr gelandet. Ganz gemütlich geht es erst am nächsten Morgen zu Tale und zum Auto. An diesem Sonntag ist im ganzen Tal der Teufel los, denn es war der Tag des bekannten Drei-Zinnen-Laufs. Lauter Verrückte... <!-- start: smilie --><br />
<img src="https://forum.rocksports.de/images/smilies/wink.png" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" /><br />
<!-- end: smilie --><!-- start: smilie --><br />
<img src="https://forum.rocksports.de/images/smilies/wink.png" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" /><br />
<!-- end: smilie --><!-- start: smilie --><br />
<img src="https://forum.rocksports.de/images/smilies/wink.png" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" /><br />
<!-- end: smilie --><br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8716" target="_blank" title="">41-P1320656.JPG</a> (Größe: 138,35 KB / Downloads: 974)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Nebel im oberen Teil des Normalweges<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8717" target="_blank" title="">42-P1320662.JPG</a> (Größe: 679,77 KB / Downloads: 1391)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick vom Bereich der Hohen Zwölferscharte<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8718" target="_blank" title="">43-P1320663.jpg</a> (Größe: 1,02 MB / Downloads: 1059)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> solche Abseilringe sollten gefunden werden<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8719" target="_blank" title="">44-P1320675.JPG</a> (Größe: 311,48 KB / Downloads: 969)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Abseilpiste / in Bildmitte die westliche Eisrinne<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8720" target="_blank" title="">45-DSCN8617.JPG</a> (Größe: 158,14 KB / Downloads: 991)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8721" target="_blank" title="">46-P1320673.JPG</a> (Größe: 62,52 KB / Downloads: 1278)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Zwölferkofel (3094 m) – Nordkante “Schranzhofer”: </span><br />
- EB: Anton und Franz Schranzhofer 30. Juli 1932, dicht gefolgt von Hans Steger und Paula Wiesinger<br />
- Schwierigkeit: In den beiden Schlüsselseillängen frei geklettert VI+/VII- und VI/VI+ oder VI-A0 und V+A0, in der langen großen Kaminreihe anhaltend und anspruchsvoll im V. und oberen V. Schwierigkeitsgrad, ansonsten überwiegend IV.<br />
- Felsqualität: In den zwei Schlüsselseillängen und der Seillänge davor, hoch oben an der Pfeilerkante, sehr guter griffiger und fester Fels. Ansonsten eher unterdurchschnittlicher Dolomitenfels, in der 250 m langen großen Kaminreihe schlechter bis richtig schlechter Fels, diverser Bruchkategorien.<br />
- Absicherung: In den beiden Schlüsselseillängen jeweils 6-8 Normalhaken als Zwischensicherung in allen Qualitäten vorhanden. In diesen Seillängen können mehrere gute Sanduhren gefädelt werden. Standplätze in diesem Bereich in Ordnung (2-3 Normalhaken) und gut mit Cams und Keilen erweiterbar. Ansonsten steckt aber sehr sehr wenig, meist nur der eine oder andere sporadische Haken. Das heißt es gilt auch an den Standplätzten oft komplett selbst aktiv zu werden und an der ein oder anderen Stelle wird man sich neben Cams und Keilen auch an einem gutsortieren Hakensortiment erfreuen. Alle vier von mir zusätzlich geschlagenen Haken wurden in der Wand belassen und zudem drei Sanduhren mit eingeknoteten Kevlarschlingen markiert. Trotzdem muss das Zeug in dem Gelände erst mal gefunden werden.<br />
- Wandhöhe: 650mH<br />
- Kletterzeit: 7-10 h<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Materialempfehlung:</span><br />
- 50 m Doppelseil<br />
- 10 Exen <br />
- 6-8 Bandschlingen<br />
- 1 Satz Keile<br />
- 1 Satz Cams: 0.3 bis 3, eventuell 0.75, 1 und 2 doppelt<br />
- Hammer und einige Hakenobligatorisch<br />
- das sonstige, übliche Stand- und Abseilmaterial<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kletterführer / Topos:</span><br />
<br />
AV-Führer Sextener Dolomiten<br />
1. Auflage 1983<br />
Bergverlag Rudolf Rother<br />
Richard Goedeke<br />
<br />
Dolomiten vertikal, Band Nord<br />
3.Auflage 2008<br />
Loboedition<br />
Stefan Wagenhals &amp; Freunde<br />
<br />
Im extremen Fels<br />
2. Auflage 1977<br />
Walter Pause, Jürgen Winkler<br />
<br />
Luft unter den Sohlen –Klettern in den Sextener Dolomiten<br />
(Die Geschichte „Die Stille Gestalt“ in diesem Buch ist durchaus etwas makaber, denn sie handelt von einer Totenbergung aus überhängendem Gelände im Bereich der Nordkante am Zwölferkofel)<br />
1. Auflage 1985<br />
Bergverlag Rudolf Rother<br />
Richard Goedeke<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Landkarte: </span><br />
Tabacco Karte Nr. 10<br />
Sextener Dolomiten<br />
1:25000<br />
<br />
<br />
Viele Grüße<br />
Nina und Tobias]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Civetta - Nordwestwand "Solleder" (VI, VI- A1, 1100 mH), Dolomiten 31.08.13]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=844</link>
			<pubDate>Thu, 05 Sep 2013 19:15:45 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=7">Tobias</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=844</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> „Der Paukenschlag, mit dem die zwei Münchner Hoch-Empor´ler Emil Solleder und Gustl Lettenbauer 1925 die Civetta zum weltläufigen Begriff für alle Kletterfreunde machten, hallt heute noch nach.“<br />
<br />
„Was auch noch alles entdeckt, gesucht und erstbegangen wurde … in diesen Kämmen … nichts hält stand gegen jene Nordwestwand. Dabei gibt es wahrhaftig viel schwierigere Führen nebenan … als jene „Solleder“, die am 7. August 1925 in 15 Stunden bezwungen wurde, in einem Zuge, ohne Biwak, mit 12 Haken für Sicherungszwecke…“<br />
<br />
„Diese „Solleder“ die wenig sehr schöne Kletterei bietet, die teilweise brüchig und oft schwer zu finden ist und die obendrein eine Wassertaufe bereithält in ihrer Hauptschlucht, ist eine der ganz großen Unternehmungen in den Alpen … die immer noch den härtesten Einsatz über 1100 m Wandhöhe verlangt … Strenger Ernst zeichnet die gewaltige Civettamauer aus … immer wird in ihren Führen das Äußerste gefordert.“<br />
<br />
„Die Wand ist gefährlich, Steinschlag und Wasserstürze drohen, jeder muß froh sein, wenn er sich heil in die kleine Torranihütte retten kann.“<br />
<br />
„Tiefer Respekt, größte Vertrautheit mit der Wandstruktur und den Erfahrungsberichten, eine perfekte Ausrüstung und ein eminentes technisches Können – daß alles kann nicht genug sein, wie vielfach Erfahrung beweist. Hier ist der ganze Mensch gefordert und eine große Portion Bergsteigerglück dazu.“</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aus: Walter Pause - im extremen Fels. </span><br />
<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8625" target="_blank" title="">01-P1310601.JPG</a> (Größe: 186,45 KB / Downloads: 2368)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Civetta – Nordwestwand, das „Königreich des sechsten Grades“<br />
<br />
Mit diesem absoluten Megaklassiker der Alpingeschichte ging für Florian und mich ein großer Traum in Erfüllung. Die “Solleder“ in der berühmt berüchtigten Civetta Nordwestwand, dem „Königreich des sechsten Grades“, zählt vom Nimbus und alpinhistorischen Stellenwert her nach wie vor zu den absoluten Toptouren unserer Alpen und stellte einen gewaltigen Meilenstein des Alpinismus dar. Insgesamt war dies für uns beide zufällig gleichzeitig die 37. Pausetour „im extremen Fels“, bereits unsere 10. gemeinsame in diesem Wahnsinns-Sommer-2013, bei mir die 8. alleine im Monat August und die bisher 17. im Jahr 2013.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8626" target="_blank" title="">02-Civetta-Solleder-P1310604.JPG</a> (Größe: 386,81 KB / Downloads: 8330)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Civetta – Nordwestwand „Solleder“<br />
<br />
Was Emil Solleder und Gustav Lettenbauer von der hochangesehenen Münchner extremen Alpenvereinssektion „Hochempor“, an jenem 7. August 1925 vollbrachten ist so unglaublich wie unvorstellbar. Im Jahre 1925 den Mut aufzubringen in diese wilde, damals noch undurchstiegene, Wand der Wände einzusteigen, mit 12 Haken, der damaligen Ausrüstung und dann auch noch an einem Tag ohne Biwak in 15 h Kletterzeit durchzurennen, ist eine Leistung die sehr lange Zeit ihres gleichen suchen sollte. Zumal sie dabei quasi beiläufig auch noch den VI. Grad in den Dolomiten eröffneten. Schon vor zwei Jahren als ich zusammen mit Jochen die <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.rocksports.de/forum/showthread.php?tid=770" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">„Solleder“ in der Sass Maor Ostwand</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --> kletterte war ich von der Person Emil Solleder fasziniert. Was war das für ein Typ?!? Auf jeden Fall war er seiner Zeit um Welten voraus. Man hätte vermutlich auf weitere große Taten und Meilensteine gespannt sein können wäre er nicht im Alter von gerademal 31 Jahren in der Dauphiné an der Meije tödlich abgestürzt als sich ein Abseilblock löste…<br />
<br />
         <!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8627" target="_blank" title="">02-Emil_Solleder_1.jpg</a> (Größe: 12,6 KB / Downloads: 14264)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Emil Solleder (Quelle: <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.kletterphoto.de" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">www.kletterphoto.de</a><br />
<!-- end: mycode_url -->)<br />
<br />
Den epischen, wenngleich etwas heroischen Zitaten aus Walter Pauses „im extremen Fels“ aus den 1970er Jahren ist auch heute im Jahre 2013 nicht viel hinzuzufügen. Natürlich leben wir in einer völlig anderen Welt, die Ausrüstung ist viel leichter, besser, sicherer, die Wettervorhersagen sind präzise, es gibt tausende Webcams und die Informationsdichte erreicht in Zeiten des WorldWideWeb bisher unbekannte Dimensionen, doch die Route und die Kletterei ist seit damals immer noch gleich wild, vom ersten bis zum letzten Meter anspruchsvoll und die gefühlt unendlich langen meist brüchigen 1100 m Wandhöhe wollen einfach erst mal geklettert und vor allem auch gefunden werden.<br />
<br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Zum Bericht unserer Begehung:</span></span><br />
<br />
Aufgrund dessen, dass wir am Vortag quasi im Zustieg zur Tissi-Hütte noch die schöne, absolut lohnende aber auch nicht zu unterschätzende <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.rocksports.de/forum/showthread.php?tid=843" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">„Carlesso“ am Torre di Valgrande</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --> kletterten, kamen wir erst am späten Abend auf der wunderschön gelegene Tissi-Hütte an. Während des langen abendlichen Weges unter der Civetta hindurch und dem Gegenanstieg zur Hütte konnten wir glücklicherweise noch die berühmten und unvergesslichen Blicke auf die am Abend feuerrotleuchtende Civetta Nordwestwand genießen. Einfach herrlich! Zum Glück ist die Tissi-Hütte durch und durch ein Kletterhütte und auch den spätankommenden Civetta-Aspiranten wohlgesonnen gegenüberstehend. So bekommen wir auch um 20:30 Uhr noch ein leckeres warmes Abendessen.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8628" target="_blank" title="">03-P1000721.JPG</a> (Größe: 146,61 KB / Downloads: 2133)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Civetta – Nordwestwand im leuchtenden Abendrot<br />
<br />
Manche Seilschaften brechen am nächsten Morgen schon um 04:00 Uhr auf. Bei uns klingelt der Wecker aber erst gegen 05:00 Uhr. Da haben wir etwas länger Schlaf, es ist auf jeden Fall schon hell am Einstieg, die frühmorgendlich zu ertragende Kältezeit ist kürzer und zudem könnte mal wieder ein „Letzter-Erster-Tag“ (O.-Ton Florian) sein. Soll heißen als letzte Seilschaft in die Wand einsteigen und als erste oben austeigen. Insgesamt ist an diesem Tag doch einiges an der Civetta los und mehrere Seilschaften wollen die Gunst der Stunde nutzen, denn wer weiß wie viele große Civetta-Tage es dieses Jahr noch geben wird. Eine weitere Seilschaft ist mit uns in der „Solleder“, drei Seilschaften steigen in die „Philipp-Flamm“ ein und eine Seilschaft ist am Vorbau der Punta Civetta zusehen, also vermutlich „Aste-Susatti“ oder „Andrich-Faè“.<br />
Nach knapp 45 min sind wir am Beginn des markanten Vorbaus und komischerweise kommt uns eine Seilschaft über den Vorbau entgegen. Die haben sich gewaltig verhaut, denn der „Philipp-Flamm“ Einstieg ist nun mal definitiv nicht am Solleder-Vorbau! Alles andere als gute Voraussetzungen… Anhand der größtenteils sehr sehr guten Text-Beschreibungen im alten Civetta AV-Führer ist der Weg über den Vorbau bis zum Einstieg gut zu finden. Zunächst in die Scharte zwischen gelb grauem und schwarzen Turm hinein und danach hinter demschlanken schwarzem Turm hindurch. Zwar alles sehr brüchig aber der beste Weg. Am Einstieg haben wir die Seilschaft vor uns eingeholt und freundlicherweise lässt uns der Südtiroler Bergführer gleichmal den Vortritt. Alles klar! Gegen 06:45 Uhr greift Florian an der berühmten dröhnenden lehmigen Einstiegsschuppe (VI-) an. Geologisch ist diese erste Seillänge sicher höchst interessant. Als Kletterer denkt man sich eher hoffentlich hält der ganze Dreck/Lehm mit seinen Steineinlagerungen zusammen. Treffender könnte der Start in diese Wand nicht sein, das Abenteuer Civetta Nordwestwand „Solleder“ kann beginnen…<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8629" target="_blank" title="">04-P1320296.JPG</a> (Größe: 172,11 KB / Downloads: 1806)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick vom Vorbau in das erdrückende Gemäuer<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8630" target="_blank" title="">05-P1320304.JPG</a> (Größe: 304,89 KB / Downloads: 2023)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die berühmte lehmige Einstiegsschuppe<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8631" target="_blank" title="">06-P1320310.JPG</a> (Größe: 199,11 KB / Downloads: 1957)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die berühmte lehmige Einstiegsschuppe<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8632" target="_blank" title="">07-P1000739.JPG</a> (Größe: 301,36 KB / Downloads: 1962)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die berühmte lehmige Einstiegsschuppe – gut zu erkennen auch der schlanke schwarze und der gelb graue Turm am Vorbau<br />
<br />
Nach dieser lehmigen Einstiegsschuppe folgen zwei leichtere lange Seillängen (V und IV+) bis an den Beginn des berüchtigten „Blockkamins“. Beim ersten Anblick wirkt er schon etwas furchteinflößend und es ist nur allzu gut vorstellbar warum die in diesem Bereich vorhandene „Hiebeler-Umgehungsvariante“ beliebt ist und nicht nur bei Nässe oder Vereisung im Kamin gerne geklettert wird. Bei uns ist er aber zum Glück komplett trocken, und so bleiben wir auf der Originalführe. Es geht hier aber ordentlich zur Sache. Zunächst in die Gedärme des Berges hinein und dann an der linken Kaminwand, später an der Kaminwandkante empor V+ A1 (??? eigentlich nicht wirklich Haken vorhanden) oder mindestens VI und brüchig.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8633" target="_blank" title="">08-P1320322.JPG</a> (Größe: 208,22 KB / Downloads: 1925)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> der berüchtigte „Blockkamin“<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8634" target="_blank" title="">09-P1320325.JPG</a> (Größe: 367,19 KB / Downloads: 1710)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Traumfels am Beginn des Blockkamins – what´s this?!?<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8635" target="_blank" title="">10-P1000751.JPG</a> (Größe: 240,96 KB / Downloads: 1669)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Ausstieg aus dem berüchtigten „Blockkamin“<br />
<br />
Nach dieser Seillänge geht es zunächst noch weiter im Kamin, aber deutlich leichter (ca. IV), bis man auf eine Art Schutt- und Schrofenstufe trifft welcher von einer steilen, kompakten, plattigen Wandstufe abgeschlossen wird. Oberhalb der Wandstufe ist der Quergang nach rechts bereits gut zu erkennen und logisch. Wie man aber über die Wandstufe kommt ist alles andere als logisch und der beste Weg ist schwer auszumachen. Diverse Variationen mit Haken zeugen von dieser Unklarheit. Relativ links sieht es zwar am einfachsten und strukturiert, dafür aber wasserüberflutet und moosig aus. Rechts davon trockener, dafür aber kompakter, steil, schwer und ebenfalls mit Haken. Oder sollte man viel weiter nach rechts? Wir entscheiden uns für die Variante trocken aber schwer. Hier muss für einen VIer richtig schwer geklettert werden und so kompakt wie es aussah war es im Endeffekt auch nicht.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8636" target="_blank" title="">11-P1320331.JPG</a> (Größe: 307,22 KB / Downloads: 1739)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> kurz unterhalb der schweren Wandstufe vor dem Rechtsquergang<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8637" target="_blank" title="">12-P1320336.JPG</a> (Größe: 170,74 KB / Downloads: 1594)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> schwere Wandstufe vor dem Rechtsquergang<br />
<br />
Auf dem Band geht es nun ca. 60-70 Meter leicht fallend nach rechts bis zu einer Art Kante/Rücken. Nach dieser Querung geht es über eine kompakte, unübersichtliche und plattige Wandstufe in ca. 2 Seillängen relativ wahllos gerade nach oben. Wo genau hier die „beste“ Route ist, ist schwer zu sagen denn stecken tut auch nicht wirklich was. Danach erreicht man eine geneigte und nach rechts Richtung Firnfeld ziehende große Rampe.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8638" target="_blank" title="">13-P1000765.JPG</a> (Größe: 208,9 KB / Downloads: 1638)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> leicht fallender Rechtsquergang 60-70 m<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8639" target="_blank" title="">14-P1320347.JPG</a> (Größe: 286,05 KB / Downloads: 1648)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> unübersichtliche plattige Wandstufe nach dem Rechtsquergang<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8640" target="_blank" title="">15-P1320353.JPG</a> (Größe: 219,78 KB / Downloads: 1552)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> auf der nach rechts Richtung Firnfeld ziehenden großen Rampe<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8641" target="_blank" title="">16-P1000772.JPG</a> (Größe: 166,63 KB / Downloads: 1850)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> beeindruckende Wandfluchten – Blick in die zentralen „Philipp-Flamm“ Verschneidungen<br />
<br />
Im Bereich des nun folgenden großen Wandaufschwungs haben wir einen gewaltigen Verhauer eingebaut. Die in der Beschreibung erwähnten „zwei links aufwärtsziehenden Risssysteme“ waren nicht eindeutig identifizierbar und das gesamte Gelände sah nicht allzu einladend und rotbrüchig aus. So kletterten wir in der Hoffnung auf Besserung fälschlicherweise zunächst viel zu weit nach rechts Richtung Firnfeld. Relativ bald war dann aber anhand der Wandbilder schon klar dass wir falsch und zu weit rechts sind. Der eine oder andere Haken zeigte, dass hier wohl schon mehr umhergeirrt sind. Gleich wieder etwas abseilen und nach Links queren  stand jetzt auch nicht mehr zu Debatte und so erfolgte die Flucht nach vorne. Durch furchtbar brüchiges Scheißgelände klettern wir irgendwo in den Weiten dieser riesigen Wandstufe diagonal nach links. Nach 3,5 Seillängen, die wirklich ein katastrophaler Bruchhaufen und sehr heikel waren, stehen wir auf der großen Rampe die in diesem Wandbereich diagonal nach rechts oben in die Scharte zwischen Civetta-Hauptgipfel und Kleiner Civetta führt. Beim Blick über die Rampe nach unten zum eigentlichen Beginn der zentralen „Solleder“ Ausstiegsschlucht bekommen wir leider gnadenlos aufgezeigt wir groß unser Verhauer war. Da ja anscheinend schon mehr hier herum geirrt sind ist auch gleichmal ein brüchiges Köpfl mit Kevlarschlinge und Schraubglied vorhanden. Also abseilen, hilft ja nix und über die Rampe raus “ flüchten“ kommt nicht in Frage. Die nach 50 m vorhandene zweite „Abseilstelle“ an einem im Dreck aufliegenden fraglichen Block, bauen wir gleich mal ab, sponsern zwei Normalhaken, Kevlarschlingen und bauen aus dem Zeug einen perfekten und Steinschlag geschützten Abseilstand. So stehen wir nach 2 x 50 m abseilen wieder auf der richtigen Route und somit quasi am Beginn der zentralen Ausstiegsschlucht. Das Ganze Verhauer-Manöver hat außer Nerven, etwas Material und 100m Abseilen vor allem viel Zeit verschlungen. Die nachfolgende Seilschaft hatte wohl den richtigen Weg gefunden und ist nun zunächst wieder direkt hinter uns.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8642" target="_blank" title="">17-P1320359.JPG</a> (Größe: 193,24 KB / Downloads: 1885)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> dort irgendwo wäre es vermutlich richtigerweise hochgegangen<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8643" target="_blank" title="">18-P1000777.JPG</a> (Größe: 238,41 KB / Downloads: 1559)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> furchtbarer Bruch auf der Verhauervariante<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8644" target="_blank" title="">19-P1320362.JPG</a> (Größe: 241,18 KB / Downloads: 1622)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> furchtbarer Bruch auf der Verhauervariante<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8645" target="_blank" title="">20-P1320368.JPG</a> (Größe: 254,53 KB / Downloads: 1550)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> furchtbarer Bruch auf der Verhauervariante<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8646" target="_blank" title="">21-P1320376.JPG</a> (Größe: 282,48 KB / Downloads: 1490)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 2x 50 m Abseilen und viel Zeit kostete uns dieser Verhauer<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8647" target="_blank" title="">22-P1320381.JPG</a> (Größe: 270,59 KB / Downloads: 1602)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die nachfolgende Seilschaft hatte den richtigen Weg gefunden und steigt hier gerade aus der großen Wandstufe aus<br />
<br />
Die grobe Richtung ist nun wieder klar, doch im Detail auch mit der Text-Beschreibung gleich mal wieder nicht leicht zu finden. Das Topo ist hier mal wieder unterirdisch gut und so geht es wie meist eher der Nase nach. Am besten von der Schrofenrampe über steile Schuttschrofen in eine Art gelbe Gufel, hier Stand. Aus der Gufel zieht schräg nach links oben die in der Beschreibung vermutlich gemeinte kurze Schrägverschneidung (V, A0). Nach der Schrägverschneidung folgt noch eine Art Hangelquergang bis der nächste Stand erreicht ist. Vom Stand weg folgt noch ein ausgesetzter Wulst (VI-, V A0) und der Weg in die Schlucht ist frei. Es waren also ab der Schrofenrampe drei Seillängen. Nun steht man das erste Mal direkt in der zentralen Ausstiegsschlucht und es folgt der berühmt berüchtigte Wasserfallkamin.<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die Seillänge vor dem Wasserfallkamin, hier kurz nach dem Wulst (VI-, V A0)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8649" target="_blank" title="">24-P1320385.JPG</a> (Größe: 292,87 KB / Downloads: 2115)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die Seillänge vor dem Wasserfallkamin<br />
<br />
Links vom Stand fließt ein ordentliches Bächlein und oben im Kamin plätschert es gewaltig. Na das kann ja heiter werden. Doch dieser erste Eindruck sollte sich zum Glück etwas relativieren und zu mindestens der häufig zwingende Duschgang bleibt uns erspart. Dennoch war der abschließende Wulst/Überhang komplett feucht und schmierig. Florian der die ganze Tour Onsight klettern konnte empfand diesen Überhang unter diesen Umständen als eine der schwersten Freikletterpassagen der ganzen Tour. Die Haken zum A0 klettern sind aber vorhanden und nur in allzu verlockender Nähe.<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8650" target="_blank" title="">25-P1320386.JPG</a> (Größe: 317,27 KB / Downloads: 1549)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick in den Wasserfallkamin<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8651" target="_blank" title="">26-P1320392.JPG</a> (Größe: 264,35 KB / Downloads: 1568)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im Wasserfallkamin<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8652" target="_blank" title="">27-P1320398.JPG</a> (Größe: 295,79 KB / Downloads: 1782)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die heikelsten Meter im berühmt berüchtigten Wasserfallkamin<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8653" target="_blank" title="">28-P1320405.JPG</a> (Größe: 193,57 KB / Downloads: 1546)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick aus dem Kamin zur Tissi-Hütte<br />
<br />
Nun folgen noch zwei weitere steile Aufschwünge die entweder in einer langen oder zwei kürzeren Seillängen geklettert werden können. Vor einem weiteren irgendwie schlimm aussehenden steilen Kamin verlässt man die Schlucht auf einem breiten Bändchen nach links bis an dessen Ende zu Stand, am Fuße einer steilen Verschneidung. Über die steile Verschneidung (V) empor. Es ist nun ca. 15:15 Uhr und wir bekommen die ersten angenehmen Sonnenstrahlen des Tages ab.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8654" target="_blank" title="">29-P1320403.JPG</a> (Größe: 356,98 KB / Downloads: 1560)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> einer der nachfolgenden Kaminaufschwünge nach dem Wasserfallkamin<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8655" target="_blank" title="">30-P1000801.JPG</a> (Größe: 226,75 KB / Downloads: 1451)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> auf gutem Band nach links aus der Schlucht heraus<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8656" target="_blank" title="">31-P1320408.JPG</a> (Größe: 309,34 KB / Downloads: 1431)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die steile Verschneidung nach dem Band<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8657" target="_blank" title="">32-P1000810.JPG</a> (Größe: 313,87 KB / Downloads: 1587)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Ausstieg aus der Verschneidung<br />
<br />
Nach der Verschneidung neigt sich das Gelände etwas zurück und man hat das erste Mal einen Übersichtsblick auf den oberen Wandteil. Leider handelt es sich bei diesem Blick (siehe nächstes Bild) nur um einen kleinen Abschnitt des oberen Wandteils, viele Seillängen sind noch verdeckt und es sollte sich noch gewaltig ziehen. Nach der Verschneidung klettern wir in drei langen Seillängen immer dem leichtesten Weg folgend bis in eine Art Geröllkessel in dem gelb, schwarze Überhänge den Weg versperren. Hier unbedingt über eine gelbsplittrige Wand rechts raus klettern.<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> erster Teil-Blick auf den oberen Wandteil<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8659" target="_blank" title="">34-P1320418.JPG</a> (Größe: 273,81 KB / Downloads: 1392)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die Schneeflecken werden mehr, Blick auf Alleghe und seinen schönen See<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8660" target="_blank" title="">35-P1320423.JPG</a> (Größe: 292,29 KB / Downloads: 1335)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> über gelbsplittrige Wand rechts raus aus dem Geröllkessel<br />
<br />
In der Folge wird alles irgendwie noch undefinierter, sowohl in Beschreibung wie im Topo. Man verlässt sich am besten nur noch auf den eigenen Routeninstinkt für den besten Weg und dann geht es eigentlich ganz gut. Es folgen eine Passage direkt ausgesetzt über der Zentralschlucht und ein mit Haken ausgestatteter Wulst. Wir klettern nicht wirklich am langen Seil, auch wenn es das Gelände locker zulassen würde, denn die Beine und Sinne sind langsam etwas müde, zumal die „Carlesso“ am Torre di Valgrande vom Vortag auch noch etwas zu spüren ist. Der Schnee auf den Absätzen nimmt auf diesen 6-7 letzten Seillängen deutlich zu, stellte aber nirgends ein größeres Problem dar, denn die wirklichen Kletterstellen waren schneefrei.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8661" target="_blank" title="">36-P1320433.JPG</a> (Größe: 194,45 KB / Downloads: 1289)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im oberen Teil<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8662" target="_blank" title="">37-P1320435.JPG</a> (Größe: 261,83 KB / Downloads: 1305)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im oberen Teil, immer auf dem leichtesten Weg durch diese lange Schlucht<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8663" target="_blank" title="">38-P1000823.JPG</a> (Größe: 192,32 KB / Downloads: 1314)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> so langsam etwas lahm in den Beinen…<br />
<br />
In der allerletzten Seillänge kommt noch eine letzte Hürde in Form eines steilen 6 m Aufschwungs (ca. V+, 2-3 Haken). Die Gratkante ist nun schon zum Greifen nahe, doch hier gilt es sich nochmal zu konzentrieren.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8664" target="_blank" title="">39-P1320445.JPG</a> (Größe: 300,97 KB / Downloads: 1378)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die letzte Hürde<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8665" target="_blank" title="">40-P1000826.JPG</a> (Größe: 292,71 KB / Downloads: 1419)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Tiefblick auf den letzten Standplatz<br />
<br />
Auf den nachfolgenden einfachen Metern bis zur Gratkante ist klar wir haben es geschafft und eine der ganz großen Alpenwände liegt hinter uns. Die Anspannung des Tages fällt von uns ab und es stellte sich dieses Wahnsinns-Gefühl, tiefster innerer Glücklichkeit und Zufriedenheit, nach erreichten Zielen ein. Überglücklich stehen wir nach 12 h anstrengender Kletterzeit am Ausstieg der „Solleder“ und wenige Minuten später im herrlichsten Abendlicht gegen 19:00 Uhr auf dem höchstens Punkt der Civetta (3218 m). Ein großartiger Moment…<br />
<br />
Was eine Tour...!!!<br />
<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Civetta (3218 m) – ein Traum ging in Erfüllung<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8667" target="_blank" title="">42-P1320458.JPG</a> (Größe: 95,03 KB / Downloads: 1235)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Civetta (3218 m) – ein Traum ging in Erfüllung<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8668" target="_blank" title="">43-P1000847.JPG</a> (Größe: 185,45 KB / Downloads: 1174)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Kleine Civetta, u.a. Cima Su Alto und Cima de Gasperi (v.l.n.r)<br />
<br />
Die Gedanken sind auch etwas bei den drei Seilschaften in der „Philipp-Flamm“ und vor allem bei der uns nachfolgenden Seilschaft in der „Solleder“, welche wir im oberen Teil noch einmal kurz gesehen haben, allerdings weit unten. Hoffentlich haben sie es noch im letzten Tageslicht wenigstens bis zum Ausstieg geschafft und finden im Dunkeln die Torrani-Hütte. Außer uns beiden sind noch zwei junge Italiener auf dem Gipfel. Sie kamen von der Torrani-Hütte über den Normalweg und genießen das Abendlicht. Nach diversen Fotos brechen wir auf und machen uns an den langen, langen Abstieg über den Normalweg bis zum Auto in Pala Favera (ca. 1500 m). Aufgrund des ständigen Auf und Ab in der langen Querung zur Coldai-Hütte sind das mindestens 2000 Höhenmeter. An der gut 200 Hm tiefer gelegenen Torrani-Hütte (2984 m) kommen wir allerdings nicht umher bei Venturino De Bona, dem Hüttenwirt, Civetta-Hausmeister, Extremkletterer und Erstbegeher der aktuellen Civetta-Toptour „Nuvole Barocche“ (IX A2) ein schnelles Bierchen zu trinken. Dort zu Übernachten wäre allzu verlockend gewesen, doch wir müssen weiter…<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> ein langer Abstieg beginnt…<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8670" target="_blank" title="">45-P1000851.JPG</a> (Größe: 200,11 KB / Downloads: 1315)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Torrani-Hütte<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8671" target="_blank" title="">46-P1320470.JPG</a> (Größe: 88,83 KB / Downloads: 1280)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Monte Pelmo leuchtet im Abendlicht<br />
<br />
Kurz nachdem klettersteigähnlichen Abschnitt des Normalweges holt uns die Dunkelheit ein und es geht mit Stirnlampe weiter. In nicht enden wollendem Auf und Ab quert man im Folgenden das riesige Civetta-Bergmassiv. Gegen 22:00 Uhr erreichen wir die Coldai-Hütte (2132 m). Wieder wäre es allzu verlockend gewesen dort zu übernachten, doch wir müssen weiter und die Zeit drängt… Weiter unten auf dem Fahrweg etwas unterhalb der Alm Casere di Pioda (1816 m) haben wir Glück und ein PickUp nimmt uns mit bis zum großen Parkplatz Pala Favera (1500 m). Wir sind zwar beide platt und müde doch ein gutes Stück wollen wir gleich noch in der Nacht heimwärts fahren. Am Brenner ist aber bei beiden endgültig der Ofen aus, wir fahren auf die großen Parkplätze raus, Isomatte und Schlafsack raus und legen uns direkt neben das Auto schlafen. Es ist nun 02:00 Uhr in der Nacht und wir gönnen uns 3h Schlaf. Um kurz nach 05:00 Uhr sind wir schon wieder „on the road again“...<br />
<br />
Der Grund für diesen Zeitdruck: Florian muss an diesem Sonntagmorgen um 12:00 Uhr in Obertrubach im Frankenjura sein. Es wartet eine Woche Bergführer-Lehrgang „Methodik“. Yeaaahhh man da kommt Freude auf... <br />
<br />
Es liegen zwei maximal ausgenutzte große und tolle Civetta-Tage hinter uns und Florian kommt doch sogar pünktlich zum Bergführer-Lehrgang im Frankenjura und der „Solleder“-Joker fürs Zuspätkommen kann im Ärmel bleiben...<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Civetta (3218 m) – Nordwestwand “Solleder”: </span><br />
- EB: Emil Solleder und Gustav Lettenbauer am 07. August 1925 an einem Tag !!!<br />
- Schwierigkeit: Das ist ein schwieriger und nicht klar zu definierender Punkt. Bei dieser Länge und den vielen möglichen Varianten und Verhältnissen wird jeder eine etwas andere Schwierigkeitswahrnehmung haben. Hängt natürlich auch davon ab ob immer den leichtesten Weg findet oder aufgrund von Nässe o.ä. überhaupt klettern kann oder auf eine schwere Linie ausweichen muss. Wie auch immer es war auf jeden Fall quasi der erste Anstieg in den Dolomiten im VI. Grad. Der AV-Führer beschreibt die Schwierigkeiten eigentlich ganz treffend folgendermaßen: VI- und V+ auf 160 m, 300 m V, Rest IV und III, 2 Stellen A1, diverse Passagen A0.<br />
- Felsqualität: Insgesamt doch deutlich unterdurchschnittlicher Dolomitenfels auch im Vergleich zu vielen anderen Dolomiten-Extremklassikern. Teilweise sogar ganz ordentlich brüchig, teils lehmig und oft eher unangenehm zu klettern. Wenig bis gar keine richtig schöne Kletterei. Bruchklettererfahrung durchaus vorteilhaft. Diese Tour klettert man definitiv nicht wegen der Felsqualität, aber das dürfte ja jedem klar sein der hier einsteigt.<br />
- Absicherung: In der Literatur ist oft von vielen Haken zu lesen. Das ist natürlich immer relativ aber von vielen Haken würde ich mal nicht unbedingt reden. Insgesamt ist man doch meist auf sich gestellt und auch viele Standplätze müssen selbst gebaut werden, was allerdings mit Cams und Keilen schon meist gut möglich ist. Der Südtiroler Bergführer der nachfolgenden Seilschaft hat z.B. nahezu an den meisten Ständen selber Haken geschlagen oder Haken dazu geschlagen und sein Gast hat sie wieder mitgenommen.<br />
- Wandhöhe: 1100, Kletterlänge ca. 1300 m<br />
- Kletterzeit: 10-12 h (Für diese Angabe aus der Literatur muss ordentlich Gas gegeben werden)<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Materialempfehlung:</span><br />
- 50 m Doppelseil<br />
- 10 Exen <br />
- 6-8 Bandschlingen<br />
- 1 Satz Keile<br />
- 1 Satz Cams: 0.3 bis 3<br />
- Hammer und Haken<br />
- das sonstige, übliche Stand- und Abseilmaterial<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">unser zeitlicher Tagesverlauf:</span><br />
04:45 Uhr - Abmarsch an der Tissi-Hütte<br />
05:30 Uhr - Beginn Vorbau<br />
06:45 Uhr - Einstieg<br />
09:00 Uhr - fallender Rechtsquergang<br />
10:15 Uhr - auf Höhe des großen Schneefeldes<br />
13:30 Uhr - große Schrofenrampe am Beginn der zentralen Ausstiegsschlucht (nach dem Verhauer)<br />
15.15 Uhr - der Wasserfallkamin liegt hinter uns<br />
18:45 Uhr - Ausstieg auf dem Grat<br />
19:00 Uhr - Civetta Gipfel <br />
22:00 Uhr - Coldai-Hütte<br />
23:00 Uhr - Pala Favera, das Auto ist wieder erreicht und wir kommen noch bis zum Brenner<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kletterführer / Topos:</span><br />
AV-Führer Dolomiten Civettagruppe (vergriffen)<br />
3. Auflage 1981<br />
Bergverlag Rudolf Rother<br />
Andreas Kubin<br />
<br />
Die Textbeschreibung (von Toni Hiebeler) und die Wandbilder in diesem Führer sind größtenteils richtig gut.<br />
<br />
<br />
Dolomiten vertikal, Band Süd (unübersichtliches und ungenaues Topo)<br />
3. Auflage 2005<br />
Loboedition<br />
Stefan Wagenhals &amp; Freunde<br />
<br />
Dieses Topo ist, wie bei Lobo-Topos von Touren dieser Kategorie leider meistens, insgesamt gesehen mit Vorsicht zu genießen. Die Schwierigkeitsangaben sind bei diesem Solleder-Topo meist eher unterbewertet und das Ganze ist total unübersichtliches und meist ungenaue. Wer nur diese Topo hat wird seine große Mühe haben hier durchzukommen. Es sind zwar immer schön irgendwelche Kamine und Verschneidungen eingezeichnet aber äußerst wenig drum herum. Gerade dies ist in dieser Tour aber ganz entscheidend, denn gefühlt besteht die ganze Civetta aus Verschneidungen und Kaminen. In der Praxis läuft es dann meist so dass man mal der Nase nach irgendwo hochsteigt und im Nachhinein dies dem Topo zu ordnen kann. Trotz alledem sollt man es aufgrund mangelnder Alternativen schon dabei haben.<br />
<br />
Im extremen Fels<br />
2. Auflage 1977<br />
Walter Pause, Jürgen Winkler<br />
<br />
diverse sehr gute Wandbilder mit eingezeichnetem Routenverlauf sind im Internet zu finden<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">AV-Karten: </span><br />
Tabacco Karte Nr. 15<br />
Marmolada-Pelmo-Civetta-Moiazza<br />
1:25000<br />
<br />
<br />
Viele Grüße<br />
Florian und Tobias]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> „Der Paukenschlag, mit dem die zwei Münchner Hoch-Empor´ler Emil Solleder und Gustl Lettenbauer 1925 die Civetta zum weltläufigen Begriff für alle Kletterfreunde machten, hallt heute noch nach.“<br />
<br />
„Was auch noch alles entdeckt, gesucht und erstbegangen wurde … in diesen Kämmen … nichts hält stand gegen jene Nordwestwand. Dabei gibt es wahrhaftig viel schwierigere Führen nebenan … als jene „Solleder“, die am 7. August 1925 in 15 Stunden bezwungen wurde, in einem Zuge, ohne Biwak, mit 12 Haken für Sicherungszwecke…“<br />
<br />
„Diese „Solleder“ die wenig sehr schöne Kletterei bietet, die teilweise brüchig und oft schwer zu finden ist und die obendrein eine Wassertaufe bereithält in ihrer Hauptschlucht, ist eine der ganz großen Unternehmungen in den Alpen … die immer noch den härtesten Einsatz über 1100 m Wandhöhe verlangt … Strenger Ernst zeichnet die gewaltige Civettamauer aus … immer wird in ihren Führen das Äußerste gefordert.“<br />
<br />
„Die Wand ist gefährlich, Steinschlag und Wasserstürze drohen, jeder muß froh sein, wenn er sich heil in die kleine Torranihütte retten kann.“<br />
<br />
„Tiefer Respekt, größte Vertrautheit mit der Wandstruktur und den Erfahrungsberichten, eine perfekte Ausrüstung und ein eminentes technisches Können – daß alles kann nicht genug sein, wie vielfach Erfahrung beweist. Hier ist der ganze Mensch gefordert und eine große Portion Bergsteigerglück dazu.“</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aus: Walter Pause - im extremen Fels. </span><br />
<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8625" target="_blank" title="">01-P1310601.JPG</a> (Größe: 186,45 KB / Downloads: 2368)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Civetta – Nordwestwand, das „Königreich des sechsten Grades“<br />
<br />
Mit diesem absoluten Megaklassiker der Alpingeschichte ging für Florian und mich ein großer Traum in Erfüllung. Die “Solleder“ in der berühmt berüchtigten Civetta Nordwestwand, dem „Königreich des sechsten Grades“, zählt vom Nimbus und alpinhistorischen Stellenwert her nach wie vor zu den absoluten Toptouren unserer Alpen und stellte einen gewaltigen Meilenstein des Alpinismus dar. Insgesamt war dies für uns beide zufällig gleichzeitig die 37. Pausetour „im extremen Fels“, bereits unsere 10. gemeinsame in diesem Wahnsinns-Sommer-2013, bei mir die 8. alleine im Monat August und die bisher 17. im Jahr 2013.<br />
<br />
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<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8626" target="_blank" title="">02-Civetta-Solleder-P1310604.JPG</a> (Größe: 386,81 KB / Downloads: 8330)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Civetta – Nordwestwand „Solleder“<br />
<br />
Was Emil Solleder und Gustav Lettenbauer von der hochangesehenen Münchner extremen Alpenvereinssektion „Hochempor“, an jenem 7. August 1925 vollbrachten ist so unglaublich wie unvorstellbar. Im Jahre 1925 den Mut aufzubringen in diese wilde, damals noch undurchstiegene, Wand der Wände einzusteigen, mit 12 Haken, der damaligen Ausrüstung und dann auch noch an einem Tag ohne Biwak in 15 h Kletterzeit durchzurennen, ist eine Leistung die sehr lange Zeit ihres gleichen suchen sollte. Zumal sie dabei quasi beiläufig auch noch den VI. Grad in den Dolomiten eröffneten. Schon vor zwei Jahren als ich zusammen mit Jochen die <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.rocksports.de/forum/showthread.php?tid=770" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">„Solleder“ in der Sass Maor Ostwand</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --> kletterte war ich von der Person Emil Solleder fasziniert. Was war das für ein Typ?!? Auf jeden Fall war er seiner Zeit um Welten voraus. Man hätte vermutlich auf weitere große Taten und Meilensteine gespannt sein können wäre er nicht im Alter von gerademal 31 Jahren in der Dauphiné an der Meije tödlich abgestürzt als sich ein Abseilblock löste…<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8627" target="_blank" title="">02-Emil_Solleder_1.jpg</a> (Größe: 12,6 KB / Downloads: 14264)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Emil Solleder (Quelle: <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.kletterphoto.de" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">www.kletterphoto.de</a><br />
<!-- end: mycode_url -->)<br />
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Den epischen, wenngleich etwas heroischen Zitaten aus Walter Pauses „im extremen Fels“ aus den 1970er Jahren ist auch heute im Jahre 2013 nicht viel hinzuzufügen. Natürlich leben wir in einer völlig anderen Welt, die Ausrüstung ist viel leichter, besser, sicherer, die Wettervorhersagen sind präzise, es gibt tausende Webcams und die Informationsdichte erreicht in Zeiten des WorldWideWeb bisher unbekannte Dimensionen, doch die Route und die Kletterei ist seit damals immer noch gleich wild, vom ersten bis zum letzten Meter anspruchsvoll und die gefühlt unendlich langen meist brüchigen 1100 m Wandhöhe wollen einfach erst mal geklettert und vor allem auch gefunden werden.<br />
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<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Zum Bericht unserer Begehung:</span></span><br />
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Aufgrund dessen, dass wir am Vortag quasi im Zustieg zur Tissi-Hütte noch die schöne, absolut lohnende aber auch nicht zu unterschätzende <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.rocksports.de/forum/showthread.php?tid=843" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">„Carlesso“ am Torre di Valgrande</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --> kletterten, kamen wir erst am späten Abend auf der wunderschön gelegene Tissi-Hütte an. Während des langen abendlichen Weges unter der Civetta hindurch und dem Gegenanstieg zur Hütte konnten wir glücklicherweise noch die berühmten und unvergesslichen Blicke auf die am Abend feuerrotleuchtende Civetta Nordwestwand genießen. Einfach herrlich! Zum Glück ist die Tissi-Hütte durch und durch ein Kletterhütte und auch den spätankommenden Civetta-Aspiranten wohlgesonnen gegenüberstehend. So bekommen wir auch um 20:30 Uhr noch ein leckeres warmes Abendessen.<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Civetta – Nordwestwand im leuchtenden Abendrot<br />
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Manche Seilschaften brechen am nächsten Morgen schon um 04:00 Uhr auf. Bei uns klingelt der Wecker aber erst gegen 05:00 Uhr. Da haben wir etwas länger Schlaf, es ist auf jeden Fall schon hell am Einstieg, die frühmorgendlich zu ertragende Kältezeit ist kürzer und zudem könnte mal wieder ein „Letzter-Erster-Tag“ (O.-Ton Florian) sein. Soll heißen als letzte Seilschaft in die Wand einsteigen und als erste oben austeigen. Insgesamt ist an diesem Tag doch einiges an der Civetta los und mehrere Seilschaften wollen die Gunst der Stunde nutzen, denn wer weiß wie viele große Civetta-Tage es dieses Jahr noch geben wird. Eine weitere Seilschaft ist mit uns in der „Solleder“, drei Seilschaften steigen in die „Philipp-Flamm“ ein und eine Seilschaft ist am Vorbau der Punta Civetta zusehen, also vermutlich „Aste-Susatti“ oder „Andrich-Faè“.<br />
Nach knapp 45 min sind wir am Beginn des markanten Vorbaus und komischerweise kommt uns eine Seilschaft über den Vorbau entgegen. Die haben sich gewaltig verhaut, denn der „Philipp-Flamm“ Einstieg ist nun mal definitiv nicht am Solleder-Vorbau! Alles andere als gute Voraussetzungen… Anhand der größtenteils sehr sehr guten Text-Beschreibungen im alten Civetta AV-Führer ist der Weg über den Vorbau bis zum Einstieg gut zu finden. Zunächst in die Scharte zwischen gelb grauem und schwarzen Turm hinein und danach hinter demschlanken schwarzem Turm hindurch. Zwar alles sehr brüchig aber der beste Weg. Am Einstieg haben wir die Seilschaft vor uns eingeholt und freundlicherweise lässt uns der Südtiroler Bergführer gleichmal den Vortritt. Alles klar! Gegen 06:45 Uhr greift Florian an der berühmten dröhnenden lehmigen Einstiegsschuppe (VI-) an. Geologisch ist diese erste Seillänge sicher höchst interessant. Als Kletterer denkt man sich eher hoffentlich hält der ganze Dreck/Lehm mit seinen Steineinlagerungen zusammen. Treffender könnte der Start in diese Wand nicht sein, das Abenteuer Civetta Nordwestwand „Solleder“ kann beginnen…<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick vom Vorbau in das erdrückende Gemäuer<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8630" target="_blank" title="">05-P1320304.JPG</a> (Größe: 304,89 KB / Downloads: 2023)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die berühmte lehmige Einstiegsschuppe<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8631" target="_blank" title="">06-P1320310.JPG</a> (Größe: 199,11 KB / Downloads: 1957)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die berühmte lehmige Einstiegsschuppe<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8632" target="_blank" title="">07-P1000739.JPG</a> (Größe: 301,36 KB / Downloads: 1962)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die berühmte lehmige Einstiegsschuppe – gut zu erkennen auch der schlanke schwarze und der gelb graue Turm am Vorbau<br />
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Nach dieser lehmigen Einstiegsschuppe folgen zwei leichtere lange Seillängen (V und IV+) bis an den Beginn des berüchtigten „Blockkamins“. Beim ersten Anblick wirkt er schon etwas furchteinflößend und es ist nur allzu gut vorstellbar warum die in diesem Bereich vorhandene „Hiebeler-Umgehungsvariante“ beliebt ist und nicht nur bei Nässe oder Vereisung im Kamin gerne geklettert wird. Bei uns ist er aber zum Glück komplett trocken, und so bleiben wir auf der Originalführe. Es geht hier aber ordentlich zur Sache. Zunächst in die Gedärme des Berges hinein und dann an der linken Kaminwand, später an der Kaminwandkante empor V+ A1 (??? eigentlich nicht wirklich Haken vorhanden) oder mindestens VI und brüchig.<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> der berüchtigte „Blockkamin“<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Traumfels am Beginn des Blockkamins – what´s this?!?<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8635" target="_blank" title="">10-P1000751.JPG</a> (Größe: 240,96 KB / Downloads: 1669)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Ausstieg aus dem berüchtigten „Blockkamin“<br />
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Nach dieser Seillänge geht es zunächst noch weiter im Kamin, aber deutlich leichter (ca. IV), bis man auf eine Art Schutt- und Schrofenstufe trifft welcher von einer steilen, kompakten, plattigen Wandstufe abgeschlossen wird. Oberhalb der Wandstufe ist der Quergang nach rechts bereits gut zu erkennen und logisch. Wie man aber über die Wandstufe kommt ist alles andere als logisch und der beste Weg ist schwer auszumachen. Diverse Variationen mit Haken zeugen von dieser Unklarheit. Relativ links sieht es zwar am einfachsten und strukturiert, dafür aber wasserüberflutet und moosig aus. Rechts davon trockener, dafür aber kompakter, steil, schwer und ebenfalls mit Haken. Oder sollte man viel weiter nach rechts? Wir entscheiden uns für die Variante trocken aber schwer. Hier muss für einen VIer richtig schwer geklettert werden und so kompakt wie es aussah war es im Endeffekt auch nicht.<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> kurz unterhalb der schweren Wandstufe vor dem Rechtsquergang<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8637" target="_blank" title="">12-P1320336.JPG</a> (Größe: 170,74 KB / Downloads: 1594)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> schwere Wandstufe vor dem Rechtsquergang<br />
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Auf dem Band geht es nun ca. 60-70 Meter leicht fallend nach rechts bis zu einer Art Kante/Rücken. Nach dieser Querung geht es über eine kompakte, unübersichtliche und plattige Wandstufe in ca. 2 Seillängen relativ wahllos gerade nach oben. Wo genau hier die „beste“ Route ist, ist schwer zu sagen denn stecken tut auch nicht wirklich was. Danach erreicht man eine geneigte und nach rechts Richtung Firnfeld ziehende große Rampe.<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> leicht fallender Rechtsquergang 60-70 m<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8639" target="_blank" title="">14-P1320347.JPG</a> (Größe: 286,05 KB / Downloads: 1648)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> unübersichtliche plattige Wandstufe nach dem Rechtsquergang<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8640" target="_blank" title="">15-P1320353.JPG</a> (Größe: 219,78 KB / Downloads: 1552)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> auf der nach rechts Richtung Firnfeld ziehenden großen Rampe<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8641" target="_blank" title="">16-P1000772.JPG</a> (Größe: 166,63 KB / Downloads: 1850)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> beeindruckende Wandfluchten – Blick in die zentralen „Philipp-Flamm“ Verschneidungen<br />
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Im Bereich des nun folgenden großen Wandaufschwungs haben wir einen gewaltigen Verhauer eingebaut. Die in der Beschreibung erwähnten „zwei links aufwärtsziehenden Risssysteme“ waren nicht eindeutig identifizierbar und das gesamte Gelände sah nicht allzu einladend und rotbrüchig aus. So kletterten wir in der Hoffnung auf Besserung fälschlicherweise zunächst viel zu weit nach rechts Richtung Firnfeld. Relativ bald war dann aber anhand der Wandbilder schon klar dass wir falsch und zu weit rechts sind. Der eine oder andere Haken zeigte, dass hier wohl schon mehr umhergeirrt sind. Gleich wieder etwas abseilen und nach Links queren  stand jetzt auch nicht mehr zu Debatte und so erfolgte die Flucht nach vorne. Durch furchtbar brüchiges Scheißgelände klettern wir irgendwo in den Weiten dieser riesigen Wandstufe diagonal nach links. Nach 3,5 Seillängen, die wirklich ein katastrophaler Bruchhaufen und sehr heikel waren, stehen wir auf der großen Rampe die in diesem Wandbereich diagonal nach rechts oben in die Scharte zwischen Civetta-Hauptgipfel und Kleiner Civetta führt. Beim Blick über die Rampe nach unten zum eigentlichen Beginn der zentralen „Solleder“ Ausstiegsschlucht bekommen wir leider gnadenlos aufgezeigt wir groß unser Verhauer war. Da ja anscheinend schon mehr hier herum geirrt sind ist auch gleichmal ein brüchiges Köpfl mit Kevlarschlinge und Schraubglied vorhanden. Also abseilen, hilft ja nix und über die Rampe raus “ flüchten“ kommt nicht in Frage. Die nach 50 m vorhandene zweite „Abseilstelle“ an einem im Dreck aufliegenden fraglichen Block, bauen wir gleich mal ab, sponsern zwei Normalhaken, Kevlarschlingen und bauen aus dem Zeug einen perfekten und Steinschlag geschützten Abseilstand. So stehen wir nach 2 x 50 m abseilen wieder auf der richtigen Route und somit quasi am Beginn der zentralen Ausstiegsschlucht. Das Ganze Verhauer-Manöver hat außer Nerven, etwas Material und 100m Abseilen vor allem viel Zeit verschlungen. Die nachfolgende Seilschaft hatte wohl den richtigen Weg gefunden und ist nun zunächst wieder direkt hinter uns.<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8642" target="_blank" title="">17-P1320359.JPG</a> (Größe: 193,24 KB / Downloads: 1885)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> dort irgendwo wäre es vermutlich richtigerweise hochgegangen<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8643" target="_blank" title="">18-P1000777.JPG</a> (Größe: 238,41 KB / Downloads: 1559)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> furchtbarer Bruch auf der Verhauervariante<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8644" target="_blank" title="">19-P1320362.JPG</a> (Größe: 241,18 KB / Downloads: 1622)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> furchtbarer Bruch auf der Verhauervariante<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8645" target="_blank" title="">20-P1320368.JPG</a> (Größe: 254,53 KB / Downloads: 1550)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> furchtbarer Bruch auf der Verhauervariante<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8646" target="_blank" title="">21-P1320376.JPG</a> (Größe: 282,48 KB / Downloads: 1490)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 2x 50 m Abseilen und viel Zeit kostete uns dieser Verhauer<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8647" target="_blank" title="">22-P1320381.JPG</a> (Größe: 270,59 KB / Downloads: 1602)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die nachfolgende Seilschaft hatte den richtigen Weg gefunden und steigt hier gerade aus der großen Wandstufe aus<br />
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Die grobe Richtung ist nun wieder klar, doch im Detail auch mit der Text-Beschreibung gleich mal wieder nicht leicht zu finden. Das Topo ist hier mal wieder unterirdisch gut und so geht es wie meist eher der Nase nach. Am besten von der Schrofenrampe über steile Schuttschrofen in eine Art gelbe Gufel, hier Stand. Aus der Gufel zieht schräg nach links oben die in der Beschreibung vermutlich gemeinte kurze Schrägverschneidung (V, A0). Nach der Schrägverschneidung folgt noch eine Art Hangelquergang bis der nächste Stand erreicht ist. Vom Stand weg folgt noch ein ausgesetzter Wulst (VI-, V A0) und der Weg in die Schlucht ist frei. Es waren also ab der Schrofenrampe drei Seillängen. Nun steht man das erste Mal direkt in der zentralen Ausstiegsschlucht und es folgt der berühmt berüchtigte Wasserfallkamin.<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8648" target="_blank" title="">23-P1000794.JPG</a> (Größe: 195,49 KB / Downloads: 1514)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die Seillänge vor dem Wasserfallkamin, hier kurz nach dem Wulst (VI-, V A0)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8649" target="_blank" title="">24-P1320385.JPG</a> (Größe: 292,87 KB / Downloads: 2115)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die Seillänge vor dem Wasserfallkamin<br />
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Links vom Stand fließt ein ordentliches Bächlein und oben im Kamin plätschert es gewaltig. Na das kann ja heiter werden. Doch dieser erste Eindruck sollte sich zum Glück etwas relativieren und zu mindestens der häufig zwingende Duschgang bleibt uns erspart. Dennoch war der abschließende Wulst/Überhang komplett feucht und schmierig. Florian der die ganze Tour Onsight klettern konnte empfand diesen Überhang unter diesen Umständen als eine der schwersten Freikletterpassagen der ganzen Tour. Die Haken zum A0 klettern sind aber vorhanden und nur in allzu verlockender Nähe.<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8650" target="_blank" title="">25-P1320386.JPG</a> (Größe: 317,27 KB / Downloads: 1549)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick in den Wasserfallkamin<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8651" target="_blank" title="">26-P1320392.JPG</a> (Größe: 264,35 KB / Downloads: 1568)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im Wasserfallkamin<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8652" target="_blank" title="">27-P1320398.JPG</a> (Größe: 295,79 KB / Downloads: 1782)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die heikelsten Meter im berühmt berüchtigten Wasserfallkamin<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8653" target="_blank" title="">28-P1320405.JPG</a> (Größe: 193,57 KB / Downloads: 1546)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick aus dem Kamin zur Tissi-Hütte<br />
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Nun folgen noch zwei weitere steile Aufschwünge die entweder in einer langen oder zwei kürzeren Seillängen geklettert werden können. Vor einem weiteren irgendwie schlimm aussehenden steilen Kamin verlässt man die Schlucht auf einem breiten Bändchen nach links bis an dessen Ende zu Stand, am Fuße einer steilen Verschneidung. Über die steile Verschneidung (V) empor. Es ist nun ca. 15:15 Uhr und wir bekommen die ersten angenehmen Sonnenstrahlen des Tages ab.<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8654" target="_blank" title="">29-P1320403.JPG</a> (Größe: 356,98 KB / Downloads: 1560)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> einer der nachfolgenden Kaminaufschwünge nach dem Wasserfallkamin<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8655" target="_blank" title="">30-P1000801.JPG</a> (Größe: 226,75 KB / Downloads: 1451)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> auf gutem Band nach links aus der Schlucht heraus<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8656" target="_blank" title="">31-P1320408.JPG</a> (Größe: 309,34 KB / Downloads: 1431)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die steile Verschneidung nach dem Band<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8657" target="_blank" title="">32-P1000810.JPG</a> (Größe: 313,87 KB / Downloads: 1587)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Ausstieg aus der Verschneidung<br />
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Nach der Verschneidung neigt sich das Gelände etwas zurück und man hat das erste Mal einen Übersichtsblick auf den oberen Wandteil. Leider handelt es sich bei diesem Blick (siehe nächstes Bild) nur um einen kleinen Abschnitt des oberen Wandteils, viele Seillängen sind noch verdeckt und es sollte sich noch gewaltig ziehen. Nach der Verschneidung klettern wir in drei langen Seillängen immer dem leichtesten Weg folgend bis in eine Art Geröllkessel in dem gelb, schwarze Überhänge den Weg versperren. Hier unbedingt über eine gelbsplittrige Wand rechts raus klettern.<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8658" target="_blank" title="">33-P1000814.JPG</a> (Größe: 348,33 KB / Downloads: 1539)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> erster Teil-Blick auf den oberen Wandteil<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die Schneeflecken werden mehr, Blick auf Alleghe und seinen schönen See<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> über gelbsplittrige Wand rechts raus aus dem Geröllkessel<br />
<br />
In der Folge wird alles irgendwie noch undefinierter, sowohl in Beschreibung wie im Topo. Man verlässt sich am besten nur noch auf den eigenen Routeninstinkt für den besten Weg und dann geht es eigentlich ganz gut. Es folgen eine Passage direkt ausgesetzt über der Zentralschlucht und ein mit Haken ausgestatteter Wulst. Wir klettern nicht wirklich am langen Seil, auch wenn es das Gelände locker zulassen würde, denn die Beine und Sinne sind langsam etwas müde, zumal die „Carlesso“ am Torre di Valgrande vom Vortag auch noch etwas zu spüren ist. Der Schnee auf den Absätzen nimmt auf diesen 6-7 letzten Seillängen deutlich zu, stellte aber nirgends ein größeres Problem dar, denn die wirklichen Kletterstellen waren schneefrei.<br />
<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im oberen Teil<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im oberen Teil, immer auf dem leichtesten Weg durch diese lange Schlucht<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> so langsam etwas lahm in den Beinen…<br />
<br />
In der allerletzten Seillänge kommt noch eine letzte Hürde in Form eines steilen 6 m Aufschwungs (ca. V+, 2-3 Haken). Die Gratkante ist nun schon zum Greifen nahe, doch hier gilt es sich nochmal zu konzentrieren.<br />
<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die letzte Hürde<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Tiefblick auf den letzten Standplatz<br />
<br />
Auf den nachfolgenden einfachen Metern bis zur Gratkante ist klar wir haben es geschafft und eine der ganz großen Alpenwände liegt hinter uns. Die Anspannung des Tages fällt von uns ab und es stellte sich dieses Wahnsinns-Gefühl, tiefster innerer Glücklichkeit und Zufriedenheit, nach erreichten Zielen ein. Überglücklich stehen wir nach 12 h anstrengender Kletterzeit am Ausstieg der „Solleder“ und wenige Minuten später im herrlichsten Abendlicht gegen 19:00 Uhr auf dem höchstens Punkt der Civetta (3218 m). Ein großartiger Moment…<br />
<br />
Was eine Tour...!!!<br />
<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Civetta (3218 m) – ein Traum ging in Erfüllung<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Civetta (3218 m) – ein Traum ging in Erfüllung<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Kleine Civetta, u.a. Cima Su Alto und Cima de Gasperi (v.l.n.r)<br />
<br />
Die Gedanken sind auch etwas bei den drei Seilschaften in der „Philipp-Flamm“ und vor allem bei der uns nachfolgenden Seilschaft in der „Solleder“, welche wir im oberen Teil noch einmal kurz gesehen haben, allerdings weit unten. Hoffentlich haben sie es noch im letzten Tageslicht wenigstens bis zum Ausstieg geschafft und finden im Dunkeln die Torrani-Hütte. Außer uns beiden sind noch zwei junge Italiener auf dem Gipfel. Sie kamen von der Torrani-Hütte über den Normalweg und genießen das Abendlicht. Nach diversen Fotos brechen wir auf und machen uns an den langen, langen Abstieg über den Normalweg bis zum Auto in Pala Favera (ca. 1500 m). Aufgrund des ständigen Auf und Ab in der langen Querung zur Coldai-Hütte sind das mindestens 2000 Höhenmeter. An der gut 200 Hm tiefer gelegenen Torrani-Hütte (2984 m) kommen wir allerdings nicht umher bei Venturino De Bona, dem Hüttenwirt, Civetta-Hausmeister, Extremkletterer und Erstbegeher der aktuellen Civetta-Toptour „Nuvole Barocche“ (IX A2) ein schnelles Bierchen zu trinken. Dort zu Übernachten wäre allzu verlockend gewesen, doch wir müssen weiter…<br />
<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> ein langer Abstieg beginnt…<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Torrani-Hütte<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8671" target="_blank" title="">46-P1320470.JPG</a> (Größe: 88,83 KB / Downloads: 1280)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Monte Pelmo leuchtet im Abendlicht<br />
<br />
Kurz nachdem klettersteigähnlichen Abschnitt des Normalweges holt uns die Dunkelheit ein und es geht mit Stirnlampe weiter. In nicht enden wollendem Auf und Ab quert man im Folgenden das riesige Civetta-Bergmassiv. Gegen 22:00 Uhr erreichen wir die Coldai-Hütte (2132 m). Wieder wäre es allzu verlockend gewesen dort zu übernachten, doch wir müssen weiter und die Zeit drängt… Weiter unten auf dem Fahrweg etwas unterhalb der Alm Casere di Pioda (1816 m) haben wir Glück und ein PickUp nimmt uns mit bis zum großen Parkplatz Pala Favera (1500 m). Wir sind zwar beide platt und müde doch ein gutes Stück wollen wir gleich noch in der Nacht heimwärts fahren. Am Brenner ist aber bei beiden endgültig der Ofen aus, wir fahren auf die großen Parkplätze raus, Isomatte und Schlafsack raus und legen uns direkt neben das Auto schlafen. Es ist nun 02:00 Uhr in der Nacht und wir gönnen uns 3h Schlaf. Um kurz nach 05:00 Uhr sind wir schon wieder „on the road again“...<br />
<br />
Der Grund für diesen Zeitdruck: Florian muss an diesem Sonntagmorgen um 12:00 Uhr in Obertrubach im Frankenjura sein. Es wartet eine Woche Bergführer-Lehrgang „Methodik“. Yeaaahhh man da kommt Freude auf... <br />
<br />
Es liegen zwei maximal ausgenutzte große und tolle Civetta-Tage hinter uns und Florian kommt doch sogar pünktlich zum Bergführer-Lehrgang im Frankenjura und der „Solleder“-Joker fürs Zuspätkommen kann im Ärmel bleiben...<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Civetta (3218 m) – Nordwestwand “Solleder”: </span><br />
- EB: Emil Solleder und Gustav Lettenbauer am 07. August 1925 an einem Tag !!!<br />
- Schwierigkeit: Das ist ein schwieriger und nicht klar zu definierender Punkt. Bei dieser Länge und den vielen möglichen Varianten und Verhältnissen wird jeder eine etwas andere Schwierigkeitswahrnehmung haben. Hängt natürlich auch davon ab ob immer den leichtesten Weg findet oder aufgrund von Nässe o.ä. überhaupt klettern kann oder auf eine schwere Linie ausweichen muss. Wie auch immer es war auf jeden Fall quasi der erste Anstieg in den Dolomiten im VI. Grad. Der AV-Führer beschreibt die Schwierigkeiten eigentlich ganz treffend folgendermaßen: VI- und V+ auf 160 m, 300 m V, Rest IV und III, 2 Stellen A1, diverse Passagen A0.<br />
- Felsqualität: Insgesamt doch deutlich unterdurchschnittlicher Dolomitenfels auch im Vergleich zu vielen anderen Dolomiten-Extremklassikern. Teilweise sogar ganz ordentlich brüchig, teils lehmig und oft eher unangenehm zu klettern. Wenig bis gar keine richtig schöne Kletterei. Bruchklettererfahrung durchaus vorteilhaft. Diese Tour klettert man definitiv nicht wegen der Felsqualität, aber das dürfte ja jedem klar sein der hier einsteigt.<br />
- Absicherung: In der Literatur ist oft von vielen Haken zu lesen. Das ist natürlich immer relativ aber von vielen Haken würde ich mal nicht unbedingt reden. Insgesamt ist man doch meist auf sich gestellt und auch viele Standplätze müssen selbst gebaut werden, was allerdings mit Cams und Keilen schon meist gut möglich ist. Der Südtiroler Bergführer der nachfolgenden Seilschaft hat z.B. nahezu an den meisten Ständen selber Haken geschlagen oder Haken dazu geschlagen und sein Gast hat sie wieder mitgenommen.<br />
- Wandhöhe: 1100, Kletterlänge ca. 1300 m<br />
- Kletterzeit: 10-12 h (Für diese Angabe aus der Literatur muss ordentlich Gas gegeben werden)<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Materialempfehlung:</span><br />
- 50 m Doppelseil<br />
- 10 Exen <br />
- 6-8 Bandschlingen<br />
- 1 Satz Keile<br />
- 1 Satz Cams: 0.3 bis 3<br />
- Hammer und Haken<br />
- das sonstige, übliche Stand- und Abseilmaterial<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">unser zeitlicher Tagesverlauf:</span><br />
04:45 Uhr - Abmarsch an der Tissi-Hütte<br />
05:30 Uhr - Beginn Vorbau<br />
06:45 Uhr - Einstieg<br />
09:00 Uhr - fallender Rechtsquergang<br />
10:15 Uhr - auf Höhe des großen Schneefeldes<br />
13:30 Uhr - große Schrofenrampe am Beginn der zentralen Ausstiegsschlucht (nach dem Verhauer)<br />
15.15 Uhr - der Wasserfallkamin liegt hinter uns<br />
18:45 Uhr - Ausstieg auf dem Grat<br />
19:00 Uhr - Civetta Gipfel <br />
22:00 Uhr - Coldai-Hütte<br />
23:00 Uhr - Pala Favera, das Auto ist wieder erreicht und wir kommen noch bis zum Brenner<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kletterführer / Topos:</span><br />
AV-Führer Dolomiten Civettagruppe (vergriffen)<br />
3. Auflage 1981<br />
Bergverlag Rudolf Rother<br />
Andreas Kubin<br />
<br />
Die Textbeschreibung (von Toni Hiebeler) und die Wandbilder in diesem Führer sind größtenteils richtig gut.<br />
<br />
<br />
Dolomiten vertikal, Band Süd (unübersichtliches und ungenaues Topo)<br />
3. Auflage 2005<br />
Loboedition<br />
Stefan Wagenhals &amp; Freunde<br />
<br />
Dieses Topo ist, wie bei Lobo-Topos von Touren dieser Kategorie leider meistens, insgesamt gesehen mit Vorsicht zu genießen. Die Schwierigkeitsangaben sind bei diesem Solleder-Topo meist eher unterbewertet und das Ganze ist total unübersichtliches und meist ungenaue. Wer nur diese Topo hat wird seine große Mühe haben hier durchzukommen. Es sind zwar immer schön irgendwelche Kamine und Verschneidungen eingezeichnet aber äußerst wenig drum herum. Gerade dies ist in dieser Tour aber ganz entscheidend, denn gefühlt besteht die ganze Civetta aus Verschneidungen und Kaminen. In der Praxis läuft es dann meist so dass man mal der Nase nach irgendwo hochsteigt und im Nachhinein dies dem Topo zu ordnen kann. Trotz alledem sollt man es aufgrund mangelnder Alternativen schon dabei haben.<br />
<br />
Im extremen Fels<br />
2. Auflage 1977<br />
Walter Pause, Jürgen Winkler<br />
<br />
diverse sehr gute Wandbilder mit eingezeichnetem Routenverlauf sind im Internet zu finden<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">AV-Karten: </span><br />
Tabacco Karte Nr. 15<br />
Marmolada-Pelmo-Civetta-Moiazza<br />
1:25000<br />
<br />
<br />
Viele Grüße<br />
Florian und Tobias]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Torre di Valgrande - Carlesso (VI- A1, VIII+, 400 mH), Dolomiten 30.08.13]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=843</link>
			<pubDate>Thu, 05 Sep 2013 18:42:31 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=7">Tobias</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=843</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Zur Staatskulisse der großen Civettamauer über dem Alleghesee zählt natürlich auch dieser, runde Klotz des Torre di Valgrande. Er ist der drittletzte Trabant im Nordkamm des um 450 m höheren Hauptgipfels, aber seine Nordwestwandführe zählt durchaus legitim zur exklusiven Auswahl der extremen Dolomitenführen“<br />
<br />
„Diese unwahrscheinlich gerade Führe durch Risse einer sonst völlig geschlossenen, lotrechten Wand sucht ihresgleichen, was die logische Linie betrifft.“<br />
<br />
„Man ist für mindestens 5 bis 7 Stunden als gute Zweierseilschaft beschäftigt, genießt viel frische und reine Luft unter sich und denkt an die Erstbegeher: Raffaele Carlesso … und Mario Menti benötigten bei ihrer dreitägigen Erstbegehung im August 1936 allein für die 120-Meter-Verschneidung zwei Tage“</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aus: Walter Pause – im extremen Fels. </span><br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Dieser bedeutende Klassiker rangiert wohl in puncto Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad unter den Civetta-Touren ganz oben.“<br />
<br />
„Um die Tour entsprechend einordnen zu können, muss unbedingt erwähnt werden, dass zum Zeitpunkt ihrer Eröffnung, im Sommer 1936, am Torre di Valgrande lediglich der Normalweg existierte! …in der unermesslichen Nord-Westwand der Civetta…nur vier Touren: die Haupt, die Solleder, die Comici und die Andrich. Nichts weiter das war´s. Die erforderliche Kühnheit, um jener mächtigen, gelben Wand entgegenzutreten, fand Ausdruck in der unglaublichen Leistung Raffaele Carlessos.“</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aus: Ivo Rabanser – Dolomiten: Routen und Erlebnisse </span><br />
<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8590" target="_blank" title="">01-P1310601.JPG</a> (Größe: 186,45 KB / Downloads: 980)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Civetta – Nordwestwand, das „Königreich des sechsten Grades“<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8591" target="_blank" title="">02-P1310603.JPG</a> (Größe: 254,49 KB / Downloads: 1158)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Die unvergleichliche Turmgestalt des Torre di Valgrande in der linken Bildmitte<br />
<br />
Von den Trabanten der großen Civetta nimmt der Torre di Valgrande auf jeden Fall eine Sonderstellung ein. Wenn man zum Beispiel von Arabba Richtung Alleghe mit dem Auto fährt werden die Blicke neben der Civetta unweigerlich auch von diesem beeindruckend schlanken, glatten und gelben Turm gefangen. Das hervorstechende Riss- und Verschneidungssystem in seiner Nordwestwand ist wirklich an logischer Linienführung kaum zu überbieten, wirkt wie mit dem Messer geschnitten und einfach magisch anziehend.<br />
<br />
Diese Tour ist absolut lohnend, bietet überwiegend schöne Kletterei und guten Fels. Einen kleinen Abstrich stellt die Seillänge nach der Schlüsselseillänge dar, diese 4. SL ist teils brüchig und man klettert auf einigen Metern an etwas losen Schuppen links eines Wandausbruches. Dennoch dürfte diese von Raffaele Carlesso und Mario Menti 1936 erstbegangene Route wohl zu den schönsten Extremtouren in den Dolomiten zählen. Was dieser Raffaele Carlesso alles zu leisten im Stande war zeigt sich schon 2 Jahre zuvor als er 1934 mit seiner legendären <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.rocksports.de/forum/showthread.php?tid=772" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">„Carlesso“ in der Torre Trieste Südwand</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --> zusammen mit Bartolo Sandri einen Meilenstein legte. Leider sollten die beiden großen Seilpartner von Raffaele Carlesso, Bartolo Sandri und Mario Menti, zwei Jahre später, im Frühsommer 1938, bei einem Erstbegehungsversuch der Eiger Nordwand einen Monat vor der erfolgreichen Erstbegehung durch Heckmaier, Vörg, Kasparek und Harrer, ums Leben kommen.<br />
<br />
Ein großes Thema an dieser Tour ist eine freie Begehung des großen Dachs in der 3. Seillänge und zwar seit der Erstbegehung, denn anscheinend hat Raffaele Carlesso einmal behauptet dies freigeklettert zu haben!!! Nun mag er ja ein wahnsinnig starker Kletterer und wilder Hund gewesen sein aber dies im Jahre 1936 freigeklettert zu haben dürfte doch sehr weit hergeholt sein. Selbst Ivo Rabanser zweifelt dies in seinem Führer offen an. Nun fragt man sich sicher, ja wie schwer ist den dieses besagt Dach? Ivo Rabanser schreibt in seinem Topo VIII- hat es aber selber auch nicht freiklettern können und schreibt von angeregten Schwierigkeitsdiskussionen in Alpinisten-Kreisen. Mein Seilpartner und Spitzen-Alpinkletterer Florian konnte nach einigen Anläufen (welche alle wieder sauber abgeklettert wurden) das Dach OnSight klettern und würde eine hart bewertete VIII+ vorschlagen!!! Florian hat es auf der vermeintlich einfachsten Möglichkeit total direkt durch die Risse überklettert. Ein etwas fraglicher Punkt sind zwei Haken etwa fünf Meter links des Daches. Ist das eine Freikletter-Möglichkeit, oder die im Pausebuch erwähnte Umgehung von Toni Hiebeler und Ulli Wyss aus dem Jahre 1952, anlässlich der 6. Begehung, welche nicht Schule machte???<br />
<br />
Nachdem wir bereits drei Wochen zuvor an die Civetta wollten, dies aber wegen starker Niederschläge und zunächst schlechtem Wetter sein ließen und schlussendlich die <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.rocksports.de/forum/showthread.php?tid=838" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">„Gogna“ in der Marmolada Südwand</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --> kletterten, war es nun endlich soweit und es ging für zwei Tage und zwei Touren ins „Königreich des sechsten Grades“. Als Auftakt dieses Civetta-Wochenendes kletterten wir nach morgendlichem Zustieg von Pala Favera zunächst die „Carlesso“ am Torre di Valgrande. Nachdem ostseitigen Abstieg ging es über Coldai-Hütte und See wieder rüber unter die Wände und hoch zur Tissi-Hütte. Am nächsten Tag folgte dann mit der <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.rocksports.de/forum/showthread.php?tid=844" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">„Solleder“ in der Civetta Nordwestwand</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --> einer der ganz großen Megaklassiker der Alpingeschichte.<br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tourenbericht:</span></span><br />
<br />
Da wir erst mitten in der Nacht den großen Parkplatz Pala Favera (ca. 1500 m) erreichten starten wir am nächsten Morgen erst gegen 08:30 Uhr den Aufstieg in Richtung Coldai-Hütte (2132 m). Auch ohne Sesselliftunterstützung ist die Hütte nach 1h 20 min erreicht und mit meinerseits großen Erwartungen auf die Civetta Nordwestabstürze biegen wir um die Ecke. Kurz nach dem Coldai-See steht sie plötzlich da, die Wand der Wände. Ich muss sagen, ich war schwer beeindruckt von diesem für mich ersten direkten Blick in dieses Gemäuer. Zum ersten Mal stimmt allerdings so nicht ganz, denn als 2 jähriger war ich in der Kraxe auf Vaters Schultern auch schon mal hier… <!-- start: smilie --><br />
<img src="https://forum.rocksports.de/images/smilies/wink.png" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" /><br />
<!-- end: smilie --><br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8592" target="_blank" title="">03-P1320119.JPG</a> (Größe: 221,6 KB / Downloads: 891)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Coldai-Hütte (2132 m)<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8593" target="_blank" title="">04-P1320124.JPG</a> (Größe: 246,5 KB / Downloads: 804)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Coldai-See<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8594" target="_blank" title="">05-P1320128.JPG</a> (Größe: 224,78 KB / Downloads: 781)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> langsam taucht sie auf…<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8595" target="_blank" title="">06-P1000623.JPG</a> (Größe: 201,84 KB / Downloads: 826)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> …die Wand der Wände<br />
<br />
Die richtige Zustiegsrinne war schnell identifiziert und nach einem kurzen harten Altschneefeld erreicht. Je nach Jahreszeit und Schneelage kann die Rinne aber sicher steil, interessant und unangenehm werden. Bei uns war bis auf das letzte Stück alles schneefrei und dann meist II, Stellen III. Bevor das markante und mit Steinmännern markierte Band, welches waagrecht auf den eigentlichen Vorbau hinaus leitet, erreicht war galt es noch unter einem Schneefeld durchzukriechen und dahinter auf das Band abzusteigen.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8596" target="_blank" title="">07-P1000625.JPG</a> (Größe: 266,59 KB / Downloads: 824)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im Zustieg<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8597" target="_blank" title="">08-P1000628.JPG</a> (Größe: 336,7 KB / Downloads: 861)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im Zustieg<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8598" target="_blank" title="">09-P1320145.JPG</a> (Größe: 347,99 KB / Downloads: 826)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im Zustieg<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8599" target="_blank" title="">10-P1320147.JPG</a> (Größe: 150,21 KB / Downloads: 828)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im Zustieg<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8600" target="_blank" title="">11-P1000631.JPG</a> (Größe: 273,17 KB / Downloads: 820)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> das markante Band von der Seite (von unten im Zustieg gesehen ist es viel markanter und eigentlich nicht zu verfehlen)<br />
<br />
Auf dem eigentlichen Vorbau angekommen steht das Riss- und Verschneidungssytem der Tour beeindruckend vor einem. Umso näher man dem Einstieg kommt, umso mehr gilt es den Kopf in den Nacken zu legen um die Steilheit wahrnehmen zu können. <br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8601" target="_blank" title="">12-P1320152.JPG</a> (Größe: 200,96 KB / Downloads: 965)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> umso näher man kommt…<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8602" target="_blank" title="">13-P1320157.JPG</a> (Größe: 239,27 KB / Downloads: 882)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> …umso beeindruckend steiler wir das Ganze<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8603" target="_blank" title="">14-P1320161.JPG</a> (Größe: 243,11 KB / Downloads: 878)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Tiefblick auf Alleghe und seinen türkisen See<br />
<br />
Alle weiteren Angaben zu den Seillängen und Schwierigkeiten beziehen sich auf das perfekte Topo von Ivo Rabanser:<br />
<br />
Die 1. SL (IV, eine Stelle IV+, 25 m) befindet sich noch im grauen Wandteil und kann gut seilfrei geklettert werden. Genau am Übergang zwischen grauem und gelbem Fels ist nochmal ein bequemes Bändchen und die eigentliche Kletterei beginnt. Hier legen wir das Material an und gegen 11:45 Uhr starten wir mit Klettern. Zunächst folgt die leichtere 2. SL (V+, 25 m) bis in die große Gufel unter dem markanten großen Dach. <br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8604" target="_blank" title="">15-P1320164.JPG</a> (Größe: 265,15 KB / Downloads: 1264)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 2. SL (V+, 25 m)<br />
<br />
Das große weitüberhängende Dach oberhalb der Gufel stellt die absolute Schlüsselstelle der Tour dar. Florian fasst die 2. und 3. Seillänge zusammen und konnte unglaublicher Weise das in der Einleitung schon thematisiert Dach OnSight klettern und würde eine hart bewertete VIII+ vorschlagen. Mal wieder eine wahnsinnige Leistung Florian – herzlichen Glückwunsch!!! Doch nach dem eigentlichen Dach ist die Seillänge noch lange nicht im Sack. Es folgt anhaltend anspruchsvolles VII er Gelände und das mit ordentlich dicken Armen.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8605" target="_blank" title="">16-P1320169.JPG</a> (Größe: 129,38 KB / Downloads: 1474)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 3. SL (VIII+?, oder A1, 25 m) – horizontal auf Gegendruck hat es nicht funktioniert<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8606" target="_blank" title="">17-P1320173.JPG</a> (Größe: 257,71 KB / Downloads: 973)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 3. SL (VIII+?, oder A1, 25 m) – weit ausspreizend dagegen schon<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8607" target="_blank" title="">18-P1320177.JPG</a> (Größe: 292 KB / Downloads: 950)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 3. SL (VIII+?, oder A1, 25 m) – das weitüberhängende Dach<br />
<br />
Mit der 4. SL (VI+, VI-A0, 20 m) folgt ein kleiner Abstrich an Schönheit dieser Tour, denn diese SL ist teils brüchig und man klettert auf einigen Metern an etwas losen Schuppen links eines Wandausbruches. Der im Topo eingezeichnete Bohrhaken kurz vor den brüchigen Schuppen ist nicht mehr vorhanden. <br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8608" target="_blank" title="">19-P1000645.JPG</a> (Größe: 259,24 KB / Downloads: 988)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 4. SL (VI+, VI-A0, 20 m)<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8609" target="_blank" title="">20-P1320186.JPG</a> (Größe: 294,9 KB / Downloads: 915)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 4. SL (VI+, VI-A0, 20 m) - der größere helle Ausbruchbereich ist gut zu erkennen<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8610" target="_blank" title="">21-P1320196.JPG</a> (Größe: 311,54 KB / Downloads: 924)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 4. SL (VI+, VI-A0, 20 m)<br />
<br />
Die beiden im Topo erwähnten anstrengenden Engstellen in der 5. SL (VI+, 20 m) waren weniger dramatisch wie gedacht und es handelt sich eher um eine richtig geniale Dolomitenseillänge. Die Ausgesetztheit nimmt so langsam ihren Höhepunkt an und am Stand hängt man gefühlt gewaltig in der Luft.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8611" target="_blank" title="">22-P1320200.JPG</a> (Größe: 230,18 KB / Downloads: 846)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 5. SL (VI+, 20 m)<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8612" target="_blank" title="">23-P1000660.JPG</a> (Größe: 277,77 KB / Downloads: 884)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 5. SL (VI+, 20 m)<br />
<br />
In der folgenden 6. SL (VII-, oder A1, 25 m) folgt direkt am Übergang zwischen gelbem und grauem Fels der sogenannten „schwarze Überhang“ welcher die zweite Schlüsselstelle der Tour darstellt. Der Fels ist aber grandios und rau, einfach toll…<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8613" target="_blank" title="">24-P1000662.JPG</a> (Größe: 302,87 KB / Downloads: 845)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 6. SL (VII-, oder A1, 25 m)<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8614" target="_blank" title="">25-P1320210.JPG</a> (Größe: 269,72 KB / Downloads: 871)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 6. SL (VII-, oder A1, 25 m)<br />
<br />
Auch in der folgenden 7. SL (V und IV, 45 m) bleibt der Fels exzellent und es ist Genusskletterei ersten Ranges.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8615" target="_blank" title="">26-P1320212.JPG</a> (Größe: 295,32 KB / Downloads: 824)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 7. SL (V und IV, 45 m) – exzellenter Fels<br />
<br />
Die letzten drei Seillängen (V+, V+ und IV) erfolgen am langen Seil und bieten einfach tolle Kletterei und selbst der Ausstiegskamin ist alles andere als gruselig. Nach 3 h 45 min haben wir gegen 15:30 Uhr den Ausstieg erreicht und eine geniale Tour liegt hinter uns.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8616" target="_blank" title="">27-P1320215.JPG</a> (Größe: 232,11 KB / Downloads: 853)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 10. SL (IV) – Blick in den Ausstiegskamin<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8617" target="_blank" title="">28-P1000670.JPG</a> (Größe: 94,04 KB / Downloads: 883)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
<br />
Den Gipfel können wir nicht auslassen und so geht es mit der sehr guten Beschreibung von Ivo Rabanser in ca. 15 min zum höchsten Punkt des Torre di Valgrande. Die Kamine dieses Gipfelaufstieges (2 Stellen IV) dürfen aber seilfrei und mit Zustiegsschuhen nicht unterschätzt werden. Oben stehen wir leider im Nebel und so geht es über die Kamine zügig abseilend (2x 25 m) wieder auf das Ausstiegsband der „Carlesso“. <br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8618" target="_blank" title="">29-P1320225.JPG</a> (Größe: 236,4 KB / Downloads: 859)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Gipfelaufstieg<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8619" target="_blank" title="">30-P1320226.JPG</a> (Größe: 187,77 KB / Downloads: 805)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Gipfelaufstieg<br />
<br />
Vom Band geht es im Zick-Zack hinunter in Richtung Scharte zwischen Torre di Valgrande und Torre d´Alleghe. Von einer sehr schlechten Abseilstelle (2 von unten nach oben geschlagenen Haken) seilt man sich in die tief eingeschnittene Scharte ab und klettert über eine Art abstehende Felsschuppe in die darunterliegende Schuttrinne. Mangels besserer Alternativen und nur noch schlechteren Möglichkeiten Haken zu schlagen haben wir halt auch diese Abseilstelle benutzt. Danach der Schuttrinne folgen bis zu einer weiteren Abseilstelle an einer großen Sanduhr. Danach ist der Weg frei, der Wandfuß erreicht und über einfaches Gelände wird bald der Civetta-Normalweg von und zur Coldai-Hütte erreicht.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8620" target="_blank" title="">31-P1000693.JPG</a> (Größe: 318,06 KB / Downloads: 910)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> auf der abstehenden Felsschuppe<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8621" target="_blank" title="">32-P1320247.JPG</a> (Größe: 298,56 KB / Downloads: 832)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> am ostseitigen Wandfuß<br />
<br />
Den Bergsportartikel-Herstellern fallen auch immer noch blödere Ideen ein Werbung zu machen. Nun hängt doch tatsächlich am teilweise drahtseilversicherten Civetta-Normalweg eine große Info-Broschüre zum aktuellen Klettersteigset-Rückruf-Galama. Zufälligerweise ist auf jeder Seite fünfmal das Mammut-Logo abgedruckt! Nach tiefgreifenden Überlegungen haben wir uns schweren Herzens entschieden sicherheitshalber besser gleich aufs fachgerechte Klettersteigset zu verzichten.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8622" target="_blank" title="">33-P1320251.JPG</a> (Größe: 218,58 KB / Downloads: 809)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> ob man hier wohl auch ohne fachgerechtes Klettersteigset drüber darf?!? <!-- start: smilie --><br />
<img src="https://forum.rocksports.de/images/smilies/tongue.png" alt="Tongue" title="Tongue" class="smilie smilie_5" /><br />
<!-- end: smilie --><br />
<br />
Wenig später erreichen wir gegen 18:00 Uhr den Bereich der Coldai-Hütte und machen uns gleich an den Weiterweg zur Tissi-Hütte, den am nächsten Tag sollten wir ein großartiges Rendezvous mit der <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.rocksports.de/forum/showthread.php?tid=844" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">„Solleder“ in der Civetta Nordwestwand</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --> haben…<br />
<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8623" target="_blank" title="">34-P1320255.JPG</a> (Größe: 152,83 KB / Downloads: 802)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Coldai-Hütte und Monte Pelmo<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8624" target="_blank" title="">35-P1000720.JPG</a> (Größe: 167,81 KB / Downloads: 941)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> der Torre di Valgrande leuchtet im Abendlicht<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Torre di Valgrande (2715 m) – “Carlesso”: </span><br />
- 1. Begehung: Raffaele Carlesso und Mario Menti vom 15. bis zum 17. August 1936 <br />
- 2. Begehung: Lino Lacedelli und Luigi Ghedina 06.09.1949 (nach einem vorherigen Versuch mit spektakulären Sturz von Lacedelli)<br />
- 3. Begehung: Jean Couzy und Armando Da Roit 07.-08.08.1951<br />
- 4. Begehung / 1.Damenbegehung: Georges und Sonia Livanos und Robert Gabriel 03.-05.09.1951<br />
- 6. Begehung: Toni Hiebeler und Ulli Wyss 06.-07.07.1952<br />
- 8. Begehung: Cesare Maestri und Marino Stenico 03.09.1952<br />
- 11. Begehung: Andrea Oggioni und Josve Aiazzi 11.08.1953<br />
<br />
- 1. Winterbegehung: Herbert Baumgärtner und Georg Ehmann 27.-31.12.1957<br />
- 1. Alleinbegehung: Claude Barbier 01.09.1961<br />
- 1. Winter-Alleinbegehung: Nico Rizzotto 18.-20.03.2004<br />
<br />
- Schwierigkeit: VI+, vereinzelte Stelle A0, sowie zwei Passagen A1 (oder eben VIII+ und VII)<br />
- Felsqualität: bis auf die 4. Seillänge bester und auch gut ausgeräumter Dolomitenfels<br />
- Absicherung: Die Route kann sowohl bei den Standplätzen wie auch bei den Zwischensicherungen als gut eingerichtet betrachtete werden. Cams und Keile können sehr gut eingesetzt werden. Insbesondere auch für einen Freikletterversuch in der Schlüsselstelle kann man in den Rissen des Daches mehrere gute Cams unterbringen.<br />
- Wandhöhe: 400 mH<br />
- Kletterzeit: 5-6 h<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Materialempfehlung:</span><br />
- 50 m Doppelseil<br />
- 12-14 Exen <br />
- 6-8 Bandschlingen<br />
- 1 Satz Keile<br />
- 1 Satz Cams: 0.3 bis 3<br />
- Fifi und Leiter bei technischer Kletterei im Dach sicher hilfreich aber nicht unbedingt nötig<br />
- Hammer und Haken derzeit nicht zwingend nötig<br />
- das sonstige, übliche Stand- und Abseilmaterial<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kletterführer / Topos:</span><br />
Dolomiten: Routen und Erlebnisse<br />
1. deutsche Auflage 2007<br />
Versante Sud<br />
Ivo Rabanser, Orietta Bonaldo<br />
<br />
AV-Führer Dolomiten Civettagruppe (vergriffen)<br />
3. Auflage 1981<br />
Bergverlag Rudolf Rother<br />
Andreas Kubin<br />
<br />
Dolomiten vertikal, Band Süd<br />
3. Auflage 2005<br />
Loboedition<br />
Stefan Wagenhals &amp; Freunde<br />
<br />
Im extremen Fels<br />
2. Auflage 1977<br />
Walter Pause, Jürgen Winkler<br />
<br />
diverse weitere sehr gute Wandbilder und Topos sind im Internet zu finden<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">AV-Karten: </span><br />
Tabacco Karte Nr. 15<br />
Marmolada-Pelmo-Civetta-Moiazza<br />
1:25000<br />
<br />
<br />
Viele Grüße<br />
Florian und Tobias]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Zur Staatskulisse der großen Civettamauer über dem Alleghesee zählt natürlich auch dieser, runde Klotz des Torre di Valgrande. Er ist der drittletzte Trabant im Nordkamm des um 450 m höheren Hauptgipfels, aber seine Nordwestwandführe zählt durchaus legitim zur exklusiven Auswahl der extremen Dolomitenführen“<br />
<br />
„Diese unwahrscheinlich gerade Führe durch Risse einer sonst völlig geschlossenen, lotrechten Wand sucht ihresgleichen, was die logische Linie betrifft.“<br />
<br />
„Man ist für mindestens 5 bis 7 Stunden als gute Zweierseilschaft beschäftigt, genießt viel frische und reine Luft unter sich und denkt an die Erstbegeher: Raffaele Carlesso … und Mario Menti benötigten bei ihrer dreitägigen Erstbegehung im August 1936 allein für die 120-Meter-Verschneidung zwei Tage“</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aus: Walter Pause – im extremen Fels. </span><br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Dieser bedeutende Klassiker rangiert wohl in puncto Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad unter den Civetta-Touren ganz oben.“<br />
<br />
„Um die Tour entsprechend einordnen zu können, muss unbedingt erwähnt werden, dass zum Zeitpunkt ihrer Eröffnung, im Sommer 1936, am Torre di Valgrande lediglich der Normalweg existierte! …in der unermesslichen Nord-Westwand der Civetta…nur vier Touren: die Haupt, die Solleder, die Comici und die Andrich. Nichts weiter das war´s. Die erforderliche Kühnheit, um jener mächtigen, gelben Wand entgegenzutreten, fand Ausdruck in der unglaublichen Leistung Raffaele Carlessos.“</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aus: Ivo Rabanser – Dolomiten: Routen und Erlebnisse </span><br />
<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8590" target="_blank" title="">01-P1310601.JPG</a> (Größe: 186,45 KB / Downloads: 980)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Civetta – Nordwestwand, das „Königreich des sechsten Grades“<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8591" target="_blank" title="">02-P1310603.JPG</a> (Größe: 254,49 KB / Downloads: 1158)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Die unvergleichliche Turmgestalt des Torre di Valgrande in der linken Bildmitte<br />
<br />
Von den Trabanten der großen Civetta nimmt der Torre di Valgrande auf jeden Fall eine Sonderstellung ein. Wenn man zum Beispiel von Arabba Richtung Alleghe mit dem Auto fährt werden die Blicke neben der Civetta unweigerlich auch von diesem beeindruckend schlanken, glatten und gelben Turm gefangen. Das hervorstechende Riss- und Verschneidungssystem in seiner Nordwestwand ist wirklich an logischer Linienführung kaum zu überbieten, wirkt wie mit dem Messer geschnitten und einfach magisch anziehend.<br />
<br />
Diese Tour ist absolut lohnend, bietet überwiegend schöne Kletterei und guten Fels. Einen kleinen Abstrich stellt die Seillänge nach der Schlüsselseillänge dar, diese 4. SL ist teils brüchig und man klettert auf einigen Metern an etwas losen Schuppen links eines Wandausbruches. Dennoch dürfte diese von Raffaele Carlesso und Mario Menti 1936 erstbegangene Route wohl zu den schönsten Extremtouren in den Dolomiten zählen. Was dieser Raffaele Carlesso alles zu leisten im Stande war zeigt sich schon 2 Jahre zuvor als er 1934 mit seiner legendären <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.rocksports.de/forum/showthread.php?tid=772" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">„Carlesso“ in der Torre Trieste Südwand</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --> zusammen mit Bartolo Sandri einen Meilenstein legte. Leider sollten die beiden großen Seilpartner von Raffaele Carlesso, Bartolo Sandri und Mario Menti, zwei Jahre später, im Frühsommer 1938, bei einem Erstbegehungsversuch der Eiger Nordwand einen Monat vor der erfolgreichen Erstbegehung durch Heckmaier, Vörg, Kasparek und Harrer, ums Leben kommen.<br />
<br />
Ein großes Thema an dieser Tour ist eine freie Begehung des großen Dachs in der 3. Seillänge und zwar seit der Erstbegehung, denn anscheinend hat Raffaele Carlesso einmal behauptet dies freigeklettert zu haben!!! Nun mag er ja ein wahnsinnig starker Kletterer und wilder Hund gewesen sein aber dies im Jahre 1936 freigeklettert zu haben dürfte doch sehr weit hergeholt sein. Selbst Ivo Rabanser zweifelt dies in seinem Führer offen an. Nun fragt man sich sicher, ja wie schwer ist den dieses besagt Dach? Ivo Rabanser schreibt in seinem Topo VIII- hat es aber selber auch nicht freiklettern können und schreibt von angeregten Schwierigkeitsdiskussionen in Alpinisten-Kreisen. Mein Seilpartner und Spitzen-Alpinkletterer Florian konnte nach einigen Anläufen (welche alle wieder sauber abgeklettert wurden) das Dach OnSight klettern und würde eine hart bewertete VIII+ vorschlagen!!! Florian hat es auf der vermeintlich einfachsten Möglichkeit total direkt durch die Risse überklettert. Ein etwas fraglicher Punkt sind zwei Haken etwa fünf Meter links des Daches. Ist das eine Freikletter-Möglichkeit, oder die im Pausebuch erwähnte Umgehung von Toni Hiebeler und Ulli Wyss aus dem Jahre 1952, anlässlich der 6. Begehung, welche nicht Schule machte???<br />
<br />
Nachdem wir bereits drei Wochen zuvor an die Civetta wollten, dies aber wegen starker Niederschläge und zunächst schlechtem Wetter sein ließen und schlussendlich die <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.rocksports.de/forum/showthread.php?tid=838" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">„Gogna“ in der Marmolada Südwand</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --> kletterten, war es nun endlich soweit und es ging für zwei Tage und zwei Touren ins „Königreich des sechsten Grades“. Als Auftakt dieses Civetta-Wochenendes kletterten wir nach morgendlichem Zustieg von Pala Favera zunächst die „Carlesso“ am Torre di Valgrande. Nachdem ostseitigen Abstieg ging es über Coldai-Hütte und See wieder rüber unter die Wände und hoch zur Tissi-Hütte. Am nächsten Tag folgte dann mit der <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.rocksports.de/forum/showthread.php?tid=844" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">„Solleder“ in der Civetta Nordwestwand</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --> einer der ganz großen Megaklassiker der Alpingeschichte.<br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tourenbericht:</span></span><br />
<br />
Da wir erst mitten in der Nacht den großen Parkplatz Pala Favera (ca. 1500 m) erreichten starten wir am nächsten Morgen erst gegen 08:30 Uhr den Aufstieg in Richtung Coldai-Hütte (2132 m). Auch ohne Sesselliftunterstützung ist die Hütte nach 1h 20 min erreicht und mit meinerseits großen Erwartungen auf die Civetta Nordwestabstürze biegen wir um die Ecke. Kurz nach dem Coldai-See steht sie plötzlich da, die Wand der Wände. Ich muss sagen, ich war schwer beeindruckt von diesem für mich ersten direkten Blick in dieses Gemäuer. Zum ersten Mal stimmt allerdings so nicht ganz, denn als 2 jähriger war ich in der Kraxe auf Vaters Schultern auch schon mal hier… <!-- start: smilie --><br />
<img src="https://forum.rocksports.de/images/smilies/wink.png" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" /><br />
<!-- end: smilie --><br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8592" target="_blank" title="">03-P1320119.JPG</a> (Größe: 221,6 KB / Downloads: 891)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Coldai-Hütte (2132 m)<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8593" target="_blank" title="">04-P1320124.JPG</a> (Größe: 246,5 KB / Downloads: 804)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Coldai-See<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8594" target="_blank" title="">05-P1320128.JPG</a> (Größe: 224,78 KB / Downloads: 781)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> langsam taucht sie auf…<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8595" target="_blank" title="">06-P1000623.JPG</a> (Größe: 201,84 KB / Downloads: 826)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> …die Wand der Wände<br />
<br />
Die richtige Zustiegsrinne war schnell identifiziert und nach einem kurzen harten Altschneefeld erreicht. Je nach Jahreszeit und Schneelage kann die Rinne aber sicher steil, interessant und unangenehm werden. Bei uns war bis auf das letzte Stück alles schneefrei und dann meist II, Stellen III. Bevor das markante und mit Steinmännern markierte Band, welches waagrecht auf den eigentlichen Vorbau hinaus leitet, erreicht war galt es noch unter einem Schneefeld durchzukriechen und dahinter auf das Band abzusteigen.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8596" target="_blank" title="">07-P1000625.JPG</a> (Größe: 266,59 KB / Downloads: 824)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im Zustieg<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8597" target="_blank" title="">08-P1000628.JPG</a> (Größe: 336,7 KB / Downloads: 861)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im Zustieg<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8598" target="_blank" title="">09-P1320145.JPG</a> (Größe: 347,99 KB / Downloads: 826)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im Zustieg<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8599" target="_blank" title="">10-P1320147.JPG</a> (Größe: 150,21 KB / Downloads: 828)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im Zustieg<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8600" target="_blank" title="">11-P1000631.JPG</a> (Größe: 273,17 KB / Downloads: 820)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> das markante Band von der Seite (von unten im Zustieg gesehen ist es viel markanter und eigentlich nicht zu verfehlen)<br />
<br />
Auf dem eigentlichen Vorbau angekommen steht das Riss- und Verschneidungssytem der Tour beeindruckend vor einem. Umso näher man dem Einstieg kommt, umso mehr gilt es den Kopf in den Nacken zu legen um die Steilheit wahrnehmen zu können. <br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8601" target="_blank" title="">12-P1320152.JPG</a> (Größe: 200,96 KB / Downloads: 965)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> umso näher man kommt…<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8602" target="_blank" title="">13-P1320157.JPG</a> (Größe: 239,27 KB / Downloads: 882)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> …umso beeindruckend steiler wir das Ganze<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8603" target="_blank" title="">14-P1320161.JPG</a> (Größe: 243,11 KB / Downloads: 878)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Tiefblick auf Alleghe und seinen türkisen See<br />
<br />
Alle weiteren Angaben zu den Seillängen und Schwierigkeiten beziehen sich auf das perfekte Topo von Ivo Rabanser:<br />
<br />
Die 1. SL (IV, eine Stelle IV+, 25 m) befindet sich noch im grauen Wandteil und kann gut seilfrei geklettert werden. Genau am Übergang zwischen grauem und gelbem Fels ist nochmal ein bequemes Bändchen und die eigentliche Kletterei beginnt. Hier legen wir das Material an und gegen 11:45 Uhr starten wir mit Klettern. Zunächst folgt die leichtere 2. SL (V+, 25 m) bis in die große Gufel unter dem markanten großen Dach. <br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8604" target="_blank" title="">15-P1320164.JPG</a> (Größe: 265,15 KB / Downloads: 1264)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 2. SL (V+, 25 m)<br />
<br />
Das große weitüberhängende Dach oberhalb der Gufel stellt die absolute Schlüsselstelle der Tour dar. Florian fasst die 2. und 3. Seillänge zusammen und konnte unglaublicher Weise das in der Einleitung schon thematisiert Dach OnSight klettern und würde eine hart bewertete VIII+ vorschlagen. Mal wieder eine wahnsinnige Leistung Florian – herzlichen Glückwunsch!!! Doch nach dem eigentlichen Dach ist die Seillänge noch lange nicht im Sack. Es folgt anhaltend anspruchsvolles VII er Gelände und das mit ordentlich dicken Armen.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8605" target="_blank" title="">16-P1320169.JPG</a> (Größe: 129,38 KB / Downloads: 1474)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 3. SL (VIII+?, oder A1, 25 m) – horizontal auf Gegendruck hat es nicht funktioniert<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8606" target="_blank" title="">17-P1320173.JPG</a> (Größe: 257,71 KB / Downloads: 973)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 3. SL (VIII+?, oder A1, 25 m) – weit ausspreizend dagegen schon<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8607" target="_blank" title="">18-P1320177.JPG</a> (Größe: 292 KB / Downloads: 950)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 3. SL (VIII+?, oder A1, 25 m) – das weitüberhängende Dach<br />
<br />
Mit der 4. SL (VI+, VI-A0, 20 m) folgt ein kleiner Abstrich an Schönheit dieser Tour, denn diese SL ist teils brüchig und man klettert auf einigen Metern an etwas losen Schuppen links eines Wandausbruches. Der im Topo eingezeichnete Bohrhaken kurz vor den brüchigen Schuppen ist nicht mehr vorhanden. <br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8608" target="_blank" title="">19-P1000645.JPG</a> (Größe: 259,24 KB / Downloads: 988)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 4. SL (VI+, VI-A0, 20 m)<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8609" target="_blank" title="">20-P1320186.JPG</a> (Größe: 294,9 KB / Downloads: 915)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 4. SL (VI+, VI-A0, 20 m) - der größere helle Ausbruchbereich ist gut zu erkennen<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8610" target="_blank" title="">21-P1320196.JPG</a> (Größe: 311,54 KB / Downloads: 924)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 4. SL (VI+, VI-A0, 20 m)<br />
<br />
Die beiden im Topo erwähnten anstrengenden Engstellen in der 5. SL (VI+, 20 m) waren weniger dramatisch wie gedacht und es handelt sich eher um eine richtig geniale Dolomitenseillänge. Die Ausgesetztheit nimmt so langsam ihren Höhepunkt an und am Stand hängt man gefühlt gewaltig in der Luft.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8611" target="_blank" title="">22-P1320200.JPG</a> (Größe: 230,18 KB / Downloads: 846)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 5. SL (VI+, 20 m)<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8612" target="_blank" title="">23-P1000660.JPG</a> (Größe: 277,77 KB / Downloads: 884)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 5. SL (VI+, 20 m)<br />
<br />
In der folgenden 6. SL (VII-, oder A1, 25 m) folgt direkt am Übergang zwischen gelbem und grauem Fels der sogenannten „schwarze Überhang“ welcher die zweite Schlüsselstelle der Tour darstellt. Der Fels ist aber grandios und rau, einfach toll…<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8613" target="_blank" title="">24-P1000662.JPG</a> (Größe: 302,87 KB / Downloads: 845)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 6. SL (VII-, oder A1, 25 m)<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8614" target="_blank" title="">25-P1320210.JPG</a> (Größe: 269,72 KB / Downloads: 871)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 6. SL (VII-, oder A1, 25 m)<br />
<br />
Auch in der folgenden 7. SL (V und IV, 45 m) bleibt der Fels exzellent und es ist Genusskletterei ersten Ranges.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8615" target="_blank" title="">26-P1320212.JPG</a> (Größe: 295,32 KB / Downloads: 824)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 7. SL (V und IV, 45 m) – exzellenter Fels<br />
<br />
Die letzten drei Seillängen (V+, V+ und IV) erfolgen am langen Seil und bieten einfach tolle Kletterei und selbst der Ausstiegskamin ist alles andere als gruselig. Nach 3 h 45 min haben wir gegen 15:30 Uhr den Ausstieg erreicht und eine geniale Tour liegt hinter uns.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8616" target="_blank" title="">27-P1320215.JPG</a> (Größe: 232,11 KB / Downloads: 853)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 10. SL (IV) – Blick in den Ausstiegskamin<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8617" target="_blank" title="">28-P1000670.JPG</a> (Größe: 94,04 KB / Downloads: 883)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
<br />
Den Gipfel können wir nicht auslassen und so geht es mit der sehr guten Beschreibung von Ivo Rabanser in ca. 15 min zum höchsten Punkt des Torre di Valgrande. Die Kamine dieses Gipfelaufstieges (2 Stellen IV) dürfen aber seilfrei und mit Zustiegsschuhen nicht unterschätzt werden. Oben stehen wir leider im Nebel und so geht es über die Kamine zügig abseilend (2x 25 m) wieder auf das Ausstiegsband der „Carlesso“. <br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8618" target="_blank" title="">29-P1320225.JPG</a> (Größe: 236,4 KB / Downloads: 859)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Gipfelaufstieg<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8619" target="_blank" title="">30-P1320226.JPG</a> (Größe: 187,77 KB / Downloads: 805)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Gipfelaufstieg<br />
<br />
Vom Band geht es im Zick-Zack hinunter in Richtung Scharte zwischen Torre di Valgrande und Torre d´Alleghe. Von einer sehr schlechten Abseilstelle (2 von unten nach oben geschlagenen Haken) seilt man sich in die tief eingeschnittene Scharte ab und klettert über eine Art abstehende Felsschuppe in die darunterliegende Schuttrinne. Mangels besserer Alternativen und nur noch schlechteren Möglichkeiten Haken zu schlagen haben wir halt auch diese Abseilstelle benutzt. Danach der Schuttrinne folgen bis zu einer weiteren Abseilstelle an einer großen Sanduhr. Danach ist der Weg frei, der Wandfuß erreicht und über einfaches Gelände wird bald der Civetta-Normalweg von und zur Coldai-Hütte erreicht.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8620" target="_blank" title="">31-P1000693.JPG</a> (Größe: 318,06 KB / Downloads: 910)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> auf der abstehenden Felsschuppe<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8621" target="_blank" title="">32-P1320247.JPG</a> (Größe: 298,56 KB / Downloads: 832)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> am ostseitigen Wandfuß<br />
<br />
Den Bergsportartikel-Herstellern fallen auch immer noch blödere Ideen ein Werbung zu machen. Nun hängt doch tatsächlich am teilweise drahtseilversicherten Civetta-Normalweg eine große Info-Broschüre zum aktuellen Klettersteigset-Rückruf-Galama. Zufälligerweise ist auf jeder Seite fünfmal das Mammut-Logo abgedruckt! Nach tiefgreifenden Überlegungen haben wir uns schweren Herzens entschieden sicherheitshalber besser gleich aufs fachgerechte Klettersteigset zu verzichten.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8622" target="_blank" title="">33-P1320251.JPG</a> (Größe: 218,58 KB / Downloads: 809)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> ob man hier wohl auch ohne fachgerechtes Klettersteigset drüber darf?!? <!-- start: smilie --><br />
<img src="https://forum.rocksports.de/images/smilies/tongue.png" alt="Tongue" title="Tongue" class="smilie smilie_5" /><br />
<!-- end: smilie --><br />
<br />
Wenig später erreichen wir gegen 18:00 Uhr den Bereich der Coldai-Hütte und machen uns gleich an den Weiterweg zur Tissi-Hütte, den am nächsten Tag sollten wir ein großartiges Rendezvous mit der <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.rocksports.de/forum/showthread.php?tid=844" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">„Solleder“ in der Civetta Nordwestwand</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --> haben…<br />
<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8623" target="_blank" title="">34-P1320255.JPG</a> (Größe: 152,83 KB / Downloads: 802)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Coldai-Hütte und Monte Pelmo<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8624" target="_blank" title="">35-P1000720.JPG</a> (Größe: 167,81 KB / Downloads: 941)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> der Torre di Valgrande leuchtet im Abendlicht<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Torre di Valgrande (2715 m) – “Carlesso”: </span><br />
- 1. Begehung: Raffaele Carlesso und Mario Menti vom 15. bis zum 17. August 1936 <br />
- 2. Begehung: Lino Lacedelli und Luigi Ghedina 06.09.1949 (nach einem vorherigen Versuch mit spektakulären Sturz von Lacedelli)<br />
- 3. Begehung: Jean Couzy und Armando Da Roit 07.-08.08.1951<br />
- 4. Begehung / 1.Damenbegehung: Georges und Sonia Livanos und Robert Gabriel 03.-05.09.1951<br />
- 6. Begehung: Toni Hiebeler und Ulli Wyss 06.-07.07.1952<br />
- 8. Begehung: Cesare Maestri und Marino Stenico 03.09.1952<br />
- 11. Begehung: Andrea Oggioni und Josve Aiazzi 11.08.1953<br />
<br />
- 1. Winterbegehung: Herbert Baumgärtner und Georg Ehmann 27.-31.12.1957<br />
- 1. Alleinbegehung: Claude Barbier 01.09.1961<br />
- 1. Winter-Alleinbegehung: Nico Rizzotto 18.-20.03.2004<br />
<br />
- Schwierigkeit: VI+, vereinzelte Stelle A0, sowie zwei Passagen A1 (oder eben VIII+ und VII)<br />
- Felsqualität: bis auf die 4. Seillänge bester und auch gut ausgeräumter Dolomitenfels<br />
- Absicherung: Die Route kann sowohl bei den Standplätzen wie auch bei den Zwischensicherungen als gut eingerichtet betrachtete werden. Cams und Keile können sehr gut eingesetzt werden. Insbesondere auch für einen Freikletterversuch in der Schlüsselstelle kann man in den Rissen des Daches mehrere gute Cams unterbringen.<br />
- Wandhöhe: 400 mH<br />
- Kletterzeit: 5-6 h<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Materialempfehlung:</span><br />
- 50 m Doppelseil<br />
- 12-14 Exen <br />
- 6-8 Bandschlingen<br />
- 1 Satz Keile<br />
- 1 Satz Cams: 0.3 bis 3<br />
- Fifi und Leiter bei technischer Kletterei im Dach sicher hilfreich aber nicht unbedingt nötig<br />
- Hammer und Haken derzeit nicht zwingend nötig<br />
- das sonstige, übliche Stand- und Abseilmaterial<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kletterführer / Topos:</span><br />
Dolomiten: Routen und Erlebnisse<br />
1. deutsche Auflage 2007<br />
Versante Sud<br />
Ivo Rabanser, Orietta Bonaldo<br />
<br />
AV-Führer Dolomiten Civettagruppe (vergriffen)<br />
3. Auflage 1981<br />
Bergverlag Rudolf Rother<br />
Andreas Kubin<br />
<br />
Dolomiten vertikal, Band Süd<br />
3. Auflage 2005<br />
Loboedition<br />
Stefan Wagenhals &amp; Freunde<br />
<br />
Im extremen Fels<br />
2. Auflage 1977<br />
Walter Pause, Jürgen Winkler<br />
<br />
diverse weitere sehr gute Wandbilder und Topos sind im Internet zu finden<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">AV-Karten: </span><br />
Tabacco Karte Nr. 15<br />
Marmolada-Pelmo-Civetta-Moiazza<br />
1:25000<br />
<br />
<br />
Viele Grüße<br />
Florian und Tobias]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Marmolada Punta Rocca - Gogna (VII, VI-A0, 800 mH), Dolomiten 11.08.13]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=838</link>
			<pubDate>Sat, 17 Aug 2013 08:24:45 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=7">Tobias</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=838</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„In der ersten Ausgabe dieses Kletterbuches (1970) war die berühmte Marmolada mit der „Solda“-Führe der Südwestwand (VI, A2) und der „Vinatzer-Castiglioni“-Führe der Südwand vertreten – beide 1936 erkämpft. Inzwischen sind sich die Spitzenkletterer unserer Zeit einig, daß bei einer „Schönheitswahl“ eigentlich der neuen, erst 1970 gemachten „Gogna“-Führe der Kranz gebühre“<br />
<br />
„Pit Schubert meint: „… mit Abstand die schönste Route an der Marmolada…!“   Pit Schubert, dem zusammen mit dem großartigen Kletterer Klaus Werner die 4. Begehung glückte, spricht allen Ernstes von einem „sagenhafte interessanten“ Anstieg und wundert sich, daß diese klassische Möglichkeit so lange Zeit verborgen blieb.“</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aus: Walter Pause - im extremen Fels. </span><br />
<br />
<br />
Soweit mal die Zitate aus dem Pause-Buch. Unsere Meinung fällt dagegen deutlich differenzierter aus. Bei mir war es die erste Tour an der hochgelobten Marmolada-Südwand und ich muss sagen, wenn ich es absolut und bezogen auf meine bisherigen Klettertouren betrachtete, war ich eher etwas enttäuscht! Den anscheinend so exzellenten Marmoladafels konnte ich bezogen auf eine 800 m Wand nur manchmal nachvollziehen. Der Eindruck von der Tour ist mehrheitlich geprägt von kleinsplittrigem und oft einfach etwas brüchigem Fels. Nicht dass es jetzt für Florian und mich ein Problem darstellte, aber wer hier einsteigt sollte mit kleinsplittrigem Fels umzugehen wissen. Vielleicht liegt mein Eindruck aber auch daran, dass ich mit viel zu hohen Erwartungen hier angerückt bin und wer mit hohen Erwartungen an eine Sache herangeht kann ja bekanntermaßen oft nur Enttäuscht werden. Es ist eben doch eine ganz klassische Tour auch wenn sie erst 1970 erstbegangen wurde. Florian, der mit der „Vinatzer“ und dem „Weg durch den Fisch“ durchaus Vergleiche anstellen kann, empfand die „Vinatzer“ als definitiv schöner. Da ich ja aber selber noch keinen direkten Vergleich zu anderen Marmolada-Touren habe möchte ich auch nicht weiter „rumnörgeln“ und natürlich war diese, meine erste, Marmolada Südwandtour ein großartiges Erlebnis, in einer der großen Wände unserer Alpen. Da wir erst gegen 08:30 Uhr eingestiegen sind galt es mal wieder Gas zu geben, denn natürlich wollten wir mit der Bahn zu Tale fahren. Nach 6h 45min Kletterzeit standen wir auf der Punta Rocca und es reichte noch locker zur Bahn welche derzeit in der Hochsaison bis 16:30 Uhr fährt.<br />
<br />
Bis wir allerdings schlussendlich am Sonntagmorgen von Malga Ciapela zur Marmolada Südwand aufgestiegen und schließlich auch eingestiegen sind hatten wir eine kleine Odyssee hinter uns. Zunächst sollte es übers Wochenende für drei Tage nach Chamonix gehen, bestes und stabiles Wetter für ganz große Touren war vorhergesagt. Soweit der Plan, blöd nur wenn es am Donnerstag und Freitag massiv schneit. Also Planänderung, wir fahren, bei mir lediglich 1,5 Tage nach der <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.rocksports.de/forum/showthread.php?tid=837" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">Hasse-Brandler an der Großen Zinne</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url -->, wieder in die Dolomiten, auch dort laut Südtiroler Wetterbericht bestes stabiles Wetter:  Super gehen wir eine der großen Civetta-Touren an. Doch was ist das, es regnet den ganzen Freitagabend in Strömen und das stundenlang. Civetta unter diesen Umständen sicher keine ideale Idee, also nächste Planänderung fahren wir an die Marmolada, die trocknet morgen bei bestem Wetter am schnellsten ab. Leider hat es aber erst gegen 03:30 Uhr zu regnen aufgehört, doch mit ungebremster Motivation und da die Hoffnung ja bekanntermaßen zuletzt stirbt bolzen wir den langen Weg von Malga Ciapela und die fast 1000 Hm in 1h 45 min nach oben bis zum Einstieg. Doch das Wetter machte keinerlei Anstalten sich zu Ändern und es war grauer denn je. Als es schließlich wieder zu regen beginnt müssten schweren Herzens einsehen, das heute entgegen den Wettervorhersagen kein Tag für solche Wände ist. So trotten wir unverrichteter Dinge hinunter sind am frühen Morgen wieder am Auto und würden am liebsten gleich in die nächste Bar. Am Nachmittag, bin inzwischen passablerem Wetter, landen wir dann aber doch noch am Fels und klettern eine paar Seillängen in der äußerst anspruchsvollen da Pozzo Tour „Compagni di merenda“ (VIII+/IX-) am 3. Tofana Südwandpfeiler. Nach Pizza und Bier geht es am Abend wieder zurück nach Malga Ciapela und da es am Samstag schon so schön war wiederholen wir am Sonntag den netten Morgenspaziergang bis zum „Gogna-Einstieg“, diesmal allerdings nicht umsonst…<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8469" target="_blank" title="">01-P1310607.JPG</a> (Größe: 128,62 KB / Downloads: 947)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> morgendlicher Aufstieg über die Falier-Hütte zum Einstieg<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8470" target="_blank" title="">02-P1310608.JPG</a> (Größe: 130,1 KB / Downloads: 956)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Marmolada Südwand über der Malga d´ Ombretta<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8471" target="_blank" title="">03-P1310611.JPG</a> (Größe: 221,97 KB / Downloads: 1204)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Rifugio Falier (2074 m)<br />
<br />
Nach einigem hin, her, hoch und runter stehen wir also nun am Sonntagmorgen bei bestem aber sehr kaltem Wetter wieder am „Gogna“ Einstieg. Die Temperaturen waren alles andere als hochsommerlich. Unten am Auto in Malga Ciapela hatte es 5°C!!! Dementsprechend verhielten sich auch die doch reichlich vorhandenen Marmolada Südwandaspiranten, welche frühmorgens an der Falier-Hütte aufgebrochen sind, denn keiner kam scheinbar so recht in die Puschen. Drei Seilschaften haben ihre geplanten Touren gleich ganz abgeblasen und kamen uns entgegen. Obwohl inzwischen schon nach 08:00 Uhr waren die anderen Seilschaften in der Vinatzer, den Moderne Zeiten und der Gogna noch nicht sehr weit. Als letzte Seilschaft klettern auch wir dann gegen 08:30 Uhr los. Natürlich nicht unbedingt die beste Zeit um in eine Marmolada Südwandtour einzusteigen. In Anbetracht der Temperaturen aber sicher angenehm früher in der Sonne und zudem wissen wir dass wir im V. und VI. Grad schnell und viel am langen Seil klettern können. So sehen wir der letzten Bahn recht gelassen entgegen.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8472" target="_blank" title="">04-P1000317.JPG</a> (Größe: 261,68 KB / Downloads: 5543)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Marmolada Punta Rocca - Gogna<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8473" target="_blank" title="">05-P1310547.JPG</a> (Größe: 203,66 KB / Downloads: 1249)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> zum Vergleich … so sah es am Samstagmorgen hier aus … auch mal schön zu sehen ;-)<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8474" target="_blank" title="">06-P1000321.JPG</a> (Größe: 68,23 KB / Downloads: 7268)
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8475" target="_blank" title="">07-P1000322.JPG</a> (Größe: 45,12 KB / Downloads: 7247)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Die ersten beiden Seillängen (III) auf eine Art Vorbau klettert man am besten noch seilfrei. Danach geht es gleich mal zu Sache und es folgt eine der strengeren Seillängen dieser Tour. Durch den Kamin (VI) ist am Tag zuvor noch ein regelrechter Wasserfall gerauscht, heute jedoch fast komplett trocken. Noch klettern auch wir im Schatten und es gibt ordentlich kalte Finger. Die zweite Seillänge zwar laut Topo nur V+ doch hier wird man sich umsehen und man muss schwer auf glatter Platte queren.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8476" target="_blank" title="">08-P1310630.JPG</a> (Größe: 321,9 KB / Downloads: 1313)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->am Vorbau<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8477" target="_blank" title="">09-P1310636.JPG</a> (Größe: 217,58 KB / Downloads: 1534)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> der Kamin (VI) zu Beginn<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8478" target="_blank" title="">10-P1310640.JPG</a> (Größe: 246,76 KB / Downloads: 1568)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Plattenquergang (V+ ?)<br />
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<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8479" target="_blank" title="">11-P1000327.JPG</a> (Größe: 300,24 KB / Downloads: 1218)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> endlich Sonne…<br />
<br />
Das Gelände wird nach diesen beiden Seillängen insgesamt deutlich leichter, angenehmer und wir können Fahrt aufnehmen. Die nächsten Seillängen folgen am langen Seil und ich klettere vor bis wir auf die Seilschaft vor uns stoßen. Kurzer Vorstiegswechsel und weiter geht es, das Gelände ist überholfreudig und Florian düst an den beiden vorbei und gleich weiter ein paar Seillängen bis zur steileren Rissseillänge (V) vor dem großen Kamin. Komischerweise beginnt die andere Seilschaft ohne offensichtliche Probleme direkt nach dem Überholmanöver mit abseilen. Ich hoffe jetzt ja mal nicht dass dies mit uns zu hatte.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8480" target="_blank" title="">12-P1310648.JPG</a> (Größe: 305,03 KB / Downloads: 1179)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im unteren Teil<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8481" target="_blank" title="">13-P1310654.JPG</a> (Größe: 244,71 KB / Downloads: 1369)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im unteren Teil<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8482" target="_blank" title="">14-P1310656.JPG</a> (Größe: 298,15 KB / Downloads: 1172)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im unteren Teil / rechtsoben ist schon der große Kamin erkennbar<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8483" target="_blank" title="">15-P1000331.JPG</a> (Größe: 288,75 KB / Downloads: 1183)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im unteren Teil<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8484" target="_blank" title="">16-P1000335.JPG</a> (Größe: 187,26 KB / Downloads: 1156)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Risseillänge vor dem großen Kamin<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8485" target="_blank" title="">17-P1310661.JPG</a> (Größe: 244,92 KB / Downloads: 1198)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> am Ende der Rissseillänge<br />
<br />
Es folgt nun also der große und aufgrund seiner oftmaligen Nässe bekannte Kamin. Etwas Duschgang bekommen wir aber nur auf den ersten leichten 10 m ab. Danach ist es zwar nicht mehr nass aber klamm ist da schon alles. So richtig kaminmäßig klettert man eigentlich nur auf 2 m, der Rest ist eher fordernde Risskletterei (VI) in feuchtelndem Fels bei spärlicher Absicherung. Nach einer weiteren Seillänge (III-IV) steht man auf dem großen Südwandband und quert einige Meter nach rechts zu guten Biwakplätzen und dem Beginn des oberen Teils. Bis hierher haben wir ca. 3 h 45 min gebraucht und es ist schon 12:15 Uhr. Da wir ja nicht genau wissen was uns im oberen Teil noch Erwarten kann also kein Grund zur Entspannung. Noch sind keine anderen Seilschaften zusehen, weder aus der „Vinatzer“ noch aus der „Moderne Zeiten“.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8486" target="_blank" title="">18-P1310665.JPG</a> (Größe: 315,4 KB / Downloads: 1603)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> noch im Duschbereich<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8487" target="_blank" title="">19-P1310668.JPG</a> (Größe: 274,61 KB / Downloads: 1118)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> danach fordernde Risskletterei (VI) bei spärlicher Absicherung<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8488" target="_blank" title="">20-P1310671.JPG</a> (Größe: 280,89 KB / Downloads: 1163)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> auf dem großen Südwandband<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8489" target="_blank" title="">21-P1310670.JPG</a> (Größe: 341,09 KB / Downloads: 1138)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> in diesem Bereich diverse gute Biwakplätze<br />
<br />
Mit der ersten Seillänge vom Band weg folgt die Schlüsselseillänge der „Gogna“. Auf dieser Seiilänge nach dem Band sind die Touren „Gogna“ und „Moderne Zeiten“ ganz nahe beieinander und wo genau welche Tour verläuft war uns auf die schnelle und unter Zeitdruck nicht ganz klar. Die mitgeführten Topos waren irgendwie auch nicht ganz eindeutig. Nach nochmaligem Topo und Bilder Studium zuhause im Wohnzimmer glaube ich aber inzwischen das wir versehentlich auf dieser ersten Seillänge nach dem Band in die „Moderen Zeiten“ gerutscht sind. Laut Giordani-Führer beide Längen 6b+ von dem her auch nicht so dramatisch, aber ärgerlich. Vom Stand nach dieser Seillänge ist erstmals der komplette obere Plattenwandbereich einsehbar, durch den auch die berühmten Nachbarn „Moderne Zeiten“ und der „Messnerausstieg“ zur „Vinatzer“ führen. Inzwischen ist auch die erste Seilschaft aus den „Tempi Moderni“ aufs Band ausgestiegen.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8490" target="_blank" title="">22-P1310680.JPG</a> (Größe: 154,73 KB / Downloads: 1355)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Seillänge nach dem Band, vermutlich aber in Moderne Zeiten<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8491" target="_blank" title="">23-P1000352.JPG</a> (Größe: 263,8 KB / Downloads: 1203)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> durch diese Plattenwand ziehen die „Moderne Zeiten“ und der „Messnerausstieg“<br />
<br />
Vom Stand nach dieser Seillänge zieht die „Gogna“ diagonal nach links oben, immer auf einen markanten Absatz auf der Gratkante zu. Das Gelände ist sehr dankbar und es folgen 4-5 Seillängen (je nach Topo) am langen Seil bis zur Scharte. Teilweise ganz herrliche und schön zu kletternde Platten mit Löchern und Rissen wie man es sich vorstellt. <br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8492" target="_blank" title="">24-P1000355.JPG</a> (Größe: 242,73 KB / Downloads: 1244)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> auf dem Weg zur Gratkante<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8493" target="_blank" title="">25-P1000359.JPG</a> (Größe: 189,17 KB / Downloads: 1122)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Gratkante erreicht<br />
<br />
Ab nun geht es immer mehr oder weniger direkt an der Gratkante entlang und der Fels ist wie auf den Bildern gut zu erkennen mehrheitlich kleinsplittrig. Die Schwierigkeiten liegen durchwegs im Bereich V und VI, wobei schon die eine oder andere Nuss zu knacken ist.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8494" target="_blank" title="">26-P1310692.JPG</a> (Größe: 203,28 KB / Downloads: 1103)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im oberen Teil direkt auf der Pfeilerkante<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8495" target="_blank" title="">27-P1000365.JPG</a> (Größe: 303,62 KB / Downloads: 1156)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im oberen Teil direkt auf der Pfeilerkante<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8496" target="_blank" title="">28-P1000367.JPG</a> (Größe: 220,84 KB / Downloads: 1112)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im oberen Teil direkt auf der Pfeilerkante<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8497" target="_blank" title="">29-P1310702.JPG</a> (Größe: 316,86 KB / Downloads: 1123)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im oberen Teil direkt auf der Pfeilerkante<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8498" target="_blank" title="">30-P1310706.JPG</a> (Größe: 203,45 KB / Downloads: 1050)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im oberen Teil direkt auf der Pfeilerkante<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8499" target="_blank" title="">31-P1310717.JPG</a> (Größe: 223 KB / Downloads: 1083)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im oberen Teil direkt auf der Pfeilerkante<br />
<br />
Nach 6 h 45 min Kletterzeit stehen wir gegen 15:15 Uhr am Gipfel der Marmolada Punta Rocca (3309 m) und freuen uns über die durchstiegene Tour und vor allem darüber dass wir wohl ohne Probleme noch mit der Bahn nach Malga Ciapela hinunter fahren können. <br />
<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> On Top of Marmolada Punta Rocca (3309 m)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8501" target="_blank" title="">33-P1000374.JPG</a> (Größe: 194,9 KB / Downloads: 1342)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick zum Hautgipfel Marmolada Punta Penia (3343 m)<br />
<br />
Vom Gipfel unschwierig einige Meter abklettern und absteigen bis man auf dem Schnee fast waagerecht zur Seilbahnstation rüber queren kann. Die Talfahrt kostete derzeit 18€ p. P. (Stand August 2013). Einen tollen Anblick bietet uns noch die von einer italienischen Gruppe aufgebaute Highline unweit der Seilbahnstation. Doch was ist dass, wir können kaum unseren Augen trauen, es ist Mitte August und da sind tatsächlich drei Leute mit voller Skihochtourenausrüstung hier oben!!! Nun gut jedem das seine, aber wegen den paar Metern Schnee das ganze Gerödel hochzuschleppen, ich weiß ja auch nicht…<br />
<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Abstieg von der Punta Rocca rüber zur Seilbahnstation<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8503" target="_blank" title="">35-P1310730.JPG</a> (Größe: 124,49 KB / Downloads: 1017)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Highline unweit der Seilbahnstation<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8504" target="_blank" title="">36-P1310737.JPG</a> (Größe: 288,97 KB / Downloads: 1094)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Highline unweit der Seilbahnstation<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8505" target="_blank" title="">37-P1000383.JPG</a> (Größe: 209,41 KB / Downloads: 1038)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Mitte August: mit Skihochtourenausrüstung an der Marmolada ?!?<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Marmolada Punta Rocca (3309 m) - “Gogna”: </span><br />
- EB:  Alessandro Gogna, A. Dorigatti, A. Giambisi, B. Allemand  27. bis 28. August 1970<br />
- Schwierigkeit: VII in der Schlüsselseillänge. Ansonsten viele Passagen im VI. Grad. Mehrheitlich und anhaltend aber im V. Schwierigkeitsgrad. Es bleibt bis ganz zum Schluss fordernd und eine der schwersten Passagen des oberen Pfeilerkantenteiles kommt ganz zum Schluss.<br />
- Felsqualität: Der so hochgelobte Marmoladafels kommt in dieser Tour bezogen auf 800 m Wandhöhe doch deutlich zu kurz. Der Eindruck von der Tour ist mehrheitlich geprägt von kleinsplittrigem und oft einfach etwas brüchigem Fels.<br />
- Absicherung: Die in beiden Führern (Lobo und Marmolada Südwandführer) erwähnte überaus gute Absicherung konnten wir nicht ganz nachvollziehen. Die Standplätze sind zwar in der Regel alle gut mit 2-3 passablen Normalhaken ausgestattete, aber bei den Zwischensicherungen kann man jetzt definitiv nicht gerade von überaus gut eingenagelt sprechen. Dies mag vielleicht noch in Bezug auf viele andere der wilden Marmolada Touren zu treffen nicht aber als pauschale Aussage! Ein kompletter Satz Cams kann sicher nicht schaden. <br />
- Wandhöhe: 800 m, Kletterlänge ca. 1150 m<br />
- Kletterzeit: 7-9 h<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Materialempfehlung:</span><br />
- 50 m Doppelseil<br />
- 12 Exen <br />
- 5-6 Bandschlingen<br />
- 1 Satz Keile<br />
- 1 Satz Cams: 0.3 bis 3<br />
- das sonstige, übliche Stand- und Abseilmaterial<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kletterführer / Topos:</span><br />
Marmolada South Face<br />
First english edition: July 2008<br />
Versante Sud<br />
Maurizio Giordani<br />
<br />
Dolomiten vertikal, Band Süd <br />
2. Auflage 2005<br />
Loboedition<br />
Stefan Wagenhals &amp; Freunde<br />
<br />
Im extremen Fels<br />
2. Auflage 1977<br />
Walter Pause, Jürgen Winkler<br />
<br />
Weitere Topos gibt es im Internet z.B: bei ramellasergio.it <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.ramellasergio.it/Testo/MARMOLADA/VIA_GOGNA/via_gogna.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">unter diesem Link</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
Wobei einige der tollen Bilder und scheinbar super Topos dieser Homepage mit erheblicher Vorsicht zu genießen sind!!!<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">AV-Karten: </span><br />
Tabacco Karte Nr. 15<br />
Marmolada - Pelmo – Civetta - Moiazza<br />
1:25000<br />
<br />
<br />
Viele Grüße<br />
Florian und Tobias]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„In der ersten Ausgabe dieses Kletterbuches (1970) war die berühmte Marmolada mit der „Solda“-Führe der Südwestwand (VI, A2) und der „Vinatzer-Castiglioni“-Führe der Südwand vertreten – beide 1936 erkämpft. Inzwischen sind sich die Spitzenkletterer unserer Zeit einig, daß bei einer „Schönheitswahl“ eigentlich der neuen, erst 1970 gemachten „Gogna“-Führe der Kranz gebühre“<br />
<br />
„Pit Schubert meint: „… mit Abstand die schönste Route an der Marmolada…!“   Pit Schubert, dem zusammen mit dem großartigen Kletterer Klaus Werner die 4. Begehung glückte, spricht allen Ernstes von einem „sagenhafte interessanten“ Anstieg und wundert sich, daß diese klassische Möglichkeit so lange Zeit verborgen blieb.“</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aus: Walter Pause - im extremen Fels. </span><br />
<br />
<br />
Soweit mal die Zitate aus dem Pause-Buch. Unsere Meinung fällt dagegen deutlich differenzierter aus. Bei mir war es die erste Tour an der hochgelobten Marmolada-Südwand und ich muss sagen, wenn ich es absolut und bezogen auf meine bisherigen Klettertouren betrachtete, war ich eher etwas enttäuscht! Den anscheinend so exzellenten Marmoladafels konnte ich bezogen auf eine 800 m Wand nur manchmal nachvollziehen. Der Eindruck von der Tour ist mehrheitlich geprägt von kleinsplittrigem und oft einfach etwas brüchigem Fels. Nicht dass es jetzt für Florian und mich ein Problem darstellte, aber wer hier einsteigt sollte mit kleinsplittrigem Fels umzugehen wissen. Vielleicht liegt mein Eindruck aber auch daran, dass ich mit viel zu hohen Erwartungen hier angerückt bin und wer mit hohen Erwartungen an eine Sache herangeht kann ja bekanntermaßen oft nur Enttäuscht werden. Es ist eben doch eine ganz klassische Tour auch wenn sie erst 1970 erstbegangen wurde. Florian, der mit der „Vinatzer“ und dem „Weg durch den Fisch“ durchaus Vergleiche anstellen kann, empfand die „Vinatzer“ als definitiv schöner. Da ich ja aber selber noch keinen direkten Vergleich zu anderen Marmolada-Touren habe möchte ich auch nicht weiter „rumnörgeln“ und natürlich war diese, meine erste, Marmolada Südwandtour ein großartiges Erlebnis, in einer der großen Wände unserer Alpen. Da wir erst gegen 08:30 Uhr eingestiegen sind galt es mal wieder Gas zu geben, denn natürlich wollten wir mit der Bahn zu Tale fahren. Nach 6h 45min Kletterzeit standen wir auf der Punta Rocca und es reichte noch locker zur Bahn welche derzeit in der Hochsaison bis 16:30 Uhr fährt.<br />
<br />
Bis wir allerdings schlussendlich am Sonntagmorgen von Malga Ciapela zur Marmolada Südwand aufgestiegen und schließlich auch eingestiegen sind hatten wir eine kleine Odyssee hinter uns. Zunächst sollte es übers Wochenende für drei Tage nach Chamonix gehen, bestes und stabiles Wetter für ganz große Touren war vorhergesagt. Soweit der Plan, blöd nur wenn es am Donnerstag und Freitag massiv schneit. Also Planänderung, wir fahren, bei mir lediglich 1,5 Tage nach der <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.rocksports.de/forum/showthread.php?tid=837" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">Hasse-Brandler an der Großen Zinne</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url -->, wieder in die Dolomiten, auch dort laut Südtiroler Wetterbericht bestes stabiles Wetter:  Super gehen wir eine der großen Civetta-Touren an. Doch was ist das, es regnet den ganzen Freitagabend in Strömen und das stundenlang. Civetta unter diesen Umständen sicher keine ideale Idee, also nächste Planänderung fahren wir an die Marmolada, die trocknet morgen bei bestem Wetter am schnellsten ab. Leider hat es aber erst gegen 03:30 Uhr zu regnen aufgehört, doch mit ungebremster Motivation und da die Hoffnung ja bekanntermaßen zuletzt stirbt bolzen wir den langen Weg von Malga Ciapela und die fast 1000 Hm in 1h 45 min nach oben bis zum Einstieg. Doch das Wetter machte keinerlei Anstalten sich zu Ändern und es war grauer denn je. Als es schließlich wieder zu regen beginnt müssten schweren Herzens einsehen, das heute entgegen den Wettervorhersagen kein Tag für solche Wände ist. So trotten wir unverrichteter Dinge hinunter sind am frühen Morgen wieder am Auto und würden am liebsten gleich in die nächste Bar. Am Nachmittag, bin inzwischen passablerem Wetter, landen wir dann aber doch noch am Fels und klettern eine paar Seillängen in der äußerst anspruchsvollen da Pozzo Tour „Compagni di merenda“ (VIII+/IX-) am 3. Tofana Südwandpfeiler. Nach Pizza und Bier geht es am Abend wieder zurück nach Malga Ciapela und da es am Samstag schon so schön war wiederholen wir am Sonntag den netten Morgenspaziergang bis zum „Gogna-Einstieg“, diesmal allerdings nicht umsonst…<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8469" target="_blank" title="">01-P1310607.JPG</a> (Größe: 128,62 KB / Downloads: 947)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> morgendlicher Aufstieg über die Falier-Hütte zum Einstieg<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8470" target="_blank" title="">02-P1310608.JPG</a> (Größe: 130,1 KB / Downloads: 956)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Marmolada Südwand über der Malga d´ Ombretta<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8471" target="_blank" title="">03-P1310611.JPG</a> (Größe: 221,97 KB / Downloads: 1204)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Rifugio Falier (2074 m)<br />
<br />
Nach einigem hin, her, hoch und runter stehen wir also nun am Sonntagmorgen bei bestem aber sehr kaltem Wetter wieder am „Gogna“ Einstieg. Die Temperaturen waren alles andere als hochsommerlich. Unten am Auto in Malga Ciapela hatte es 5°C!!! Dementsprechend verhielten sich auch die doch reichlich vorhandenen Marmolada Südwandaspiranten, welche frühmorgens an der Falier-Hütte aufgebrochen sind, denn keiner kam scheinbar so recht in die Puschen. Drei Seilschaften haben ihre geplanten Touren gleich ganz abgeblasen und kamen uns entgegen. Obwohl inzwischen schon nach 08:00 Uhr waren die anderen Seilschaften in der Vinatzer, den Moderne Zeiten und der Gogna noch nicht sehr weit. Als letzte Seilschaft klettern auch wir dann gegen 08:30 Uhr los. Natürlich nicht unbedingt die beste Zeit um in eine Marmolada Südwandtour einzusteigen. In Anbetracht der Temperaturen aber sicher angenehm früher in der Sonne und zudem wissen wir dass wir im V. und VI. Grad schnell und viel am langen Seil klettern können. So sehen wir der letzten Bahn recht gelassen entgegen.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8472" target="_blank" title="">04-P1000317.JPG</a> (Größe: 261,68 KB / Downloads: 5543)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Marmolada Punta Rocca - Gogna<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8473" target="_blank" title="">05-P1310547.JPG</a> (Größe: 203,66 KB / Downloads: 1249)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> zum Vergleich … so sah es am Samstagmorgen hier aus … auch mal schön zu sehen ;-)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8474" target="_blank" title="">06-P1000321.JPG</a> (Größe: 68,23 KB / Downloads: 7268)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8475" target="_blank" title="">07-P1000322.JPG</a> (Größe: 45,12 KB / Downloads: 7247)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Die ersten beiden Seillängen (III) auf eine Art Vorbau klettert man am besten noch seilfrei. Danach geht es gleich mal zu Sache und es folgt eine der strengeren Seillängen dieser Tour. Durch den Kamin (VI) ist am Tag zuvor noch ein regelrechter Wasserfall gerauscht, heute jedoch fast komplett trocken. Noch klettern auch wir im Schatten und es gibt ordentlich kalte Finger. Die zweite Seillänge zwar laut Topo nur V+ doch hier wird man sich umsehen und man muss schwer auf glatter Platte queren.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8476" target="_blank" title="">08-P1310630.JPG</a> (Größe: 321,9 KB / Downloads: 1313)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->am Vorbau<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8477" target="_blank" title="">09-P1310636.JPG</a> (Größe: 217,58 KB / Downloads: 1534)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> der Kamin (VI) zu Beginn<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8478" target="_blank" title="">10-P1310640.JPG</a> (Größe: 246,76 KB / Downloads: 1568)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Plattenquergang (V+ ?)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8479" target="_blank" title="">11-P1000327.JPG</a> (Größe: 300,24 KB / Downloads: 1218)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> endlich Sonne…<br />
<br />
Das Gelände wird nach diesen beiden Seillängen insgesamt deutlich leichter, angenehmer und wir können Fahrt aufnehmen. Die nächsten Seillängen folgen am langen Seil und ich klettere vor bis wir auf die Seilschaft vor uns stoßen. Kurzer Vorstiegswechsel und weiter geht es, das Gelände ist überholfreudig und Florian düst an den beiden vorbei und gleich weiter ein paar Seillängen bis zur steileren Rissseillänge (V) vor dem großen Kamin. Komischerweise beginnt die andere Seilschaft ohne offensichtliche Probleme direkt nach dem Überholmanöver mit abseilen. Ich hoffe jetzt ja mal nicht dass dies mit uns zu hatte.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8480" target="_blank" title="">12-P1310648.JPG</a> (Größe: 305,03 KB / Downloads: 1179)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im unteren Teil<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8481" target="_blank" title="">13-P1310654.JPG</a> (Größe: 244,71 KB / Downloads: 1369)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im unteren Teil<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8482" target="_blank" title="">14-P1310656.JPG</a> (Größe: 298,15 KB / Downloads: 1172)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im unteren Teil / rechtsoben ist schon der große Kamin erkennbar<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8483" target="_blank" title="">15-P1000331.JPG</a> (Größe: 288,75 KB / Downloads: 1183)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im unteren Teil<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8484" target="_blank" title="">16-P1000335.JPG</a> (Größe: 187,26 KB / Downloads: 1156)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Risseillänge vor dem großen Kamin<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8485" target="_blank" title="">17-P1310661.JPG</a> (Größe: 244,92 KB / Downloads: 1198)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> am Ende der Rissseillänge<br />
<br />
Es folgt nun also der große und aufgrund seiner oftmaligen Nässe bekannte Kamin. Etwas Duschgang bekommen wir aber nur auf den ersten leichten 10 m ab. Danach ist es zwar nicht mehr nass aber klamm ist da schon alles. So richtig kaminmäßig klettert man eigentlich nur auf 2 m, der Rest ist eher fordernde Risskletterei (VI) in feuchtelndem Fels bei spärlicher Absicherung. Nach einer weiteren Seillänge (III-IV) steht man auf dem großen Südwandband und quert einige Meter nach rechts zu guten Biwakplätzen und dem Beginn des oberen Teils. Bis hierher haben wir ca. 3 h 45 min gebraucht und es ist schon 12:15 Uhr. Da wir ja nicht genau wissen was uns im oberen Teil noch Erwarten kann also kein Grund zur Entspannung. Noch sind keine anderen Seilschaften zusehen, weder aus der „Vinatzer“ noch aus der „Moderne Zeiten“.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8486" target="_blank" title="">18-P1310665.JPG</a> (Größe: 315,4 KB / Downloads: 1603)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> noch im Duschbereich<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8487" target="_blank" title="">19-P1310668.JPG</a> (Größe: 274,61 KB / Downloads: 1118)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> danach fordernde Risskletterei (VI) bei spärlicher Absicherung<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8488" target="_blank" title="">20-P1310671.JPG</a> (Größe: 280,89 KB / Downloads: 1163)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> auf dem großen Südwandband<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8489" target="_blank" title="">21-P1310670.JPG</a> (Größe: 341,09 KB / Downloads: 1138)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> in diesem Bereich diverse gute Biwakplätze<br />
<br />
Mit der ersten Seillänge vom Band weg folgt die Schlüsselseillänge der „Gogna“. Auf dieser Seiilänge nach dem Band sind die Touren „Gogna“ und „Moderne Zeiten“ ganz nahe beieinander und wo genau welche Tour verläuft war uns auf die schnelle und unter Zeitdruck nicht ganz klar. Die mitgeführten Topos waren irgendwie auch nicht ganz eindeutig. Nach nochmaligem Topo und Bilder Studium zuhause im Wohnzimmer glaube ich aber inzwischen das wir versehentlich auf dieser ersten Seillänge nach dem Band in die „Moderen Zeiten“ gerutscht sind. Laut Giordani-Führer beide Längen 6b+ von dem her auch nicht so dramatisch, aber ärgerlich. Vom Stand nach dieser Seillänge ist erstmals der komplette obere Plattenwandbereich einsehbar, durch den auch die berühmten Nachbarn „Moderne Zeiten“ und der „Messnerausstieg“ zur „Vinatzer“ führen. Inzwischen ist auch die erste Seilschaft aus den „Tempi Moderni“ aufs Band ausgestiegen.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8490" target="_blank" title="">22-P1310680.JPG</a> (Größe: 154,73 KB / Downloads: 1355)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Seillänge nach dem Band, vermutlich aber in Moderne Zeiten<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8491" target="_blank" title="">23-P1000352.JPG</a> (Größe: 263,8 KB / Downloads: 1203)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> durch diese Plattenwand ziehen die „Moderne Zeiten“ und der „Messnerausstieg“<br />
<br />
Vom Stand nach dieser Seillänge zieht die „Gogna“ diagonal nach links oben, immer auf einen markanten Absatz auf der Gratkante zu. Das Gelände ist sehr dankbar und es folgen 4-5 Seillängen (je nach Topo) am langen Seil bis zur Scharte. Teilweise ganz herrliche und schön zu kletternde Platten mit Löchern und Rissen wie man es sich vorstellt. <br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8492" target="_blank" title="">24-P1000355.JPG</a> (Größe: 242,73 KB / Downloads: 1244)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> auf dem Weg zur Gratkante<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8493" target="_blank" title="">25-P1000359.JPG</a> (Größe: 189,17 KB / Downloads: 1122)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Gratkante erreicht<br />
<br />
Ab nun geht es immer mehr oder weniger direkt an der Gratkante entlang und der Fels ist wie auf den Bildern gut zu erkennen mehrheitlich kleinsplittrig. Die Schwierigkeiten liegen durchwegs im Bereich V und VI, wobei schon die eine oder andere Nuss zu knacken ist.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8494" target="_blank" title="">26-P1310692.JPG</a> (Größe: 203,28 KB / Downloads: 1103)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im oberen Teil direkt auf der Pfeilerkante<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8495" target="_blank" title="">27-P1000365.JPG</a> (Größe: 303,62 KB / Downloads: 1156)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im oberen Teil direkt auf der Pfeilerkante<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8496" target="_blank" title="">28-P1000367.JPG</a> (Größe: 220,84 KB / Downloads: 1112)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im oberen Teil direkt auf der Pfeilerkante<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8497" target="_blank" title="">29-P1310702.JPG</a> (Größe: 316,86 KB / Downloads: 1123)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im oberen Teil direkt auf der Pfeilerkante<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8498" target="_blank" title="">30-P1310706.JPG</a> (Größe: 203,45 KB / Downloads: 1050)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im oberen Teil direkt auf der Pfeilerkante<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8499" target="_blank" title="">31-P1310717.JPG</a> (Größe: 223 KB / Downloads: 1083)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im oberen Teil direkt auf der Pfeilerkante<br />
<br />
Nach 6 h 45 min Kletterzeit stehen wir gegen 15:15 Uhr am Gipfel der Marmolada Punta Rocca (3309 m) und freuen uns über die durchstiegene Tour und vor allem darüber dass wir wohl ohne Probleme noch mit der Bahn nach Malga Ciapela hinunter fahren können. <br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8500" target="_blank" title="">32-P1000379.JPG</a> (Größe: 117,46 KB / Downloads: 1150)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> On Top of Marmolada Punta Rocca (3309 m)<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8501" target="_blank" title="">33-P1000374.JPG</a> (Größe: 194,9 KB / Downloads: 1342)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick zum Hautgipfel Marmolada Punta Penia (3343 m)<br />
<br />
Vom Gipfel unschwierig einige Meter abklettern und absteigen bis man auf dem Schnee fast waagerecht zur Seilbahnstation rüber queren kann. Die Talfahrt kostete derzeit 18€ p. P. (Stand August 2013). Einen tollen Anblick bietet uns noch die von einer italienischen Gruppe aufgebaute Highline unweit der Seilbahnstation. Doch was ist dass, wir können kaum unseren Augen trauen, es ist Mitte August und da sind tatsächlich drei Leute mit voller Skihochtourenausrüstung hier oben!!! Nun gut jedem das seine, aber wegen den paar Metern Schnee das ganze Gerödel hochzuschleppen, ich weiß ja auch nicht…<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8502" target="_blank" title="">34-P1310727.JPG</a> (Größe: 197,05 KB / Downloads: 1065)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Abstieg von der Punta Rocca rüber zur Seilbahnstation<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8503" target="_blank" title="">35-P1310730.JPG</a> (Größe: 124,49 KB / Downloads: 1017)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Highline unweit der Seilbahnstation<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8504" target="_blank" title="">36-P1310737.JPG</a> (Größe: 288,97 KB / Downloads: 1094)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Highline unweit der Seilbahnstation<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8505" target="_blank" title="">37-P1000383.JPG</a> (Größe: 209,41 KB / Downloads: 1038)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Mitte August: mit Skihochtourenausrüstung an der Marmolada ?!?<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Marmolada Punta Rocca (3309 m) - “Gogna”: </span><br />
- EB:  Alessandro Gogna, A. Dorigatti, A. Giambisi, B. Allemand  27. bis 28. August 1970<br />
- Schwierigkeit: VII in der Schlüsselseillänge. Ansonsten viele Passagen im VI. Grad. Mehrheitlich und anhaltend aber im V. Schwierigkeitsgrad. Es bleibt bis ganz zum Schluss fordernd und eine der schwersten Passagen des oberen Pfeilerkantenteiles kommt ganz zum Schluss.<br />
- Felsqualität: Der so hochgelobte Marmoladafels kommt in dieser Tour bezogen auf 800 m Wandhöhe doch deutlich zu kurz. Der Eindruck von der Tour ist mehrheitlich geprägt von kleinsplittrigem und oft einfach etwas brüchigem Fels.<br />
- Absicherung: Die in beiden Führern (Lobo und Marmolada Südwandführer) erwähnte überaus gute Absicherung konnten wir nicht ganz nachvollziehen. Die Standplätze sind zwar in der Regel alle gut mit 2-3 passablen Normalhaken ausgestattete, aber bei den Zwischensicherungen kann man jetzt definitiv nicht gerade von überaus gut eingenagelt sprechen. Dies mag vielleicht noch in Bezug auf viele andere der wilden Marmolada Touren zu treffen nicht aber als pauschale Aussage! Ein kompletter Satz Cams kann sicher nicht schaden. <br />
- Wandhöhe: 800 m, Kletterlänge ca. 1150 m<br />
- Kletterzeit: 7-9 h<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Materialempfehlung:</span><br />
- 50 m Doppelseil<br />
- 12 Exen <br />
- 5-6 Bandschlingen<br />
- 1 Satz Keile<br />
- 1 Satz Cams: 0.3 bis 3<br />
- das sonstige, übliche Stand- und Abseilmaterial<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kletterführer / Topos:</span><br />
Marmolada South Face<br />
First english edition: July 2008<br />
Versante Sud<br />
Maurizio Giordani<br />
<br />
Dolomiten vertikal, Band Süd <br />
2. Auflage 2005<br />
Loboedition<br />
Stefan Wagenhals &amp; Freunde<br />
<br />
Im extremen Fels<br />
2. Auflage 1977<br />
Walter Pause, Jürgen Winkler<br />
<br />
Weitere Topos gibt es im Internet z.B: bei ramellasergio.it <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.ramellasergio.it/Testo/MARMOLADA/VIA_GOGNA/via_gogna.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">unter diesem Link</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
Wobei einige der tollen Bilder und scheinbar super Topos dieser Homepage mit erheblicher Vorsicht zu genießen sind!!!<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">AV-Karten: </span><br />
Tabacco Karte Nr. 15<br />
Marmolada - Pelmo – Civetta - Moiazza<br />
1:25000<br />
<br />
<br />
Viele Grüße<br />
Florian und Tobias]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Große Zinne - Hasse Brandler (VIII+ / VI A2, 550 mH), Dolomiten 07.08.13]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=837</link>
			<pubDate>Tue, 13 Aug 2013 16:00:07 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=7">Tobias</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=837</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Vom 6. bis zum 10. Juli 1958 ist es dann endlich soweit: Dietrich Hasse, Lothar Brandler, Jörg Lehne und Siegfried Löw vollbringen das, was seinerzeit als eine der hervorragensten Unternehmungen in den Dolomiten erachtete wurde. Niemals vorher hatte man gewagt, sich eine Linie durch eine derartig abweisende und überhängende Wand wie diese es war auch nur vorzustellen, geschweige denn sie zu klettern.“</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aus: Ivo Rabanser – Dolomiten: Routen und Erlebnisse. </span><br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Die Entwicklung der modernen Kletterei in den Alpen hat an den Drei Zinnen wie an den beiden Drus am Montblanc ihre schärfsten Zäsuren erfahren. Hier wie dort haben die Besten aus einer erstaunlich kleinen Elite die „äußersten“ Grenzen doch noch einmal höher gesteckt. Weil sich ihr unwahrscheinlicher, an Tollheit grenzender Mut mit sorgfältiger Planung und höchster Besonnenheit verband, konnten sie ihren „Wahnsinn“ widerlegen und ihren neuen Stil legitimieren“</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aus: Walter Pause - im extremen Fels. </span><br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Die Nordwände der Drei Zinnen gehören mit Sicherheit zu den berühmtesten Kletterwänden der Welt. Kein Wunder, dass die Direttissima - also die direkte Linie - mitten durch die mittlere dieser drei Wände ein Superklassiker allerersten Ranges ist. Nicht nur aufgrund ihrer Position - auch wegen der relativ homogenen und anhaltend interessanten Kletterei mit atemberaubend viel Luft unterm Hintern, die selbst in den Dolomiten ihresgleichen sucht, ist die Hasse-Brandler an der Großen Zinne eine der besten Extremklettereien der Alpen.“</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Markus Stadler</span><br />
<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8465" target="_blank" title="">01-P1310414.JPG</a> (Größe: 58,67 KB / Downloads: 3173)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8466" target="_blank" title="">02-DSCN4698.JPG</a> (Größe: 84,78 KB / Downloads: 2879)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8467" target="_blank" title="">03-P1310425.JPG</a> (Größe: 35,63 KB / Downloads: 2903)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8468" target="_blank" title="">04-DSCN4694.JPG</a> (Größe: 82,94 KB / Downloads: 2876)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Mit der Begehung dieses absoluten Megaklassikers ist bei mir natürlich ein großer Traum in Erfüllung gegangen. Zusammen mit Marcel war es letzten Mittwoch soweit und mit der Hasse-Brandler in der Nordwand der Großen Zinne folgte lediglich fünf Tage nach der berühmt-berüchtigten <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.rocksports.de/forum/showthread.php?tid=835" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">„Direkten Nordwand“ des Scheideggwetterhorn</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --> ein weiteres großes Highlight unserer Alpen. Abgeschlossen wurde diese Mega-Woche noch mit einer Begehung der <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.rocksports.de/forum/showthread.php?tid=838" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">„Gogna“ in der Marmolada Südwand</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --> zusammen mit Florian. Viermal Pause-Extrem (Scheideggwetterhorn, Kingspitze, Große Zinne und Marmolada), viermal großartige Erlebnisse und viermal beeindruckende Unternehmungen.<br />
<br />
Vielen, vielen Dank an Marcel und Florian, die diese Woche erst mit ermöglicht haben...<br />
<br />
<br />
Als Tourenbericht möchte ich an dieser Stelle auf den gewohnt perfekten und super geschriebenen und bebilderten Eintrag von Marcel auf seinem Blog verweisen:<br />
<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://mdettling.blogspot.ch/2013/08/drei-zinnen-hasse-brandler-7a.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Zum Bericht unserer Begehung im Blog von Marcel</span></span></span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
Viele Grüße<br />
Marcel und Tobias]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Vom 6. bis zum 10. Juli 1958 ist es dann endlich soweit: Dietrich Hasse, Lothar Brandler, Jörg Lehne und Siegfried Löw vollbringen das, was seinerzeit als eine der hervorragensten Unternehmungen in den Dolomiten erachtete wurde. Niemals vorher hatte man gewagt, sich eine Linie durch eine derartig abweisende und überhängende Wand wie diese es war auch nur vorzustellen, geschweige denn sie zu klettern.“</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aus: Ivo Rabanser – Dolomiten: Routen und Erlebnisse. </span><br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Die Entwicklung der modernen Kletterei in den Alpen hat an den Drei Zinnen wie an den beiden Drus am Montblanc ihre schärfsten Zäsuren erfahren. Hier wie dort haben die Besten aus einer erstaunlich kleinen Elite die „äußersten“ Grenzen doch noch einmal höher gesteckt. Weil sich ihr unwahrscheinlicher, an Tollheit grenzender Mut mit sorgfältiger Planung und höchster Besonnenheit verband, konnten sie ihren „Wahnsinn“ widerlegen und ihren neuen Stil legitimieren“</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aus: Walter Pause - im extremen Fels. </span><br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Die Nordwände der Drei Zinnen gehören mit Sicherheit zu den berühmtesten Kletterwänden der Welt. Kein Wunder, dass die Direttissima - also die direkte Linie - mitten durch die mittlere dieser drei Wände ein Superklassiker allerersten Ranges ist. Nicht nur aufgrund ihrer Position - auch wegen der relativ homogenen und anhaltend interessanten Kletterei mit atemberaubend viel Luft unterm Hintern, die selbst in den Dolomiten ihresgleichen sucht, ist die Hasse-Brandler an der Großen Zinne eine der besten Extremklettereien der Alpen.“</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Markus Stadler</span><br />
<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8465" target="_blank" title="">01-P1310414.JPG</a> (Größe: 58,67 KB / Downloads: 3173)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8466" target="_blank" title="">02-DSCN4698.JPG</a> (Größe: 84,78 KB / Downloads: 2879)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8467" target="_blank" title="">03-P1310425.JPG</a> (Größe: 35,63 KB / Downloads: 2903)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8468" target="_blank" title="">04-DSCN4694.JPG</a> (Größe: 82,94 KB / Downloads: 2876)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Mit der Begehung dieses absoluten Megaklassikers ist bei mir natürlich ein großer Traum in Erfüllung gegangen. Zusammen mit Marcel war es letzten Mittwoch soweit und mit der Hasse-Brandler in der Nordwand der Großen Zinne folgte lediglich fünf Tage nach der berühmt-berüchtigten <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.rocksports.de/forum/showthread.php?tid=835" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">„Direkten Nordwand“ des Scheideggwetterhorn</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --> ein weiteres großes Highlight unserer Alpen. Abgeschlossen wurde diese Mega-Woche noch mit einer Begehung der <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.rocksports.de/forum/showthread.php?tid=838" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">„Gogna“ in der Marmolada Südwand</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --> zusammen mit Florian. Viermal Pause-Extrem (Scheideggwetterhorn, Kingspitze, Große Zinne und Marmolada), viermal großartige Erlebnisse und viermal beeindruckende Unternehmungen.<br />
<br />
Vielen, vielen Dank an Marcel und Florian, die diese Woche erst mit ermöglicht haben...<br />
<br />
<br />
Als Tourenbericht möchte ich an dieser Stelle auf den gewohnt perfekten und super geschriebenen und bebilderten Eintrag von Marcel auf seinem Blog verweisen:<br />
<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://mdettling.blogspot.ch/2013/08/drei-zinnen-hasse-brandler-7a.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Zum Bericht unserer Begehung im Blog von Marcel</span></span></span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
Viele Grüße<br />
Marcel und Tobias]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Rosengartenspitze-Direkte Ostwand "Steger" (VI-, 600 mH, 18 SL),Dolomiten 07.07.13]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=830</link>
			<pubDate>Fri, 12 Jul 2013 13:22:36 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=7">Tobias</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=830</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Im hochalpinen „Gesamtkunstwerk“ der Rosengartengruppe bestimmen zwei höchst gegensätzliche Bilder den Charakter – das eine ist der Anblick der drei wie Filigranwerk aufstrebenden Vajolettürme aus dem „Gartl“, das zweite ist der Anblick der festungsmäßig breit aufgebauten, massiven Ostwand der Rosengartenspitze … aller Ruhm der Gruppe liegt in diesen unvergeßlichen Bildern beschlossen…“<br />
<br />
„… und es kam, abermals eine echte Sensation, der erste extreme Weg direkt in der Fallinie des Hauptgipfels von 1929. Dieser unser Weg, den Hans Steger mit Paula Wiesinger und Freunden am 26. und 27. August erzwangen, gilt noch heute … als eine besonders schöne Freikletterei großen Stiles.“<br />
<br />
„Die Linie ist also nicht nur ideal, auch der Charakter ist einheitlich. Sicher entscheidende Gründe für die Beliebtheit dieser strengen Führe…“</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aus: Walter Pause - im extremen Fels. </span><br />
<br />
<br />
<br />
Nach dem Abendteuer und den Anstrengungen des Vortages im <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.rocksports.de/forum/showthread.php?tid=829" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color"> „Hermann Buhl Gedächtnisweg“ (Hasse/Brandler) an der Rotwand </span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --> sollte es heute bedeutend gemütlicher und überschaubarer zugehen. Da kam die absolut lohnende und empfehlenswerte „Steger“ in der Rosengartenspitze Ostwand gerade recht und nach 5 Seillängen am langen Seil und 3h 30 min war der Ausstieg erreicht. Die Tour bietet schöne Freikletterei auf größtenteils sehr gutem und inzwischen ordentlich ausgeputztem Fels. Unterschätzt werden darf die Tour aber keines falls den die Wand hat nun mal 600 m Wandhöhe welche erstmal geklettert werden wollen und übersichert ist die Tour definitiv auch nicht.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8208" target="_blank" title="">01-P1300045.JPG</a> (Größe: 210,66 KB / Downloads: 2524)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Rosengartenspitze - Ostwand<br />
<br />
Von der Sesselliftstation in Pera di Fassa geht es für 9€ (hin-und zurück) mit dem Bustaxi hinein in den zentralen Teil des Rosengartens und somit in König Laurins Sagenwelt. Bei der Gardecia-Hütte (1950 m) ist Endstation und die ganzen Kletterer vom Frühbus (Abfahrt derzeit 07:00 Uhr) ziehen sofort los Richtung Vajoletthütte. Das Rennen um die besten Startplätze an den Vajolettürme hat für sie begonnen. Nicht aber für uns. Lediglich eine weitere Seilschaft geht auch Richtung Rosengarten Ostwand, steigt aber weiter links vermutlich in die Via Fantasia ein. Nach ca. 45 min war der Einstieg erreicht.<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8209" target="_blank" title="">02-P1300051.JPG</a> (Größe: 332,05 KB / Downloads: 6155)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Rosengartenspitze - Direkte Ostwand „Steger“<br />
<br />
Alle weiteren Angaben beziehen sich auf das sehr gute Topo aus dem Rother Dolomiten Kletterführerführer. Nach dem Vorbau (II, ca. 50 m) beginnt die eigentlich Kletterei bei einem Stand mit zwei Bohrhaken! Unser erster Gedanke war, was geht denn hier, zwei Bohrhaken an einer klassischen alten Dolomitentour, unglaublich. Es blieben dann aber zum Glück auch die einzigen der ganzen Tour. Der vermeintliche Sanierer wurde wahrscheinlich eh nach diesen zwei Bohrhaken entweder gesteinigt oder des Landes verwiesen. Florian fasst die ersten beiden Längen zusammen. Gleich die 2.SL (VI-, 30 m) ist eine der beiden Schlüsselseillängen der ganzen Tour. In steiler Verschneidungskletterei geht es in gelbem Fels nach oben. <br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8210" target="_blank" title="">03-P1300058.JPG</a> (Größe: 281,3 KB / Downloads: 2664)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 1. SL (IV, 25 m)<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8211" target="_blank" title="">04-P1300060.JPG</a> (Größe: 286,9 KB / Downloads: 2004)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 2. SL (VI-, 30 m)<br />
<br />
Mit der 3.SL (VI-, 25m) folgt gleich die zweite der steilen Schlüsselseillängen. Stand beziehe ich aber erst einiges weiter oben.<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8212" target="_blank" title="">05-P1300066.JPG</a> (Größe: 286,97 KB / Downloads: 1621)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 3. SL (VI-, 25 m) - Ausstieg aus dem steilen Teil<br />
<br />
Die schwersten Seillängen liegen hinter uns und der leichtere Mittelteil vor uns. Wir können Fahrt aufnehmen… Wir klettern die Seillängen 5-11 am langen Seil bis Florian unterhalb der Klemmblock-Seillänge mal wieder Stand bezieht. <br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8213" target="_blank" title="">06-P1300073.JPG</a> (Größe: 346,2 KB / Downloads: 1532)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im Bereich der 5. SL<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8214" target="_blank" title="">07-P1300078.JPG</a> (Größe: 306,89 KB / Downloads: 1602)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im Bereich der 7./8. SL die Rampe nach rechts beginnt<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8215" target="_blank" title="">08-P1300080.JPG</a> (Größe: 301,45 KB / Downloads: 1473)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> der Kamin der 10. SL<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8216" target="_blank" title="">09-P1300083.JPG</a> (Größe: 349,05 KB / Downloads: 1664)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> der Kamin der 10. SL<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8217" target="_blank" title="">10-P1300085.JPG</a> (Größe: 313,95 KB / Downloads: 2073)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> mal wieder Stand, der markante Klemmblock (12. SL) ist schon zu erkennen<br />
<br />
Die Seillängen 12-16 steige ich vor und etwas unterhalb der „gelben Wand“, also vor die Ausstiegswand beginnt, wechseln wir nochmal.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8218" target="_blank" title="">11-P1300092.JPG</a> (Größe: 362,44 KB / Downloads: 1944)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> auf der Rampe, die zur gelben Ausstiegswand leitet<br />
<br />
Nun sind es noch zwei sehr gegensätzliche Seillängen bis zum Ausstieg. Die 17.SL (V+, 35 m) bietet schöne Wandkletterei und herrlich strukturiertem Fels. Die 18.SL (V, 40m) dagegen wartete mit einem klassisch dolomitischen tiefen Ausstiegskamin. Bei uns war er etwas feucht, schmierig und sandig. Nun sind es noch gut 100 Hm im leichten Felsgelände (I-II) und der Gipfel der Rosengartenspitze ist erreicht.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8219" target="_blank" title="">12-P1300097.JPG</a> (Größe: 225,92 KB / Downloads: 1375)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die gelbe Ausstiegswand beginnt (ca. 17. SL)<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8220" target="_blank" title="">13-P1300101.JPG</a> (Größe: 322,15 KB / Downloads: 1335)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im Ausstiegskamin 18. SL<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8221" target="_blank" title="">14-P1300103.JPG</a> (Größe: 244,3 KB / Downloads: 1234)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> noch 100 Hm bis zum Gipfel<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8222" target="_blank" title="">15-P1300105.JPG</a> (Größe: 156,15 KB / Downloads: 1226)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> gleich am Gipfel<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8223" target="_blank" title="">16-P1300117.JPG</a> (Größe: 176,45 KB / Downloads: 1200)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick zum weißen Santnerpass und zur Santnerpasshütte<br />
<br />
Der Abstieg erfolgt zunächst absteigend über den Nordgrat bis zur ersten markanten Scharte. Ab dort 3-4 mal 25 m abseilen und die Schlucht liegt hinter einem. <br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8224" target="_blank" title="">17-P1300120.JPG</a> (Größe: 271,18 KB / Downloads: 1169)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Abseilen in der Schlucht nach Nordwesten<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8225" target="_blank" title="">18-P1300121.JPG</a> (Größe: 212,56 KB / Downloads: 1254)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> durch die markante Schlucht geht die Abseilerei<br />
<br />
Vom Santnerpass ging es über noch reichlich vorhandene Altschneefelder zügig zur Gartl-Hütte mit dem bekannten Blick auf die berühmten Vajolettürme. Kurz haben wir noch überlegt die Vajolettürme noch anzuhängen. Bei den vorhandenen Menschenmengen an den Türmen hielt sich die Lust dann aber doch in Grenzen. So richtig vom Glauben  abgefallen sind wir dann aber erst als wir die Menschenschlangen auf dem Wanderweg zur Vajoletthütte hinunter gesehen haben. Das sieht es ja aus wie auf den Bildern vom Everest. Wahnsinn !!!<br />
Gegen 14:00 Uhr sind wir bereits wieder im Bustaxi und ein wunderbares und erlebnisreiches Wochenende mit ca. 1000 Meter Dolomitenwand geht zu Ende.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8226" target="_blank" title="">19-P1300126.JPG</a> (Größe: 173,52 KB / Downloads: 1225)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die Vajolettürme über der Gartlhütte<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8227" target="_blank" title="">20-P1300128.JPG</a> (Größe: 347,58 KB / Downloads: 1174)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Einstiegsbereich an den Vajolettürmen<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8228" target="_blank" title="">21-P1300129.JPG</a> (Größe: 367,49 KB / Downloads: 1305)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> hier geht es ja zu wie am Everest... / Wanderweg zwischen Gartl und Vajoletthütte<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Rosengartenspitze (2981 m) – Direkte Ostwand „Steger”: </span><br />
- EB: Hans Steger und Paula Wiesinger mit F. Masè-Dari und S. Lechner  26.-27.08.1929<br />
- Schwierigkeit: VI- in zwei steilen Seillängen. Im V. Grad vier weitere Seillängen. Der Rest IV und vielfach noch leichter.<br />
- Felsqualität: Insgesamt sehr guter und nicht (mehr) sehr brüchiger Fels da vor allem in den schweren Längen sehr gut ausgeputzt und teilweise schon speckig. Trotzdem gibt es natürlich in einer klassischen 600 m Dolomitenwand auch brüchigere Abschnitte.<br />
- Absicherung: Wenn die richtigen Standplätze gefunden werden sind sie in der Regel mit 2-3 Normalhaken eingerichtet und meist gut mit Cams und Keilen erweiterbar. Ansonsten in den schweren Längen einige aber nicht übermäßig viele Normalhaken. In den leichten Längen sehr wenig fixes Material.<br />
- Wandhöhe: 600m, Kletterlänge ca. 680 m<br />
- Kletterzeit: 6-7 h<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Materialempfehlung:</span><br />
- 50 m Doppelseil<br />
- 12 Exen <br />
- 6 Bandschlingen<br />
- 1 kleiner Satz Keile<br />
- 1 Satz Cams: 0.3 bis 3<br />
- das sonstige, übliche Stand- und Abseilmaterial<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kletterführer / Topos:</span><br />
Kletterführer Dolomiten<br />
4.Auflage 2003<br />
Bergverlag Rother<br />
Anette Köhler, Norbert Memmel<br />
<br />
Dolomiten vertikal, Band Nord<br />
3. Auflage 2008<br />
Loboedition<br />
Stefan Wagenhals &amp; Freunde<br />
<br />
Im extremen Fels<br />
2. Auflage 1977<br />
Walter Pause, Jürgen Winkler<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">AV-Karten: </span><br />
Tabacco Karte Nr. 29<br />
Schlern-Rosengarten-Latemar<br />
1:25000<br />
<br />
<br />
Viele Grüße<br />
Florian und Tobias]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Im hochalpinen „Gesamtkunstwerk“ der Rosengartengruppe bestimmen zwei höchst gegensätzliche Bilder den Charakter – das eine ist der Anblick der drei wie Filigranwerk aufstrebenden Vajolettürme aus dem „Gartl“, das zweite ist der Anblick der festungsmäßig breit aufgebauten, massiven Ostwand der Rosengartenspitze … aller Ruhm der Gruppe liegt in diesen unvergeßlichen Bildern beschlossen…“<br />
<br />
„… und es kam, abermals eine echte Sensation, der erste extreme Weg direkt in der Fallinie des Hauptgipfels von 1929. Dieser unser Weg, den Hans Steger mit Paula Wiesinger und Freunden am 26. und 27. August erzwangen, gilt noch heute … als eine besonders schöne Freikletterei großen Stiles.“<br />
<br />
„Die Linie ist also nicht nur ideal, auch der Charakter ist einheitlich. Sicher entscheidende Gründe für die Beliebtheit dieser strengen Führe…“</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aus: Walter Pause - im extremen Fels. </span><br />
<br />
<br />
<br />
Nach dem Abendteuer und den Anstrengungen des Vortages im <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.rocksports.de/forum/showthread.php?tid=829" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color"> „Hermann Buhl Gedächtnisweg“ (Hasse/Brandler) an der Rotwand </span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --> sollte es heute bedeutend gemütlicher und überschaubarer zugehen. Da kam die absolut lohnende und empfehlenswerte „Steger“ in der Rosengartenspitze Ostwand gerade recht und nach 5 Seillängen am langen Seil und 3h 30 min war der Ausstieg erreicht. Die Tour bietet schöne Freikletterei auf größtenteils sehr gutem und inzwischen ordentlich ausgeputztem Fels. Unterschätzt werden darf die Tour aber keines falls den die Wand hat nun mal 600 m Wandhöhe welche erstmal geklettert werden wollen und übersichert ist die Tour definitiv auch nicht.<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8208" target="_blank" title="">01-P1300045.JPG</a> (Größe: 210,66 KB / Downloads: 2524)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Rosengartenspitze - Ostwand<br />
<br />
Von der Sesselliftstation in Pera di Fassa geht es für 9€ (hin-und zurück) mit dem Bustaxi hinein in den zentralen Teil des Rosengartens und somit in König Laurins Sagenwelt. Bei der Gardecia-Hütte (1950 m) ist Endstation und die ganzen Kletterer vom Frühbus (Abfahrt derzeit 07:00 Uhr) ziehen sofort los Richtung Vajoletthütte. Das Rennen um die besten Startplätze an den Vajolettürme hat für sie begonnen. Nicht aber für uns. Lediglich eine weitere Seilschaft geht auch Richtung Rosengarten Ostwand, steigt aber weiter links vermutlich in die Via Fantasia ein. Nach ca. 45 min war der Einstieg erreicht.<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8209" target="_blank" title="">02-P1300051.JPG</a> (Größe: 332,05 KB / Downloads: 6155)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Rosengartenspitze - Direkte Ostwand „Steger“<br />
<br />
Alle weiteren Angaben beziehen sich auf das sehr gute Topo aus dem Rother Dolomiten Kletterführerführer. Nach dem Vorbau (II, ca. 50 m) beginnt die eigentlich Kletterei bei einem Stand mit zwei Bohrhaken! Unser erster Gedanke war, was geht denn hier, zwei Bohrhaken an einer klassischen alten Dolomitentour, unglaublich. Es blieben dann aber zum Glück auch die einzigen der ganzen Tour. Der vermeintliche Sanierer wurde wahrscheinlich eh nach diesen zwei Bohrhaken entweder gesteinigt oder des Landes verwiesen. Florian fasst die ersten beiden Längen zusammen. Gleich die 2.SL (VI-, 30 m) ist eine der beiden Schlüsselseillängen der ganzen Tour. In steiler Verschneidungskletterei geht es in gelbem Fels nach oben. <br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8210" target="_blank" title="">03-P1300058.JPG</a> (Größe: 281,3 KB / Downloads: 2664)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 1. SL (IV, 25 m)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8211" target="_blank" title="">04-P1300060.JPG</a> (Größe: 286,9 KB / Downloads: 2004)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 2. SL (VI-, 30 m)<br />
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Mit der 3.SL (VI-, 25m) folgt gleich die zweite der steilen Schlüsselseillängen. Stand beziehe ich aber erst einiges weiter oben.<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8212" target="_blank" title="">05-P1300066.JPG</a> (Größe: 286,97 KB / Downloads: 1621)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 3. SL (VI-, 25 m) - Ausstieg aus dem steilen Teil<br />
<br />
Die schwersten Seillängen liegen hinter uns und der leichtere Mittelteil vor uns. Wir können Fahrt aufnehmen… Wir klettern die Seillängen 5-11 am langen Seil bis Florian unterhalb der Klemmblock-Seillänge mal wieder Stand bezieht. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8213" target="_blank" title="">06-P1300073.JPG</a> (Größe: 346,2 KB / Downloads: 1532)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im Bereich der 5. SL<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8214" target="_blank" title="">07-P1300078.JPG</a> (Größe: 306,89 KB / Downloads: 1602)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im Bereich der 7./8. SL die Rampe nach rechts beginnt<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8215" target="_blank" title="">08-P1300080.JPG</a> (Größe: 301,45 KB / Downloads: 1473)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> der Kamin der 10. SL<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8216" target="_blank" title="">09-P1300083.JPG</a> (Größe: 349,05 KB / Downloads: 1664)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> der Kamin der 10. SL<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8217" target="_blank" title="">10-P1300085.JPG</a> (Größe: 313,95 KB / Downloads: 2073)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> mal wieder Stand, der markante Klemmblock (12. SL) ist schon zu erkennen<br />
<br />
Die Seillängen 12-16 steige ich vor und etwas unterhalb der „gelben Wand“, also vor die Ausstiegswand beginnt, wechseln wir nochmal.<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8218" target="_blank" title="">11-P1300092.JPG</a> (Größe: 362,44 KB / Downloads: 1944)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> auf der Rampe, die zur gelben Ausstiegswand leitet<br />
<br />
Nun sind es noch zwei sehr gegensätzliche Seillängen bis zum Ausstieg. Die 17.SL (V+, 35 m) bietet schöne Wandkletterei und herrlich strukturiertem Fels. Die 18.SL (V, 40m) dagegen wartete mit einem klassisch dolomitischen tiefen Ausstiegskamin. Bei uns war er etwas feucht, schmierig und sandig. Nun sind es noch gut 100 Hm im leichten Felsgelände (I-II) und der Gipfel der Rosengartenspitze ist erreicht.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8219" target="_blank" title="">12-P1300097.JPG</a> (Größe: 225,92 KB / Downloads: 1375)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die gelbe Ausstiegswand beginnt (ca. 17. SL)<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8220" target="_blank" title="">13-P1300101.JPG</a> (Größe: 322,15 KB / Downloads: 1335)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im Ausstiegskamin 18. SL<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8221" target="_blank" title="">14-P1300103.JPG</a> (Größe: 244,3 KB / Downloads: 1234)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> noch 100 Hm bis zum Gipfel<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8222" target="_blank" title="">15-P1300105.JPG</a> (Größe: 156,15 KB / Downloads: 1226)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> gleich am Gipfel<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8223" target="_blank" title="">16-P1300117.JPG</a> (Größe: 176,45 KB / Downloads: 1200)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick zum weißen Santnerpass und zur Santnerpasshütte<br />
<br />
Der Abstieg erfolgt zunächst absteigend über den Nordgrat bis zur ersten markanten Scharte. Ab dort 3-4 mal 25 m abseilen und die Schlucht liegt hinter einem. <br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8224" target="_blank" title="">17-P1300120.JPG</a> (Größe: 271,18 KB / Downloads: 1169)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Abseilen in der Schlucht nach Nordwesten<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8225" target="_blank" title="">18-P1300121.JPG</a> (Größe: 212,56 KB / Downloads: 1254)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> durch die markante Schlucht geht die Abseilerei<br />
<br />
Vom Santnerpass ging es über noch reichlich vorhandene Altschneefelder zügig zur Gartl-Hütte mit dem bekannten Blick auf die berühmten Vajolettürme. Kurz haben wir noch überlegt die Vajolettürme noch anzuhängen. Bei den vorhandenen Menschenmengen an den Türmen hielt sich die Lust dann aber doch in Grenzen. So richtig vom Glauben  abgefallen sind wir dann aber erst als wir die Menschenschlangen auf dem Wanderweg zur Vajoletthütte hinunter gesehen haben. Das sieht es ja aus wie auf den Bildern vom Everest. Wahnsinn !!!<br />
Gegen 14:00 Uhr sind wir bereits wieder im Bustaxi und ein wunderbares und erlebnisreiches Wochenende mit ca. 1000 Meter Dolomitenwand geht zu Ende.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8226" target="_blank" title="">19-P1300126.JPG</a> (Größe: 173,52 KB / Downloads: 1225)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die Vajolettürme über der Gartlhütte<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8227" target="_blank" title="">20-P1300128.JPG</a> (Größe: 347,58 KB / Downloads: 1174)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Einstiegsbereich an den Vajolettürmen<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8228" target="_blank" title="">21-P1300129.JPG</a> (Größe: 367,49 KB / Downloads: 1305)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> hier geht es ja zu wie am Everest... / Wanderweg zwischen Gartl und Vajoletthütte<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Rosengartenspitze (2981 m) – Direkte Ostwand „Steger”: </span><br />
- EB: Hans Steger und Paula Wiesinger mit F. Masè-Dari und S. Lechner  26.-27.08.1929<br />
- Schwierigkeit: VI- in zwei steilen Seillängen. Im V. Grad vier weitere Seillängen. Der Rest IV und vielfach noch leichter.<br />
- Felsqualität: Insgesamt sehr guter und nicht (mehr) sehr brüchiger Fels da vor allem in den schweren Längen sehr gut ausgeputzt und teilweise schon speckig. Trotzdem gibt es natürlich in einer klassischen 600 m Dolomitenwand auch brüchigere Abschnitte.<br />
- Absicherung: Wenn die richtigen Standplätze gefunden werden sind sie in der Regel mit 2-3 Normalhaken eingerichtet und meist gut mit Cams und Keilen erweiterbar. Ansonsten in den schweren Längen einige aber nicht übermäßig viele Normalhaken. In den leichten Längen sehr wenig fixes Material.<br />
- Wandhöhe: 600m, Kletterlänge ca. 680 m<br />
- Kletterzeit: 6-7 h<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Materialempfehlung:</span><br />
- 50 m Doppelseil<br />
- 12 Exen <br />
- 6 Bandschlingen<br />
- 1 kleiner Satz Keile<br />
- 1 Satz Cams: 0.3 bis 3<br />
- das sonstige, übliche Stand- und Abseilmaterial<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kletterführer / Topos:</span><br />
Kletterführer Dolomiten<br />
4.Auflage 2003<br />
Bergverlag Rother<br />
Anette Köhler, Norbert Memmel<br />
<br />
Dolomiten vertikal, Band Nord<br />
3. Auflage 2008<br />
Loboedition<br />
Stefan Wagenhals &amp; Freunde<br />
<br />
Im extremen Fels<br />
2. Auflage 1977<br />
Walter Pause, Jürgen Winkler<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">AV-Karten: </span><br />
Tabacco Karte Nr. 29<br />
Schlern-Rosengarten-Latemar<br />
1:25000<br />
<br />
<br />
Viele Grüße<br />
Florian und Tobias]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Rotwand - Hermann Buhl Gedächtnisweg (Hasse/Brandler) (IX+/VIIA2),Dolomiten 06.07.13]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=829</link>
			<pubDate>Wed, 10 Jul 2013 16:56:31 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=7">Tobias</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=829</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Wer unser Bild sieht, der ahnt, daß es mit dieser abweisend glatten Wand und wie gemauerten 400-Meter-Wand seine eigene Bewandtnis hatte … diese aufregend glatte Senkrechte Südwestwand war 1958 plötzlich zum brennenden Problem geworden“<br />
<br />
„Anfang Juli 1958 hatte Dieter Hasse und Lothar Brandler, mit Lehne und Löw als Gefährten, die revolutionierende Direttissima an der Großen Zinne bezwungen. Nun machten sie sich ganz selbstverständlich an diese Rotwand…“<br />
<br />
„Man brauchte drei volle Tage und drei Biwaknächte in Hängematten, man brauchte die Versorgung mittels Reepschnur vom Bodenpersonal her, ein riesiges Hakensortiment, um diese Südwestwand Anfang September 1958 zu durchsteigen“<br />
<br />
„Dem Triumph folgte die Erhebung der Führe in einen ‚Hermann-Buhl-Gedächtnisweg‘    “<br />
<br />
„Dann folgten die Kommentare: schwieriger noch als die Livanos an der Cima Su Alto, als Torre-Trieste-Südwand, als die Andrich-Führe auf die Punta Civetta, als Marmolada-Südwestwand und die Cassin-Führe an der Westlichen Zinne. Die 180 Haken samt Bohrhaken und die Holzkeile und Trittschlingenstände der Erstbegeher sagen ja schon vieles aus.“</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aus: Walter Pause - im extremen Fels. </span><br />
<br />
<br />
Die Südwestwand der Rotwand (2806 m) im Rosengarten ist der Blickfang hoch über dem Karerpass und an beeindruckender Geschlossenheit und Ebenheit wohl kaum zu überbieten. Beim Anblick scheinen jegliche Strukturen und logische Linien im zentralen Wandbereich komplett zu fehlen. Den epischen Worten aus Pauses - im extremen Fels, ist auch heute im Jahre 2013, nicht viel hinzuzufügen und es handelt sich nach wie vor um ein extrem anspruchsvolles und klettertechnisch äußerst hartes (auch bei technischer Kletterei) Alpinabenteuer erster Güte, dass man mit Sicherheit nicht so schnell vergessen wird.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8168" target="_blank" title="">01-P1300039.JPG</a> (Größe: 384,9 KB / Downloads: 1840)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->Rotwand<br />
<br />
Dass Ganze gilt sogar heute mehr denn je, denn nach einem Bergsturz im zentralen Wandteil vor einigen Jahren galt der „Hermann-Buhl-Gedächtnisweg“ als Geschichte, noch gefährlicher und eigentlich unkletterbar. Über den aktuellen Zustand der Tour gibt es folglich auch nahezu keine Informationen. Im Internet ist nur ein deutschsprachiger Bericht aus den letzten Jahren zu finden. Die beiden Tiroler Roli und Sebastian von der Alpinen Bande (<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.alpinebande.com" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">www.alpinebande.com</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url -->) kämpften sich im Juni 2012 im Bereich des Originalweges durch die Ausbruchzone. Der äußerst lesenswerte Bericht, bei dem man schon mal etwas feuchte Hände bekommen kann, findet sich hier: (<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.alpinebande.com/2012/06/rotwand-rosengartenspitze.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">http://www.alpinebande.com/2012/06/rotwand-rosengartenspitze.html</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url -->). Diesem Bericht ist auch zu entnehmen, dass es wohl inzwischen rechts der Ausbruchzone eine neue Umgehungsvariante gibt, welche sie dann von oben gesehen haben. Mit dieser Information, dem Topo von Loboedition dessen Schwierigkeitsangaben eine Frechheit sind (später dazu mehr) und der Anstiegsskizze aus dem Pause-Buch starten Florian und ich am Freitagabend nach der Arbeit Richtung Karerpass. Auch für einen Spitzenalpinkletterer im Format von Florian sind die gehobenen Rotpunkt-Ambitionen in solchen alten alpinhistorischen Touren nicht selbstverständlich. Unglaublich aber wahr und um es gleichmal vorweg zu nehmen, selbst wenn es mit dem Rotpunkt nicht ganz geklappt hat so konnte Florian, dem „Hermann-Buhl-Gedächtnisweg“ doch tatsächlich eine af-Begehung (all free) abringen!!! Die Freikletter-Schwierigkeitsbewertungs-Vorschläge von Florian sind dem folgenden Wandbild zu entnehmen und sprechen eine deutliche Sprache. Wer aber Top-Touren wie die Hasse-Brandler (VIII+) an der Zinne (Onsight!!!) das Phantom der Zinne (IX), die Schweizerführe (IX), Rondo Veneziano (IX- / Onsight) am Torre Venezia, die benachbarte Moulin Rouge (IX-) an unserer Rotwand oder den Zauberlehrling (IX) an der Cima Scotoni freigeklettert kennt dürfte wissen wovon er spricht!!!<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8169" target="_blank" title="">02-P1290801.jpg</a> (Größe: 385,88 KB / Downloads: 6622)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Rotwand – „Herrmann Buhl Gedächtnisweg“<br />
<br />
Als Gesamtbewertung für den „Hermann-Buhl-Gedächtnisweg“ mit Umgehungsvariante der Bergsturzzone würden wir IX+ / VII A2 vorschlagen. Denn selbst wenn in der Umgehungsvariante und auf der Originalführe sehr viele Normalhaken stecken und man wie ich meist technisch zu Werke ist muss zwischen den Hacken zwingend frei im VII. oder oberen VII. Grad geklettert werden. Das ganze gilt für den derzeitigen Felszustand (Stand Juli 2013). Das ist wichtig denn es muss einem schon bewusst sein, dass man vielfach auf lebendigem und veränderungsfähigem Fels klettert, um es mal diplomatisch auszudrücken. Die aus dem Pause-Buch zitierten Vergleiche zu anderen Dolomiten-Extremklassikern kann ich im Falle der Cassin und der Carlesso nur bestätigen. Hier an der Rotwand sind schlichtweg mehrere ganze Seillängen (selbst wenn man die drei schweren Umgehungsseillängen der Bergsturzzone außer Betracht lässt) so schwer wie z.B. die berüchtigte Carlesso-Platte am Torre Trieste auf einigen Metern. <br />
<br />
Wie schon erwähnt gibt es da so ein Topo von Loboedition (Dolomite Vertikal Band Nord). Ich will es jetzt nicht ganz verteufeln, denn der Routenverlauf an sich ist eigentlich sogar recht gut eingezeichnet, wenn auch nicht mehr aktuell, denn im Bereich der Bergsturzzone hat sich eben einiges getan. Davor und danach passt die Linie aber ganz gut. Was allerdings überhaupt nicht passt und eine Frechheit ist sind die angegebenen, enorm unterbewerteten  Freikletter-Schwierigkeitsangaben. Wenn man hinter diese Angaben jeweils noch ein A1 oder A2 hängt könnte es vielleicht passen, nicht aber so. Alle Angaben von uns in den schweren Längen (siehe Bild) sind um mindestens einen UIAA-Grad höher. Z. B. gibt es da laut Topo im oberen Teil eine VI-/VI und man freut sich schon endlich mal auf eine gemütlichere Seillänge. Die Ernüchterung folgt aber schon beim Anblick der vielen alten Rostgurken, realistisch im nach hinein VII+!!!<br />
<br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Zum Bericht unserer Begehung:</span></span><br />
<br />
Am frühen Samstagmorgen geht es vom Karerpass über die Paolinahütte unter die Rotwand und am besten von links her zum markanten und nicht zu verfehlenden Einstieg auf der rechten Seite des schwärzlichen Vorbaus. Gehzeit ca. 1,5 h. Eine weitere Seilschaft kommt herauf und steigt in die unmittelbar benachbarte Moulin Rouge (IX-) von Christoph Hainz ein. Ich steige in den Vorbau ein und der zunächst unangenehm aussehende Kamin löst sich super auf und man steht bald auf dem grasigen First des Vorbaus. Auf dem Vorbau nach links, aber nicht bis zum Ende, (Stand an Blöcken) bis an den Fuß eines markanten Risses der den Auftakt in die gelbe Wand darstellt. Das Abenteuer kann beginnen…<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8170" target="_blank" title="">03-P1290806.JPG</a> (Größe: 318,11 KB / Downloads: 1741)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die erdrückenden Wand kann einem schon etwas aufs Gemüt schlagen<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8171" target="_blank" title="">04-P1290808.JPG</a> (Größe: 487,74 KB / Downloads: 1326)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick auf den Vorbau<br />
<br />
Mit der 2.SL (VII+,30 m) startet man in die gelbe Wand und es wird gleich mal klar woher der Wind in dieser Tour weht. Schwerer Kaltstart. Lobo schreibt hier lapidar VI, die Angabe aus dem Pausebuch Hakenriss A1 trifft die Sache schon eher, wobei derzeit auf den ersten 15m mit zwei relativ neuen Normalhaken erstaunlich wenig steckt. Wo sind die ganzen alten Haken hin? Abgebaut? Freigestürzt?<br />
<br />
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<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8172" target="_blank" title="">05-P1290816.JPG</a> (Größe: 334,67 KB / Downloads: 1413)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 2.SL (VII+,30 m), anspruchsvoller Kaltstart<br />
<br />
In zwei etwas leichteren Seillängen erreicht man diagonal nach rechts kletternd die Bergsturzzone. Wer die „Originallinie“ durch die weiße Bruchzone klettern will steigt hier gerade hoch Richtung weißer brüchiger Schuppe. Wer, wie wir, über die rechte Umgehungsvariante klettern will hat zwei Möglichkeiten dort hinzukommen. Entweder hoch zur weißen Bruchzone und auf einem furchtbar brüchigen und sandigen Band heikel nach rechts. Sehr schlechte Standplatzmöglichkeiten. Wesentlich besser erschien uns aber im Nachhinein noch im grauen festeren Fels einiges unterhalb der Bruchzone nach rechts zu queren und unterhalb der Umgehungsvariante einen eingerichteten Stand zu beziehen, welcher aber leider zunächst nicht zu sehen ist. (siehe Empfehlung im Übersichtsbild)<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8173" target="_blank" title="">06-P1290828.JPG</a> (Größe: 514,2 KB / Downloads: 1370)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> leichteres Gelände unterhalb der Bergsturzzone<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8174" target="_blank" title="">07-P1290835.JPG</a> (Größe: 364,04 KB / Downloads: 1462)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Querung nach rechts unter der Bergsturzzone hindurch<br />
<br />
Mit der 5.SL (VIII+/IX-, 25 m) geht es zur Sache und hinein in die glatt, steil und abweisend wirkende Umgehungsvariante. Florian packt die Länge Onsight, unglaublich! Das nächste Bild ist eigentlich höchst interessant, Florian (links) klettert in unserer 5.SL (VIII+/IX-) und ersten Länge der Umgehungsvariante, der Kletterer rechts befindet sich direkt in der nominellen Schlüsselpassage (IX-) der benachbarten Tour Moulin Rouge.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8175" target="_blank" title="">08-P1290844.JPG</a> (Größe: 354,37 KB / Downloads: 1633)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Florian (links) in der 5.SL (VIII+/IX-), der Kletterer rechts in der nominellen Schlüsselpassage (IX-) der Moulin Rouge<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8176" target="_blank" title="">09-P1290847.JPG</a> (Größe: 344,14 KB / Downloads: 1532)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Florian am Stand nach der 5.SL (VIII+/IX-)<br />
<br />
Die 6.SL (IX / VII A2,25 m) stellt definitiv die schwerste Seillänge der Umgehungsvariante dar (auch für mich in technischer Kletterei und im Nachstieg ein echtes Brett).<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8177" target="_blank" title="">10-P1290855.JPG</a> (Größe: 397,02 KB / Downloads: 1500)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 6.SL (IX / VII A2, 25 m)<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8178" target="_blank" title="">11-P1290861.JPG</a> (Größe: 327,67 KB / Downloads: 1358)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 6.SL (IX / VII A2, 25 m)<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8179" target="_blank" title="">12-P1290866.JPG</a> (Größe: 323,29 KB / Downloads: 1616)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 6.SL (IX / VII A2, 25 m)<br />
<br />
Mit der 7.SL (VIII+, 15 m) folgt die letzte Länge der Umgehungsvariante und man erreicht wieder die Originalführe und nach der Länge hat man derzeit auch die Bergsturzzone wieder unter sich. Das man schon kurz vor dem Stand auf die Originalführe trifft, welche von links her einmündet, ist auch unschwer an plötzlich wieder total alten und rostigen Normalhaken zu erkennen.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8180" target="_blank" title="">13-P1290872.JPG</a> (Größe: 252,26 KB / Downloads: 1391)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 7.SL (VIII+, 15 m)<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8181" target="_blank" title="">14-P1290884.JPG</a> (Größe: 390,66 KB / Downloads: 1365)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 7.SL (VIII+, 15 m)<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8182" target="_blank" title="">15-P1290893.JPG</a> (Größe: 361,36 KB / Downloads: 1399)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 7.SL (VIII+, 15 m) - entspannt sieht anders aus…<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8184" target="_blank" title="">16-P1290899.JPG</a> (Größe: 341,55 KB / Downloads: 1444)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> saugende Tiefe<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8183" target="_blank" title="">17-P1290918.JPG</a> (Größe: 409,51 KB / Downloads: 1434)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Stand nach der 7.SL -9 NH wild verwurschtelt<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> ohne Worte<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick auf die Bergsturzzone<br />
<br />
Bei der 8.SL (IX/VI+A2, 40 m ) handelt es sich um die schwerste Seillänge der Originalführe. Es stecken hier zwar unglaublich viele Haken, diese sind aber teils auch unglaublich alt. Das Lobo-Topo spricht hier frei lediglich von XIII! Nach dem Kernteil der Seillänge folgt noch ein 10 m Quergang nach rechts zum bequemsten Standplatz der Tour. Die tolle Gufel dürfte auch einen passablen Notbiwakplatz abgeben. <br />
<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 8.SL (IX / VI+A2, 40 m )<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 8.SL (IX / VI+A2, 40 m )<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Stand in der Gufel<br />
<br />
Ab der Gufel wird es deutlich leichter, zu mindestens laut Topo, nicht aber in Wirklichkeit. Es bleibt anspruchsvoll und schwer! Die beiden vermeintlichen VII- Längen stellen sich als VIIIer und VII+ Länge heraus. Im Pausebuch steht im oberen Teil treffend„A1 Hakenkletterei“, wobei auch hier zwischen den Haken ordentlich freigeklettert werden muss und vielleicht der eine oder andere Haken fehlt.<br />
<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 9.SL (VIII,25 m )<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 9.SL (VIII, 25 m )<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 10.SL (VII+, 35 m )<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 10.SL (VII+, 35 m )<br />
<br />
In der 11.SL folgt das schon mal erwähnte Highlight an Unterbewertung und aus der erhofften leichteren VI-/VI Seillänge wurde eine satte VII+ Seillänge! Die danach folgenden beiden Seillänge auf der grauen nach links oben ziehenden Rampe und der anschließenden Querung nach rechts wird es dann endlich etwas leichter und der VI. und IV. Grad geben ein Gastspiel. Zwischendurch zeigt sich auch das Wetter immer mal wieder von der drohenden Seite, doch die schwarzen Wolken verzogen sich zum Glück auch jedes Mal wieder und es blieb trocken.<br />
<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 11.SL (VII+, 35 m )<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 12.SL (VI, 40 m ) - graue Rampe nach links<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8196" target="_blank" title="">29-P1290958.JPG</a> (Größe: 379,59 KB / Downloads: 1162)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die schwarzen Wolken verzogen sich zum Glück immer wieder<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8197" target="_blank" title="">30-P1290974.JPG</a> (Größe: 404,71 KB / Downloads: 1311)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 13.SL (IV, 30 m ) -Querung nach rechts<br />
<br />
Die 14. und letzte Seillänge (VII, 40 m) wartet dann nochmal mit abenteuerlicher Kletterei auf höchst veränderungsfähigem Fels. An der Schlüsselstelle gilt es entweder technisch aber sehr schwer und heikel nach rechts zu weiteren Haken zu queren. Freikletternd wohl am besten gerade aus weiter, (sehr brüchig) und 1-2 m weiter oben nach rechts queren. Es bleibt bis zum letzten Meter anspruchsvoll. Der Stand auf der Ausstiegsgrasfläche erfolgt an mehreren vorhandenen Erdankern.<br />
<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 14.SL (VII, 40 m )<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 14.SL (VII, 40 m )<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> geschafft … Ausstieg aus der Vertikalen<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8201" target="_blank" title="">34-P1290994.JPG</a> (Größe: 522,19 KB / Downloads: 1238)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die Erdanker im Ausstiegsgras<br />
<br />
Nach 10,5 h Anstrengung und Abenteuer erreichen wir überglücklich über diesen fast schon todgesagten namhaften Alpinklassiker und über Florians grandiose af-Begehung des „Hermann Buhl Gedächtnisweg“ den Gipfel der Rotwand (2806 m).<br />
<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick über den Rosengarten<br />
<br />
Der Abstieg über den Klettersteig ähnlich versicherten Normalweg nach Norden zumVajolonpass (2560 m) ist bald geschafft. Über noch große Altschneefelder abfahrend stehen wir schnell wieder unter der im Abendlicht rotgelb leuchtenden und beeindruckenden heute durchstiegenen Wand. Mit sich und der Welt zufrieden schlendern wir ganz gemütlich im Abendlicht zurück zum Karerpass. <br />
<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Abstieg vom Vajolonpass<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8207" target="_blank" title="">40-P1300032.JPG</a> (Größe: 394,56 KB / Downloads: 1242)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Wie sehr sich die Pause-Touren unterschneiden können haben wir am nächsten Tag mal wieder erfahren, als wir noch vor der Heimfahrt die <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.rocksports.de/forum/showthread.php?tid=830" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color"> „Steger“ in der Rosengartenspitze Ostwand </span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --> geklettert sind. Nach 5 Seillängen am langen Seil und 3 h 30 min war der Ausstieg aus dieser schönen und beeindruckende 600 m Wand erreicht. <br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Rotwand (2806 m) – “Hermann Buhl Gedächtnisweg” (Hasse/Brandler): </span><br />
- EB: Dieter Hasse und Lothar Brandler 08. bis 11.09.1958<br />
- Schwierigkeit: VI A2 ist die klassische Bewertung aus dem Pause-Buch. Dies dürfte aber derzeit auch für die ungut aussehende Variante durch die Ausbruchzone nicht mehr gelten obwohl dort wieder allerhand Haken und Schlingen herumhängen. Bei Benutzung der auch von uns gewählten rechten Umgehungsvariante sollte man freikletternd als Gesamtbewertung mit IX+ oder technisch VII A2 kalkulieren. Auch im oberen Teil nach den eigentlichen Schlüsselseillängen insgesamt sehr anhaltend und anspruchsvolles Gelände mit anhaltenden A1 Passagen oder eine Seillänge im VIII. Grad und mehreren im VII. und oberen VII Grad.<br />
- Felsqualität: Insgesamt klassischer nicht immer zuverlässiger Dolomitenfels. Die Umgehungsvariante weißt zwar der Schwierigkeit entsprechend sehr kompakten und geschlossenen aber größtenteils festen Fels auf. Im oberen Teil gibt es einige ganz ordentlich brüchige Passagen.<br />
- Absicherung: Stände (bis auf wenige Ausnahmen) in einem passablen Zustand, vorallem aufgrund der meist außerordentlich hohen Anzahl an Haken (an einem Standplatz sogar 9 Haken). Zwischenhaken in der Umgehungsvariante sehr gut, da relativ neu. Danach sehr viele alte und oft auch schlechte Normalhaken. Mit Cams und Keilen lässt sich insbesondere in den schweren Längen nicht immer allzu viel Anzufangen.<br />
- Wandhöhe: 400m, Kletterlänge ca. 460 m<br />
- Kletterzeit: 7-11 h<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Materialempfehlung:</span><br />
- 50 m Doppelseil<br />
- 20 Exen <br />
- 6-8 Bandschlingen<br />
- 1 Satz Keile<br />
- 1 Satz Cams: 0.3 bis 3<br />
- Hammer und 5-6 Haken<br />
- Technisch: Leiter je nach Kletterkönnen hilfreich, Fifi auf jeden Fall ganz angenehm<br />
- Freiklettern: gewaltig Strom, Kletterkönnen und gute Nerven<br />
- das sonstige, übliche Stand- und Abseilmaterial<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kletterführer / Topos:</span><br />
Dolomiten vertikal, Band Nord (extrem unterbewertete Schwierigkeitsangaben zu dieser Tour)<br />
3. Auflage 2008<br />
Loboedition<br />
Stefan Wagenhals &amp; Freunde<br />
<br />
Im extremen Fels<br />
2. Auflage 1977<br />
Walter Pause, Jürgen Winkler<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">AV-Karten: </span><br />
Tabacco Karte Nr. 29<br />
Schlern-Rosengarten-Latemar<br />
1:25000<br />
<br />
<br />
Viele Grüße<br />
Florian und Tobias]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Wer unser Bild sieht, der ahnt, daß es mit dieser abweisend glatten Wand und wie gemauerten 400-Meter-Wand seine eigene Bewandtnis hatte … diese aufregend glatte Senkrechte Südwestwand war 1958 plötzlich zum brennenden Problem geworden“<br />
<br />
„Anfang Juli 1958 hatte Dieter Hasse und Lothar Brandler, mit Lehne und Löw als Gefährten, die revolutionierende Direttissima an der Großen Zinne bezwungen. Nun machten sie sich ganz selbstverständlich an diese Rotwand…“<br />
<br />
„Man brauchte drei volle Tage und drei Biwaknächte in Hängematten, man brauchte die Versorgung mittels Reepschnur vom Bodenpersonal her, ein riesiges Hakensortiment, um diese Südwestwand Anfang September 1958 zu durchsteigen“<br />
<br />
„Dem Triumph folgte die Erhebung der Führe in einen ‚Hermann-Buhl-Gedächtnisweg‘    “<br />
<br />
„Dann folgten die Kommentare: schwieriger noch als die Livanos an der Cima Su Alto, als Torre-Trieste-Südwand, als die Andrich-Führe auf die Punta Civetta, als Marmolada-Südwestwand und die Cassin-Führe an der Westlichen Zinne. Die 180 Haken samt Bohrhaken und die Holzkeile und Trittschlingenstände der Erstbegeher sagen ja schon vieles aus.“</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aus: Walter Pause - im extremen Fels. </span><br />
<br />
<br />
Die Südwestwand der Rotwand (2806 m) im Rosengarten ist der Blickfang hoch über dem Karerpass und an beeindruckender Geschlossenheit und Ebenheit wohl kaum zu überbieten. Beim Anblick scheinen jegliche Strukturen und logische Linien im zentralen Wandbereich komplett zu fehlen. Den epischen Worten aus Pauses - im extremen Fels, ist auch heute im Jahre 2013, nicht viel hinzuzufügen und es handelt sich nach wie vor um ein extrem anspruchsvolles und klettertechnisch äußerst hartes (auch bei technischer Kletterei) Alpinabenteuer erster Güte, dass man mit Sicherheit nicht so schnell vergessen wird.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8168" target="_blank" title="">01-P1300039.JPG</a> (Größe: 384,9 KB / Downloads: 1840)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->Rotwand<br />
<br />
Dass Ganze gilt sogar heute mehr denn je, denn nach einem Bergsturz im zentralen Wandteil vor einigen Jahren galt der „Hermann-Buhl-Gedächtnisweg“ als Geschichte, noch gefährlicher und eigentlich unkletterbar. Über den aktuellen Zustand der Tour gibt es folglich auch nahezu keine Informationen. Im Internet ist nur ein deutschsprachiger Bericht aus den letzten Jahren zu finden. Die beiden Tiroler Roli und Sebastian von der Alpinen Bande (<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.alpinebande.com" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">www.alpinebande.com</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url -->) kämpften sich im Juni 2012 im Bereich des Originalweges durch die Ausbruchzone. Der äußerst lesenswerte Bericht, bei dem man schon mal etwas feuchte Hände bekommen kann, findet sich hier: (<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.alpinebande.com/2012/06/rotwand-rosengartenspitze.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">http://www.alpinebande.com/2012/06/rotwand-rosengartenspitze.html</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url -->). Diesem Bericht ist auch zu entnehmen, dass es wohl inzwischen rechts der Ausbruchzone eine neue Umgehungsvariante gibt, welche sie dann von oben gesehen haben. Mit dieser Information, dem Topo von Loboedition dessen Schwierigkeitsangaben eine Frechheit sind (später dazu mehr) und der Anstiegsskizze aus dem Pause-Buch starten Florian und ich am Freitagabend nach der Arbeit Richtung Karerpass. Auch für einen Spitzenalpinkletterer im Format von Florian sind die gehobenen Rotpunkt-Ambitionen in solchen alten alpinhistorischen Touren nicht selbstverständlich. Unglaublich aber wahr und um es gleichmal vorweg zu nehmen, selbst wenn es mit dem Rotpunkt nicht ganz geklappt hat so konnte Florian, dem „Hermann-Buhl-Gedächtnisweg“ doch tatsächlich eine af-Begehung (all free) abringen!!! Die Freikletter-Schwierigkeitsbewertungs-Vorschläge von Florian sind dem folgenden Wandbild zu entnehmen und sprechen eine deutliche Sprache. Wer aber Top-Touren wie die Hasse-Brandler (VIII+) an der Zinne (Onsight!!!) das Phantom der Zinne (IX), die Schweizerführe (IX), Rondo Veneziano (IX- / Onsight) am Torre Venezia, die benachbarte Moulin Rouge (IX-) an unserer Rotwand oder den Zauberlehrling (IX) an der Cima Scotoni freigeklettert kennt dürfte wissen wovon er spricht!!!<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8169" target="_blank" title="">02-P1290801.jpg</a> (Größe: 385,88 KB / Downloads: 6622)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Rotwand – „Herrmann Buhl Gedächtnisweg“<br />
<br />
Als Gesamtbewertung für den „Hermann-Buhl-Gedächtnisweg“ mit Umgehungsvariante der Bergsturzzone würden wir IX+ / VII A2 vorschlagen. Denn selbst wenn in der Umgehungsvariante und auf der Originalführe sehr viele Normalhaken stecken und man wie ich meist technisch zu Werke ist muss zwischen den Hacken zwingend frei im VII. oder oberen VII. Grad geklettert werden. Das ganze gilt für den derzeitigen Felszustand (Stand Juli 2013). Das ist wichtig denn es muss einem schon bewusst sein, dass man vielfach auf lebendigem und veränderungsfähigem Fels klettert, um es mal diplomatisch auszudrücken. Die aus dem Pause-Buch zitierten Vergleiche zu anderen Dolomiten-Extremklassikern kann ich im Falle der Cassin und der Carlesso nur bestätigen. Hier an der Rotwand sind schlichtweg mehrere ganze Seillängen (selbst wenn man die drei schweren Umgehungsseillängen der Bergsturzzone außer Betracht lässt) so schwer wie z.B. die berüchtigte Carlesso-Platte am Torre Trieste auf einigen Metern. <br />
<br />
Wie schon erwähnt gibt es da so ein Topo von Loboedition (Dolomite Vertikal Band Nord). Ich will es jetzt nicht ganz verteufeln, denn der Routenverlauf an sich ist eigentlich sogar recht gut eingezeichnet, wenn auch nicht mehr aktuell, denn im Bereich der Bergsturzzone hat sich eben einiges getan. Davor und danach passt die Linie aber ganz gut. Was allerdings überhaupt nicht passt und eine Frechheit ist sind die angegebenen, enorm unterbewerteten  Freikletter-Schwierigkeitsangaben. Wenn man hinter diese Angaben jeweils noch ein A1 oder A2 hängt könnte es vielleicht passen, nicht aber so. Alle Angaben von uns in den schweren Längen (siehe Bild) sind um mindestens einen UIAA-Grad höher. Z. B. gibt es da laut Topo im oberen Teil eine VI-/VI und man freut sich schon endlich mal auf eine gemütlichere Seillänge. Die Ernüchterung folgt aber schon beim Anblick der vielen alten Rostgurken, realistisch im nach hinein VII+!!!<br />
<br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Zum Bericht unserer Begehung:</span></span><br />
<br />
Am frühen Samstagmorgen geht es vom Karerpass über die Paolinahütte unter die Rotwand und am besten von links her zum markanten und nicht zu verfehlenden Einstieg auf der rechten Seite des schwärzlichen Vorbaus. Gehzeit ca. 1,5 h. Eine weitere Seilschaft kommt herauf und steigt in die unmittelbar benachbarte Moulin Rouge (IX-) von Christoph Hainz ein. Ich steige in den Vorbau ein und der zunächst unangenehm aussehende Kamin löst sich super auf und man steht bald auf dem grasigen First des Vorbaus. Auf dem Vorbau nach links, aber nicht bis zum Ende, (Stand an Blöcken) bis an den Fuß eines markanten Risses der den Auftakt in die gelbe Wand darstellt. Das Abenteuer kann beginnen…<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8170" target="_blank" title="">03-P1290806.JPG</a> (Größe: 318,11 KB / Downloads: 1741)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die erdrückenden Wand kann einem schon etwas aufs Gemüt schlagen<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8171" target="_blank" title="">04-P1290808.JPG</a> (Größe: 487,74 KB / Downloads: 1326)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick auf den Vorbau<br />
<br />
Mit der 2.SL (VII+,30 m) startet man in die gelbe Wand und es wird gleich mal klar woher der Wind in dieser Tour weht. Schwerer Kaltstart. Lobo schreibt hier lapidar VI, die Angabe aus dem Pausebuch Hakenriss A1 trifft die Sache schon eher, wobei derzeit auf den ersten 15m mit zwei relativ neuen Normalhaken erstaunlich wenig steckt. Wo sind die ganzen alten Haken hin? Abgebaut? Freigestürzt?<br />
<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 2.SL (VII+,30 m), anspruchsvoller Kaltstart<br />
<br />
In zwei etwas leichteren Seillängen erreicht man diagonal nach rechts kletternd die Bergsturzzone. Wer die „Originallinie“ durch die weiße Bruchzone klettern will steigt hier gerade hoch Richtung weißer brüchiger Schuppe. Wer, wie wir, über die rechte Umgehungsvariante klettern will hat zwei Möglichkeiten dort hinzukommen. Entweder hoch zur weißen Bruchzone und auf einem furchtbar brüchigen und sandigen Band heikel nach rechts. Sehr schlechte Standplatzmöglichkeiten. Wesentlich besser erschien uns aber im Nachhinein noch im grauen festeren Fels einiges unterhalb der Bruchzone nach rechts zu queren und unterhalb der Umgehungsvariante einen eingerichteten Stand zu beziehen, welcher aber leider zunächst nicht zu sehen ist. (siehe Empfehlung im Übersichtsbild)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8173" target="_blank" title="">06-P1290828.JPG</a> (Größe: 514,2 KB / Downloads: 1370)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> leichteres Gelände unterhalb der Bergsturzzone<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8174" target="_blank" title="">07-P1290835.JPG</a> (Größe: 364,04 KB / Downloads: 1462)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Querung nach rechts unter der Bergsturzzone hindurch<br />
<br />
Mit der 5.SL (VIII+/IX-, 25 m) geht es zur Sache und hinein in die glatt, steil und abweisend wirkende Umgehungsvariante. Florian packt die Länge Onsight, unglaublich! Das nächste Bild ist eigentlich höchst interessant, Florian (links) klettert in unserer 5.SL (VIII+/IX-) und ersten Länge der Umgehungsvariante, der Kletterer rechts befindet sich direkt in der nominellen Schlüsselpassage (IX-) der benachbarten Tour Moulin Rouge.<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8175" target="_blank" title="">08-P1290844.JPG</a> (Größe: 354,37 KB / Downloads: 1633)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Florian (links) in der 5.SL (VIII+/IX-), der Kletterer rechts in der nominellen Schlüsselpassage (IX-) der Moulin Rouge<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8176" target="_blank" title="">09-P1290847.JPG</a> (Größe: 344,14 KB / Downloads: 1532)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Florian am Stand nach der 5.SL (VIII+/IX-)<br />
<br />
Die 6.SL (IX / VII A2,25 m) stellt definitiv die schwerste Seillänge der Umgehungsvariante dar (auch für mich in technischer Kletterei und im Nachstieg ein echtes Brett).<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8177" target="_blank" title="">10-P1290855.JPG</a> (Größe: 397,02 KB / Downloads: 1500)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 6.SL (IX / VII A2, 25 m)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8178" target="_blank" title="">11-P1290861.JPG</a> (Größe: 327,67 KB / Downloads: 1358)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 6.SL (IX / VII A2, 25 m)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8179" target="_blank" title="">12-P1290866.JPG</a> (Größe: 323,29 KB / Downloads: 1616)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 6.SL (IX / VII A2, 25 m)<br />
<br />
Mit der 7.SL (VIII+, 15 m) folgt die letzte Länge der Umgehungsvariante und man erreicht wieder die Originalführe und nach der Länge hat man derzeit auch die Bergsturzzone wieder unter sich. Das man schon kurz vor dem Stand auf die Originalführe trifft, welche von links her einmündet, ist auch unschwer an plötzlich wieder total alten und rostigen Normalhaken zu erkennen.<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 7.SL (VIII+, 15 m)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8181" target="_blank" title="">14-P1290884.JPG</a> (Größe: 390,66 KB / Downloads: 1365)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 7.SL (VIII+, 15 m)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8182" target="_blank" title="">15-P1290893.JPG</a> (Größe: 361,36 KB / Downloads: 1399)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 7.SL (VIII+, 15 m) - entspannt sieht anders aus…<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8184" target="_blank" title="">16-P1290899.JPG</a> (Größe: 341,55 KB / Downloads: 1444)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> saugende Tiefe<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8183" target="_blank" title="">17-P1290918.JPG</a> (Größe: 409,51 KB / Downloads: 1434)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Stand nach der 7.SL -9 NH wild verwurschtelt<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8185" target="_blank" title="">18-P1290917.JPG</a> (Größe: 205,53 KB / Downloads: 1417)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> ohne Worte<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8186" target="_blank" title="">19-P1290906.JPG</a> (Größe: 387,02 KB / Downloads: 1443)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick auf die Bergsturzzone<br />
<br />
Bei der 8.SL (IX/VI+A2, 40 m ) handelt es sich um die schwerste Seillänge der Originalführe. Es stecken hier zwar unglaublich viele Haken, diese sind aber teils auch unglaublich alt. Das Lobo-Topo spricht hier frei lediglich von XIII! Nach dem Kernteil der Seillänge folgt noch ein 10 m Quergang nach rechts zum bequemsten Standplatz der Tour. Die tolle Gufel dürfte auch einen passablen Notbiwakplatz abgeben. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8187" target="_blank" title="">20-P1290909.JPG</a> (Größe: 293,46 KB / Downloads: 1291)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 8.SL (IX / VI+A2, 40 m )<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8188" target="_blank" title="">21-P1290913.JPG</a> (Größe: 437,14 KB / Downloads: 1342)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 8.SL (IX / VI+A2, 40 m )<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8189" target="_blank" title="">22-P1290920.JPG</a> (Größe: 509,11 KB / Downloads: 1395)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Stand in der Gufel<br />
<br />
Ab der Gufel wird es deutlich leichter, zu mindestens laut Topo, nicht aber in Wirklichkeit. Es bleibt anspruchsvoll und schwer! Die beiden vermeintlichen VII- Längen stellen sich als VIIIer und VII+ Länge heraus. Im Pausebuch steht im oberen Teil treffend„A1 Hakenkletterei“, wobei auch hier zwischen den Haken ordentlich freigeklettert werden muss und vielleicht der eine oder andere Haken fehlt.<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8190" target="_blank" title="">23-P1290923.JPG</a> (Größe: 328,18 KB / Downloads: 1407)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 9.SL (VIII,25 m )<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8191" target="_blank" title="">24-P1290930.JPG</a> (Größe: 367,11 KB / Downloads: 1239)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 9.SL (VIII, 25 m )<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8192" target="_blank" title="">25-P1290933.JPG</a> (Größe: 417,32 KB / Downloads: 1486)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 10.SL (VII+, 35 m )<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 10.SL (VII+, 35 m )<br />
<br />
In der 11.SL folgt das schon mal erwähnte Highlight an Unterbewertung und aus der erhofften leichteren VI-/VI Seillänge wurde eine satte VII+ Seillänge! Die danach folgenden beiden Seillänge auf der grauen nach links oben ziehenden Rampe und der anschließenden Querung nach rechts wird es dann endlich etwas leichter und der VI. und IV. Grad geben ein Gastspiel. Zwischendurch zeigt sich auch das Wetter immer mal wieder von der drohenden Seite, doch die schwarzen Wolken verzogen sich zum Glück auch jedes Mal wieder und es blieb trocken.<br />
<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 11.SL (VII+, 35 m )<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8195" target="_blank" title="">28-P1290957.JPG</a> (Größe: 359,7 KB / Downloads: 1161)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 12.SL (VI, 40 m ) - graue Rampe nach links<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8196" target="_blank" title="">29-P1290958.JPG</a> (Größe: 379,59 KB / Downloads: 1162)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die schwarzen Wolken verzogen sich zum Glück immer wieder<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8197" target="_blank" title="">30-P1290974.JPG</a> (Größe: 404,71 KB / Downloads: 1311)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 13.SL (IV, 30 m ) -Querung nach rechts<br />
<br />
Die 14. und letzte Seillänge (VII, 40 m) wartet dann nochmal mit abenteuerlicher Kletterei auf höchst veränderungsfähigem Fels. An der Schlüsselstelle gilt es entweder technisch aber sehr schwer und heikel nach rechts zu weiteren Haken zu queren. Freikletternd wohl am besten gerade aus weiter, (sehr brüchig) und 1-2 m weiter oben nach rechts queren. Es bleibt bis zum letzten Meter anspruchsvoll. Der Stand auf der Ausstiegsgrasfläche erfolgt an mehreren vorhandenen Erdankern.<br />
<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 14.SL (VII, 40 m )<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8199" target="_blank" title="">32-P1290981.JPG</a> (Größe: 364,44 KB / Downloads: 1203)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 14.SL (VII, 40 m )<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8200" target="_blank" title="">33-P1300001.JPG</a> (Größe: 605,51 KB / Downloads: 1250)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> geschafft … Ausstieg aus der Vertikalen<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8201" target="_blank" title="">34-P1290994.JPG</a> (Größe: 522,19 KB / Downloads: 1238)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die Erdanker im Ausstiegsgras<br />
<br />
Nach 10,5 h Anstrengung und Abenteuer erreichen wir überglücklich über diesen fast schon todgesagten namhaften Alpinklassiker und über Florians grandiose af-Begehung des „Hermann Buhl Gedächtnisweg“ den Gipfel der Rotwand (2806 m).<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8204" target="_blank" title="">37-P1300015.JPG</a> (Größe: 177,18 KB / Downloads: 1120)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8205" target="_blank" title="">38-P1300019.JPG</a> (Größe: 265,03 KB / Downloads: 1071)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick über den Rosengarten<br />
<br />
Der Abstieg über den Klettersteig ähnlich versicherten Normalweg nach Norden zumVajolonpass (2560 m) ist bald geschafft. Über noch große Altschneefelder abfahrend stehen wir schnell wieder unter der im Abendlicht rotgelb leuchtenden und beeindruckenden heute durchstiegenen Wand. Mit sich und der Welt zufrieden schlendern wir ganz gemütlich im Abendlicht zurück zum Karerpass. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8206" target="_blank" title="">39-P1300026.JPG</a> (Größe: 358,55 KB / Downloads: 1179)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Abstieg vom Vajolonpass<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8207" target="_blank" title="">40-P1300032.JPG</a> (Größe: 394,56 KB / Downloads: 1242)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Wie sehr sich die Pause-Touren unterschneiden können haben wir am nächsten Tag mal wieder erfahren, als wir noch vor der Heimfahrt die <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.rocksports.de/forum/showthread.php?tid=830" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color"> „Steger“ in der Rosengartenspitze Ostwand </span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --> geklettert sind. Nach 5 Seillängen am langen Seil und 3 h 30 min war der Ausstieg aus dieser schönen und beeindruckende 600 m Wand erreicht. <br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Rotwand (2806 m) – “Hermann Buhl Gedächtnisweg” (Hasse/Brandler): </span><br />
- EB: Dieter Hasse und Lothar Brandler 08. bis 11.09.1958<br />
- Schwierigkeit: VI A2 ist die klassische Bewertung aus dem Pause-Buch. Dies dürfte aber derzeit auch für die ungut aussehende Variante durch die Ausbruchzone nicht mehr gelten obwohl dort wieder allerhand Haken und Schlingen herumhängen. Bei Benutzung der auch von uns gewählten rechten Umgehungsvariante sollte man freikletternd als Gesamtbewertung mit IX+ oder technisch VII A2 kalkulieren. Auch im oberen Teil nach den eigentlichen Schlüsselseillängen insgesamt sehr anhaltend und anspruchsvolles Gelände mit anhaltenden A1 Passagen oder eine Seillänge im VIII. Grad und mehreren im VII. und oberen VII Grad.<br />
- Felsqualität: Insgesamt klassischer nicht immer zuverlässiger Dolomitenfels. Die Umgehungsvariante weißt zwar der Schwierigkeit entsprechend sehr kompakten und geschlossenen aber größtenteils festen Fels auf. Im oberen Teil gibt es einige ganz ordentlich brüchige Passagen.<br />
- Absicherung: Stände (bis auf wenige Ausnahmen) in einem passablen Zustand, vorallem aufgrund der meist außerordentlich hohen Anzahl an Haken (an einem Standplatz sogar 9 Haken). Zwischenhaken in der Umgehungsvariante sehr gut, da relativ neu. Danach sehr viele alte und oft auch schlechte Normalhaken. Mit Cams und Keilen lässt sich insbesondere in den schweren Längen nicht immer allzu viel Anzufangen.<br />
- Wandhöhe: 400m, Kletterlänge ca. 460 m<br />
- Kletterzeit: 7-11 h<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Materialempfehlung:</span><br />
- 50 m Doppelseil<br />
- 20 Exen <br />
- 6-8 Bandschlingen<br />
- 1 Satz Keile<br />
- 1 Satz Cams: 0.3 bis 3<br />
- Hammer und 5-6 Haken<br />
- Technisch: Leiter je nach Kletterkönnen hilfreich, Fifi auf jeden Fall ganz angenehm<br />
- Freiklettern: gewaltig Strom, Kletterkönnen und gute Nerven<br />
- das sonstige, übliche Stand- und Abseilmaterial<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kletterführer / Topos:</span><br />
Dolomiten vertikal, Band Nord (extrem unterbewertete Schwierigkeitsangaben zu dieser Tour)<br />
3. Auflage 2008<br />
Loboedition<br />
Stefan Wagenhals &amp; Freunde<br />
<br />
Im extremen Fels<br />
2. Auflage 1977<br />
Walter Pause, Jürgen Winkler<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">AV-Karten: </span><br />
Tabacco Karte Nr. 29<br />
Schlern-Rosengarten-Latemar<br />
1:25000<br />
<br />
<br />
Viele Grüße<br />
Florian und Tobias]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Medale - Spigolo Bonatti (VI+, A0, 200 m), Lecco 31.05.13]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=826</link>
			<pubDate>Fri, 07 Jun 2013 18:58:21 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=7">Tobias</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=826</guid>
			<description><![CDATA[Mit dem Wetter ist es den bisherigen Frühjahr 2013 über äußerst schwach bestellt  und seit Wochen jagt eine instabile Wetterlage und eine Kaltfront mit massiven Schneefällen nicht nur im Hochgebirge die andere. Die vereinzelten guten Tage lagen natürlich meist immer schön unter der Woche und nachdem die vergangene ganz besonders schlechte Wetterphase auch noch das verlängerte Fronleichnam Wochenende versaut hat ist es nun mit den Feiertagen auch erst mal vorbei. Kurzum es ist zum Heulen.<br />
Nicht nur um dem Wetter- und Regendrama zu entfliehen (Auslöser des „Jahrhunderthochwasser 2013“ in vielen Teilen Bayerns und Ostdeutschlands) ging es über Fronleichnam zum Sportklettern Richtung Lecco. Doch ganz ohne der alpinen Leidenschaft nach zu gehen ging es dann doch auch nicht und so folgte mit der „Spigolo Bonatti“ am Medale bei Lecco sogar eine namhafte Tour und sozusagen meine erste Bonatti-Tour.<br />
<br />
Die bis zu 400 m hohe Felswand des Corna di Medale ist einer der Blickfänge im Raum Lecco und wohl in Italien eine der bekanntesten Felswände in Talnähe. Sie ist vielleicht von der Lage her etwas mit dem Colodri in Arco zu vergleichen. Die Lage kann schon fast urban genannt werden. Über den Dächern von Lecco ist die Wand auch gut von den zentralen Plätzen oder der Uferpromenade aus zu sehen. Schon früh erregte die Wand gewisses Aufsehen. Die erste Durchsteigung am 12.August 1931 gelang nach mehreren Anläufen, unter großer Begeisterung der Bevölkerung, keinen geringeren wie Riccardo Cassin und Mario Dell ´Oro. Die »Ragni di Lecco« (die »Spinnen von Lecco«) hatten wieder zugeschlagen.<br />
<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Corna di Medale (Hauptwand) und Antimedale (links vorgesetzt) oberhalb von Lecco<br />
<br />
Nachdem 2. Weltkrieg verewigte sich aber mit Walter Bonatti auch der wohl bedeutendsten Alpinisten der Nachkriegsgeschichte am Medale. Zusammen mit Carlo Casati durchstieg er 1950, also mit gerademal 20 Jahren, als erster den linken, gelblichen und steileren Wandteil. Die Tour ist mit 6 Seillängen leider nicht allzu lang, dafür aber von besonderer Schönheit. Ausgesetzte, steile und geniale Kletterpassagen an wahnsinnig strukturiertem und rauem Fels. Der Name „Bonatti“ hat natürlich in solchen Gefilden, bei überschaubaren Schwierigkeiten und inzwischen guter Absicherung zur Konsequenz dass massivste Abnutzungserscheinungen am Fels zu sehen sind. Man hat aber meist so gute Griffe und Tritte zur Verfügung dass dies eigentlich nirgends wirklich stört.<br />
<br />
Der Hauptwand des Medale ist im linken Teil der Antimedale vorgelagert. Die Felswand des Antimedale überwindet man entweder kletternd auf einer eigenen Tour oder wie üblicherweise und schneller auf dem vielbegangenen Klettersteig. Beim flacheren Stück zwischen Antimedale und Medale verlässt man den Klettersteig nach rechts und es geht hinaus auf einen kleinen Vorbau am Fuße der steilen Wand.<br />
<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> über den Klettersteig zum Einstieg<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> über den Klettersteig zum Einstieg<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick auf den Wandbereich der Spigolo Bonatti<br />
<br />
Vom Vorbau geht es in der 1. SL (V-) ganz gemütlich bis an den Beginn der ersten 6a Länge.<br />
<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> auf dem Vorbau<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 1. SL (V-)<br />
<br />
Mit der 2 .SL (VI+) folgt die große Diagonaltraverse nach rechts oben mit der Bonatti ganz geschickt ein weiter rechts liegendes Verschneidungssystem erreicht hat. In absolut begeisternder ausgesetzter und steiler Kletterei geht es nach rechts hinaus. Ca. 5 m vor dem Stand folgt die schwerste Passage. Ein vorhandener Seilstrick kann hier aber gut als Problemlöser für die glatte Querung dienen. Freikletternd geht es aber auch gut. Ich bin vom Haken an dem der Seilstrick hängt 1,5 m abgeklettert um dann an scharfen und rauen Tropflöchern nach rechts queren zu können. Danach wieder problemlos nach oben zur eigentlichen Linie und nach rechts zum Stand.<br />
<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> zu Beginn der 2 .SL (VI+)<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> zu Beginn der 2 .SL (VI+)<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 2 .SL (VI+) - die schwersten Meter<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8073" target="_blank" title="">11-P1280610.JPG</a> (Größe: 311,11 KB / Downloads: 709)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 2 .SL (VI+) - die schwersten Meter<br />
<br />
Die 3. SL (VI+) folgt nun der steilen aber genialen und auf den ersten 10-15 m leicht überhängenden Verschneidung. Ausspreizen heißt die Devise! Die Absicherung ist hier mit mehreren gebohrten Zwischenhaken sehr gut. <br />
<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 3. SL (VI+)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8075" target="_blank" title="">13-P1280616.JPG</a> (Größe: 265,97 KB / Downloads: 717)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 3. SL (VI+)<br />
<br />
Mit der 4. SL folgt die letzte VI+ Länge. Die glatte Rissverschneidung vom Stand weg lässt sich besser klettern wie es aussieht. Erst kurz vor dem die Rissverschneidung abschließenden Dächlein, welches rechtsquerend umgangen wird, wird es nochmal schwerer. <br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8076" target="_blank" title="">14-P1280626.JPG</a> (Größe: 244,28 KB / Downloads: 732)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die glatte Verschneidung zu Beginn der 4. SL (VI+)<br />
<br />
In der 5. SL (V-) und 6. SL (VI-) legt sich das Gelände wieder etwas zurück und die Vegetation ist wieder deutlich stärker vorhanden. Es sieht nun vielleicht optisch und auf den Bildern eher nach „Gemüse-Seillängen“ aus. Doch auch wenn die Schwierigkeiten deutlich zurückgehen, der Fels bleibt unverändert gut und bietet beste Strukturen, Schuppen und Tropflöcher (siehe Bild). In der 6. und letzten Seillänge sollte man sich die rechte schwerere Variante (VI-) keinesfalls entgehen lassen.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8077" target="_blank" title="">15-P1280637.JPG</a> (Größe: 166,97 KB / Downloads: 716)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 5. SL (V-)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8078" target="_blank" title="">16-P1280639.JPG</a> (Größe: 294,18 KB / Downloads: 692)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> typische Felsstruktur, <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8079" target="_blank" title="">17-P1280643.JPG</a> (Größe: 242,51 KB / Downloads: 734)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 6. SL (VI-)<br />
<br />
Vom Ausstieg an der Gratkante wenige Meter nach hinten absteigen und man trifft wieder auf den Klettersteig über welchen der Gipfel des Medale in wenigen Minuten erreicht ist. <br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8080" target="_blank" title="">18-P1280628.JPG</a> (Größe: 273,19 KB / Downloads: 743)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick auf Lecco<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8081" target="_blank" title="">19-P1280651.JPG</a> (Größe: 174,23 KB / Downloads: 693)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> über den Klettersteig in wenigen Minuten zum Gipfel<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8082" target="_blank" title="">20-P1280652.JPG</a> (Größe: 184,84 KB / Downloads: 715)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> über den Klettersteig in wenigen Minuten zum Gipfel<br />
<br />
Zumal wir eh die Rucksäcke beim grasigen Absatz zwischen Antimedale und Medale in der Nähe des Klettersteiges versteckt hatten stiegen wir auch über den Klettersteig wieder ab. Wenig später stehen wir in Lecco am Auto und noch ein paar Minuten später stürzen wir uns genussvoll in die Fluten des Comersees. <br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kletterführer:</span><br />
Arrampicate Sportive e Moderne - Fra Lecco e Como<br />
1.Auflage 2006<br />
Versante Süd<br />
<br />
<br />
Viele Grüße<br />
Nina und Tobias]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Mit dem Wetter ist es den bisherigen Frühjahr 2013 über äußerst schwach bestellt  und seit Wochen jagt eine instabile Wetterlage und eine Kaltfront mit massiven Schneefällen nicht nur im Hochgebirge die andere. Die vereinzelten guten Tage lagen natürlich meist immer schön unter der Woche und nachdem die vergangene ganz besonders schlechte Wetterphase auch noch das verlängerte Fronleichnam Wochenende versaut hat ist es nun mit den Feiertagen auch erst mal vorbei. Kurzum es ist zum Heulen.<br />
Nicht nur um dem Wetter- und Regendrama zu entfliehen (Auslöser des „Jahrhunderthochwasser 2013“ in vielen Teilen Bayerns und Ostdeutschlands) ging es über Fronleichnam zum Sportklettern Richtung Lecco. Doch ganz ohne der alpinen Leidenschaft nach zu gehen ging es dann doch auch nicht und so folgte mit der „Spigolo Bonatti“ am Medale bei Lecco sogar eine namhafte Tour und sozusagen meine erste Bonatti-Tour.<br />
<br />
Die bis zu 400 m hohe Felswand des Corna di Medale ist einer der Blickfänge im Raum Lecco und wohl in Italien eine der bekanntesten Felswände in Talnähe. Sie ist vielleicht von der Lage her etwas mit dem Colodri in Arco zu vergleichen. Die Lage kann schon fast urban genannt werden. Über den Dächern von Lecco ist die Wand auch gut von den zentralen Plätzen oder der Uferpromenade aus zu sehen. Schon früh erregte die Wand gewisses Aufsehen. Die erste Durchsteigung am 12.August 1931 gelang nach mehreren Anläufen, unter großer Begeisterung der Bevölkerung, keinen geringeren wie Riccardo Cassin und Mario Dell ´Oro. Die »Ragni di Lecco« (die »Spinnen von Lecco«) hatten wieder zugeschlagen.<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8063" target="_blank" title="">01-P1280683.JPG</a> (Größe: 160,01 KB / Downloads: 696)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Corna di Medale (Hauptwand) und Antimedale (links vorgesetzt) oberhalb von Lecco<br />
<br />
Nachdem 2. Weltkrieg verewigte sich aber mit Walter Bonatti auch der wohl bedeutendsten Alpinisten der Nachkriegsgeschichte am Medale. Zusammen mit Carlo Casati durchstieg er 1950, also mit gerademal 20 Jahren, als erster den linken, gelblichen und steileren Wandteil. Die Tour ist mit 6 Seillängen leider nicht allzu lang, dafür aber von besonderer Schönheit. Ausgesetzte, steile und geniale Kletterpassagen an wahnsinnig strukturiertem und rauem Fels. Der Name „Bonatti“ hat natürlich in solchen Gefilden, bei überschaubaren Schwierigkeiten und inzwischen guter Absicherung zur Konsequenz dass massivste Abnutzungserscheinungen am Fels zu sehen sind. Man hat aber meist so gute Griffe und Tritte zur Verfügung dass dies eigentlich nirgends wirklich stört.<br />
<br />
Der Hauptwand des Medale ist im linken Teil der Antimedale vorgelagert. Die Felswand des Antimedale überwindet man entweder kletternd auf einer eigenen Tour oder wie üblicherweise und schneller auf dem vielbegangenen Klettersteig. Beim flacheren Stück zwischen Antimedale und Medale verlässt man den Klettersteig nach rechts und es geht hinaus auf einen kleinen Vorbau am Fuße der steilen Wand.<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8064" target="_blank" title="">02-P1280559.JPG</a> (Größe: 277,44 KB / Downloads: 753)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> über den Klettersteig zum Einstieg<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> über den Klettersteig zum Einstieg<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8067" target="_blank" title="">05-P1280582.JPG</a> (Größe: 285,54 KB / Downloads: 704)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick auf den Wandbereich der Spigolo Bonatti<br />
<br />
Vom Vorbau geht es in der 1. SL (V-) ganz gemütlich bis an den Beginn der ersten 6a Länge.<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8068" target="_blank" title="">06-DSCN7690.JPG</a> (Größe: 153,16 KB / Downloads: 712)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> auf dem Vorbau<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8069" target="_blank" title="">07-P1280588.JPG</a> (Größe: 189,51 KB / Downloads: 708)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 1. SL (V-)<br />
<br />
Mit der 2 .SL (VI+) folgt die große Diagonaltraverse nach rechts oben mit der Bonatti ganz geschickt ein weiter rechts liegendes Verschneidungssystem erreicht hat. In absolut begeisternder ausgesetzter und steiler Kletterei geht es nach rechts hinaus. Ca. 5 m vor dem Stand folgt die schwerste Passage. Ein vorhandener Seilstrick kann hier aber gut als Problemlöser für die glatte Querung dienen. Freikletternd geht es aber auch gut. Ich bin vom Haken an dem der Seilstrick hängt 1,5 m abgeklettert um dann an scharfen und rauen Tropflöchern nach rechts queren zu können. Danach wieder problemlos nach oben zur eigentlichen Linie und nach rechts zum Stand.<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8070" target="_blank" title="">08-DSCN7694.JPG</a> (Größe: 179,92 KB / Downloads: 714)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> zu Beginn der 2 .SL (VI+)<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> zu Beginn der 2 .SL (VI+)<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 2 .SL (VI+) - die schwersten Meter<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8073" target="_blank" title="">11-P1280610.JPG</a> (Größe: 311,11 KB / Downloads: 709)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 2 .SL (VI+) - die schwersten Meter<br />
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Die 3. SL (VI+) folgt nun der steilen aber genialen und auf den ersten 10-15 m leicht überhängenden Verschneidung. Ausspreizen heißt die Devise! Die Absicherung ist hier mit mehreren gebohrten Zwischenhaken sehr gut. <br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 3. SL (VI+)<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 3. SL (VI+)<br />
<br />
Mit der 4. SL folgt die letzte VI+ Länge. Die glatte Rissverschneidung vom Stand weg lässt sich besser klettern wie es aussieht. Erst kurz vor dem die Rissverschneidung abschließenden Dächlein, welches rechtsquerend umgangen wird, wird es nochmal schwerer. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8076" target="_blank" title="">14-P1280626.JPG</a> (Größe: 244,28 KB / Downloads: 732)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die glatte Verschneidung zu Beginn der 4. SL (VI+)<br />
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In der 5. SL (V-) und 6. SL (VI-) legt sich das Gelände wieder etwas zurück und die Vegetation ist wieder deutlich stärker vorhanden. Es sieht nun vielleicht optisch und auf den Bildern eher nach „Gemüse-Seillängen“ aus. Doch auch wenn die Schwierigkeiten deutlich zurückgehen, der Fels bleibt unverändert gut und bietet beste Strukturen, Schuppen und Tropflöcher (siehe Bild). In der 6. und letzten Seillänge sollte man sich die rechte schwerere Variante (VI-) keinesfalls entgehen lassen.<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8077" target="_blank" title="">15-P1280637.JPG</a> (Größe: 166,97 KB / Downloads: 716)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 5. SL (V-)<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8078" target="_blank" title="">16-P1280639.JPG</a> (Größe: 294,18 KB / Downloads: 692)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> typische Felsstruktur, <br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8079" target="_blank" title="">17-P1280643.JPG</a> (Größe: 242,51 KB / Downloads: 734)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 6. SL (VI-)<br />
<br />
Vom Ausstieg an der Gratkante wenige Meter nach hinten absteigen und man trifft wieder auf den Klettersteig über welchen der Gipfel des Medale in wenigen Minuten erreicht ist. <br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8080" target="_blank" title="">18-P1280628.JPG</a> (Größe: 273,19 KB / Downloads: 743)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick auf Lecco<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8081" target="_blank" title="">19-P1280651.JPG</a> (Größe: 174,23 KB / Downloads: 693)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> über den Klettersteig in wenigen Minuten zum Gipfel<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8082" target="_blank" title="">20-P1280652.JPG</a> (Größe: 184,84 KB / Downloads: 715)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> über den Klettersteig in wenigen Minuten zum Gipfel<br />
<br />
Zumal wir eh die Rucksäcke beim grasigen Absatz zwischen Antimedale und Medale in der Nähe des Klettersteiges versteckt hatten stiegen wir auch über den Klettersteig wieder ab. Wenig später stehen wir in Lecco am Auto und noch ein paar Minuten später stürzen wir uns genussvoll in die Fluten des Comersees. <br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kletterführer:</span><br />
Arrampicate Sportive e Moderne - Fra Lecco e Como<br />
1.Auflage 2006<br />
Versante Süd<br />
<br />
<br />
Viele Grüße<br />
Nina und Tobias]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Torre Venezia - Tissi (VI-,450 Hm, 600 m), Dolomiten 19.10.12]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=778</link>
			<pubDate>Sun, 28 Oct 2012 09:16:31 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=7">Tobias</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=778</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> „Nichts Schöneres ... als im Zaubergarten der Vazzolerhütte anzukommen: in dieser wunderbar heilsamen Unordnung ... mit erschreckender Heftigkeit stoßen die riesigen Felstürme gegen den Himmel ... Torre Trieste oder Torre Venezia – das ist die Frage. Welches ist der schönere Turm?“<br />
<br />
„Wer das Gefühl erträgt, in diesem ungegliederten Wandfels zu stehen, und dann darauf vertraut, in dem herrlich griffigen, festen Fels dann doch immer noch rechtzeitig den entscheidenden Griff zu finden, der weiterhilft, für den bedeutet die „Tissi“ ein faszinierendes Klimmen, Steigen, Spreizen, eine tief befriedigende Dolomitenkletterei...“</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aus: Walter Pause - im extremen Fels. </span><br />
<br />
Wenn man so in der Literatur und diversen Kletterführern über den Charakter der „Tissi“ am Torre Venezia nachließt und unter anderem die Schwierigkeitsgrade betrachtet kann irgendwie der Eindruck entstehen es handele sich um eine nette Genusstour mit moderaten Schwierigkeiten die man schnell mal so mitnehmen kann. Dies mag vielleicht noch im Vergleich zu anderen Dolomiten-Pausetouren stimmen, nicht jedoch wenn man es absolut betrachtet. Bei der „Tissi“ handelt es sich schon um eine anspruchsvollere Dolomitentour in der ordentlich (frei)geklettert werden muss. Mit A0 ist hier aufgrund der insgesamt erstaunlich wenigen Zwischenhaken nicht viel los. Die 600 m Kletterlänge wollen erstmal geklettert und vor allem gefunden werden. Die Route ist nicht immer offensichtlich und ein gewisses Gespür für den Routenverlauf ist notwendig. Im unteren Teil ist der so hochgelobte Fels durchaus etwas grasdurchsetzt. Insgesamt handelt es sich aber um wirklich tollen und größtenteils auch sehr festen Fels, indem das Klettern richtig Laune macht. Was die Schwierigkeitsangaben anbelangt ist Topoguide vielleicht schon etwas über das Ziel hinaus geschossen, aber die im Rother-Dolomiten-Kletterführer und bei Loboedition angegebenen Grade dürften den klassischen guten V-er Kletterer doch etwas an die Leistungsgrenze bringen. Irgendwo dazwischen habe ich die Schwierigkeiten empfunden. Was die Topoqualität anbelangt sind natürlich Topoguide und dieses mal auch der Rother-Dolomiten-Kletterführer sehr gut. Auch nicht schlecht aber doch in einigen Punkten etwas ungenau ist das Topo von Loboedition.<br />
<br />
Mit der “Tissi” konnte ich außerdem ein ganz kleines Pause-Jubiläum feiern. Dies war insgesamt meine 20. Pausetour „im extremen Fels“ und die zehnte in diesem tollen Bergsommer 2012. Wettermäßig war diesen Sommer doch so einiges zu machen und insbesondere die Weekends im September und auch noch der Oktober waren durchaus arbeitnehmerfreundlich. Nach dem Highlight der <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.rocksports.de/forum/showthread.php?tid=772" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">“Carlesso“ am Torre Trieste</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --> zusammen mit Jochen war dies nun vier Wochen später mein zweiter Besuch im Zaubergarten der Vazzoler Hütte <!-- start: smilie --><br />
<img src="https://forum.rocksports.de/images/smilies/wink.png" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" /><br />
<!-- end: smilie -->.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6885" target="_blank" title="">01.P1210482.jpg</a> (Größe: 966,54 KB / Downloads: 1669)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Torre Venezia – Tissi, Routenverlauf perspektivisch etwas verzerrt<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6844" target="_blank" title="">02.P1200477.JPG</a> (Größe: 175,69 KB / Downloads: 1109)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Torre Venezia, gesehen aus der <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.rocksports.de/forum/showthread.php?tid=772" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">“Carlesso“ am Torre Trieste</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
Nach einer etwas missglückten Aktion in der Brenta welche nach ordentlicher Spurarbeit im Winterraum des Rifugio Agostini sang und klanglos im enormen Schnee der vorangegangenen Kaltfront unterging fahren wir noch am Donnerstagabend von der Brenta rüber in die Civetta und zum Parkplatz bei der Capanna Trieste (1135 m). Natürlich kommen wir nicht umher meiner quasi Dolomitensommer 2012 – Stammkneipe „Dolomie“ einen Besuch abzustatten. „Dolomie“ liegt zwischen den Orten Listolade und Taibon und dürfte immer einen Besuch wert sein.<br />
Nach einer Nacht im vierrädrigen Golf-Hotel geht es kurz nach 06:00 Uhr auf den Weg durch die, um diese Jahreszeit noch stockfinstere Nacht, hinauf zum schon geschlossenen Rifugio Vazzoler (1714 m). Nach gut einer Stunde sind wir an der Hütte, packen die Klettersachen aus und deponieren einen Rucksack hinter dem Winterraum (separates Gebäude). Während des Aufstieges war bei Tagesanbruch eine gewisse winterliche Stimmung nicht mehr zu leugnen. Die schon stark verschneiten Nordflanken der Moiazza, das kühle erste Tageslicht und der beängstigend dastehende Torre Trieste sorgten für eine wunderschöne Farbstimmung. Nach weiteren 30 min ist der Einstieg unter der beeindruckenden Torre Venezia Südwand erreicht.<br />
<br />
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<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6845" target="_blank" title="">03.P1210473.JPG</a> (Größe: 108,04 KB / Downloads: 906)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> winterliche Stimmung bei Tagesanbruch - Torre Trieste und Moiazza<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6846" target="_blank" title="">04.P1210485.JPG</a> (Größe: 274,74 KB / Downloads: 1152)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Torre Venezia Südwand, gesehen vom Einstieg der Tissi<br />
<br />
Auch wenn die Schwierigkeitsangaben sicher in mehreren Seillängen sehr, sehr hart ausfallen dürften nehme ich im weiteren Verlauf dieses Berichtes aus Gründen der Zuordnungsbarkeit Bezug auf die Angaben aus dem Rother-Dolomiten-Kletterführer:<br />
<br />
Der erste Stand wird über unschwieriges und noch gut seilfrei kletterbares II-III er Gelände von links her über gestuftes Gelände und ein schmales Bändchen erreicht. Der direkte Weg von unten zum ersten Stand sah jetzt nicht so toll aus. <br />
<br />
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<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6847" target="_blank" title="">05.DSCN7000.jpg</a> (Größe: 171,98 KB / Downloads: 1014)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 1. SL (II-III, 30 m) - Querung zum ersten Stand, gut seilfrei möglich<br />
<br />
Bei den Seillängen 2, 3 und 4 handelt es sich dann um die nicht so berauschenden etwas grasdurchsetzten Seillängen des unteren Teils. Die Absicherung ist eher dürftig, der Fels noch nicht perfekt und die Route nicht immer klar. Hier ist also etwas „Attentione“ angesagt.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6848" target="_blank" title="">06.DSCN7002.jpg</a> (Größe: 199,97 KB / Downloads: 992)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 2. SL (IV+, 35 m)<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6849" target="_blank" title="">07.DSCN7008.jpg</a> (Größe: 173,02 KB / Downloads: 987)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 3. SL (V+, 45 m)<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6850" target="_blank" title="">08.P1210511.JPG</a> (Größe: 409,42 KB / Downloads: 944)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 4. SL (V-, 25 m)<br />
<br />
Mit der 5. SL (VI-, 35 m) und der 6. SL (V+, 50 m) wird der Latschenfleck am Beginn vor dem berühmten „40 m – Quergang“ erreicht. Die Kletterei ist in diesen beiden Seillängen schon richtig gut. Die 6. SL (V+, 50 m) ist aber eine der Längen wo für V+ richtig steil und hart geklettert werden muss. Nahezu während der gesamten Tour ist drüben im Südwesten mit dem Monte Agner einer der großen Dolomitengipfel im frühwinterlichen Gewande zusehen. Bei mir und Nina werden tollen Erinnerungen an die <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.rocksports.de/forum/showthread.php?tid=771" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Monte Agner – Nordkante „Agnerkante“</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --> vor sechs Wochen wach.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6851" target="_blank" title="">09.DSCN7013.jpg</a> (Größe: 186,63 KB / Downloads: 976)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 5. SL (VI-, 35 m)<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6852" target="_blank" title="">10.P1210518.JPG</a> (Größe: 321,91 KB / Downloads: 959)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Nina am Stand nach der 5. SL, hier nicht nach rechts verleiten lassen<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6853" target="_blank" title="">11.P1210533.JPG</a> (Größe: 419,9 KB / Downloads: 893)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 6. SL (V+, 50 m), im wieder leichteren Gelände kurz vor dem Stand<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6854" target="_blank" title="">12.P1210523.JPG</a> (Größe: 129,57 KB / Downloads: 957)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.rocksports.de/forum/showthread.php?tid=771" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Monte Agner</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --> – ein nicht ganz unbekannter im frühwinterlichen Gewande<br />
<br />
Nun folgt also mit der 7. SL (VI-, 25 m) der berühmte „40 m – Quergang“. In früheren Zeiten hat dieser Quergang wohl den extremen Ruf dieser Route verursacht. Dass von den 40 m heute nur noch 25 übrig sind dürfte allgemein bekannt sein. Diese 40 m dürften wohl zum alpinistischen Seemannsgarn gehören. Auch was die Kletterei betrifft handelt sich dabei in meinen Augen keineswegs um DIE Schlüsselseillänge. Vielmehr sind es beindruckende und herrlich zu kletternde ausgesetzte Meter in bestem Fels. Das schwerste sind noch die ersten Meter bis zum ersten Haken auf Höhe des Quergangs.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6855" target="_blank" title="">13.DSCN7025.jpg</a> (Größe: 196,41 KB / Downloads: 947)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 7. SL (VI-, 25 m) – der berühmte „40 m – Quergang“<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6856" target="_blank" title="">14.DSCN7031.jpg</a> (Größe: 179,38 KB / Downloads: 971)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 7. SL (VI-, 25 m) – der berühmte „40 m – Quergang“<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6857" target="_blank" title="">15.DSCN7037.jpg</a> (Größe: 114,36 KB / Downloads: 937)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 7. SL (VI-, 25 m) – der berühmte „40 m – Quergang“<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6858" target="_blank" title="">16.P1210546.JPG</a> (Größe: 300,34 KB / Downloads: 925)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 7. SL (VI-, 25 m) – Nina am Ende des berühmten „40 m – Quergang“<br />
<br />
Nach dem Quergang verliert sich die Route für ein paar Seillängen im etwas unübersichtlichen Gelände. Man könnte wahrscheinlich nahezu überall hoch steigen, denn der Fels ist sehr gut, was natürlich die Routenfindung nicht gerade erleichtert. Am besten einfach vom Gefühl für den besten Weg leiten lassen. Oben müssen halt die schon von weitem sichtbaren Ausstiegskamine erreicht werden.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6859" target="_blank" title="">17.P1210550.JPG</a> (Größe: 330,28 KB / Downloads: 947)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6860" target="_blank" title="">18.DSCN7046.jpg</a> (Größe: 223,96 KB / Downloads: 973)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 8. SL (IV+, 35 m)<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6861" target="_blank" title="">19.P1210553.JPG</a> (Größe: 269,15 KB / Downloads: 931)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 8. SL (IV+, 35 m) – kurz vor dem Stand unter dem markanten Dach dieser SL<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6862" target="_blank" title="">20.P1210559.JPG</a> (Größe: 380,65 KB / Downloads: 918)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> der unübersichtliche Teil bis zum Beginn der Ausstiegskamine<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6863" target="_blank" title="">21.DSCN7055.jpg</a> (Größe: 291,45 KB / Downloads: 905)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 9. SL (V-, 50 m)<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6864" target="_blank" title="">22.P1210578.JPG</a> (Größe: 380,8 KB / Downloads: 909)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 9. SL (V-, 50 m)<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6865" target="_blank" title="">23.DSCN7074.jpg</a> (Größe: 228,99 KB / Downloads: 890)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 10. SL (V, 45 m) – rechts oben das kleine Dächchen der 10. SL<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6866" target="_blank" title="">24.P1210588.JPG</a> (Größe: 328,59 KB / Downloads: 908)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 11. SL (V+, 25 m)<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6867" target="_blank" title="">25.P1210591.JPG</a> (Größe: 390,82 KB / Downloads: 920)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick in die Ausstiegskamine<br />
<br />
Mit den 3 oder 4 Ausstiegsseillängen folgt quasi das tolle Finale der „Tissi“. Es handelt sich um anspruchsvolle, sehr steile und spärlich abgesicherte Kletterei in teils wilden Risskaminen. Mit der im Rother-Dolomiten-Kletterführer angegebenen V+ wird man hier sicher nur sehr schwer durchkommen, die drei VI+ Seillängen aus dem Topoguide sind meiner Meinung nach aber doch zu hoch gegriffen. Irgendwo dazwischen dürfte es liegen. Der sehr wild aussehende grottenartige Kamin in der 13. SL wir rechts in einer gelben Verschneidung (siehe Topos, bei Topoguide ist dass die 14. SL) umgangen. Nicht von einigen Normalhaken im Grottendach verleiten lassen, das würde sicher A1-2 bedeuten. Zum Stand nach links raus über gestuftes Gelände<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6868" target="_blank" title="">26.P1210592.JPG</a> (Größe: 492,02 KB / Downloads: 900)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 13. SL (V+, 40 m) – dieser grottenartige Kamin wird rechts umgangen<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6869" target="_blank" title="">27.P1210601.JPG</a> (Größe: 384,45 KB / Downloads: 898)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 13. SL (V+, 40 m) – in der rechten Umgehung<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6870" target="_blank" title="">28.P1210608.JPG</a> (Größe: 370,24 KB / Downloads: 852)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 13. SL (V+, 40 m) – kurz vor dem Stand links raus<br />
<br />
Mit der nächsten Seillänge folgt gleich der nächste Abschnitt des wilden Risskamins. Dennoch tolle und begeisternde Kletterei. Zum Stand geht es wieder nach links über ein schmales Bändchen raus aus dem Risskamin.<br />
<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> wilder Risskamin<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6872" target="_blank" title="">30.DSCN7080.jpg</a> (Größe: 285,88 KB / Downloads: 898)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> wilder Risskamin<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Nina noch im Risskamin<br />
<br />
Wir haben hier im Vergleich zum Rother-Dolomiten-Kletterführer noch einen Zwischenstand eingelegt. Mit unserer nächsten Seillänge erreichten wir über einen äußerst steilen und sehr engen Kamin den kleinen Geröllkessel vor der letzten Seillänge.<br />
<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> sehr enger Kamin vor dem Geröllkessel<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6875" target="_blank" title="">33.P1210627.JPG</a> (Größe: 159,3 KB / Downloads: 892)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Ausstieg in den Geröllkessel<br />
<br />
Rein optisch meint man vom Stand im Geröllkessel aus, dass die Sache nun gelaufen ist. Doch in dieser letzten Seillänge muss nochmal ordentlich geklettert und vor allem ausgespreizt werden. Wenig später stehen wir am Ausstieg auf dem Ringband des Torre Venezia glücklich und zufrieden über die „Tissi“ (meine 20. Pausetour “im extremen Fels“) und den herrlich warmen Herbsttag und genießen die frühwinterlichen Blicke auf Civetta, Cima della Busazza, Torre Trieste, Moiazza, Monte Agner und die Pala.<br />
<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> letzte Seillänge<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Nina am Ausstieg, hinten die Civetta und rechts die Cima della Busazza<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6878" target="_blank" title="">36.DSCN7115.jpg</a> (Größe: 108,04 KB / Downloads: 969)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> frühwinterliche Pala mit dem Monte Agner (links)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6879" target="_blank" title="">37.P1210643.JPG</a> (Größe: 272,28 KB / Downloads: 997)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Torre Trieste<br />
<br />
Wir schenken uns den Gipfel und machen uns gleich an den Abstieg. Zunächst nach rechts dem Ringband entlang bis deutliche rote Pfeile an der linken gelben Wand die Stelle markieren von der aus ca. 10 m zum ersten der überdimensionalen Abseilringe abgeklettert werden muss. Von dort 6 x 20 m oder 3 x 40 m abseilen. Nun nach links den Markierungen und Steinmännern in die Schlucht folgen. In der Schlucht nach unten, an einer Stelle wenige Meter (II-III) abklettern. Vor einem großen Klemmblock befindet sich nochmal einer der dicken Abseilringe. An ihm 15 m abseilen und danach auf Bändern nach rechts aus der Schlucht heraus und auf einem Latschenrücken dem deutlichen Pfad folgen bis zum Fahrweg und in wenigen Schritten zurück zum Rifugio Vazzoler.<br />
<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> auf dem Ringband<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6881" target="_blank" title="">39.P1210671.JPG</a> (Größe: 324,61 KB / Downloads: 808)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die überdimensionalen Abseilringe<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6882" target="_blank" title="">40.P1210680.JPG</a> (Größe: 190,69 KB / Downloads: 840)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6883" target="_blank" title="">41.P1210690.JPG</a> (Größe: 350,04 KB / Downloads: 835)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Abkletterstelle (II-III) in der Schlucht<br />
<br />
Inzwischen wird es schon langsam dunkel und wir schlendern gemütlich auf dem breiten Fahrweg hinunter zum Auto bei der Capanna Trieste (1135 m).<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6884" target="_blank" title="">42.DSCN7129.jpg</a> (Größe: 180,88 KB / Downloads: 969)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die verschneite Moiazza <br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Torre Venezia (2337 m) -Südwand „Tissi“: </span><br />
- EB: Attilio Tissi, Giovanni Andrich und Attilio Bortoli 20.08.1933<br />
- Schwierigkeit: mehrere Passagen VI- (evtl. auch VI), ansonsten sehr anhaltend im V. „Dolomiten“-Grad<br />
- Felsqualität: Insgesamt sehr guter und griffiger Dolomitenfels. Die ersten Längen sind allerdings durchaus grasdurchsetzt.<br />
- Absicherung: Stände i.d.R. ordentlich mit 2 Normalhaken eingerichtet und mit Cams und Keilen meist verbesserbar. Einige Standplätzen auch an dicken Latschen oder an Sanduhren. Für solch eine häufig begangene und berühmte Tour aber erstaunlich wenige Zwischensicherungen vorhanden. Diese machten aber einen passablen Eindruck und es war wenig richtiger Schrott zu finden. Trotz größtenteils sehr griffigem und gut strukturiertem Fels kann in den Seillängen nicht immer zusätzlich mit Cams und Keilen abgesichert werden, denn in einigen Seillängen ist der Fels etwas geschlossen.<br />
- Wandhöhe: 500 Hm, Kletterlänge ca. 600 m<br />
- Kletterzeit: 6-7 h<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Materialempfehlung:</span><br />
- 50 m Doppelseil<br />
- 10 Exen (einige davon lang)<br />
- 6-8 Bandschlingen<br />
- 1 Satz Keile<br />
- 1 Satz Cams: 0.3 bis 3<br />
- das sonstige, übliche Stand- und Abseilmaterial<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kletterführer / Topos:</span><br />
<br />
Kletterführer Dolomiten (Topo sehr gut, Schwierigkeitsangaben teilweise sehr hart)<br />
4.Auflage 2003<br />
Bergverlag Rother<br />
Anette Köhler, Norbert Memmel<br />
<br />
Topoguide, Band 1 (Topo sehr gut, Schwierigkeitsangaben teilweise zu hoch)<br />
1.Auflage 2005<br />
Nicole Luzar, Volker Roth<br />
<br />
Dolomiten vertikal, Band Süd (nicht ganz schlecht, aber in einigen Punkten einfach ungenauer wie die beiden anderen)<br />
2.Auflage 2005<br />
Loboedition<br />
Stefan Wagenhals &amp; Freunde<br />
<br />
Im extremen Fels<br />
2. Auflage 1977<br />
Walter Pause, Jürgen Winkler<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">AV-Karten: </span><br />
Tabacco Karte Nr.15<br />
Marmolada, Pelmo, Civetta, Moiazza<br />
1:25000<br />
<br />
<br />
Viele Grüße<br />
Nina und Tobias]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> „Nichts Schöneres ... als im Zaubergarten der Vazzolerhütte anzukommen: in dieser wunderbar heilsamen Unordnung ... mit erschreckender Heftigkeit stoßen die riesigen Felstürme gegen den Himmel ... Torre Trieste oder Torre Venezia – das ist die Frage. Welches ist der schönere Turm?“<br />
<br />
„Wer das Gefühl erträgt, in diesem ungegliederten Wandfels zu stehen, und dann darauf vertraut, in dem herrlich griffigen, festen Fels dann doch immer noch rechtzeitig den entscheidenden Griff zu finden, der weiterhilft, für den bedeutet die „Tissi“ ein faszinierendes Klimmen, Steigen, Spreizen, eine tief befriedigende Dolomitenkletterei...“</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aus: Walter Pause - im extremen Fels. </span><br />
<br />
Wenn man so in der Literatur und diversen Kletterführern über den Charakter der „Tissi“ am Torre Venezia nachließt und unter anderem die Schwierigkeitsgrade betrachtet kann irgendwie der Eindruck entstehen es handele sich um eine nette Genusstour mit moderaten Schwierigkeiten die man schnell mal so mitnehmen kann. Dies mag vielleicht noch im Vergleich zu anderen Dolomiten-Pausetouren stimmen, nicht jedoch wenn man es absolut betrachtet. Bei der „Tissi“ handelt es sich schon um eine anspruchsvollere Dolomitentour in der ordentlich (frei)geklettert werden muss. Mit A0 ist hier aufgrund der insgesamt erstaunlich wenigen Zwischenhaken nicht viel los. Die 600 m Kletterlänge wollen erstmal geklettert und vor allem gefunden werden. Die Route ist nicht immer offensichtlich und ein gewisses Gespür für den Routenverlauf ist notwendig. Im unteren Teil ist der so hochgelobte Fels durchaus etwas grasdurchsetzt. Insgesamt handelt es sich aber um wirklich tollen und größtenteils auch sehr festen Fels, indem das Klettern richtig Laune macht. Was die Schwierigkeitsangaben anbelangt ist Topoguide vielleicht schon etwas über das Ziel hinaus geschossen, aber die im Rother-Dolomiten-Kletterführer und bei Loboedition angegebenen Grade dürften den klassischen guten V-er Kletterer doch etwas an die Leistungsgrenze bringen. Irgendwo dazwischen habe ich die Schwierigkeiten empfunden. Was die Topoqualität anbelangt sind natürlich Topoguide und dieses mal auch der Rother-Dolomiten-Kletterführer sehr gut. Auch nicht schlecht aber doch in einigen Punkten etwas ungenau ist das Topo von Loboedition.<br />
<br />
Mit der “Tissi” konnte ich außerdem ein ganz kleines Pause-Jubiläum feiern. Dies war insgesamt meine 20. Pausetour „im extremen Fels“ und die zehnte in diesem tollen Bergsommer 2012. Wettermäßig war diesen Sommer doch so einiges zu machen und insbesondere die Weekends im September und auch noch der Oktober waren durchaus arbeitnehmerfreundlich. Nach dem Highlight der <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.rocksports.de/forum/showthread.php?tid=772" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">“Carlesso“ am Torre Trieste</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --> zusammen mit Jochen war dies nun vier Wochen später mein zweiter Besuch im Zaubergarten der Vazzoler Hütte <!-- start: smilie --><br />
<img src="https://forum.rocksports.de/images/smilies/wink.png" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" /><br />
<!-- end: smilie -->.<br />
<br />
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<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6885" target="_blank" title="">01.P1210482.jpg</a> (Größe: 966,54 KB / Downloads: 1669)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Torre Venezia – Tissi, Routenverlauf perspektivisch etwas verzerrt<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6844" target="_blank" title="">02.P1200477.JPG</a> (Größe: 175,69 KB / Downloads: 1109)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Torre Venezia, gesehen aus der <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.rocksports.de/forum/showthread.php?tid=772" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">“Carlesso“ am Torre Trieste</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
Nach einer etwas missglückten Aktion in der Brenta welche nach ordentlicher Spurarbeit im Winterraum des Rifugio Agostini sang und klanglos im enormen Schnee der vorangegangenen Kaltfront unterging fahren wir noch am Donnerstagabend von der Brenta rüber in die Civetta und zum Parkplatz bei der Capanna Trieste (1135 m). Natürlich kommen wir nicht umher meiner quasi Dolomitensommer 2012 – Stammkneipe „Dolomie“ einen Besuch abzustatten. „Dolomie“ liegt zwischen den Orten Listolade und Taibon und dürfte immer einen Besuch wert sein.<br />
Nach einer Nacht im vierrädrigen Golf-Hotel geht es kurz nach 06:00 Uhr auf den Weg durch die, um diese Jahreszeit noch stockfinstere Nacht, hinauf zum schon geschlossenen Rifugio Vazzoler (1714 m). Nach gut einer Stunde sind wir an der Hütte, packen die Klettersachen aus und deponieren einen Rucksack hinter dem Winterraum (separates Gebäude). Während des Aufstieges war bei Tagesanbruch eine gewisse winterliche Stimmung nicht mehr zu leugnen. Die schon stark verschneiten Nordflanken der Moiazza, das kühle erste Tageslicht und der beängstigend dastehende Torre Trieste sorgten für eine wunderschöne Farbstimmung. Nach weiteren 30 min ist der Einstieg unter der beeindruckenden Torre Venezia Südwand erreicht.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6845" target="_blank" title="">03.P1210473.JPG</a> (Größe: 108,04 KB / Downloads: 906)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> winterliche Stimmung bei Tagesanbruch - Torre Trieste und Moiazza<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6846" target="_blank" title="">04.P1210485.JPG</a> (Größe: 274,74 KB / Downloads: 1152)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Torre Venezia Südwand, gesehen vom Einstieg der Tissi<br />
<br />
Auch wenn die Schwierigkeitsangaben sicher in mehreren Seillängen sehr, sehr hart ausfallen dürften nehme ich im weiteren Verlauf dieses Berichtes aus Gründen der Zuordnungsbarkeit Bezug auf die Angaben aus dem Rother-Dolomiten-Kletterführer:<br />
<br />
Der erste Stand wird über unschwieriges und noch gut seilfrei kletterbares II-III er Gelände von links her über gestuftes Gelände und ein schmales Bändchen erreicht. Der direkte Weg von unten zum ersten Stand sah jetzt nicht so toll aus. <br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6847" target="_blank" title="">05.DSCN7000.jpg</a> (Größe: 171,98 KB / Downloads: 1014)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 1. SL (II-III, 30 m) - Querung zum ersten Stand, gut seilfrei möglich<br />
<br />
Bei den Seillängen 2, 3 und 4 handelt es sich dann um die nicht so berauschenden etwas grasdurchsetzten Seillängen des unteren Teils. Die Absicherung ist eher dürftig, der Fels noch nicht perfekt und die Route nicht immer klar. Hier ist also etwas „Attentione“ angesagt.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6848" target="_blank" title="">06.DSCN7002.jpg</a> (Größe: 199,97 KB / Downloads: 992)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 2. SL (IV+, 35 m)<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6849" target="_blank" title="">07.DSCN7008.jpg</a> (Größe: 173,02 KB / Downloads: 987)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 3. SL (V+, 45 m)<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6850" target="_blank" title="">08.P1210511.JPG</a> (Größe: 409,42 KB / Downloads: 944)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 4. SL (V-, 25 m)<br />
<br />
Mit der 5. SL (VI-, 35 m) und der 6. SL (V+, 50 m) wird der Latschenfleck am Beginn vor dem berühmten „40 m – Quergang“ erreicht. Die Kletterei ist in diesen beiden Seillängen schon richtig gut. Die 6. SL (V+, 50 m) ist aber eine der Längen wo für V+ richtig steil und hart geklettert werden muss. Nahezu während der gesamten Tour ist drüben im Südwesten mit dem Monte Agner einer der großen Dolomitengipfel im frühwinterlichen Gewande zusehen. Bei mir und Nina werden tollen Erinnerungen an die <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.rocksports.de/forum/showthread.php?tid=771" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Monte Agner – Nordkante „Agnerkante“</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --> vor sechs Wochen wach.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6851" target="_blank" title="">09.DSCN7013.jpg</a> (Größe: 186,63 KB / Downloads: 976)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 5. SL (VI-, 35 m)<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6852" target="_blank" title="">10.P1210518.JPG</a> (Größe: 321,91 KB / Downloads: 959)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Nina am Stand nach der 5. SL, hier nicht nach rechts verleiten lassen<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6853" target="_blank" title="">11.P1210533.JPG</a> (Größe: 419,9 KB / Downloads: 893)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 6. SL (V+, 50 m), im wieder leichteren Gelände kurz vor dem Stand<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6854" target="_blank" title="">12.P1210523.JPG</a> (Größe: 129,57 KB / Downloads: 957)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.rocksports.de/forum/showthread.php?tid=771" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Monte Agner</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --> – ein nicht ganz unbekannter im frühwinterlichen Gewande<br />
<br />
Nun folgt also mit der 7. SL (VI-, 25 m) der berühmte „40 m – Quergang“. In früheren Zeiten hat dieser Quergang wohl den extremen Ruf dieser Route verursacht. Dass von den 40 m heute nur noch 25 übrig sind dürfte allgemein bekannt sein. Diese 40 m dürften wohl zum alpinistischen Seemannsgarn gehören. Auch was die Kletterei betrifft handelt sich dabei in meinen Augen keineswegs um DIE Schlüsselseillänge. Vielmehr sind es beindruckende und herrlich zu kletternde ausgesetzte Meter in bestem Fels. Das schwerste sind noch die ersten Meter bis zum ersten Haken auf Höhe des Quergangs.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6855" target="_blank" title="">13.DSCN7025.jpg</a> (Größe: 196,41 KB / Downloads: 947)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 7. SL (VI-, 25 m) – der berühmte „40 m – Quergang“<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6856" target="_blank" title="">14.DSCN7031.jpg</a> (Größe: 179,38 KB / Downloads: 971)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 7. SL (VI-, 25 m) – der berühmte „40 m – Quergang“<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6857" target="_blank" title="">15.DSCN7037.jpg</a> (Größe: 114,36 KB / Downloads: 937)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 7. SL (VI-, 25 m) – der berühmte „40 m – Quergang“<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6858" target="_blank" title="">16.P1210546.JPG</a> (Größe: 300,34 KB / Downloads: 925)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 7. SL (VI-, 25 m) – Nina am Ende des berühmten „40 m – Quergang“<br />
<br />
Nach dem Quergang verliert sich die Route für ein paar Seillängen im etwas unübersichtlichen Gelände. Man könnte wahrscheinlich nahezu überall hoch steigen, denn der Fels ist sehr gut, was natürlich die Routenfindung nicht gerade erleichtert. Am besten einfach vom Gefühl für den besten Weg leiten lassen. Oben müssen halt die schon von weitem sichtbaren Ausstiegskamine erreicht werden.<br />
<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 8. SL (IV+, 35 m)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6861" target="_blank" title="">19.P1210553.JPG</a> (Größe: 269,15 KB / Downloads: 931)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 8. SL (IV+, 35 m) – kurz vor dem Stand unter dem markanten Dach dieser SL<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> der unübersichtliche Teil bis zum Beginn der Ausstiegskamine<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 9. SL (V-, 50 m)<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 9. SL (V-, 50 m)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6865" target="_blank" title="">23.DSCN7074.jpg</a> (Größe: 228,99 KB / Downloads: 890)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 10. SL (V, 45 m) – rechts oben das kleine Dächchen der 10. SL<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 11. SL (V+, 25 m)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6867" target="_blank" title="">25.P1210591.JPG</a> (Größe: 390,82 KB / Downloads: 920)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick in die Ausstiegskamine<br />
<br />
Mit den 3 oder 4 Ausstiegsseillängen folgt quasi das tolle Finale der „Tissi“. Es handelt sich um anspruchsvolle, sehr steile und spärlich abgesicherte Kletterei in teils wilden Risskaminen. Mit der im Rother-Dolomiten-Kletterführer angegebenen V+ wird man hier sicher nur sehr schwer durchkommen, die drei VI+ Seillängen aus dem Topoguide sind meiner Meinung nach aber doch zu hoch gegriffen. Irgendwo dazwischen dürfte es liegen. Der sehr wild aussehende grottenartige Kamin in der 13. SL wir rechts in einer gelben Verschneidung (siehe Topos, bei Topoguide ist dass die 14. SL) umgangen. Nicht von einigen Normalhaken im Grottendach verleiten lassen, das würde sicher A1-2 bedeuten. Zum Stand nach links raus über gestuftes Gelände<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6868" target="_blank" title="">26.P1210592.JPG</a> (Größe: 492,02 KB / Downloads: 900)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 13. SL (V+, 40 m) – dieser grottenartige Kamin wird rechts umgangen<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6869" target="_blank" title="">27.P1210601.JPG</a> (Größe: 384,45 KB / Downloads: 898)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 13. SL (V+, 40 m) – in der rechten Umgehung<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6870" target="_blank" title="">28.P1210608.JPG</a> (Größe: 370,24 KB / Downloads: 852)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 13. SL (V+, 40 m) – kurz vor dem Stand links raus<br />
<br />
Mit der nächsten Seillänge folgt gleich der nächste Abschnitt des wilden Risskamins. Dennoch tolle und begeisternde Kletterei. Zum Stand geht es wieder nach links über ein schmales Bändchen raus aus dem Risskamin.<br />
<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> wilder Risskamin<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> wilder Risskamin<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Nina noch im Risskamin<br />
<br />
Wir haben hier im Vergleich zum Rother-Dolomiten-Kletterführer noch einen Zwischenstand eingelegt. Mit unserer nächsten Seillänge erreichten wir über einen äußerst steilen und sehr engen Kamin den kleinen Geröllkessel vor der letzten Seillänge.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6874" target="_blank" title="">32.DSCN7093.jpg</a> (Größe: 255,81 KB / Downloads: 938)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> sehr enger Kamin vor dem Geröllkessel<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6875" target="_blank" title="">33.P1210627.JPG</a> (Größe: 159,3 KB / Downloads: 892)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Ausstieg in den Geröllkessel<br />
<br />
Rein optisch meint man vom Stand im Geröllkessel aus, dass die Sache nun gelaufen ist. Doch in dieser letzten Seillänge muss nochmal ordentlich geklettert und vor allem ausgespreizt werden. Wenig später stehen wir am Ausstieg auf dem Ringband des Torre Venezia glücklich und zufrieden über die „Tissi“ (meine 20. Pausetour “im extremen Fels“) und den herrlich warmen Herbsttag und genießen die frühwinterlichen Blicke auf Civetta, Cima della Busazza, Torre Trieste, Moiazza, Monte Agner und die Pala.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6876" target="_blank" title="">34.DSCN7107.jpg</a> (Größe: 264,68 KB / Downloads: 1052)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> letzte Seillänge<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6877" target="_blank" title="">35.P1210641.JPG</a> (Größe: 223,47 KB / Downloads: 902)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Nina am Ausstieg, hinten die Civetta und rechts die Cima della Busazza<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6878" target="_blank" title="">36.DSCN7115.jpg</a> (Größe: 108,04 KB / Downloads: 969)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> frühwinterliche Pala mit dem Monte Agner (links)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6879" target="_blank" title="">37.P1210643.JPG</a> (Größe: 272,28 KB / Downloads: 997)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Torre Trieste<br />
<br />
Wir schenken uns den Gipfel und machen uns gleich an den Abstieg. Zunächst nach rechts dem Ringband entlang bis deutliche rote Pfeile an der linken gelben Wand die Stelle markieren von der aus ca. 10 m zum ersten der überdimensionalen Abseilringe abgeklettert werden muss. Von dort 6 x 20 m oder 3 x 40 m abseilen. Nun nach links den Markierungen und Steinmännern in die Schlucht folgen. In der Schlucht nach unten, an einer Stelle wenige Meter (II-III) abklettern. Vor einem großen Klemmblock befindet sich nochmal einer der dicken Abseilringe. An ihm 15 m abseilen und danach auf Bändern nach rechts aus der Schlucht heraus und auf einem Latschenrücken dem deutlichen Pfad folgen bis zum Fahrweg und in wenigen Schritten zurück zum Rifugio Vazzoler.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6880" target="_blank" title="">38.P1210662.JPG</a> (Größe: 210,92 KB / Downloads: 886)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> auf dem Ringband<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die überdimensionalen Abseilringe<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6882" target="_blank" title="">40.P1210680.JPG</a> (Größe: 190,69 KB / Downloads: 840)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6883" target="_blank" title="">41.P1210690.JPG</a> (Größe: 350,04 KB / Downloads: 835)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Abkletterstelle (II-III) in der Schlucht<br />
<br />
Inzwischen wird es schon langsam dunkel und wir schlendern gemütlich auf dem breiten Fahrweg hinunter zum Auto bei der Capanna Trieste (1135 m).<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6884" target="_blank" title="">42.DSCN7129.jpg</a> (Größe: 180,88 KB / Downloads: 969)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die verschneite Moiazza <br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Torre Venezia (2337 m) -Südwand „Tissi“: </span><br />
- EB: Attilio Tissi, Giovanni Andrich und Attilio Bortoli 20.08.1933<br />
- Schwierigkeit: mehrere Passagen VI- (evtl. auch VI), ansonsten sehr anhaltend im V. „Dolomiten“-Grad<br />
- Felsqualität: Insgesamt sehr guter und griffiger Dolomitenfels. Die ersten Längen sind allerdings durchaus grasdurchsetzt.<br />
- Absicherung: Stände i.d.R. ordentlich mit 2 Normalhaken eingerichtet und mit Cams und Keilen meist verbesserbar. Einige Standplätzen auch an dicken Latschen oder an Sanduhren. Für solch eine häufig begangene und berühmte Tour aber erstaunlich wenige Zwischensicherungen vorhanden. Diese machten aber einen passablen Eindruck und es war wenig richtiger Schrott zu finden. Trotz größtenteils sehr griffigem und gut strukturiertem Fels kann in den Seillängen nicht immer zusätzlich mit Cams und Keilen abgesichert werden, denn in einigen Seillängen ist der Fels etwas geschlossen.<br />
- Wandhöhe: 500 Hm, Kletterlänge ca. 600 m<br />
- Kletterzeit: 6-7 h<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Materialempfehlung:</span><br />
- 50 m Doppelseil<br />
- 10 Exen (einige davon lang)<br />
- 6-8 Bandschlingen<br />
- 1 Satz Keile<br />
- 1 Satz Cams: 0.3 bis 3<br />
- das sonstige, übliche Stand- und Abseilmaterial<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kletterführer / Topos:</span><br />
<br />
Kletterführer Dolomiten (Topo sehr gut, Schwierigkeitsangaben teilweise sehr hart)<br />
4.Auflage 2003<br />
Bergverlag Rother<br />
Anette Köhler, Norbert Memmel<br />
<br />
Topoguide, Band 1 (Topo sehr gut, Schwierigkeitsangaben teilweise zu hoch)<br />
1.Auflage 2005<br />
Nicole Luzar, Volker Roth<br />
<br />
Dolomiten vertikal, Band Süd (nicht ganz schlecht, aber in einigen Punkten einfach ungenauer wie die beiden anderen)<br />
2.Auflage 2005<br />
Loboedition<br />
Stefan Wagenhals &amp; Freunde<br />
<br />
Im extremen Fels<br />
2. Auflage 1977<br />
Walter Pause, Jürgen Winkler<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">AV-Karten: </span><br />
Tabacco Karte Nr.15<br />
Marmolada, Pelmo, Civetta, Moiazza<br />
1:25000<br />
<br />
<br />
Viele Grüße<br />
Nina und Tobias]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Torre Trieste - Carlesso  (VI A2, VIII-, 650 Hm, 800 m), Dolomiten 22.09.12]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=772</link>
			<pubDate>Sun, 30 Sep 2012 15:39:25 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=7">Tobias</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=772</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Der Torre Trieste, ein Pfeiler, der die klassische Gestalt eines Dolomitengipfels hat, lehnt sich an die gigantische Zitadelle der nördlichen Civetta-Gruppe ... es gibt wenige abschreckendere Abbrüche als diese Wand.“</span><br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„In diesem Jahr war Carlesso und Sandri nach äußerst schwieriger Kletterei die Eroberung der Südwand gelungen ... Carlesso hatte die Angewohnheit, Haken in Risse zu dreschen, wo sie kaum zwei Zentimeter in den Fels eindringen konnten. Ich hatte dies bereits am ersten Haken bemerkt ...“</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aus: Giusto Gervasutti – Bergfahrten. Anlässlich eines Versuches, mit Sturz von Gervasutti, an der Südostkante 1934</span><br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Wer von Listolade zur Vazzolerhütte aufsteigt, kann beim ersten überwältigenden Anblick des Torre Trieste … nicht gleich fassen, daß ihn hier das „Allerletzte“ im schwersten Fels erwarten soll.“<br />
<br />
„Die Carlesso blieb übrig, jeder Extreme träumt heute von ihr. Ihr Schwierigkeitsgrad VI A2 kommt in diesem Buche nur sechsmal vor. Unsere Südwand ist die längste: Das sagt genug ...Daß diese Führe, eiskalt sei es gesagt, die Schwierigkeiten am Cassinweg der Westlichen Zinne und die in der Marmolada-Südwestwand von Solda übersteigt, wurde lang bestritten. Der Streit dürfte sich unter den wenigen dazu berufenen Extremkletterern gelegt haben.“</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aus: Walter Pause - im extremen Fels. </span><br />
<br />
<br />
„Torre Trieste – Carlesso“, einer der Inbegriffe großer klassischer extremer Dolomitenkletterei, und seid Generationen der Traum vieler Alpinisten und Kletterern. Steilstes Gelände vom Einstieg bis zum Gipfel, äußerst anhaltende Schwierigkeiten in anspruchsvollem Gelände, mindestens 22 Seillängen, Kletterzeit 8-11 Stunden, klassische alpine Absicherung und ein berühmt-berüchtigter Abstieg der wohl schon viele Seilschaften zum Notbiwak gezwungen hat verhelfen der „Carlesso“ zu ihrem Anspruch und ihrem enormen Nimbus. Das große Meisterwerk von Raffaele Carlesso und Bartolo Sandri aus dem Jahr 1934 !!! Insgesamt eine beeindruckende großartige Unternehmung die man nicht so schnell vergessen wird.<br />
<br />
Natürlich hat die „Carlesso“ auch einen Platz in Walter Pauses „im extremen Fels“ und ist wohleines der Highlights dieses Buches, zu mindestens unter den reinen Felstouren.Im ersten Pause-Band ist die Tour gar mit dem legendären Schwierigkeitsgrad VI A3 bewertet, welcher dort nur wenigen Touren vergeben wurde, u.a. Hasse-Brandler, Schweizerführe und Scheideggwetterhorn. Im zweiten Pause-Band fand eine Umbewertung statt und die „Carlesso“ war nun VI A2, wovon es auch nur sechs Touren gibt. Lediglich die Zinnentouren Hasse-Brandler und Schweizerführebehielten ihr A3. Auf jeden Fall war sie Jahrzehntelang eine der hochgehandleten Touren wenn es um Diskussionen um das „Allerletzte“ an Schwierigkeiten in den Dolomiten ging. Natürlich stammen die Zitate und die Pause -Bewertungen aus einer anderen Zeit und über diverse Zitate (siehe oben) wird man heute sicher etwas schmunzeln müssen.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6614" target="_blank" title="">01.Torre Trieste.jpg</a> (Größe: 1,65 MB / Downloads: 1935)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Torre Trieste<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6615" target="_blank" title="">02.P1200764.JPG</a> (Größe: 667,66 KB / Downloads: 2935)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Torre Trieste - Carlesso<br />
<br />
Nach der Arbeit machen wir uns am Freitagnachmittag mal wieder auf den Weg in die südlichen Dolomiten. Nach der Sass Maor Ostwand und der Agnerkante nun zum 3. Mal innerhalb von 4 Wochen. In der genialen Pizzeria/Bar/Pub „Dolomie“ kenne ich den Kellner schon und wir sind in der Versuchung dort bei Pizza und Bier zu verhocken, entsinnen uns dann aber doch wieder an das morgige große Ziel, und fahren schnell noch hoch bis zu den Parkplätzen am RifugioTrieste um in den Schlafsack zu kommen.<br />
<br />
Um 03:55 Uhr klingelt unbarmherzig der Wecker und kurz vor halb fünf geht es los. Ungefähr eine Stunde über den breiten Fahrweg in Richtung Rifugio Vazzoler bis nach rechts der Weg 558 abzweigt. Der Weg führt zunächst weiter bergauf und direkt unter dem Vorbau des Torre Trieste durch. Direkt nach dem der Weg leicht bergab führt erreicht man ein markantes Bachbett. Dieses Bachbett wird zunächst orografisch rechts, dann links auf Trittspuren angestiegen bis links das markante Einstiegsband in die Wand hinaus führt. Während des Zustieg war es die ganze Zeit nebelig und natürlich noch stock finster, so haben wir das Band nicht erkennen können und sind etwas zu hoch gestiegen. Also haben wir erstmal etwas abgewartet bis es etwas heller wurde und der Nebel etwas den Blick freigab. Wenig später war alles klar und es geht auf dem Band hinaus in die Wand, vorbei an zwei guten Biwakplätzen bis zum Einstieg.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6617" target="_blank" title="">04.DSCN0001.JPG</a> (Größe: 169,1 KB / Downloads: 1380)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> auf dem Einstiegsband geht es hinaus in die steile Wand<br />
<br />
Alle weiteren Angaben zu Seillängen und Schwierigkeiten in diesem Bericht beziehen sich auf das gute Topo von Frank Nebbe aus dem Internet:<br />
<br />
Die ersten beiden Seillänge führen über leicht geneigt, nicht übersicherte Platten. Insgesamt deutlich rechts halten.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6618" target="_blank" title="">05.DSCN0002.JPG</a> (Größe: 205,14 KB / Downloads: 1178)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 1. SL (IV, 30 m)<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6619" target="_blank" title="">06.P1200429.JPG</a> (Größe: 134,33 KB / Downloads: 1178)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 2. SL (IV+, 20 m)<br />
<br />
Mit der 3. und 4. SL geht es dann gleichmal richtig zur Sache, es geht hinein ins steile Gemäuer und man weiß gleichmal woher der Wind in den nächsten Stunden wehen wird. Mehrere Varianten möglich, Standplatz und Hakencaos in diesem Bereich. Die A1 Querung in der 4. SL muss aber zwingend erreicht und gefunden werden. Der die ganze Zeit vorhandene Nebel erleichterte die Orientierung auch nicht gerade.<br />
<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 3. SL (V A1, 15 m)<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 4. SL (VI A1, 30 m)<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 4. SL (VI A1, 30 m)<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 4. SL (VI A1, 30 m)<br />
<br />
Über undurchsichtiges Gelände geht es in der 5. SL (V-, 50 m) relative gerade hoch bis markante sperrende Dächer den Weiterweg sperren. Es folgt eine zwar leichte aber nicht ganz ungefährliche Quergangsseillänge 6. SL (IV+, 40 m)auf einem brüchigen schuttbedeckten schmalen Band. Lediglich ein Haken auf 40 m Quergang und was zusätzliches unterzubringen ist bei dem Bruch auch nicht wirklich möglich. Stand am Ende der Seillänge an einem windigen Normalhaken!Da hilft nur: „Jochen ich hab nen schlechten Stand“<br />
<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 5. SL (V-, 50 m)<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Jochen am Stand nach der 5. SL (V-, 50 m)<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 6. SL (IV+, 40 m) – sehr exponiertes und nicht wirklich absicherbares Band<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 6. SL (IV+, 40 m) – sehr exponiertes und nicht wirklich absicherbares Band<br />
<br />
<br />
Vom super Stand am unteren Band zunächst aufs obere Band (Haken und Cam) und über einen kurzen Wulst drüber. Anschließend mal kurz etwas leichteres Gelände und die 7. und 8. SL können zusammengefasst werden. Vor dem 1. großen Latschenband am Torre Trieste muss nochmal richtig geklettert werden. Die 9. SL (V A1, 40 m) führt zunächst über bläuliche Platte unter einen Überhang und dann über ihn hinweg. (Leider keine Bilder von dieser Länge). Danach steht man auf dem 1. Band welches theoretisch eine Fluchtmöglichkeit nach rechts rüber zum Abstieg darstellt. Endlich haben wir auch die Nebelsuppe unter uns gelassen und die Stimmung über dem Nebel war genial.<br />
<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 7. SL<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> gleich auf dem 1. Band der Südwand<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Torre Venezia<br />
<br />
Auf dem Band geht es ca. 60 m im Gehgelände nach links bis zum nächsten Stand. Es folgen zwischen 1. und 2. Band mit der 11. und 12. Seillänge zwei tolle Seillängen im steilen Gemäuer mit schönen Kletterpassagen:<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6631" target="_blank" title="">18.P1200495.JPG</a> (Größe: 220,1 KB / Downloads: 1140)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 11. SL (V A0, 40 m)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6632" target="_blank" title="">19.P1200497.JPG</a> (Größe: 246,41 KB / Downloads: 1072)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> durchgerosteter Haken<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Edelweiß gibt es viele<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6634" target="_blank" title="">21.P1200500.JPG</a> (Größe: 241,81 KB / Downloads: 1167)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Jochen am Stand vor der 12. SL<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 12. SL (VI+ oder V+ A1, 45 m) – herrliche Seillänge<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 12. SL (VI+ oder V+ A1, 45 m) – herrliche Seillänge<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 12. SL (VI+ oder V+ A1, 45 m) – herrliche Seillänge<br />
<br />
Auf dem 2. Band angekommen gäbe es wieder die Möglichkeit nach rechts aus der Wand zu queren. Dies ist die letzte Fluchtmöglichkeit und jeder sollte sich vor dem weiterklettern überlegen ob er noch die absolut notwendigen Reserven für die folgenden schweren elf Seillängen hat. Hier ist gerademal Halbzeit!!! Auf dem Band geht es wieder ca. 60 m nach links, eine Stelle abkletternd, bis zu einem bequemen Standplatz mit super Biwakmöglichkeit. Mit der langen und anspruchsvollen 14. SL (VI- A0, 45 m) wird gleich mal deutlich dass es im oberen Teil nochmal richtig zur Sache geht. Mit den Kräften haushalten, denn in der nächsten Länge kommt die berühmt-berüchtigte „Carlesso-Platte“.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6638" target="_blank" title="">25.P1200522.JPG</a> (Größe: 172,98 KB / Downloads: 1061)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 14. SL (VI- A0, 45 m)<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 14. SL (VI- A0, 45 m)<br />
<br />
Nun folgt also die berühmt-berüchtigte „Carlesso-Platte“, die Schlüsselstelle am Torre Trieste. Schon viel habe ich über diese heiklen Meter gehört und gelesen. Entsprechend respektvoll starte ich in diese 15. SL. Über die genaue Bewertung gibt es ungefähr soviele Angaben wie Beschreibungen. VI A2 ist die klassische Bewertung aus dem Pause-Buch und vom AV-Führer. Freigeklettert soll diese legendäre Schlüsselstelle anscheinend VIII- sein. Wobei ich von extrem starken Kletterern gehört habe, dass es mit VIII- nicht (mehr) viel zu tun hat. Anscheinend hat es an dieser Stelle in den letzten Jahren einen Griffausbruch gegeben. Sollten hier Haken fehlen durchaus A3. Derzeit hängen zwar, an was auch immer, allerhand Schnüre, Drähte und Schlingen herum. Trotzdem ist es schon einfach schwer und man kann es kaum glauben wie dieser Raffaele Carlesso im Jahre 1934 hier drüber gekommen ist. Ein scheinbar schon ein Weilchen herausgerissene Haken begrüßt einen derzeit übrigens gleich zu Beginn (siehe Bild), und lehrt einen vielleicht auch technisch eher sanft zu klettern.Nach den technischen Metern folgt aufgrund eines fehlenden Hakens, noch eine anspruchsvolle plattige Freikletterstelle (ca. VII-) nach rechts hin zum Stand in der Nische.<br />
<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 15. SL (VI A2, oder VIII-, 15 m) – Blick auf die ganze Seillänge<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 15. SL (VI A2, oder VIII-, 15 m) – die eigentliche „Carlesso-Platte“<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6642" target="_blank" title="">29.DSCN0043.JPG</a> (Größe: 304,58 KB / Downloads: 1288)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> „Carlesso-Platte“ – der derzeitige Begrüßungshaken<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6643" target="_blank" title="">30.DSCN0044.JPG</a> (Größe: 310,16 KB / Downloads: 1247)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> „Carlesso-Platte“<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6644" target="_blank" title="">31.DSCN0045.JPG</a> (Größe: 293,33 KB / Downloads: 1328)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> am Stand nach der „Carlesso-Platte“<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6645" target="_blank" title="">32.P1200574.JPG</a> (Größe: 183,66 KB / Downloads: 1237)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Jochen kurz nach der „Carlesso-Platte“<br />
<br />
Nach dieser Schlüsselseillänge ist es aber noch lange nicht gelaufen. Es folgen drei steile und schöne aber trotzdem einfach auch sehr anstrengende Seillängen. Insbesondere der luftige Hangelquergang an fast schon Verdon ähnlichem Fels lässt das Kletterherz höher schlagen.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6646" target="_blank" title="">33.DSCN0050.JPG</a> (Größe: 167,29 KB / Downloads: 1101)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 16. SL (VI-, 35 m)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6647" target="_blank" title="">34.DSCN0051.JPG</a> (Größe: 197 KB / Downloads: 1246)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 17. SL (V A0, 20 m) – Verdon lässt Grüßen<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6648" target="_blank" title="">35.DSCN0053.JPG</a> (Größe: 179,41 KB / Downloads: 1152)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 17. SL (V A0, 20 m) – Verdon lässt Grüßen<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6649" target="_blank" title="">36.P1200585.JPG</a> (Größe: 266,5 KB / Downloads: 1147)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 17. SL (V A0, 20 m) – toller Hangelquergang<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6650" target="_blank" title="">37.P1200594.JPG</a> (Größe: 196,99 KB / Downloads: 1095)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Torre Venezia, Cima del Bancon mit ihrer berühmten Ostwand und der Torre di Babele (v.l.n.r.)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6651" target="_blank" title="">38.P1200618.JPG</a> (Größe: 246,35 KB / Downloads: 1131)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 18. SL (V+, 50 m)<br />
<br />
Es folgen ca. 70-80 m Meter leichteres Gelände (II bis IV-) bis auf einen Pfeilerkopf unterhalb der markanten Ausstiegsverschneidungen und somit endlich mal eine Passage zum etwas „erholen“, auch moralisch. Wir entscheiden uns für den heute üblicheren Direktausstieg aus dem Jahr 1956, erstbegangen von keinem geringeren wie Dieter Hasse. Also ca. zwei Jahre vor seiner wohl berühmtesten Erstbegehung an der Großen Zinne zusammen mit Lothar Brandler, Jörg Lehne und Sigi Löw.<br />
Im diesem Ausstieg muss nochmal richtig geklettert werden und insbesondere die zweite Seillänge erfordert an zwei Überhängen etwas Kraftreserven. Bis zum letzten Meter bleibt es schwer.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6652" target="_blank" title="">39.P1200633.JPG</a> (Größe: 286,27 KB / Downloads: 1148)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 20. SL (V A0, 30 m) – erste Seillänge im Direktausstieg<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6653" target="_blank" title="">40.DSCN0063.JPG</a> (Größe: 264,58 KB / Downloads: 1030)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 21. SL (VI- A0, 30 m) – zweite Seillänge im Direktausstieg<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6654" target="_blank" title="">41.P1200653.JPG</a> (Größe: 291,5 KB / Downloads: 1046)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 21. SL (VI- A0, 30 m) – zweite Seillänge im Direktausstieg<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6655" target="_blank" title="">42.P1200659.JPG</a> (Größe: 372,56 KB / Downloads: 1092)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 21. SL (VI-, 50 m) –am Beginn der dritten Seillänge im Direktausstieg<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6656" target="_blank" title="">43.P1200663.JPG</a> (Größe: 313,87 KB / Downloads: 1026)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 21. SL (VI-, 50 m) –am Ende der dritten Seillänge im Direktausstieg<br />
<br />
Gegen 17 Uhr nach rund 10 h anstrengender Kletterzeit stehen wir überglücklich über diesen Megaklassiker auf dem Gipfel des Torre Trieste. Wir haben den ganzen Berg für uns allein, denn ansonsten war keine einzige Seilschaft am Berg, und das bei dieser Wolkenstimmung … einfach genial …<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6657" target="_blank" title="">44.DSCN0073.JPG</a> (Größe: 147,14 KB / Downloads: 1064)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Am Gipfel des Torre Trieste<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6658" target="_blank" title="">45.P1200671.JPG</a> (Größe: 90,23 KB / Downloads: 1037)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Am Gipfel des Torre Trieste<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6659" target="_blank" title="">46.P1200683.JPG</a> (Größe: 186,95 KB / Downloads: 950)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Am Gipfel des Torre Trieste<br />
<br />
Der berühmt-berüchtigte Abstieg vom Torre Trieste hat den Ruf, einer der anspruchsvollsten der ganzen Civetta zu sein und hat wohl schon viele Seilschaften zum Notbiwak gezwungen. Als wir vom Gipfel aufbrechen haben wir noch ca. 2,5 h Tageslicht und sind guter Dinge noch vor der Dunkelheit wenigsten den anspruchsvollsten Teil hinter uns zu bringen. Soweit so gut, wir kommen auch mit den im Info-Teil erwähnten Abstiegsbeschreibungen von Ivo Rabanser und Markus Stadler sehr gut voran. Es folgen das Fixseil, der große Klemmblock, der Cozzi-Kamin, die Scharte zwischen Torre Trieste und Cima Busazza. Von dort folgen mehrere Abseilstellen (Beschreibungen genau beachten) bis auf das zweite Band welches von der Südwand herauszieht.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6660" target="_blank" title="">47.P1200693.JPG</a> (Größe: 267,26 KB / Downloads: 970)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Fixseil unterhalb des Gipfels<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6661" target="_blank" title="">48.P1200712.JPG</a> (Größe: 134,37 KB / Downloads: 962)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> nicht mehr lang dann waren wir im Nebel<br />
<br />
Was uns aber ab dem „2. Band“ zunächst einen gewaltigen Strich durch die Rechnung gemacht hat war der immer dichter werdende Nebel. Ungefähr ab der gleichen Stelle wie Markus Stadler den richtigen Abstieg verloren hat, sind auch wir orientierungslos in den Schluchten und Rinnen des Torre Trieste. Wir seilen noch in die orografisch linke Schlucht ab doch ab dann weiß ich bis heut nicht wo genau wir in der Folge runter sind und auch die Rabanser-Beschreidung ist wertlos geworden wenn man nicht weiß wo man eigentlich ist. Durch den zunächst einsetzenden Nebel hat sich das Tempo deutlich verlangsamt und wenig später kam auch noch die Dunkelheit. In der Schlucht sind wir weiter abgestiegen bis uns eine Art Steinmann nach links hinaus auf einen Sporn geleitete hat. Das abklettern wurde immer schwerer und brüchiger und durch Zufall klettern wir plötzlich an einen alten Abseilstand an zwei Normalhaken. Noch selten so froh über zwei alte Rostgurken gewesen. In der Folge ging es durch eine tiefe eingeschnittene Schlucht an ca. 4 Abseilstellen an Klemmblöcken und Normalhaken hinab. Zu allem Übel hat sich einmal auch noch das Seilverklemmt und es geht keinen Meter vor oder zurück. Wir knobeln. Schere schlägt Blatt. Jochen trifft es und er muss volle 40 m hochprusiken!!<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6662" target="_blank" title="">49.P1200719.JPG</a> (Größe: 218,39 KB / Downloads: 929)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> einer der Abseilstände in irgendeiner Schlucht<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6663" target="_blank" title="">50.P1200725.JPG</a> (Größe: 179,36 KB / Downloads: 932)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 40 m zusätzliche Trainingseinheit / Prusikeinlage<br />
<br />
Danach haben wir es aber geschafft und die große Blockrinne welche hinunter zum Einstiegsband und zum dort deponierten Rucksack führt ist erreicht. Gegen 22:15 Uhr erreichen wir wieder den Wanderweg 558 und steigen noch rüber zum Rifugio Vazzoler wo wir gegen 23:00 Uhr, also ca. 19 h nachdem morgendlichen Aufstehen am Auto ankommen. Der Wirt war sogar noch wach und wir haben was zu Trinken bekommen. Er hatte uns mit dem Fernglas tagsüber beobachtete, denn allzu häufig wird die „Carlesso“ am Torre Trieste heutzutage nicht mehr begangen.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6664" target="_blank" title="">51.P1200728.JPG</a> (Größe: 183,51 KB / Downloads: 903)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Erleichterung - der Wanderweg 558 ist erreicht<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6665" target="_blank" title="">52.P1200731.JPG</a> (Größe: 156,84 KB / Downloads: 878)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> um 23:00 Uhr nach 19 h auf den Füßen am Rifugio Vazzoler<br />
<br />
Zunächst hatten wir ja geplant am nächsten Tag noch ne Tour im Umfeld des Rifugio Vazzoler zu machen. Am nächsten morgen haben wir diesen Plan aber schnell ad acta gelegt, haben noch zwei Stunden geschlafen und sind danach direkt zum Auto beim Rifugio Trieste abgestiegen. Ein großartiges Abendteuer ist zu Ende und wie zum Abschied ragt im Abstieg plötzlich, fast schon mystisch, der gewaltige Torre Trieste aus dem Nebel heraus.<br />
<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6667" target="_blank" title="">54.P1200760.JPG</a> (Größe: 156,94 KB / Downloads: 978)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Torre Trieste (2458 m) -Südwand „Carlesso“: </span><br />
- EB: Raffaele Carlesso und Bartolo Sandri 07. und 08.081934<br />
- Schwierigkeit: Über die genaue Bewertung gibt es ungefähr soviele Angaben wie Beschreibungen. VI A2 ist die klassische Bewertung aus dem Pause-Buch und vom AV-Führer. Insgesamt sehr anhaltend anspruchsvolles dolomitenmäßiges V+ und VI- Gelände mit vielen A0 und A1 Stellen.Freigeklettert soll die legendäre Schlüsselstelle der „Carlesso-Platte“ anscheinend VIII- sein. Wobei ich von extrem starken Kletterern gehört habe, dass es mit VIII- nicht (mehr) viel zu hat. Anscheinend hat es an dieser Stelle in den letzten Jahren einen Griffausbruch gegeben. Sollten hier Haken fehlen durchaus A3.<br />
- Felsqualität: Klassischer nicht immer zuverlässiger Dolomitenfels. Insgesamt aber deutlich ausgeputzt.<br />
- Absicherung: Stände (bis auf wenige Ausnahmen) und die meisten Zwischensicherungen in einem passablen Zustand. Dennoch steckt natürlich schon auch allerhand alter Schrott herum. Mit Cams und Keilen lassen sich meistens zusätzlich gute Zwischensicherungen anbringen. Stände können mit Cams und Keilen nicht immer aufgebessert werden, was aber wie schon erwähnt derzeit auch nicht unbedingt nötig ist.<br />
- Wandhöhe: 650m, Kletterlänge ca. 800 m<br />
- Kletterzeit: 8-11 h<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Materialempfehlung:</span><br />
- 50 m Doppelseil<br />
- 15 Exen (einige davon lang)<br />
- 6-8 Bandschlingen<br />
- 1 Satz Keile<br />
- 1 Satz Cams: 0.3 bis 3<br />
- Hammer und 5-6 Haken<br />
- Leiter nicht nötig, Fifi dagegen ganz angenehm<br />
- das sonstige, übliche Stand- und Abseilmaterial<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kletterführer / Topos:</span><br />
<br />
Sehr gutes Topo von Frank Nebbe auf seiner Homepage:<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://frank-nebbe.de/topos/trieste_carlesso.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://frank-nebbe.de/topos/trieste_carlesso.pdf</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
Dolomiten vertikal, Band Süd (in den Seillängen vor dem 1. Band sehr ungenau, ansonsten gut)<br />
2.Auflage 2005<br />
Loboedition<br />
Stefan Wagenhals &amp; Freunde<br />
<br />
Im extremen Fels<br />
2. Auflage 1977<br />
Walter Pause, Jürgen Winkler<br />
<br />
Dolomiten Civettagruppe<br />
Andreas Kubin<br />
1.Auflage 1981<br />
Bergverlag Rudolf Rother<br />
<br />
Weitere Topos und sehr gute Beschreibung zur Torre Trieste SO-Kante „Cassin“. Diese Beschreibungen sind für den Zustieg und insbesondere für den anspruchsvollen Abstieg sehr zu empfehlen. Außerdem auch für die gemeinsamen Seillängen am Beginn sehr gut zugebrauchen:<br />
<br />
PDF auf der Homepage von Markus Stadler:<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.stadler-markus.de/files/alpinklettern/dolomitenrouten/torre_trieste_cassin.htm" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.stadler-markus.de/files/alpin...cassin.htm</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
Dolomiten: Routen und Erlebnisse<br />
1.deutsche Auflage 2007<br />
Versante Sud<br />
Ivo Rabanser, Orietta Bonaldo<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">AV-Karten: </span><br />
Tabacco Karte Nr.15<br />
Marmolada, Pelmo, Civetta, Moiazza<br />
1:25000<br />
<br />
<br />
Viele Grüße<br />
Jochen und Tobias]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Der Torre Trieste, ein Pfeiler, der die klassische Gestalt eines Dolomitengipfels hat, lehnt sich an die gigantische Zitadelle der nördlichen Civetta-Gruppe ... es gibt wenige abschreckendere Abbrüche als diese Wand.“</span><br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„In diesem Jahr war Carlesso und Sandri nach äußerst schwieriger Kletterei die Eroberung der Südwand gelungen ... Carlesso hatte die Angewohnheit, Haken in Risse zu dreschen, wo sie kaum zwei Zentimeter in den Fels eindringen konnten. Ich hatte dies bereits am ersten Haken bemerkt ...“</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aus: Giusto Gervasutti – Bergfahrten. Anlässlich eines Versuches, mit Sturz von Gervasutti, an der Südostkante 1934</span><br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Wer von Listolade zur Vazzolerhütte aufsteigt, kann beim ersten überwältigenden Anblick des Torre Trieste … nicht gleich fassen, daß ihn hier das „Allerletzte“ im schwersten Fels erwarten soll.“<br />
<br />
„Die Carlesso blieb übrig, jeder Extreme träumt heute von ihr. Ihr Schwierigkeitsgrad VI A2 kommt in diesem Buche nur sechsmal vor. Unsere Südwand ist die längste: Das sagt genug ...Daß diese Führe, eiskalt sei es gesagt, die Schwierigkeiten am Cassinweg der Westlichen Zinne und die in der Marmolada-Südwestwand von Solda übersteigt, wurde lang bestritten. Der Streit dürfte sich unter den wenigen dazu berufenen Extremkletterern gelegt haben.“</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aus: Walter Pause - im extremen Fels. </span><br />
<br />
<br />
„Torre Trieste – Carlesso“, einer der Inbegriffe großer klassischer extremer Dolomitenkletterei, und seid Generationen der Traum vieler Alpinisten und Kletterern. Steilstes Gelände vom Einstieg bis zum Gipfel, äußerst anhaltende Schwierigkeiten in anspruchsvollem Gelände, mindestens 22 Seillängen, Kletterzeit 8-11 Stunden, klassische alpine Absicherung und ein berühmt-berüchtigter Abstieg der wohl schon viele Seilschaften zum Notbiwak gezwungen hat verhelfen der „Carlesso“ zu ihrem Anspruch und ihrem enormen Nimbus. Das große Meisterwerk von Raffaele Carlesso und Bartolo Sandri aus dem Jahr 1934 !!! Insgesamt eine beeindruckende großartige Unternehmung die man nicht so schnell vergessen wird.<br />
<br />
Natürlich hat die „Carlesso“ auch einen Platz in Walter Pauses „im extremen Fels“ und ist wohleines der Highlights dieses Buches, zu mindestens unter den reinen Felstouren.Im ersten Pause-Band ist die Tour gar mit dem legendären Schwierigkeitsgrad VI A3 bewertet, welcher dort nur wenigen Touren vergeben wurde, u.a. Hasse-Brandler, Schweizerführe und Scheideggwetterhorn. Im zweiten Pause-Band fand eine Umbewertung statt und die „Carlesso“ war nun VI A2, wovon es auch nur sechs Touren gibt. Lediglich die Zinnentouren Hasse-Brandler und Schweizerführebehielten ihr A3. Auf jeden Fall war sie Jahrzehntelang eine der hochgehandleten Touren wenn es um Diskussionen um das „Allerletzte“ an Schwierigkeiten in den Dolomiten ging. Natürlich stammen die Zitate und die Pause -Bewertungen aus einer anderen Zeit und über diverse Zitate (siehe oben) wird man heute sicher etwas schmunzeln müssen.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6614" target="_blank" title="">01.Torre Trieste.jpg</a> (Größe: 1,65 MB / Downloads: 1935)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Torre Trieste<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6615" target="_blank" title="">02.P1200764.JPG</a> (Größe: 667,66 KB / Downloads: 2935)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Torre Trieste - Carlesso<br />
<br />
Nach der Arbeit machen wir uns am Freitagnachmittag mal wieder auf den Weg in die südlichen Dolomiten. Nach der Sass Maor Ostwand und der Agnerkante nun zum 3. Mal innerhalb von 4 Wochen. In der genialen Pizzeria/Bar/Pub „Dolomie“ kenne ich den Kellner schon und wir sind in der Versuchung dort bei Pizza und Bier zu verhocken, entsinnen uns dann aber doch wieder an das morgige große Ziel, und fahren schnell noch hoch bis zu den Parkplätzen am RifugioTrieste um in den Schlafsack zu kommen.<br />
<br />
Um 03:55 Uhr klingelt unbarmherzig der Wecker und kurz vor halb fünf geht es los. Ungefähr eine Stunde über den breiten Fahrweg in Richtung Rifugio Vazzoler bis nach rechts der Weg 558 abzweigt. Der Weg führt zunächst weiter bergauf und direkt unter dem Vorbau des Torre Trieste durch. Direkt nach dem der Weg leicht bergab führt erreicht man ein markantes Bachbett. Dieses Bachbett wird zunächst orografisch rechts, dann links auf Trittspuren angestiegen bis links das markante Einstiegsband in die Wand hinaus führt. Während des Zustieg war es die ganze Zeit nebelig und natürlich noch stock finster, so haben wir das Band nicht erkennen können und sind etwas zu hoch gestiegen. Also haben wir erstmal etwas abgewartet bis es etwas heller wurde und der Nebel etwas den Blick freigab. Wenig später war alles klar und es geht auf dem Band hinaus in die Wand, vorbei an zwei guten Biwakplätzen bis zum Einstieg.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6617" target="_blank" title="">04.DSCN0001.JPG</a> (Größe: 169,1 KB / Downloads: 1380)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> auf dem Einstiegsband geht es hinaus in die steile Wand<br />
<br />
Alle weiteren Angaben zu Seillängen und Schwierigkeiten in diesem Bericht beziehen sich auf das gute Topo von Frank Nebbe aus dem Internet:<br />
<br />
Die ersten beiden Seillänge führen über leicht geneigt, nicht übersicherte Platten. Insgesamt deutlich rechts halten.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6618" target="_blank" title="">05.DSCN0002.JPG</a> (Größe: 205,14 KB / Downloads: 1178)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 1. SL (IV, 30 m)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6619" target="_blank" title="">06.P1200429.JPG</a> (Größe: 134,33 KB / Downloads: 1178)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 2. SL (IV+, 20 m)<br />
<br />
Mit der 3. und 4. SL geht es dann gleichmal richtig zur Sache, es geht hinein ins steile Gemäuer und man weiß gleichmal woher der Wind in den nächsten Stunden wehen wird. Mehrere Varianten möglich, Standplatz und Hakencaos in diesem Bereich. Die A1 Querung in der 4. SL muss aber zwingend erreicht und gefunden werden. Der die ganze Zeit vorhandene Nebel erleichterte die Orientierung auch nicht gerade.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6620" target="_blank" title="">07.P1200438.JPG</a> (Größe: 174,61 KB / Downloads: 1179)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 3. SL (V A1, 15 m)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6621" target="_blank" title="">08.DSCN0010.JPG</a> (Größe: 181,83 KB / Downloads: 1325)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 4. SL (VI A1, 30 m)<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6622" target="_blank" title="">09.P1200445.JPG</a> (Größe: 157,38 KB / Downloads: 1259)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 4. SL (VI A1, 30 m)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6623" target="_blank" title="">10.P1200451.JPG</a> (Größe: 187,49 KB / Downloads: 1543)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 4. SL (VI A1, 30 m)<br />
<br />
Über undurchsichtiges Gelände geht es in der 5. SL (V-, 50 m) relative gerade hoch bis markante sperrende Dächer den Weiterweg sperren. Es folgt eine zwar leichte aber nicht ganz ungefährliche Quergangsseillänge 6. SL (IV+, 40 m)auf einem brüchigen schuttbedeckten schmalen Band. Lediglich ein Haken auf 40 m Quergang und was zusätzliches unterzubringen ist bei dem Bruch auch nicht wirklich möglich. Stand am Ende der Seillänge an einem windigen Normalhaken!Da hilft nur: „Jochen ich hab nen schlechten Stand“<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6624" target="_blank" title="">11.P1200456.JPG</a> (Größe: 148,6 KB / Downloads: 1207)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 5. SL (V-, 50 m)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6625" target="_blank" title="">12.P1200459.JPG</a> (Größe: 194,65 KB / Downloads: 1340)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Jochen am Stand nach der 5. SL (V-, 50 m)<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6626" target="_blank" title="">13.DSCN0016.JPG</a> (Größe: 170,12 KB / Downloads: 1280)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 6. SL (IV+, 40 m) – sehr exponiertes und nicht wirklich absicherbares Band<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6627" target="_blank" title="">14.P1200461.JPG</a> (Größe: 175,86 KB / Downloads: 1258)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 6. SL (IV+, 40 m) – sehr exponiertes und nicht wirklich absicherbares Band<br />
<br />
<br />
Vom super Stand am unteren Band zunächst aufs obere Band (Haken und Cam) und über einen kurzen Wulst drüber. Anschließend mal kurz etwas leichteres Gelände und die 7. und 8. SL können zusammengefasst werden. Vor dem 1. großen Latschenband am Torre Trieste muss nochmal richtig geklettert werden. Die 9. SL (V A1, 40 m) führt zunächst über bläuliche Platte unter einen Überhang und dann über ihn hinweg. (Leider keine Bilder von dieser Länge). Danach steht man auf dem 1. Band welches theoretisch eine Fluchtmöglichkeit nach rechts rüber zum Abstieg darstellt. Endlich haben wir auch die Nebelsuppe unter uns gelassen und die Stimmung über dem Nebel war genial.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6628" target="_blank" title="">15.P1200467.JPG</a> (Größe: 167,37 KB / Downloads: 1223)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 7. SL<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6629" target="_blank" title="">16.P1200468.JPG</a> (Größe: 240,24 KB / Downloads: 1174)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> gleich auf dem 1. Band der Südwand<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6630" target="_blank" title="">17.P1200477.JPG</a> (Größe: 165,11 KB / Downloads: 1111)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Torre Venezia<br />
<br />
Auf dem Band geht es ca. 60 m im Gehgelände nach links bis zum nächsten Stand. Es folgen zwischen 1. und 2. Band mit der 11. und 12. Seillänge zwei tolle Seillängen im steilen Gemäuer mit schönen Kletterpassagen:<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6631" target="_blank" title="">18.P1200495.JPG</a> (Größe: 220,1 KB / Downloads: 1140)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 11. SL (V A0, 40 m)<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6632" target="_blank" title="">19.P1200497.JPG</a> (Größe: 246,41 KB / Downloads: 1072)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> durchgerosteter Haken<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6633" target="_blank" title="">20.P1200498.JPG</a> (Größe: 338,45 KB / Downloads: 1140)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Edelweiß gibt es viele<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6634" target="_blank" title="">21.P1200500.JPG</a> (Größe: 241,81 KB / Downloads: 1167)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Jochen am Stand vor der 12. SL<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6635" target="_blank" title="">22.DSCN0034.JPG</a> (Größe: 303,02 KB / Downloads: 1582)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 12. SL (VI+ oder V+ A1, 45 m) – herrliche Seillänge<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6636" target="_blank" title="">23.P1200503.JPG</a> (Größe: 258,91 KB / Downloads: 1129)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 12. SL (VI+ oder V+ A1, 45 m) – herrliche Seillänge<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6637" target="_blank" title="">24.DSCN0038.JPG</a> (Größe: 256 KB / Downloads: 1118)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 12. SL (VI+ oder V+ A1, 45 m) – herrliche Seillänge<br />
<br />
Auf dem 2. Band angekommen gäbe es wieder die Möglichkeit nach rechts aus der Wand zu queren. Dies ist die letzte Fluchtmöglichkeit und jeder sollte sich vor dem weiterklettern überlegen ob er noch die absolut notwendigen Reserven für die folgenden schweren elf Seillängen hat. Hier ist gerademal Halbzeit!!! Auf dem Band geht es wieder ca. 60 m nach links, eine Stelle abkletternd, bis zu einem bequemen Standplatz mit super Biwakmöglichkeit. Mit der langen und anspruchsvollen 14. SL (VI- A0, 45 m) wird gleich mal deutlich dass es im oberen Teil nochmal richtig zur Sache geht. Mit den Kräften haushalten, denn in der nächsten Länge kommt die berühmt-berüchtigte „Carlesso-Platte“.<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6638" target="_blank" title="">25.P1200522.JPG</a> (Größe: 172,98 KB / Downloads: 1061)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 14. SL (VI- A0, 45 m)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6639" target="_blank" title="">26.P1200528.JPG</a> (Größe: 193,17 KB / Downloads: 1309)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 14. SL (VI- A0, 45 m)<br />
<br />
Nun folgt also die berühmt-berüchtigte „Carlesso-Platte“, die Schlüsselstelle am Torre Trieste. Schon viel habe ich über diese heiklen Meter gehört und gelesen. Entsprechend respektvoll starte ich in diese 15. SL. Über die genaue Bewertung gibt es ungefähr soviele Angaben wie Beschreibungen. VI A2 ist die klassische Bewertung aus dem Pause-Buch und vom AV-Führer. Freigeklettert soll diese legendäre Schlüsselstelle anscheinend VIII- sein. Wobei ich von extrem starken Kletterern gehört habe, dass es mit VIII- nicht (mehr) viel zu tun hat. Anscheinend hat es an dieser Stelle in den letzten Jahren einen Griffausbruch gegeben. Sollten hier Haken fehlen durchaus A3. Derzeit hängen zwar, an was auch immer, allerhand Schnüre, Drähte und Schlingen herum. Trotzdem ist es schon einfach schwer und man kann es kaum glauben wie dieser Raffaele Carlesso im Jahre 1934 hier drüber gekommen ist. Ein scheinbar schon ein Weilchen herausgerissene Haken begrüßt einen derzeit übrigens gleich zu Beginn (siehe Bild), und lehrt einen vielleicht auch technisch eher sanft zu klettern.Nach den technischen Metern folgt aufgrund eines fehlenden Hakens, noch eine anspruchsvolle plattige Freikletterstelle (ca. VII-) nach rechts hin zum Stand in der Nische.<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6640" target="_blank" title="">27.P1200540.JPG</a> (Größe: 307,8 KB / Downloads: 1293)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 15. SL (VI A2, oder VIII-, 15 m) – Blick auf die ganze Seillänge<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6641" target="_blank" title="">28.P1200543.JPG</a> (Größe: 287,6 KB / Downloads: 1305)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 15. SL (VI A2, oder VIII-, 15 m) – die eigentliche „Carlesso-Platte“<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6642" target="_blank" title="">29.DSCN0043.JPG</a> (Größe: 304,58 KB / Downloads: 1288)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> „Carlesso-Platte“ – der derzeitige Begrüßungshaken<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6643" target="_blank" title="">30.DSCN0044.JPG</a> (Größe: 310,16 KB / Downloads: 1247)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> „Carlesso-Platte“<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6644" target="_blank" title="">31.DSCN0045.JPG</a> (Größe: 293,33 KB / Downloads: 1328)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> am Stand nach der „Carlesso-Platte“<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6645" target="_blank" title="">32.P1200574.JPG</a> (Größe: 183,66 KB / Downloads: 1237)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Jochen kurz nach der „Carlesso-Platte“<br />
<br />
Nach dieser Schlüsselseillänge ist es aber noch lange nicht gelaufen. Es folgen drei steile und schöne aber trotzdem einfach auch sehr anstrengende Seillängen. Insbesondere der luftige Hangelquergang an fast schon Verdon ähnlichem Fels lässt das Kletterherz höher schlagen.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6646" target="_blank" title="">33.DSCN0050.JPG</a> (Größe: 167,29 KB / Downloads: 1101)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 16. SL (VI-, 35 m)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6647" target="_blank" title="">34.DSCN0051.JPG</a> (Größe: 197 KB / Downloads: 1246)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 17. SL (V A0, 20 m) – Verdon lässt Grüßen<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6648" target="_blank" title="">35.DSCN0053.JPG</a> (Größe: 179,41 KB / Downloads: 1152)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 17. SL (V A0, 20 m) – Verdon lässt Grüßen<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6649" target="_blank" title="">36.P1200585.JPG</a> (Größe: 266,5 KB / Downloads: 1147)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 17. SL (V A0, 20 m) – toller Hangelquergang<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6650" target="_blank" title="">37.P1200594.JPG</a> (Größe: 196,99 KB / Downloads: 1095)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Torre Venezia, Cima del Bancon mit ihrer berühmten Ostwand und der Torre di Babele (v.l.n.r.)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6651" target="_blank" title="">38.P1200618.JPG</a> (Größe: 246,35 KB / Downloads: 1131)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 18. SL (V+, 50 m)<br />
<br />
Es folgen ca. 70-80 m Meter leichteres Gelände (II bis IV-) bis auf einen Pfeilerkopf unterhalb der markanten Ausstiegsverschneidungen und somit endlich mal eine Passage zum etwas „erholen“, auch moralisch. Wir entscheiden uns für den heute üblicheren Direktausstieg aus dem Jahr 1956, erstbegangen von keinem geringeren wie Dieter Hasse. Also ca. zwei Jahre vor seiner wohl berühmtesten Erstbegehung an der Großen Zinne zusammen mit Lothar Brandler, Jörg Lehne und Sigi Löw.<br />
Im diesem Ausstieg muss nochmal richtig geklettert werden und insbesondere die zweite Seillänge erfordert an zwei Überhängen etwas Kraftreserven. Bis zum letzten Meter bleibt es schwer.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6652" target="_blank" title="">39.P1200633.JPG</a> (Größe: 286,27 KB / Downloads: 1148)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 20. SL (V A0, 30 m) – erste Seillänge im Direktausstieg<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6653" target="_blank" title="">40.DSCN0063.JPG</a> (Größe: 264,58 KB / Downloads: 1030)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 21. SL (VI- A0, 30 m) – zweite Seillänge im Direktausstieg<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6654" target="_blank" title="">41.P1200653.JPG</a> (Größe: 291,5 KB / Downloads: 1046)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 21. SL (VI- A0, 30 m) – zweite Seillänge im Direktausstieg<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6655" target="_blank" title="">42.P1200659.JPG</a> (Größe: 372,56 KB / Downloads: 1092)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 21. SL (VI-, 50 m) –am Beginn der dritten Seillänge im Direktausstieg<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6656" target="_blank" title="">43.P1200663.JPG</a> (Größe: 313,87 KB / Downloads: 1026)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 21. SL (VI-, 50 m) –am Ende der dritten Seillänge im Direktausstieg<br />
<br />
Gegen 17 Uhr nach rund 10 h anstrengender Kletterzeit stehen wir überglücklich über diesen Megaklassiker auf dem Gipfel des Torre Trieste. Wir haben den ganzen Berg für uns allein, denn ansonsten war keine einzige Seilschaft am Berg, und das bei dieser Wolkenstimmung … einfach genial …<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6657" target="_blank" title="">44.DSCN0073.JPG</a> (Größe: 147,14 KB / Downloads: 1064)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Am Gipfel des Torre Trieste<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6658" target="_blank" title="">45.P1200671.JPG</a> (Größe: 90,23 KB / Downloads: 1037)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Am Gipfel des Torre Trieste<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6659" target="_blank" title="">46.P1200683.JPG</a> (Größe: 186,95 KB / Downloads: 950)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Am Gipfel des Torre Trieste<br />
<br />
Der berühmt-berüchtigte Abstieg vom Torre Trieste hat den Ruf, einer der anspruchsvollsten der ganzen Civetta zu sein und hat wohl schon viele Seilschaften zum Notbiwak gezwungen. Als wir vom Gipfel aufbrechen haben wir noch ca. 2,5 h Tageslicht und sind guter Dinge noch vor der Dunkelheit wenigsten den anspruchsvollsten Teil hinter uns zu bringen. Soweit so gut, wir kommen auch mit den im Info-Teil erwähnten Abstiegsbeschreibungen von Ivo Rabanser und Markus Stadler sehr gut voran. Es folgen das Fixseil, der große Klemmblock, der Cozzi-Kamin, die Scharte zwischen Torre Trieste und Cima Busazza. Von dort folgen mehrere Abseilstellen (Beschreibungen genau beachten) bis auf das zweite Band welches von der Südwand herauszieht.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6660" target="_blank" title="">47.P1200693.JPG</a> (Größe: 267,26 KB / Downloads: 970)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Fixseil unterhalb des Gipfels<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6661" target="_blank" title="">48.P1200712.JPG</a> (Größe: 134,37 KB / Downloads: 962)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> nicht mehr lang dann waren wir im Nebel<br />
<br />
Was uns aber ab dem „2. Band“ zunächst einen gewaltigen Strich durch die Rechnung gemacht hat war der immer dichter werdende Nebel. Ungefähr ab der gleichen Stelle wie Markus Stadler den richtigen Abstieg verloren hat, sind auch wir orientierungslos in den Schluchten und Rinnen des Torre Trieste. Wir seilen noch in die orografisch linke Schlucht ab doch ab dann weiß ich bis heut nicht wo genau wir in der Folge runter sind und auch die Rabanser-Beschreidung ist wertlos geworden wenn man nicht weiß wo man eigentlich ist. Durch den zunächst einsetzenden Nebel hat sich das Tempo deutlich verlangsamt und wenig später kam auch noch die Dunkelheit. In der Schlucht sind wir weiter abgestiegen bis uns eine Art Steinmann nach links hinaus auf einen Sporn geleitete hat. Das abklettern wurde immer schwerer und brüchiger und durch Zufall klettern wir plötzlich an einen alten Abseilstand an zwei Normalhaken. Noch selten so froh über zwei alte Rostgurken gewesen. In der Folge ging es durch eine tiefe eingeschnittene Schlucht an ca. 4 Abseilstellen an Klemmblöcken und Normalhaken hinab. Zu allem Übel hat sich einmal auch noch das Seilverklemmt und es geht keinen Meter vor oder zurück. Wir knobeln. Schere schlägt Blatt. Jochen trifft es und er muss volle 40 m hochprusiken!!<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6662" target="_blank" title="">49.P1200719.JPG</a> (Größe: 218,39 KB / Downloads: 929)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> einer der Abseilstände in irgendeiner Schlucht<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6663" target="_blank" title="">50.P1200725.JPG</a> (Größe: 179,36 KB / Downloads: 932)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 40 m zusätzliche Trainingseinheit / Prusikeinlage<br />
<br />
Danach haben wir es aber geschafft und die große Blockrinne welche hinunter zum Einstiegsband und zum dort deponierten Rucksack führt ist erreicht. Gegen 22:15 Uhr erreichen wir wieder den Wanderweg 558 und steigen noch rüber zum Rifugio Vazzoler wo wir gegen 23:00 Uhr, also ca. 19 h nachdem morgendlichen Aufstehen am Auto ankommen. Der Wirt war sogar noch wach und wir haben was zu Trinken bekommen. Er hatte uns mit dem Fernglas tagsüber beobachtete, denn allzu häufig wird die „Carlesso“ am Torre Trieste heutzutage nicht mehr begangen.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6664" target="_blank" title="">51.P1200728.JPG</a> (Größe: 183,51 KB / Downloads: 903)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Erleichterung - der Wanderweg 558 ist erreicht<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6665" target="_blank" title="">52.P1200731.JPG</a> (Größe: 156,84 KB / Downloads: 878)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> um 23:00 Uhr nach 19 h auf den Füßen am Rifugio Vazzoler<br />
<br />
Zunächst hatten wir ja geplant am nächsten Tag noch ne Tour im Umfeld des Rifugio Vazzoler zu machen. Am nächsten morgen haben wir diesen Plan aber schnell ad acta gelegt, haben noch zwei Stunden geschlafen und sind danach direkt zum Auto beim Rifugio Trieste abgestiegen. Ein großartiges Abendteuer ist zu Ende und wie zum Abschied ragt im Abstieg plötzlich, fast schon mystisch, der gewaltige Torre Trieste aus dem Nebel heraus.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6666" target="_blank" title="">53.P1200759.JPG</a> (Größe: 185 KB / Downloads: 942)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=6667" target="_blank" title="">54.P1200760.JPG</a> (Größe: 156,94 KB / Downloads: 978)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Torre Trieste (2458 m) -Südwand „Carlesso“: </span><br />
- EB: Raffaele Carlesso und Bartolo Sandri 07. und 08.081934<br />
- Schwierigkeit: Über die genaue Bewertung gibt es ungefähr soviele Angaben wie Beschreibungen. VI A2 ist die klassische Bewertung aus dem Pause-Buch und vom AV-Führer. Insgesamt sehr anhaltend anspruchsvolles dolomitenmäßiges V+ und VI- Gelände mit vielen A0 und A1 Stellen.Freigeklettert soll die legendäre Schlüsselstelle der „Carlesso-Platte“ anscheinend VIII- sein. Wobei ich von extrem starken Kletterern gehört habe, dass es mit VIII- nicht (mehr) viel zu hat. Anscheinend hat es an dieser Stelle in den letzten Jahren einen Griffausbruch gegeben. Sollten hier Haken fehlen durchaus A3.<br />
- Felsqualität: Klassischer nicht immer zuverlässiger Dolomitenfels. Insgesamt aber deutlich ausgeputzt.<br />
- Absicherung: Stände (bis auf wenige Ausnahmen) und die meisten Zwischensicherungen in einem passablen Zustand. Dennoch steckt natürlich schon auch allerhand alter Schrott herum. Mit Cams und Keilen lassen sich meistens zusätzlich gute Zwischensicherungen anbringen. Stände können mit Cams und Keilen nicht immer aufgebessert werden, was aber wie schon erwähnt derzeit auch nicht unbedingt nötig ist.<br />
- Wandhöhe: 650m, Kletterlänge ca. 800 m<br />
- Kletterzeit: 8-11 h<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Materialempfehlung:</span><br />
- 50 m Doppelseil<br />
- 15 Exen (einige davon lang)<br />
- 6-8 Bandschlingen<br />
- 1 Satz Keile<br />
- 1 Satz Cams: 0.3 bis 3<br />
- Hammer und 5-6 Haken<br />
- Leiter nicht nötig, Fifi dagegen ganz angenehm<br />
- das sonstige, übliche Stand- und Abseilmaterial<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kletterführer / Topos:</span><br />
<br />
Sehr gutes Topo von Frank Nebbe auf seiner Homepage:<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://frank-nebbe.de/topos/trieste_carlesso.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://frank-nebbe.de/topos/trieste_carlesso.pdf</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
Dolomiten vertikal, Band Süd (in den Seillängen vor dem 1. Band sehr ungenau, ansonsten gut)<br />
2.Auflage 2005<br />
Loboedition<br />
Stefan Wagenhals &amp; Freunde<br />
<br />
Im extremen Fels<br />
2. Auflage 1977<br />
Walter Pause, Jürgen Winkler<br />
<br />
Dolomiten Civettagruppe<br />
Andreas Kubin<br />
1.Auflage 1981<br />
Bergverlag Rudolf Rother<br />
<br />
Weitere Topos und sehr gute Beschreibung zur Torre Trieste SO-Kante „Cassin“. Diese Beschreibungen sind für den Zustieg und insbesondere für den anspruchsvollen Abstieg sehr zu empfehlen. Außerdem auch für die gemeinsamen Seillängen am Beginn sehr gut zugebrauchen:<br />
<br />
PDF auf der Homepage von Markus Stadler:<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.stadler-markus.de/files/alpinklettern/dolomitenrouten/torre_trieste_cassin.htm" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.stadler-markus.de/files/alpin...cassin.htm</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
Dolomiten: Routen und Erlebnisse<br />
1.deutsche Auflage 2007<br />
Versante Sud<br />
Ivo Rabanser, Orietta Bonaldo<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">AV-Karten: </span><br />
Tabacco Karte Nr.15<br />
Marmolada, Pelmo, Civetta, Moiazza<br />
1:25000<br />
<br />
<br />
Viele Grüße<br />
Jochen und Tobias]]></content:encoded>
		</item>
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