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		<title><![CDATA[Rocksports Forum - Italien]]></title>
		<link>https://forum.rocksports.de/</link>
		<description><![CDATA[Rocksports Forum - https://forum.rocksports.de]]></description>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 09:44:01 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Hochferner - Nordwand (bis 80° / 950 mH)    12.12.15]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=964</link>
			<pubDate>Sun, 13 Dec 2015 15:10:32 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=7">Tobias</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=964</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Seine nahezu 1000 Meter hohen Nordabbrüche ins Pfitschertal gehören zu den gewaltigsten und verlockendsten der ganzen Ostalpen. Zu beiden Seiten eines massigen Gneispfeilers, der bis unter die Firnhaube des Gipfels reicht, krallen sich zwei wildzerklüftete Hängegletscher ins Gestein, der Grießferner und der Hochferner. Allein der Anblick dieser Eismassen ist erregend…“<br />
<br />
„Wir mußten damals nach dem Kriege [am 12. Juli 1949] noch ‚schwarz‘ über die Grenze. Als Ablenkung für die italienischen Zöllner ließen wir unsere Bergkameradinnen droben am Pfitscherjoch-Haus und nächtigten am Wandfuß in einem Heustadel. Zur üblichen ‚Nordwandstimmung‘, jenem Zweifeln am Wetter, an den Verhältnissen und vor allem an sich selbst, kam diesmal noch die Sorge, von einer italienischen Grenzpatrouille aufgestöbert und verhaftet zu werden. Am anderen Morgen um 5 Uhr bissen sich unsere Zwölfzacker erstmals in das Eis des Hochferners…“</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aus: Erich Vanis - im steilen Eis. </span><br />
<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11871" target="_blank" title="">01-P1050258.JPG</a> (Größe: 285,51 KB / Downloads: 1729)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick vom Fußstein zur Hochfernerspitze (3470 m) – aufgenommen am 04.07.2015<br />
<br />
Auch die Hochferner Nordwand ist leider wie so vieles stark betroffen vom Gletscherrückgang. Die großen Eismassen früherer Zeiten sind hier inzwischen teilweise auch Geschichte. So kommen beispielsweise schon seit Jahren im Sommer und Herbst im untersten Teil der Hochferner Nordwand teils unangenehm glatte Gletscherschliffplatten zu Tage und die Vanis-Variante (Erstbegehung am 12. Juli 1949 durch Erich Vanis und Karl Baumann) im oberen Teil der Wand kann fast nur noch im Frühjahr (sinnvoll) begangen werden.<br />
<br />
Dennoch stellt die Hochferner Nordwand nach wie vor eine attraktive, beliebte und regelmäßig begangen große Ostalpen Nordwand dar. Die Schwierigkeiten (meist bis 80° Blankeis) und die Länge (950m) sollten als Gesamtpaket nicht unterschätzt werden und bei einer Begehung als Tagestour sind es insgesamt knapp 1800 Höhenmeter. Die Objektiven Gefahren dürfen hier auch nicht ganz vergessen werden. Zumal man doch nahezu die ganze Zeit unterhalb oder neben Eisabbrüchen klettert. Viele Eisbrocken am Fuße der Wand zeugen davon…<br />
<br />
Nun ist natürlich Mitte Dezember nicht unbedingt die prädestinierteste Jahreszeit für solche Touren, doch nach dem der Winter nach wie vor, zu mindestens in Ostalpen, auf sich warten lässt und nahezu seit Wochen stabiles Hochdruckwetter herrscht sieht die Lage etwas anders aus. Wie schon vor 3 Wochen in der Ortler Nordwand profitierten wir von perfekten Hochtourenbedingungen. Überwiegend perfekter Trittschnee und Styroporschnee. Zudem gab es immer wieder auch ältere Spuren die nur leicht zugeweht waren. Lediglich zwei steile Seillängen am großen Eisbruch  im oberen Teil waren etwas sprödes, glasklares Blankeis. Auto bis Auto 10,5 h<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11872" target="_blank" title="">02-P1100228.JPG</a> (Größe: 151,42 KB / Downloads: 921)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick ins Oberbergtal am Tourentag 12.12.2015 (rechterhand die Nordwände) – vom Winter ist noch nicht viel zu sehen<br />
<br />
Frühmorgens starten wir am Ausgangspunkt bei der 3. Kehre der Pfitscherjoch Passstraße (1737 m). In knapp zwei Stunden geht es gemütlich durch die stockfinstere Nacht zum Günther Messner [Hochferner-] Biwak (2429 m). Das Biwak war in einem sehr guten Zustand. Wir nutzen die Biwakschachtel als gemütliches Ankleidezimmer. 10 min von der Biwakschachtel entfernt steht man schon direkt unter der Wand und es geht los.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11873" target="_blank" title="">03-P1100100.JPG</a> (Größe: 229,23 KB / Downloads: 765)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Günther Messner [Hochferner-] Biwak (2429 m) – unser Ankleidezimmer an diesem Morgen <!-- start: smilie --><br />
<img src="https://forum.rocksports.de/images/smilies/wink.png" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" /><br />
<!-- end: smilie --><br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11874" target="_blank" title="">04-P1100104.JPG</a> (Größe: 146,97 KB / Downloads: 837)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> leicht fallende, steile Moränenquerung vom Biwak zur Hochferner Nordwand<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11875" target="_blank" title="">05-P1100110.JPG</a> (Größe: 204,95 KB / Downloads: 870)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die untersten Eisabbrüche des Hochferner und die Gletscherschliffplatten am Beginn<br />
<br />
Wir entscheiden uns im untersten Teil für den Weg über die Gletscherschliffplatten ganz links um den Seracs der Gletscherzunge so gut es geht aus dem Weg zu gehen. Man könnte zwar auch in einem Rechtsbogen, in leichterem Gelände die Felsplatten umgehen, muss dann aber unterhalb der gesamten Gletscherzunge durchqueren. Nach den Felsplatten zog ein Firn/Eisschlauch links an der Gletscherzung vorbei. Ganz klar ist es in diesem untersten Teil sicher ein Vorteil umso mehr Eis und Firn hier liegt und man so wenig wie möglich auf glatten Platten klettern muss.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11876" target="_blank" title="">06-P1100118.JPG</a> (Größe: 273,24 KB / Downloads: 769)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> unterwegs auf den Gletscherschliffplatten<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11877" target="_blank" title="">07-P1100123.JPG</a> (Größe: 276,81 KB / Downloads: 795)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> unterwegs auf den Gletscherschliffplatten<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11878" target="_blank" title="">08-P1100127.JPG</a> (Größe: 319,06 KB / Downloads: 801)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die untersten Eisabbrüche<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11879" target="_blank" title="">09-P1100129.JPG</a> (Größe: 216,54 KB / Downloads: 729)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> links der Gletscherzunge kommt man bei Firn und Eis gut durch<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11880" target="_blank" title="">10-P1100131.JPG</a> (Größe: 322,44 KB / Downloads: 753)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> links der Gletscherzunge kommt man bei Firn und Eis gut durch<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11881" target="_blank" title="">11-P1100135.JPG</a> (Größe: 212,71 KB / Downloads: 700)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> beeindruckende Kulisse – der Blick auf den oberen Wandteil und den großen Eisbruch wird frei<br />
<br />
Wir legen das Seil an. Allerdings zunächst nicht wegen den Schwierigkeiten sondern wegen einiger Spalten.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11882" target="_blank" title="">12-P1100138.JPG</a> (Größe: 179,76 KB / Downloads: 779)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im Flachstück unterhalb des großen Eisbruch<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11883" target="_blank" title="">13-P1100141.JPG</a> (Größe: 222,38 KB / Downloads: 679)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick auf die “Vanis-Variante”<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11884" target="_blank" title="">14-P1100144.JPG</a> (Größe: 136,7 KB / Downloads: 802)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> das steile Eis kommt näher…<br />
<br />
Nun geht die steile Blankeis-Kletterei los. Zwei Seillängen klettern wir richtig mit Standplatz und so. Das Eis ist max. 80° steil und leider etwas spröde. Nach den zwei Seillängen geht es am laufenden Seil weiter.<br />
<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11885" target="_blank" title="">15-P1100146.JPG</a> (Größe: 143,82 KB / Downloads: 742)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im steilen Eis des großen Eisbruch<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im steilen Eis (ca. 80°) des großen Eisbruch<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im steilen Eis (ca. 80°) des großen Eisbruch<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> gewaltige Kulisse im großen Eisbruch<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11889" target="_blank" title="">19-P1100156.JPG</a> (Größe: 183,34 KB / Downloads: 840)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> gewaltige Kulisse im großen Eisbruch<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11890" target="_blank" title="">20-P1100161.JPG</a> (Größe: 253,05 KB / Downloads: 717)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick aus der Wand auf Prominenz der Zillertaler Alpen. Schrammacher, Fußstein, Olperer, Gefrorne Wand, Hoher Riffler (v.l.n.r) <br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11891" target="_blank" title="">21-P1100163.JPG</a> (Größe: 206,04 KB / Downloads: 747)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die letzten Steilaufschwünge des großen Eisbruch<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11892" target="_blank" title="">22-P1100167.JPG</a> (Größe: 210,61 KB / Downloads: 777)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die letzten Steilaufschwünge des großen Eisbruch<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11893" target="_blank" title="">23-P1100173.JPG</a> (Größe: 235,25 KB / Downloads: 782)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die Wand legt dich zurück – Spalten hat es noch sehr viele<br />
<br />
Nach dem großen Eisbruch legt sich die Wand deutlich zurück. Das Seil bleibt bis zum Gipfel dran, zunächst wieder wegen der Spalte.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11894" target="_blank" title="">24-P1100180.JPG</a> (Größe: 180,21 KB / Downloads: 773)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> der Gipfel in greifbarer Nähe<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11896" target="_blank" title="">26-P1100185.JPG</a> (Größe: 231,84 KB / Downloads: 671)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Hochfernerspitze (3470 m)<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11897" target="_blank" title="">27-P1100194.JPG</a> (Größe: 274,41 KB / Downloads: 694)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Hochfernerspitze (3470 m)<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11895" target="_blank" title="">25-P1100184.JPG</a> (Größe: 183,39 KB / Downloads: 835)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> perfekte Hochtourenbedingungen – Blick zum Hochfeiler (3509 m)<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11898" target="_blank" title="">28-P1100198.JPG</a> (Größe: 180,36 KB / Downloads: 801)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Abstieg von der Hochfernerspitze auf den Weißkarferner<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11899" target="_blank" title="">29-P1100203.JPG</a> (Größe: 372,64 KB / Downloads: 791)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Abstieg über den Hochfeiler Normalweg<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11900" target="_blank" title="">30-P1100213.JPG</a> (Größe: 434,73 KB / Downloads: 732)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> leider hatten wir die Schlittschuhe nicht dabei – WI 1 auf den Wanderweg<!-- start: smilie --><br />
<img src="https://forum.rocksports.de/images/smilies/wink.png" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" /><br />
<!-- end: smilie --><br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11901" target="_blank" title="">31-P1100215.JPG</a> (Größe: 299,68 KB / Downloads: 840)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick zurück ins Gliderbachtal – der lange Abstieg liegt bald hinter uns<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kletterführer:</span><br />
AV-Führer Zillertaler Alpen<br />
10. Auflage 1990<br />
Bergverlag Rother, München<br />
Heinrich Klier / Walter Klier<br />
<br />
Firn- und Eisklettern in den Ostalpen<br />
1. Auflage 2004<br />
Andreas Jentzsch, Axel Jentzsch-Rabl<br />
Alpinverlag<br />
<br />
Im steilen Eis<br />
80 Eiswände in den Alpen<br />
Neuausgabe 1980<br />
Erich Vanis<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Landkarte:</span><br />
1:25000:	AV-Karte 35/1 Zillertaler Alpen West<br />
<br />
<br />
Viele Grüße<br />
Joachim und Tobias]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Seine nahezu 1000 Meter hohen Nordabbrüche ins Pfitschertal gehören zu den gewaltigsten und verlockendsten der ganzen Ostalpen. Zu beiden Seiten eines massigen Gneispfeilers, der bis unter die Firnhaube des Gipfels reicht, krallen sich zwei wildzerklüftete Hängegletscher ins Gestein, der Grießferner und der Hochferner. Allein der Anblick dieser Eismassen ist erregend…“<br />
<br />
„Wir mußten damals nach dem Kriege [am 12. Juli 1949] noch ‚schwarz‘ über die Grenze. Als Ablenkung für die italienischen Zöllner ließen wir unsere Bergkameradinnen droben am Pfitscherjoch-Haus und nächtigten am Wandfuß in einem Heustadel. Zur üblichen ‚Nordwandstimmung‘, jenem Zweifeln am Wetter, an den Verhältnissen und vor allem an sich selbst, kam diesmal noch die Sorge, von einer italienischen Grenzpatrouille aufgestöbert und verhaftet zu werden. Am anderen Morgen um 5 Uhr bissen sich unsere Zwölfzacker erstmals in das Eis des Hochferners…“</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aus: Erich Vanis - im steilen Eis. </span><br />
<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11871" target="_blank" title="">01-P1050258.JPG</a> (Größe: 285,51 KB / Downloads: 1729)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick vom Fußstein zur Hochfernerspitze (3470 m) – aufgenommen am 04.07.2015<br />
<br />
Auch die Hochferner Nordwand ist leider wie so vieles stark betroffen vom Gletscherrückgang. Die großen Eismassen früherer Zeiten sind hier inzwischen teilweise auch Geschichte. So kommen beispielsweise schon seit Jahren im Sommer und Herbst im untersten Teil der Hochferner Nordwand teils unangenehm glatte Gletscherschliffplatten zu Tage und die Vanis-Variante (Erstbegehung am 12. Juli 1949 durch Erich Vanis und Karl Baumann) im oberen Teil der Wand kann fast nur noch im Frühjahr (sinnvoll) begangen werden.<br />
<br />
Dennoch stellt die Hochferner Nordwand nach wie vor eine attraktive, beliebte und regelmäßig begangen große Ostalpen Nordwand dar. Die Schwierigkeiten (meist bis 80° Blankeis) und die Länge (950m) sollten als Gesamtpaket nicht unterschätzt werden und bei einer Begehung als Tagestour sind es insgesamt knapp 1800 Höhenmeter. Die Objektiven Gefahren dürfen hier auch nicht ganz vergessen werden. Zumal man doch nahezu die ganze Zeit unterhalb oder neben Eisabbrüchen klettert. Viele Eisbrocken am Fuße der Wand zeugen davon…<br />
<br />
Nun ist natürlich Mitte Dezember nicht unbedingt die prädestinierteste Jahreszeit für solche Touren, doch nach dem der Winter nach wie vor, zu mindestens in Ostalpen, auf sich warten lässt und nahezu seit Wochen stabiles Hochdruckwetter herrscht sieht die Lage etwas anders aus. Wie schon vor 3 Wochen in der Ortler Nordwand profitierten wir von perfekten Hochtourenbedingungen. Überwiegend perfekter Trittschnee und Styroporschnee. Zudem gab es immer wieder auch ältere Spuren die nur leicht zugeweht waren. Lediglich zwei steile Seillängen am großen Eisbruch  im oberen Teil waren etwas sprödes, glasklares Blankeis. Auto bis Auto 10,5 h<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11872" target="_blank" title="">02-P1100228.JPG</a> (Größe: 151,42 KB / Downloads: 921)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick ins Oberbergtal am Tourentag 12.12.2015 (rechterhand die Nordwände) – vom Winter ist noch nicht viel zu sehen<br />
<br />
Frühmorgens starten wir am Ausgangspunkt bei der 3. Kehre der Pfitscherjoch Passstraße (1737 m). In knapp zwei Stunden geht es gemütlich durch die stockfinstere Nacht zum Günther Messner [Hochferner-] Biwak (2429 m). Das Biwak war in einem sehr guten Zustand. Wir nutzen die Biwakschachtel als gemütliches Ankleidezimmer. 10 min von der Biwakschachtel entfernt steht man schon direkt unter der Wand und es geht los.<br />
<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Günther Messner [Hochferner-] Biwak (2429 m) – unser Ankleidezimmer an diesem Morgen <!-- start: smilie --><br />
<img src="https://forum.rocksports.de/images/smilies/wink.png" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" /><br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> leicht fallende, steile Moränenquerung vom Biwak zur Hochferner Nordwand<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die untersten Eisabbrüche des Hochferner und die Gletscherschliffplatten am Beginn<br />
<br />
Wir entscheiden uns im untersten Teil für den Weg über die Gletscherschliffplatten ganz links um den Seracs der Gletscherzunge so gut es geht aus dem Weg zu gehen. Man könnte zwar auch in einem Rechtsbogen, in leichterem Gelände die Felsplatten umgehen, muss dann aber unterhalb der gesamten Gletscherzunge durchqueren. Nach den Felsplatten zog ein Firn/Eisschlauch links an der Gletscherzung vorbei. Ganz klar ist es in diesem untersten Teil sicher ein Vorteil umso mehr Eis und Firn hier liegt und man so wenig wie möglich auf glatten Platten klettern muss.<br />
<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> unterwegs auf den Gletscherschliffplatten<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> unterwegs auf den Gletscherschliffplatten<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die untersten Eisabbrüche<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11879" target="_blank" title="">09-P1100129.JPG</a> (Größe: 216,54 KB / Downloads: 729)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> links der Gletscherzunge kommt man bei Firn und Eis gut durch<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> links der Gletscherzunge kommt man bei Firn und Eis gut durch<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> beeindruckende Kulisse – der Blick auf den oberen Wandteil und den großen Eisbruch wird frei<br />
<br />
Wir legen das Seil an. Allerdings zunächst nicht wegen den Schwierigkeiten sondern wegen einiger Spalten.<br />
<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im Flachstück unterhalb des großen Eisbruch<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick auf die “Vanis-Variante”<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> das steile Eis kommt näher…<br />
<br />
Nun geht die steile Blankeis-Kletterei los. Zwei Seillängen klettern wir richtig mit Standplatz und so. Das Eis ist max. 80° steil und leider etwas spröde. Nach den zwei Seillängen geht es am laufenden Seil weiter.<br />
<br />
<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im steilen Eis des großen Eisbruch<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im steilen Eis (ca. 80°) des großen Eisbruch<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im steilen Eis (ca. 80°) des großen Eisbruch<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> gewaltige Kulisse im großen Eisbruch<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> gewaltige Kulisse im großen Eisbruch<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11890" target="_blank" title="">20-P1100161.JPG</a> (Größe: 253,05 KB / Downloads: 717)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick aus der Wand auf Prominenz der Zillertaler Alpen. Schrammacher, Fußstein, Olperer, Gefrorne Wand, Hoher Riffler (v.l.n.r) <br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die letzten Steilaufschwünge des großen Eisbruch<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11892" target="_blank" title="">22-P1100167.JPG</a> (Größe: 210,61 KB / Downloads: 777)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die letzten Steilaufschwünge des großen Eisbruch<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11893" target="_blank" title="">23-P1100173.JPG</a> (Größe: 235,25 KB / Downloads: 782)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die Wand legt dich zurück – Spalten hat es noch sehr viele<br />
<br />
Nach dem großen Eisbruch legt sich die Wand deutlich zurück. Das Seil bleibt bis zum Gipfel dran, zunächst wieder wegen der Spalte.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11894" target="_blank" title="">24-P1100180.JPG</a> (Größe: 180,21 KB / Downloads: 773)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> der Gipfel in greifbarer Nähe<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11896" target="_blank" title="">26-P1100185.JPG</a> (Größe: 231,84 KB / Downloads: 671)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Hochfernerspitze (3470 m)<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Hochfernerspitze (3470 m)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11895" target="_blank" title="">25-P1100184.JPG</a> (Größe: 183,39 KB / Downloads: 835)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> perfekte Hochtourenbedingungen – Blick zum Hochfeiler (3509 m)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11898" target="_blank" title="">28-P1100198.JPG</a> (Größe: 180,36 KB / Downloads: 801)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Abstieg von der Hochfernerspitze auf den Weißkarferner<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11899" target="_blank" title="">29-P1100203.JPG</a> (Größe: 372,64 KB / Downloads: 791)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Abstieg über den Hochfeiler Normalweg<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11900" target="_blank" title="">30-P1100213.JPG</a> (Größe: 434,73 KB / Downloads: 732)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> leider hatten wir die Schlittschuhe nicht dabei – WI 1 auf den Wanderweg<!-- start: smilie --><br />
<img src="https://forum.rocksports.de/images/smilies/wink.png" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" /><br />
<!-- end: smilie --><br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11901" target="_blank" title="">31-P1100215.JPG</a> (Größe: 299,68 KB / Downloads: 840)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick zurück ins Gliderbachtal – der lange Abstieg liegt bald hinter uns<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kletterführer:</span><br />
AV-Führer Zillertaler Alpen<br />
10. Auflage 1990<br />
Bergverlag Rother, München<br />
Heinrich Klier / Walter Klier<br />
<br />
Firn- und Eisklettern in den Ostalpen<br />
1. Auflage 2004<br />
Andreas Jentzsch, Axel Jentzsch-Rabl<br />
Alpinverlag<br />
<br />
Im steilen Eis<br />
80 Eiswände in den Alpen<br />
Neuausgabe 1980<br />
Erich Vanis<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Landkarte:</span><br />
1:25000:	AV-Karte 35/1 Zillertaler Alpen West<br />
<br />
<br />
Viele Grüße<br />
Joachim und Tobias]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ortler - Nordwand (55° / 1200 mH)    19.11.15]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=961</link>
			<pubDate>Sat, 21 Nov 2015 10:20:35 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=7">Tobias</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=961</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Nachdem im gleichen Jahr zu Pfingsten Merkl und Welzenbach nach 600 Metern wegen Lawinengefahr umgekehrt waren, gelang den „Bergvagabunden“ am 22. Juni 1931 der große Wurf in 17 stündiger schwierigster Eisarbeit. Ihre Wegbeschreibung strotzt nur so von 60-70-Grad-Wegstrecken und Seilzugquergängen an Haken, die nur lose zwischen einer 3-Zentimeter-Eisglasur und dem Fels stecken.“<br />
<br />
„In den Jahren danach blieb es ruhig in der 1200 Meter hohen Nordflucht des Ortler. … jedenfalls erfolgte die zweite Begehung erst 1957 durch Knoll und Pflauder, und zwar in Anbetracht des schlechten Wetters auch gleich im Abstieg. Eine enorme Leistung!“</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aus: Erich Vanis - im steilen Eis. </span><br />
<br />
<br />
Montagabend zufällig den Flo in der Kletterhalle getroffen, fragt er mich, wie schaut es aus, in Sulden wartet da eine gewisse Ortler Nordwand, am Dienstag für Donnerstag Urlaub beantragt und Rucksack gepackt, Mittwochabend sitzen wir nach der Arbeit im Auto und es geht nach Sulden. Spontane Wochenplanung…<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11833" target="_blank" title="">01-P1100017.JPG</a> (Größe: 184,59 KB / Downloads: 1184)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> König Ortler und seine prachtvolle Nordwand (gesehen von der Reschenpassstraße)<br />
<br />
Die Ortler Nordwand wurde bereits im Jahre 1931 von Hans Ertl und Franz Schmid Erstbegangen. Eine überaus schlagkräftige Seilschaft: Ertl der absolute Prototyp des 1930-Jahre-Bergvagabunden und Schmid der fünf Wochen nach der Ortler Nordwand mit der Erstbegehung der Matterhorn Nordwand Weltruhm erlangen sollte. Die höchste Eiswand der Ostalpen ist bei einer Länge von 1200 m nach wie vor nicht zu unterschätzen. Zudem stellen die Gletscherabbrüche des Oberen Ortlerferner, welche rechts oberhalb der Wand drohen, eine gewisse Objektive Gefahr dar. Zu Mindestens der untere Teil sollte schnell und zügig durchstiegen werden, den umso Höher man kommt umso mehr klettert man aus dem Einflussbereich der Seracs heraus. Nichtsdestotrotz eine nach wie vor begehrte und häufig begangene große Eiswand von besonderer Schönheit und bestechender Linie.<br />
<br />
Wir profitierten von sensationellen Spätherbstbedingungen und konnten die Tour in vollen Zügen genießen. Bis zur Gurgl idealer, tragender Firnschnee, im Bereich der Gurgl lediglich eine Seillänge dunkles, schwarzes aber dankbar zukletterndes Alteis und im oberen Teil komplett durchgehender Styroporschnee wie man sich ihn nur erträumen kann. Selbst im Bereich der eigentlich fast nicht mehr vorhandenen Eiswülste klebte auf dem Eis eine supergriffige Styroporschneeauflage und die Kletterei wurde so zum reinsten Genussklettern. Eine weitere Seilschaft war mit in der Wand. Einzig genussmindernder Faktor war starker Westwind, welcher regelmäßig für Spinndrifts sorgte. Auch wenn es auf den Bildern mit blauem Himmel und Sonnenschein nicht nach Wind aussieht, so schüttelte er uns insbesondere im Abstieg doch ganz ordentlich durch. Von Auto bis Auto dauerte die Tour ohne Stress und mit mehreren Pausen 12 h, die Wand selbst knapp 5 h und wir waren um 14:30 Uhr wieder in Sulden am Parkplatz bei der Kirche.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11834" target="_blank" title="">02-P1100010.JPG</a> (Größe: 358,79 KB / Downloads: 4233)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
<br />
Von Sulden (1844 m) ging es durch die sternenklare und kalte Nacht über den Sommerweg hinauf Richtung Tabarettahütte (2556 m). Etwas unterhalb der Hütte zweigt man links ab. Wir wählten die orografisch linke Seitenmoräne des Martlferner und zweigten im Bereich des großen Gedenkstein (für die vielen in der Nordwand verunglückten) vom Sommerweg ab. Wenig später geht es auch schon hinein in die gewaltige Nordwand. Bis zur Gurgl ist es gemütliches Schneestapfen bei max. 45°. Die Sache zieht sich ganz schön und die 700 Hm bis zur Gurgl wollen auch erst mal zurückgelegt werden.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11835" target="_blank" title="">03-P1090849.JPG</a> (Größe: 188,46 KB / Downloads: 1054)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> unterhalb der Gurgl<br />
<br />
Als wir an der markanten Engstelle der “Gurgl” ankommen ist es noch stockfinstere Nacht. Zunächst sah es nach grimmigem hartem schwarzen Alteis aus. War aber nicht so. Sondern auch sehr dankbare zu kletterndes Eis. <br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11836" target="_blank" title="">04-P1090851.JPG</a> (Größe: 131,59 KB / Downloads: 909)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick auf die Gurgl<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11837" target="_blank" title="">05-P1090853.JPG</a> (Größe: 154,99 KB / Downloads: 911)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Rückblick auf die Gurgl – Flo gerade im Nachstieg und die andere Seilschaft am Stand vor der Gurgl<br />
<br />
Nach der Gurgl-Seillänge ein weitere etwas steilere Seillänge und wir standen im geneigteren Mittelteil. Auf dem nächsten Bild sieht es zwar nach Mixedkletterei aus aber der vorhandene schöne Eisstreifen ist lediglich verdeckt.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11838" target="_blank" title="">06-P1070888.JPG</a> (Größe: 279,6 KB / Downloads: 961)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
<br />
Nun war der Mittelteil erreicht und bei den vorhandenen Traumverhältnissen folgten viele lange T-Bloc Seillängen. Wir kletterten auf der leichtesten Linie durch die Wand, welche sich elegant durchschlängelt.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11839" target="_blank" title="">07-P1070889.JPG</a> (Größe: 121,38 KB / Downloads: 981)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Traumverhältnisse mit tollem Styroporschnee<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11840" target="_blank" title="">08-P1090873.JPG</a> (Größe: 259,15 KB / Downloads: 947)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Sonnenaufgang in der Ortler Nordwand<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11841" target="_blank" title="">09-P1070890.JPG</a> (Größe: 283,4 KB / Downloads: 875)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Traumverhältnisse mit tollem Styroporschnee<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11842" target="_blank" title="">10-P1090886.JPG</a> (Größe: 159,49 KB / Downloads: 858)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Traumverhältnisse mit tollem Styroporschnee<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11843" target="_blank" title="">11-P1090896.JPG</a> (Größe: 270,38 KB / Downloads: 938)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Traumverhältnisse mit tollem Styroporschnee<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11844" target="_blank" title="">12-P1090890.JPG</a> (Größe: 208,64 KB / Downloads: 887)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> selbst am „Eiswulst“ toller Styroporschnee auf dem Alteis<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11845" target="_blank" title="">13-P1090908.JPG</a> (Größe: 171,55 KB / Downloads: 977)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> selbst am „Eiswulst“ toller Styroporschnee auf dem Alteis<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11846" target="_blank" title="">14-P1090893.JPG</a> (Größe: 394,35 KB / Downloads: 863)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick zur Tabarettahütte<br />
<br />
Nachdem fast nicht mehr vorhandenen “Eiswulst“ (max. 55°) ist die Bahn frei, der Ausstieg auf die Gratkante schon in Sicht<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11847" target="_blank" title="">15-P1090933.JPG</a> (Größe: 181,53 KB / Downloads: 866)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> der erste der nachfolgenden Seilschaft im Spinndrift<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11848" target="_blank" title="">16-P1090939.JPG</a> (Größe: 127,94 KB / Downloads: 840)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> der Ausstieg auf die Gratkante ist erreicht<br />
<br />
Wenig später stehen wir nach etwas unter 5 h in der Nordwand am sturmumtosten Gipfel von König Ortler (3905m). Waren wir in der Wand noch relativ geschützt, so bekommen wir nun die starke Westlage voll zu spüren. Auch wenn es auf den Bildern mit blauem Himmel und Sonnenschein etwas anders aussieht.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11849" target="_blank" title="">17-P1090946.JPG</a> (Größe: 114,6 KB / Downloads: 903)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Ortler (3905 m)<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11850" target="_blank" title="">18-P1070921.JPG</a> (Größe: 226,29 KB / Downloads: 902)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Ortler (3905 m)<br />
<br />
Der Abstieg über den Normalweg gestaltet sich problemlos. Spalten waren bei richtiger Routenwahl überhaupt kein Thema und 45 min nach dem Gipfel waren wir bereits am Ortlerbiwak. <br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11851" target="_blank" title="">19-P1070928.JPG</a> (Größe: 283,41 KB / Downloads: 932)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im Abstieg auf dem Oberen Ortlerferner<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11852" target="_blank" title="">20-P1090959.JPG</a> (Größe: 172,09 KB / Downloads: 969)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> inzwischen gibt es auf dem Normalweg schon Leitern (ja sind wir denn im Khumbu??? <!-- start: smilie --><br />
<img src="https://forum.rocksports.de/images/smilies/wink.png" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" /><br />
<!-- end: smilie -->)<br />
<br />
Ab dem Ortlerbiwak wird es dann etwas anspruchsvoller und die felsigen teilweise mit Ketten und Eisenstiften versicherten Passagen kommen. Durch den starken Westwind ist aber hier der grieselige Schnee herausgeblasen, der Fels ist frei und es ging problemlos vom Ortlerbiwak in einer guten Stunde zur Payerhütte (3029m). Hier gönnen wir uns im Windschatten der Hütte eine längere Pause bevor es gemütlich über die Tabarettahütte wieder weiter zurück nach Sulden geht.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11853" target="_blank" title="">21-P1090977.JPG</a> (Größe: 191,96 KB / Downloads: 1021)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im Abstieg unterhalb des Ortlerbiwak<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11854" target="_blank" title="">22-P1090993.JPG</a> (Größe: 326,72 KB / Downloads: 991)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick in die Nordwand<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11855" target="_blank" title="">23-P1090996.JPG</a> (Größe: 300,13 KB / Downloads: 905)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Payerhütte (3029 m)<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11856" target="_blank" title="">24-P1090999.JPG</a> (Größe: 475,44 KB / Downloads: 895)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im Abstieg zur Tabarettahütte<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kletterführer:</span><br />
AV-Führer Ortleralpen<br />
6. Auflage 1984<br />
Bergverlag Rother, München<br />
Peter Holl<br />
<br />
Firn- und Eisklettern in den Ostalpen<br />
1. Auflage 2004<br />
Andreas Jentzsch, Axel Jentzsch-Rabl<br />
Alpinverlag<br />
<br />
Im steilen Eis<br />
80 Eiswände in den Alpen<br />
Neuausgabe 1980<br />
Erich Vanis<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Landkarte:</span><br />
1:25000:	Tabacco 08, Ortlergebiet<br />
<br />
<br />
Viele Grüße<br />
Flo und Tobias<br />
<br />
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<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11857" target="_blank" title="">25-P1090949.JPG</a> (Größe: 282,71 KB / Downloads: 896)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Nachdem im gleichen Jahr zu Pfingsten Merkl und Welzenbach nach 600 Metern wegen Lawinengefahr umgekehrt waren, gelang den „Bergvagabunden“ am 22. Juni 1931 der große Wurf in 17 stündiger schwierigster Eisarbeit. Ihre Wegbeschreibung strotzt nur so von 60-70-Grad-Wegstrecken und Seilzugquergängen an Haken, die nur lose zwischen einer 3-Zentimeter-Eisglasur und dem Fels stecken.“<br />
<br />
„In den Jahren danach blieb es ruhig in der 1200 Meter hohen Nordflucht des Ortler. … jedenfalls erfolgte die zweite Begehung erst 1957 durch Knoll und Pflauder, und zwar in Anbetracht des schlechten Wetters auch gleich im Abstieg. Eine enorme Leistung!“</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aus: Erich Vanis - im steilen Eis. </span><br />
<br />
<br />
Montagabend zufällig den Flo in der Kletterhalle getroffen, fragt er mich, wie schaut es aus, in Sulden wartet da eine gewisse Ortler Nordwand, am Dienstag für Donnerstag Urlaub beantragt und Rucksack gepackt, Mittwochabend sitzen wir nach der Arbeit im Auto und es geht nach Sulden. Spontane Wochenplanung…<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11833" target="_blank" title="">01-P1100017.JPG</a> (Größe: 184,59 KB / Downloads: 1184)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> König Ortler und seine prachtvolle Nordwand (gesehen von der Reschenpassstraße)<br />
<br />
Die Ortler Nordwand wurde bereits im Jahre 1931 von Hans Ertl und Franz Schmid Erstbegangen. Eine überaus schlagkräftige Seilschaft: Ertl der absolute Prototyp des 1930-Jahre-Bergvagabunden und Schmid der fünf Wochen nach der Ortler Nordwand mit der Erstbegehung der Matterhorn Nordwand Weltruhm erlangen sollte. Die höchste Eiswand der Ostalpen ist bei einer Länge von 1200 m nach wie vor nicht zu unterschätzen. Zudem stellen die Gletscherabbrüche des Oberen Ortlerferner, welche rechts oberhalb der Wand drohen, eine gewisse Objektive Gefahr dar. Zu Mindestens der untere Teil sollte schnell und zügig durchstiegen werden, den umso Höher man kommt umso mehr klettert man aus dem Einflussbereich der Seracs heraus. Nichtsdestotrotz eine nach wie vor begehrte und häufig begangene große Eiswand von besonderer Schönheit und bestechender Linie.<br />
<br />
Wir profitierten von sensationellen Spätherbstbedingungen und konnten die Tour in vollen Zügen genießen. Bis zur Gurgl idealer, tragender Firnschnee, im Bereich der Gurgl lediglich eine Seillänge dunkles, schwarzes aber dankbar zukletterndes Alteis und im oberen Teil komplett durchgehender Styroporschnee wie man sich ihn nur erträumen kann. Selbst im Bereich der eigentlich fast nicht mehr vorhandenen Eiswülste klebte auf dem Eis eine supergriffige Styroporschneeauflage und die Kletterei wurde so zum reinsten Genussklettern. Eine weitere Seilschaft war mit in der Wand. Einzig genussmindernder Faktor war starker Westwind, welcher regelmäßig für Spinndrifts sorgte. Auch wenn es auf den Bildern mit blauem Himmel und Sonnenschein nicht nach Wind aussieht, so schüttelte er uns insbesondere im Abstieg doch ganz ordentlich durch. Von Auto bis Auto dauerte die Tour ohne Stress und mit mehreren Pausen 12 h, die Wand selbst knapp 5 h und wir waren um 14:30 Uhr wieder in Sulden am Parkplatz bei der Kirche.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11834" target="_blank" title="">02-P1100010.JPG</a> (Größe: 358,79 KB / Downloads: 4233)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
<br />
Von Sulden (1844 m) ging es durch die sternenklare und kalte Nacht über den Sommerweg hinauf Richtung Tabarettahütte (2556 m). Etwas unterhalb der Hütte zweigt man links ab. Wir wählten die orografisch linke Seitenmoräne des Martlferner und zweigten im Bereich des großen Gedenkstein (für die vielen in der Nordwand verunglückten) vom Sommerweg ab. Wenig später geht es auch schon hinein in die gewaltige Nordwand. Bis zur Gurgl ist es gemütliches Schneestapfen bei max. 45°. Die Sache zieht sich ganz schön und die 700 Hm bis zur Gurgl wollen auch erst mal zurückgelegt werden.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11835" target="_blank" title="">03-P1090849.JPG</a> (Größe: 188,46 KB / Downloads: 1054)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> unterhalb der Gurgl<br />
<br />
Als wir an der markanten Engstelle der “Gurgl” ankommen ist es noch stockfinstere Nacht. Zunächst sah es nach grimmigem hartem schwarzen Alteis aus. War aber nicht so. Sondern auch sehr dankbare zu kletterndes Eis. <br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11836" target="_blank" title="">04-P1090851.JPG</a> (Größe: 131,59 KB / Downloads: 909)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick auf die Gurgl<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11837" target="_blank" title="">05-P1090853.JPG</a> (Größe: 154,99 KB / Downloads: 911)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Rückblick auf die Gurgl – Flo gerade im Nachstieg und die andere Seilschaft am Stand vor der Gurgl<br />
<br />
Nach der Gurgl-Seillänge ein weitere etwas steilere Seillänge und wir standen im geneigteren Mittelteil. Auf dem nächsten Bild sieht es zwar nach Mixedkletterei aus aber der vorhandene schöne Eisstreifen ist lediglich verdeckt.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11838" target="_blank" title="">06-P1070888.JPG</a> (Größe: 279,6 KB / Downloads: 961)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
<br />
Nun war der Mittelteil erreicht und bei den vorhandenen Traumverhältnissen folgten viele lange T-Bloc Seillängen. Wir kletterten auf der leichtesten Linie durch die Wand, welche sich elegant durchschlängelt.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11839" target="_blank" title="">07-P1070889.JPG</a> (Größe: 121,38 KB / Downloads: 981)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Traumverhältnisse mit tollem Styroporschnee<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11840" target="_blank" title="">08-P1090873.JPG</a> (Größe: 259,15 KB / Downloads: 947)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Sonnenaufgang in der Ortler Nordwand<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11841" target="_blank" title="">09-P1070890.JPG</a> (Größe: 283,4 KB / Downloads: 875)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Traumverhältnisse mit tollem Styroporschnee<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11842" target="_blank" title="">10-P1090886.JPG</a> (Größe: 159,49 KB / Downloads: 858)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Traumverhältnisse mit tollem Styroporschnee<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11843" target="_blank" title="">11-P1090896.JPG</a> (Größe: 270,38 KB / Downloads: 938)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Traumverhältnisse mit tollem Styroporschnee<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11844" target="_blank" title="">12-P1090890.JPG</a> (Größe: 208,64 KB / Downloads: 887)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> selbst am „Eiswulst“ toller Styroporschnee auf dem Alteis<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11845" target="_blank" title="">13-P1090908.JPG</a> (Größe: 171,55 KB / Downloads: 977)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> selbst am „Eiswulst“ toller Styroporschnee auf dem Alteis<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11846" target="_blank" title="">14-P1090893.JPG</a> (Größe: 394,35 KB / Downloads: 863)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick zur Tabarettahütte<br />
<br />
Nachdem fast nicht mehr vorhandenen “Eiswulst“ (max. 55°) ist die Bahn frei, der Ausstieg auf die Gratkante schon in Sicht<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11847" target="_blank" title="">15-P1090933.JPG</a> (Größe: 181,53 KB / Downloads: 866)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> der erste der nachfolgenden Seilschaft im Spinndrift<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11848" target="_blank" title="">16-P1090939.JPG</a> (Größe: 127,94 KB / Downloads: 840)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> der Ausstieg auf die Gratkante ist erreicht<br />
<br />
Wenig später stehen wir nach etwas unter 5 h in der Nordwand am sturmumtosten Gipfel von König Ortler (3905m). Waren wir in der Wand noch relativ geschützt, so bekommen wir nun die starke Westlage voll zu spüren. Auch wenn es auf den Bildern mit blauem Himmel und Sonnenschein etwas anders aussieht.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11849" target="_blank" title="">17-P1090946.JPG</a> (Größe: 114,6 KB / Downloads: 903)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Ortler (3905 m)<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11850" target="_blank" title="">18-P1070921.JPG</a> (Größe: 226,29 KB / Downloads: 902)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Ortler (3905 m)<br />
<br />
Der Abstieg über den Normalweg gestaltet sich problemlos. Spalten waren bei richtiger Routenwahl überhaupt kein Thema und 45 min nach dem Gipfel waren wir bereits am Ortlerbiwak. <br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11851" target="_blank" title="">19-P1070928.JPG</a> (Größe: 283,41 KB / Downloads: 932)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im Abstieg auf dem Oberen Ortlerferner<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11852" target="_blank" title="">20-P1090959.JPG</a> (Größe: 172,09 KB / Downloads: 969)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> inzwischen gibt es auf dem Normalweg schon Leitern (ja sind wir denn im Khumbu??? <!-- start: smilie --><br />
<img src="https://forum.rocksports.de/images/smilies/wink.png" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" /><br />
<!-- end: smilie -->)<br />
<br />
Ab dem Ortlerbiwak wird es dann etwas anspruchsvoller und die felsigen teilweise mit Ketten und Eisenstiften versicherten Passagen kommen. Durch den starken Westwind ist aber hier der grieselige Schnee herausgeblasen, der Fels ist frei und es ging problemlos vom Ortlerbiwak in einer guten Stunde zur Payerhütte (3029m). Hier gönnen wir uns im Windschatten der Hütte eine längere Pause bevor es gemütlich über die Tabarettahütte wieder weiter zurück nach Sulden geht.<br />
<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im Abstieg unterhalb des Ortlerbiwak<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick in die Nordwand<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11855" target="_blank" title="">23-P1090996.JPG</a> (Größe: 300,13 KB / Downloads: 905)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Payerhütte (3029 m)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11856" target="_blank" title="">24-P1090999.JPG</a> (Größe: 475,44 KB / Downloads: 895)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im Abstieg zur Tabarettahütte<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kletterführer:</span><br />
AV-Führer Ortleralpen<br />
6. Auflage 1984<br />
Bergverlag Rother, München<br />
Peter Holl<br />
<br />
Firn- und Eisklettern in den Ostalpen<br />
1. Auflage 2004<br />
Andreas Jentzsch, Axel Jentzsch-Rabl<br />
Alpinverlag<br />
<br />
Im steilen Eis<br />
80 Eiswände in den Alpen<br />
Neuausgabe 1980<br />
Erich Vanis<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Landkarte:</span><br />
1:25000:	Tabacco 08, Ortlergebiet<br />
<br />
<br />
Viele Grüße<br />
Flo und Tobias<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11857" target="_blank" title="">25-P1090949.JPG</a> (Größe: 282,71 KB / Downloads: 896)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Marmolada - Nordwand (50°, 450 m), Dolomiten  30.06.13]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=828</link>
			<pubDate>Wed, 03 Jul 2013 15:42:24 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=7">Tobias</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=828</guid>
			<description><![CDATA[Unter der Woche schien das Wochenendziel schon klar definiert, das Wetter nur im Süden gut, die Zeichen standen also auf Alpinklettern in den Dolomiten. Doch dann kam von Donnerstag auf Freitag der was weiß ich wievielte Wintereinbruch dieses Frühjahr/ Frühsommer mit größeren Neuschneemengen in den Hochlagen. Mit dem Blick auf die hochwinterlich anmutenden Dolomiten-Webcams am Freitagmorgen versanken alle Träume an die geplante größere Dolomitenwand sang und klanglos im Neuschnee.<br />
Alternativen waren gesucht. Man ist ja aber flexibel und was liegt da näher als einfach die Disziplin zu wechseln und sich mit den aktuellen Gegebenheiten zu arrangieren anstatt Trübsal blasend herum zu sitzen. So wurden kurzerhand Kletterschuhe, Cams und Keile gegen Skischuhe, Steigeisen und Eisgeräte getauscht und wir brechen am letzten Junitag mit Ski (!!!) zur Marmolada Nordwand auf.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8148" target="_blank" title="">01-P1290754.JPG</a> (Größe: 153,8 KB / Downloads: 1137)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Marmolada gesehen vom Sellajoch<br />
<br />
Die Marmolada Nordwand, ist die große klassische Eiswand in den Dolomiten, und idealerweise mit einer Skitour vom Fedaiastausee zu verbinden. Bei ausreichender Schneelage handelt es sich um eine reine Firn/Schneewand und die Steilheit liegt bis auf kurze Stellen (je nach Route) bei ca. 50°. <br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8149" target="_blank" title="">02-P1290747.JPG</a> (Größe: 198,96 KB / Downloads: 3599)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Marmolada - Nordwand mit unsererm Aufstiegsweg<br />
<br />
Gegen 05:00 Uhr morgens starten wir nach sternenklarer Nacht vom großen Parkplatz (ca. 2090 m) oberhalb der Fedaia-Staumauer mit den Ski am Rucksack. Entweder man steigt über die geröllige Skipiste oder über den Wanderweg 606 in Richtung Rifugio Pian die Fiacconi (2626 m). Wir wählen den Wanderweg. Unglaublich aber trotz Ende Juni können wir bereits nach nicht mal 300 Hm die Ski anlegen und haben eine geschlossene und am frühen Morgen sehr gut tragende Schneedecke vor uns. So kommen wir gut voran, lassen das Rifugio Pian die Fiacconi links liegen und queren nach rechts unter die Nordwand. Es herrschte herrliche Morgenstimmung und ein Traumtag kündigte sich an.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8150" target="_blank" title="">03-P1290658.JPG</a> (Größe: 161,2 KB / Downloads: 1017)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8151" target="_blank" title="">04-P1030057.JPG</a> (Größe: 133,92 KB / Downloads: 876)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8152" target="_blank" title="">05-P1030066.JPG</a> (Größe: 155,97 KB / Downloads: 873)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8153" target="_blank" title="">06-P1290661.JPG</a> (Größe: 138,79 KB / Downloads: 888)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Grohmannspitze, Fünffingerspitze, Langkofel, Piz Ciavazes, Pordoispitze, Piz Boe (v.l.n.r)<br />
<br />
Der ganze Kessel unter der Nordwand war mit Lawinenbollen und –runsen bedeckt und eher unangenehm und zum Gehen. Das herumeiern auf den harten Lawinenbollen wurde uns mit zunehmender Steilheit irgendwann zu blöd und die Ski kommen an den Rucksack und die Steigeisen an die Füße.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8154" target="_blank" title="">07-P1290670.JPG</a> (Größe: 136,31 KB / Downloads: 909)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Im Kessel unter der Nordwand<br />
<br />
Zu Fuß gilt es aber größtenteils ganz ordentlich zu Spuren, knietief ist eher die Regel anstatt die Ausnahme. Der ergiebige Schneefall ist eben doch nicht allzu lange her und selbst Ende Juni geschieht die Umwandlung nicht an einem Tag. Eine italienische 3er Gruppe ist kurz nach uns auch noch in die Wand eingestiegen. Zwar anstrengend durch die Spurarbeit ansonsten aber total gemütlich geht es durch die Wand. Lediglich auf wenigen Metern, da etwas härter, waren die Eisgeräte angenehm. Sonst alles mit Stöcken. <br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8155" target="_blank" title="">08-P1290683.JPG</a> (Größe: 231,2 KB / Downloads: 924)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> unterwegs in der Marmolada – Nordwand<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8156" target="_blank" title="">09-P1030075.JPG</a> (Größe: 193,13 KB / Downloads: 950)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> unterwegs in der Marmolada – Nordwand<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8157" target="_blank" title="">10-P1290685.JPG</a> (Größe: 182,92 KB / Downloads: 1167)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> unterwegs in der Marmolada – Nordwand<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8158" target="_blank" title="">11-P1030076.JPG</a> (Größe: 201,68 KB / Downloads: 972)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> unterwegs in der Marmolada – Nordwand<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8159" target="_blank" title="">12-P1290693.JPG</a> (Größe: 201,04 KB / Downloads: 970)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> unterwegs in der Marmolada – Nordwand<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8160" target="_blank" title="">13-P1290701.JPG</a> (Größe: 145,5 KB / Downloads: 1145)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> unterwegs in der Marmolada – Nordwand<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8161" target="_blank" title="">14-P1030078.JPG</a> (Größe: 111,51 KB / Downloads: 909)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> unterwegs in der Marmolada – Nordwand<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8162" target="_blank" title="">15-P1290705.JPG</a> (Größe: 197,36 KB / Downloads: 956)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> unterwegs in der Marmolada – Nordwand<br />
<br />
Nach ca. 1,5 h liegt die eigentliche Wand hinter uns und es wird zum Gipfel hin wieder flacher. Die Ski kommen wieder an die Füße und wenig später stehen wir auf dem Gipfel der Marmolada (3343 m), der Königin der Dolomiten. Für mich ist es das erste Mal auf dem Gipfel der Marmolada, Ebe dagegen ist, natürlich aus der Südwand kommend, schon mehrmals dort gewesen. Unweit des Gipfelkreuzes der Marmolada Punta di Penia befindet sich die noch tief verschneite Blechkiste der kleinen Cap. P.Ta Penia. Sie hat seit einem Tag geöffnet und wir statten ihr einen kleinen Besuch ab. Über den Normalweg sind vom Rifugio Pian die Fiacconi doch erstaunlich viele Hochtourengeher hochgekommen.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8163" target="_blank" title="">16-P1030079.JPG</a> (Größe: 129,09 KB / Downloads: 984)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Am Gipfel der Marmolada Punta Penia - Blick auf die Capanna<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8164" target="_blank" title="">17-P1290712.JPG</a> (Größe: 167,84 KB / Downloads: 996)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick Richtung Punta Rocca und in die Südwand<br />
<br />
Natürlich hatte ich im Hinterkopf die Wand wenn möglich auch abzufahren und so war ich eigentlich ganz froh, dass die beiden Italiener von der in der Wand uns folgenden 3er Gruppe das Gleiche vorhatten. Wir wollten die Sache gemeinsam angehen. Die Begleiterin der beiden ist mit Ebe über die steilen Hänge der Ski-„Normalroute“ rechts der Nordwand abgefahren. <br />
Unser erstes Ziel war in die Wand eher im linken Bereich einzufahren. So fahren wir zunächst etwas entlang des Sommer-Normalweges ab um dann links in die Wand abzubiegen. Beim Blick in die Wand und durch das vorhanden sein eines in diesem Bereich etwas unangenehmen Harschdeckels war der Enthusiasmus der beiden Italiener leider recht schnell verflogen. Gut wir versuchen es im rechten Wandbereich. Also einige Meter wieder aufsteigen um oberhalb der Wand rüberqueren zu können. Aber auch dort passte ihnen irgendetwas nicht und sie waren schneller ganz drüben auf dem Ski-Normalweg als mir lieb war. Gut, dann eben nicht gemeinsam, sondern alleine. Die Abfahrt erfolgte dann auch der Steilheit entsprechend unproblematisch, die Verhältnisse zum Abfahren waren alles andere als schlecht und ich ärgerte mich maßlos nicht gleich ganz alleine die eigentliche/zentrale Wand abgefahren zu sein, und nicht nur so halblustig im rechten Wandbereich. <br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8165" target="_blank" title="">18-P1030096be.jpg</a> (Größe: 170,14 KB / Downloads: 1467)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Skiabfahrt im rechten Wandbereich<br />
<br />
Die weitere Abfahrt erfolgte über zwar tiefen aber noch bestens zu fahrenden/surfenden Sulzschnee und die 300 Hm Skitragen bis zum Auto waren ein würdiger Abschluss für diese tolle Sommer-Skitour. Wie klein die Welt oft ist sah ich mal wieder bei diesem Fußabstieg. Viele Grüße ins Pustertal !!!<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8166" target="_blank" title="">19-P1030100.JPG</a> (Größe: 200,28 KB / Downloads: 972)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> zurück in den Sommer<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8167" target="_blank" title="">20-P1290743.JPG</a> (Größe: 239,37 KB / Downloads: 902)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> zurück in den Sommer<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Marmolada Webcam von Norden:</span><br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.arpa.veneto.it/csvdi/svm/arpav/arp009.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url" data-fancybox="data-1186" data-type="image" data-caption="http://www.arpa.veneto.it/csvdi/svm/arpav/arp009.jpg&lt;br /&gt;
">http://www.arpa.veneto.it/csvdi/svm/arpav/arp009.jpg<br />
</a><br />
<!-- end: mycode_url --></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Führer:</span><br />
Firn- und Eisklettern in den Ostalpen<br />
1. Auflage 2004<br />
Alpinverlag<br />
Andreas Jentzsch, Axel Jentzsch-Rabl<br />
<br />
Freeride in Dolomiti (Englisch Version)<br />
1. Auflage 2009<br />
Versante Sud<br />
Francesco Tremolada<br />
<br />
Im steilen Eis<br />
Neuausgabe 1980<br />
Erich Vanis<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Karten: </span><br />
Tabacco Karte Nr.15<br />
Marmolada, Pelmo, Civetta, Moiazza<br />
1:25000<br />
<br />
<br />
Viele Grüße<br />
Ebe und Tobias]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Unter der Woche schien das Wochenendziel schon klar definiert, das Wetter nur im Süden gut, die Zeichen standen also auf Alpinklettern in den Dolomiten. Doch dann kam von Donnerstag auf Freitag der was weiß ich wievielte Wintereinbruch dieses Frühjahr/ Frühsommer mit größeren Neuschneemengen in den Hochlagen. Mit dem Blick auf die hochwinterlich anmutenden Dolomiten-Webcams am Freitagmorgen versanken alle Träume an die geplante größere Dolomitenwand sang und klanglos im Neuschnee.<br />
Alternativen waren gesucht. Man ist ja aber flexibel und was liegt da näher als einfach die Disziplin zu wechseln und sich mit den aktuellen Gegebenheiten zu arrangieren anstatt Trübsal blasend herum zu sitzen. So wurden kurzerhand Kletterschuhe, Cams und Keile gegen Skischuhe, Steigeisen und Eisgeräte getauscht und wir brechen am letzten Junitag mit Ski (!!!) zur Marmolada Nordwand auf.<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8148" target="_blank" title="">01-P1290754.JPG</a> (Größe: 153,8 KB / Downloads: 1137)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Marmolada gesehen vom Sellajoch<br />
<br />
Die Marmolada Nordwand, ist die große klassische Eiswand in den Dolomiten, und idealerweise mit einer Skitour vom Fedaiastausee zu verbinden. Bei ausreichender Schneelage handelt es sich um eine reine Firn/Schneewand und die Steilheit liegt bis auf kurze Stellen (je nach Route) bei ca. 50°. <br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8149" target="_blank" title="">02-P1290747.JPG</a> (Größe: 198,96 KB / Downloads: 3599)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Marmolada - Nordwand mit unsererm Aufstiegsweg<br />
<br />
Gegen 05:00 Uhr morgens starten wir nach sternenklarer Nacht vom großen Parkplatz (ca. 2090 m) oberhalb der Fedaia-Staumauer mit den Ski am Rucksack. Entweder man steigt über die geröllige Skipiste oder über den Wanderweg 606 in Richtung Rifugio Pian die Fiacconi (2626 m). Wir wählen den Wanderweg. Unglaublich aber trotz Ende Juni können wir bereits nach nicht mal 300 Hm die Ski anlegen und haben eine geschlossene und am frühen Morgen sehr gut tragende Schneedecke vor uns. So kommen wir gut voran, lassen das Rifugio Pian die Fiacconi links liegen und queren nach rechts unter die Nordwand. Es herrschte herrliche Morgenstimmung und ein Traumtag kündigte sich an.<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8150" target="_blank" title="">03-P1290658.JPG</a> (Größe: 161,2 KB / Downloads: 1017)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8151" target="_blank" title="">04-P1030057.JPG</a> (Größe: 133,92 KB / Downloads: 876)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8152" target="_blank" title="">05-P1030066.JPG</a> (Größe: 155,97 KB / Downloads: 873)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8153" target="_blank" title="">06-P1290661.JPG</a> (Größe: 138,79 KB / Downloads: 888)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Grohmannspitze, Fünffingerspitze, Langkofel, Piz Ciavazes, Pordoispitze, Piz Boe (v.l.n.r)<br />
<br />
Der ganze Kessel unter der Nordwand war mit Lawinenbollen und –runsen bedeckt und eher unangenehm und zum Gehen. Das herumeiern auf den harten Lawinenbollen wurde uns mit zunehmender Steilheit irgendwann zu blöd und die Ski kommen an den Rucksack und die Steigeisen an die Füße.<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8154" target="_blank" title="">07-P1290670.JPG</a> (Größe: 136,31 KB / Downloads: 909)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Im Kessel unter der Nordwand<br />
<br />
Zu Fuß gilt es aber größtenteils ganz ordentlich zu Spuren, knietief ist eher die Regel anstatt die Ausnahme. Der ergiebige Schneefall ist eben doch nicht allzu lange her und selbst Ende Juni geschieht die Umwandlung nicht an einem Tag. Eine italienische 3er Gruppe ist kurz nach uns auch noch in die Wand eingestiegen. Zwar anstrengend durch die Spurarbeit ansonsten aber total gemütlich geht es durch die Wand. Lediglich auf wenigen Metern, da etwas härter, waren die Eisgeräte angenehm. Sonst alles mit Stöcken. <br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8155" target="_blank" title="">08-P1290683.JPG</a> (Größe: 231,2 KB / Downloads: 924)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> unterwegs in der Marmolada – Nordwand<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8156" target="_blank" title="">09-P1030075.JPG</a> (Größe: 193,13 KB / Downloads: 950)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> unterwegs in der Marmolada – Nordwand<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8157" target="_blank" title="">10-P1290685.JPG</a> (Größe: 182,92 KB / Downloads: 1167)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> unterwegs in der Marmolada – Nordwand<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8158" target="_blank" title="">11-P1030076.JPG</a> (Größe: 201,68 KB / Downloads: 972)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> unterwegs in der Marmolada – Nordwand<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8159" target="_blank" title="">12-P1290693.JPG</a> (Größe: 201,04 KB / Downloads: 970)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> unterwegs in der Marmolada – Nordwand<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8160" target="_blank" title="">13-P1290701.JPG</a> (Größe: 145,5 KB / Downloads: 1145)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> unterwegs in der Marmolada – Nordwand<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8161" target="_blank" title="">14-P1030078.JPG</a> (Größe: 111,51 KB / Downloads: 909)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> unterwegs in der Marmolada – Nordwand<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8162" target="_blank" title="">15-P1290705.JPG</a> (Größe: 197,36 KB / Downloads: 956)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> unterwegs in der Marmolada – Nordwand<br />
<br />
Nach ca. 1,5 h liegt die eigentliche Wand hinter uns und es wird zum Gipfel hin wieder flacher. Die Ski kommen wieder an die Füße und wenig später stehen wir auf dem Gipfel der Marmolada (3343 m), der Königin der Dolomiten. Für mich ist es das erste Mal auf dem Gipfel der Marmolada, Ebe dagegen ist, natürlich aus der Südwand kommend, schon mehrmals dort gewesen. Unweit des Gipfelkreuzes der Marmolada Punta di Penia befindet sich die noch tief verschneite Blechkiste der kleinen Cap. P.Ta Penia. Sie hat seit einem Tag geöffnet und wir statten ihr einen kleinen Besuch ab. Über den Normalweg sind vom Rifugio Pian die Fiacconi doch erstaunlich viele Hochtourengeher hochgekommen.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8163" target="_blank" title="">16-P1030079.JPG</a> (Größe: 129,09 KB / Downloads: 984)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Am Gipfel der Marmolada Punta Penia - Blick auf die Capanna<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8164" target="_blank" title="">17-P1290712.JPG</a> (Größe: 167,84 KB / Downloads: 996)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick Richtung Punta Rocca und in die Südwand<br />
<br />
Natürlich hatte ich im Hinterkopf die Wand wenn möglich auch abzufahren und so war ich eigentlich ganz froh, dass die beiden Italiener von der in der Wand uns folgenden 3er Gruppe das Gleiche vorhatten. Wir wollten die Sache gemeinsam angehen. Die Begleiterin der beiden ist mit Ebe über die steilen Hänge der Ski-„Normalroute“ rechts der Nordwand abgefahren. <br />
Unser erstes Ziel war in die Wand eher im linken Bereich einzufahren. So fahren wir zunächst etwas entlang des Sommer-Normalweges ab um dann links in die Wand abzubiegen. Beim Blick in die Wand und durch das vorhanden sein eines in diesem Bereich etwas unangenehmen Harschdeckels war der Enthusiasmus der beiden Italiener leider recht schnell verflogen. Gut wir versuchen es im rechten Wandbereich. Also einige Meter wieder aufsteigen um oberhalb der Wand rüberqueren zu können. Aber auch dort passte ihnen irgendetwas nicht und sie waren schneller ganz drüben auf dem Ski-Normalweg als mir lieb war. Gut, dann eben nicht gemeinsam, sondern alleine. Die Abfahrt erfolgte dann auch der Steilheit entsprechend unproblematisch, die Verhältnisse zum Abfahren waren alles andere als schlecht und ich ärgerte mich maßlos nicht gleich ganz alleine die eigentliche/zentrale Wand abgefahren zu sein, und nicht nur so halblustig im rechten Wandbereich. <br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8165" target="_blank" title="">18-P1030096be.jpg</a> (Größe: 170,14 KB / Downloads: 1467)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Skiabfahrt im rechten Wandbereich<br />
<br />
Die weitere Abfahrt erfolgte über zwar tiefen aber noch bestens zu fahrenden/surfenden Sulzschnee und die 300 Hm Skitragen bis zum Auto waren ein würdiger Abschluss für diese tolle Sommer-Skitour. Wie klein die Welt oft ist sah ich mal wieder bei diesem Fußabstieg. Viele Grüße ins Pustertal !!!<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8166" target="_blank" title="">19-P1030100.JPG</a> (Größe: 200,28 KB / Downloads: 972)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> zurück in den Sommer<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=8167" target="_blank" title="">20-P1290743.JPG</a> (Größe: 239,37 KB / Downloads: 902)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> zurück in den Sommer<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Marmolada Webcam von Norden:</span><br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.arpa.veneto.it/csvdi/svm/arpav/arp009.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url" data-fancybox="data-1186" data-type="image" data-caption="http://www.arpa.veneto.it/csvdi/svm/arpav/arp009.jpg&lt;br /&gt;
">http://www.arpa.veneto.it/csvdi/svm/arpav/arp009.jpg<br />
</a><br />
<!-- end: mycode_url --></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Führer:</span><br />
Firn- und Eisklettern in den Ostalpen<br />
1. Auflage 2004<br />
Alpinverlag<br />
Andreas Jentzsch, Axel Jentzsch-Rabl<br />
<br />
Freeride in Dolomiti (Englisch Version)<br />
1. Auflage 2009<br />
Versante Sud<br />
Francesco Tremolada<br />
<br />
Im steilen Eis<br />
Neuausgabe 1980<br />
Erich Vanis<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Karten: </span><br />
Tabacco Karte Nr.15<br />
Marmolada, Pelmo, Civetta, Moiazza<br />
1:25000<br />
<br />
<br />
Viele Grüße<br />
Ebe und Tobias]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ortler Nordwand, Ertlweg, 24.4.2011]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=618</link>
			<pubDate>Wed, 04 May 2011 22:07:22 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=9">Alban</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=618</guid>
			<description><![CDATA[<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=4376" target="_blank" title="">1. Ortler ganze Wand.JPG</a> (Größe: 117,71 KB / Downloads: 1900)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Ortler Nordwand, gelb: leichte Zustiegsrinne, rot: Eiskletterteil ab Gurgel<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=4377" target="_blank" title="">2.Oberer wandteil.JPG</a> (Größe: 100,68 KB / Downloads: 2764)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
</span>Oberer Wandteil ab Gurgel mit Linienführung Nahe der Ertlrinne<br />
<br />
<br />
Tourenpartner: Simon Steinberger<br />
<br />
<br />
Ortler Nordwand. Eigentlich ne recht ordentliche Tour und kein Verlegenheitsziel. Nachdem das schlechte Wetter, welches von Südwesten an Ostern über die Westalpen an die Ostalpen heranzog unsere Tourenziele im Wallis oder den Bernern nicht zuließen waren wir etwas unschlüssig was tun. Welches lohnende Tourenziel sollten wir in den Ostalpen unter die Hauen nehmen? Da Simon bisher noch kein eingefleischter Skitourengeher ist schränkte sich die Auswahl daher etwas ein. Am Besten gleich ne lange Wand vom Auto weg, so die Devise. Kurzer Zustieg und Anfahrt war das Motto. Mir war hauptsächlich wichtig was Anregendes im Eis oder Mixed zu unternehmen. Die Woche zuvor war ich mit meinem Bruder mit Tourenski auf der Weissmies gestanden und hatte Lust auf Eiswände bekommen. Ich war den ganzen Winter nicht so richtig zum Eisklettern oder Mixedklettern gekommen, also a wengerl fordernd durfts daher schon sein. Obwohl Simon und ich beide schon die Ortler-Nord vor Jahren gemacht hatten wählten wir dieses Tourenziel aus. Eigentlich wiederhole ich selten große Touren aber die Ortler-Nord ist schon ein echtes Juwel und ein Megaklassiker.<br />
Samstag Nachmittag via Fern- und Reschenpass nach Sulden gefahren und gegen 18 Uhr vor Ort festgestellt, dass wir wegen Nebel die eigentlicheWand gar nicht sehen können. Dafür war bei den warmen Temperaturen und einer für morgen prognostizierter Nullgradgrenze von 2900m schnell klar, dass der Zustieg über bodenlosen Sumpfschnee kein Spaß wird. Wir entschlossen uns daher nicht über den Sommerweg zu zusteigen der immer noch verschneit war, sondern über die in Aufstiegsrichtung gesehene linke Randmoräne des Martlferner aufzusteigen. Diese sah zumindest teilweise aper aus. Unser Plan war, direkt vom Auto früh zu starten um was den Abstieg betrifft flexibel zu sein und nach Möglichkeit  wieder Spätabends zu haus zu sein, da ich noch auf eine 30er Geburtstagsfeier eingeladen war. Abends noch Pizzaessen gewesen, ja des macht scho mehr Spaß als Kocher und Schlafsack auf die Tabarettahütte zu schleppen und dort nen mickrigen Nudelsnäck selbst kochen.  In der Nähe der Skilifttalstation haben wir neben dem Auto geschlafen und nach kurzer Nacht, ging um kurz nach 1 Uhr schon der Wecker. Beide ham mer die Nacht eher geschwitzt im Schlafsack, als gefroren. Immer noch wolkenverhangen und von nächtlicher Abstrahlung keine Rede, der Schnee um uns rum war nach wie vor bodenfeucht. Nach kurzem Frühstück fuhren wir mit dem Auto ein Stück die Straße zurück und stellten dieses in Der Nahe von Punkt 1828 ab und gingen gegen 2.15 Uhr los. In der Nähe führte ein Feldweg Richtung Seitenmoräne hinauf (in der Tabacco-Karte auch eingezeichnet) über den wir noch ca. 100Hm aufsteigen konnten und in einer Kehre nach rechts zur linken Seitenmoräne (orographisch rechts) wechseln konnten. Diese einmal erreicht gings wieder leichter auf oft aperem Fels und Schuttrücken hinauf. Weiter oben, wo sich der Moränenrücken zunehmend im Gletscher verliert zogen wir dann die Schneeschuhe an. Mit diesen sanken wir am Anfangs noch brachial im Naßschnee ein, aber mit zunehmender Höhe gings besser. Die Wand immer noch im Nebel. Mir kamen schon Zweifel ob mer einsteigen sollen als es plötzlich mit der Dämmerung aufriss und über uns blauer Himmel war. <br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=4378" target="_blank" title="">3. im Zustieg zur Gurgel.JPG</a> (Größe: 342,14 KB / Downloads: 1127)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Bei Morgendämmerung in der Zustiegrinne, blauer Himmel über uns<br />
<br />
Die Ortler Nord besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen. Dem oberen Eiskletterteil, gerechnet ab der Gurgel und einem leichten unteren Zustiegsteil von auch ca. 600-700Hm. Die Schwierigkeiten beschränken sich also auf den oberen Wandteil mit ca. 500Hm. Die Rinne hatte guten Trittschnee, sogar teilweise pulvrig und mit Vorteil stiegen wir wegen den Steighilfen an den Schneeschuhen mit diesen noch ca. 300hm auf. Die gesamte Zustiegsrinne hat nie eine Steilheit über 45 Grad. Im Zustieg war dann bei nun freiem Blick auf die Wand schnell klar, die ist größtenteils blank. Wird schon besser sein, als es aussieht so die Hoffnung.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=4379" target="_blank" title="">4. noch unterhalb Gurgel.JPG</a> (Größe: 297,72 KB / Downloads: 1157)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
[i]Sonnenaufgang<br />
<br />
Etwa 70 Hm unter Gurgel fanden wir ne einzelne Eisschraube mit Kappe im Schnee liegen und weiter oben einen einzelnen geknickten Teleskopstecken. Schon etwas ängstlich ob da noch ein ganzer Eiskletterer dranhängt haben wir den pulvrigen Schnee an dieser Stelle mal umgegraben aber gott sei Dank kam nichts sonst weiter zum Vorschein. Später erfuhr ich dass am Ostersonntag, vermutlich auf Höhe der Gurgel ein polnischer Eiskletterer bei Rasten in einer zuvor selbst eingedrehten Schraube als diese ausbrach ca. 500Hm die Zustiegsrinne abgestürzt ist. Wie durch ein Wunder überlebte dieser nahezu schadenfrei lediglich mit ein paar Blessuren. Sein Kletterpartner seilte über die Gurgel ab, wir fanden von ihm auch noch ne weitere Eisschraube (@Dolf: The screws will arrive you the next days. Sofern die Seilschaft hinter uns noch die Schraube weiter oben oder seine Handschuhe gefunden hat, ich hätte die Postadresse des Geschädigten).<br />
<br />
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<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=4380" target="_blank" title="">5. Blick auf Zustiegsrinne.JPG</a> (Größe: 477,17 KB / Downloads: 1104)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
</span>Kurz unterhalb der Gurgel, endlich gehts los<br />
<br />
Unterhalb der Gurgel dann großes Amphietheater. Rechts der Gurgel zieht in Falllinie vom höchsten Seracpunkt der „Holl-Witt-Weg“ herab.<br />
 <br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=4381" target="_blank" title="">6. Simon unterhalb Gurgel, das Spiel beginnt.JPG</a> (Größe: 466,72 KB / Downloads: 1193)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Der Fels in dieser Route sah  später von der Seite betrachtet nicht gerade sehr fest aus, und die Linienführung sticht einem auch nicht gerade als besonders ästhetisch ins Auge. Da würden die Eislinien weiter rechts schon mehr zu einer Eskapade verlocken, wäre darüber nicht der mächtige Hängegletscher. Aber zurück zur Tour………<br />
Direkt unterhalb der Gurgel war dann Ende mit easy Steigen und der Beginn des Blankeises. Die Gurgel ist selbst bei besten Verhältnissen eigentlich immer blank, da kurz steiler und ne Engstelle durch die alle Schneerutsche aus dem oberen Wandtrichter durchmüssen. Besser nicht zu lange hier pausieren. Wir seilten uns an und mit allen 12 Eisschrauben bewaffnet zog ich los. Gerade die Gurgel hoch und bei der ersten Möglichkeit nach rechts raus auf einen flacheren Schneeriegel um im Trittschnee weitere Höhenmeter zu gewinnen. <br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=4382" target="_blank" title="">7. Simon in Engstelle der Gurgel.JPG</a> (Größe: 484,17 KB / Downloads: 1076)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Simon genau im Flaschenhals der Gurgel, Ich stehe bereits auf dem Flachen Schneeband am frühest möglichen rechten Ausstieg aus der Gurgel<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=4383" target="_blank" title="">8. Action in der Gurgel.JPG</a> (Größe: 497,09 KB / Downloads: 1194)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
</span>Blankeis in der Gurgel<br />
<br />
Simon kam nach als das Seil alle war und gemeinsam gings am langen Seil simultan weiter. Über eine Firnschneezunge konnte ich noch ca. 100hm schräg rechts empor Richtung Ertlrinne gewinnen. Nahe bei dieser, unterhalb eines Steilaufschwunges waren dann meine Eisschrauben alle und ich bezog Stand. Bis hierher gings noch flott. Unter uns kamen noch zwei Seilschaften die Zustiegsrinne empor. Wir entschieden uns nahe der Ertlrinne zu bleiben und oben wieder zur Wandmitte zu ziehen. <br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=4384" target="_blank" title="">9. Wandpause.JPG</a> (Größe: 203,74 KB / Downloads: 1295)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> Pause vor dem nun folgenden steilen Eisteil nahe der Ertlrinne<br />
<br />
Simon machte sich an die nächste Länge die sich nach wenigen Metern auf ca. 70 Grad aufsteilte und stellenweise sogar 80 Grad hatte. <br />
<br />
Video zur Länge:<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=i_aRuAeHSUU" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.youtube.com/watch?v=i_aRuAeHSUU</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
Das Eis war spröde und ein gewisser Eisregen ließ sich nicht vermeiden. Da wir ganz rechts in der Wand kletterten hofften wir, dass sich die Seilschaft nach uns (die andere kehrte augenscheinlich wohl kurz unter der Gurgel um) bei einer Linienführung weiter in der Wandmitte dem Eisschlag zumindest teilweise entziehen könnte, was diese dann später auch taten.<br />
 <br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=4385" target="_blank" title="">10. Steileis Nahe der Ertlrinne.JPG</a> (Größe: 368,43 KB / Downloads: 1091)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
</span> steilste Länge der Wand<br />
<br />
Nach 60 steilen Arm- und Wadelbeißer-Metern kam ich bei Simon am Stand etwas erschöpft an. Die nächste Länge war auf den ersten 30m noch mal steil und dann legte sich das Gelände zurück. <br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=4386" target="_blank" title="">11. Kurz vor Wandverflachung.JPG</a> (Größe: 428,75 KB / Downloads: 1078)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> zweiter Steileisaufschwung, danach wurds flacher<br />
<br />
Nachdem Simon diese zwei steilen Längen im Blankeis vorstieg, hatte ich das Glück auf den nächsten 100m wieder zumindestens größtenteils etwas Schneeauflage zu haben. <br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=4387" target="_blank" title="">12. endlich mal wieder kurz Trittschnee.JPG</a> (Größe: 460,02 KB / Downloads: 1125)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
</span> endlich wieder ein paar flachere Meter im Trittfirn<br />
<br />
Da wir die Wand kannten peilten wir die linken Firngratschneide in welcher der Martlgrat in die Nordwand ausläuft, an. In weiteren ca. 30 blanken Eismetern erreichte Simon dann diese und in deutlich flacherem Gelände und wieder Trittschnee zog ich auf einer alten Spur noch weiter bis zum Ausstieg. Da wir wegen Nebel kaum mehr was sahen verfolgten wir die Spuren bis kurz unter den Gipfel bis wir so gegen 12 Uhr auf andere Ski und Fußspuren vom „Normalweg“ stießen. <br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=4388" target="_blank" title="">13. Sicht am Ausstieg kurz unterhalb Gipfel.JPG</a> (Größe: 209,83 KB / Downloads: 1028)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Am Ausstieg, tolles Gipfelpanorama schaut anderst aus<br />
<br />
Angesichts der schon fortgeschrittenen Zeit und dem für Abend angesagten Gewitter in den Bergen verzichteten wir beide auf die letzten wenige Meter zum Gipfel und machten uns unmittelbar an den Abstieg. Zwar verloren wir immer mal wieder die Skispur aber dank kurzem Aufreißen hatten wir soviel Sicht, dass wir den Weg hinunter zum Lombardibiwak eigentlich ganz passabel fanden. Wir blieben am Seil eingebunden, was gewiß kein Fehler war, denn mehrere Spalten weisen auf dem oberen Plateau nur dünne Brücken auf. Oberhalb des Lombardibiwak leitete uns dann eine gute Spur, die sogar an einer Stelle mit einem kurzen Fixseil versichert war. Am Lombardibiwak dann längere Pause und eigentlich schon recht platt. <br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=4389" target="_blank" title="">14. am Lombardibiwak.JPG</a> (Größe: 326,66 KB / Downloads: 1053)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
</span>Pause am Lombardibiwak<br />
<br />
Ab nun war die Wegfindung klar, aber alles andere als kurz. Wir entschieden über den Sommerweg via Payerhütte nach Sulden abzusteigen. Auf dem Grat rüber zur Payerhütte, auf welchem man sich im Winter mühsam und exponiert von Gratturm zu Gratturm kämpft schaute ich neidisch auf die Skitourengänger hinab die bestimmt genussvoll nach Trafoi hinabschwangen. Die Ketten waren gut zu finden aber erforderten ganz unten nochmal 30m abseilen da die Ketten dann unter Schnee begraben waren. <br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=4390" target="_blank" title="">15. Abstieg über die Ketten.JPG</a> (Größe: 456,4 KB / Downloads: 1232)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Nachdem wir endlich die Payerhütte erblickten sollte eigentlich der Rest nur noch Hatscherei sein. <br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=4391" target="_blank" title="">16. da komm mer her.JPG</a> (Größe: 406,48 KB / Downloads: 976)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">...da hinten komm mer her...<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=4392" target="_blank" title="">17. noch so weit und noch weiter.JPG</a> (Größe: 378,25 KB / Downloads: 945)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
</span> bis da vor zur Payerhütte und dann noch viel weiter müß mer no...<br />
<br />
Aber angesichts der enorm warmen Temperaturen machten uns die Naßschneelawinen- schwangeren Hänge Sorge. <br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=4394" target="_blank" title="">18. Steile Schneefelder.JPG</a> (Größe: 353,58 KB / Downloads: 989)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">...einer der vielen Naßschneehänge die gequert werden mußten</span><br />
<br />
Wir querten daher unterhalb der Payerhütte sehr nah an den Felsen. Der weg rüber zur Bärenkopfscharte war dann noch einmal länger wie gedacht  (irgendwann verging dann auch die Begeisterung zum Photographieren) und an exponierten Stellen war leider das Stahlseil abgebaut worden, der Weg zugeschneit und der Schnee faulig. Ging dann aber doch ganz passabel. Endlich in der Bärenkopfscharte angekommen war angesichts mehrerer zu beobachtender Naßschneerutschen rüber zur Tabarattehütte schnell klar, dass wir da nicht rüberqueren. Einen kleinen kritischen 40m breiten Schneehang den wir queren mussten sicherten wir. Danach konnten wir auf einem aperen Geröllstrich den eine riesige Naßschneelawine zurückgelassen hatte bis zum Muttboden absteigen. Unser Ziel war irgendwie unterhalb des Muttboden direkt ins Tal hinab zu kommen. Im flachen Muttboden fanden wir linkerhand ein Bachbett, in welchem wir auf gut tragenden Altschneeresten, bis auf einer kleinen Umgehung einer Steilstufe bis ins Tal zur Straße kamen ohne die Schneeschuhe auspacken zu müssen. Gegen 19.15 Uhr waren wir nach 17h Tour wieder am Auto. Glaub wir hatten ganz verdrängt was für ein Schinder der Abstieg vom Ortler doch ist. Alles in Allem aber schon ne unheimlich lohnende und imposante Eiswand. Wir gönnten uns am Fuß vom Reschenpaß noch mal einen Pizzaeinkehrschwung und ich schaffte es zeitlich trotz der sich in die Länge gezogenen Tour noch zur Geburtstagsparty und meinen TAB´s (Tourenabschlußbierchen). Um 4 Uhr dann wirklich platt ins Bett.<br />
<br />
<br />
<br />
Facts.:<br />
Ortler Nordwand. Wandhöhe ca. 1200hm, davon etwa 700m bis zur Gurgel in meist einfach und seilfrei begehbarem Trittschnee mit einer Steilheit von max 45 Grad. Ab oder kurz unterhalbder Gurgel dann Beginn der eigentlichen Wandschwierigkeit. Je nach Linienführung mindestens 55 Grad mit wenigen Metern bis 70 Grad. Varianten im rechten Wandteil auch steiler mit Aufschwüngen bis 70-80 Grad. Die im Alpenvereinsführer noch vorgegebene Routenaufteilung im mittleren Wandteil beruht auf der Wegaufteilung durch den damaligen Hängegletscher und ist heute, da dieser nahezu komplett weggeschmolzen ist obsolet.  Bei guten Verhältnissen im oberen Wandteil  ca. 5-7h für die Wand. Bei Blankeis ca. 6-9h (etwa 1,5 bis 3h länger). Ab Auto ca. 2 bis 3h Zustieg zur Wand. 2050Hm ab Auto bis Ausstieg Nordwand. Sehr langer Rückweg über Payer und Tabarettahütte (zw. 5-7h), bei Nebel nur schwer zu finden. Abstiegsalternativen nach Trafoi oder bei sehr guten Verhältnissen, kalten Temperaturen und genügend Kraftreserven via Minnegeroderinne (oben 50-55 Grad). <br />
<br />
Zur Orientierung und zum Vergleich: wir benötigten vom Auto (Start 2.15 Uhr) bis Aussstieg ca. 9h 45 min. davon etwa 7 bis 7,5h für die Wand (etwa 5h ab Gurgel bis Ausstieg und ca. 4,5h mit zwei Pausen von Auto bis Gurgel). Wir begannen gegen 7 Uhr mit der eigentlichen Kletterei an der Gurgel. Bei meiner letzten Begehung unter deutlich besseren Verhältnissen benötigten Christian und ich damals ab Wandfuß 5,5h und deutlich kürzer (ca. 5h) für den Abstieg via Tabarettahütte. Konditionell forderndes Unternehmen. Die Wand ist abgesehen von der allgemein drohenden Gefahr des Kalbens des oberen Ortlerferner sonst objektiv sicherer geworden wie früher (durch Abschmelzen des Seracs in Wandmitte). Wegen langem Fußabstieg empfiehlt es sich in etwa bei Morgendämmerung/Sonnenaufgang an der Gurgel zu sein.<br />
<br />
Etwa 1h bis 1h15 von Ausstieg bis Lombardibiwak.<br />
<br />
Material: im Aufstieg nur Eiskletterzeug und Schrauben notwendig. 60m Seil/Halbseil für Rückweg über Payerhütte dankbar (falls 20-30m abgeseilt werden muss). Sofern Rückweg über den Grat sehr verschneit ist und Sicherungsbedarf besteht evtl. wenige Köpfleschlingen und /oder kleines Keilset zu empfehlen. Vereinzelt am Abstiegsgrat Sicherungsstangen und Ketten.<br />
<br />
Karte:<br />
Tabacco: "Ortles-Cevedale" Blatt 08 (1:25000)<br />
<br />
Guter Wetterbericht für die Region:<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.provinz.bz.it/wetter/bergwetter.asp" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.provinz.bz.it/wetter/bergwetter.asp</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
Wichtig, Webcam Ortler Nordwand:<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.sulden.it/webcam/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.sulden.it/webcam/</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
<br />
Weitere Tourenberichte/Infos zur Nordwand:<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.bergsteigen.at/de/touren.aspx?ID=266" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.bergsteigen.at/de/touren.aspx?ID=266</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.rocksports.de/forum/showthread.php?tid=455" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.rocksports.de/forum/showthread.php?tid=455</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://jmwilderkaiser.blogspot.com/2008/08/ortler-nordwand.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://jmwilderkaiser.blogspot.com/2008/...dwand.html</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.bergportal.com/ortler-nordwand" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.bergportal.com/ortler-nordwand</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.seilschaft.it/ortler%20nordwand.htm" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.seilschaft.it/ortler%20nordwand.htm</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
<br />
Videos zur Wand:<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=WHAEBFt8tfI" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.youtube.com/watch?v=WHAEBFt8tfI</a><br />
<!-- end: mycode_url --> (dürfte aus diesem Frühjahr sein)<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=vHKsvhDoXkc" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.youtube.com/watch?v=vHKsvhDoXkc</a><br />
<!-- end: mycode_url -->]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=4376" target="_blank" title="">1. Ortler ganze Wand.JPG</a> (Größe: 117,71 KB / Downloads: 1900)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Ortler Nordwand, gelb: leichte Zustiegsrinne, rot: Eiskletterteil ab Gurgel<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=4377" target="_blank" title="">2.Oberer wandteil.JPG</a> (Größe: 100,68 KB / Downloads: 2764)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
</span>Oberer Wandteil ab Gurgel mit Linienführung Nahe der Ertlrinne<br />
<br />
<br />
Tourenpartner: Simon Steinberger<br />
<br />
<br />
Ortler Nordwand. Eigentlich ne recht ordentliche Tour und kein Verlegenheitsziel. Nachdem das schlechte Wetter, welches von Südwesten an Ostern über die Westalpen an die Ostalpen heranzog unsere Tourenziele im Wallis oder den Bernern nicht zuließen waren wir etwas unschlüssig was tun. Welches lohnende Tourenziel sollten wir in den Ostalpen unter die Hauen nehmen? Da Simon bisher noch kein eingefleischter Skitourengeher ist schränkte sich die Auswahl daher etwas ein. Am Besten gleich ne lange Wand vom Auto weg, so die Devise. Kurzer Zustieg und Anfahrt war das Motto. Mir war hauptsächlich wichtig was Anregendes im Eis oder Mixed zu unternehmen. Die Woche zuvor war ich mit meinem Bruder mit Tourenski auf der Weissmies gestanden und hatte Lust auf Eiswände bekommen. Ich war den ganzen Winter nicht so richtig zum Eisklettern oder Mixedklettern gekommen, also a wengerl fordernd durfts daher schon sein. Obwohl Simon und ich beide schon die Ortler-Nord vor Jahren gemacht hatten wählten wir dieses Tourenziel aus. Eigentlich wiederhole ich selten große Touren aber die Ortler-Nord ist schon ein echtes Juwel und ein Megaklassiker.<br />
Samstag Nachmittag via Fern- und Reschenpass nach Sulden gefahren und gegen 18 Uhr vor Ort festgestellt, dass wir wegen Nebel die eigentlicheWand gar nicht sehen können. Dafür war bei den warmen Temperaturen und einer für morgen prognostizierter Nullgradgrenze von 2900m schnell klar, dass der Zustieg über bodenlosen Sumpfschnee kein Spaß wird. Wir entschlossen uns daher nicht über den Sommerweg zu zusteigen der immer noch verschneit war, sondern über die in Aufstiegsrichtung gesehene linke Randmoräne des Martlferner aufzusteigen. Diese sah zumindest teilweise aper aus. Unser Plan war, direkt vom Auto früh zu starten um was den Abstieg betrifft flexibel zu sein und nach Möglichkeit  wieder Spätabends zu haus zu sein, da ich noch auf eine 30er Geburtstagsfeier eingeladen war. Abends noch Pizzaessen gewesen, ja des macht scho mehr Spaß als Kocher und Schlafsack auf die Tabarettahütte zu schleppen und dort nen mickrigen Nudelsnäck selbst kochen.  In der Nähe der Skilifttalstation haben wir neben dem Auto geschlafen und nach kurzer Nacht, ging um kurz nach 1 Uhr schon der Wecker. Beide ham mer die Nacht eher geschwitzt im Schlafsack, als gefroren. Immer noch wolkenverhangen und von nächtlicher Abstrahlung keine Rede, der Schnee um uns rum war nach wie vor bodenfeucht. Nach kurzem Frühstück fuhren wir mit dem Auto ein Stück die Straße zurück und stellten dieses in Der Nahe von Punkt 1828 ab und gingen gegen 2.15 Uhr los. In der Nähe führte ein Feldweg Richtung Seitenmoräne hinauf (in der Tabacco-Karte auch eingezeichnet) über den wir noch ca. 100Hm aufsteigen konnten und in einer Kehre nach rechts zur linken Seitenmoräne (orographisch rechts) wechseln konnten. Diese einmal erreicht gings wieder leichter auf oft aperem Fels und Schuttrücken hinauf. Weiter oben, wo sich der Moränenrücken zunehmend im Gletscher verliert zogen wir dann die Schneeschuhe an. Mit diesen sanken wir am Anfangs noch brachial im Naßschnee ein, aber mit zunehmender Höhe gings besser. Die Wand immer noch im Nebel. Mir kamen schon Zweifel ob mer einsteigen sollen als es plötzlich mit der Dämmerung aufriss und über uns blauer Himmel war. <br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=4378" target="_blank" title="">3. im Zustieg zur Gurgel.JPG</a> (Größe: 342,14 KB / Downloads: 1127)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Bei Morgendämmerung in der Zustiegrinne, blauer Himmel über uns<br />
<br />
Die Ortler Nord besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen. Dem oberen Eiskletterteil, gerechnet ab der Gurgel und einem leichten unteren Zustiegsteil von auch ca. 600-700Hm. Die Schwierigkeiten beschränken sich also auf den oberen Wandteil mit ca. 500Hm. Die Rinne hatte guten Trittschnee, sogar teilweise pulvrig und mit Vorteil stiegen wir wegen den Steighilfen an den Schneeschuhen mit diesen noch ca. 300hm auf. Die gesamte Zustiegsrinne hat nie eine Steilheit über 45 Grad. Im Zustieg war dann bei nun freiem Blick auf die Wand schnell klar, die ist größtenteils blank. Wird schon besser sein, als es aussieht so die Hoffnung.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=4379" target="_blank" title="">4. noch unterhalb Gurgel.JPG</a> (Größe: 297,72 KB / Downloads: 1157)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
[i]Sonnenaufgang<br />
<br />
Etwa 70 Hm unter Gurgel fanden wir ne einzelne Eisschraube mit Kappe im Schnee liegen und weiter oben einen einzelnen geknickten Teleskopstecken. Schon etwas ängstlich ob da noch ein ganzer Eiskletterer dranhängt haben wir den pulvrigen Schnee an dieser Stelle mal umgegraben aber gott sei Dank kam nichts sonst weiter zum Vorschein. Später erfuhr ich dass am Ostersonntag, vermutlich auf Höhe der Gurgel ein polnischer Eiskletterer bei Rasten in einer zuvor selbst eingedrehten Schraube als diese ausbrach ca. 500Hm die Zustiegsrinne abgestürzt ist. Wie durch ein Wunder überlebte dieser nahezu schadenfrei lediglich mit ein paar Blessuren. Sein Kletterpartner seilte über die Gurgel ab, wir fanden von ihm auch noch ne weitere Eisschraube (@Dolf: The screws will arrive you the next days. Sofern die Seilschaft hinter uns noch die Schraube weiter oben oder seine Handschuhe gefunden hat, ich hätte die Postadresse des Geschädigten).<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=4380" target="_blank" title="">5. Blick auf Zustiegsrinne.JPG</a> (Größe: 477,17 KB / Downloads: 1104)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
</span>Kurz unterhalb der Gurgel, endlich gehts los<br />
<br />
Unterhalb der Gurgel dann großes Amphietheater. Rechts der Gurgel zieht in Falllinie vom höchsten Seracpunkt der „Holl-Witt-Weg“ herab.<br />
 <br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=4381" target="_blank" title="">6. Simon unterhalb Gurgel, das Spiel beginnt.JPG</a> (Größe: 466,72 KB / Downloads: 1193)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Der Fels in dieser Route sah  später von der Seite betrachtet nicht gerade sehr fest aus, und die Linienführung sticht einem auch nicht gerade als besonders ästhetisch ins Auge. Da würden die Eislinien weiter rechts schon mehr zu einer Eskapade verlocken, wäre darüber nicht der mächtige Hängegletscher. Aber zurück zur Tour………<br />
Direkt unterhalb der Gurgel war dann Ende mit easy Steigen und der Beginn des Blankeises. Die Gurgel ist selbst bei besten Verhältnissen eigentlich immer blank, da kurz steiler und ne Engstelle durch die alle Schneerutsche aus dem oberen Wandtrichter durchmüssen. Besser nicht zu lange hier pausieren. Wir seilten uns an und mit allen 12 Eisschrauben bewaffnet zog ich los. Gerade die Gurgel hoch und bei der ersten Möglichkeit nach rechts raus auf einen flacheren Schneeriegel um im Trittschnee weitere Höhenmeter zu gewinnen. <br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=4382" target="_blank" title="">7. Simon in Engstelle der Gurgel.JPG</a> (Größe: 484,17 KB / Downloads: 1076)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Simon genau im Flaschenhals der Gurgel, Ich stehe bereits auf dem Flachen Schneeband am frühest möglichen rechten Ausstieg aus der Gurgel<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=4383" target="_blank" title="">8. Action in der Gurgel.JPG</a> (Größe: 497,09 KB / Downloads: 1194)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
</span>Blankeis in der Gurgel<br />
<br />
Simon kam nach als das Seil alle war und gemeinsam gings am langen Seil simultan weiter. Über eine Firnschneezunge konnte ich noch ca. 100hm schräg rechts empor Richtung Ertlrinne gewinnen. Nahe bei dieser, unterhalb eines Steilaufschwunges waren dann meine Eisschrauben alle und ich bezog Stand. Bis hierher gings noch flott. Unter uns kamen noch zwei Seilschaften die Zustiegsrinne empor. Wir entschieden uns nahe der Ertlrinne zu bleiben und oben wieder zur Wandmitte zu ziehen. <br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=4384" target="_blank" title="">9. Wandpause.JPG</a> (Größe: 203,74 KB / Downloads: 1295)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> Pause vor dem nun folgenden steilen Eisteil nahe der Ertlrinne<br />
<br />
Simon machte sich an die nächste Länge die sich nach wenigen Metern auf ca. 70 Grad aufsteilte und stellenweise sogar 80 Grad hatte. <br />
<br />
Video zur Länge:<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=i_aRuAeHSUU" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.youtube.com/watch?v=i_aRuAeHSUU</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
Das Eis war spröde und ein gewisser Eisregen ließ sich nicht vermeiden. Da wir ganz rechts in der Wand kletterten hofften wir, dass sich die Seilschaft nach uns (die andere kehrte augenscheinlich wohl kurz unter der Gurgel um) bei einer Linienführung weiter in der Wandmitte dem Eisschlag zumindest teilweise entziehen könnte, was diese dann später auch taten.<br />
 <br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=4385" target="_blank" title="">10. Steileis Nahe der Ertlrinne.JPG</a> (Größe: 368,43 KB / Downloads: 1091)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
</span> steilste Länge der Wand<br />
<br />
Nach 60 steilen Arm- und Wadelbeißer-Metern kam ich bei Simon am Stand etwas erschöpft an. Die nächste Länge war auf den ersten 30m noch mal steil und dann legte sich das Gelände zurück. <br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=4386" target="_blank" title="">11. Kurz vor Wandverflachung.JPG</a> (Größe: 428,75 KB / Downloads: 1078)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> zweiter Steileisaufschwung, danach wurds flacher<br />
<br />
Nachdem Simon diese zwei steilen Längen im Blankeis vorstieg, hatte ich das Glück auf den nächsten 100m wieder zumindestens größtenteils etwas Schneeauflage zu haben. <br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=4387" target="_blank" title="">12. endlich mal wieder kurz Trittschnee.JPG</a> (Größe: 460,02 KB / Downloads: 1125)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
</span> endlich wieder ein paar flachere Meter im Trittfirn<br />
<br />
Da wir die Wand kannten peilten wir die linken Firngratschneide in welcher der Martlgrat in die Nordwand ausläuft, an. In weiteren ca. 30 blanken Eismetern erreichte Simon dann diese und in deutlich flacherem Gelände und wieder Trittschnee zog ich auf einer alten Spur noch weiter bis zum Ausstieg. Da wir wegen Nebel kaum mehr was sahen verfolgten wir die Spuren bis kurz unter den Gipfel bis wir so gegen 12 Uhr auf andere Ski und Fußspuren vom „Normalweg“ stießen. <br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=4388" target="_blank" title="">13. Sicht am Ausstieg kurz unterhalb Gipfel.JPG</a> (Größe: 209,83 KB / Downloads: 1028)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Am Ausstieg, tolles Gipfelpanorama schaut anderst aus<br />
<br />
Angesichts der schon fortgeschrittenen Zeit und dem für Abend angesagten Gewitter in den Bergen verzichteten wir beide auf die letzten wenige Meter zum Gipfel und machten uns unmittelbar an den Abstieg. Zwar verloren wir immer mal wieder die Skispur aber dank kurzem Aufreißen hatten wir soviel Sicht, dass wir den Weg hinunter zum Lombardibiwak eigentlich ganz passabel fanden. Wir blieben am Seil eingebunden, was gewiß kein Fehler war, denn mehrere Spalten weisen auf dem oberen Plateau nur dünne Brücken auf. Oberhalb des Lombardibiwak leitete uns dann eine gute Spur, die sogar an einer Stelle mit einem kurzen Fixseil versichert war. Am Lombardibiwak dann längere Pause und eigentlich schon recht platt. <br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=4389" target="_blank" title="">14. am Lombardibiwak.JPG</a> (Größe: 326,66 KB / Downloads: 1053)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
</span>Pause am Lombardibiwak<br />
<br />
Ab nun war die Wegfindung klar, aber alles andere als kurz. Wir entschieden über den Sommerweg via Payerhütte nach Sulden abzusteigen. Auf dem Grat rüber zur Payerhütte, auf welchem man sich im Winter mühsam und exponiert von Gratturm zu Gratturm kämpft schaute ich neidisch auf die Skitourengänger hinab die bestimmt genussvoll nach Trafoi hinabschwangen. Die Ketten waren gut zu finden aber erforderten ganz unten nochmal 30m abseilen da die Ketten dann unter Schnee begraben waren. <br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=4390" target="_blank" title="">15. Abstieg über die Ketten.JPG</a> (Größe: 456,4 KB / Downloads: 1232)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Nachdem wir endlich die Payerhütte erblickten sollte eigentlich der Rest nur noch Hatscherei sein. <br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=4391" target="_blank" title="">16. da komm mer her.JPG</a> (Größe: 406,48 KB / Downloads: 976)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">...da hinten komm mer her...<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=4392" target="_blank" title="">17. noch so weit und noch weiter.JPG</a> (Größe: 378,25 KB / Downloads: 945)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
</span> bis da vor zur Payerhütte und dann noch viel weiter müß mer no...<br />
<br />
Aber angesichts der enorm warmen Temperaturen machten uns die Naßschneelawinen- schwangeren Hänge Sorge. <br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=4394" target="_blank" title="">18. Steile Schneefelder.JPG</a> (Größe: 353,58 KB / Downloads: 989)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">...einer der vielen Naßschneehänge die gequert werden mußten</span><br />
<br />
Wir querten daher unterhalb der Payerhütte sehr nah an den Felsen. Der weg rüber zur Bärenkopfscharte war dann noch einmal länger wie gedacht  (irgendwann verging dann auch die Begeisterung zum Photographieren) und an exponierten Stellen war leider das Stahlseil abgebaut worden, der Weg zugeschneit und der Schnee faulig. Ging dann aber doch ganz passabel. Endlich in der Bärenkopfscharte angekommen war angesichts mehrerer zu beobachtender Naßschneerutschen rüber zur Tabarattehütte schnell klar, dass wir da nicht rüberqueren. Einen kleinen kritischen 40m breiten Schneehang den wir queren mussten sicherten wir. Danach konnten wir auf einem aperen Geröllstrich den eine riesige Naßschneelawine zurückgelassen hatte bis zum Muttboden absteigen. Unser Ziel war irgendwie unterhalb des Muttboden direkt ins Tal hinab zu kommen. Im flachen Muttboden fanden wir linkerhand ein Bachbett, in welchem wir auf gut tragenden Altschneeresten, bis auf einer kleinen Umgehung einer Steilstufe bis ins Tal zur Straße kamen ohne die Schneeschuhe auspacken zu müssen. Gegen 19.15 Uhr waren wir nach 17h Tour wieder am Auto. Glaub wir hatten ganz verdrängt was für ein Schinder der Abstieg vom Ortler doch ist. Alles in Allem aber schon ne unheimlich lohnende und imposante Eiswand. Wir gönnten uns am Fuß vom Reschenpaß noch mal einen Pizzaeinkehrschwung und ich schaffte es zeitlich trotz der sich in die Länge gezogenen Tour noch zur Geburtstagsparty und meinen TAB´s (Tourenabschlußbierchen). Um 4 Uhr dann wirklich platt ins Bett.<br />
<br />
<br />
<br />
Facts.:<br />
Ortler Nordwand. Wandhöhe ca. 1200hm, davon etwa 700m bis zur Gurgel in meist einfach und seilfrei begehbarem Trittschnee mit einer Steilheit von max 45 Grad. Ab oder kurz unterhalbder Gurgel dann Beginn der eigentlichen Wandschwierigkeit. Je nach Linienführung mindestens 55 Grad mit wenigen Metern bis 70 Grad. Varianten im rechten Wandteil auch steiler mit Aufschwüngen bis 70-80 Grad. Die im Alpenvereinsführer noch vorgegebene Routenaufteilung im mittleren Wandteil beruht auf der Wegaufteilung durch den damaligen Hängegletscher und ist heute, da dieser nahezu komplett weggeschmolzen ist obsolet.  Bei guten Verhältnissen im oberen Wandteil  ca. 5-7h für die Wand. Bei Blankeis ca. 6-9h (etwa 1,5 bis 3h länger). Ab Auto ca. 2 bis 3h Zustieg zur Wand. 2050Hm ab Auto bis Ausstieg Nordwand. Sehr langer Rückweg über Payer und Tabarettahütte (zw. 5-7h), bei Nebel nur schwer zu finden. Abstiegsalternativen nach Trafoi oder bei sehr guten Verhältnissen, kalten Temperaturen und genügend Kraftreserven via Minnegeroderinne (oben 50-55 Grad). <br />
<br />
Zur Orientierung und zum Vergleich: wir benötigten vom Auto (Start 2.15 Uhr) bis Aussstieg ca. 9h 45 min. davon etwa 7 bis 7,5h für die Wand (etwa 5h ab Gurgel bis Ausstieg und ca. 4,5h mit zwei Pausen von Auto bis Gurgel). Wir begannen gegen 7 Uhr mit der eigentlichen Kletterei an der Gurgel. Bei meiner letzten Begehung unter deutlich besseren Verhältnissen benötigten Christian und ich damals ab Wandfuß 5,5h und deutlich kürzer (ca. 5h) für den Abstieg via Tabarettahütte. Konditionell forderndes Unternehmen. Die Wand ist abgesehen von der allgemein drohenden Gefahr des Kalbens des oberen Ortlerferner sonst objektiv sicherer geworden wie früher (durch Abschmelzen des Seracs in Wandmitte). Wegen langem Fußabstieg empfiehlt es sich in etwa bei Morgendämmerung/Sonnenaufgang an der Gurgel zu sein.<br />
<br />
Etwa 1h bis 1h15 von Ausstieg bis Lombardibiwak.<br />
<br />
Material: im Aufstieg nur Eiskletterzeug und Schrauben notwendig. 60m Seil/Halbseil für Rückweg über Payerhütte dankbar (falls 20-30m abgeseilt werden muss). Sofern Rückweg über den Grat sehr verschneit ist und Sicherungsbedarf besteht evtl. wenige Köpfleschlingen und /oder kleines Keilset zu empfehlen. Vereinzelt am Abstiegsgrat Sicherungsstangen und Ketten.<br />
<br />
Karte:<br />
Tabacco: "Ortles-Cevedale" Blatt 08 (1:25000)<br />
<br />
Guter Wetterbericht für die Region:<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.provinz.bz.it/wetter/bergwetter.asp" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.provinz.bz.it/wetter/bergwetter.asp</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
Wichtig, Webcam Ortler Nordwand:<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.sulden.it/webcam/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.sulden.it/webcam/</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
<br />
Weitere Tourenberichte/Infos zur Nordwand:<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.bergsteigen.at/de/touren.aspx?ID=266" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.bergsteigen.at/de/touren.aspx?ID=266</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.rocksports.de/forum/showthread.php?tid=455" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.rocksports.de/forum/showthread.php?tid=455</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://jmwilderkaiser.blogspot.com/2008/08/ortler-nordwand.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://jmwilderkaiser.blogspot.com/2008/...dwand.html</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.bergportal.com/ortler-nordwand" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.bergportal.com/ortler-nordwand</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.seilschaft.it/ortler%20nordwand.htm" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.seilschaft.it/ortler%20nordwand.htm</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
<br />
Videos zur Wand:<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=WHAEBFt8tfI" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.youtube.com/watch?v=WHAEBFt8tfI</a><br />
<!-- end: mycode_url --> (dürfte aus diesem Frühjahr sein)<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=vHKsvhDoXkc" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.youtube.com/watch?v=vHKsvhDoXkc</a><br />
<!-- end: mycode_url -->]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ortler 3905 m Nordwand (Ertlweg) 23.05.2010]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=455</link>
			<pubDate>Mon, 24 May 2010 19:16:55 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=91">Ali</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=455</guid>
			<description><![CDATA[Ortler Nordwand von Sulden aus, mit Übernachtung auf der Tabaretta-Hütte und Skiabfahrt nach Drei Brunnen/ Trafoi.<br />
<br />
Tagsüber ist der untere und mittlere Teil der Wand sehr Lawinengefährdet, spätestens wenn der obere Ortlerferner kalbt, schießen große Massen von Schnee, Eis und Geröll durch den Einstiegstrichter. Wer biwakieren möchte, sollte auf genügend Abstand zur Wand achten, die mächtigen Lawinenkegel, die wir beim Aufstieg sahen, wurden am nächsten Tag durch eine große Lawine nochmal "erweitert"...<br />
<br />
Im Zustieg von der Tabaretta-Hütte zur Wand sind einige unangenehme Schnee- und Schuttlawinenkegel zu queren, Ski bringen hier keinen wesentlichen Vorteil.<br />
<br />
Im unteren Wandteil viel Lawinenschnee aber recht gut zu gehen, nach der Lawine vom Abend dürfe nun alles wieder anders sein.<br />
<br />
An der oberen Engstelle kommt zumm ersten Mal Blankeis raus, dieses kann aber noch gut im Trittfirn umgangen werden. Gesichert haben wir erst ab dem sperrenden Eisriegel kurz unterm Ausstiegstrichter, hier ist eine kurze Stelle Blankeis bis ca. 80° zu überwinden (kann auch links umgangen werden, dann ca. 65°), danach wieder Trittfirn und eine zweite Blanke Passage mit ca. 65-70°. Nach diesen beiden steileren Stücken ist man im Ausstiegstrichter, dort ging es größtenteils wiederum mit leichter Schneeauflage zum Ausstieg auf den oberen Ortlerferner.<br />
<br />
Von dort unschwierig die letzten 100 hm zum bereits sichtbaren Gipfel.<br />
<br />
Abfahrt mit Ski über den oberen Ortlerferner ins Bärenloch und von dort weiter hinab in die Eisrinne. In dieser liegen große Lawinenkegel, deshalb wird auf der in Abstiegsrichtung rechten Rinnenseite abgefahren und weiter unten wieder gequert. Dann leicht fallend unterhalb des Pleißhorngrates zur Berglhütte und dem Sommerweg folgend weiter hinab zum Parkplatz Drei Brunnen (die letzten 400 hm müssen die Ski getragen werden).<br />
<br />
Die 1200 hm der Wand sollten auf keinen Fall unterschätzt werden, hier sind nicht die reinen Eis-Schwierigkeiten entscheidend, sondern die gesamte Länge der Wand und des anschließenden Abstiegs (2300 hm...).<br />
<br />
Der Winterraum der Tabaretta-Hütte ist sehr spartanisch eingerichtet, es gibt keine Heiz- oder Kochgelegenheit. Dafür kommt der Wirt wohl auf die Hütte, wenn genügend Leute anrufen und Interesse bekunden... Laut ihm ist der Winterraum der Payerhütte wegen Einsturzgefahr gesperrt.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=2909" target="_blank" title="">tn_P1110160.JPG</a> (Größe: 430,98 KB / Downloads: 1044)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Die Wand von der Tabaretta-Hütte aus gesehen<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=2910" target="_blank" title="">tn_P1110175.JPG</a> (Größe: 476,41 KB / Downloads: 1001)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Nach der oberen Engstelle<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=2911" target="_blank" title="">tn_P1110186.JPG</a> (Größe: 441,29 KB / Downloads: 1259)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Zwischen den zwei Eisriegeln<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=2912" target="_blank" title="">tn_P1110203.JPG</a> (Größe: 428,06 KB / Downloads: 959)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Die letzten Längen im Ausstiegstrichter<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=2913" target="_blank" title="">tn_P1110216.JPG</a> (Größe: 424,94 KB / Downloads: 967)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Die abendliche Lawine...<br />
<br />
Aktuelle Bilder der Wand gibt es unter: <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.sulden.it/webcam/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.sulden.it/webcam/</a><br />
<!-- end: mycode_url -->]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ortler Nordwand von Sulden aus, mit Übernachtung auf der Tabaretta-Hütte und Skiabfahrt nach Drei Brunnen/ Trafoi.<br />
<br />
Tagsüber ist der untere und mittlere Teil der Wand sehr Lawinengefährdet, spätestens wenn der obere Ortlerferner kalbt, schießen große Massen von Schnee, Eis und Geröll durch den Einstiegstrichter. Wer biwakieren möchte, sollte auf genügend Abstand zur Wand achten, die mächtigen Lawinenkegel, die wir beim Aufstieg sahen, wurden am nächsten Tag durch eine große Lawine nochmal "erweitert"...<br />
<br />
Im Zustieg von der Tabaretta-Hütte zur Wand sind einige unangenehme Schnee- und Schuttlawinenkegel zu queren, Ski bringen hier keinen wesentlichen Vorteil.<br />
<br />
Im unteren Wandteil viel Lawinenschnee aber recht gut zu gehen, nach der Lawine vom Abend dürfe nun alles wieder anders sein.<br />
<br />
An der oberen Engstelle kommt zumm ersten Mal Blankeis raus, dieses kann aber noch gut im Trittfirn umgangen werden. Gesichert haben wir erst ab dem sperrenden Eisriegel kurz unterm Ausstiegstrichter, hier ist eine kurze Stelle Blankeis bis ca. 80° zu überwinden (kann auch links umgangen werden, dann ca. 65°), danach wieder Trittfirn und eine zweite Blanke Passage mit ca. 65-70°. Nach diesen beiden steileren Stücken ist man im Ausstiegstrichter, dort ging es größtenteils wiederum mit leichter Schneeauflage zum Ausstieg auf den oberen Ortlerferner.<br />
<br />
Von dort unschwierig die letzten 100 hm zum bereits sichtbaren Gipfel.<br />
<br />
Abfahrt mit Ski über den oberen Ortlerferner ins Bärenloch und von dort weiter hinab in die Eisrinne. In dieser liegen große Lawinenkegel, deshalb wird auf der in Abstiegsrichtung rechten Rinnenseite abgefahren und weiter unten wieder gequert. Dann leicht fallend unterhalb des Pleißhorngrates zur Berglhütte und dem Sommerweg folgend weiter hinab zum Parkplatz Drei Brunnen (die letzten 400 hm müssen die Ski getragen werden).<br />
<br />
Die 1200 hm der Wand sollten auf keinen Fall unterschätzt werden, hier sind nicht die reinen Eis-Schwierigkeiten entscheidend, sondern die gesamte Länge der Wand und des anschließenden Abstiegs (2300 hm...).<br />
<br />
Der Winterraum der Tabaretta-Hütte ist sehr spartanisch eingerichtet, es gibt keine Heiz- oder Kochgelegenheit. Dafür kommt der Wirt wohl auf die Hütte, wenn genügend Leute anrufen und Interesse bekunden... Laut ihm ist der Winterraum der Payerhütte wegen Einsturzgefahr gesperrt.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=2909" target="_blank" title="">tn_P1110160.JPG</a> (Größe: 430,98 KB / Downloads: 1044)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Die Wand von der Tabaretta-Hütte aus gesehen<br />
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<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=2910" target="_blank" title="">tn_P1110175.JPG</a> (Größe: 476,41 KB / Downloads: 1001)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Nach der oberen Engstelle<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=2911" target="_blank" title="">tn_P1110186.JPG</a> (Größe: 441,29 KB / Downloads: 1259)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Zwischen den zwei Eisriegeln<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=2912" target="_blank" title="">tn_P1110203.JPG</a> (Größe: 428,06 KB / Downloads: 959)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Die letzten Längen im Ausstiegstrichter<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=2913" target="_blank" title="">tn_P1110216.JPG</a> (Größe: 424,94 KB / Downloads: 967)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Die abendliche Lawine...<br />
<br />
Aktuelle Bilder der Wand gibt es unter: <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.sulden.it/webcam/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.sulden.it/webcam/</a><br />
<!-- end: mycode_url -->]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ortler 3905m Hintergrat]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=346</link>
			<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 08:44:45 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=12">SCHIER</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=346</guid>
			<description><![CDATA[Diese Tour reizt uns schon lange und jetzt stand die Wetterprognose mal günstig - Los geht`s !<br />
In Sulden angekommen, packen wir unsere Sachen und steigen gemütlich in 2 Stunden auf die Hintergrathütte. (Man könnte den Aufstieg auch mit Bahn und einer Gehzeit von 45 Min. wählen). Die Hintergrathütte selbst ist eine private Hütte in der es nicht nur ein Matratzenlager sondern auch kleinere Zimmer gibt. Geweckt wird um halb vier, doch unsere 2 Zimmerkollegen und wir entscheiden uns schon etwas früher aufzustehen, damit es am Morgen nicht allzu stressig wird. Mit Stirnlampen gehen wir kurz vor 4 Uhr los. Die Sicht lässt stark zu Wünschen übrig, es hat Hochnebel und ist kuhranzennacht! Schon nach kurzer Zeit schraubt man sich viele Höhenmeter durch ein riesiges Geröllfeld empor, bis man schließlich am Einstieg des Hintergrats angekomen ist. Durch eine kurze Verschneidung der Schwierigkeit 2, gelangt man auf den eigentlichen Grat. Der Fels ist an vielen Stellen abgespeckt und brüchig. Auf dem Grat geht die Kletterei weiter, bis man das erste Eisfeld erreicht. Endlich dämmert es, doch der Nebel hängt teilweise noch dicht am Grat.<br />
Jetzt benötigen wir Steigeisen!<br />
Nach diesem Aufschwung erreichen wir den Felsgrat der weiter zum Signalkopf(3725m) führt. Am scharfen Signalkopf wird vorbeigeklettert (ca. 3. Schwierigkeitsgrat) bevor man an die erste schwerere Kletterpassage gelangt. Das Sichern ist hier möglich und so staut es sich an diesem Einstieg.<br />
Die erste Verschneidung(4. Schwierigkeitsgrad) ist sehr abgespeckt, es stecken zwei Haken und eine fixe Schlinge. Danach geht es im 3. Grad durch einen Risskamin bis zu einem Köpfchen weiter (beide Stellen zusammen ca. 30m). Über leichteres Gelände erreichen wir das zweite Eisfeld, welches deutlich steiler ist, als das erste (ca. 35-40°). Wieder benötigen wir Steigeisen!<br />
Am Ende des Eisfeldes wartet die nächste Kletterei und dort staut es sich auch wieder leicht. Die erste Stelle, 25m im 3. Grad sichern wir und genauso die zweite Stelle im 4. Grad bei der man über eine kurze leicht überhängende Stelle bis zu einem Köpfelstand kommt. Ab hier wird die Kletterei leichter, der Gipfel war schon seit dem Signalkopf immer wieder in Sicht und jetzt liegt er vor uns. Viele Bergsteiger sind schon oben, einer reicht uns gleich nen Gipfelschnaps und zwei haben tatsächlich ihre Blasinstrumente bis hier hoch geschleppt und spielen dem Ortler ein Ständchen. Und das schon um halb neun am Morgen Juhu!!!<!-- start: smilie --><br />
<img src="https://forum.rocksports.de/images/smilies/biggrin.png" alt="Big Grin" title="Big Grin" class="smilie smilie_4" /><br />
<!-- end: smilie --><br />
Über den Normalweg steigen wir mit vielen anderen ab. Normalweg heißt am Ortler aber keineswegs, dass es hier viel leichter wird. Vom Gipfel geht es zuerst, teilweise steil, über Gletscher und mehrere Felsgrate bis zur Payerhütte. Mehrmals muß in abgespecktem und brüchigem Gelände abgeklettert, bzw. abgeseilt werden. Der Abstieg schlaucht uns mehr als der Aufsieg und so kommen wir nach mehreren langen Pausen um 15 Uhr wieder am Auto an. <br />
Was ein Bergerlebnis!!!<!-- start: smilie --><br />
<img src="https://forum.rocksports.de/images/smilies/biggrin.png" alt="Big Grin" title="Big Grin" class="smilie smilie_4" /><br />
<!-- end: smilie --><br /><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1436" target="_blank" title="">IMG_3841 (800 x 600).jpg</a> (Größe: 84,69 KB / Downloads: 688)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br /><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1437" target="_blank" title="">IMG_3842 (800 x 600).jpg</a> (Größe: 130,79 KB / Downloads: 750)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br /><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1438" target="_blank" title="">IMG_3843 (800 x 600).jpg</a> (Größe: 91,11 KB / Downloads: 677)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br /><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1439" target="_blank" title="">IMG_3846 (800 x 600).jpg</a> (Größe: 72,98 KB / Downloads: 706)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br /><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1440" target="_blank" title="">IMG_3849 (800 x 600).jpg</a> (Größe: 38,35 KB / Downloads: 693)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br /><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1441" target="_blank" title="">IMG_3850 (800 x 600).jpg</a> (Größe: 24,38 KB / Downloads: 765)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br /><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1442" target="_blank" title="">IMG_3851 (800 x 600).jpg</a> (Größe: 37,9 KB / Downloads: 666)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br /><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1443" target="_blank" title="">IMG_3852 (800 x 600).jpg</a> (Größe: 25,47 KB / Downloads: 680)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br /><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1444" target="_blank" title="">IMG_3855 (800 x 600).jpg</a> (Größe: 31,76 KB / Downloads: 622)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br /><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1445" target="_blank" title="">IMG_3856 (800 x 600).jpg</a> (Größe: 33,14 KB / Downloads: 679)
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1446" target="_blank" title="">IMG_3858 (800 x 600).jpg</a> (Größe: 68,33 KB / Downloads: 691)
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			<content:encoded><![CDATA[Diese Tour reizt uns schon lange und jetzt stand die Wetterprognose mal günstig - Los geht`s !<br />
In Sulden angekommen, packen wir unsere Sachen und steigen gemütlich in 2 Stunden auf die Hintergrathütte. (Man könnte den Aufstieg auch mit Bahn und einer Gehzeit von 45 Min. wählen). Die Hintergrathütte selbst ist eine private Hütte in der es nicht nur ein Matratzenlager sondern auch kleinere Zimmer gibt. Geweckt wird um halb vier, doch unsere 2 Zimmerkollegen und wir entscheiden uns schon etwas früher aufzustehen, damit es am Morgen nicht allzu stressig wird. Mit Stirnlampen gehen wir kurz vor 4 Uhr los. Die Sicht lässt stark zu Wünschen übrig, es hat Hochnebel und ist kuhranzennacht! Schon nach kurzer Zeit schraubt man sich viele Höhenmeter durch ein riesiges Geröllfeld empor, bis man schließlich am Einstieg des Hintergrats angekomen ist. Durch eine kurze Verschneidung der Schwierigkeit 2, gelangt man auf den eigentlichen Grat. Der Fels ist an vielen Stellen abgespeckt und brüchig. Auf dem Grat geht die Kletterei weiter, bis man das erste Eisfeld erreicht. Endlich dämmert es, doch der Nebel hängt teilweise noch dicht am Grat.<br />
Jetzt benötigen wir Steigeisen!<br />
Nach diesem Aufschwung erreichen wir den Felsgrat der weiter zum Signalkopf(3725m) führt. Am scharfen Signalkopf wird vorbeigeklettert (ca. 3. Schwierigkeitsgrat) bevor man an die erste schwerere Kletterpassage gelangt. Das Sichern ist hier möglich und so staut es sich an diesem Einstieg.<br />
Die erste Verschneidung(4. Schwierigkeitsgrad) ist sehr abgespeckt, es stecken zwei Haken und eine fixe Schlinge. Danach geht es im 3. Grad durch einen Risskamin bis zu einem Köpfchen weiter (beide Stellen zusammen ca. 30m). Über leichteres Gelände erreichen wir das zweite Eisfeld, welches deutlich steiler ist, als das erste (ca. 35-40°). Wieder benötigen wir Steigeisen!<br />
Am Ende des Eisfeldes wartet die nächste Kletterei und dort staut es sich auch wieder leicht. Die erste Stelle, 25m im 3. Grad sichern wir und genauso die zweite Stelle im 4. Grad bei der man über eine kurze leicht überhängende Stelle bis zu einem Köpfelstand kommt. Ab hier wird die Kletterei leichter, der Gipfel war schon seit dem Signalkopf immer wieder in Sicht und jetzt liegt er vor uns. Viele Bergsteiger sind schon oben, einer reicht uns gleich nen Gipfelschnaps und zwei haben tatsächlich ihre Blasinstrumente bis hier hoch geschleppt und spielen dem Ortler ein Ständchen. Und das schon um halb neun am Morgen Juhu!!!<!-- start: smilie --><br />
<img src="https://forum.rocksports.de/images/smilies/biggrin.png" alt="Big Grin" title="Big Grin" class="smilie smilie_4" /><br />
<!-- end: smilie --><br />
Über den Normalweg steigen wir mit vielen anderen ab. Normalweg heißt am Ortler aber keineswegs, dass es hier viel leichter wird. Vom Gipfel geht es zuerst, teilweise steil, über Gletscher und mehrere Felsgrate bis zur Payerhütte. Mehrmals muß in abgespecktem und brüchigem Gelände abgeklettert, bzw. abgeseilt werden. Der Abstieg schlaucht uns mehr als der Aufsieg und so kommen wir nach mehreren langen Pausen um 15 Uhr wieder am Auto an. <br />
Was ein Bergerlebnis!!!<!-- start: smilie --><br />
<img src="https://forum.rocksports.de/images/smilies/biggrin.png" alt="Big Grin" title="Big Grin" class="smilie smilie_4" /><br />
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Königspitze Nordwand (Ertl/Brehm), 20./21.05.06]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=45</link>
			<pubDate>Tue, 23 May 2006 11:54:44 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=9">Alban</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=45</guid>
			<description><![CDATA[<!-- start: mycode_img --><br />
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<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/10_Einstiegsseillnge.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 10_Einstiegsseillnge.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/10_Blick_vom_Stand_auf_die_3_Seillnge.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 10_Blick_vom_Stand_auf_die_3_Seillnge.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/10_Mitte_Felsteil_leichte_Schneerinnen.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 10_Mitte_Felsteil_leichte_Schneerinnen.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/10_vorletzte_Seillnge_Felsteil.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 10_vorletzte_Seillnge_Felsteil.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Seilschaft: Peter Faulhaber, Alban Glaser<br />
<br />
Schon lange hat uns die Königspitze Nordwand gereizt. Die Wandverhältnisse haben mittlerweile wenig mit dem zu tun was im Führer steht. Das Einstiegseisfeld fehlt und so muß wegen zunehmender Ausaperung zunächst über gefrorenen Bruch der bessere Felsteil erreicht werden.<br />
Nachdem wir beide schon verschiedenen Touren im Gebiet gemacht und mehrmals die Wand gesehen hatten hofften wir aufgrund der diesjährigen hohen Schneelage auf gute Bedingungen. Mit ein paar sehr nützlichen Infos von jüngsten Begehungen machten wir uns vergangenes Wochende auf den Weg nach Sulden. Das Wetter war halblebig angesagt aber für Sonntag insbesondere Montag war jedoch gutes Wetter angekündigt.<br />
Am Samstag sind wir gegen 13 Uhr bei Nieselregen über den Sommerweg (gut ohne Schneeschuhe begehbar)zur Hintergrathütte aufgestiegen. Von dort über den Gletscher zur Rampe gequert und in ihr empor(alles knietiefer Sulzschnee) zum Biwakplatz unterhalb des Felskamins. Wir waren unschlüssig ob wir hier biwakieren oder nicht doch noch nach einem höheren Biwakplatz suchen sollten. So oder so sind wir erst mal den Kamin noch empor (Fels 3-4, 2 Felshaken, Camelots 0,5-1, guter Stand am Anfang und am Ende des Kamins, Kamin etwa 25-30m)und weiter bis zum Gletscherbecken. Wir bezogen unser Biwak dann direkt auf dem Gletscher, nahe der Gletscherbruchkante, unter zwei großen Felsbrocken (sind vom Ende des Kamins sichtbar). Dort guter überdachter Biwakplatz für 2 Personen (Auto-Biwakplatz etwa 4-5h). Gegen 20 Uhr schneite es noch mal richtig fest und der Naßschnee lief als Rinnsal entlang des Felsbrockens und verwandelte unseren Biwakplatz in eine Tropfsteinhöhle. Nachdem wir unseren Platz etwas mit Steinen ausgebaut hatten und uns etwas anders positioniert hatten konnten wir dann sogar ganz passabel schlafen. Etwas Sorge machten uns die hohen Temperaturen. Der Schnee um uns herum war sulzig und man brach oft knietief ein, zudem machte die dichte Wolkendecke eine nächtliche Abstrahlung unwahrscheinlich. Gegen späten Abend hörte es jedoch dann auf zu schneien und riß in der Nacht zum sternenklaren Himmel auf. Sonntag morgen um 4 ging der Wecker und gegen 5 gings dann los. Das Wetter war schon wieder zugezogen und der Schnee war nur oberflächlich gefroren. Auch die Wand war nur bis zum Ende des Felsteils einsahbar, oben hing der Nebel, vom Tal kroch er langsam herauf.<br />
In einer rechtsausholenden Schleife sind wir in etwa einer Stunde zum Wandfuß gequert. Die Wand sah in der direkten Draufsicht schon recht imposant aus. Nach kurzer Pause am Wandfuß und Beratschlagung wie wir die brüchige Wandzone bis in die Eisrinne angehen wollten gings dann gegen 6.30 Uhr los.<br />
Bergschrund ließ sich leicht links des Einstieges gut überwinden (mehrere breite Schneebrücken). Noch etwas empor zum Einstieg bei Eissanduhr mit Seilmaterial und altem Twistlockkarabiner. Die erste Seillänge hatte sehr schlechten Fels, nur mit Felshaken  war eine Absicherung einigermaßen möglich. Vom Eissanduhrstand kletterte Peter zunächst leicht rechts die Rampe hinauf und dann nach 10m schräg nach links(M4 etwa, die Linie gerade weiter nach rechts empor sah dann von oben eher undankbarer aus) über eine abdrängende Felsstelle empor zu dem oberen Band/Rampe unter Überhang. Dort ein einzelner Felshaken der zum halblebigen Stand mit weiteren Haken ausgebaut werden kann.Diese Seillänge (ca. 35m) weißt gelben kleinsplittrigen Fels auf, teilweise nur gefrorener Kleinschutt. Man schlägt mit Steigeisen und Eisgerät öfters mittten in den gelben Sand bis man etwas Halt findet.<br />
Zweite Länge war recht einfach; nahezu waagrecht etwa 20m auf dem Band (Schnee) nach rechts queren (Hakenmöglichkeiten als ZS)bis zu dessem Ende vor plattiger Wandstelle. Dort an einer Schuppe mit Riß Stand möglich (Camelot 0,75; 0,5). 3. Seillänge (etwa 50m): vom Stand etwa 6m nach rechts über Leisten die Platten queren (M3-4) in eine etwa 2-3m breite Rinne mit Eis/Hartfirn. Die Rinne gerade empor (Eisschraubenmöglichkeiten)über zwei Aufschwünge (Stellen bis 65/70 Grad) zu einer kleinen Verflachung. Hier wieder guter bequemer Stand an 1er-Camelot und Köpfle. <br />
4. Seillänge (50m): Vom Stand nach links in geneigte Rinne und in ihr zunächst recht einfach im Trittschnee empor bis zu Aufschwung mit mehreren Rinnen. Durch die mittlere im dünnen Eis/Hartschnee etwa 8m im Kombigelände empor (M4, zuvor gute Sicherungsmöglichkeit)zu kleinem Absatz mit großem Felskopf. An dessen rechter Seite guter Stand mit kleiner Felssanduhr und 0,75er Camelot.  Die vierte Seillänge war  neben der dritten die schönste der Tour, einigermaßen gut absicherbar, gute Stände und anregende Kletterstellen. <br />
5. Seillänge (60-70m): Rechts vom Stand durch eine Rinne empor (bei uns vorwiegend dünner Schnee)in das größere Schneefeld im Kessel im oberen Teil des Felsteils. Nachdem wir nur ein 50m Seil dabeihatten kletterten wir kurz simultan über das Schneefeld schräg links empor bis kurz vor der Rechtquerung als erster Sicherungspunkt ein leidlicher Stand an einer Schuppe möglich war. 6. Seillänge (50-60m): Nach rechts über gestuften Fels hinausqueren(M3, Hakenmöglichkeiten, etwas brüchig) in den Eisteil (Eis/Firnfeld). Stand war bei uns wegen reichlich Schnee nur an vergrabenen Eisgeräten möglich.<br />
Der Nebel hatte uns mittlerweile vollständig eingehülllt, von oben wie von unten kommend.<br />
Wir hatten kaum Sicht und peilten eine leicht nach schräg links verlaufende Linie an um nahe an den Gipfel zu gelangen.<br />
Das Eisschild weißt derzeit viel Schnee auf. In der ersten Hälfte nur Lockerschnee. Sicherung nicht möglich da das Eis nichtmal irgendwo ausgrabbar war.<br />
In der zweiten Hälfte dann guter Trittschnee. Eisschraubenmöglichkeiten waren ausgrabbar.  Wir gingen simultan am langen Seil und drehten alle 30-40m eine Schraube ein. Bis auf einen kleinen Blankeisaufschwung (15m, 65Grad) 100m unter dem Gipfel nahezu nirgends Blankeis. Wir glaubten und hofften schon an diesem Aufschwung kurz unter dem Grat zu sein  aber danach gings nochmals 100m weiter.Endlich kam die Gipfelwächte (2m) in Sicht welche bei uns an einer Schwachstelle einigermaßen gut überwindbar war(Sicherungsmöglichkeit im Blankeis direkt darunter). Mit Peter der mich anfeuerte schafte ich es dann seitlich eines Eispilzes als Stütze mich die Wächte hinaufzugraben und auszusteigen. Wir kamen etwa 20m rechts des Gipfelkreuzes gegen 12.30 Uhr auf den Grat heraus.<br />
Zeit Einstieg bis Gipfel etwa 6h, dabei 3h für den Felsteil und 3h für den Eisteil.<br />
So recht die Erleichterung wollte am Gipfel bei Nebel und Sturm nicht aufkommen da wir genau wußten wie schwer es bei diesen Sichtverhältnissen sein wird den Abstieg zu finden. Ich war anfangs noch recht zuversichtlich da ich erst letztes Jahr auf der Königspitze war und mir alles gut eingeprägt hatte. Wir tasteten uns durch den fesligen Gipfelaufbau hinab auf das Schneefeld zum Skidepot des Normalweges. Auf dem breiten Schneefeld des Normalweges war dann völliges Whiteout so dass wir den Abzweig zum geplanten Abstieg via Ostrinne nichmal finden konnten. Wir sahen zwar in der Ostflanke mehrere Rinnen aber diese gehen nach Wandfotos nicht bis ganz hinunter.  Auch die felsdurchsetzte Flanke in der wir uns befanden hatte nichts mit der Firnflanke des Normalweges zu tundie ich in erinnerung hatte. Wir erkannten, dass wir zu weit gequert haben mußten und zu hoch, allerdings bei dieser Sicht auch keine echte Chance hatten den Abzweig zur Ostrinne zu finden. Wir querten daher ständig weiter nach links die Ostflanke und erreichten dann auf etwa 3600m Höhe die Kante zur Nordflanke. Nachdem die Minnigeroderinne vom Biwak aus ganz gut ausgesehen hatte war sie unser Abstiegsziel. Wir stiegen im fesldurchsetzten Gelände noch etwas die Kante entlang ab. Dann querten wir hinein in die Nordflanke um eine breite Rinne zu erreichen die nach der Minnigeroderinne aussah(nachdem es kurz aufgerissen hattte sahen wir das wir richtig waren).In ihr stiegen wir, in wieder einfacherem Gelände (Firn, 45 Grad), weiter bis kurz vor den Gletscher ab um in Abstiegrichtung nach links auf den Gletscher über Bänder und kleine Rinnen zu gelangen (ca. 16 Uhr). Weiterer Abstieg entlang unserer Zustiegsspur im naßen Sulzschnee. Wir hinterließen am Kamin einen Karabiner. Selbst mit diesem ließ sich das Seil noch schlecht abziehen (besser hängenlassen).Gegen 18.30 Uhr waren wir dann wieder am Auto.<br />
Die Heimfahrt hielt noch eine Überraschung bereit. Kurz nach Sulden riß der Keilriemen für die Batterie. Trotz drastischen Energiesparmaßnahmen (mit Standlicht bei Dunkelheit auf der Autobahn) versagte uns die Batterie bei Feldkirch den Dienst. Wir kamen gerade noch von der Autobahn runter und blieben auf der Ausfahrt stehen. Peters Eltern waren so freundlich uns von dort abzuholen und ersparten uns ein weiteres Biwak.<br />
<br />
Bemerkung und Empfehlung:<br />
Tour bleibt ernsthaft und ein großzügiges Unternehmen. Bei starker Ausaperung des Felsteils wegen der stellenweise mangelhaften Felsqualität im unteren Teil nicht zu empfehlen. Tour ist deutlich schwerer als die Ortler Nordwand, konditionel bei guten Abstiegsmöglichkeiten über die Ostrinne jedoch etwas weniger fordernd wie der Ortler (subjektive Einschätzung). Früh einsteigen, der Felsteil liegt im Mai schon gegen 6 Uhr in der Sonne. Es finden sich kaum Haken in der Wand (vielleicht verschneit?, fanden insg. nur einen Normalhaken). Die Crux des Felsteiles ist eindeutig die erste Seillänge. Evtl. könnte von der Eissanduhr über steiles Eis (75 Grad)das Querband mit noch 4m Felsklettern direkt erreicht werden (bei uns war das Eis morsch wegen den warmen Temperaturen. Schräg ab Einstieg die Felsen nach rechts zu queren bis zur Eisrinne schaut sehr undankbar, nicht absicherbar und gefährlich aus. Laut Berichten anderer Kletterer ist dies psychisch auch sehr fordernd und gefährlich. Momentan im übrigen Felsteil wegen des Schnees gute Bedingungen. Wenn es kälter wird dann wahrscheinlich richtig gut da die Eisgeräte dann auch besser halten (bei uns sind sie öfters durchgerutscht).Eisteil wird mit den Neuschneefällen im unteren Teil mühsam bleiben erlaubt/zwingt jedoch zu sicherungsfreiem Steigen.<br />
Nullgradgrenze sollte für diese Tour besser unter 3000m liegen (viel an diesem Berg wird nur durch den Frost zusammengehalten). <br />
Empfohlenes Material: Camelots 0,3-1 (waren oft einsetzbar im Gegensatz zu den Keilen), mittlere Klemmkeile (Gr. 3-7), Mehrere kleine und mittlere Felshaken (vorallem ein paar dünne 5-7cm lange Messerhaken), 5-6 Eisschrauben (Für Felsteil 2 kurze vorteilhaft).<br />
Man sollte sich vor der Tour genau mit dem Abstieg und Alternativen befassen. Wer über die Ostrinne absteigt muß von rechts (in Abstiegsrichtung gesehen) die zweite Rinne nehmen. Die erste endet etwa 100m über dem Gletscher in einem Felsabbruch.<br />
Minnigeroderinne bei den derzeitigen Verhältnissen wahrscheinlich auch mit Ski befahrbar. Der untere Teil der Thomas-Gruhl-Gedächtnisführe schaut sehr schwer aus, wenn der Schnee da allerdings durchfriert schauts bis auf den felsigen Einstieg nicht schlecht aus.Die 2m breite steile Rinne der Aschenbrenner-Direkten sah schneeerfüllt aus (Eis?). Hütten geschlossen. Seilbahnbetrieb eingestellt. Im Gebiet noch gute Skitourenverhältnisse. Für Zebru/Königspitze derzeit keine Schneeschuhe notwendig.<br />
<br />
Nützliche Links:<br />
Bilder und allgemeine Infos zur Königspitze: <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.summitpost.org/mountain/rock/150791/gran-zebru-koenig-spitze.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.summitpost.org/mountain/rock/...pitze.html</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
Beschreibung der Ostrinne: <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.bergsteigen.at/de/touren.aspx?ID=1114" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.bergsteigen.at/de/touren.aspx?ID=1114</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
Wetterbericht: <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.provinz.bz.it/wetter/suedtirol.htm" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.provinz.bz.it/wetter/suedtirol.htm</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
 <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.sulden.com/de/sulden/sommer/allgemein/wetter-vinschgau-suedtirol.asp" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.sulden.com/de/sulden/sommer/a...dtirol.asp</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
Webcam, Hütteninfos, Seilbahninfos, sonstiges: <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.sulden.com/de/sulden/sommer/allgemein/ortler-vinschgau-suedtirol.asp" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.sulden.com/de/sulden/sommer/a...dtirol.asp</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
Lawinenlagebericht und Schneeinfos: <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.provinz.bz.it/lawinen/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.provinz.bz.it/lawinen/</a><br />
<!-- end: mycode_url -->]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/10_Knigspitze_Felsteil.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 10_Knigspitze_Felsteil.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/10_Einstiegsseillnge.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 10_Einstiegsseillnge.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/10_Blick_vom_Stand_auf_die_3_Seillnge.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 10_Blick_vom_Stand_auf_die_3_Seillnge.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/10_Mitte_Felsteil_leichte_Schneerinnen.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 10_Mitte_Felsteil_leichte_Schneerinnen.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/10_vorletzte_Seillnge_Felsteil.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 10_vorletzte_Seillnge_Felsteil.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Seilschaft: Peter Faulhaber, Alban Glaser<br />
<br />
Schon lange hat uns die Königspitze Nordwand gereizt. Die Wandverhältnisse haben mittlerweile wenig mit dem zu tun was im Führer steht. Das Einstiegseisfeld fehlt und so muß wegen zunehmender Ausaperung zunächst über gefrorenen Bruch der bessere Felsteil erreicht werden.<br />
Nachdem wir beide schon verschiedenen Touren im Gebiet gemacht und mehrmals die Wand gesehen hatten hofften wir aufgrund der diesjährigen hohen Schneelage auf gute Bedingungen. Mit ein paar sehr nützlichen Infos von jüngsten Begehungen machten wir uns vergangenes Wochende auf den Weg nach Sulden. Das Wetter war halblebig angesagt aber für Sonntag insbesondere Montag war jedoch gutes Wetter angekündigt.<br />
Am Samstag sind wir gegen 13 Uhr bei Nieselregen über den Sommerweg (gut ohne Schneeschuhe begehbar)zur Hintergrathütte aufgestiegen. Von dort über den Gletscher zur Rampe gequert und in ihr empor(alles knietiefer Sulzschnee) zum Biwakplatz unterhalb des Felskamins. Wir waren unschlüssig ob wir hier biwakieren oder nicht doch noch nach einem höheren Biwakplatz suchen sollten. So oder so sind wir erst mal den Kamin noch empor (Fels 3-4, 2 Felshaken, Camelots 0,5-1, guter Stand am Anfang und am Ende des Kamins, Kamin etwa 25-30m)und weiter bis zum Gletscherbecken. Wir bezogen unser Biwak dann direkt auf dem Gletscher, nahe der Gletscherbruchkante, unter zwei großen Felsbrocken (sind vom Ende des Kamins sichtbar). Dort guter überdachter Biwakplatz für 2 Personen (Auto-Biwakplatz etwa 4-5h). Gegen 20 Uhr schneite es noch mal richtig fest und der Naßschnee lief als Rinnsal entlang des Felsbrockens und verwandelte unseren Biwakplatz in eine Tropfsteinhöhle. Nachdem wir unseren Platz etwas mit Steinen ausgebaut hatten und uns etwas anders positioniert hatten konnten wir dann sogar ganz passabel schlafen. Etwas Sorge machten uns die hohen Temperaturen. Der Schnee um uns herum war sulzig und man brach oft knietief ein, zudem machte die dichte Wolkendecke eine nächtliche Abstrahlung unwahrscheinlich. Gegen späten Abend hörte es jedoch dann auf zu schneien und riß in der Nacht zum sternenklaren Himmel auf. Sonntag morgen um 4 ging der Wecker und gegen 5 gings dann los. Das Wetter war schon wieder zugezogen und der Schnee war nur oberflächlich gefroren. Auch die Wand war nur bis zum Ende des Felsteils einsahbar, oben hing der Nebel, vom Tal kroch er langsam herauf.<br />
In einer rechtsausholenden Schleife sind wir in etwa einer Stunde zum Wandfuß gequert. Die Wand sah in der direkten Draufsicht schon recht imposant aus. Nach kurzer Pause am Wandfuß und Beratschlagung wie wir die brüchige Wandzone bis in die Eisrinne angehen wollten gings dann gegen 6.30 Uhr los.<br />
Bergschrund ließ sich leicht links des Einstieges gut überwinden (mehrere breite Schneebrücken). Noch etwas empor zum Einstieg bei Eissanduhr mit Seilmaterial und altem Twistlockkarabiner. Die erste Seillänge hatte sehr schlechten Fels, nur mit Felshaken  war eine Absicherung einigermaßen möglich. Vom Eissanduhrstand kletterte Peter zunächst leicht rechts die Rampe hinauf und dann nach 10m schräg nach links(M4 etwa, die Linie gerade weiter nach rechts empor sah dann von oben eher undankbarer aus) über eine abdrängende Felsstelle empor zu dem oberen Band/Rampe unter Überhang. Dort ein einzelner Felshaken der zum halblebigen Stand mit weiteren Haken ausgebaut werden kann.Diese Seillänge (ca. 35m) weißt gelben kleinsplittrigen Fels auf, teilweise nur gefrorener Kleinschutt. Man schlägt mit Steigeisen und Eisgerät öfters mittten in den gelben Sand bis man etwas Halt findet.<br />
Zweite Länge war recht einfach; nahezu waagrecht etwa 20m auf dem Band (Schnee) nach rechts queren (Hakenmöglichkeiten als ZS)bis zu dessem Ende vor plattiger Wandstelle. Dort an einer Schuppe mit Riß Stand möglich (Camelot 0,75; 0,5). 3. Seillänge (etwa 50m): vom Stand etwa 6m nach rechts über Leisten die Platten queren (M3-4) in eine etwa 2-3m breite Rinne mit Eis/Hartfirn. Die Rinne gerade empor (Eisschraubenmöglichkeiten)über zwei Aufschwünge (Stellen bis 65/70 Grad) zu einer kleinen Verflachung. Hier wieder guter bequemer Stand an 1er-Camelot und Köpfle. <br />
4. Seillänge (50m): Vom Stand nach links in geneigte Rinne und in ihr zunächst recht einfach im Trittschnee empor bis zu Aufschwung mit mehreren Rinnen. Durch die mittlere im dünnen Eis/Hartschnee etwa 8m im Kombigelände empor (M4, zuvor gute Sicherungsmöglichkeit)zu kleinem Absatz mit großem Felskopf. An dessen rechter Seite guter Stand mit kleiner Felssanduhr und 0,75er Camelot.  Die vierte Seillänge war  neben der dritten die schönste der Tour, einigermaßen gut absicherbar, gute Stände und anregende Kletterstellen. <br />
5. Seillänge (60-70m): Rechts vom Stand durch eine Rinne empor (bei uns vorwiegend dünner Schnee)in das größere Schneefeld im Kessel im oberen Teil des Felsteils. Nachdem wir nur ein 50m Seil dabeihatten kletterten wir kurz simultan über das Schneefeld schräg links empor bis kurz vor der Rechtquerung als erster Sicherungspunkt ein leidlicher Stand an einer Schuppe möglich war. 6. Seillänge (50-60m): Nach rechts über gestuften Fels hinausqueren(M3, Hakenmöglichkeiten, etwas brüchig) in den Eisteil (Eis/Firnfeld). Stand war bei uns wegen reichlich Schnee nur an vergrabenen Eisgeräten möglich.<br />
Der Nebel hatte uns mittlerweile vollständig eingehülllt, von oben wie von unten kommend.<br />
Wir hatten kaum Sicht und peilten eine leicht nach schräg links verlaufende Linie an um nahe an den Gipfel zu gelangen.<br />
Das Eisschild weißt derzeit viel Schnee auf. In der ersten Hälfte nur Lockerschnee. Sicherung nicht möglich da das Eis nichtmal irgendwo ausgrabbar war.<br />
In der zweiten Hälfte dann guter Trittschnee. Eisschraubenmöglichkeiten waren ausgrabbar.  Wir gingen simultan am langen Seil und drehten alle 30-40m eine Schraube ein. Bis auf einen kleinen Blankeisaufschwung (15m, 65Grad) 100m unter dem Gipfel nahezu nirgends Blankeis. Wir glaubten und hofften schon an diesem Aufschwung kurz unter dem Grat zu sein  aber danach gings nochmals 100m weiter.Endlich kam die Gipfelwächte (2m) in Sicht welche bei uns an einer Schwachstelle einigermaßen gut überwindbar war(Sicherungsmöglichkeit im Blankeis direkt darunter). Mit Peter der mich anfeuerte schafte ich es dann seitlich eines Eispilzes als Stütze mich die Wächte hinaufzugraben und auszusteigen. Wir kamen etwa 20m rechts des Gipfelkreuzes gegen 12.30 Uhr auf den Grat heraus.<br />
Zeit Einstieg bis Gipfel etwa 6h, dabei 3h für den Felsteil und 3h für den Eisteil.<br />
So recht die Erleichterung wollte am Gipfel bei Nebel und Sturm nicht aufkommen da wir genau wußten wie schwer es bei diesen Sichtverhältnissen sein wird den Abstieg zu finden. Ich war anfangs noch recht zuversichtlich da ich erst letztes Jahr auf der Königspitze war und mir alles gut eingeprägt hatte. Wir tasteten uns durch den fesligen Gipfelaufbau hinab auf das Schneefeld zum Skidepot des Normalweges. Auf dem breiten Schneefeld des Normalweges war dann völliges Whiteout so dass wir den Abzweig zum geplanten Abstieg via Ostrinne nichmal finden konnten. Wir sahen zwar in der Ostflanke mehrere Rinnen aber diese gehen nach Wandfotos nicht bis ganz hinunter.  Auch die felsdurchsetzte Flanke in der wir uns befanden hatte nichts mit der Firnflanke des Normalweges zu tundie ich in erinnerung hatte. Wir erkannten, dass wir zu weit gequert haben mußten und zu hoch, allerdings bei dieser Sicht auch keine echte Chance hatten den Abzweig zur Ostrinne zu finden. Wir querten daher ständig weiter nach links die Ostflanke und erreichten dann auf etwa 3600m Höhe die Kante zur Nordflanke. Nachdem die Minnigeroderinne vom Biwak aus ganz gut ausgesehen hatte war sie unser Abstiegsziel. Wir stiegen im fesldurchsetzten Gelände noch etwas die Kante entlang ab. Dann querten wir hinein in die Nordflanke um eine breite Rinne zu erreichen die nach der Minnigeroderinne aussah(nachdem es kurz aufgerissen hattte sahen wir das wir richtig waren).In ihr stiegen wir, in wieder einfacherem Gelände (Firn, 45 Grad), weiter bis kurz vor den Gletscher ab um in Abstiegrichtung nach links auf den Gletscher über Bänder und kleine Rinnen zu gelangen (ca. 16 Uhr). Weiterer Abstieg entlang unserer Zustiegsspur im naßen Sulzschnee. Wir hinterließen am Kamin einen Karabiner. Selbst mit diesem ließ sich das Seil noch schlecht abziehen (besser hängenlassen).Gegen 18.30 Uhr waren wir dann wieder am Auto.<br />
Die Heimfahrt hielt noch eine Überraschung bereit. Kurz nach Sulden riß der Keilriemen für die Batterie. Trotz drastischen Energiesparmaßnahmen (mit Standlicht bei Dunkelheit auf der Autobahn) versagte uns die Batterie bei Feldkirch den Dienst. Wir kamen gerade noch von der Autobahn runter und blieben auf der Ausfahrt stehen. Peters Eltern waren so freundlich uns von dort abzuholen und ersparten uns ein weiteres Biwak.<br />
<br />
Bemerkung und Empfehlung:<br />
Tour bleibt ernsthaft und ein großzügiges Unternehmen. Bei starker Ausaperung des Felsteils wegen der stellenweise mangelhaften Felsqualität im unteren Teil nicht zu empfehlen. Tour ist deutlich schwerer als die Ortler Nordwand, konditionel bei guten Abstiegsmöglichkeiten über die Ostrinne jedoch etwas weniger fordernd wie der Ortler (subjektive Einschätzung). Früh einsteigen, der Felsteil liegt im Mai schon gegen 6 Uhr in der Sonne. Es finden sich kaum Haken in der Wand (vielleicht verschneit?, fanden insg. nur einen Normalhaken). Die Crux des Felsteiles ist eindeutig die erste Seillänge. Evtl. könnte von der Eissanduhr über steiles Eis (75 Grad)das Querband mit noch 4m Felsklettern direkt erreicht werden (bei uns war das Eis morsch wegen den warmen Temperaturen. Schräg ab Einstieg die Felsen nach rechts zu queren bis zur Eisrinne schaut sehr undankbar, nicht absicherbar und gefährlich aus. Laut Berichten anderer Kletterer ist dies psychisch auch sehr fordernd und gefährlich. Momentan im übrigen Felsteil wegen des Schnees gute Bedingungen. Wenn es kälter wird dann wahrscheinlich richtig gut da die Eisgeräte dann auch besser halten (bei uns sind sie öfters durchgerutscht).Eisteil wird mit den Neuschneefällen im unteren Teil mühsam bleiben erlaubt/zwingt jedoch zu sicherungsfreiem Steigen.<br />
Nullgradgrenze sollte für diese Tour besser unter 3000m liegen (viel an diesem Berg wird nur durch den Frost zusammengehalten). <br />
Empfohlenes Material: Camelots 0,3-1 (waren oft einsetzbar im Gegensatz zu den Keilen), mittlere Klemmkeile (Gr. 3-7), Mehrere kleine und mittlere Felshaken (vorallem ein paar dünne 5-7cm lange Messerhaken), 5-6 Eisschrauben (Für Felsteil 2 kurze vorteilhaft).<br />
Man sollte sich vor der Tour genau mit dem Abstieg und Alternativen befassen. Wer über die Ostrinne absteigt muß von rechts (in Abstiegsrichtung gesehen) die zweite Rinne nehmen. Die erste endet etwa 100m über dem Gletscher in einem Felsabbruch.<br />
Minnigeroderinne bei den derzeitigen Verhältnissen wahrscheinlich auch mit Ski befahrbar. Der untere Teil der Thomas-Gruhl-Gedächtnisführe schaut sehr schwer aus, wenn der Schnee da allerdings durchfriert schauts bis auf den felsigen Einstieg nicht schlecht aus.Die 2m breite steile Rinne der Aschenbrenner-Direkten sah schneeerfüllt aus (Eis?). Hütten geschlossen. Seilbahnbetrieb eingestellt. Im Gebiet noch gute Skitourenverhältnisse. Für Zebru/Königspitze derzeit keine Schneeschuhe notwendig.<br />
<br />
Nützliche Links:<br />
Bilder und allgemeine Infos zur Königspitze: <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.summitpost.org/mountain/rock/150791/gran-zebru-koenig-spitze.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.summitpost.org/mountain/rock/...pitze.html</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
Beschreibung der Ostrinne: <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.bergsteigen.at/de/touren.aspx?ID=1114" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.bergsteigen.at/de/touren.aspx?ID=1114</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
Wetterbericht: <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.provinz.bz.it/wetter/suedtirol.htm" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.provinz.bz.it/wetter/suedtirol.htm</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
 <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.sulden.com/de/sulden/sommer/allgemein/wetter-vinschgau-suedtirol.asp" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.sulden.com/de/sulden/sommer/a...dtirol.asp</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
Webcam, Hütteninfos, Seilbahninfos, sonstiges: <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.sulden.com/de/sulden/sommer/allgemein/ortler-vinschgau-suedtirol.asp" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.sulden.com/de/sulden/sommer/a...dtirol.asp</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
Lawinenlagebericht und Schneeinfos: <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.provinz.bz.it/lawinen/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.provinz.bz.it/lawinen/</a><br />
<!-- end: mycode_url -->]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Weißkugel Nordwestwand]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=42</link>
			<pubDate>Mon, 03 Apr 2006 09:37:12 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=5">Zwerggäuer</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=42</guid>
			<description><![CDATA[Nachdem das Wetter für die Nordalpen ja recht trübe angekündigt war, haben Kerstin und ich einen Hopser in die Westausläufer der ötztaler Alpen gemacht.<br />
<br />
Die Weißkugel Nordwestwand stand auf dem Programm, um mal wieder Hochgebirgsluft zu schnuppern.<br />
<br />
Am Samstag den 01.04.06 ging von Melag an die Weißkugelhütte. Wir gingen den Sommerweg, hier muß man zwar die Schi kurz tragen, aber dafür ist der Weg insgesamt kürzer. Die Hütte ist ein Traum, klein und urig mit einem der besten Wirte die ich bisher traf.<br />
<br />
Am nächsten Morgen geht’s um 6Uhr mit den Ski erst mal ein gutes Stück auf dem Normalweg Richtung Weißkugel, bis man sich auf ca. 3050m rechts zu dem Joch im Nordgrat wendet. Von hier ins Gletscherbecken und weiter bis unter die Wand. Die Wand zeigte sich in guten Verhältnissen (wenn man letztes Jahr als Referenz nimmt). Es war eine mehrere cm dicke Firnauflage vorhanden und die richtigen Blankeisstellen reduzierten sich auf 2-3 mal 10-15m. Da wir bei diesen Verhältnissen und der doch im allg. relativ Flachen Wand (50-55°) problemlos Seilfrei gehen konnten, waren wir nach 1 3/4 h ab Einstieg am Gipfel . Wo uns bereits die Bergwacht Hittisau/Sibratsgfäll, die uns am Morgen auf dem Normalweg begleitete, mit einem Gipfelschnaps erwartete . Über den Südgrat kamen dann die Menschenmassen aber das juckte uns nicht mehr (zu dem die meisten vom Skigebiet hochsteigen und sich nicht mal schämen ).<br />
<br />
Abfahren wollte ich eigentlich über die Ostflanke, aber so richtig toll sah das nicht aus. Viel Triebschnee und starke Windverfrachtung, wir verzichteten wie alle anderen auch und fuhren den Normalweg ab. Hartgepresster Schnee wechselten mit Pulvereinlagen unten dann Sulz, es war super zum abfahren. Obwohl ich mal wieder meine kurzen Latten verfluchte, sie sind einfach nicht für nassen/faulen Schnee gemacht.<br />
<br />
LG Hochalpingäuer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Nachdem das Wetter für die Nordalpen ja recht trübe angekündigt war, haben Kerstin und ich einen Hopser in die Westausläufer der ötztaler Alpen gemacht.<br />
<br />
Die Weißkugel Nordwestwand stand auf dem Programm, um mal wieder Hochgebirgsluft zu schnuppern.<br />
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Am Samstag den 01.04.06 ging von Melag an die Weißkugelhütte. Wir gingen den Sommerweg, hier muß man zwar die Schi kurz tragen, aber dafür ist der Weg insgesamt kürzer. Die Hütte ist ein Traum, klein und urig mit einem der besten Wirte die ich bisher traf.<br />
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Am nächsten Morgen geht’s um 6Uhr mit den Ski erst mal ein gutes Stück auf dem Normalweg Richtung Weißkugel, bis man sich auf ca. 3050m rechts zu dem Joch im Nordgrat wendet. Von hier ins Gletscherbecken und weiter bis unter die Wand. Die Wand zeigte sich in guten Verhältnissen (wenn man letztes Jahr als Referenz nimmt). Es war eine mehrere cm dicke Firnauflage vorhanden und die richtigen Blankeisstellen reduzierten sich auf 2-3 mal 10-15m. Da wir bei diesen Verhältnissen und der doch im allg. relativ Flachen Wand (50-55°) problemlos Seilfrei gehen konnten, waren wir nach 1 3/4 h ab Einstieg am Gipfel . Wo uns bereits die Bergwacht Hittisau/Sibratsgfäll, die uns am Morgen auf dem Normalweg begleitete, mit einem Gipfelschnaps erwartete . Über den Südgrat kamen dann die Menschenmassen aber das juckte uns nicht mehr (zu dem die meisten vom Skigebiet hochsteigen und sich nicht mal schämen ).<br />
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Abfahren wollte ich eigentlich über die Ostflanke, aber so richtig toll sah das nicht aus. Viel Triebschnee und starke Windverfrachtung, wir verzichteten wie alle anderen auch und fuhren den Normalweg ab. Hartgepresster Schnee wechselten mit Pulvereinlagen unten dann Sulz, es war super zum abfahren. Obwohl ich mal wieder meine kurzen Latten verfluchte, sie sind einfach nicht für nassen/faulen Schnee gemacht.<br />
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LG Hochalpingäuer.]]></content:encoded>
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