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		<title><![CDATA[Rocksports Forum - Frankreich]]></title>
		<link>https://forum.rocksports.de/</link>
		<description><![CDATA[Rocksports Forum - https://forum.rocksports.de]]></description>
		<pubDate>Mon, 25 May 2026 23:35:28 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Les Courtes - Nordwand “Österreicherführe” (55°, Stellen 70°, 800m)    09.04.16]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=975</link>
			<pubDate>Thu, 14 Apr 2016 19:26:13 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=7">Tobias</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=975</guid>
			<description><![CDATA[„Fast, aber nicht ganz…“<br />
<br />
So oder so ähnlich könnte man unsere Begehung der Courtes Nordwand über die Österreicherführe betiteln. Die freitägliche Kaltfront hatte leider nicht nur die von chamonix-meteo „expected 10 cm of snowfall“ im Gepäck sondern leider ein bisschen mehr. So durften wir uns am Samstag insbesondere im oberen Teil der Wand mit hüfthoher Wühlerei und ca. 50-60 cm frischem Pulverschnee herum schlagen. Wühlen ist das eine und man kann beißen, doch mit zunehmender Höhe bereitete uns auch die Lawinengefahr mehr und mehr Bauchschmerzen. So gaben wir uns letztlich ca. 100 Hm unterm Gipfel geschlagen und traten den Rückzug an. <br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12029" target="_blank" title="">01a-P1120064.JPG</a> (Größe: 279,9 KB / Downloads: 1019)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Les Courtes Nordwand – Österreicherführe<br />
<br />
Nun ist natürlich ein Rückzug aus der Courtes Nordwand 100 Hm unterm Gipfel nicht so ganz einfach wenn einem der Weg nach oben versperrt ist. Abstieg über die Route? Möglich, aber aufwendig wegen einem kurzen Mixedteil und kleineren Eisaufschwüngen im unteren Teil. Abstieg über die Schweizerführe? Bei den aktuellen stark ausgeaperten Verhältnissen sicher auch nicht lustig. Doch was ist das. Wir können weit unten Skispuren vom heutigen Tag erkennen, welche in die „Cordier Route“ hinein führen. Die Ski haben wir ja eh am Rücken, da wir normalerweise über die Courtes NO Flanke abfahren wollten. Warum also nicht über eine noch etwas anspruchsvollere Steilabfahrt den Rückzug antreten. Viele andere Möglichkeiten hätte es eh nicht gegeben. So Seilen wir zunächst eine Seillänge ins “Gabarrou 2 Couloir” ab, fahren über dieses Couloir nach unten und treffen später auf die „Cordier Route“ und die dortigen Spuren. Der zunächst vorhandene große innerliche Ärger über den Abbruch war mit dieser genialen Steilabfahrt wieder etwas gelegt.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12030" target="_blank" title="">01b-les-courtes-line2 - Copy.jpg</a> (Größe: 67,43 KB / Downloads: 1269)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Les Courtes – Kombination „Cordier-Route“ und “Gabarrou 2 Couloir” Quelle: <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="https://lucapandolfi.com/2013/05/09/les-courtes-ne-gabarrou-cordier-05-05-2013/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">lucapandolfi.com</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Aufstieg: Les Courtes Nordwand – Österreicherführe</span></span><br />
<br />
April.Samstag.Sonnenschein.Powder. Das sind genau die Schlüsselwörter für Chamonix Freerider. Das merken wir auch Morgens an der Grands Montets Bahn. Obwohl wir eine Stunde vor der ersten Bahn an der Kasse stehen, reichte es nicht ganz zur 1. Gondel. Denn die Dutzenden Jungs mit den ganz fetten Latten haben Dauerkarten oder anderen Skipässen und dürfen etwas vorher an die Gondel bevor die Kasse überhaupt aufmacht. Aber egal. Oben am Grands Montets werden wir erst mal mit tollen Blicken auf ein winterliches Montblanc Gebiet belohnt.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12031" target="_blank" title="">02-P1110924.JPG</a> (Größe: 244,28 KB / Downloads: 743)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> großer Andrang auf die 1. Grands Montets Gondel<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12032" target="_blank" title="">03-P1110935.JPG</a> (Größe: 151,81 KB / Downloads: 748)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Aussicht auf den Montblanc von Grands Montets<br />
<br />
Um die Aussicht und die tolle Inversions Lage zu genießen fehlt leider etwas die Zeit, zumal wir ja noch ein bisschen was vor haben. Mit Vollgas geht es also unterhalb der Nordwände von Aiguille Verte und Droites auf den Argentieregletscher runter und wir stehen so gegen 09:45 Uhr unten am Gletscher unter der Courtes Nordwand. Schon nach dieser Abfahrt war klar, dass es ganz ordentlich Neuschnee gegeben hat.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12033" target="_blank" title="">04-P1110939.JPG</a> (Größe: 181,57 KB / Downloads: 746)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Abfahrt von Grands Montets auf den Argentieregletscher<br />
<br />
Nun geht es ca. 200 Hm hoch an den Wandfuß der Courtes Nordwand. Zunächst sind noch 5 Franzosen vor uns, welche schließlich aber rechts abbiegen in Richtung Col de Droites. Von etwas unterhalb des Col sind sie im späteren Tagesverlauf dann auch wieder abgehfahren<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12034" target="_blank" title="">05-P1110952.JPG</a> (Größe: 265,66 KB / Downloads: 753)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Aufstieg zum Wandfuß<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12035" target="_blank" title="">06-P1110961.JPG</a> (Größe: 205,86 KB / Downloads: 740)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> kurz vor dem Bergschrund unter der Courtes Nordwand<br />
<br />
Direkt am Bergschrund wechseln wir von Ski auf Steigeisen. Der Bergschrund war problemlos mit einem Schritt zu überwinden. Wie inzwischen zu erwarten war, gilt es zunächst durch tiefen Schnee zu Wühlen. <br />
<br />
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<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12036" target="_blank" title="">07-P1110962.JPG</a> (Größe: 208,5 KB / Downloads: 758)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Wühlarbeit im flachen unteren Teil<br />
<br />
Im unteren Teil warten mit ca.3 kurzen Eisaufschwüngen (max. 70°) die steilsten Passagen der Tour. Hier im steileren Teil hat es sogar ganz ordentlichen Tritt- und Styroporschnee.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12037" target="_blank" title="">08-P1060445.JPG</a> (Größe: 155,82 KB / Downloads: 769)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im Bereich der kurzen Eisaufschwünge<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12038" target="_blank" title="">09-P1110982.JPG</a> (Größe: 176,63 KB / Downloads: 723)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im Bereich der kurzen Eisaufschwünge<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12039" target="_blank" title="">10-P1060449.JPG</a> (Größe: 140,49 KB / Downloads: 734)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im Bereich der kurzen Eisaufschwünge<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12040" target="_blank" title="">11-P1060452.JPG</a> (Größe: 154,48 KB / Downloads: 728)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
<br />
Es folgt eine lange Passage mit leichtem Gelände (max. 50°) bis im Mittelteil ein ausgeaperter kurzer Felsgürtel wartet. Nach 30 m am Seil und wenigen Cams liegt der ausgeaperte Felsgürtel hinter uns. Auf dem Übersichtsbild ganz oben im Bericht ist diese Passage übrigens wegen dem vielen Schnee kaum auszumachen.<br />
<br />
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<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12041" target="_blank" title="">12-P1110998.JPG</a> (Größe: 268,34 KB / Downloads: 720)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> kurze Mixedeinlage<br />
<br />
Nach dieser kurzen Mixedeinlage folgt wieder viel flacheres Gelände. Immer so 50°-55°. Die Route der Herren Drachsler und Gstrein aus dem Jahre 1961 schlängelt sich sehr elegant durch die Schwachstellen der Wand und alles löst sich super auf.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12042" target="_blank" title="">13-P1120012.JPG</a> (Größe: 255,42 KB / Downloads: 729)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Mit zunehmender Höhe wird der Schnee tiefer und die Sorge um die Lawinengefahr größer. Schließlich brechen wir wie schon erwähnt 100 Hm unterm Gipfel die Sache ab und machen uns Gedanken über den Rückzug.<br />
<br />
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<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12045" target="_blank" title="">16-P1060462.JPG</a> (Größe: 177,35 KB / Downloads: 833)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> am Umkehrpunkt<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Abfahrt: Les Courtes – Kombination „Cordier-Route“ und “Gabarrou 2 Couloir”</span></span><br />
<br />
Im folgenden Bild habe ich mal noch den Umkehrpunkt bzw. den Beginn unserer Abfahrtsroute mit Kreuz eingezeichnet. Zunächst eine Seillänge durch Felsgelände abgeseilt. Dann rauf die Bretter…<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12046" target="_blank" title="">17-les-courtes-line2.jpg</a> (Größe: 68,43 KB / Downloads: 1117)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Les Courtes – Kombination „Cordier-Route“ und “Gabarrou 2 Couloir” Quelle: <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="https://lucapandolfi.com/2013/05/09/les-courtes-ne-gabarrou-cordier-05-05-2013/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">lucapandolfi.com</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12047" target="_blank" title="">18-P1120029.JPG</a> (Größe: 236,32 KB / Downloads: 791)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im “Gabarrou 2 Couloir”<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im “Gabarrou 2 Couloir”<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12051" target="_blank" title="">22-P1060479.JPG</a> (Größe: 214,3 KB / Downloads: 724)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Einfahrt in die „Cordier-Route“<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12052" target="_blank" title="">23-P1120055.JPG</a> (Größe: 246,71 KB / Downloads: 706)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Einfahrt in die „Cordier-Route“<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12053" target="_blank" title="">24-P1120059.JPG</a> (Größe: 224,85 KB / Downloads: 826)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im untersten Teil der „Cordier-Route“ kurz vor der Ausfahrt<br />
<br />
Über den Argentieregletscher geht es zurück nach Argentiere. Einen traurigen Anblick bietet derzeit die ausgeaperte und recht eisfreie Droites Nordwand.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12055" target="_blank" title="">26-P1120070.JPG</a> (Größe: 363,29 KB / Downloads: 734)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> der traurige Anblick der recht ausgeaperten und eisfreien Droites Nordwand!!!<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12054" target="_blank" title="">25-P1120062.JPG</a> (Größe: 168,34 KB / Downloads: 744)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> über die Weiten des Argentieregletscher dem Nebel entgegen.<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12056" target="_blank" title="">27-P1120081.JPG</a> (Größe: 107 KB / Downloads: 746)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> wenig später: White Out bei der Abfahrt über den Argentieregletscher<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kletterführer / Topos:</span><br />
Snow, Ice and Mixed – Volume 1<br />
Auflage 2005<br />
JMEditions<br />
Francois Damilano<br />
<br />
AV-Führer Mont-Blanc-Gruppe (nur Schweizerführe)<br />
10. Auflage 2005<br />
Bergverlag Rother, München<br />
Hartmut Eberlein<br />
<br />
Im steilen Eis<br />
80 Eiswände in den Alpen<br />
Neuausgabe 1980<br />
Erich Vanis<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">IGN-Karten: </span><br />
1:25000:	3630 OT, Chamonix Massif du Mont Blanc<br />
<br />
<br />
Viele Grüße<br />
Jürgen und Tobias]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[„Fast, aber nicht ganz…“<br />
<br />
So oder so ähnlich könnte man unsere Begehung der Courtes Nordwand über die Österreicherführe betiteln. Die freitägliche Kaltfront hatte leider nicht nur die von chamonix-meteo „expected 10 cm of snowfall“ im Gepäck sondern leider ein bisschen mehr. So durften wir uns am Samstag insbesondere im oberen Teil der Wand mit hüfthoher Wühlerei und ca. 50-60 cm frischem Pulverschnee herum schlagen. Wühlen ist das eine und man kann beißen, doch mit zunehmender Höhe bereitete uns auch die Lawinengefahr mehr und mehr Bauchschmerzen. So gaben wir uns letztlich ca. 100 Hm unterm Gipfel geschlagen und traten den Rückzug an. <br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12029" target="_blank" title="">01a-P1120064.JPG</a> (Größe: 279,9 KB / Downloads: 1019)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Les Courtes Nordwand – Österreicherführe<br />
<br />
Nun ist natürlich ein Rückzug aus der Courtes Nordwand 100 Hm unterm Gipfel nicht so ganz einfach wenn einem der Weg nach oben versperrt ist. Abstieg über die Route? Möglich, aber aufwendig wegen einem kurzen Mixedteil und kleineren Eisaufschwüngen im unteren Teil. Abstieg über die Schweizerführe? Bei den aktuellen stark ausgeaperten Verhältnissen sicher auch nicht lustig. Doch was ist das. Wir können weit unten Skispuren vom heutigen Tag erkennen, welche in die „Cordier Route“ hinein führen. Die Ski haben wir ja eh am Rücken, da wir normalerweise über die Courtes NO Flanke abfahren wollten. Warum also nicht über eine noch etwas anspruchsvollere Steilabfahrt den Rückzug antreten. Viele andere Möglichkeiten hätte es eh nicht gegeben. So Seilen wir zunächst eine Seillänge ins “Gabarrou 2 Couloir” ab, fahren über dieses Couloir nach unten und treffen später auf die „Cordier Route“ und die dortigen Spuren. Der zunächst vorhandene große innerliche Ärger über den Abbruch war mit dieser genialen Steilabfahrt wieder etwas gelegt.<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12030" target="_blank" title="">01b-les-courtes-line2 - Copy.jpg</a> (Größe: 67,43 KB / Downloads: 1269)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Les Courtes – Kombination „Cordier-Route“ und “Gabarrou 2 Couloir” Quelle: <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="https://lucapandolfi.com/2013/05/09/les-courtes-ne-gabarrou-cordier-05-05-2013/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">lucapandolfi.com</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Aufstieg: Les Courtes Nordwand – Österreicherführe</span></span><br />
<br />
April.Samstag.Sonnenschein.Powder. Das sind genau die Schlüsselwörter für Chamonix Freerider. Das merken wir auch Morgens an der Grands Montets Bahn. Obwohl wir eine Stunde vor der ersten Bahn an der Kasse stehen, reichte es nicht ganz zur 1. Gondel. Denn die Dutzenden Jungs mit den ganz fetten Latten haben Dauerkarten oder anderen Skipässen und dürfen etwas vorher an die Gondel bevor die Kasse überhaupt aufmacht. Aber egal. Oben am Grands Montets werden wir erst mal mit tollen Blicken auf ein winterliches Montblanc Gebiet belohnt.<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12031" target="_blank" title="">02-P1110924.JPG</a> (Größe: 244,28 KB / Downloads: 743)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> großer Andrang auf die 1. Grands Montets Gondel<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12032" target="_blank" title="">03-P1110935.JPG</a> (Größe: 151,81 KB / Downloads: 748)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Aussicht auf den Montblanc von Grands Montets<br />
<br />
Um die Aussicht und die tolle Inversions Lage zu genießen fehlt leider etwas die Zeit, zumal wir ja noch ein bisschen was vor haben. Mit Vollgas geht es also unterhalb der Nordwände von Aiguille Verte und Droites auf den Argentieregletscher runter und wir stehen so gegen 09:45 Uhr unten am Gletscher unter der Courtes Nordwand. Schon nach dieser Abfahrt war klar, dass es ganz ordentlich Neuschnee gegeben hat.<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12033" target="_blank" title="">04-P1110939.JPG</a> (Größe: 181,57 KB / Downloads: 746)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Abfahrt von Grands Montets auf den Argentieregletscher<br />
<br />
Nun geht es ca. 200 Hm hoch an den Wandfuß der Courtes Nordwand. Zunächst sind noch 5 Franzosen vor uns, welche schließlich aber rechts abbiegen in Richtung Col de Droites. Von etwas unterhalb des Col sind sie im späteren Tagesverlauf dann auch wieder abgehfahren<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12034" target="_blank" title="">05-P1110952.JPG</a> (Größe: 265,66 KB / Downloads: 753)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Aufstieg zum Wandfuß<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12035" target="_blank" title="">06-P1110961.JPG</a> (Größe: 205,86 KB / Downloads: 740)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> kurz vor dem Bergschrund unter der Courtes Nordwand<br />
<br />
Direkt am Bergschrund wechseln wir von Ski auf Steigeisen. Der Bergschrund war problemlos mit einem Schritt zu überwinden. Wie inzwischen zu erwarten war, gilt es zunächst durch tiefen Schnee zu Wühlen. <br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12036" target="_blank" title="">07-P1110962.JPG</a> (Größe: 208,5 KB / Downloads: 758)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Wühlarbeit im flachen unteren Teil<br />
<br />
Im unteren Teil warten mit ca.3 kurzen Eisaufschwüngen (max. 70°) die steilsten Passagen der Tour. Hier im steileren Teil hat es sogar ganz ordentlichen Tritt- und Styroporschnee.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12037" target="_blank" title="">08-P1060445.JPG</a> (Größe: 155,82 KB / Downloads: 769)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im Bereich der kurzen Eisaufschwünge<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12038" target="_blank" title="">09-P1110982.JPG</a> (Größe: 176,63 KB / Downloads: 723)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im Bereich der kurzen Eisaufschwünge<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12039" target="_blank" title="">10-P1060449.JPG</a> (Größe: 140,49 KB / Downloads: 734)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im Bereich der kurzen Eisaufschwünge<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12040" target="_blank" title="">11-P1060452.JPG</a> (Größe: 154,48 KB / Downloads: 728)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
<br />
Es folgt eine lange Passage mit leichtem Gelände (max. 50°) bis im Mittelteil ein ausgeaperter kurzer Felsgürtel wartet. Nach 30 m am Seil und wenigen Cams liegt der ausgeaperte Felsgürtel hinter uns. Auf dem Übersichtsbild ganz oben im Bericht ist diese Passage übrigens wegen dem vielen Schnee kaum auszumachen.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12041" target="_blank" title="">12-P1110998.JPG</a> (Größe: 268,34 KB / Downloads: 720)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> kurze Mixedeinlage<br />
<br />
Nach dieser kurzen Mixedeinlage folgt wieder viel flacheres Gelände. Immer so 50°-55°. Die Route der Herren Drachsler und Gstrein aus dem Jahre 1961 schlängelt sich sehr elegant durch die Schwachstellen der Wand und alles löst sich super auf.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12042" target="_blank" title="">13-P1120012.JPG</a> (Größe: 255,42 KB / Downloads: 729)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12043" target="_blank" title="">14-P1060457.JPG</a> (Größe: 145,3 KB / Downloads: 717)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12044" target="_blank" title="">15-P1120018.JPG</a> (Größe: 195,21 KB / Downloads: 734)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Mit zunehmender Höhe wird der Schnee tiefer und die Sorge um die Lawinengefahr größer. Schließlich brechen wir wie schon erwähnt 100 Hm unterm Gipfel die Sache ab und machen uns Gedanken über den Rückzug.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12045" target="_blank" title="">16-P1060462.JPG</a> (Größe: 177,35 KB / Downloads: 833)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> am Umkehrpunkt<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Abfahrt: Les Courtes – Kombination „Cordier-Route“ und “Gabarrou 2 Couloir”</span></span><br />
<br />
Im folgenden Bild habe ich mal noch den Umkehrpunkt bzw. den Beginn unserer Abfahrtsroute mit Kreuz eingezeichnet. Zunächst eine Seillänge durch Felsgelände abgeseilt. Dann rauf die Bretter…<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12046" target="_blank" title="">17-les-courtes-line2.jpg</a> (Größe: 68,43 KB / Downloads: 1117)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Les Courtes – Kombination „Cordier-Route“ und “Gabarrou 2 Couloir” Quelle: <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="https://lucapandolfi.com/2013/05/09/les-courtes-ne-gabarrou-cordier-05-05-2013/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">lucapandolfi.com</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12047" target="_blank" title="">18-P1120029.JPG</a> (Größe: 236,32 KB / Downloads: 791)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12049" target="_blank" title="">20-P1120038.JPG</a> (Größe: 157,88 KB / Downloads: 718)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im “Gabarrou 2 Couloir”<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12050" target="_blank" title="">21-P1120054.JPG</a> (Größe: 227,72 KB / Downloads: 791)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im “Gabarrou 2 Couloir”<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12051" target="_blank" title="">22-P1060479.JPG</a> (Größe: 214,3 KB / Downloads: 724)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Einfahrt in die „Cordier-Route“<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12052" target="_blank" title="">23-P1120055.JPG</a> (Größe: 246,71 KB / Downloads: 706)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Einfahrt in die „Cordier-Route“<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12053" target="_blank" title="">24-P1120059.JPG</a> (Größe: 224,85 KB / Downloads: 826)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im untersten Teil der „Cordier-Route“ kurz vor der Ausfahrt<br />
<br />
Über den Argentieregletscher geht es zurück nach Argentiere. Einen traurigen Anblick bietet derzeit die ausgeaperte und recht eisfreie Droites Nordwand.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12055" target="_blank" title="">26-P1120070.JPG</a> (Größe: 363,29 KB / Downloads: 734)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> der traurige Anblick der recht ausgeaperten und eisfreien Droites Nordwand!!!<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12054" target="_blank" title="">25-P1120062.JPG</a> (Größe: 168,34 KB / Downloads: 744)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> über die Weiten des Argentieregletscher dem Nebel entgegen.<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12056" target="_blank" title="">27-P1120081.JPG</a> (Größe: 107 KB / Downloads: 746)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> wenig später: White Out bei der Abfahrt über den Argentieregletscher<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kletterführer / Topos:</span><br />
Snow, Ice and Mixed – Volume 1<br />
Auflage 2005<br />
JMEditions<br />
Francois Damilano<br />
<br />
AV-Führer Mont-Blanc-Gruppe (nur Schweizerführe)<br />
10. Auflage 2005<br />
Bergverlag Rother, München<br />
Hartmut Eberlein<br />
<br />
Im steilen Eis<br />
80 Eiswände in den Alpen<br />
Neuausgabe 1980<br />
Erich Vanis<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">IGN-Karten: </span><br />
1:25000:	3630 OT, Chamonix Massif du Mont Blanc<br />
<br />
<br />
Viele Grüße<br />
Jürgen und Tobias]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Walkerpfeiler - Grandes Jorasses Nordwand (VI+ / VI- A1 / 1200 mH)    11.07.15]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=950</link>
			<pubDate>Tue, 14 Jul 2015 20:11:16 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=7">Tobias</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=950</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Kein Zweifel mehr: Der Walkerpfeiler ist auch heute noch das begehrteste Ziel für alle Bergsteiger unter den Extremkletterern. … . Hier ist ein wahrer Pfeiler aus Urgestein, der als kolossale Säule auf breiter Basis aus den Eisdecken des Leschauxgletschers bricht, um in eindeutig gerader Linie, nach oben immer schlanker werdend, zum höchsten Punkt der schwarzen Riesenmauer aufzusteigen. Welch ein Bild!“<br />
<br />
„Wie sonst keiner in den Alpen wirkt der gewaltige Pfeiler bestürzend und begeistern hoch, mächtig, drohend – unmittelbar über seinen Rücken drängt eine klare Führe ohne Umwege zur Gipfelwächte. Es ist die große, die klassische Granit-Eis-Führe…“</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aus: Walter Pause - im extremen Fels. </span><br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„unvergleichbare Einsamkeit, düsteres, jede Form von Leben abweisendes Gelände aus Fels und Eis, das einen erschüttert. Lediglich unser Handlungsdrang und das Feuer unserer Jugend sind stärker als das Abschreckende einer solch öden und von der Sonne fast gänzlich unberührten  Gegend“</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aus: Riccardo Cassin – Erster am Seil. </span><br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Ich spreche aus Erfahrung, wenn ich behaupte, daß die Bezwingung der Nordwand der Grandes Jorasses über den Nordpfeiler der Pointe Walker die Erfüllung eines der schönsten Bergsteigerträume ist. Aber wenn das Erlebnis dem Traum ebenbürtig sein soll, so muss der Bergsteiger auch hier anspruchsvoll bleiben gegen sich selbst!“</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aus: Gaston Rébuffat. 100 Idealtouren im Montblanc-Massiv</span><br />
<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11530" target="_blank" title="">01-P1050404.JPG</a> (Größe: 304,55 KB / Downloads: 7578)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> das Ziel unserer Träume<br />
<br />
Grandes Jorasses – Nordwand „Walkerpfeiler“!!!<br />
Der Nimbus und Ruhm dieser Tour ist wohl nicht zu überbieten und reicht weit über die Grenzen der Alpen hinaus. Ein Grandes Courses der absoluten Extraklasse, ein Highlight im Tourenbuch und zudem einer der ganz großen Pausepunkte. Zusammen mit Jürgen, Florian und Paul starte ich in das Abenteuer Walkerpfeiler und es ging an einem Tag ohne Biwak bis zum Boccalattebiwak auf der italienischen Südseite des Berges. Ein großer Traum sollte mit dieser Begehung des Walkerpfeilers in Erfüllung gehen…<br />
<br />
Schon seit 2-3 Jahren haben wir auf die Gunst der Stunde und halbwegs annehmbare Sommerverhältnisse gewartet. Nun Mitte Juli 2015 nach fast 2 wöchiger Hitzeperiode fanden wir nicht nur halbwegs annehmbare Verhältnisse, sondern sogar ideale Verhältnisse ohne Vereisung vor und das bei megastabilem Hochdruckwetter. Vom Ende des Wandsockels bis zur Gipfelwächte konnten wir alles in Kletterschuhen klettern! Der Haken an solchen Verhältnissen ist fast gezwungener Maßen der Steinschlag. Denn den Walkerpfeiler ohne Vereisung wird es nur bei heißen Temperaturen geben und dann wird sich an diesem Berg auch immer Steinschlag lösen. Mal mehr, mal weniger und ganz unabhängig vom ausgelösten Steinschlag vorauskletternder Seilschaften, den es auch immer geben wird. Bei uns lag der Steinschlag noch im „erträglichen“ Rahmen war aber definitiv auch auf dem Pfeiler vorhanden. In den Rinnen und Flanken rechts und links des Pfeilers krachte und schepperte es eh den ganzen Tag über recht häufig. Als im Vorfeld erste positive Signale von der Leschauxhütte über möglicherweise gute Verhältnisse zu vernehmen waren, gab es kein Halten mehr und alle Hebel wurden in Bewegung gesetzt um den Traum zu verwirklichen. Doch die Gunst der Stunde am Walkerpfeiler galt es mit vielen anderen zu Teilen. Am Tag vor uns sind gar 9 Seilschaften (!) eingestiegen, bei uns waren es insgesamt 5 Seilschaften. In Kombination mit langsameren und/oder biwakierenden Seilschaften von den Vortagen ergaben sich ganz beträchtliche Wartezeiten und des Öfteren war Stau. So ergab sich am Ende des Tages 16 h Kletterzeit. Gegen 20:00 Uhr standen wir aber überglücklich auf dem Gipfel der Point Walker (4208m), dem höchsten Punkt der Grandes Jorasses.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11531" target="_blank" title="">02-P1050344.JPG</a> (Größe: 384,25 KB / Downloads: 2661)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die Grandes Jorasses (4208m) von Montenvers aus<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11532" target="_blank" title="">03-P1050345.JPG</a> (Größe: 262,27 KB / Downloads: 3080)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Nahaufnahme des obersten Walkerpfeilers<br />
<br />
Noch ein Wort zu Florian und Paul. Die beiden waren schon seit zwei Wochen beim Bergführerlehrgang in Chamonix. Am Freitag standen noch letzte Ausbildungstouren auf dem Programm (Lachenal Überschreitung + Cosmiquegrat) und sie mussten zwingend an der Abschlussbesprechung am Freitagabend teilnehmen. So verpassten sie die letzte Bahn nach Montenvers. Ein Verzicht bei diesen Verhältnissen und dem perfekten Wetter stand aber schlichtweg nicht zur Debatte und so marschierten die beiden zu Fuß am Abend und in der Nacht von Chamonix (1064m) nach Montenvers (1906m) und weiter über das Mer de Glace und den Leschauxgletscher an den Fuß der Leschauxhütte! Jürgen und ich übernachteten auf der Leschauxhütte (2431m) und so trafen wir die beiden, wie vereinbart, um 01:30 Uhr mitten in der Nacht auf dem Leschauxgletscher und die Unternehmung Walkerpfeiler konnte beginnen. Somit war dies bei den beiden der Walkerpfeiler zu Fuß von Chamonix bis zum Boccalattebiwak, wohlgemerkt an einem Stück!!!<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11533" target="_blank" title="">04-P1050372.JPG</a> (Größe: 431,41 KB / Downloads: 1800)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im Zustieg zur Leschauxhütte (2431m)<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11534" target="_blank" title="">05-P1050393.JPG</a> (Größe: 452,35 KB / Downloads: 1720)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im Zustieg zur Leschauxhütte (2431m)<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11535" target="_blank" title="">06-P1050397.JPG</a> (Größe: 286,07 KB / Downloads: 1676)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Leschauxhütte (2431m)<br />
<br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tourenbericht:</span></span><br />
<br />
Der Zustieg von der Leschauxhütte bis zum Wandfuß gestaltete sich recht gutmütig, da Spuren vorhanden waren und wir am Morgen nicht die erste Seilschaft waren. Vom tiefsten Punkt des Walkerpfeilers ging es zunächst rechts noch gut 80 Hm über Eis und eine steile, verworrene Spaltenzone nach oben. Es gilt nun an einfachster Stelle vom Eis nach links auf den eigentlichen Sporn des Wandsockels zu kommen. Wir beginnen mit der Kletterei, es ist ca. 04:00 Uhr und noch stockdunkle Nacht. Die Seilschaften haben hier teils unterschiedliche Wege eingeschlagen und es gibt prinzipiell auch mehrere Möglichkeiten. Am einfachsten dürfte ein von rechts nach links ziehende kurze Rampe sein. Der nun folgende Wandsockel kann so ziemlich überall geklettert werden. Überall ca. III+(Stellen IV-) und überall ziemlicher Bruch. Wir klettern hier natürlich noch mit Bergschuhen.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11536" target="_blank" title="">07-P1050431.JPG</a> (Größe: 247,88 KB / Downloads: 1626)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Kletterei am Wandsockel<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11537" target="_blank" title="">08-P1050436.JPG</a> (Größe: 163,7 KB / Downloads: 1635)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Kletterei am Wandsockel<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11615" target="_blank" title="">09a-DSC01947be.jpg</a> (Größe: 153,45 KB / Downloads: 1707)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Kletterei am Wandsockel<br />
<br />
Drei Seillängen unterhalb der Rébuffat-Verschneidung geht die eigentliche Kletterei los. Das Schuhwerk wird auf Kletterschuhe gewechselt und die ganze Felsausrüstung angelegt. In drei Seillängen (IV-V) geht es nun bis zum Beginn der ersten schweren Seillänge, der berühmten Rébuffat-Verschneidung (VI- A1). Wobei man eigentlich nicht mehr die gesamte Rébuffat-verschneidung klettert sondern nach einigen Metern nach rechts in die Allain-Verschneidung wechselt. Wie auch immer jedenfalls ist hier gleichmal Stau angesagt. Es ist 06:30 Uhr. 2 Seilschaften stehen schon auf dem leidlichen Sitz-Biwakplatz am Fuße der Verschneidung und 1 Seilschaft ist vogelwild am Werken. Es wird mit 5m langen Seilschwänzen gearbeitet und ein nachgezogener Rucksack bombt plötzlich waagrecht durch die Luft und knallt lautstark gegen die Verschneidungswand. Eine der Seilschaften davon hat hier biwakiert und kommt erst jetzt in die Gänge, wenn schon fünf Seilschaften von unten kommend anrücken. Mein Gott, das kann ja noch heiter werden hier…<br />
Nun gut, Jürgen schaut sich das chaotische Treiben nicht lange an, packt sein Kletterkönnen aus, und quert einfach ganz unten am Fuße der Rébuffat -Verschneidung schon nach rechts und setzt somit zum Überholmanöver von 3 Seilschaften auf einmal an. Beim Gedanke an meinen Nachstieg dieses zunächst  plattig erscheinenden Querganges und die wenigen Sicherungspunkte wird mir eher Mau in der Magengegend. Alles löst sich aber super auf und das Ganze war nicht schwerer wie VI. Ich frage mich nun eher warum dass nicht immer so gemacht wird, anstatt hier technisch aufwendig in der Rébuffat -Verschneidung herum zu Werken?<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> am Fuße der Rébuffat-Verschneidung – Jürgen setzt zum Überhohlmanöver an<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> der Tag erwacht über dem Leschauxbecken<br />
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In den nun folgenden 2-3 „leichteren“ Längen bis an den Beginn der 75m Verschneidung galt es einen kurzen, ca. 2m breite, Eisstreifen zu queren. Mit Kletterschuhen an den Füßen erfolgte das A0 an einer Eischraube. Auf diesen Längen zeigte sich aber vor allem, dass die anderen Seilschaften im leichteren Gelände auch ein ordentliches Tempo draufhatten und sofort zum Gegenüberhohlmanöver ansetzten und so teilweise 3 Seilschaften parallel, gleichzeitig und irgendwie chaotisch in einander herumkletterten. Ist ja auch klar, denn wer in den Walkerpfeiler einsteigt sollte sich seiner Sache schon sehr sicher sein und mindestens in den „leichten“ Seillängen ein sehr schnelles Tempo an den Tag legen können. Bis zum Beginn der 75m Verschneidung hatte sich die Reihenfolge aber etwas eingependelt und in der Folge lief alles in etwas geregelteren Bahnen. Auch wenn sich das Ganze nach Streit und Stress anhört, muss ich sagen, war es mit den ausschließlich französischsprachigen anderen Seilschaften ein angenehmes, gemeinsames miteinander und nicht ein gegeneinander.<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> in den leichteren Längen zwischen Rébuffat- und 75m Verschneidung<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> noch liegt ein verdammt weiter Weg vor uns<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Querung an den Beginn der 75m Verschneidung<br />
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Die nun folgenden berühmte 75m Verschneidung, war viel steiler wie wir es von Bildern her erwartet hätten. Folglich ist die ganze Verschneidung und speziell die erste Seillänge davon ganz schön kraftraubend und es muss ordentlich zugepackt werden (V A1). Insbesondere in diesen steilen Seillängen ist der Rucksack deutlich zu spüren. Die Biwakmöglichkeiten am Fuße der 75m Verschneidung erschienen mir so am vorbeiklettern eher mager und sie sind vor allem völlig ungeschützt, vor Steinschlag!<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> am Fuß der 75m Verschneidung<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die 75m Verschneidung in voller Pracht<br />
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In 2-3 leichteren aber teils auch recht brüchigen Seillängen erreicht man die 10 m Abseilstelle. Um den Abseilstand zu erreichen quert man aus einer Verschneidung recht plattig nach rechts. Ein Fixseil kann diese plattige Querung erleichtern. Um Zeit zu sparen, empfiehlt es sich, hier gleich gegenseitig abzulassen und nicht lange Stand am Abseilpunkt zu machen. <br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Jürgen auf dem Weg zur 10m Abseilstelle<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Quergang mit Fixseil zur 10m Abseilstelle<br />
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Nach dem Abseilen/Ablassen folgt ein weiterer plattiger Quergang nach rechts mit weiteren Fixseilen. Nach dem Quergang folgt eine kurze aber knackige Rampfstelle an einer Verengung.<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Jürgen am plattigen Quergang nach der Abseilstelle<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11549" target="_blank" title="">20-P1040512.JPG</a> (Größe: 352,93 KB / Downloads: 2260)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Rückblick auf die Abseilstelle / Paul am Seil hängend / im Hintergrund die Petites Jorasses und die Aiguille de Leschaux<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Florian kurz nach der knackigen Rampfstelle<br />
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Es folgen die „Grauen Platten“ unterhalb des Grauen Turms und somit anhaltend schweres V A0 Gelände. Die „Grauen Platten“ sind echt sehr kompakt, steil und nicht ganz ohne zu klettern. Hier dürfte der Unterschied zwischen Kletterschuhen und Bergschuhen extrem sein. 4 Seillängen gilt es in den „Grauen Platten“ zu klettern bevor man auf einer steilen Rampe unter dem Grauen Turm hindurchklettert.<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> in den „Grauen Platten“<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> in den „Grauen Platten“<br />
<br />
Auf der Rampe darf man sich keinesfalls zu weit nach rechts in scheinbar einfacheres Gelände (Richtung Colton MacIntyre) verleiten lassen. Über 1-2 steile, knackige aber wunderschöne Seillängen (V+/ A1) geht es von der Rampe nach links auf den eigentlichen Pfeiler. Guter Biwakplatz am Fuße dieser Seillänge. Vor dieser schwereren Seillänge gab es mal wieder Stau.<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> mal wieder Stau am Walkerpfeiler / im Hintergrund die Aiguilles von Chamonix<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11554" target="_blank" title="">25-P1040519.JPG</a> (Größe: 231,47 KB / Downloads: 1718)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> zwei kurze steile Seillängen leiten wieder auf den eigentlichen Pfeiler<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> zwei kurze steile Seillängen leiten wieder auf den eigentlichen Pfeiler<br />
<br />
Auf dem Pfeilerrücken angekommen folgen zur Abwechslung mal ein paar wirklich deutlich einfachere Seillängen und man kommt etwas vom Fleck. Ca. 7-8 Seillängen im III-IV Grat unterbrochen von einer V er Stellen bringen einen zum „dreieckigen Firnfeld“/“névé triangular“ und somit an den Fuß des berüchtigten „Roten Kamin“. In diesen Seillängen können wir zum Glück nochmal eine Seilschaft aus Grenoble überholen und somit etwas Zeit gut machen. Zum richtig Gas geben fehlt aber auch bei uns inzwischen etwas der Dampf und es ist noch immer verdammt weit bis zum Gipfel. Es ist inzwischen schon ca. 15:30 Uhr, wir sind über 11h am Klettern, man hat dort ca. 900 Hm Walkerpfeiler hinter sich und man ist auf knapp 4000m.<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11556" target="_blank" title="">27-P1050527.JPG</a> (Größe: 320,98 KB / Downloads: 1597)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> leichtere Seillängen am Pfeilerrücken unterhalb des „Dreieckigen Firnfeld“<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11557" target="_blank" title="">28-P1050531.JPG</a> (Größe: 370,96 KB / Downloads: 1743)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> das „Dreieckige Firnfeld“ und der „Rote Kamin“ in Sicht<br />
<br />
Das sich etwas in den Weg stellende „Dreieckige Firnfeld“ umgehen wir im Fels links. Hier gilt es zwar eine kurze knackige Kletterstelle (V+) an einer Art Wulst zu überwinden, aber somit sparen wir uns das zeitaufwendige Anlegen von Bergschuhen und Steigeisen. Manche Seilschaften haben dies aber dennoch gemacht. Nun ist der Blick in den berühmt berüchtigten „Roten Kamin“ (V+) frei und es ist einem gleich klar was einem hier blüht. Anspruchsvolle, steile Kletterei in teilweise kapitalem, rotem Granitbruch. Hier geht es nochmal echt ans Eingemachte und zu mindestens einer in der Seilschaft sollte noch ordentlich Power und eine gute Vorstiegsmoral an den Tag legen können. Diverse uralte Fixseile wild herumhängend zeugen hier davon das wohl schon der ein oder andere mit der Verzweiflung zu kämpfen hatte und sich gewisse Dramen abgespielt haben. Die Fixseile waren jedenfalls teilweise so stark beschädigt das ich es nicht mit ansehen konnte und habe eines davon abgeschlagen. Wenn einen hier ein Gewitter oder ein Wettersturz erwischt, dann gute Nacht…<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11558" target="_blank" title="">29-P1050534.JPG</a> (Größe: 377,99 KB / Downloads: 1859)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> der berühmt berüchtigte „Rote Kamin“<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11559" target="_blank" title="">30-P1050538.JPG</a> (Größe: 527,02 KB / Downloads: 2993)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> der berühmt berüchtigte „Rote Kamin“<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11560" target="_blank" title="">31-P1050546.JPG</a> (Größe: 270,54 KB / Downloads: 1743)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> am Ende des „Roten Kamin“ geht es unterhalb des „Roten Turm“ nach rechts hinaus.<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Florian und Paul am Ende des „Roten Kamin“ / Happy diesen anspruchsvollen Teil hinter sich zu haben<br />
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In zwei weiteren knackigen, aber deutlich festeren, V er Seillängen quert man unter dem „Roten Turm“ nach rechts und verlässt somit die schweren Felsseillängen.<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11562" target="_blank" title="">33-P1050549.JPG</a> (Größe: 320,12 KB / Downloads: 1586)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> nach rechts unter dem „Roten Turm“ ins leichtere Gelände<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11563" target="_blank" title="">34-P1040524.JPG</a> (Größe: 136,03 KB / Downloads: 1534)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> nach rechts unter dem „Roten Turm“ ins leichtere Gelände<br />
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Nun liegen zwar die großen Schwierigkeiten hinter einem, aber noch immer sind es fast 200 Hm über klassisches Ausstiegsgelände bis zum Gipfel. 8-9 Seillängen III-IV. Wir haben zu beißen. Flo und Paul völlig übernächtigt vom langen Zustieg von Chamonix aus, Jürgen und ich völlig unakklimatisiert. Der gute Akklimatisierungszustand vom <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.rocksports.de/forum/showthread.php?tid=942" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">Cho Oyu</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --> ist bei mir leider auch schon längst wieder verflogen…<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Ausstiegsgelände nach dem „Roten Turm“<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11565" target="_blank" title="">36-P1040527.JPG</a> (Größe: 352,13 KB / Downloads: 1479)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Ausstiegsgelände nach dem „Roten Turm“<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11566" target="_blank" title="">37-P1050555.JPG</a> (Größe: 218,23 KB / Downloads: 1512)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> gewaltige Tiefblicke auf das Mer de Glace<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11617" target="_blank" title="">38a-DSC01994be.jpg</a> (Größe: 238,91 KB / Downloads: 1212)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick auf die letzten zwei Seillängen am Walkerpfeiler<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11568" target="_blank" title="">39-P1050568.JPG</a> (Größe: 279,64 KB / Downloads: 1369)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Ausstieg aus dem Walkerpfeiler gegen 20.00 Uhr<br />
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Überglücklich, Happy und zutiefst zufrieden steigen wir gegen 20:00 Uhr aus dem Walkerpfeiler aus. Wenig später stehen wir auf der Point Walker (4208m) dem höchsten Punkt der Grandes Jorasses. Was für ein Gefühl, was für ein tolles 4er Team! <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11569" target="_blank" title="">40-P1050574.JPG</a> (Größe: 289,79 KB / Downloads: 1281)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Ausstieg aus dem Walkerpfeiler<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Ausstieg aus dem Walkerpfeiler<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11570" target="_blank" title="">41-P1050576.JPG</a> (Größe: 177,55 KB / Downloads: 1268)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Point Walker (4208m)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11619" target="_blank" title="">42-DSC02013be.jpg</a> (Größe: 171 KB / Downloads: 1246)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Ausstieg aus dem Walkerpfeiler<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11572" target="_blank" title="">43-P1050581.JPG</a> (Größe: 185,16 KB / Downloads: 1357)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Point Walker (4208m)<br />
<br />
Bekanntlich ist die Tour am Gipfel noch lange nicht zu Ende. Ein anspruchsvoller Abstieg wartet. Gegen 20:30 Uhr brechen wir vom Gipfel auf und machen uns an den langen Abstiegsweg über den Normalweg. Abklettern ins Firnbecken unter dem Gipfel, unter dem Grandes Jorasses Serac hindurch, rüber zu den „Rochers Whymper„. Bis jetzt war der Abstieg begleitet von einer wunderschönen Abendstimmung. An den „Rochers Whymper“ holt uns die Nacht aber endgültig ein. Unteranderem aufgrund dessen das sowohl Jürgen wie Florian den Abstieg bereits kannten ging es weiter durch die Nacht zum Boccalattebiwak (2805m). Jürgen hat letzten Spätsommer die <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.walter-hoelzler.de/bericht/grandes-jorasses-nordwand-colton-mc-intyre/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">Colton MacIntyre</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --> geklettert und Flo vor ein paar Jahren den Crozpfeiler (im Rahmen einer <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://moaddsgaude.blogspot.de/2009/11/grand-jorasses-croz-pfeiler-pillier.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">Cappuccino-Runde</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url -->: sprich von Chamonix über den Crozpfeiler nach Italien – Cappuccino trinken – und direkt im Anschluss über den Gran Pilier d´Angle und den Mont Blanc wieder zurück nach Chamonix)<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11573" target="_blank" title="">44-P1050583.JPG</a> (Größe: 212,97 KB / Downloads: 1348)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Abstieg von der Grandes Jorasses<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11574" target="_blank" title="">45-P1050588.JPG</a> (Größe: 279,25 KB / Downloads: 1123)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Abklettern ins Firnbecken unter dem Gipfel entlang des Normalweges<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11575" target="_blank" title="">46-P1050590.JPG</a> (Größe: 269,44 KB / Downloads: 1131)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick auf das Abstiegsgelände<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11576" target="_blank" title="">47-P1050591.JPG</a> (Größe: 116,32 KB / Downloads: 1108)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Abendstimmung am Mont Blanc<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11577" target="_blank" title="">48-P1050593.JPG</a> (Größe: 107,96 KB / Downloads: 1038)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Abendstimmung an der Aiguille du Midi<br />
<br />
Über die „Rochers Whymper„ ein paar Mal Abseilen ins steile Firnbecken unterhalb der Point Croz. Danach rüberqueren zu den „Rocher du Reposoir“. Bevor man den felsigen Teil der „Rocher du Reposoir“ erreicht gilt es den kurzen Gletscherbruch am oberen Ende der „Rocher du Reposoir“ zu überwinden. In unserem Fall abseilend an vorhandenen Abalakovs. Nun die schier endlos langen „Rocher du Reposoir“ hinab kraxeln und gegen Ende einige Male Abseilen. Im Anschluss daran gilt es den ordentlich spaltigen Glacier de Planpincieux hinab zu laufen und das Boccalattebiwak (2805m) zu finden. Nachdem es nun eh schon längst Dunkel war haben wir uns für den weiteren Abstieg viel Zeit gelassen und immer wieder Pausen eingelegt. So erreichen wir mitten in der Nacht gegen 02:30 Uhr und 25 Stunden nach dem Start an der Leschauxhütte das Boccalattebiwak (2805m).<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11578" target="_blank" title="">49-P1050597.JPG</a> (Größe: 134,18 KB / Downloads: 1152)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Abseilen im Gletscherbruch oberhalb der „Rocher du Reposoir“<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11579" target="_blank" title="">50-P1050602.JPG</a> (Größe: 214,16 KB / Downloads: 1170)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Nachts um 02:30 Uhr am Boccalattebiwak (2805m) – vom Walkerpfeiler gezeichnet<br />
<br />
<br />
Dass das Boccalattebiwak (2805m) leider recht versifft ist und die Betten teilweise extrem von Mäusen und anderem Getier verschissen sind, ist zwar traurig, war uns aber in dem Moment völlig Wurst. Das ehemalige Refugio Boccalatte ist inzwischen weder bewirtet noch bewartet und gleicht so einer großen Biwakschachtel in typisch italienischem Zustand.<br />
Am nächsten Morgen ging es zum Deckeltaschen Restefrühstück zügig aus dem versifften Loch heraus in die Sonne und bald weiter hinab ins Val Ferret nach Planpincieux (1580m). Dort galt es den Bus nach Courmayeur und von dort weiter nach Chamonix zu erwischen.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11580" target="_blank" title="">51-P1050612.JPG</a> (Größe: 300,92 KB / Downloads: 1204)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Boccalattebiwak (2805m)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11581" target="_blank" title="">52-P1050617.JPG</a> (Größe: 299,86 KB / Downloads: 1354)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11582" target="_blank" title="">53-P1050621.JPG</a> (Größe: 505,79 KB / Downloads: 1409)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Frühstück nach dem Walkerpfeiler<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11583" target="_blank" title="">54-P1050639.JPG</a> (Größe: 448,75 KB / Downloads: 1338)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Warten auf den Bus im Val Ferret – vom Walkerpfeiler gezeichnet<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11584" target="_blank" title="">55-P1050640.JPG</a> (Größe: 279,32 KB / Downloads: 1573)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick von Planpincieux (1580m) auf die Grandes Jorasses (4208m)<br />
 <br />
Die Pizza in Courmayeur hat nach solch einer Tour natürlich ganz besonders gut geschmeckt und wenig später sitzen wir auch schon im Bus nach Chamonix und eine großartige Unternehmung geht langsam zu Ende. <br />
<br />
Was eine Tour…!<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Grandes Jorasses (4208 m) - Nordwand „Walkerpfeiler“: </span><br />
- Erstbegehung: Ricardo Cassin, Luigi Esposito und Ugo Tizzoni 04.-06.08.1938<br />
- 2.Begehung: Gaston Rébuffat und Ravanel Frendo 1945<br />
- 1. Winterbegehung: Walter Bonatti und Cosimo Zappelli 1963<br />
- 1. Solobegehung: Alessandro Gogna 1968<br />
- Schwierigkeit: VI+ oder VI-/A1, sehr anhaltend V<br />
- Felsqualität: Mehrheitlich eher brüchiger Granit. Grandioser und absolut fester Granit ist nur an ausgewählten Stellen zu finden. Besonders brüchig im Roten Kamin<br />
- Absicherung: Die Absicherung ist für so eine große Wand sehr gut. Viele Normalhaken. Sowohl Stand- wie Zwischenhaken. Sollte mal keine fixe Absicherung vorhanden sein ist dies fast immer problemlos mit Cams und Keilen zu bewerkstelligen.<br />
- Wandhöhe: 1200 mH<br />
- Kletterzeit: laut AV-Führer 1-2 Tage<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">unser zeitlicher Tagesverlauf:</span><br />
01:00 Uhr – Aufstehen Leschauxhütte (2431m)<br />
01:30 Uhr – Abmarsch auf dem Leschauxgletscher<br />
03:30 Uhr – am tiefsten Punkt des Walkerpfeilers<br />
04:00 Uhr – wir betreten vom Eis den Sporn des Wandsockels und die Kletterei geht los<br />
06:00 Uhr – drei Seillängen unterhalb der Rébuffat-Verschneidung/die Kletterei beginnt richtig<br />
06:30 Uhr – Rébuffat-Verschneidung<br />
08:30 Uhr – 75m-Verschneidung<br />
10.00 Uhr – Abseilstelle<br />
12:30 Uhr – Querung unter dem Grauen Turm<br />
16:00 Uhr – Roter Kamin<br />
17:45 Uhr – Querung unter dem Roten Turm<br />
20:00 Uhr – Grandes Jorasses Point Walker (4208m)<br />
21:30 Uhr – Rochers Whymper<br />
23:30 Uhr – Rocher du Reposoir<br />
02:30 Uhr – Boccalattebiwak (2805m)<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Materialempfehlung:</span><br />
- 50 m Doppelseil<br />
- 10 Exen <br />
- 6-8 Bandschlingen<br />
- 1 Satz Cams: 0.3 bis 2 + zwei kleinere wie der 0.3er<br />
- kleines Set Keile<br />
- kleines Hakensortiment<br />
- das sonstige, übliche Stand- und Abseilmaterial<br />
-1 Paar Steigeisen<br />
-1 Eisgerät<br />
-1 Eischraube<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">unser minimalistisches Not-Biwakmaterial für 4 Personen:</span><br />
- 2 halbe Z-Lite´s<br />
- 1 Schlafsack (500g)<br />
- 2 Bivi´s<br />
- 1 Mini Kocher + Gas (kein schwerer Jetboil o.ä.)<br />
-2 Tütensuppen<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kletterführer / Topos:</span><br />
AV-Führer Mont-Blanc-Gruppe<br />
10. Auflage 2005<br />
Bergverlag Rother, München<br />
Hartmut Eberlein<br />
<br />
Mont-Blanc - Die schönsten Touren in Fels, Eis und Schnee<br />
1. Auflage 2013<br />
Delius Klasing<br />
Philippe Batoux<br />
<br />
Grandes Jorasses Face Nord<br />
1. Auflage 2013<br />
JMEditions<br />
Julien Désécures<br />
<br />
Im extremen Fels<br />
2. Auflage 1977<br />
Walter Pause, Jürgen Winkler<br />
<br />
Die 100 Idealtouren im Montblanc-Massiv<br />
Deutsche Ausgabe 1975<br />
Gaston Rébuffat<br />
<br />
Diverse weitere gute und weniger gute Topos und Wandbilder sind im Internet zu finden.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">IGN-Karten: </span><br />
1:25000:	3630 OT, Chamonix Massif du Mont Blanc<br />
<br />
<br />
Viele Grüße<br />
Florian, Paul, Jürgen und Tobias]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Kein Zweifel mehr: Der Walkerpfeiler ist auch heute noch das begehrteste Ziel für alle Bergsteiger unter den Extremkletterern. … . Hier ist ein wahrer Pfeiler aus Urgestein, der als kolossale Säule auf breiter Basis aus den Eisdecken des Leschauxgletschers bricht, um in eindeutig gerader Linie, nach oben immer schlanker werdend, zum höchsten Punkt der schwarzen Riesenmauer aufzusteigen. Welch ein Bild!“<br />
<br />
„Wie sonst keiner in den Alpen wirkt der gewaltige Pfeiler bestürzend und begeistern hoch, mächtig, drohend – unmittelbar über seinen Rücken drängt eine klare Führe ohne Umwege zur Gipfelwächte. Es ist die große, die klassische Granit-Eis-Führe…“</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aus: Walter Pause - im extremen Fels. </span><br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„unvergleichbare Einsamkeit, düsteres, jede Form von Leben abweisendes Gelände aus Fels und Eis, das einen erschüttert. Lediglich unser Handlungsdrang und das Feuer unserer Jugend sind stärker als das Abschreckende einer solch öden und von der Sonne fast gänzlich unberührten  Gegend“</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aus: Riccardo Cassin – Erster am Seil. </span><br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Ich spreche aus Erfahrung, wenn ich behaupte, daß die Bezwingung der Nordwand der Grandes Jorasses über den Nordpfeiler der Pointe Walker die Erfüllung eines der schönsten Bergsteigerträume ist. Aber wenn das Erlebnis dem Traum ebenbürtig sein soll, so muss der Bergsteiger auch hier anspruchsvoll bleiben gegen sich selbst!“</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aus: Gaston Rébuffat. 100 Idealtouren im Montblanc-Massiv</span><br />
<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11530" target="_blank" title="">01-P1050404.JPG</a> (Größe: 304,55 KB / Downloads: 7578)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> das Ziel unserer Träume<br />
<br />
Grandes Jorasses – Nordwand „Walkerpfeiler“!!!<br />
Der Nimbus und Ruhm dieser Tour ist wohl nicht zu überbieten und reicht weit über die Grenzen der Alpen hinaus. Ein Grandes Courses der absoluten Extraklasse, ein Highlight im Tourenbuch und zudem einer der ganz großen Pausepunkte. Zusammen mit Jürgen, Florian und Paul starte ich in das Abenteuer Walkerpfeiler und es ging an einem Tag ohne Biwak bis zum Boccalattebiwak auf der italienischen Südseite des Berges. Ein großer Traum sollte mit dieser Begehung des Walkerpfeilers in Erfüllung gehen…<br />
<br />
Schon seit 2-3 Jahren haben wir auf die Gunst der Stunde und halbwegs annehmbare Sommerverhältnisse gewartet. Nun Mitte Juli 2015 nach fast 2 wöchiger Hitzeperiode fanden wir nicht nur halbwegs annehmbare Verhältnisse, sondern sogar ideale Verhältnisse ohne Vereisung vor und das bei megastabilem Hochdruckwetter. Vom Ende des Wandsockels bis zur Gipfelwächte konnten wir alles in Kletterschuhen klettern! Der Haken an solchen Verhältnissen ist fast gezwungener Maßen der Steinschlag. Denn den Walkerpfeiler ohne Vereisung wird es nur bei heißen Temperaturen geben und dann wird sich an diesem Berg auch immer Steinschlag lösen. Mal mehr, mal weniger und ganz unabhängig vom ausgelösten Steinschlag vorauskletternder Seilschaften, den es auch immer geben wird. Bei uns lag der Steinschlag noch im „erträglichen“ Rahmen war aber definitiv auch auf dem Pfeiler vorhanden. In den Rinnen und Flanken rechts und links des Pfeilers krachte und schepperte es eh den ganzen Tag über recht häufig. Als im Vorfeld erste positive Signale von der Leschauxhütte über möglicherweise gute Verhältnisse zu vernehmen waren, gab es kein Halten mehr und alle Hebel wurden in Bewegung gesetzt um den Traum zu verwirklichen. Doch die Gunst der Stunde am Walkerpfeiler galt es mit vielen anderen zu Teilen. Am Tag vor uns sind gar 9 Seilschaften (!) eingestiegen, bei uns waren es insgesamt 5 Seilschaften. In Kombination mit langsameren und/oder biwakierenden Seilschaften von den Vortagen ergaben sich ganz beträchtliche Wartezeiten und des Öfteren war Stau. So ergab sich am Ende des Tages 16 h Kletterzeit. Gegen 20:00 Uhr standen wir aber überglücklich auf dem Gipfel der Point Walker (4208m), dem höchsten Punkt der Grandes Jorasses.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11531" target="_blank" title="">02-P1050344.JPG</a> (Größe: 384,25 KB / Downloads: 2661)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die Grandes Jorasses (4208m) von Montenvers aus<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11532" target="_blank" title="">03-P1050345.JPG</a> (Größe: 262,27 KB / Downloads: 3080)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Nahaufnahme des obersten Walkerpfeilers<br />
<br />
Noch ein Wort zu Florian und Paul. Die beiden waren schon seit zwei Wochen beim Bergführerlehrgang in Chamonix. Am Freitag standen noch letzte Ausbildungstouren auf dem Programm (Lachenal Überschreitung + Cosmiquegrat) und sie mussten zwingend an der Abschlussbesprechung am Freitagabend teilnehmen. So verpassten sie die letzte Bahn nach Montenvers. Ein Verzicht bei diesen Verhältnissen und dem perfekten Wetter stand aber schlichtweg nicht zur Debatte und so marschierten die beiden zu Fuß am Abend und in der Nacht von Chamonix (1064m) nach Montenvers (1906m) und weiter über das Mer de Glace und den Leschauxgletscher an den Fuß der Leschauxhütte! Jürgen und ich übernachteten auf der Leschauxhütte (2431m) und so trafen wir die beiden, wie vereinbart, um 01:30 Uhr mitten in der Nacht auf dem Leschauxgletscher und die Unternehmung Walkerpfeiler konnte beginnen. Somit war dies bei den beiden der Walkerpfeiler zu Fuß von Chamonix bis zum Boccalattebiwak, wohlgemerkt an einem Stück!!!<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11533" target="_blank" title="">04-P1050372.JPG</a> (Größe: 431,41 KB / Downloads: 1800)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im Zustieg zur Leschauxhütte (2431m)<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11534" target="_blank" title="">05-P1050393.JPG</a> (Größe: 452,35 KB / Downloads: 1720)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im Zustieg zur Leschauxhütte (2431m)<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11535" target="_blank" title="">06-P1050397.JPG</a> (Größe: 286,07 KB / Downloads: 1676)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Leschauxhütte (2431m)<br />
<br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tourenbericht:</span></span><br />
<br />
Der Zustieg von der Leschauxhütte bis zum Wandfuß gestaltete sich recht gutmütig, da Spuren vorhanden waren und wir am Morgen nicht die erste Seilschaft waren. Vom tiefsten Punkt des Walkerpfeilers ging es zunächst rechts noch gut 80 Hm über Eis und eine steile, verworrene Spaltenzone nach oben. Es gilt nun an einfachster Stelle vom Eis nach links auf den eigentlichen Sporn des Wandsockels zu kommen. Wir beginnen mit der Kletterei, es ist ca. 04:00 Uhr und noch stockdunkle Nacht. Die Seilschaften haben hier teils unterschiedliche Wege eingeschlagen und es gibt prinzipiell auch mehrere Möglichkeiten. Am einfachsten dürfte ein von rechts nach links ziehende kurze Rampe sein. Der nun folgende Wandsockel kann so ziemlich überall geklettert werden. Überall ca. III+(Stellen IV-) und überall ziemlicher Bruch. Wir klettern hier natürlich noch mit Bergschuhen.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11536" target="_blank" title="">07-P1050431.JPG</a> (Größe: 247,88 KB / Downloads: 1626)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Kletterei am Wandsockel<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11537" target="_blank" title="">08-P1050436.JPG</a> (Größe: 163,7 KB / Downloads: 1635)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Kletterei am Wandsockel<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11615" target="_blank" title="">09a-DSC01947be.jpg</a> (Größe: 153,45 KB / Downloads: 1707)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Kletterei am Wandsockel<br />
<br />
Drei Seillängen unterhalb der Rébuffat-Verschneidung geht die eigentliche Kletterei los. Das Schuhwerk wird auf Kletterschuhe gewechselt und die ganze Felsausrüstung angelegt. In drei Seillängen (IV-V) geht es nun bis zum Beginn der ersten schweren Seillänge, der berühmten Rébuffat-Verschneidung (VI- A1). Wobei man eigentlich nicht mehr die gesamte Rébuffat-verschneidung klettert sondern nach einigen Metern nach rechts in die Allain-Verschneidung wechselt. Wie auch immer jedenfalls ist hier gleichmal Stau angesagt. Es ist 06:30 Uhr. 2 Seilschaften stehen schon auf dem leidlichen Sitz-Biwakplatz am Fuße der Verschneidung und 1 Seilschaft ist vogelwild am Werken. Es wird mit 5m langen Seilschwänzen gearbeitet und ein nachgezogener Rucksack bombt plötzlich waagrecht durch die Luft und knallt lautstark gegen die Verschneidungswand. Eine der Seilschaften davon hat hier biwakiert und kommt erst jetzt in die Gänge, wenn schon fünf Seilschaften von unten kommend anrücken. Mein Gott, das kann ja noch heiter werden hier…<br />
Nun gut, Jürgen schaut sich das chaotische Treiben nicht lange an, packt sein Kletterkönnen aus, und quert einfach ganz unten am Fuße der Rébuffat -Verschneidung schon nach rechts und setzt somit zum Überholmanöver von 3 Seilschaften auf einmal an. Beim Gedanke an meinen Nachstieg dieses zunächst  plattig erscheinenden Querganges und die wenigen Sicherungspunkte wird mir eher Mau in der Magengegend. Alles löst sich aber super auf und das Ganze war nicht schwerer wie VI. Ich frage mich nun eher warum dass nicht immer so gemacht wird, anstatt hier technisch aufwendig in der Rébuffat -Verschneidung herum zu Werken?<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11538" target="_blank" title="">09-P1050442.JPG</a> (Größe: 235,84 KB / Downloads: 3783)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> am Fuße der Rébuffat-Verschneidung – Jürgen setzt zum Überhohlmanöver an<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11539" target="_blank" title="">10-P1050446.JPG</a> (Größe: 150,08 KB / Downloads: 1959)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> der Tag erwacht über dem Leschauxbecken<br />
<br />
In den nun folgenden 2-3 „leichteren“ Längen bis an den Beginn der 75m Verschneidung galt es einen kurzen, ca. 2m breite, Eisstreifen zu queren. Mit Kletterschuhen an den Füßen erfolgte das A0 an einer Eischraube. Auf diesen Längen zeigte sich aber vor allem, dass die anderen Seilschaften im leichteren Gelände auch ein ordentliches Tempo draufhatten und sofort zum Gegenüberhohlmanöver ansetzten und so teilweise 3 Seilschaften parallel, gleichzeitig und irgendwie chaotisch in einander herumkletterten. Ist ja auch klar, denn wer in den Walkerpfeiler einsteigt sollte sich seiner Sache schon sehr sicher sein und mindestens in den „leichten“ Seillängen ein sehr schnelles Tempo an den Tag legen können. Bis zum Beginn der 75m Verschneidung hatte sich die Reihenfolge aber etwas eingependelt und in der Folge lief alles in etwas geregelteren Bahnen. Auch wenn sich das Ganze nach Streit und Stress anhört, muss ich sagen, war es mit den ausschließlich französischsprachigen anderen Seilschaften ein angenehmes, gemeinsames miteinander und nicht ein gegeneinander.<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> in den leichteren Längen zwischen Rébuffat- und 75m Verschneidung<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11541" target="_blank" title="">12-P1050450.JPG</a> (Größe: 346,4 KB / Downloads: 1680)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> noch liegt ein verdammt weiter Weg vor uns<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11542" target="_blank" title="">13-P1040507.JPG</a> (Größe: 251,5 KB / Downloads: 1790)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Querung an den Beginn der 75m Verschneidung<br />
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Die nun folgenden berühmte 75m Verschneidung, war viel steiler wie wir es von Bildern her erwartet hätten. Folglich ist die ganze Verschneidung und speziell die erste Seillänge davon ganz schön kraftraubend und es muss ordentlich zugepackt werden (V A1). Insbesondere in diesen steilen Seillängen ist der Rucksack deutlich zu spüren. Die Biwakmöglichkeiten am Fuße der 75m Verschneidung erschienen mir so am vorbeiklettern eher mager und sie sind vor allem völlig ungeschützt, vor Steinschlag!<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11543" target="_blank" title="">14-P1050454.JPG</a> (Größe: 337,1 KB / Downloads: 2029)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> am Fuß der 75m Verschneidung<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11544" target="_blank" title="">15-P1050475.JPG</a> (Größe: 424,47 KB / Downloads: 2009)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die 75m Verschneidung in voller Pracht<br />
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In 2-3 leichteren aber teils auch recht brüchigen Seillängen erreicht man die 10 m Abseilstelle. Um den Abseilstand zu erreichen quert man aus einer Verschneidung recht plattig nach rechts. Ein Fixseil kann diese plattige Querung erleichtern. Um Zeit zu sparen, empfiehlt es sich, hier gleich gegenseitig abzulassen und nicht lange Stand am Abseilpunkt zu machen. <br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Jürgen auf dem Weg zur 10m Abseilstelle<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11547" target="_blank" title="">18-P1050489.JPG</a> (Größe: 474,06 KB / Downloads: 2652)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Quergang mit Fixseil zur 10m Abseilstelle<br />
<br />
Nach dem Abseilen/Ablassen folgt ein weiterer plattiger Quergang nach rechts mit weiteren Fixseilen. Nach dem Quergang folgt eine kurze aber knackige Rampfstelle an einer Verengung.<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11548" target="_blank" title="">19-P1050490.JPG</a> (Größe: 541,84 KB / Downloads: 3856)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Jürgen am plattigen Quergang nach der Abseilstelle<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11549" target="_blank" title="">20-P1040512.JPG</a> (Größe: 352,93 KB / Downloads: 2260)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Rückblick auf die Abseilstelle / Paul am Seil hängend / im Hintergrund die Petites Jorasses und die Aiguille de Leschaux<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11550" target="_blank" title="">21-P1050496.JPG</a> (Größe: 340,28 KB / Downloads: 1804)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Florian kurz nach der knackigen Rampfstelle<br />
<br />
Es folgen die „Grauen Platten“ unterhalb des Grauen Turms und somit anhaltend schweres V A0 Gelände. Die „Grauen Platten“ sind echt sehr kompakt, steil und nicht ganz ohne zu klettern. Hier dürfte der Unterschied zwischen Kletterschuhen und Bergschuhen extrem sein. 4 Seillängen gilt es in den „Grauen Platten“ zu klettern bevor man auf einer steilen Rampe unter dem Grauen Turm hindurchklettert.<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11551" target="_blank" title="">22-P1040515.JPG</a> (Größe: 401,1 KB / Downloads: 2319)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> in den „Grauen Platten“<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11552" target="_blank" title="">23-P1050505.JPG</a> (Größe: 355,42 KB / Downloads: 1763)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> in den „Grauen Platten“<br />
<br />
Auf der Rampe darf man sich keinesfalls zu weit nach rechts in scheinbar einfacheres Gelände (Richtung Colton MacIntyre) verleiten lassen. Über 1-2 steile, knackige aber wunderschöne Seillängen (V+/ A1) geht es von der Rampe nach links auf den eigentlichen Pfeiler. Guter Biwakplatz am Fuße dieser Seillänge. Vor dieser schwereren Seillänge gab es mal wieder Stau.<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11553" target="_blank" title="">24-P1040521.JPG</a> (Größe: 246,1 KB / Downloads: 1634)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> mal wieder Stau am Walkerpfeiler / im Hintergrund die Aiguilles von Chamonix<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11554" target="_blank" title="">25-P1040519.JPG</a> (Größe: 231,47 KB / Downloads: 1718)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> zwei kurze steile Seillängen leiten wieder auf den eigentlichen Pfeiler<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11555" target="_blank" title="">26-P1050519.JPG</a> (Größe: 368,19 KB / Downloads: 2038)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> zwei kurze steile Seillängen leiten wieder auf den eigentlichen Pfeiler<br />
<br />
Auf dem Pfeilerrücken angekommen folgen zur Abwechslung mal ein paar wirklich deutlich einfachere Seillängen und man kommt etwas vom Fleck. Ca. 7-8 Seillängen im III-IV Grat unterbrochen von einer V er Stellen bringen einen zum „dreieckigen Firnfeld“/“névé triangular“ und somit an den Fuß des berüchtigten „Roten Kamin“. In diesen Seillängen können wir zum Glück nochmal eine Seilschaft aus Grenoble überholen und somit etwas Zeit gut machen. Zum richtig Gas geben fehlt aber auch bei uns inzwischen etwas der Dampf und es ist noch immer verdammt weit bis zum Gipfel. Es ist inzwischen schon ca. 15:30 Uhr, wir sind über 11h am Klettern, man hat dort ca. 900 Hm Walkerpfeiler hinter sich und man ist auf knapp 4000m.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11556" target="_blank" title="">27-P1050527.JPG</a> (Größe: 320,98 KB / Downloads: 1597)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> leichtere Seillängen am Pfeilerrücken unterhalb des „Dreieckigen Firnfeld“<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11557" target="_blank" title="">28-P1050531.JPG</a> (Größe: 370,96 KB / Downloads: 1743)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> das „Dreieckige Firnfeld“ und der „Rote Kamin“ in Sicht<br />
<br />
Das sich etwas in den Weg stellende „Dreieckige Firnfeld“ umgehen wir im Fels links. Hier gilt es zwar eine kurze knackige Kletterstelle (V+) an einer Art Wulst zu überwinden, aber somit sparen wir uns das zeitaufwendige Anlegen von Bergschuhen und Steigeisen. Manche Seilschaften haben dies aber dennoch gemacht. Nun ist der Blick in den berühmt berüchtigten „Roten Kamin“ (V+) frei und es ist einem gleich klar was einem hier blüht. Anspruchsvolle, steile Kletterei in teilweise kapitalem, rotem Granitbruch. Hier geht es nochmal echt ans Eingemachte und zu mindestens einer in der Seilschaft sollte noch ordentlich Power und eine gute Vorstiegsmoral an den Tag legen können. Diverse uralte Fixseile wild herumhängend zeugen hier davon das wohl schon der ein oder andere mit der Verzweiflung zu kämpfen hatte und sich gewisse Dramen abgespielt haben. Die Fixseile waren jedenfalls teilweise so stark beschädigt das ich es nicht mit ansehen konnte und habe eines davon abgeschlagen. Wenn einen hier ein Gewitter oder ein Wettersturz erwischt, dann gute Nacht…<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11558" target="_blank" title="">29-P1050534.JPG</a> (Größe: 377,99 KB / Downloads: 1859)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> der berühmt berüchtigte „Rote Kamin“<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11559" target="_blank" title="">30-P1050538.JPG</a> (Größe: 527,02 KB / Downloads: 2993)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> der berühmt berüchtigte „Rote Kamin“<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11560" target="_blank" title="">31-P1050546.JPG</a> (Größe: 270,54 KB / Downloads: 1743)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> am Ende des „Roten Kamin“ geht es unterhalb des „Roten Turm“ nach rechts hinaus.<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11561" target="_blank" title="">32-P1050547.JPG</a> (Größe: 310,42 KB / Downloads: 1732)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Florian und Paul am Ende des „Roten Kamin“ / Happy diesen anspruchsvollen Teil hinter sich zu haben<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11616" target="_blank" title="">33a-DSC01980be.jpg</a> (Größe: 566,79 KB / Downloads: 1429)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
<br />
In zwei weiteren knackigen, aber deutlich festeren, V er Seillängen quert man unter dem „Roten Turm“ nach rechts und verlässt somit die schweren Felsseillängen.<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11562" target="_blank" title="">33-P1050549.JPG</a> (Größe: 320,12 KB / Downloads: 1586)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> nach rechts unter dem „Roten Turm“ ins leichtere Gelände<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11563" target="_blank" title="">34-P1040524.JPG</a> (Größe: 136,03 KB / Downloads: 1534)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> nach rechts unter dem „Roten Turm“ ins leichtere Gelände<br />
<br />
Nun liegen zwar die großen Schwierigkeiten hinter einem, aber noch immer sind es fast 200 Hm über klassisches Ausstiegsgelände bis zum Gipfel. 8-9 Seillängen III-IV. Wir haben zu beißen. Flo und Paul völlig übernächtigt vom langen Zustieg von Chamonix aus, Jürgen und ich völlig unakklimatisiert. Der gute Akklimatisierungszustand vom <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.rocksports.de/forum/showthread.php?tid=942" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">Cho Oyu</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --> ist bei mir leider auch schon längst wieder verflogen…<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11564" target="_blank" title="">35-P1050553.JPG</a> (Größe: 289,1 KB / Downloads: 1420)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Ausstiegsgelände nach dem „Roten Turm“<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11565" target="_blank" title="">36-P1040527.JPG</a> (Größe: 352,13 KB / Downloads: 1479)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Ausstiegsgelände nach dem „Roten Turm“<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11566" target="_blank" title="">37-P1050555.JPG</a> (Größe: 218,23 KB / Downloads: 1512)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> gewaltige Tiefblicke auf das Mer de Glace<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11617" target="_blank" title="">38a-DSC01994be.jpg</a> (Größe: 238,91 KB / Downloads: 1212)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11567" target="_blank" title="">38-P1050559.JPG</a> (Größe: 364,79 KB / Downloads: 1422)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick auf die letzten zwei Seillängen am Walkerpfeiler<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11568" target="_blank" title="">39-P1050568.JPG</a> (Größe: 279,64 KB / Downloads: 1369)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Ausstieg aus dem Walkerpfeiler gegen 20.00 Uhr<br />
<br />
Überglücklich, Happy und zutiefst zufrieden steigen wir gegen 20:00 Uhr aus dem Walkerpfeiler aus. Wenig später stehen wir auf der Point Walker (4208m) dem höchsten Punkt der Grandes Jorasses. Was für ein Gefühl, was für ein tolles 4er Team! <br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11569" target="_blank" title="">40-P1050574.JPG</a> (Größe: 289,79 KB / Downloads: 1281)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Ausstieg aus dem Walkerpfeiler<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11618" target="_blank" title="">41a-DSC01999be.jpg</a> (Größe: 185,55 KB / Downloads: 1286)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Ausstieg aus dem Walkerpfeiler<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11570" target="_blank" title="">41-P1050576.JPG</a> (Größe: 177,55 KB / Downloads: 1268)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Point Walker (4208m)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11619" target="_blank" title="">42-DSC02013be.jpg</a> (Größe: 171 KB / Downloads: 1246)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Ausstieg aus dem Walkerpfeiler<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11572" target="_blank" title="">43-P1050581.JPG</a> (Größe: 185,16 KB / Downloads: 1357)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Point Walker (4208m)<br />
<br />
Bekanntlich ist die Tour am Gipfel noch lange nicht zu Ende. Ein anspruchsvoller Abstieg wartet. Gegen 20:30 Uhr brechen wir vom Gipfel auf und machen uns an den langen Abstiegsweg über den Normalweg. Abklettern ins Firnbecken unter dem Gipfel, unter dem Grandes Jorasses Serac hindurch, rüber zu den „Rochers Whymper„. Bis jetzt war der Abstieg begleitet von einer wunderschönen Abendstimmung. An den „Rochers Whymper“ holt uns die Nacht aber endgültig ein. Unteranderem aufgrund dessen das sowohl Jürgen wie Florian den Abstieg bereits kannten ging es weiter durch die Nacht zum Boccalattebiwak (2805m). Jürgen hat letzten Spätsommer die <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.walter-hoelzler.de/bericht/grandes-jorasses-nordwand-colton-mc-intyre/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">Colton MacIntyre</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --> geklettert und Flo vor ein paar Jahren den Crozpfeiler (im Rahmen einer <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://moaddsgaude.blogspot.de/2009/11/grand-jorasses-croz-pfeiler-pillier.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">Cappuccino-Runde</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url -->: sprich von Chamonix über den Crozpfeiler nach Italien – Cappuccino trinken – und direkt im Anschluss über den Gran Pilier d´Angle und den Mont Blanc wieder zurück nach Chamonix)<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11573" target="_blank" title="">44-P1050583.JPG</a> (Größe: 212,97 KB / Downloads: 1348)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Abstieg von der Grandes Jorasses<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11574" target="_blank" title="">45-P1050588.JPG</a> (Größe: 279,25 KB / Downloads: 1123)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Abklettern ins Firnbecken unter dem Gipfel entlang des Normalweges<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11575" target="_blank" title="">46-P1050590.JPG</a> (Größe: 269,44 KB / Downloads: 1131)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick auf das Abstiegsgelände<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11576" target="_blank" title="">47-P1050591.JPG</a> (Größe: 116,32 KB / Downloads: 1108)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Abendstimmung am Mont Blanc<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11577" target="_blank" title="">48-P1050593.JPG</a> (Größe: 107,96 KB / Downloads: 1038)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Abendstimmung an der Aiguille du Midi<br />
<br />
Über die „Rochers Whymper„ ein paar Mal Abseilen ins steile Firnbecken unterhalb der Point Croz. Danach rüberqueren zu den „Rocher du Reposoir“. Bevor man den felsigen Teil der „Rocher du Reposoir“ erreicht gilt es den kurzen Gletscherbruch am oberen Ende der „Rocher du Reposoir“ zu überwinden. In unserem Fall abseilend an vorhandenen Abalakovs. Nun die schier endlos langen „Rocher du Reposoir“ hinab kraxeln und gegen Ende einige Male Abseilen. Im Anschluss daran gilt es den ordentlich spaltigen Glacier de Planpincieux hinab zu laufen und das Boccalattebiwak (2805m) zu finden. Nachdem es nun eh schon längst Dunkel war haben wir uns für den weiteren Abstieg viel Zeit gelassen und immer wieder Pausen eingelegt. So erreichen wir mitten in der Nacht gegen 02:30 Uhr und 25 Stunden nach dem Start an der Leschauxhütte das Boccalattebiwak (2805m).<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11578" target="_blank" title="">49-P1050597.JPG</a> (Größe: 134,18 KB / Downloads: 1152)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Abseilen im Gletscherbruch oberhalb der „Rocher du Reposoir“<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11579" target="_blank" title="">50-P1050602.JPG</a> (Größe: 214,16 KB / Downloads: 1170)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Nachts um 02:30 Uhr am Boccalattebiwak (2805m) – vom Walkerpfeiler gezeichnet<br />
<br />
<br />
Dass das Boccalattebiwak (2805m) leider recht versifft ist und die Betten teilweise extrem von Mäusen und anderem Getier verschissen sind, ist zwar traurig, war uns aber in dem Moment völlig Wurst. Das ehemalige Refugio Boccalatte ist inzwischen weder bewirtet noch bewartet und gleicht so einer großen Biwakschachtel in typisch italienischem Zustand.<br />
Am nächsten Morgen ging es zum Deckeltaschen Restefrühstück zügig aus dem versifften Loch heraus in die Sonne und bald weiter hinab ins Val Ferret nach Planpincieux (1580m). Dort galt es den Bus nach Courmayeur und von dort weiter nach Chamonix zu erwischen.<br />
<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Boccalattebiwak (2805m)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11581" target="_blank" title="">52-P1050617.JPG</a> (Größe: 299,86 KB / Downloads: 1354)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11582" target="_blank" title="">53-P1050621.JPG</a> (Größe: 505,79 KB / Downloads: 1409)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Frühstück nach dem Walkerpfeiler<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11583" target="_blank" title="">54-P1050639.JPG</a> (Größe: 448,75 KB / Downloads: 1338)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Warten auf den Bus im Val Ferret – vom Walkerpfeiler gezeichnet<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11584" target="_blank" title="">55-P1050640.JPG</a> (Größe: 279,32 KB / Downloads: 1573)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick von Planpincieux (1580m) auf die Grandes Jorasses (4208m)<br />
 <br />
Die Pizza in Courmayeur hat nach solch einer Tour natürlich ganz besonders gut geschmeckt und wenig später sitzen wir auch schon im Bus nach Chamonix und eine großartige Unternehmung geht langsam zu Ende. <br />
<br />
Was eine Tour…!<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Grandes Jorasses (4208 m) - Nordwand „Walkerpfeiler“: </span><br />
- Erstbegehung: Ricardo Cassin, Luigi Esposito und Ugo Tizzoni 04.-06.08.1938<br />
- 2.Begehung: Gaston Rébuffat und Ravanel Frendo 1945<br />
- 1. Winterbegehung: Walter Bonatti und Cosimo Zappelli 1963<br />
- 1. Solobegehung: Alessandro Gogna 1968<br />
- Schwierigkeit: VI+ oder VI-/A1, sehr anhaltend V<br />
- Felsqualität: Mehrheitlich eher brüchiger Granit. Grandioser und absolut fester Granit ist nur an ausgewählten Stellen zu finden. Besonders brüchig im Roten Kamin<br />
- Absicherung: Die Absicherung ist für so eine große Wand sehr gut. Viele Normalhaken. Sowohl Stand- wie Zwischenhaken. Sollte mal keine fixe Absicherung vorhanden sein ist dies fast immer problemlos mit Cams und Keilen zu bewerkstelligen.<br />
- Wandhöhe: 1200 mH<br />
- Kletterzeit: laut AV-Führer 1-2 Tage<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">unser zeitlicher Tagesverlauf:</span><br />
01:00 Uhr – Aufstehen Leschauxhütte (2431m)<br />
01:30 Uhr – Abmarsch auf dem Leschauxgletscher<br />
03:30 Uhr – am tiefsten Punkt des Walkerpfeilers<br />
04:00 Uhr – wir betreten vom Eis den Sporn des Wandsockels und die Kletterei geht los<br />
06:00 Uhr – drei Seillängen unterhalb der Rébuffat-Verschneidung/die Kletterei beginnt richtig<br />
06:30 Uhr – Rébuffat-Verschneidung<br />
08:30 Uhr – 75m-Verschneidung<br />
10.00 Uhr – Abseilstelle<br />
12:30 Uhr – Querung unter dem Grauen Turm<br />
16:00 Uhr – Roter Kamin<br />
17:45 Uhr – Querung unter dem Roten Turm<br />
20:00 Uhr – Grandes Jorasses Point Walker (4208m)<br />
21:30 Uhr – Rochers Whymper<br />
23:30 Uhr – Rocher du Reposoir<br />
02:30 Uhr – Boccalattebiwak (2805m)<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Materialempfehlung:</span><br />
- 50 m Doppelseil<br />
- 10 Exen <br />
- 6-8 Bandschlingen<br />
- 1 Satz Cams: 0.3 bis 2 + zwei kleinere wie der 0.3er<br />
- kleines Set Keile<br />
- kleines Hakensortiment<br />
- das sonstige, übliche Stand- und Abseilmaterial<br />
-1 Paar Steigeisen<br />
-1 Eisgerät<br />
-1 Eischraube<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">unser minimalistisches Not-Biwakmaterial für 4 Personen:</span><br />
- 2 halbe Z-Lite´s<br />
- 1 Schlafsack (500g)<br />
- 2 Bivi´s<br />
- 1 Mini Kocher + Gas (kein schwerer Jetboil o.ä.)<br />
-2 Tütensuppen<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kletterführer / Topos:</span><br />
AV-Führer Mont-Blanc-Gruppe<br />
10. Auflage 2005<br />
Bergverlag Rother, München<br />
Hartmut Eberlein<br />
<br />
Mont-Blanc - Die schönsten Touren in Fels, Eis und Schnee<br />
1. Auflage 2013<br />
Delius Klasing<br />
Philippe Batoux<br />
<br />
Grandes Jorasses Face Nord<br />
1. Auflage 2013<br />
JMEditions<br />
Julien Désécures<br />
<br />
Im extremen Fels<br />
2. Auflage 1977<br />
Walter Pause, Jürgen Winkler<br />
<br />
Die 100 Idealtouren im Montblanc-Massiv<br />
Deutsche Ausgabe 1975<br />
Gaston Rébuffat<br />
<br />
Diverse weitere gute und weniger gute Topos und Wandbilder sind im Internet zu finden.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">IGN-Karten: </span><br />
1:25000:	3630 OT, Chamonix Massif du Mont Blanc<br />
<br />
<br />
Viele Grüße<br />
Florian, Paul, Jürgen und Tobias]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Mont Blanc du Tacul - Teufelsgrat oder „Arête du Diable“ (V, meist IV)    07.09.14]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=906</link>
			<pubDate>Thu, 11 Sep 2014 16:24:16 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=7">Tobias</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=906</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Ein Granitgrat seinesgleichen, anzugehen und endigend im steilen Eis, zu überklettern zwischen 3500 und 4200 m Höhe, mit enormer Exposition und zahlreichen vertrackten Abseilstellen, ringsum der Kronschatz der Westalpen, angefangen von der mächtigen Brenvaflanke bis zu Grandes Jorasses, den Aiguilles, dem Géant und Mer de Glace…“<br />
<br />
„Aber auch dann, anfahrend mit bunten Gondeln und Riesenkabinen, wird der Teufelsgrat zum Montblanc du Tacul mit Sicherheit keine Tour, die man im Vorübergehen mitnimmt. Oder die man , wie nebenan an der Südwand der Aiguille du Midi, als „Klettergarten“ frequentiert … und das eisige Glacis, von dem aus wir einsteigen, begleitet uns rechts und links des Grates bis über die 4000-Meter-Grenze hinaus. Mittagsnebel oder ein Gewitter am Nachmittag verändern die hinreißende Sonnenszene unseres Bildes schnell und peinlich in eine Hölle, für die man gerüstet sein muß“</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aus: Walter Pause – im extremen Fels. </span><br />
<br />
<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10593" target="_blank" title="">01-P1370942.JPG</a> (Größe: 225,86 KB / Downloads: 1477)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Mont Blanc du Tacul von Osten (März 2014)<br />
<br />
Der Teufelsgrat, auf Französisch „Arête du Diable“, am Mont Blanc du Tacul, hoch über dem hintersten Cirque Maudit, ist ein klassischer „Grande Course“ in wunderschöner Umgebung und voll von Genüssen. Bester Montblanc-Granit an den Aiguilles du Diable, markante Kletterstellen und Abseilfahrten, beeindruckende Aussichten in die Umgebung und viel Luft unter den Sohlen auf über 4000 m lassen das Alpinherz höher schlagen. Alle Abseilstände sind gebohrt und die Textbeschreibung aus dem Eberlein-AV-Führer ist perfekt. Unterschätzen sollte man diese Unternehmung, trotz nicht allzu großen Schwierigkeiten, aber keinesfalls, denn hier geben nicht nur die reinen Schwierigkeiten den Ton an. Zudem ist auch ein Rückzug ab einem gewissen Punkt nicht mehr möglich, bzw. äußerst aufwendig und schwer. <br />
<br />
Die Verhältnisse waren trotz der vergangenen schlechten Sommer Wochen mit viel Schnee im Hochgebirge insgesamt gut, denn die schweren Stellen waren wieder trocken und schneefrei. Dennoch lag insbesondere in den flacheren Passagen zwischen den Türmen oder den nordseitigen Abschnitten auch noch einiges an Schnee, vereinzelte Risse waren vereist und Steigeisen und Eisgerät waren in diesen Passagen recht angenehm. So stellte sich Jürgen und mir die Frage ob man wohl besser die schweren Felspassagen ohne Steigeisen und die Schneepassagen mit Steigeisen begeht, oder eben gleich alles komplett mit Steigeisen klettert und auf nerviges Wechseln verzichtet. Doch wer ,wie Jürgen, fünf Tage zuvor auch die Schlüsselseillängen der „Colton-McIntyre“ in der Grandes Jorasses Nordwand OnSight (!) klettert, der überlegt hier nicht lange und so klettern wir eben die komplette Tour mit Steigeisen. Rein optisch unterschied sich der Anblick des Mont Blanc du Tacul von Osten nicht viel vom März diesen Jahres als ich zusammen mit Jürgen am <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.rocksports.de/forum/showthread.php?tid=880" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Supercouloir</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --> war. Kein Wunder bei diesem Sommer…<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10594" target="_blank" title="">02-P1020059.JPG</a> (Größe: 313,64 KB / Downloads: 844)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> der Teufelsgrat von oben betrachtet<br />
<br />
In gemütlichen 2,5 Stunden schlendern wir am Vorabend von der Aiguille du Midi über den Glacier du Géant zur Turiner Hütte und freuen uns ob der beeindruckenden Kulisse. Es gibt in der Tat eintönigere Gletscherwanderungen… <br />
An diesem Schönwetter-Wochenende ist auch entsprechend was los im Gebiet und die Turiner Hütte sehr voll. <br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10595" target="_blank" title="">03-P1010948.JPG</a> (Größe: 131,86 KB / Downloads: 826)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die bekannten Trabanten – allen voran der Grand Capucin<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10596" target="_blank" title="">04-P1010958.JPG</a> (Größe: 105,79 KB / Downloads: 769)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick von der Turiner Hütte auf den abendlichen Peuterey-Grat<br />
<br />
Der Hüttenwirt berichtet uns am Abend, dass 15-20 Leute an den Teufelsgrat wollen. Na toll, nach Stau an den Standplätzen ist uns eigentlich nicht gerade zu Mute und so steht um 02:00 Uhr Frühstück und um 02:30 Uhr Abmarsch auf dem Programm. Selbstverständlich hatten diesen Plan auch die meisten anderen Seilschaften und so kam was kommen musste und es entwickelte sich ein kleines Wettrennen um die Pole-Position, insbesondere mit zwei italienischen Bergführern. Der Zustieg führt über den Col des Flambeaux (3407 m) zunächst in den hintersten Cirque Maudit, ist sehr flach und ohne nennenswerten Höhengewinn. Auf ca. 3600 m geht es ins steilere Gelände und es gilt den Col du Diable (3955 m) zu erreichen. Der Bergschrund war problemlos zu überwinden und auch sonst konnte man, bis auf eine kurze felsige Passage in der Rechtsquerung zum großen Couloir unterhalb des Col du Diable, fast ausschließlich im griffigen gefrorenen Firn bis zum Col aufsteigen. Im flachen Gelände ist es meist schwer Boden gut zu machen und so können wir uns erst im steileren Abschnitt zum Col du Diable absetzten. Nach knapp 2 h gegen 04:30 uhr ist der Col du Diable erreicht und wenig später auch die Brèche Chaubert. Den ersten Turm, den Corne du Diable (4046 m), muss man nicht zwingend mitnehmen, sondern man kann von der Brèche Chaubert auch gleich die Überschreitung beginnen. Noch in stockfinsterer Nacht stehen wir auf den ersten beiden Türmen, dem Corne du Diable und der Pte. Chaubert (4074 m). Als wir vom Corne du Diable wieder zurück in die Brèche Chaubert abseilen kommen die ersten anderen Seilschaften herauf und wir können die Pole Position trotz zusätzlichem Gipfelchen behalten. Von der Pte. Chaubert erfolgt dreimaliges Abseilen nach NW zur Brèche Médiane. <br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10598" target="_blank" title="">06-P1010971.JPG</a> (Größe: 120,43 KB / Downloads: 789)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Abseilen von der Pte. Chaubert (4074 m)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10597" target="_blank" title="">05-P1010973.JPG</a> (Größe: 72,95 KB / Downloads: 753)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Highlife am Mont Blanc<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10599" target="_blank" title="">07-P1010984.JPG</a> (Größe: 81,4 KB / Downloads: 786)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> der Tag erwacht<br />
<br />
So langsam beginnt es zu Tagen und die vielen nächtlichen Stirnlampen in benachbarten Anstiegen lassen sich zu Ordnen. Da war ganz schön was los in dieser Nacht, insbesondere am Kuffnergrat und den beiden Mont Blanc Normalrouten. Gegen 06:30 Uhr starten wir von der Brèche Médiane zur Pte. Médiane (4097 m) und somit in die schwersten Meter die am Teufelsgrat zwingend überklettert werden müssen. Der Routenverlauf ist teilweise etwas verzwickt aber interessant und mit der Text-Beschreibung aus dem Eberlein-Führer bestens zu finden. Noch im Dämmerlicht und mit Stirnlampe geht es los, doch schon bald kommt hinter der Grandes Jorasses die Sonne hervor und alles beginnt rot zu leuchten. Einfach herrlich. <br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10600" target="_blank" title="">08-P1010979.JPG</a> (Größe: 100,66 KB / Downloads: 844)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10601" target="_blank" title="">09-P1010981.JPG</a> (Größe: 118,2 KB / Downloads: 753)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Aufstieg zur Pte. Médiane<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10602" target="_blank" title="">10-P1010990.JPG</a> (Größe: 101,4 KB / Downloads: 796)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die zwei Bergsteiger stehen auf der Pte. Chaubert (4074 m)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10603" target="_blank" title="">11-P1010991.JPG</a> (Größe: 172,54 KB / Downloads: 849)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> traumhafte Seillängen an der Pte. Médiane<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10604" target="_blank" title="">12-P1010993.JPG</a> (Größe: 227,53 KB / Downloads: 824)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> traumhafte Seillängen an der Pte. Médiane<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10605" target="_blank" title="">13-P1010995.JPG</a> (Größe: 235,61 KB / Downloads: 770)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> traumhafte Seillängen an der Pte. Médiane<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10606" target="_blank" title="">14-P1010998.JPG</a> (Größe: 145,79 KB / Downloads: 825)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> traumhafte Seillängen an der Pte. Médiane<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10607" target="_blank" title="">15-P1010999.JPG</a> (Größe: 259,98 KB / Downloads: 791)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> traumhafte Seillängen an der Pte. Médiane<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10608" target="_blank" title="">16-P1020006.JPG</a> (Größe: 240,7 KB / Downloads: 778)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> kurze Direktvariante unter dem Gipfel <!-- start: smilie --><br />
<img src="https://forum.rocksports.de/images/smilies/wink.png" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" /><br />
<!-- end: smilie --><br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10609" target="_blank" title="">17-P1020012.JPG</a> (Größe: 243,57 KB / Downloads: 817)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> das bekannte Felsfenster wenige Meter unterhalb der Pte. Médiane<br />
<br />
Es folgen 25 luftige Abseilmeter vom linken Felsfenster der Pte. Médiane in die Brèche Carmen. Von dort geht es auf die Pte. Carmen (4109 m) und es gilt nordseitige oftmals vereiste Risse zu überwinden. Bei den aktuellen Verhältnissen gar nicht so trivial aber zum Glück nur wenige Meter (leider keine Bilder). In einer zweiten Seillänge geht es gemütlicher und wieder eisfrei wunderschön hinauf zur Pte. Carmen (4109 m).<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10610" target="_blank" title="">18-P1020022.JPG</a> (Größe: 168,23 KB / Downloads: 799)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick zurück auf die Brèche Carmen und auf die luftigen Abseilmeter von der Pte. Médiane<br />
<br />
Zweimaliges Abseilen führt in die Brèche du Diable und somit ist das Pflichtprogramm an den Aiguilles du Diable beendet, denn die nun noch mögliche Mitnahme der schönen Isolée ist nicht zwingend. <br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> an der Abseilstelle unterhalb der Pte. Carmen<br />
<br />
Von der Brèche du Diable führt ein exponierter tief verschneiter schmaler Grat hinüber zur Isolée und unter ihr nordseitig hindurch und in einer Art Rinne hinauf zur Brèche du Isolée (4078 m). Bereits um 09:00 Uhr stehen wir unter der Isolée und natürlich hätten wir liebend gerne auch diese letzte schöne Nadel mitgenommen. Ein saublödes Missgeschick beim Abseilen von der Pte. Carmen bedeutete den Verlust eines Eisgerätes und da jeder nur eines dabei hatte sehr ärgerlich! Wer also auf der Suche nach einem relativ neuen Nomic ist kann ja mal in den Tiefen des Couloir du Diable suchen, da müsste eines liegen. Die Tatsache an sich ist ja schon blöd in Bezug auf den momentan kombinierten Weiterweg bis zum Mont Blanc du Tacul und für den steilen Abstieg zurück zur Aiguille du Midi vor allem aber war die Isolée nordseitig verschneit und die Risse waren vereist. Selbst für den Nachsteiger wäre dies ohne Eisgerät eine höchst spannende Aktion geworden. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10612" target="_blank" title="">20-P1020025.JPG</a> (Größe: 258,25 KB / Downloads: 808)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> kurz unterhalb der Brèche du Isolée (4078 m)<br />
<br />
So treten wir leicht verärgert den Weiterweg Richtung Mont Blanc du Tacul an. Über den kombinierten Blockgrat und immer mal wieder in die verschneite Nordseite ausweichend geht es empor. Der traumhafte Tag, die wunderbaren Ausblicke und die warme Sonne trösten aber bald über den Verzicht an der Isolée hinweg und wir steigen gemütlich mit einigen Pausen dem Gipfel entgegen.<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick auf die Pte. Carmen und die Pte. Médiane, sowie die Grandes Jorasses<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10614" target="_blank" title="">22-P1020029.JPG</a> (Größe: 176,85 KB / Downloads: 840)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 7 Bergsteiger an der Pte. Carmen (rechts) und der Pte. Médiane (links)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10615" target="_blank" title="">23-P1020041.JPG</a> (Größe: 193,45 KB / Downloads: 887)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> immer mal wieder in die verschneite Nordseite ausweichend<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10616" target="_blank" title="">24-P1020032.JPG</a> (Größe: 279,13 KB / Downloads: 1006)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Aiguille Blanche de Peuterey, Gran Pilier d´Angle, Brenvaflanke, Montblanc, Mont Maudit (v.l.n.r.)<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> kurz unterhalb des Mont Blanc du Tacul<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10618" target="_blank" title="">26-P1020053.JPG</a> (Größe: 264,46 KB / Downloads: 899)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> kurz unterhalb des Mont Blanc du Tacul<br />
<br />
Gegen 10:30 Uhr ist der Gipfel des Mont Blanc du Tacul (4248 m) erreicht. Es ist nahezu windstill und wolkenlos. <br />
<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> am Gipfel des Mont Blanc du Tacul (4248 m)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10620" target="_blank" title="">28-P1020070.JPG</a> (Größe: 172,01 KB / Downloads: 787)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> am Gipfel des Mont Blanc du Tacul (4248 m)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10621" target="_blank" title="">29-P1020098.JPG</a> (Größe: 134,32 KB / Downloads: 790)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Mont Blanc und Mont Maudit<br />
<br />
Der Abstieg zurück zur Aiguille du Midi erfolgt entlang des meist breit ausgetretenen Normalweges in der N-Flanke des Mont Blanc du Tacul. An einfachsten Stellen hängen hier schon die Fixseile herum. Ein toller Chamonix-Ausflug endete nach der Bahnfahrt ins Tal natürlich noch im Elevation 1904… <!-- start: smilie --><br />
<img src="https://forum.rocksports.de/images/smilies/wink.png" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" /><br />
<!-- end: smilie --><br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10622" target="_blank" title="">30-P1020078.JPG</a> (Größe: 161,82 KB / Downloads: 784)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick vom Gipfel zur Aiguille du Midi<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10623" target="_blank" title="">31-P1020100.JPG</a> (Größe: 91,45 KB / Downloads: 781)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Abstieg über den Normalweg – sichtbar ist auch das kurze Fixseilstückchen???<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10624" target="_blank" title="">32-P1020105.JPG</a> (Größe: 81,08 KB / Downloads: 763)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> nun noch der Gegenanstieg über die Aiguille du Midi Autobahn<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10625" target="_blank" title="">33-P1020111.JPG</a> (Größe: 133,06 KB / Downloads: 1073)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Gegenanstieg zur Aiguille du Midi<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Literatur / Kletterführer:</span><br />
AV-Führer Mont-Blanc-Gruppe<br />
10. Auflage 2005<br />
Bergverlag Rother, München<br />
Hartmut Eberlein<br />
<br />
Im extremen Fels<br />
2. Auflage 1977<br />
Walter Pause, Jürgen Winkler<br />
<br />
Die 100 Idealtouren im Montblanc-Massiv<br />
Deutsche Ausgabe 1975<br />
Gaston Rébuffat<br />
<br />
Viele sehr gute Übersichtsbilder des gesamten Grates und Detailbilder der einzelnen Türme und Abseilstellen sind im Internet zu finden…<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Landkarten:</span><br />
1:25000: IGN 3630 OT, Chamonix Massif du Mont Blanc<br />
<br />
<br />
Viele Grüße<br />
Jürgen und Tobias]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Ein Granitgrat seinesgleichen, anzugehen und endigend im steilen Eis, zu überklettern zwischen 3500 und 4200 m Höhe, mit enormer Exposition und zahlreichen vertrackten Abseilstellen, ringsum der Kronschatz der Westalpen, angefangen von der mächtigen Brenvaflanke bis zu Grandes Jorasses, den Aiguilles, dem Géant und Mer de Glace…“<br />
<br />
„Aber auch dann, anfahrend mit bunten Gondeln und Riesenkabinen, wird der Teufelsgrat zum Montblanc du Tacul mit Sicherheit keine Tour, die man im Vorübergehen mitnimmt. Oder die man , wie nebenan an der Südwand der Aiguille du Midi, als „Klettergarten“ frequentiert … und das eisige Glacis, von dem aus wir einsteigen, begleitet uns rechts und links des Grates bis über die 4000-Meter-Grenze hinaus. Mittagsnebel oder ein Gewitter am Nachmittag verändern die hinreißende Sonnenszene unseres Bildes schnell und peinlich in eine Hölle, für die man gerüstet sein muß“</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aus: Walter Pause – im extremen Fels. </span><br />
<br />
<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10593" target="_blank" title="">01-P1370942.JPG</a> (Größe: 225,86 KB / Downloads: 1477)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Mont Blanc du Tacul von Osten (März 2014)<br />
<br />
Der Teufelsgrat, auf Französisch „Arête du Diable“, am Mont Blanc du Tacul, hoch über dem hintersten Cirque Maudit, ist ein klassischer „Grande Course“ in wunderschöner Umgebung und voll von Genüssen. Bester Montblanc-Granit an den Aiguilles du Diable, markante Kletterstellen und Abseilfahrten, beeindruckende Aussichten in die Umgebung und viel Luft unter den Sohlen auf über 4000 m lassen das Alpinherz höher schlagen. Alle Abseilstände sind gebohrt und die Textbeschreibung aus dem Eberlein-AV-Führer ist perfekt. Unterschätzen sollte man diese Unternehmung, trotz nicht allzu großen Schwierigkeiten, aber keinesfalls, denn hier geben nicht nur die reinen Schwierigkeiten den Ton an. Zudem ist auch ein Rückzug ab einem gewissen Punkt nicht mehr möglich, bzw. äußerst aufwendig und schwer. <br />
<br />
Die Verhältnisse waren trotz der vergangenen schlechten Sommer Wochen mit viel Schnee im Hochgebirge insgesamt gut, denn die schweren Stellen waren wieder trocken und schneefrei. Dennoch lag insbesondere in den flacheren Passagen zwischen den Türmen oder den nordseitigen Abschnitten auch noch einiges an Schnee, vereinzelte Risse waren vereist und Steigeisen und Eisgerät waren in diesen Passagen recht angenehm. So stellte sich Jürgen und mir die Frage ob man wohl besser die schweren Felspassagen ohne Steigeisen und die Schneepassagen mit Steigeisen begeht, oder eben gleich alles komplett mit Steigeisen klettert und auf nerviges Wechseln verzichtet. Doch wer ,wie Jürgen, fünf Tage zuvor auch die Schlüsselseillängen der „Colton-McIntyre“ in der Grandes Jorasses Nordwand OnSight (!) klettert, der überlegt hier nicht lange und so klettern wir eben die komplette Tour mit Steigeisen. Rein optisch unterschied sich der Anblick des Mont Blanc du Tacul von Osten nicht viel vom März diesen Jahres als ich zusammen mit Jürgen am <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.rocksports.de/forum/showthread.php?tid=880" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Supercouloir</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --> war. Kein Wunder bei diesem Sommer…<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10594" target="_blank" title="">02-P1020059.JPG</a> (Größe: 313,64 KB / Downloads: 844)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> der Teufelsgrat von oben betrachtet<br />
<br />
In gemütlichen 2,5 Stunden schlendern wir am Vorabend von der Aiguille du Midi über den Glacier du Géant zur Turiner Hütte und freuen uns ob der beeindruckenden Kulisse. Es gibt in der Tat eintönigere Gletscherwanderungen… <br />
An diesem Schönwetter-Wochenende ist auch entsprechend was los im Gebiet und die Turiner Hütte sehr voll. <br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10595" target="_blank" title="">03-P1010948.JPG</a> (Größe: 131,86 KB / Downloads: 826)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die bekannten Trabanten – allen voran der Grand Capucin<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10596" target="_blank" title="">04-P1010958.JPG</a> (Größe: 105,79 KB / Downloads: 769)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick von der Turiner Hütte auf den abendlichen Peuterey-Grat<br />
<br />
Der Hüttenwirt berichtet uns am Abend, dass 15-20 Leute an den Teufelsgrat wollen. Na toll, nach Stau an den Standplätzen ist uns eigentlich nicht gerade zu Mute und so steht um 02:00 Uhr Frühstück und um 02:30 Uhr Abmarsch auf dem Programm. Selbstverständlich hatten diesen Plan auch die meisten anderen Seilschaften und so kam was kommen musste und es entwickelte sich ein kleines Wettrennen um die Pole-Position, insbesondere mit zwei italienischen Bergführern. Der Zustieg führt über den Col des Flambeaux (3407 m) zunächst in den hintersten Cirque Maudit, ist sehr flach und ohne nennenswerten Höhengewinn. Auf ca. 3600 m geht es ins steilere Gelände und es gilt den Col du Diable (3955 m) zu erreichen. Der Bergschrund war problemlos zu überwinden und auch sonst konnte man, bis auf eine kurze felsige Passage in der Rechtsquerung zum großen Couloir unterhalb des Col du Diable, fast ausschließlich im griffigen gefrorenen Firn bis zum Col aufsteigen. Im flachen Gelände ist es meist schwer Boden gut zu machen und so können wir uns erst im steileren Abschnitt zum Col du Diable absetzten. Nach knapp 2 h gegen 04:30 uhr ist der Col du Diable erreicht und wenig später auch die Brèche Chaubert. Den ersten Turm, den Corne du Diable (4046 m), muss man nicht zwingend mitnehmen, sondern man kann von der Brèche Chaubert auch gleich die Überschreitung beginnen. Noch in stockfinsterer Nacht stehen wir auf den ersten beiden Türmen, dem Corne du Diable und der Pte. Chaubert (4074 m). Als wir vom Corne du Diable wieder zurück in die Brèche Chaubert abseilen kommen die ersten anderen Seilschaften herauf und wir können die Pole Position trotz zusätzlichem Gipfelchen behalten. Von der Pte. Chaubert erfolgt dreimaliges Abseilen nach NW zur Brèche Médiane. <br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10598" target="_blank" title="">06-P1010971.JPG</a> (Größe: 120,43 KB / Downloads: 789)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Abseilen von der Pte. Chaubert (4074 m)<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10597" target="_blank" title="">05-P1010973.JPG</a> (Größe: 72,95 KB / Downloads: 753)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Highlife am Mont Blanc<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10599" target="_blank" title="">07-P1010984.JPG</a> (Größe: 81,4 KB / Downloads: 786)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> der Tag erwacht<br />
<br />
So langsam beginnt es zu Tagen und die vielen nächtlichen Stirnlampen in benachbarten Anstiegen lassen sich zu Ordnen. Da war ganz schön was los in dieser Nacht, insbesondere am Kuffnergrat und den beiden Mont Blanc Normalrouten. Gegen 06:30 Uhr starten wir von der Brèche Médiane zur Pte. Médiane (4097 m) und somit in die schwersten Meter die am Teufelsgrat zwingend überklettert werden müssen. Der Routenverlauf ist teilweise etwas verzwickt aber interessant und mit der Text-Beschreibung aus dem Eberlein-Führer bestens zu finden. Noch im Dämmerlicht und mit Stirnlampe geht es los, doch schon bald kommt hinter der Grandes Jorasses die Sonne hervor und alles beginnt rot zu leuchten. Einfach herrlich. <br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10600" target="_blank" title="">08-P1010979.JPG</a> (Größe: 100,66 KB / Downloads: 844)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10601" target="_blank" title="">09-P1010981.JPG</a> (Größe: 118,2 KB / Downloads: 753)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Aufstieg zur Pte. Médiane<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10602" target="_blank" title="">10-P1010990.JPG</a> (Größe: 101,4 KB / Downloads: 796)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die zwei Bergsteiger stehen auf der Pte. Chaubert (4074 m)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10603" target="_blank" title="">11-P1010991.JPG</a> (Größe: 172,54 KB / Downloads: 849)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> traumhafte Seillängen an der Pte. Médiane<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10604" target="_blank" title="">12-P1010993.JPG</a> (Größe: 227,53 KB / Downloads: 824)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> traumhafte Seillängen an der Pte. Médiane<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10605" target="_blank" title="">13-P1010995.JPG</a> (Größe: 235,61 KB / Downloads: 770)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> traumhafte Seillängen an der Pte. Médiane<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10606" target="_blank" title="">14-P1010998.JPG</a> (Größe: 145,79 KB / Downloads: 825)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> traumhafte Seillängen an der Pte. Médiane<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10607" target="_blank" title="">15-P1010999.JPG</a> (Größe: 259,98 KB / Downloads: 791)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> traumhafte Seillängen an der Pte. Médiane<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10608" target="_blank" title="">16-P1020006.JPG</a> (Größe: 240,7 KB / Downloads: 778)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> kurze Direktvariante unter dem Gipfel <!-- start: smilie --><br />
<img src="https://forum.rocksports.de/images/smilies/wink.png" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" /><br />
<!-- end: smilie --><br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10609" target="_blank" title="">17-P1020012.JPG</a> (Größe: 243,57 KB / Downloads: 817)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> das bekannte Felsfenster wenige Meter unterhalb der Pte. Médiane<br />
<br />
Es folgen 25 luftige Abseilmeter vom linken Felsfenster der Pte. Médiane in die Brèche Carmen. Von dort geht es auf die Pte. Carmen (4109 m) und es gilt nordseitige oftmals vereiste Risse zu überwinden. Bei den aktuellen Verhältnissen gar nicht so trivial aber zum Glück nur wenige Meter (leider keine Bilder). In einer zweiten Seillänge geht es gemütlicher und wieder eisfrei wunderschön hinauf zur Pte. Carmen (4109 m).<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10610" target="_blank" title="">18-P1020022.JPG</a> (Größe: 168,23 KB / Downloads: 799)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick zurück auf die Brèche Carmen und auf die luftigen Abseilmeter von der Pte. Médiane<br />
<br />
Zweimaliges Abseilen führt in die Brèche du Diable und somit ist das Pflichtprogramm an den Aiguilles du Diable beendet, denn die nun noch mögliche Mitnahme der schönen Isolée ist nicht zwingend. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10611" target="_blank" title="">19-P1020023.JPG</a> (Größe: 225,31 KB / Downloads: 970)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> an der Abseilstelle unterhalb der Pte. Carmen<br />
<br />
Von der Brèche du Diable führt ein exponierter tief verschneiter schmaler Grat hinüber zur Isolée und unter ihr nordseitig hindurch und in einer Art Rinne hinauf zur Brèche du Isolée (4078 m). Bereits um 09:00 Uhr stehen wir unter der Isolée und natürlich hätten wir liebend gerne auch diese letzte schöne Nadel mitgenommen. Ein saublödes Missgeschick beim Abseilen von der Pte. Carmen bedeutete den Verlust eines Eisgerätes und da jeder nur eines dabei hatte sehr ärgerlich! Wer also auf der Suche nach einem relativ neuen Nomic ist kann ja mal in den Tiefen des Couloir du Diable suchen, da müsste eines liegen. Die Tatsache an sich ist ja schon blöd in Bezug auf den momentan kombinierten Weiterweg bis zum Mont Blanc du Tacul und für den steilen Abstieg zurück zur Aiguille du Midi vor allem aber war die Isolée nordseitig verschneit und die Risse waren vereist. Selbst für den Nachsteiger wäre dies ohne Eisgerät eine höchst spannende Aktion geworden. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10612" target="_blank" title="">20-P1020025.JPG</a> (Größe: 258,25 KB / Downloads: 808)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> kurz unterhalb der Brèche du Isolée (4078 m)<br />
<br />
So treten wir leicht verärgert den Weiterweg Richtung Mont Blanc du Tacul an. Über den kombinierten Blockgrat und immer mal wieder in die verschneite Nordseite ausweichend geht es empor. Der traumhafte Tag, die wunderbaren Ausblicke und die warme Sonne trösten aber bald über den Verzicht an der Isolée hinweg und wir steigen gemütlich mit einigen Pausen dem Gipfel entgegen.<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10613" target="_blank" title="">21-P1020027.JPG</a> (Größe: 157,64 KB / Downloads: 909)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick auf die Pte. Carmen und die Pte. Médiane, sowie die Grandes Jorasses<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10614" target="_blank" title="">22-P1020029.JPG</a> (Größe: 176,85 KB / Downloads: 840)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 7 Bergsteiger an der Pte. Carmen (rechts) und der Pte. Médiane (links)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10615" target="_blank" title="">23-P1020041.JPG</a> (Größe: 193,45 KB / Downloads: 887)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> immer mal wieder in die verschneite Nordseite ausweichend<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10616" target="_blank" title="">24-P1020032.JPG</a> (Größe: 279,13 KB / Downloads: 1006)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Aiguille Blanche de Peuterey, Gran Pilier d´Angle, Brenvaflanke, Montblanc, Mont Maudit (v.l.n.r.)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10617" target="_blank" title="">25-P1020043.JPG</a> (Größe: 243,09 KB / Downloads: 767)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> kurz unterhalb des Mont Blanc du Tacul<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10618" target="_blank" title="">26-P1020053.JPG</a> (Größe: 264,46 KB / Downloads: 899)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> kurz unterhalb des Mont Blanc du Tacul<br />
<br />
Gegen 10:30 Uhr ist der Gipfel des Mont Blanc du Tacul (4248 m) erreicht. Es ist nahezu windstill und wolkenlos. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10619" target="_blank" title="">27-P1020076.JPG</a> (Größe: 149,13 KB / Downloads: 831)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> am Gipfel des Mont Blanc du Tacul (4248 m)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10620" target="_blank" title="">28-P1020070.JPG</a> (Größe: 172,01 KB / Downloads: 787)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> am Gipfel des Mont Blanc du Tacul (4248 m)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10621" target="_blank" title="">29-P1020098.JPG</a> (Größe: 134,32 KB / Downloads: 790)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Mont Blanc und Mont Maudit<br />
<br />
Der Abstieg zurück zur Aiguille du Midi erfolgt entlang des meist breit ausgetretenen Normalweges in der N-Flanke des Mont Blanc du Tacul. An einfachsten Stellen hängen hier schon die Fixseile herum. Ein toller Chamonix-Ausflug endete nach der Bahnfahrt ins Tal natürlich noch im Elevation 1904… <!-- start: smilie --><br />
<img src="https://forum.rocksports.de/images/smilies/wink.png" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" /><br />
<!-- end: smilie --><br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10622" target="_blank" title="">30-P1020078.JPG</a> (Größe: 161,82 KB / Downloads: 784)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick vom Gipfel zur Aiguille du Midi<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10623" target="_blank" title="">31-P1020100.JPG</a> (Größe: 91,45 KB / Downloads: 781)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Abstieg über den Normalweg – sichtbar ist auch das kurze Fixseilstückchen???<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10624" target="_blank" title="">32-P1020105.JPG</a> (Größe: 81,08 KB / Downloads: 763)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> nun noch der Gegenanstieg über die Aiguille du Midi Autobahn<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10625" target="_blank" title="">33-P1020111.JPG</a> (Größe: 133,06 KB / Downloads: 1073)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Gegenanstieg zur Aiguille du Midi<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Literatur / Kletterführer:</span><br />
AV-Führer Mont-Blanc-Gruppe<br />
10. Auflage 2005<br />
Bergverlag Rother, München<br />
Hartmut Eberlein<br />
<br />
Im extremen Fels<br />
2. Auflage 1977<br />
Walter Pause, Jürgen Winkler<br />
<br />
Die 100 Idealtouren im Montblanc-Massiv<br />
Deutsche Ausgabe 1975<br />
Gaston Rébuffat<br />
<br />
Viele sehr gute Übersichtsbilder des gesamten Grates und Detailbilder der einzelnen Türme und Abseilstellen sind im Internet zu finden…<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Landkarten:</span><br />
1:25000: IGN 3630 OT, Chamonix Massif du Mont Blanc<br />
<br />
<br />
Viele Grüße<br />
Jürgen und Tobias]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Barres des Ecrins, Dome de Neige, Dauphine, 5./6.8.10]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=476</link>
			<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 00:37:35 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=9">Alban</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=476</guid>
			<description><![CDATA[Barre des Ecrins (4102m) Nordflanke, Dome de Neige 4015m am 5./6.8.10<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3285" target="_blank" title="">1.Tourenübersichtsbild Aufstieg Abstieg.JPG</a> (Größe: 61,71 KB / Downloads: 3026)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
„Zu weit“, oder „lohnt sich nicht für ein paar wenige Tage“. So oder so ähnlich klangen die Sätze über die Dauphine wenn´s manchmal an die Tourenplanung eines Wochenende oder einer knappen Woche ging. Nichtsdestotrotz schlummert der Dauphineführer und die zugehörige Karte schon seit 6 Jahren in meinem Regal. Ein Aspekt an der Dauphine hat mir nämlich schon immer imponiert: ein Gebiet mit fantastischen Tourenmöglichkeiten auf engstem Raum. Von riesen Granitwänden, finsteren Nordwänden und Eisgullys bis zur Plaisirklettertour und nicht so überlaufen wie in den Walliser, Berner oder Montblanc-Alpen. Außerdem hat das Gebiet durch seine eigenständige Lage oft ein ganz anderes Wetter wie der Rest der Alpen. Oder anderst gesagt wenn´s in den Nord-, Ost-, West- und Südalpen grad schlecht vom Wetter angesagt ist dann kommt man auf die Idee auch mal in die Dauphine für nur 3-4 Tage zu fahren.<br />
Montag war noch Regen angesagt, also Dienstag am frühen Nachmittag mit Niklas getroffen und losgefahren. Nachdem wir erst mal dem Navi misstraut haben, welches uns über Mailand lotsen wollte strebten wir die im Westalpenführer vorgeschlagene Route via Bern und Grenoble an (dachten da kann man länger in Schweiz auf Autobahn fahren und wird nicht so mit der Maut abgezockt). Sah auch auf Karte fast gleich lang aus. Naja End von der Geschicht war dann, dass wir inklusive Pausen erst nach 12h Fahrt um halb 3 Nachts am Ziel ankamen und eigentlich schon etwas gerädert waren. Billiger wars au net, da wir am Tunnel bei Frejus (zwischen Frankreich (Savoyen, Modane) und Italien (Piemont, Bardonecchia)) lange dachten wir warten an einer Baustelle. War auch so, aber gleichzeitig wars ne Mautstelle. Und ganz vorne an der Schranke mit lauter Autos hinter einem kannst au kaum mehr ein Rückzieher machen wenn´s dann für weniger als 13km Tunnel 35 Euro einfach haben wollen. Verbrecher, dachten wir, moderne Wegelagerer. Der Tunnel sah dann weniger modern aus. Alternativ fährt man hier wohl über Galibierpaß. Wie gesagt Dauphine war ein Schubladenplan fürs schlechte Wetter bei uns. Bis zur Anfahrtsplanung kam ich wohl nie so recht. <br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3286" target="_blank" title="">2. erste Hürden.JPG</a> (Größe: 221,63 KB / Downloads: 1035)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Unser Tourenziel für die nächsten Tage sollte eine imposante Kletterei an einem langen Felspfeiler im Tourengebiet um Ailefroide sein. Müde von der Anfahrt entschieden wir uns oberhalb von Ailefroide erstmal zu pennen und morgen Vormittag dann zum Einstieg zu schauen.<br />
Nächster Morgen war dann Wetter auch prima. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3287" target="_blank" title="">3. Parkplatz Ailefroide.JPG</a> (Größe: 287,41 KB / Downloads: 854)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3288" target="_blank" title="">4.Unterwegs.JPG</a> (Größe: 298,96 KB / Downloads: 906)
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Also Rucksack gepackt und nix wie hin zum Pfeiler. Beeindruckende Bergszenerie beim Zustieg. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3289" target="_blank" title="">5.Bergszenerie.JPG</a> (Größe: 318,55 KB / Downloads: 880)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3290" target="_blank" title="">6.Einstieg in Pfeiler.JPG</a> (Größe: 328,72 KB / Downloads: 890)
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Am frühen Nachmittag stiegen wir in den Pfeiler ein, um uns rum zogen schon ein paar Wolken auf. Laut Meteo France sollte es heute noch prima, Donnerstag morgen nur sehr bedeckt sein aber ab Nachmittag schon wieder sonnig und Freitag richtig gut sein. An dem Punkt an dem die Kletterei dann angefangen hätte (oder besser gesagt an dem Punkt an dem man noch ohne groß Materialverlust umkehren kann) machten wir dann Pause und beschloßen u.a. in Hinblick auf die unsichere Wetterentwicklung nicht weiter zu steigen sondern ein anderes Ziel zu suchen. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3291" target="_blank" title="">7.Niklas Blick nach oben.JPG</a> (Größe: 344,21 KB / Downloads: 860)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3292" target="_blank" title="">8.Alban Blick zurück.JPG</a> (Größe: 295,75 KB / Downloads: 897)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3293" target="_blank" title="">9.Wetter macht zu.JPG</a> (Größe: 324,93 KB / Downloads: 887)
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Also zurück zum Parkplatz und erstmal im Führer geschmöckert, ein wenig in Ailefroide gechillt und als es dann noch zu regnen begonnen hatte ganz planlos gewesen was mer jetzt machen sollen. Nachdem ich spätestens Samstag Vormittag auf ner Hochzeitsfeier eines Freundes erscheinen wollte blieb auch nicht fiel Spielraum in unserer Zeitplanung. Über Nacht dann immer stärker werdender Regen. Niklas und ich beschloßen angesicht des guten Wetterberichtes für Freitag und dem Regen heute (alle Kletterein naß) auf die Barre des Ecrins über den Normalweg via Ecrinshütte zu gehen. Leider war die Hütte aber schon ausgebucht, da half auch mein Anruf in schlechtem französisch und Niklas seiner in englisch nicht. Also ins „Maison de la montagne“ gefahren und die nette Dame dort gefragt ob sie nicht mal für uns anfragen könnte. Mit dem Zusatz wir würden Halppension nehmen (alter Trick von meinem Vater) hats dann tatsächlich auch geklappt, vielleicht aber auch weil Leute angesichts des Schlechten Wetters abgesagt hatten. Wir bekamen die Auskunft wir sollten halt um 18 Uhr auf der Hütte sein wegen Abendessen. Nachdem´s schon fast 13 Uhr war jetzt aber schnell Rucksack neupacken, no was spachteln (man hört ja so Sachen über die kargen französischen Hütten..) und los gings. Es kam sogar wieder kurz die Sonne raus. Mit Auto von Ailfroide wieder hochgefahren bis Pre de Madame Carle und hier auf etwa 1860m geparkt. Etwa 1h liefen wir noch im T-Shirt, dann immer stärker werdender Nieselregen. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3294" target="_blank" title="">10.Nikls Fußweg unten.JPG</a> (Größe: 289,64 KB / Downloads: 1092)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3295" target="_blank" title="">11.glacier Blanc Gletscher.JPG</a> (Größe: 284,01 KB / Downloads: 858)
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Auf etwa 2400m hats dann richtig geregnet das wir echt kurzfristig bis auf die Knochen naß waren. „Gottseidank“ hats dann ab kurz unter der Glacier Blanc Hütte ab etwa 2500m geschneit und zunehmend gewindet. So wurden die Klamotten wieder trocken gepustet und Rucksackinhalt blieb einigermaßen trocken. Etwa ne halbe Stunde vor der Ecrinshütte gings dann noch auf den Gletscher. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3297" target="_blank" title="">13.Wetter auf Gletscher.JPG</a> (Größe: 244,28 KB / Downloads: 848)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3298" target="_blank" title="">14. Gletscherzustieg zur Hütte.JPG</a> (Größe: 327,39 KB / Downloads: 879)
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Auf gutmütiger und meist spaltenarmen Spur gings am orographisch linken Gletscherrand bis unter die Ecrinshütte und dann über einen felsigen Serpentinenweg hinauf zur Hütte.<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3299" target="_blank" title="">15.Ecrinshütte.JPG</a> (Größe: 357,84 KB / Downloads: 819)
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Als ich mich mit meinem Namen auf die Reservierung meldete und erfuhr das aus dem telefonisch übermittelten Namen: „Glaser“ dann per Flüsterpost: Maze` geworden ist mussten wir schon etwas schmunzeln. Vorallem als wir beim Abendessen mit einer Gruppe von anderen deutschen Bergsteigern zusammen saßen deren Namen auch nach dem „Flüsterpost-und-laß-mal-französisch-umformen“ ganz anderst  auf den Tischreservierungen beim Essenausteilen standen. Das Halppensionsessen, so wie auch das Früstück waren dann gar nicht so schlecht und auch die Lager waren sehr gepflegt. Wecken war laut Hüttenwirt um 3Uhr anberaumt und die jüngste Wetterprognose soll für morgen gut sein so der Hüttenwirt. Die ganze Nacht hat dann ein Sturm um die Hütte geheult und an den Läden gerüttelt, in den Pausen dann neben Niklas ein Bergsteiger gemeint er muß nen ganzen Wald zamsägen so geschnarcht hat der. Naja so ist das halt auf ner Hütte, dafür leichten Rucksack. Nächster Morgen dann sternenklare Nacht aber noch ordentlich Wind. Wir ließen uns Zeit am Frühstück und erst mal die anderen Hecktiker aus der Hütte. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3300" target="_blank" title="">16.morgend beim frühstück.JPG</a> (Größe: 315,76 KB / Downloads: 860)
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Unten am Gletscher gegen 4:30 Uhr angekommen dann schnell Fahrt aufgenommen und uns von den meisten wieder etwas abgesetzt. Peinlich darauf achtend dass wir die Vordersten nicht einholen damit wir gemütlich auf ausgetretener und nach den Neuschneefällen auch teilweise neugesuchter Spur einfach vorankommen. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3302" target="_blank" title="">18.Wind nachts.JPG</a> (Größe: 207,85 KB / Downloads: 838)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3303" target="_blank" title="">19.Waiting for the sun.JPG</a> (Größe: 214,1 KB / Downloads: 803)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3304" target="_blank" title="">20.es dämmert.JPG</a> (Größe: 231,06 KB / Downloads: 812)
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So wars dann echt zum Genießen als wir auf halber Höhe der Nordflanke den Sonnenaufgang bei nachlassendem Wind erleben durften. Herrlich hier zu sein, dachte ich mir. Kein Streß, einfach nur Spaß am Hochtourengehen. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3305" target="_blank" title="">21.Sonnenaufgang.JPG</a> (Größe: 217,4 KB / Downloads: 835)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3306" target="_blank" title="">22.ist das schön.JPG</a> (Größe: 226,88 KB / Downloads: 906)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3307" target="_blank" title="">23.Niklas gefällts auch.JPG</a> (Größe: 326,63 KB / Downloads: 847)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3308" target="_blank" title="">24.Toller Blick.JPG</a> (Größe: 254,32 KB / Downloads: 861)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3309" target="_blank" title="">25. so ein wetter.JPG</a> (Größe: 324,57 KB / Downloads: 868)
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Über eine größere Randspalte welche fast die ganze Nordflanke durchzog gings mittels einer Aluleiter hinweg (hätte andernfalls sehr weiträumig umgangen werden müssen) bis unter den Ostgrat. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3310" target="_blank" title="">26.Leiter an Spalte.JPG</a> (Größe: 280,58 KB / Downloads: 904)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3312" target="_blank" title="">27. Alban leiter.JPG</a> (Größe: 175,32 KB / Downloads: 946)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3311" target="_blank" title="">28.Flanke über uns.JPG</a> (Größe: 187,59 KB / Downloads: 819)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3313" target="_blank" title="">29.Blick zur Meije.JPG</a> (Größe: 259,78 KB / Downloads: 883)
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Von hier stieg die Spur schräg rechts an und schließlich fast waagrecht unter der eisigen Gipfelflanke hinüber zum Dome de Neige. Die meisten Tourengeher gehen nur bis zum Dome de Neige (4015m) und nicht bis zum Gipfel. Nach neuen UIAA-Richtlinien zählt dieser ja seit kurzem als eigenständiger 4000er. Im Winter wird er als Winter- und Skitourengipfel gehandelt. Nachdem bis hierher recht einfach kommen ist und der Gipfelgrat wesentlich schwerer ist stellt dies der Schlusspunkt der meisten Tourengeher da. Aufgrund der gestrigen Schneefälle (am Fuß der Gipfelwand ca. 20cm) machten auch Niklas und ich uns Gedanken wie weitergehen. Die Randspalte hatte unterhalb der Gipfelwand fast am höchsten Punkt mal ne Schwachstelle wo mit etwas Steileiskletterei (wenige Meter 70 Grad) über die Randkluft geklettert werden konnte. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3314" target="_blank" title="">30.steile Randspalte.JPG</a> (Größe: 170,07 KB / Downloads: 976)
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Wir hatten 3 gute BlackDiamond-Schrauben und eine „Opfer-Titanschraube“ dabei und jeder ein Eisgerät und zusammen einen 60m-Halbseilstrick. Die Flanke über uns war unten mindestens 50 Grad steil und legte sich weiter oben auf immer noch mindestens 45 Grad zurück. Das Eis war nicht ganz blank und eigentlich ganz gut zum Steigen. Also eine Standschraube, eine Zwischenschraube und wieder eine Standschraube und immer gut stehen wenn das Eisgerät neu platziert wird. Durchaus ganz unterhaltsam und spannend so zu klettern. Beim Versuch mal die Titanschraube zu setzen wurde mir wieder schnell klar wieso die sonst daheim nur in der Eiskletterkiste schlummert oder eben als Opferschraube gehandelt wird. Zum Sichern taugen die Dinger wirklich nix. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3315" target="_blank" title="">31.Steilwand 2.JPG</a> (Größe: 334,81 KB / Downloads: 932)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3316" target="_blank" title="">32. Ausstieg aus Eisflanke.JPG</a> (Größe: 220,99 KB / Downloads: 882)
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Oben zogen wir leicht nach rechts zu einer Rinne die in den Westgrat auslief. Niklas stieg zum Grat aus und in gerade mal weiteren 50m am Grat waren wir beide am Gipfelkreuz angekommen. Dieses steckt nur lose zwischen den Felsen, also am Besten nicht zu sehr anlehnen. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3317" target="_blank" title="">33. Gipfelteam.JPG</a> (Größe: 283,14 KB / Downloads: 842)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3318" target="_blank" title="">34. d Áilefroide.JPG</a> (Größe: 298,11 KB / Downloads: 847)
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Von oben hatte man dann einen fantastischen Blick über nahezu die komplette Dauphine und bis hinüber zum MontBlanc und MonteViso. Fast zeitgleich mit uns kam ein französisches Vater-Sohn-Gespann an welche über den Ostgrat aufgestigen waren. Sonst blieben wir unter uns am Gipfel. Insgesamt waren an diesem Tage nur 6 Personnen aus der vollen Ecrinshütte am Gipfel gewesen. Zusammen mit den 2 Franzosen machten wir uns nach kurzer Rast auf den Westgrat abzuklettern. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3319" target="_blank" title="">35. Westgrat.JPG</a> (Größe: 339,54 KB / Downloads: 888)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3320" target="_blank" title="">36.Nordwändle.JPG</a> (Größe: 310,66 KB / Downloads: 802)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3321" target="_blank" title="">37. Westgrat im Abstieg, abklettern.JPG</a> (Größe: 240,7 KB / Downloads: 875)
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Wir hatten 3 mittlere Friends und einen mittleren Satz Klemmkeile sowie mehrere lange Schlingen für den felsigen Grat mitgenommen. Diese kamen uns jetzt zugute. Teilweise stiegen wir am langen Seil ab und legten immer mal wieder eine Zwischensicherung oder legten das Seil mal links mal rechts um einen Block herum. Dennoch muss der Nachsteiger auch mal 20m bis zur nächsten Sicherung abklettern auf teils handtuchbreitem Grat mit mächtig Luft Richtung Südseite hinunter. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3323" target="_blank" title="">39.schmaler Grat.JPG</a> (Größe: 375,32 KB / Downloads: 981)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3324" target="_blank" title="">40.Westgrat zum Dome de neige hin.JPG</a> (Größe: 324,36 KB / Downloads: 883)
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Der Fels ist nicht so schlecht, aber auch nicht überall fest und obwohl es meist nur 1-2er Gelände ist erfordert es bei Vereisung und verschneit doch etwas mehr Angagement. Obwohl der Grat sich nur etwa 130Hm zur Breche Lory hinabzieht darf bei solchen Verhältnissen ab Scharte etwa 1,5-2h für den Aufstieg zum Gipfel und fast noch mal das gleiche Retour gerechnet werden. Das 30m steile Schlußwandel zur Breche Lory seilten wir dann gemeinsam mit den Franzosen hinunter (gäbe hier aber auch noch mal einen Zwischenstand) und konnten von der Scharte aus den Gipfel des Dome de Neige in wenigen Minuten erreichen. Hier machten wir dann erstmals Pause und zogen uns mal ein paar der warmen Sachen von heut morgen aus. Die Stirnlampe hatte um knapp halb 1 auch nicht mehr seine Berechtigung aufm Kopf. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3325" target="_blank" title="">41.Rückblick vom Dome de Neige.JPG</a> (Größe: 293,16 KB / Downloads: 896)
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Auf breit ausgelatschter Spur gings im Abstieg dann recht zügig bis aufs untere Gletscherplatau hinab auf 3300m. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3326" target="_blank" title="">42.Leiter im Abstieg.JPG</a> (Größe: 253,64 KB / Downloads: 838)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3327" target="_blank" title="">43.unten auf flachem gletscher.JPG</a> (Größe: 244,75 KB / Downloads: 890)
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Ab hier ist der weitere Talweg dann nur noch ein Hatscher und Konditionssache. Nachdem wir dankenswerter Weise nichts auf der Hütte gelassen hatten konnten wir diese im Abstieg links liegen lassen (Niklas hat seinen Schlafsack als Training über den Gipfel getragen  ) und waren bald am Gletscherende angekommen und wieder auf dem Wanderweg. Hier abgerödelt und mit Blick auf den Gipfel die Rast genossen. Relativ zügig gings dann ins Tal und gegen 16 Uhr waren wir zurück am Parkplatz. Eine sehr schöne Hochtour lang hinter uns und angesichts meines engen Zeitplanes „nur noch“ der Autoheimweg vor uns. Diesmal gehorchten wir brav dem Navi, gönnten uns noch die ein oder andere Pause und wurden über Mailand, Lugano, San Bernardino und Chur nach Hause gelotst. Mit Abstecher bei Niklas in Ulm war ich dann auch „schon“ um 5 Uhr morgens daheim. Die verpassten Tourenabschlußbierchen holte ich auf der Feier ab Samstag Mittag (leider warens nochmal 3h Autoanfahrt) dann ausreichend nach. <br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3328" target="_blank" title="">44. Tourenübersichtsbild.JPG</a> (Größe: 260,98 KB / Downloads: 949)
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<br />
Gruß Alban (unterwegs mit Niklas Rodermund)<br />
<br />
<br />
Facts:<br />
Barre des Ecrins (4102m), Dome de Neige (4015m)<br />
Normalweg mit Gipfelaufstieg über das kleine Nordwändle (180hm ab Randspalte) und Abstieg über Westgrat: AD-/AD<br />
Ausgangspunkt: Kostenloser Parkplatz bei Pre de Madame Clare etwa 5km oberhalb von Ailefroide, im Nationalpark Dauphine, Höhe: ca.1860m<br />
Einfacher und ausgeschilderter Hüttenzustieg in etwa 4h zur Ecrins-Hütte (110 Lagerplätze), 3175m, ca. 1300Hm ab Parkplatz. Unbedingt vorher reservieren. Alternativ die Glacier Blanc-Hütte (2542m). Bei Platzproblemen wie bei uns am Besten über das „maison de la montagne“ anfragen lassen und Halbpension buchen.<br />
Kosten Halbpension inklusive Übernachtung für DAV/ÖAV/SAC-Mitglieder (Ausweis wird verlangt): 39 Euro. Halbpension alleine: 27 Euro, Übernachtung alleine: 12 Euro. Auf der Hütte gibt es auch eine Ecke in der selbst gekocht werden darf (Kocher nicht vorhanden). Trinkwasser ausreichend vorhanden am Wasserhahn in der Gaststube. Freundlicher und kompetenter Hüttenwart. Alle Lager mit 2-3 Wolldecken. Marschtee auf Wunsch.<br />
Gletscheranstieg zum Dome de Neige etwa 3 ½ bis max. 4h. Ab hier über Westgrat oder das kleine Nordwändle in etwa 1 ½ bis 2h zum Gipfel. Etwa 1000Hm ab Gletscher unter Ecrinshütte. Am Westgrat gleich zu Beginn 30m schwer aus der Breche de Lory heraus. Soll ne II+ sein schaut aber eher wie ein ordentlicher IIIer aus (angeblich aber wirklich gute Griffe), sonst meist I-II am Grat. Für Rückweg fast gleiche Zeit einplanen. Ab Breche Lory bis Gipfel und zurück also je nach Verhältnissen 3-4h zusätzlich. 90% der Tourengeher begnügen sich mit dem Dome de Neige, so dass der Grat selten übervölkert ist. Ab Dome de Neige bis Parkplatz im Tal etwa 3 ½ -4 ½ h.<br />
<br />
Karte:<br />
Meije/Pelvoux, 1:25000, Institute Geographique National, 3436 ET<br />
<br />
Ailefroide:<br />
Stützpunkt für mehrere Tage: Campingplatz in Ailefroide. Kletterfelsen direkt nebenan. Kleiner Supermarkt in Ailefroide. Einigermaßen gut sortierter Bergsportladen (Sport Chaud). Desweiteren Bergführerbüro,  „Maison de la montagne“ mit Wetterbericht in französisch (ausführlich) und englisch (gekürzt) sowie diverser meist französischer Führerliteratur die dort frei zugänglich ist. Mehrere kleine Kioskläden mit Schnellimbißmöglichkeiten  aber auch kleines Chalet mit gemütlichem „Biergarten“.<br />
<br />
<br />
Links mit guten Infos zur Tour, Wetter und Außendrumrum:<br />
<br />
Gute Seite auf Englisch mit Tourenbeschreibung und sehr vielen Bildern (ca. 300), Kommentaren und Gipfeleinträgen:<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.summitpost.org/mountain/rock/150265/barre-des-ecrins.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.summitpost.org/mountain/rock/...crins.html</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
Guter Tourenbericht von Dietmar Hahm:<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.stichel-frei.de/berge/hochtouren/barredesecrins/barredesecrins.php" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.stichel-frei.de/berge/hochtou...ecrins.php</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
Tourenbericht und andere Hochtouren nebenan von Stephan Rankl (<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.sirdar.de" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">www.sirdar.de</a><br />
<!-- end: mycode_url -->):<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.sirdar.de/Reisen/Dauphine_2004/dauphine.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.sirdar.de/Reisen/Dauphine_2004/dauphine.html</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
Das französische Pendant zu Gipfelbuch.ch mit Routen und Verhältnisinfos:<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.camptocamp.org/summits/38591/fr/barre-des-ecrins" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.camptocamp.org/summits/38591/...des-ecrins</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
Seite von Ailefroide mit Hütten und anderen nützlichen Infos:<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.ailefroide.com/Hebergements/Refuges/refuges.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.ailefroide.com/Hebergements/R...fuges.html</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
Guter und einfach zu verstehender Wetterbericht aus La Grave/Meje (Symbole) mit Schneeinfos, Temperaturen auf unterschiedlichen Höhen, Mehrtageswetter, Temperatur mit Windchillfaktor, Windgeschwindigkeiten………..:<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.snow-forecast.com/resorts/LaGrave" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.snow-forecast.com/resorts/LaGrave</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
Französischer Wetterbericht:<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://france.meteofrance.com/france/meteo?PREVISIONS_PORTLET.path=previsionsville/050230" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://france.meteofrance.com/france/met...lle/050230</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://france.meteofrance.com/france/meteo?PREVISIONS_PORTLET.path=previsionsville/050630" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://france.meteofrance.com/france/met...lle/050630</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
Link zu den Klettertouren und den Topo´s von Topoguide der Dauphine die einzeln auch bestellt werden können:<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.topoguide.de/Tourenliste/tourenliste.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.topoguide.de/Tourenliste/tourenliste.html</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
<br />
Allgemein:<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Barre_des_%C3%89crins" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://de.wikipedia.org/wiki/Barre_des_%C3%89crins</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
Seite für Tourenberichte im Winter/ Frühjahr:<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://ecrins-conditions.blogspot.com/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://ecrins-conditions.blogspot.com/</a><br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3322" target="_blank" title="">38. Abklettern ausgesetzt.JPG</a> (Größe: 358,97 KB / Downloads: 932)
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			<content:encoded><![CDATA[Barre des Ecrins (4102m) Nordflanke, Dome de Neige 4015m am 5./6.8.10<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3285" target="_blank" title="">1.Tourenübersichtsbild Aufstieg Abstieg.JPG</a> (Größe: 61,71 KB / Downloads: 3026)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
„Zu weit“, oder „lohnt sich nicht für ein paar wenige Tage“. So oder so ähnlich klangen die Sätze über die Dauphine wenn´s manchmal an die Tourenplanung eines Wochenende oder einer knappen Woche ging. Nichtsdestotrotz schlummert der Dauphineführer und die zugehörige Karte schon seit 6 Jahren in meinem Regal. Ein Aspekt an der Dauphine hat mir nämlich schon immer imponiert: ein Gebiet mit fantastischen Tourenmöglichkeiten auf engstem Raum. Von riesen Granitwänden, finsteren Nordwänden und Eisgullys bis zur Plaisirklettertour und nicht so überlaufen wie in den Walliser, Berner oder Montblanc-Alpen. Außerdem hat das Gebiet durch seine eigenständige Lage oft ein ganz anderes Wetter wie der Rest der Alpen. Oder anderst gesagt wenn´s in den Nord-, Ost-, West- und Südalpen grad schlecht vom Wetter angesagt ist dann kommt man auf die Idee auch mal in die Dauphine für nur 3-4 Tage zu fahren.<br />
Montag war noch Regen angesagt, also Dienstag am frühen Nachmittag mit Niklas getroffen und losgefahren. Nachdem wir erst mal dem Navi misstraut haben, welches uns über Mailand lotsen wollte strebten wir die im Westalpenführer vorgeschlagene Route via Bern und Grenoble an (dachten da kann man länger in Schweiz auf Autobahn fahren und wird nicht so mit der Maut abgezockt). Sah auch auf Karte fast gleich lang aus. Naja End von der Geschicht war dann, dass wir inklusive Pausen erst nach 12h Fahrt um halb 3 Nachts am Ziel ankamen und eigentlich schon etwas gerädert waren. Billiger wars au net, da wir am Tunnel bei Frejus (zwischen Frankreich (Savoyen, Modane) und Italien (Piemont, Bardonecchia)) lange dachten wir warten an einer Baustelle. War auch so, aber gleichzeitig wars ne Mautstelle. Und ganz vorne an der Schranke mit lauter Autos hinter einem kannst au kaum mehr ein Rückzieher machen wenn´s dann für weniger als 13km Tunnel 35 Euro einfach haben wollen. Verbrecher, dachten wir, moderne Wegelagerer. Der Tunnel sah dann weniger modern aus. Alternativ fährt man hier wohl über Galibierpaß. Wie gesagt Dauphine war ein Schubladenplan fürs schlechte Wetter bei uns. Bis zur Anfahrtsplanung kam ich wohl nie so recht. <br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3286" target="_blank" title="">2. erste Hürden.JPG</a> (Größe: 221,63 KB / Downloads: 1035)
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Unser Tourenziel für die nächsten Tage sollte eine imposante Kletterei an einem langen Felspfeiler im Tourengebiet um Ailefroide sein. Müde von der Anfahrt entschieden wir uns oberhalb von Ailefroide erstmal zu pennen und morgen Vormittag dann zum Einstieg zu schauen.<br />
Nächster Morgen war dann Wetter auch prima. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3287" target="_blank" title="">3. Parkplatz Ailefroide.JPG</a> (Größe: 287,41 KB / Downloads: 854)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3288" target="_blank" title="">4.Unterwegs.JPG</a> (Größe: 298,96 KB / Downloads: 906)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Also Rucksack gepackt und nix wie hin zum Pfeiler. Beeindruckende Bergszenerie beim Zustieg. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3289" target="_blank" title="">5.Bergszenerie.JPG</a> (Größe: 318,55 KB / Downloads: 880)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3290" target="_blank" title="">6.Einstieg in Pfeiler.JPG</a> (Größe: 328,72 KB / Downloads: 890)
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Am frühen Nachmittag stiegen wir in den Pfeiler ein, um uns rum zogen schon ein paar Wolken auf. Laut Meteo France sollte es heute noch prima, Donnerstag morgen nur sehr bedeckt sein aber ab Nachmittag schon wieder sonnig und Freitag richtig gut sein. An dem Punkt an dem die Kletterei dann angefangen hätte (oder besser gesagt an dem Punkt an dem man noch ohne groß Materialverlust umkehren kann) machten wir dann Pause und beschloßen u.a. in Hinblick auf die unsichere Wetterentwicklung nicht weiter zu steigen sondern ein anderes Ziel zu suchen. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3291" target="_blank" title="">7.Niklas Blick nach oben.JPG</a> (Größe: 344,21 KB / Downloads: 860)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3292" target="_blank" title="">8.Alban Blick zurück.JPG</a> (Größe: 295,75 KB / Downloads: 897)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3293" target="_blank" title="">9.Wetter macht zu.JPG</a> (Größe: 324,93 KB / Downloads: 887)
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Also zurück zum Parkplatz und erstmal im Führer geschmöckert, ein wenig in Ailefroide gechillt und als es dann noch zu regnen begonnen hatte ganz planlos gewesen was mer jetzt machen sollen. Nachdem ich spätestens Samstag Vormittag auf ner Hochzeitsfeier eines Freundes erscheinen wollte blieb auch nicht fiel Spielraum in unserer Zeitplanung. Über Nacht dann immer stärker werdender Regen. Niklas und ich beschloßen angesicht des guten Wetterberichtes für Freitag und dem Regen heute (alle Kletterein naß) auf die Barre des Ecrins über den Normalweg via Ecrinshütte zu gehen. Leider war die Hütte aber schon ausgebucht, da half auch mein Anruf in schlechtem französisch und Niklas seiner in englisch nicht. Also ins „Maison de la montagne“ gefahren und die nette Dame dort gefragt ob sie nicht mal für uns anfragen könnte. Mit dem Zusatz wir würden Halppension nehmen (alter Trick von meinem Vater) hats dann tatsächlich auch geklappt, vielleicht aber auch weil Leute angesichts des Schlechten Wetters abgesagt hatten. Wir bekamen die Auskunft wir sollten halt um 18 Uhr auf der Hütte sein wegen Abendessen. Nachdem´s schon fast 13 Uhr war jetzt aber schnell Rucksack neupacken, no was spachteln (man hört ja so Sachen über die kargen französischen Hütten..) und los gings. Es kam sogar wieder kurz die Sonne raus. Mit Auto von Ailfroide wieder hochgefahren bis Pre de Madame Carle und hier auf etwa 1860m geparkt. Etwa 1h liefen wir noch im T-Shirt, dann immer stärker werdender Nieselregen. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3294" target="_blank" title="">10.Nikls Fußweg unten.JPG</a> (Größe: 289,64 KB / Downloads: 1092)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3295" target="_blank" title="">11.glacier Blanc Gletscher.JPG</a> (Größe: 284,01 KB / Downloads: 858)
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Auf etwa 2400m hats dann richtig geregnet das wir echt kurzfristig bis auf die Knochen naß waren. „Gottseidank“ hats dann ab kurz unter der Glacier Blanc Hütte ab etwa 2500m geschneit und zunehmend gewindet. So wurden die Klamotten wieder trocken gepustet und Rucksackinhalt blieb einigermaßen trocken. Etwa ne halbe Stunde vor der Ecrinshütte gings dann noch auf den Gletscher. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3296" target="_blank" title="">12..am Gletscher.JPG</a> (Größe: 357,14 KB / Downloads: 859)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3297" target="_blank" title="">13.Wetter auf Gletscher.JPG</a> (Größe: 244,28 KB / Downloads: 848)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3298" target="_blank" title="">14. Gletscherzustieg zur Hütte.JPG</a> (Größe: 327,39 KB / Downloads: 879)
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Auf gutmütiger und meist spaltenarmen Spur gings am orographisch linken Gletscherrand bis unter die Ecrinshütte und dann über einen felsigen Serpentinenweg hinauf zur Hütte.<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3299" target="_blank" title="">15.Ecrinshütte.JPG</a> (Größe: 357,84 KB / Downloads: 819)
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Als ich mich mit meinem Namen auf die Reservierung meldete und erfuhr das aus dem telefonisch übermittelten Namen: „Glaser“ dann per Flüsterpost: Maze` geworden ist mussten wir schon etwas schmunzeln. Vorallem als wir beim Abendessen mit einer Gruppe von anderen deutschen Bergsteigern zusammen saßen deren Namen auch nach dem „Flüsterpost-und-laß-mal-französisch-umformen“ ganz anderst  auf den Tischreservierungen beim Essenausteilen standen. Das Halppensionsessen, so wie auch das Früstück waren dann gar nicht so schlecht und auch die Lager waren sehr gepflegt. Wecken war laut Hüttenwirt um 3Uhr anberaumt und die jüngste Wetterprognose soll für morgen gut sein so der Hüttenwirt. Die ganze Nacht hat dann ein Sturm um die Hütte geheult und an den Läden gerüttelt, in den Pausen dann neben Niklas ein Bergsteiger gemeint er muß nen ganzen Wald zamsägen so geschnarcht hat der. Naja so ist das halt auf ner Hütte, dafür leichten Rucksack. Nächster Morgen dann sternenklare Nacht aber noch ordentlich Wind. Wir ließen uns Zeit am Frühstück und erst mal die anderen Hecktiker aus der Hütte. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3300" target="_blank" title="">16.morgend beim frühstück.JPG</a> (Größe: 315,76 KB / Downloads: 860)
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Unten am Gletscher gegen 4:30 Uhr angekommen dann schnell Fahrt aufgenommen und uns von den meisten wieder etwas abgesetzt. Peinlich darauf achtend dass wir die Vordersten nicht einholen damit wir gemütlich auf ausgetretener und nach den Neuschneefällen auch teilweise neugesuchter Spur einfach vorankommen. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3301" target="_blank" title="">17.Nachts, morgens.JPG</a> (Größe: 79,34 KB / Downloads: 855)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3302" target="_blank" title="">18.Wind nachts.JPG</a> (Größe: 207,85 KB / Downloads: 838)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3303" target="_blank" title="">19.Waiting for the sun.JPG</a> (Größe: 214,1 KB / Downloads: 803)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3304" target="_blank" title="">20.es dämmert.JPG</a> (Größe: 231,06 KB / Downloads: 812)
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So wars dann echt zum Genießen als wir auf halber Höhe der Nordflanke den Sonnenaufgang bei nachlassendem Wind erleben durften. Herrlich hier zu sein, dachte ich mir. Kein Streß, einfach nur Spaß am Hochtourengehen. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3305" target="_blank" title="">21.Sonnenaufgang.JPG</a> (Größe: 217,4 KB / Downloads: 835)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3306" target="_blank" title="">22.ist das schön.JPG</a> (Größe: 226,88 KB / Downloads: 906)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3307" target="_blank" title="">23.Niklas gefällts auch.JPG</a> (Größe: 326,63 KB / Downloads: 847)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3308" target="_blank" title="">24.Toller Blick.JPG</a> (Größe: 254,32 KB / Downloads: 861)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3309" target="_blank" title="">25. so ein wetter.JPG</a> (Größe: 324,57 KB / Downloads: 868)
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Über eine größere Randspalte welche fast die ganze Nordflanke durchzog gings mittels einer Aluleiter hinweg (hätte andernfalls sehr weiträumig umgangen werden müssen) bis unter den Ostgrat. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3310" target="_blank" title="">26.Leiter an Spalte.JPG</a> (Größe: 280,58 KB / Downloads: 904)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3312" target="_blank" title="">27. Alban leiter.JPG</a> (Größe: 175,32 KB / Downloads: 946)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3311" target="_blank" title="">28.Flanke über uns.JPG</a> (Größe: 187,59 KB / Downloads: 819)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3313" target="_blank" title="">29.Blick zur Meije.JPG</a> (Größe: 259,78 KB / Downloads: 883)
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Von hier stieg die Spur schräg rechts an und schließlich fast waagrecht unter der eisigen Gipfelflanke hinüber zum Dome de Neige. Die meisten Tourengeher gehen nur bis zum Dome de Neige (4015m) und nicht bis zum Gipfel. Nach neuen UIAA-Richtlinien zählt dieser ja seit kurzem als eigenständiger 4000er. Im Winter wird er als Winter- und Skitourengipfel gehandelt. Nachdem bis hierher recht einfach kommen ist und der Gipfelgrat wesentlich schwerer ist stellt dies der Schlusspunkt der meisten Tourengeher da. Aufgrund der gestrigen Schneefälle (am Fuß der Gipfelwand ca. 20cm) machten auch Niklas und ich uns Gedanken wie weitergehen. Die Randspalte hatte unterhalb der Gipfelwand fast am höchsten Punkt mal ne Schwachstelle wo mit etwas Steileiskletterei (wenige Meter 70 Grad) über die Randkluft geklettert werden konnte. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3314" target="_blank" title="">30.steile Randspalte.JPG</a> (Größe: 170,07 KB / Downloads: 976)
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Wir hatten 3 gute BlackDiamond-Schrauben und eine „Opfer-Titanschraube“ dabei und jeder ein Eisgerät und zusammen einen 60m-Halbseilstrick. Die Flanke über uns war unten mindestens 50 Grad steil und legte sich weiter oben auf immer noch mindestens 45 Grad zurück. Das Eis war nicht ganz blank und eigentlich ganz gut zum Steigen. Also eine Standschraube, eine Zwischenschraube und wieder eine Standschraube und immer gut stehen wenn das Eisgerät neu platziert wird. Durchaus ganz unterhaltsam und spannend so zu klettern. Beim Versuch mal die Titanschraube zu setzen wurde mir wieder schnell klar wieso die sonst daheim nur in der Eiskletterkiste schlummert oder eben als Opferschraube gehandelt wird. Zum Sichern taugen die Dinger wirklich nix. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3315" target="_blank" title="">31.Steilwand 2.JPG</a> (Größe: 334,81 KB / Downloads: 932)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3316" target="_blank" title="">32. Ausstieg aus Eisflanke.JPG</a> (Größe: 220,99 KB / Downloads: 882)
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Oben zogen wir leicht nach rechts zu einer Rinne die in den Westgrat auslief. Niklas stieg zum Grat aus und in gerade mal weiteren 50m am Grat waren wir beide am Gipfelkreuz angekommen. Dieses steckt nur lose zwischen den Felsen, also am Besten nicht zu sehr anlehnen. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3317" target="_blank" title="">33. Gipfelteam.JPG</a> (Größe: 283,14 KB / Downloads: 842)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3318" target="_blank" title="">34. d Áilefroide.JPG</a> (Größe: 298,11 KB / Downloads: 847)
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Von oben hatte man dann einen fantastischen Blick über nahezu die komplette Dauphine und bis hinüber zum MontBlanc und MonteViso. Fast zeitgleich mit uns kam ein französisches Vater-Sohn-Gespann an welche über den Ostgrat aufgestigen waren. Sonst blieben wir unter uns am Gipfel. Insgesamt waren an diesem Tage nur 6 Personnen aus der vollen Ecrinshütte am Gipfel gewesen. Zusammen mit den 2 Franzosen machten wir uns nach kurzer Rast auf den Westgrat abzuklettern. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3319" target="_blank" title="">35. Westgrat.JPG</a> (Größe: 339,54 KB / Downloads: 888)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3320" target="_blank" title="">36.Nordwändle.JPG</a> (Größe: 310,66 KB / Downloads: 802)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3321" target="_blank" title="">37. Westgrat im Abstieg, abklettern.JPG</a> (Größe: 240,7 KB / Downloads: 875)
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Wir hatten 3 mittlere Friends und einen mittleren Satz Klemmkeile sowie mehrere lange Schlingen für den felsigen Grat mitgenommen. Diese kamen uns jetzt zugute. Teilweise stiegen wir am langen Seil ab und legten immer mal wieder eine Zwischensicherung oder legten das Seil mal links mal rechts um einen Block herum. Dennoch muss der Nachsteiger auch mal 20m bis zur nächsten Sicherung abklettern auf teils handtuchbreitem Grat mit mächtig Luft Richtung Südseite hinunter. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3323" target="_blank" title="">39.schmaler Grat.JPG</a> (Größe: 375,32 KB / Downloads: 981)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3324" target="_blank" title="">40.Westgrat zum Dome de neige hin.JPG</a> (Größe: 324,36 KB / Downloads: 883)
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Der Fels ist nicht so schlecht, aber auch nicht überall fest und obwohl es meist nur 1-2er Gelände ist erfordert es bei Vereisung und verschneit doch etwas mehr Angagement. Obwohl der Grat sich nur etwa 130Hm zur Breche Lory hinabzieht darf bei solchen Verhältnissen ab Scharte etwa 1,5-2h für den Aufstieg zum Gipfel und fast noch mal das gleiche Retour gerechnet werden. Das 30m steile Schlußwandel zur Breche Lory seilten wir dann gemeinsam mit den Franzosen hinunter (gäbe hier aber auch noch mal einen Zwischenstand) und konnten von der Scharte aus den Gipfel des Dome de Neige in wenigen Minuten erreichen. Hier machten wir dann erstmals Pause und zogen uns mal ein paar der warmen Sachen von heut morgen aus. Die Stirnlampe hatte um knapp halb 1 auch nicht mehr seine Berechtigung aufm Kopf. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3325" target="_blank" title="">41.Rückblick vom Dome de Neige.JPG</a> (Größe: 293,16 KB / Downloads: 896)
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Auf breit ausgelatschter Spur gings im Abstieg dann recht zügig bis aufs untere Gletscherplatau hinab auf 3300m. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3326" target="_blank" title="">42.Leiter im Abstieg.JPG</a> (Größe: 253,64 KB / Downloads: 838)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3327" target="_blank" title="">43.unten auf flachem gletscher.JPG</a> (Größe: 244,75 KB / Downloads: 890)
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Ab hier ist der weitere Talweg dann nur noch ein Hatscher und Konditionssache. Nachdem wir dankenswerter Weise nichts auf der Hütte gelassen hatten konnten wir diese im Abstieg links liegen lassen (Niklas hat seinen Schlafsack als Training über den Gipfel getragen  ) und waren bald am Gletscherende angekommen und wieder auf dem Wanderweg. Hier abgerödelt und mit Blick auf den Gipfel die Rast genossen. Relativ zügig gings dann ins Tal und gegen 16 Uhr waren wir zurück am Parkplatz. Eine sehr schöne Hochtour lang hinter uns und angesichts meines engen Zeitplanes „nur noch“ der Autoheimweg vor uns. Diesmal gehorchten wir brav dem Navi, gönnten uns noch die ein oder andere Pause und wurden über Mailand, Lugano, San Bernardino und Chur nach Hause gelotst. Mit Abstecher bei Niklas in Ulm war ich dann auch „schon“ um 5 Uhr morgens daheim. Die verpassten Tourenabschlußbierchen holte ich auf der Feier ab Samstag Mittag (leider warens nochmal 3h Autoanfahrt) dann ausreichend nach. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3328" target="_blank" title="">44. Tourenübersichtsbild.JPG</a> (Größe: 260,98 KB / Downloads: 949)
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<br />
Gruß Alban (unterwegs mit Niklas Rodermund)<br />
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<br />
Facts:<br />
Barre des Ecrins (4102m), Dome de Neige (4015m)<br />
Normalweg mit Gipfelaufstieg über das kleine Nordwändle (180hm ab Randspalte) und Abstieg über Westgrat: AD-/AD<br />
Ausgangspunkt: Kostenloser Parkplatz bei Pre de Madame Clare etwa 5km oberhalb von Ailefroide, im Nationalpark Dauphine, Höhe: ca.1860m<br />
Einfacher und ausgeschilderter Hüttenzustieg in etwa 4h zur Ecrins-Hütte (110 Lagerplätze), 3175m, ca. 1300Hm ab Parkplatz. Unbedingt vorher reservieren. Alternativ die Glacier Blanc-Hütte (2542m). Bei Platzproblemen wie bei uns am Besten über das „maison de la montagne“ anfragen lassen und Halbpension buchen.<br />
Kosten Halbpension inklusive Übernachtung für DAV/ÖAV/SAC-Mitglieder (Ausweis wird verlangt): 39 Euro. Halbpension alleine: 27 Euro, Übernachtung alleine: 12 Euro. Auf der Hütte gibt es auch eine Ecke in der selbst gekocht werden darf (Kocher nicht vorhanden). Trinkwasser ausreichend vorhanden am Wasserhahn in der Gaststube. Freundlicher und kompetenter Hüttenwart. Alle Lager mit 2-3 Wolldecken. Marschtee auf Wunsch.<br />
Gletscheranstieg zum Dome de Neige etwa 3 ½ bis max. 4h. Ab hier über Westgrat oder das kleine Nordwändle in etwa 1 ½ bis 2h zum Gipfel. Etwa 1000Hm ab Gletscher unter Ecrinshütte. Am Westgrat gleich zu Beginn 30m schwer aus der Breche de Lory heraus. Soll ne II+ sein schaut aber eher wie ein ordentlicher IIIer aus (angeblich aber wirklich gute Griffe), sonst meist I-II am Grat. Für Rückweg fast gleiche Zeit einplanen. Ab Breche Lory bis Gipfel und zurück also je nach Verhältnissen 3-4h zusätzlich. 90% der Tourengeher begnügen sich mit dem Dome de Neige, so dass der Grat selten übervölkert ist. Ab Dome de Neige bis Parkplatz im Tal etwa 3 ½ -4 ½ h.<br />
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Karte:<br />
Meije/Pelvoux, 1:25000, Institute Geographique National, 3436 ET<br />
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Ailefroide:<br />
Stützpunkt für mehrere Tage: Campingplatz in Ailefroide. Kletterfelsen direkt nebenan. Kleiner Supermarkt in Ailefroide. Einigermaßen gut sortierter Bergsportladen (Sport Chaud). Desweiteren Bergführerbüro,  „Maison de la montagne“ mit Wetterbericht in französisch (ausführlich) und englisch (gekürzt) sowie diverser meist französischer Führerliteratur die dort frei zugänglich ist. Mehrere kleine Kioskläden mit Schnellimbißmöglichkeiten  aber auch kleines Chalet mit gemütlichem „Biergarten“.<br />
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Links mit guten Infos zur Tour, Wetter und Außendrumrum:<br />
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Gute Seite auf Englisch mit Tourenbeschreibung und sehr vielen Bildern (ca. 300), Kommentaren und Gipfeleinträgen:<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.summitpost.org/mountain/rock/150265/barre-des-ecrins.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.summitpost.org/mountain/rock/...crins.html</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
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Guter Tourenbericht von Dietmar Hahm:<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.stichel-frei.de/berge/hochtouren/barredesecrins/barredesecrins.php" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.stichel-frei.de/berge/hochtou...ecrins.php</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
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Tourenbericht und andere Hochtouren nebenan von Stephan Rankl (<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.sirdar.de" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">www.sirdar.de</a><br />
<!-- end: mycode_url -->):<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.sirdar.de/Reisen/Dauphine_2004/dauphine.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.sirdar.de/Reisen/Dauphine_2004/dauphine.html</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
Das französische Pendant zu Gipfelbuch.ch mit Routen und Verhältnisinfos:<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.camptocamp.org/summits/38591/fr/barre-des-ecrins" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.camptocamp.org/summits/38591/...des-ecrins</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
Seite von Ailefroide mit Hütten und anderen nützlichen Infos:<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.ailefroide.com/Hebergements/Refuges/refuges.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.ailefroide.com/Hebergements/R...fuges.html</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
Guter und einfach zu verstehender Wetterbericht aus La Grave/Meje (Symbole) mit Schneeinfos, Temperaturen auf unterschiedlichen Höhen, Mehrtageswetter, Temperatur mit Windchillfaktor, Windgeschwindigkeiten………..:<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.snow-forecast.com/resorts/LaGrave" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.snow-forecast.com/resorts/LaGrave</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
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Französischer Wetterbericht:<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://france.meteofrance.com/france/meteo?PREVISIONS_PORTLET.path=previsionsville/050230" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://france.meteofrance.com/france/met...lle/050230</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://france.meteofrance.com/france/meteo?PREVISIONS_PORTLET.path=previsionsville/050630" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://france.meteofrance.com/france/met...lle/050630</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
Link zu den Klettertouren und den Topo´s von Topoguide der Dauphine die einzeln auch bestellt werden können:<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.topoguide.de/Tourenliste/tourenliste.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.topoguide.de/Tourenliste/tourenliste.html</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
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Allgemein:<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Barre_des_%C3%89crins" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://de.wikipedia.org/wiki/Barre_des_%C3%89crins</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
Seite für Tourenberichte im Winter/ Frühjahr:<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://ecrins-conditions.blogspot.com/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://ecrins-conditions.blogspot.com/</a><br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3322" target="_blank" title="">38. Abklettern ausgesetzt.JPG</a> (Größe: 358,97 KB / Downloads: 932)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[03.-05.06.2010, "Ginat" - Droites Nordwand]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=458</link>
			<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 15:15:35 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=5">Zwerggäuer</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=458</guid>
			<description><![CDATA[Einer der faszinierendsten Ecken der chamonixer Berge ist ohne Zweifel des Gletscherbecken um die Argentiere Hütte. Gegen Süden und Osten ragen 1000m hohe Flanken aus Fels und Eis. Im Norden bieten nur weite Gletscherzungen Möglichkeit zwischen den hohen rot/gold/braunen Granitzacken Richtung walliser Alpen auf der berühmten Durchquerung "Haute Route" zu entkommen. Wir wollen aber gar nicht entkommen, wir wollen die Wildheit dieses Ortes aufsaugen und spannende 2 Tage erleben. Wir, dass sind Stefan Lieb (<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.flugmeter.info" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">www.flugmeter.info</a><br />
<!-- end: mycode_url -->) und meine Wenigkeit, Stef.<br />
Unser Ziel ist es, noch das letzte verbliebene Eis zu nutzen, bevor man sich dieses Jahr vollkommen dem Felsklettern zu wendet. Da es dieses Jahr ungewöhnlich lange kalt war, konnten wir dies sogar mit einem sehr großen Ziel tun, der Ginat Route in der Droites Nordwand. Eine über 1000m lange Eiskletterei mit 3-4 kombinierten Seillängen. Da die Gesamtsteilheit der Wand so hoch ist, war sie über lange Zeit eine der berüchtigsten Eistouren um Chamonix. Ohne frage ist sie durch die neue Eisausrüstung für eine deutlich breitere Masse zugänglich, aber zählt immer noch zu den ganz großen Fahrten im Argentiere Kessel.<br />
<br />
Da wir schon so spät im Jahr dran waren, ist das Skigebiet an der Grands Montets nicht mehr in Betrieb was uns einen ehrlichen Zustieg von Argentiere aus bescherte. Man kann so aber vor allem die Szenerie richtig genießen.<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=2983" target="_blank" title="">Droites_zustieg.jpg</a> (Größe: 43,61 KB / Downloads: 1022)
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<br />
Als wir nach einer gefühlten Unendlichkeit an der Hütte ankommen, ist schon so allerhand los. Viele Ski stehen herum, das ist wohl die Zeit an denen die furchtlosen Bretteljäger von Chamonix durch die schmalen Couloirs donnern, als gäbe es kein Morgen. Ich persönlich finde ja hinaufzuklettern entspannender. Abends sieht man von der Hütte die Nordwand der Droites sehr gut ein. Die Verhältnisse scheinen tatsächlich hervorragend zu sein, kurz sind wir der Hoffnung sogar die Jackson Variante klettern zu können, das müssen wir am nächsten Tag aber korrigieren, da sie uns bereits durch das Eisfeld entgegen geflogen kam.<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=2984" target="_blank" title="">Droites.jpg</a> (Größe: 72,47 KB / Downloads: 1550)
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<br />
Nun gut eine recht kurze Nacht, in einem Winterraum der den Charme einer Industriehalle hat, und es geht los.<br />
Es war nachts leider nicht ganz kalt, deshalb war der Wandzustieg etwas mühsam. Wenn es was schlimmeres gibt als mit beiden Beinen durch den Harschdeckel zu brechen, dann ist es, nach jedem 2-5 Schritt mit einem Bein. Da kommt kein Rhythmus zammt. Aber mit dem ersten Dämmerlicht sind wir am Schrund. Dieser ist erstaunlich weit rechts, noch erstaunlicher sehr leicht zu überqueren. So nun wird erst mal gestapft bis in die versteckte Rinne welche als Messner Einstieg bekannt ist. Hier in bestem Eis kurz seilfrei hoch. Max. 70°, langsam wird's sonnig.<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=2985" target="_blank" title="">Messnergully_Stef.jpg</a> (Größe: 31,91 KB / Downloads: 997)
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<br />
Ja, sonnig ist ein gutes Stichwort, die Steilheit der Wand lässt in der nähe des höchsten Sonnenstandes nicht viel Schattenplätze zu. Wir sind durchaus erstaunt, so warm geht es in unseren Nordwänden normal nicht zu. Was wir zuerst sehr wohlwollend zur Kenntnis nehmen, wird weiter oben echt lästig, durch die Sonne ist unser Trinkkonsum deutlich höher, was ganz schön trockene Fressen gibt, auf die Dauer.<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=2986" target="_blank" title="">Eisfeld_Stef.jpg</a> (Größe: 44,37 KB / Downloads: 1286)
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<br />
Aber wieder zurück zur Tour, wir sind mittlerweile am Ende des großen Einstiegeisfeldes folgen nun dem steilen Couloir bis an die Breché. Da das Eis dünn ist und auch immer wieder Eisbrocken von oben kommen, legen wir nun auch ein Seil an. Das Eis ist perfekt und die Kletterei ansprechend steil aber fast immer genüsslich. Man darf sich aber nicht irren, es gibt genug 80°-85° Aufschwünge in der Tour.<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=2987" target="_blank" title="">Stef_untererTeil.jpg</a> (Größe: 64,76 KB / Downloads: 956)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=2988" target="_blank" title="">Nachstieg_Stefan.jpg</a> (Größe: 37,38 KB / Downloads: 962)
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Immer wieder trifft man auch auf kombinierte Länge wie diese blockige Rampe hier, gar nicht so leicht wie es zuerst ausschaut.<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=2989" target="_blank" title="">unterer_Teil_1_Stefan.jpg</a> (Größe: 46,63 KB / Downloads: 966)
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<br />
Dafür wird man danach mit steilem Eis belohnt, wenn auch die Absicherung mit hohl gelaufenen 13cm Eisschrauben nicht perfekt ist. Dafür treffen die Eisgeräte immer wieder Fels, pling pling....Muhahaha.<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=2990" target="_blank" title="">unterer_Teil_2_Stefan.jpg</a> (Größe: 37,12 KB / Downloads: 1066)
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<br />
Schon ist die Scharte in Rufweite kommt eine weitere Kombistelle, diesmal noch etwas schwerer, aber gut ab zu sichern. Mittlerweile sind wir etwas langsamer, Durst und dicke Wadel quälen uns.<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=2991" target="_blank" title="">Mittelteil_1_Stefan.jpg</a> (Größe: 59,82 KB / Downloads: 1007)
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Dennoch genießen wir so gut es geht die tollen Seillängen. Überhaupt ist die Tour eine Perle unter den Eistouren.<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=2992" target="_blank" title="">Mittelteil_2_Stefan.jpg</a> (Größe: 50,14 KB / Downloads: 952)
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=2994" target="_blank" title="">Oberer_Teil_stef.jpg</a> (Größe: 62,63 KB / Downloads: 985)
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<br />
Ein letzter Aufschwung ist zu meistern, dann kommen wir ins Abschlussschneefeld. Das Eis ist mal wieder dünn, aber diesmal auch stark hinterspühlt. Die Entscheidung fällt auf die Felsvariante, gute Wahl.<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=2995" target="_blank" title="">Oberer_Teil_Stefan.jpg</a> (Größe: 42,53 KB / Downloads: 1001)
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<br />
Bald sind wir nun an der Breché. Eine grandiose Umsicht. Wir hätten noch viel Zeit an die Couvercle Hütte zu kommen, aber in der Südwand steht schon seit 6-7 Std. die Sonne, wir haben keine Lust zuerst Steine auf den Schädel zu bekommen und dann im Schnee bis zu den Knie zu versinken. So schlafen wir an einem tollen Biwakplatz über der Abseilstelle und beginnen den Abstieg in der morgendlichen Kälte. Das verhalf uns zu einem grandiosen Sonnenaufgang und sehr guten Verhältnissen zum gehen bis runter an den Leschaux Gletscher.<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=2996" target="_blank" title="">Breche.jpg</a> (Größe: 55,63 KB / Downloads: 1014)
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=2997" target="_blank" title="">Sonnenaufgang_1.jpg</a> (Größe: 13,4 KB / Downloads: 932)
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=2998" target="_blank" title="">Sonnenaufgang_2.jpg</a> (Größe: 42,94 KB / Downloads: 984)
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<br />
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<br />
Die letzte Anstrengung ist dann hoch an die Montenvers-Zahnradbahn, ist das geschafft, gibts nur noch ein Ziel....Bier und Burger in Chamonix.<br />
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Zusammenfassend, einer meiner schönsten Eistouren in einer tollen Ecken der chamonixer Alpen. Blöd nur, dass wir evtl. die letzten dieses Jahr waren, da viele Stellen nun doch sehr dünn im Eis waren. Und die Sonne immer erbarmungsloser stahlt bis zum 21. Juni.<br />
<br />
Facts:<br />
Droites Nordwand "Ginat" mit Messnereinstieg<br />
EB: J. Ginat, G. Modica, J.P. Simond und J.M. Troussier am 24. Juli 1978<br />
Wandhöhe: 1050 m<br />
Vorwiegend Eis bis 85° (auch längere Passagen) Mixed M4 - M4+<br />
Ausrüstung:<br />
Eisausrüstung mit min. 3 kurze Schrauben (13cm)<br />
50m Doppelseil (Abseilen an der Breché)<br />
kleine Biwakausrüstung<br />
<br />
Rückzüge sind sicher Material aufwändig, da wenig fixes Material in der Tour.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Einer der faszinierendsten Ecken der chamonixer Berge ist ohne Zweifel des Gletscherbecken um die Argentiere Hütte. Gegen Süden und Osten ragen 1000m hohe Flanken aus Fels und Eis. Im Norden bieten nur weite Gletscherzungen Möglichkeit zwischen den hohen rot/gold/braunen Granitzacken Richtung walliser Alpen auf der berühmten Durchquerung "Haute Route" zu entkommen. Wir wollen aber gar nicht entkommen, wir wollen die Wildheit dieses Ortes aufsaugen und spannende 2 Tage erleben. Wir, dass sind Stefan Lieb (<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.flugmeter.info" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">www.flugmeter.info</a><br />
<!-- end: mycode_url -->) und meine Wenigkeit, Stef.<br />
Unser Ziel ist es, noch das letzte verbliebene Eis zu nutzen, bevor man sich dieses Jahr vollkommen dem Felsklettern zu wendet. Da es dieses Jahr ungewöhnlich lange kalt war, konnten wir dies sogar mit einem sehr großen Ziel tun, der Ginat Route in der Droites Nordwand. Eine über 1000m lange Eiskletterei mit 3-4 kombinierten Seillängen. Da die Gesamtsteilheit der Wand so hoch ist, war sie über lange Zeit eine der berüchtigsten Eistouren um Chamonix. Ohne frage ist sie durch die neue Eisausrüstung für eine deutlich breitere Masse zugänglich, aber zählt immer noch zu den ganz großen Fahrten im Argentiere Kessel.<br />
<br />
Da wir schon so spät im Jahr dran waren, ist das Skigebiet an der Grands Montets nicht mehr in Betrieb was uns einen ehrlichen Zustieg von Argentiere aus bescherte. Man kann so aber vor allem die Szenerie richtig genießen.<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=2983" target="_blank" title="">Droites_zustieg.jpg</a> (Größe: 43,61 KB / Downloads: 1022)
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Als wir nach einer gefühlten Unendlichkeit an der Hütte ankommen, ist schon so allerhand los. Viele Ski stehen herum, das ist wohl die Zeit an denen die furchtlosen Bretteljäger von Chamonix durch die schmalen Couloirs donnern, als gäbe es kein Morgen. Ich persönlich finde ja hinaufzuklettern entspannender. Abends sieht man von der Hütte die Nordwand der Droites sehr gut ein. Die Verhältnisse scheinen tatsächlich hervorragend zu sein, kurz sind wir der Hoffnung sogar die Jackson Variante klettern zu können, das müssen wir am nächsten Tag aber korrigieren, da sie uns bereits durch das Eisfeld entgegen geflogen kam.<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=2984" target="_blank" title="">Droites.jpg</a> (Größe: 72,47 KB / Downloads: 1550)
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Nun gut eine recht kurze Nacht, in einem Winterraum der den Charme einer Industriehalle hat, und es geht los.<br />
Es war nachts leider nicht ganz kalt, deshalb war der Wandzustieg etwas mühsam. Wenn es was schlimmeres gibt als mit beiden Beinen durch den Harschdeckel zu brechen, dann ist es, nach jedem 2-5 Schritt mit einem Bein. Da kommt kein Rhythmus zammt. Aber mit dem ersten Dämmerlicht sind wir am Schrund. Dieser ist erstaunlich weit rechts, noch erstaunlicher sehr leicht zu überqueren. So nun wird erst mal gestapft bis in die versteckte Rinne welche als Messner Einstieg bekannt ist. Hier in bestem Eis kurz seilfrei hoch. Max. 70°, langsam wird's sonnig.<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=2985" target="_blank" title="">Messnergully_Stef.jpg</a> (Größe: 31,91 KB / Downloads: 997)
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Ja, sonnig ist ein gutes Stichwort, die Steilheit der Wand lässt in der nähe des höchsten Sonnenstandes nicht viel Schattenplätze zu. Wir sind durchaus erstaunt, so warm geht es in unseren Nordwänden normal nicht zu. Was wir zuerst sehr wohlwollend zur Kenntnis nehmen, wird weiter oben echt lästig, durch die Sonne ist unser Trinkkonsum deutlich höher, was ganz schön trockene Fressen gibt, auf die Dauer.<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=2986" target="_blank" title="">Eisfeld_Stef.jpg</a> (Größe: 44,37 KB / Downloads: 1286)
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Aber wieder zurück zur Tour, wir sind mittlerweile am Ende des großen Einstiegeisfeldes folgen nun dem steilen Couloir bis an die Breché. Da das Eis dünn ist und auch immer wieder Eisbrocken von oben kommen, legen wir nun auch ein Seil an. Das Eis ist perfekt und die Kletterei ansprechend steil aber fast immer genüsslich. Man darf sich aber nicht irren, es gibt genug 80°-85° Aufschwünge in der Tour.<br />
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Immer wieder trifft man auch auf kombinierte Länge wie diese blockige Rampe hier, gar nicht so leicht wie es zuerst ausschaut.<br />
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<br />
Dafür wird man danach mit steilem Eis belohnt, wenn auch die Absicherung mit hohl gelaufenen 13cm Eisschrauben nicht perfekt ist. Dafür treffen die Eisgeräte immer wieder Fels, pling pling....Muhahaha.<br />
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<br />
Schon ist die Scharte in Rufweite kommt eine weitere Kombistelle, diesmal noch etwas schwerer, aber gut ab zu sichern. Mittlerweile sind wir etwas langsamer, Durst und dicke Wadel quälen uns.<br />
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<br />
Dennoch genießen wir so gut es geht die tollen Seillängen. Überhaupt ist die Tour eine Perle unter den Eistouren.<br />
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<br />
Ein letzter Aufschwung ist zu meistern, dann kommen wir ins Abschlussschneefeld. Das Eis ist mal wieder dünn, aber diesmal auch stark hinterspühlt. Die Entscheidung fällt auf die Felsvariante, gute Wahl.<br />
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<br />
Bald sind wir nun an der Breché. Eine grandiose Umsicht. Wir hätten noch viel Zeit an die Couvercle Hütte zu kommen, aber in der Südwand steht schon seit 6-7 Std. die Sonne, wir haben keine Lust zuerst Steine auf den Schädel zu bekommen und dann im Schnee bis zu den Knie zu versinken. So schlafen wir an einem tollen Biwakplatz über der Abseilstelle und beginnen den Abstieg in der morgendlichen Kälte. Das verhalf uns zu einem grandiosen Sonnenaufgang und sehr guten Verhältnissen zum gehen bis runter an den Leschaux Gletscher.<br />
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<br />
<br />
<br />
Die letzte Anstrengung ist dann hoch an die Montenvers-Zahnradbahn, ist das geschafft, gibts nur noch ein Ziel....Bier und Burger in Chamonix.<br />
<br />
Zusammenfassend, einer meiner schönsten Eistouren in einer tollen Ecken der chamonixer Alpen. Blöd nur, dass wir evtl. die letzten dieses Jahr waren, da viele Stellen nun doch sehr dünn im Eis waren. Und die Sonne immer erbarmungsloser stahlt bis zum 21. Juni.<br />
<br />
Facts:<br />
Droites Nordwand "Ginat" mit Messnereinstieg<br />
EB: J. Ginat, G. Modica, J.P. Simond und J.M. Troussier am 24. Juli 1978<br />
Wandhöhe: 1050 m<br />
Vorwiegend Eis bis 85° (auch längere Passagen) Mixed M4 - M4+<br />
Ausrüstung:<br />
Eisausrüstung mit min. 3 kurze Schrauben (13cm)<br />
50m Doppelseil (Abseilen an der Breché)<br />
kleine Biwakausrüstung<br />
<br />
Rückzüge sind sicher Material aufwändig, da wenig fixes Material in der Tour.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[15.-17.08.09 Les Droites "direkter NO-Pfeiler"]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=347</link>
			<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 13:24:49 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=5">Zwerggäuer</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=347</guid>
			<description><![CDATA[Droites NO-Pfeiler gilt als eine der schönsten kombinierten Fahrten der Alpen. Dies wird noch gesteigert durch den direkten Einstieg vom tiefsten Punkt der Droites N-Wand. Hier wird schweres Felsklettern unten und heikles Mixedklettern oben miteinander Kombiniert.<br />
<br />
Für eine solche Fahrt muß aber als aller erstes das Wetter passen, dies lies nun doch etwas auf sich warten. Aber mit diesem WE kündigt sich eine stabile Wetterphase an. Terminlich etwas eingeschränkt geht es erst am Samstag morgen um 6Uhr Richtung Chamonix, wir nehmen uns dennoch vor heute noch einzusteigen und je nach vorankommen zu Biwakieren. Der Zustieg mit der Bahn geht erwartungsgemäß flott, dass man dann aber nochmal so weit den Gletscher runterwackeln muß bis zu Einstieg überrascht uns ein wenig, auch bedingt durch die starken Einschränkungen die man in der Bahn hinnehmen muss...da verstehe einer die Nation der Liebe.<br />
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<br />
Nun macht die Wand aber auf und der herrliche NO-Pfeiler hebt sich von der restlichen Wand deutlich ab. Ein schöner und erhebender Anblick.<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1474" target="_blank" title="">Droites_NO_Pfeiler.jpg</a> (Größe: 42,91 KB / Downloads: 1163)
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<br />
Der Felspfeiler ist gut zu erreichen, ich bin durchaus überrascht, dass es fast keine Randspalte hat. Aber der Einstieg dürfte fast 50m tiefer liegen als in den Beschreibungen. Der Fels ist so frisch ausgeapert halt noch a bissel brüchig.<br />
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<br />
Das erste Stück hoch und über ein Band zur Verschneidung. Tut gut wieder unterwegs zu sein, nur der Rucksack ist mal wieder verdächtig schwer.<br />
<br />
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<br />
Solange die Schwierigkeiten es zulassen, gehen wir am langen Seil, schließlich war es nach 15Uhr als wir einsteigen, und wir wollen noch einen guten Biwakplatz erreichen.<br />
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Mit dieser Verschneidung erreicht man wieder die Gratkante und über diese geht es nun einige Seillängen dahin.<br />
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<br />
Die Kletterei besticht durch besten Granit der sich ganz gut absichern lässt. Auf einer Terrasse nach ca. 400m wollen wir nächtigen, ich will nur noch die nächste Länge für den Morgen versichern. Was für ein elendiges Luder, ein Rampfkörperriss erster Kategorie mir recht wenigen Absicherungspunkten, man bin ich froh das die Wuchtl unten am Stand hängt.<br />
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<br />
Doch hier oben eröffnet sich ein gewaltiger Biwakplatz, eben und Platz für 4 Leute. 2 Plätze sogar überdacht. Ich sichere Frank hoch und ziehe meinen Rucksack nach....Habe fertig für heute.<br />
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<br />
Etwas essen und den Sonnenuntergang hinter den Wolken beobachten. Wie so oft einer der schönsten Momente, diesmal über dem wilden Agentiere Kessel.<br />
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<br />
Am nächsten Morgen gibt es nach dem Tee gleich Sonne, da ja NO-Ausrichtung. Und da macht das Losklettern gleich 2mal soviel Spaß.<br />
<br />
Frank im erklimmen des Turmaufschwungs im morgendlichen Sonnenschein.<br />
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<br />
Eine kurze Verschneidung bringt uns zu dem eindrücklichen A0 Quergang der über einen sehr schönen Riss auf den Turm hoch führt.<br />
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<br />
Kurze Schattenpassagen helfen, dass der Motor nicht überhitzt.<br />
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<br />
Nun kurz abklettern, über einen A0 Riss hoch auf den Grat,<br />
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<br />
und gleich rüber zum Castell, ich hab mal abgeklopft aber der Reinhold war ned daheim, auf a Bier wären wir nämlich schon gebleiben .<br />
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<br />
Das Castell muß aufwendig nordseitig umgangen werden, hier ist schon einiges an Vereisung, was bei den Einsatz von Kletterschuhen etwas an Kreativität voraussetzt.<br />
<br />
Frank vergnügt sich mit dem Riss, diesseits der Breche, wo auch der klassische NO-Pfeiler einmündet, welcher die schweren Felslängen unten umgeht. In diesem Riss ist man um den 3er Camalot sehr froh, auch weil es etwas brüchig ist, wer es ganz gut absichern will, muß den 4er Camalot mitnehmen. Man kann ihn aber nur in dieser Länge sinnvoll einsetzten.<br />
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<br />
Nach dieser 70m langen Verschneidung war Schuhwechsel angesagt, endlich raus aus den Ballerinas und rein in die schweren Stiefel, Steigeisen dran, Eisgeräte zur Hand und....geil ist der Rucksack leicht . <br />
<br />
Nun haben wir uns etwas zu weit nach rechts drücken lassen und bleiben nicht so nahe am Pfeiler wie es sich gehört, so kamen wir auf die, im Mixedgelände, deutlich anspruchsvollere Tour Barnoud-Marsigny welche uns im folgenden einige sehr steile und heikle Passagen bis M5 bescherte. Die Kletterei war toll, aber Zeit hat das keine gespart.<br />
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<br />
Als wir wieder oben am Grat ankamen war es so spät, das an ein Abseilen Südseitig nicht mehr zu denken war, wir wären wahrscheinlich schon bei der 3. Länge von einem Stein erschlagen worden, also suchten wir einen Biwakplatz kurz vor dem Gipfel, und fanden ein wahres Berghotel.<br />
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<br />
Hier verbrachten wir eine Nacht, die angenehmer im Hochgebirge nicht sein kann. Außer den Schneeschauer gegen Mitternacht, den hätte es dann nicht gebraucht, aber wir sind schon froh, dass uns das Gewitter verschont hat, das Donnern war respekteinflößend genug.<br />
<br />
Am Morgen waren nur noch ein paar Meter am Schneegrat zu machen, das hatte man in einer halben Std. hinter sich.<br />
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<br />
Frank macht einen zufriedenen Eindruck...er hat allen Grund dazu. Wir sind ganz oben am Berg.<br />
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<br />
Auch die Nachbarschaft Grüßt freundlich.<br />
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<br />
Nun beginnt noch eine nervenaufreibende Abseilfahrt von der der Breche östl. des Gipfels, immer mitten durch Steinschlagrinnen. Spätesten hier sind wir sehr zufrieden mit unserer Entscheidung erst am Morgen früh abzuseilen. Einige Stunden vergehen, bis wir endlich die Droites von unten betrachten können.<br />
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<br />
Was folgt war ein Ewigkeitshatsch über Schotter und Eis bis man endlich die Montreversbahn erreicht. Wenn einen mal der Durst überkommt, muß man halt etwas an den Steinen lutscheln .<br />
<br />
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<br />
Als wir an der Montrevers ankommen ist es 17Uhr, wir lassen uns auf die schlichen Holzbänke fallen und nach Chamonix gondeln. Wo der Tag mit einem rießen Burger im midnight express endet. Nur noch heimfahren und um 3Uhr nachts daheim die Kiste hinstellen und ins Bett fallen....GOTT SEI DANK .<br />
<br />
Alles in allem eine sehr eindrückliche Tour, die ihrem Ruf, in die erste Reihe der alpinen Anstiege zu gehören, alle Ehre macht.<br />
<br />
__________________________________________________ ____________<br />
Facts:<br />
Les Droites "direkter NO-Pfeiler"<br />
klassisch: 1937, Authenac und Tournier;<br />
direkt bis Breche: 1970, Deck und Jouty;<br />
1200mH, 52 SL, 6 A0 (oft 5 und einige SL 6)<br />
in der Barnoud-Marsigny bis M5 sonst M4<br />
Wenig fixes Material vorhanden<br />
Material:<br />
Camalot C3: 0,1,2<br />
Camalot C4: 0.3-3<br />
3 Eisschrauben (13cm 16cm 19cm)<br />
Köpflschlingen<br />
8 Express<br />
Steigeisen<br />
2 Eisgeräte<br />
Biwakausrüstung<br />
<br />
Gute Biwakplätze:<br />
-nach 400m auf Gratturm (Eberlein: gute Terasse).<br />
-Bei klassischer Route 4Sl nach Breche.<br />
-am Castell.<br />
-100m unterm Gipfel vor dem finalen Schneegrat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Droites NO-Pfeiler gilt als eine der schönsten kombinierten Fahrten der Alpen. Dies wird noch gesteigert durch den direkten Einstieg vom tiefsten Punkt der Droites N-Wand. Hier wird schweres Felsklettern unten und heikles Mixedklettern oben miteinander Kombiniert.<br />
<br />
Für eine solche Fahrt muß aber als aller erstes das Wetter passen, dies lies nun doch etwas auf sich warten. Aber mit diesem WE kündigt sich eine stabile Wetterphase an. Terminlich etwas eingeschränkt geht es erst am Samstag morgen um 6Uhr Richtung Chamonix, wir nehmen uns dennoch vor heute noch einzusteigen und je nach vorankommen zu Biwakieren. Der Zustieg mit der Bahn geht erwartungsgemäß flott, dass man dann aber nochmal so weit den Gletscher runterwackeln muß bis zu Einstieg überrascht uns ein wenig, auch bedingt durch die starken Einschränkungen die man in der Bahn hinnehmen muss...da verstehe einer die Nation der Liebe.<br />
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Nun macht die Wand aber auf und der herrliche NO-Pfeiler hebt sich von der restlichen Wand deutlich ab. Ein schöner und erhebender Anblick.<br />
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<br />
Der Felspfeiler ist gut zu erreichen, ich bin durchaus überrascht, dass es fast keine Randspalte hat. Aber der Einstieg dürfte fast 50m tiefer liegen als in den Beschreibungen. Der Fels ist so frisch ausgeapert halt noch a bissel brüchig.<br />
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Das erste Stück hoch und über ein Band zur Verschneidung. Tut gut wieder unterwegs zu sein, nur der Rucksack ist mal wieder verdächtig schwer.<br />
<br />
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<br />
Solange die Schwierigkeiten es zulassen, gehen wir am langen Seil, schließlich war es nach 15Uhr als wir einsteigen, und wir wollen noch einen guten Biwakplatz erreichen.<br />
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Mit dieser Verschneidung erreicht man wieder die Gratkante und über diese geht es nun einige Seillängen dahin.<br />
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<br />
Die Kletterei besticht durch besten Granit der sich ganz gut absichern lässt. Auf einer Terrasse nach ca. 400m wollen wir nächtigen, ich will nur noch die nächste Länge für den Morgen versichern. Was für ein elendiges Luder, ein Rampfkörperriss erster Kategorie mir recht wenigen Absicherungspunkten, man bin ich froh das die Wuchtl unten am Stand hängt.<br />
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<br />
Doch hier oben eröffnet sich ein gewaltiger Biwakplatz, eben und Platz für 4 Leute. 2 Plätze sogar überdacht. Ich sichere Frank hoch und ziehe meinen Rucksack nach....Habe fertig für heute.<br />
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Etwas essen und den Sonnenuntergang hinter den Wolken beobachten. Wie so oft einer der schönsten Momente, diesmal über dem wilden Agentiere Kessel.<br />
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<br />
Am nächsten Morgen gibt es nach dem Tee gleich Sonne, da ja NO-Ausrichtung. Und da macht das Losklettern gleich 2mal soviel Spaß.<br />
<br />
Frank im erklimmen des Turmaufschwungs im morgendlichen Sonnenschein.<br />
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<br />
Eine kurze Verschneidung bringt uns zu dem eindrücklichen A0 Quergang der über einen sehr schönen Riss auf den Turm hoch führt.<br />
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<br />
Kurze Schattenpassagen helfen, dass der Motor nicht überhitzt.<br />
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<br />
Nun kurz abklettern, über einen A0 Riss hoch auf den Grat,<br />
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<br />
und gleich rüber zum Castell, ich hab mal abgeklopft aber der Reinhold war ned daheim, auf a Bier wären wir nämlich schon gebleiben .<br />
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<br />
Das Castell muß aufwendig nordseitig umgangen werden, hier ist schon einiges an Vereisung, was bei den Einsatz von Kletterschuhen etwas an Kreativität voraussetzt.<br />
<br />
Frank vergnügt sich mit dem Riss, diesseits der Breche, wo auch der klassische NO-Pfeiler einmündet, welcher die schweren Felslängen unten umgeht. In diesem Riss ist man um den 3er Camalot sehr froh, auch weil es etwas brüchig ist, wer es ganz gut absichern will, muß den 4er Camalot mitnehmen. Man kann ihn aber nur in dieser Länge sinnvoll einsetzten.<br />
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<br />
Nach dieser 70m langen Verschneidung war Schuhwechsel angesagt, endlich raus aus den Ballerinas und rein in die schweren Stiefel, Steigeisen dran, Eisgeräte zur Hand und....geil ist der Rucksack leicht . <br />
<br />
Nun haben wir uns etwas zu weit nach rechts drücken lassen und bleiben nicht so nahe am Pfeiler wie es sich gehört, so kamen wir auf die, im Mixedgelände, deutlich anspruchsvollere Tour Barnoud-Marsigny welche uns im folgenden einige sehr steile und heikle Passagen bis M5 bescherte. Die Kletterei war toll, aber Zeit hat das keine gespart.<br />
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<br />
Als wir wieder oben am Grat ankamen war es so spät, das an ein Abseilen Südseitig nicht mehr zu denken war, wir wären wahrscheinlich schon bei der 3. Länge von einem Stein erschlagen worden, also suchten wir einen Biwakplatz kurz vor dem Gipfel, und fanden ein wahres Berghotel.<br />
<br />
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<br />
Hier verbrachten wir eine Nacht, die angenehmer im Hochgebirge nicht sein kann. Außer den Schneeschauer gegen Mitternacht, den hätte es dann nicht gebraucht, aber wir sind schon froh, dass uns das Gewitter verschont hat, das Donnern war respekteinflößend genug.<br />
<br />
Am Morgen waren nur noch ein paar Meter am Schneegrat zu machen, das hatte man in einer halben Std. hinter sich.<br />
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<br />
Frank macht einen zufriedenen Eindruck...er hat allen Grund dazu. Wir sind ganz oben am Berg.<br />
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<br />
Auch die Nachbarschaft Grüßt freundlich.<br />
<br />
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<br />
Nun beginnt noch eine nervenaufreibende Abseilfahrt von der der Breche östl. des Gipfels, immer mitten durch Steinschlagrinnen. Spätesten hier sind wir sehr zufrieden mit unserer Entscheidung erst am Morgen früh abzuseilen. Einige Stunden vergehen, bis wir endlich die Droites von unten betrachten können.<br />
<br />
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<br />
Was folgt war ein Ewigkeitshatsch über Schotter und Eis bis man endlich die Montreversbahn erreicht. Wenn einen mal der Durst überkommt, muß man halt etwas an den Steinen lutscheln .<br />
<br />
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<br />
Als wir an der Montrevers ankommen ist es 17Uhr, wir lassen uns auf die schlichen Holzbänke fallen und nach Chamonix gondeln. Wo der Tag mit einem rießen Burger im midnight express endet. Nur noch heimfahren und um 3Uhr nachts daheim die Kiste hinstellen und ins Bett fallen....GOTT SEI DANK .<br />
<br />
Alles in allem eine sehr eindrückliche Tour, die ihrem Ruf, in die erste Reihe der alpinen Anstiege zu gehören, alle Ehre macht.<br />
<br />
__________________________________________________ ____________<br />
Facts:<br />
Les Droites "direkter NO-Pfeiler"<br />
klassisch: 1937, Authenac und Tournier;<br />
direkt bis Breche: 1970, Deck und Jouty;<br />
1200mH, 52 SL, 6 A0 (oft 5 und einige SL 6)<br />
in der Barnoud-Marsigny bis M5 sonst M4<br />
Wenig fixes Material vorhanden<br />
Material:<br />
Camalot C3: 0,1,2<br />
Camalot C4: 0.3-3<br />
3 Eisschrauben (13cm 16cm 19cm)<br />
Köpflschlingen<br />
8 Express<br />
Steigeisen<br />
2 Eisgeräte<br />
Biwakausrüstung<br />
<br />
Gute Biwakplätze:<br />
-nach 400m auf Gratturm (Eberlein: gute Terasse).<br />
-Bei klassischer Route 4Sl nach Breche.<br />
-am Castell.<br />
-100m unterm Gipfel vor dem finalen Schneegrat.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[21.-23.03.09 Grandes Jorasses Nordwand "Colton-McIntyre"]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=306</link>
			<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 09:16:11 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=5">Zwerggäuer</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=306</guid>
			<description><![CDATA[Es sind schon einige Märze vergangen, da habe ich mir mit der Eiger Nordwand einen Traum erfüllt. Mit dem erfüllen von Träumen hat es neben allen positiven Seiten auch immer eine negative, der Traum ist weg, das was einen daran motiviert hat ist vergangen. Neben einer Selbstzufriedenheit stellt sich immer auch eine gewisse Leere ein. Dies zu Füllen bedeutet einen neuen Traum zu erschaffen der diesen Platz einnimmt. Nach dem Eiger war dies für mich die Colton-McIntyre Führe in der Grand Jorasses Nordwand. Um diese Führe wabbert ein etwas mysteriöser Nebel, nicht zuletzt durch das hervorragende Buch von Robert "Selig wer in Träumen stirbt".  <br />
<br />
Nach 3 Jahren warten, trainieren und Infos einholen, war es diesen Winter soweit. Die Verhältnisse waren gut, keine Selbstverständlichkeit in der Wand. Aber nach Ueli seiner Wahnsinnsbegehung im Solo in 2Std. 21min. war klar, dieses Jahr oder nie. <br />
<br />
Korbinian Schmidtner aus dem aktuellen DAV Exped Kader begleitet mich, ohne Frage der richtige Partner für so eine Tour. <br />
<br />
Als endlich ein genügend langes Wetterfenster offen war, brechen wir auf nach Chamonix. So aufgeregt wie schon lange nicht mehr vor einer Tour. <br />
<br />
Nach der Zahnradbahn ergibt sich das übliche Bild über dem Mer de Glace, aber nicht weniger Faszinierend als sonst immer.<br />
 <br />
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<br />
Heute leuchtet das Ziel weit hinten im Leschaux Becken, die Nordwand der Gande Jorasses. Wenngleich es gestern bereits Frühjahrsanfang war sind die Temperaturen eher die einer Winterbegehung, dies soll uns zumindest vor unangenehmen Steinschlägen bewahren. <br />
Als wir an der Leschauxhütte ankommen ist es früher Abend, 2 Franzosen und 2 Polen sind schon oben, auch sie wollen die Intyre machen, wird ja ne riesen Party in der Wand. <br />
Das Gute an der Leschauxhütte ist, man kann die Wand gut studieren, das war's aber such schon mit den guten Sachen in der Leschaux. <br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=989" target="_blank" title="">grand_Jorasses_NF.jpg</a> (Größe: 34,74 KB / Downloads: 2123)
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<br />
Unsere Führe sah eismässig ganz gut aus. Ich hoffte auf Trittschnee im unteren Teil, der uns schnell und seilfrei ans erste Couloir kommen lassen sollte. <br />
<br />
Langsam füllte sich der kleine Winterraum der Hütte auch mit allerlei menschlichem aus aller Welt. Eine weitere Seilschaft aus Amerika bekundete einen Versuch in der Colton-McIntyre. 4 Seilschaften also, aha, das wird ja immer besser. Nun wird es aber Zeit zu schlafen, dank meines MP3 Players werde ich bald mit Bob Dylan ins reich der Träume genommen. Bis um 1Uhr jäh der Wecker die Realität in den Traum holt.<br />
<br />
Die Polen und Franzosen sind schon fast aufgebrochen. Wir rüsten uns mit einem spartanischen Frühstück. Als wir aus der Hütte treten stehen die Polen wieder vor uns, ich bin etwas überrascht. Die Erklärung war ein Schmerz eines Seilpartners im Fuß. Eine Seilschaft weniger, irgendwie auch Schad, weil ich mir denke, das die Jungs auch nicht jeden Tag nach Chamonix kommen. <br />
<br />
Wir kommen gut voran, für dass, das wir überhaupt nicht Akklimatisiert sind, geht es flott auf 3000m hoch, wo die erste Randkluft ist. <br />
<br />
Die Franzosen klettern bereits über den Schrund als ein markerschütternder Schrei die Nacht zerreist. Was war los? Einer der Franzosen brach durch die dünne Schneebrücke und verletzte sich das Knie. Sie mussten bei Tagesanbruch den Hubschrauber holen. <br />
<br />
Ich wählte nun also einen anderen Weg rechts über die Felsen die den Bergschrund begrenzen, M5 bei -20°C stockdunkel....irgendwie nicht so "easy going". Schon viel Zeit auf den ersten Metern gelassen, verdammt. Der 2. Schrund war dann einfach. Schnell nimmt unsere Seilschaft nun Fahrt auf. Am langen Seil durch das erste Eisfeld, leider kein Trittschnee, sondern Blankeis mit Auflage. Die Amis sind mittlerweile auf unserer Höhe, sie gehen seilfrei, mir wär's zu heikel, zudem eine Schraube auf 60m fast keine Zeit frisst.<br />
<br />
Später als geplant am ersten Eisschlauch. Gott sei dank viel Plastelinschnee, lässt sich gut klettern und einigermaßen absichern. <br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=990" target="_blank" title="">1_Couloir.jpg</a> (Größe: 38,6 KB / Downloads: 1715)
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<br />
Auch hier langes Seil um Zeit gut zu machen, direkt weiter in das 2. Eisfeld, die Eisfelder sind immer das "Ausruhgelände", sofern man sich in 60° Blankeis auf den Frontalzacken ausruhen kann. <br />
Die Amis nehmen die Alexisvariante, da hier fettes Eis in einem dünnen Schlauch ist.<br />
<br />
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<br />
Wir gehen Original, um keine Zeit zu verlieren. Leider ist Original auch gleichzeitig wenig bis kein Eis. Ich klettere unter die Schlüsselpassage in der Felsbastion bis das Seil aus ist und kann einen guten Stand bauen. <br />
<br />
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<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1000" target="_blank" title="">Crux_bini.jpg</a> (Größe: 37,46 KB / Downloads: 1787)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Bini klettert von hier aus weg, 2-3m A0, bald aber frei in senkrechtem Schnee über den sperrenden Felsriegel hinweg "well done, man". <br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=993" target="_blank" title="">Crux.jpg</a> (Größe: 43,23 KB / Downloads: 1538)
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<br />
Das Gelände legt sich auf 70°-75° zurück und führt in das 3. Eisfeld. Die Amis kommen auch gerade aus ihrer Variante zurück. <br />
<br />
Kurzer Plausch vor der Haedwall, verdammt trocken hier, wenig Eis viel loser Fels. Sieht giftig aus. Ich setzte mich gleich hinter die Amis, kann aber nicht an ihren Stand rüber, da er anscheinend sehr schlecht ist. Also 15m vorher Stand. Daher brauchen wir leider einen Stand mehr als die Amis um an den Walkerpfeiler hoch zu kommen. Sie ziehen davon, auch egal. Wir haben genug mit uns selber zu tun, schwer und brüchig hier oben, aber erstaunlicher Weise besser abzusichern als ich annahm, vielleicht ist mir zu so später Stunde ein 10m runout auch eher egal als noch am Tagesbeginn. <br />
<br />
Langsam wird aber Gewiss, den Gipfel werden wir nicht mehr ganz schaffen, wir biwakieren 2SL vor dem Gipfel am Walkerpfeiler. Der Biwakplatz ist Ok, Steinschlagsicher und ermöglicht einen atemberaubenden Blick in die Wand unter uns.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=996" target="_blank" title="">Wand_aus_Biwak.jpg</a> (Größe: 42,09 KB / Downloads: 1721)
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<br />
Der Weiterweg sieht nun etwas leichter aus, das sollt mar schon hinbekommen.<br />
<br />
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<br />
Solange man am nächsten Morgen noch lachen kann ist das no ned so schlecht, das Biwak...gell <!-- start: smilie --><br />
<img src="https://forum.rocksports.de/images/smilies/smile.png" alt="Smile" title="Smile" class="smilie smilie_1" /><br />
<!-- end: smilie --> .<br />
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<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=995" target="_blank" title="">Stef_Biwak.jpg</a> (Größe: 27,42 KB / Downloads: 1537)
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<br />
Der Morgen empfängt uns auch einer grandiosen Stimmung über dem Mer de Glace.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=999" target="_blank" title="">morgen_in_Wand.jpg</a> (Größe: 38,19 KB / Downloads: 1579)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Nun heißt es Tee kochen und eine trockene Seele runterwürgen, gescheit gegessen haben wir seit 30h nicht mehr.<br />
<br />
Die letzten Längen ziehen sich etwas aber um 11Uhr erreichen wir mit einem Freudenschrei den Gipfel. Eine 3 jährige Last fällt von einem ab, ich könnte die Welt umarmen, Bini tuts aber fürs erste auch. <br />
<br />
Schnell zieht es zu wir müssen schauen das wir runter kommen, Gott sei dank haben die Amis hier oben irgendwo Biwakiert, so haben wir noch ihre frischen Spuren, diesen folgen wir durch das komplizierte Riesenlabyrinth den Jorasses runter. <br />
<br />
Braucht viel Zeit hier abzusteigen, um 17Uhr endlich im Tal...GESCHAFFT. Eines meiner größten Ziele im Alpinismus ist geschafft. Wenn mir die Füsse nicht so weh täten würde ich einen Freudentanz aufführen. <br />
<br />
Die riesen Pizza in Courmayeur und das Croissant am Morgen zählen zu dem besten was ich jemals gegessen habe...nach bald 48Std. ohne gescheitem Essen. <br />
<br />
Ich bedanke mich ganz herzlich bei Korbinian der dieses Abenteuer mit mir angegangen ist. Aber auch ganz ausdrücklich bei meinen anderen Seilpartnern speziell auch dem Frank und Axel für die unzähligen Touren vorher, die letzten Endes auch dazu beitragen, das man auf den Punkt die Leistung abrufen kann....Vielen Dank euch allen.<br />
<br />
Viele Grüße euer Stef.<br />
________________________________________<br />
Facts:<br />
Grandes Jorasses Nordwand <br />
direkte Route - Colton McIntyre<br />
EB: N. Colton A.McIntyre 6./7.08.1976<br />
(Zählt bis heute zu den schwersten Extremklassikern der Alpen)<br />
1200m VI 6 M6 od. ED3 VI A0 90°<br />
15-20h + langer Abstieg (7h)<br />
<br />
6 Eisschrauben (2 kurz); Camalots 0.25-2 (einfach); 6 Haken (3 Knife+2 V+1 Drehmoment); 60m Seile; Biwakausrüstung; Eisausrüstung.<br />
<br />
Schlüssellänge auch bei wenig Eis möglich (A0, 3 Haken in-situ). <br />
Generell Objektiv gefährlich; Nur bei Minustemperaturen zu Begehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Es sind schon einige Märze vergangen, da habe ich mir mit der Eiger Nordwand einen Traum erfüllt. Mit dem erfüllen von Träumen hat es neben allen positiven Seiten auch immer eine negative, der Traum ist weg, das was einen daran motiviert hat ist vergangen. Neben einer Selbstzufriedenheit stellt sich immer auch eine gewisse Leere ein. Dies zu Füllen bedeutet einen neuen Traum zu erschaffen der diesen Platz einnimmt. Nach dem Eiger war dies für mich die Colton-McIntyre Führe in der Grand Jorasses Nordwand. Um diese Führe wabbert ein etwas mysteriöser Nebel, nicht zuletzt durch das hervorragende Buch von Robert "Selig wer in Träumen stirbt".  <br />
<br />
Nach 3 Jahren warten, trainieren und Infos einholen, war es diesen Winter soweit. Die Verhältnisse waren gut, keine Selbstverständlichkeit in der Wand. Aber nach Ueli seiner Wahnsinnsbegehung im Solo in 2Std. 21min. war klar, dieses Jahr oder nie. <br />
<br />
Korbinian Schmidtner aus dem aktuellen DAV Exped Kader begleitet mich, ohne Frage der richtige Partner für so eine Tour. <br />
<br />
Als endlich ein genügend langes Wetterfenster offen war, brechen wir auf nach Chamonix. So aufgeregt wie schon lange nicht mehr vor einer Tour. <br />
<br />
Nach der Zahnradbahn ergibt sich das übliche Bild über dem Mer de Glace, aber nicht weniger Faszinierend als sonst immer.<br />
 <br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=988" target="_blank" title="">Dru.jpg</a> (Größe: 44,19 KB / Downloads: 2051)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Heute leuchtet das Ziel weit hinten im Leschaux Becken, die Nordwand der Gande Jorasses. Wenngleich es gestern bereits Frühjahrsanfang war sind die Temperaturen eher die einer Winterbegehung, dies soll uns zumindest vor unangenehmen Steinschlägen bewahren. <br />
Als wir an der Leschauxhütte ankommen ist es früher Abend, 2 Franzosen und 2 Polen sind schon oben, auch sie wollen die Intyre machen, wird ja ne riesen Party in der Wand. <br />
Das Gute an der Leschauxhütte ist, man kann die Wand gut studieren, das war's aber such schon mit den guten Sachen in der Leschaux. <br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=989" target="_blank" title="">grand_Jorasses_NF.jpg</a> (Größe: 34,74 KB / Downloads: 2123)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Unsere Führe sah eismässig ganz gut aus. Ich hoffte auf Trittschnee im unteren Teil, der uns schnell und seilfrei ans erste Couloir kommen lassen sollte. <br />
<br />
Langsam füllte sich der kleine Winterraum der Hütte auch mit allerlei menschlichem aus aller Welt. Eine weitere Seilschaft aus Amerika bekundete einen Versuch in der Colton-McIntyre. 4 Seilschaften also, aha, das wird ja immer besser. Nun wird es aber Zeit zu schlafen, dank meines MP3 Players werde ich bald mit Bob Dylan ins reich der Träume genommen. Bis um 1Uhr jäh der Wecker die Realität in den Traum holt.<br />
<br />
Die Polen und Franzosen sind schon fast aufgebrochen. Wir rüsten uns mit einem spartanischen Frühstück. Als wir aus der Hütte treten stehen die Polen wieder vor uns, ich bin etwas überrascht. Die Erklärung war ein Schmerz eines Seilpartners im Fuß. Eine Seilschaft weniger, irgendwie auch Schad, weil ich mir denke, das die Jungs auch nicht jeden Tag nach Chamonix kommen. <br />
<br />
Wir kommen gut voran, für dass, das wir überhaupt nicht Akklimatisiert sind, geht es flott auf 3000m hoch, wo die erste Randkluft ist. <br />
<br />
Die Franzosen klettern bereits über den Schrund als ein markerschütternder Schrei die Nacht zerreist. Was war los? Einer der Franzosen brach durch die dünne Schneebrücke und verletzte sich das Knie. Sie mussten bei Tagesanbruch den Hubschrauber holen. <br />
<br />
Ich wählte nun also einen anderen Weg rechts über die Felsen die den Bergschrund begrenzen, M5 bei -20°C stockdunkel....irgendwie nicht so "easy going". Schon viel Zeit auf den ersten Metern gelassen, verdammt. Der 2. Schrund war dann einfach. Schnell nimmt unsere Seilschaft nun Fahrt auf. Am langen Seil durch das erste Eisfeld, leider kein Trittschnee, sondern Blankeis mit Auflage. Die Amis sind mittlerweile auf unserer Höhe, sie gehen seilfrei, mir wär's zu heikel, zudem eine Schraube auf 60m fast keine Zeit frisst.<br />
<br />
Später als geplant am ersten Eisschlauch. Gott sei dank viel Plastelinschnee, lässt sich gut klettern und einigermaßen absichern. <br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=990" target="_blank" title="">1_Couloir.jpg</a> (Größe: 38,6 KB / Downloads: 1715)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Auch hier langes Seil um Zeit gut zu machen, direkt weiter in das 2. Eisfeld, die Eisfelder sind immer das "Ausruhgelände", sofern man sich in 60° Blankeis auf den Frontalzacken ausruhen kann. <br />
Die Amis nehmen die Alexisvariante, da hier fettes Eis in einem dünnen Schlauch ist.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=991" target="_blank" title="">Amis_in Alexis.jpg</a> (Größe: 56,87 KB / Downloads: 1677)
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<br />
Wir gehen Original, um keine Zeit zu verlieren. Leider ist Original auch gleichzeitig wenig bis kein Eis. Ich klettere unter die Schlüsselpassage in der Felsbastion bis das Seil aus ist und kann einen guten Stand bauen. <br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=992" target="_blank" title="">Crux_bini_1.jpg</a> (Größe: 35,31 KB / Downloads: 1760)
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<br />
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<br />
Bini klettert von hier aus weg, 2-3m A0, bald aber frei in senkrechtem Schnee über den sperrenden Felsriegel hinweg "well done, man". <br />
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<br />
Das Gelände legt sich auf 70°-75° zurück und führt in das 3. Eisfeld. Die Amis kommen auch gerade aus ihrer Variante zurück. <br />
<br />
Kurzer Plausch vor der Haedwall, verdammt trocken hier, wenig Eis viel loser Fels. Sieht giftig aus. Ich setzte mich gleich hinter die Amis, kann aber nicht an ihren Stand rüber, da er anscheinend sehr schlecht ist. Also 15m vorher Stand. Daher brauchen wir leider einen Stand mehr als die Amis um an den Walkerpfeiler hoch zu kommen. Sie ziehen davon, auch egal. Wir haben genug mit uns selber zu tun, schwer und brüchig hier oben, aber erstaunlicher Weise besser abzusichern als ich annahm, vielleicht ist mir zu so später Stunde ein 10m runout auch eher egal als noch am Tagesbeginn. <br />
<br />
Langsam wird aber Gewiss, den Gipfel werden wir nicht mehr ganz schaffen, wir biwakieren 2SL vor dem Gipfel am Walkerpfeiler. Der Biwakplatz ist Ok, Steinschlagsicher und ermöglicht einen atemberaubenden Blick in die Wand unter uns.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=996" target="_blank" title="">Wand_aus_Biwak.jpg</a> (Größe: 42,09 KB / Downloads: 1721)
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Der Weiterweg sieht nun etwas leichter aus, das sollt mar schon hinbekommen.<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=998" target="_blank" title="">weiterweg_aus_Biwak.jpg</a> (Größe: 49,59 KB / Downloads: 1530)
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Solange man am nächsten Morgen noch lachen kann ist das no ned so schlecht, das Biwak...gell <!-- start: smilie --><br />
<img src="https://forum.rocksports.de/images/smilies/smile.png" alt="Smile" title="Smile" class="smilie smilie_1" /><br />
<!-- end: smilie --> .<br />
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Der Morgen empfängt uns auch einer grandiosen Stimmung über dem Mer de Glace.<br />
<br />
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<br />
Nun heißt es Tee kochen und eine trockene Seele runterwürgen, gescheit gegessen haben wir seit 30h nicht mehr.<br />
<br />
Die letzten Längen ziehen sich etwas aber um 11Uhr erreichen wir mit einem Freudenschrei den Gipfel. Eine 3 jährige Last fällt von einem ab, ich könnte die Welt umarmen, Bini tuts aber fürs erste auch. <br />
<br />
Schnell zieht es zu wir müssen schauen das wir runter kommen, Gott sei dank haben die Amis hier oben irgendwo Biwakiert, so haben wir noch ihre frischen Spuren, diesen folgen wir durch das komplizierte Riesenlabyrinth den Jorasses runter. <br />
<br />
Braucht viel Zeit hier abzusteigen, um 17Uhr endlich im Tal...GESCHAFFT. Eines meiner größten Ziele im Alpinismus ist geschafft. Wenn mir die Füsse nicht so weh täten würde ich einen Freudentanz aufführen. <br />
<br />
Die riesen Pizza in Courmayeur und das Croissant am Morgen zählen zu dem besten was ich jemals gegessen habe...nach bald 48Std. ohne gescheitem Essen. <br />
<br />
Ich bedanke mich ganz herzlich bei Korbinian der dieses Abenteuer mit mir angegangen ist. Aber auch ganz ausdrücklich bei meinen anderen Seilpartnern speziell auch dem Frank und Axel für die unzähligen Touren vorher, die letzten Endes auch dazu beitragen, das man auf den Punkt die Leistung abrufen kann....Vielen Dank euch allen.<br />
<br />
Viele Grüße euer Stef.<br />
________________________________________<br />
Facts:<br />
Grandes Jorasses Nordwand <br />
direkte Route - Colton McIntyre<br />
EB: N. Colton A.McIntyre 6./7.08.1976<br />
(Zählt bis heute zu den schwersten Extremklassikern der Alpen)<br />
1200m VI 6 M6 od. ED3 VI A0 90°<br />
15-20h + langer Abstieg (7h)<br />
<br />
6 Eisschrauben (2 kurz); Camalots 0.25-2 (einfach); 6 Haken (3 Knife+2 V+1 Drehmoment); 60m Seile; Biwakausrüstung; Eisausrüstung.<br />
<br />
Schlüssellänge auch bei wenig Eis möglich (A0, 3 Haken in-situ). <br />
Generell Objektiv gefährlich; Nur bei Minustemperaturen zu Begehen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[02.-05.08.08 Mont Blanc "zentraler Frêneypfeiler"]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=153</link>
			<pubDate>Mon, 11 Aug 2008 08:52:59 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=5">Zwerggäuer</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=153</guid>
			<description><![CDATA[Nun war es wieder so weit - es geht nach Chamonix!<br />
<br />
Dieses Jahr war schon besonders, bis zu unseren Urlaubstagen war das Wetter sehr unbeständig - immer wieder starke Frontsysteme. Nun Ende Juli, Anfang August schien es besser zu werden: Wir starten los! <br />
<br />
Nach ein paar Stunden kommen wir in Chamonix an. Gleich packen wir noch schwere Biwakrucksäcke und gehen auf das Plan du Midi. Hier ist erst mal 2 Tage und Nächte Akklimatisation angesagt  - wir haben ja noch Großes vor! <br />
<br />
An die Höhe angepasst, müssen wir uns noch von Kalk auf Granit umstellen, daher geht es noch ein paar Tage an die Aiguilles de Envers. Hier werden ein paar Piola - Touren geklettert (u.a. die Ambiance Eigerwand *Fette Route*). Nun sind wir nach 18SL wieder an den Granit zu gewöhnt und bereit für die große Fahrt!<br />
<br />
Für 11€ geht’s durch den MB - Tunnel und für weitere 2,5€ hoch nach Frêney. Nur zeitlich zieht es sich etwas, so graben wir den Plan gleich ins Eccles aufzusteigen ein und übernachten auf der Monzino Hütte. Ein wahres Prachtjuwel an Hütte: leckeres Essen, super Ausstattung und kompetentes Hüttenteam!<br />
<br />
Am Sonntag Morgen soll’s aber trotzdem los gehen, trotz der bequemen Hütte. Bis Montag Nachmittag bekommen wir gutes Wetter zugesichert. Wir ziehen nach ausgiebigem Frühstück, ziemlich spät los *als letztes*... Die ganzen Seilschaften verteilen sich, einige Richtung Felsklettereien in Hüttennähe, andere an den Peutery – Grat. Nur eine weitere Seilschaft aus der Nähe des Attersees ist noch mit uns Richtung Pfeiler unterwegs. Sie sind aber bereits vor und los. Am Col du Eccles haben wir unsere Mitstreiter eingeholt. Die gute Akklimatisation hatte sich ausgezahlt!<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_zustieg_frank_2.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_zustieg_frank_2.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img -->  <!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_eccles_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_eccles_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_freneyflanke_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_freneyflanke_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img -->  <!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_Pfeiler_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Pfeiler_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Hier auf dem Frêney - Gletscher muss man unweigerlich an Bonatti und seine Kameraden denken. Von denen einige hier, nach unglaublichen 7 Tagen in der Wand, erfroren. Diese wilde Ecke der Alpen ist auf Dauer nicht für Menschen geschaffen.<br />
<br />
Nun steigen wir aber gemeinsam mit der anderen Seilschaft ein. Schon irgendwie beruhigend nicht alleine zu sein! Es läuft erst mal gut - bald aber merken wir, dass wir am falschen Pfeiler sind. In unserer Beschreibung heißt es, am tiefsten Punkt der Felsen einsteigen. Aber der Harlinpfeiler scheint mittlerweile deutlich weiter ausgeapert zu sein. So kommen wir noch zu zwei heiklen Seillängen Quergang und erst spät wieder auf die eigentliche Tour. Doch jetzt geht's schnell. Es fängt an zu laufen. Schnelle Materialübergabe und gute Wegfindung. Nur das 10kg Luder auf dem Rücken mit kompletter Biwak und Eisausrüstung nervt gewaltig.<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_beginn_stef1_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_beginn_stef1_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img -->  <!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_beginn_stef_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_beginn_stef_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Wir kommen zügig zu der ersten schweren Kletterpassage, das Dächchen. Dieses Jahr ist es doch sehr kombiniert. In der Dachlänge hängt ein großer Eiszapfen und mir läuft die Siffe in die Ärmel – bähhhhh! <br />
<br />
So oder so ist der Frêney dieses Jahr stark kombiniert. Wir müssen unterwegs oft die Schuhe wechseln, da die Felslängen uns zu schwer sind um sie mit den Stiefel zu klettern und der Schnee zu hart, um mit den Kletterpatschen durch zu laufen.<br />
 <br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_Dach_stef_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Dach_stef_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Noch eine Seillänge tun wir uns an, dann erreichen wir einen Sims. Hier können wir wenigstens sitzen! Die Nacht ist echt außergewöhnlich. Wir schlafen nicht viel, aber genießen den fantastischen Ausblick auf Courmayeur und die 10^8 Sterne mit 400m Luft unterm Arsch. <br />
<br />
Am nächsten Morgen scheint uns bald sie Sonne ins Gesicht. Es ist ja auch ein Ostpfeiler, dieser Frêney! Das wird ein Tag - wir freuen uns wie Christkinder! <br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_Biwak_frank_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Biwak_frank_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Doch das soll nicht lange halten, schon auf dem Weg zur Kerze macht es zu. Die Front ist wohl viel schneller als erwartet, die Temperatur sinkt rapide! Wir konzentrieren uns keinen Fehler zu machen, denn bei dem Wetter fliegt kein Hubi! Wir sind unsere einzige Versicherung hier. Wie ich von Chri erfahre, fährt an diesem Tag wegen Starkwind  noch nicht einmal die Midi Bahn. <br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_kombi_stef_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_kombi_stef_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Nun ist es echt Affenkalt! Die Kletterei wird zur Qual! Wir sind bereits hoch - 4400m vielleicht. Der Wind frischt auf und die Kletterei wird immer schwerer, auch auf dem Papier.<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_chandela_frank_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_chandela_frank_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Nun ist es bei der Kälte vorbei mit Freikletterei, ich hole meine Trittleiter heraus und kämpfe mich den ersten steilen Riss hoch. <br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_Techno_stef1_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Techno_stef1_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_Techno_stef2_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Techno_stef2_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --> .<br />
<br />
Es kostet viel Zeit und Kraft. Der Quergang zu dem großen Risskamin ist geschafft, aber dieses Ding sieht nun echt giftig aus! Leider gibt es keine Bilder, wir hatten nun andere Sorgen, durch die Quergeherei ist der Rückzug per Abseilen mittlerweile sehr schwer. Frank startet in die schwerste Länge - nach 10m kommt er aber ins stocken, seine leichte Leiter flattert so im Wind, das er sie nur ungenügend einsetzten kann. Nach einer halben Stunde Kampf, lasse ich ihn zu mir ab. Es liegt nun an mir... Aber meine Leiter ist besser! Ich klicke sie von Haken zu Haken und ziehe nebenbei an Schlingen, an die ich normal nicht mal mehr meinen Rucksack hängen würde! Verabschiedet sich nur eine, erlebe ich wahrscheinlich einen Reißverschluss erster Güte und wahrscheinlich täte das der Stand auch nicht mit machen. Aber es geht gut. A weng schwitzla durft ich aber scho... War mehr so der kalte Schweiß!<br />
<br />
Nun noch 2 Längen Freiklettern und abseilen um die Gipfelflanke zu erreichen. <br />
<br />
Wir steigen diese, über mäßig schweres Kombigelände, zum Brouillardgrat hoch. Oben empfängt uns Wind, der uns fast wieder den Berg hinunter bläst. In Minuten sind unsere Handschuhe steif! Wir entscheiden schnell zu einer westseitigen Randspalte abzusteigen und dort noch eine Nacht zu verbringen - nur unsere Schlafsäcke sind mittlerweile ziemlich nass. Hier war es aber windgeschützt und wir verbringen eine geruhsame Nacht ohne an einen Haken gekettet zu sein. Nur meine Füße tauen jetzt im Schlafsack auf! Noch einmal 30min Höllenqualen dann ist alles warm, gute Nacht. <br />
Am nächsten Tag, mit letzten Kräften hoch an den Mont Blanc ... Da hat man allen Grund zu grinsen .... Warum der deutsche am Gipfel nach dem Normalweg vom Vallot lauthals schreit "so sehen Sieger aus", können wir nicht ganz nachvollziehen, auch nicht warum der Pole Liegestütz macht. Wir sind am Ende unserer Kraft, der Wind hat uns alles genommen was noch in uns steckte. Ich verdrücke mir eine kleine Freudenträne und genieße lieber die Morgenstimmung, immer wieder reißt es ein klein wenig auf! Ja es ist vorbei, ja wir haben es Geschafft!<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_Gipfel_3.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Gipfel_3.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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<br />
Nun bei Null Sicht den Normalweg über die Gôuter hinunter - bei der Autobahn kein Problem. Schaut man sich etwas die Menschen an, die hier -auch bei recht schlechtem Wetter wie an diesem Dienstag morgen- hier hochschlapfen, amüsiert man sich zwangsläufig etwas.<br />
<br />
Resümee: <br />
4 Tage am Berg und wir waren echt am Ende! Mit Sicherheit eine meiner schwersten Bergfahrten bisher, aber es hat sich 100% gelohnt, wenn auch die Verhältnisse nicht optimal waren. <br />
<br />
Das Relaxen danach war aber bitter nötig <!-- start: smilie --><br />
<img src="https://forum.rocksports.de/images/smilies/biggrin.png" alt="Big Grin" title="Big Grin" class="smilie smilie_4" /><br />
<!-- end: smilie --> .<br />
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<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_relax_stef1_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_relax_stef1_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_relax_stef2_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_relax_stef2_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Auch die Finger dürften sich etwas zu erholen wissen<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_Finger_frank_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Finger_frank_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --> <!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_Finger_stef_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Finger_stef_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
<br />
Nun nochmal kurz die Facts:<br />
MB 4810m ; Kletterei ab 4000m Hauptschwierigkeit zw. 4400m und 4500m<br />
Zentraler Ostwandpfeiler (Frêneyflanke)<br />
Bonnington/Clough/Dlugosz/Whillians 1961 (eines der letzten großen Probleme am MB)<br />
Wandzustieg: 2500mH (6-8h) (viel Kondition )<br />
Kletterhöhe Fels: 500mH<br />
Kletterhöhe Kombi: 300mH<br />
Fels und leichte Kombiausrüstung (Satz Camalots bis 2 + 2 Link Cams und 3 Microns C3 ; Leichte Steigeisen 1 Eisgerät + 1 Eishammer 2 Schrauben)<br />
Biwakausrüstung<br />
Gesammt: ED (VI A1 oder 7a/7a+)<br />
<br />
Gruß Frank und Stef.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Nun war es wieder so weit - es geht nach Chamonix!<br />
<br />
Dieses Jahr war schon besonders, bis zu unseren Urlaubstagen war das Wetter sehr unbeständig - immer wieder starke Frontsysteme. Nun Ende Juli, Anfang August schien es besser zu werden: Wir starten los! <br />
<br />
Nach ein paar Stunden kommen wir in Chamonix an. Gleich packen wir noch schwere Biwakrucksäcke und gehen auf das Plan du Midi. Hier ist erst mal 2 Tage und Nächte Akklimatisation angesagt  - wir haben ja noch Großes vor! <br />
<br />
An die Höhe angepasst, müssen wir uns noch von Kalk auf Granit umstellen, daher geht es noch ein paar Tage an die Aiguilles de Envers. Hier werden ein paar Piola - Touren geklettert (u.a. die Ambiance Eigerwand *Fette Route*). Nun sind wir nach 18SL wieder an den Granit zu gewöhnt und bereit für die große Fahrt!<br />
<br />
Für 11€ geht’s durch den MB - Tunnel und für weitere 2,5€ hoch nach Frêney. Nur zeitlich zieht es sich etwas, so graben wir den Plan gleich ins Eccles aufzusteigen ein und übernachten auf der Monzino Hütte. Ein wahres Prachtjuwel an Hütte: leckeres Essen, super Ausstattung und kompetentes Hüttenteam!<br />
<br />
Am Sonntag Morgen soll’s aber trotzdem los gehen, trotz der bequemen Hütte. Bis Montag Nachmittag bekommen wir gutes Wetter zugesichert. Wir ziehen nach ausgiebigem Frühstück, ziemlich spät los *als letztes*... Die ganzen Seilschaften verteilen sich, einige Richtung Felsklettereien in Hüttennähe, andere an den Peutery – Grat. Nur eine weitere Seilschaft aus der Nähe des Attersees ist noch mit uns Richtung Pfeiler unterwegs. Sie sind aber bereits vor und los. Am Col du Eccles haben wir unsere Mitstreiter eingeholt. Die gute Akklimatisation hatte sich ausgezahlt!<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_zustieg_frank_2.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_zustieg_frank_2.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_eccles_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_eccles_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_freneyflanke_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_freneyflanke_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img -->  <!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_Pfeiler_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Pfeiler_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Hier auf dem Frêney - Gletscher muss man unweigerlich an Bonatti und seine Kameraden denken. Von denen einige hier, nach unglaublichen 7 Tagen in der Wand, erfroren. Diese wilde Ecke der Alpen ist auf Dauer nicht für Menschen geschaffen.<br />
<br />
Nun steigen wir aber gemeinsam mit der anderen Seilschaft ein. Schon irgendwie beruhigend nicht alleine zu sein! Es läuft erst mal gut - bald aber merken wir, dass wir am falschen Pfeiler sind. In unserer Beschreibung heißt es, am tiefsten Punkt der Felsen einsteigen. Aber der Harlinpfeiler scheint mittlerweile deutlich weiter ausgeapert zu sein. So kommen wir noch zu zwei heiklen Seillängen Quergang und erst spät wieder auf die eigentliche Tour. Doch jetzt geht's schnell. Es fängt an zu laufen. Schnelle Materialübergabe und gute Wegfindung. Nur das 10kg Luder auf dem Rücken mit kompletter Biwak und Eisausrüstung nervt gewaltig.<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_beginn_stef1_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_beginn_stef1_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img -->  <!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_beginn_stef_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_beginn_stef_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Wir kommen zügig zu der ersten schweren Kletterpassage, das Dächchen. Dieses Jahr ist es doch sehr kombiniert. In der Dachlänge hängt ein großer Eiszapfen und mir läuft die Siffe in die Ärmel – bähhhhh! <br />
<br />
So oder so ist der Frêney dieses Jahr stark kombiniert. Wir müssen unterwegs oft die Schuhe wechseln, da die Felslängen uns zu schwer sind um sie mit den Stiefel zu klettern und der Schnee zu hart, um mit den Kletterpatschen durch zu laufen.<br />
 <br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_Dach_stef_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Dach_stef_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Noch eine Seillänge tun wir uns an, dann erreichen wir einen Sims. Hier können wir wenigstens sitzen! Die Nacht ist echt außergewöhnlich. Wir schlafen nicht viel, aber genießen den fantastischen Ausblick auf Courmayeur und die 10^8 Sterne mit 400m Luft unterm Arsch. <br />
<br />
Am nächsten Morgen scheint uns bald sie Sonne ins Gesicht. Es ist ja auch ein Ostpfeiler, dieser Frêney! Das wird ein Tag - wir freuen uns wie Christkinder! <br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_Biwak_frank_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Biwak_frank_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Doch das soll nicht lange halten, schon auf dem Weg zur Kerze macht es zu. Die Front ist wohl viel schneller als erwartet, die Temperatur sinkt rapide! Wir konzentrieren uns keinen Fehler zu machen, denn bei dem Wetter fliegt kein Hubi! Wir sind unsere einzige Versicherung hier. Wie ich von Chri erfahre, fährt an diesem Tag wegen Starkwind  noch nicht einmal die Midi Bahn. <br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_kombi_stef_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_kombi_stef_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Nun ist es echt Affenkalt! Die Kletterei wird zur Qual! Wir sind bereits hoch - 4400m vielleicht. Der Wind frischt auf und die Kletterei wird immer schwerer, auch auf dem Papier.<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_chandela_frank_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_chandela_frank_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Nun ist es bei der Kälte vorbei mit Freikletterei, ich hole meine Trittleiter heraus und kämpfe mich den ersten steilen Riss hoch. <br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_Techno_stef1_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Techno_stef1_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img -->  <!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_Techno_stef2_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Techno_stef2_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --> .<br />
<br />
Es kostet viel Zeit und Kraft. Der Quergang zu dem großen Risskamin ist geschafft, aber dieses Ding sieht nun echt giftig aus! Leider gibt es keine Bilder, wir hatten nun andere Sorgen, durch die Quergeherei ist der Rückzug per Abseilen mittlerweile sehr schwer. Frank startet in die schwerste Länge - nach 10m kommt er aber ins stocken, seine leichte Leiter flattert so im Wind, das er sie nur ungenügend einsetzten kann. Nach einer halben Stunde Kampf, lasse ich ihn zu mir ab. Es liegt nun an mir... Aber meine Leiter ist besser! Ich klicke sie von Haken zu Haken und ziehe nebenbei an Schlingen, an die ich normal nicht mal mehr meinen Rucksack hängen würde! Verabschiedet sich nur eine, erlebe ich wahrscheinlich einen Reißverschluss erster Güte und wahrscheinlich täte das der Stand auch nicht mit machen. Aber es geht gut. A weng schwitzla durft ich aber scho... War mehr so der kalte Schweiß!<br />
<br />
Nun noch 2 Längen Freiklettern und abseilen um die Gipfelflanke zu erreichen. <br />
<br />
Wir steigen diese, über mäßig schweres Kombigelände, zum Brouillardgrat hoch. Oben empfängt uns Wind, der uns fast wieder den Berg hinunter bläst. In Minuten sind unsere Handschuhe steif! Wir entscheiden schnell zu einer westseitigen Randspalte abzusteigen und dort noch eine Nacht zu verbringen - nur unsere Schlafsäcke sind mittlerweile ziemlich nass. Hier war es aber windgeschützt und wir verbringen eine geruhsame Nacht ohne an einen Haken gekettet zu sein. Nur meine Füße tauen jetzt im Schlafsack auf! Noch einmal 30min Höllenqualen dann ist alles warm, gute Nacht. <br />
Am nächsten Tag, mit letzten Kräften hoch an den Mont Blanc ... Da hat man allen Grund zu grinsen .... Warum der deutsche am Gipfel nach dem Normalweg vom Vallot lauthals schreit "so sehen Sieger aus", können wir nicht ganz nachvollziehen, auch nicht warum der Pole Liegestütz macht. Wir sind am Ende unserer Kraft, der Wind hat uns alles genommen was noch in uns steckte. Ich verdrücke mir eine kleine Freudenträne und genieße lieber die Morgenstimmung, immer wieder reißt es ein klein wenig auf! Ja es ist vorbei, ja wir haben es Geschafft!<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_Gipfel_3.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Gipfel_3.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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<br />
Nun bei Null Sicht den Normalweg über die Gôuter hinunter - bei der Autobahn kein Problem. Schaut man sich etwas die Menschen an, die hier -auch bei recht schlechtem Wetter wie an diesem Dienstag morgen- hier hochschlapfen, amüsiert man sich zwangsläufig etwas.<br />
<br />
Resümee: <br />
4 Tage am Berg und wir waren echt am Ende! Mit Sicherheit eine meiner schwersten Bergfahrten bisher, aber es hat sich 100% gelohnt, wenn auch die Verhältnisse nicht optimal waren. <br />
<br />
Das Relaxen danach war aber bitter nötig <!-- start: smilie --><br />
<img src="https://forum.rocksports.de/images/smilies/biggrin.png" alt="Big Grin" title="Big Grin" class="smilie smilie_4" /><br />
<!-- end: smilie --> .<br />
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<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_relax_stef1_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_relax_stef1_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_relax_stef2_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_relax_stef2_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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<br />
Auch die Finger dürften sich etwas zu erholen wissen<br />
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<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_Finger_frank_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Finger_frank_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_Finger_stef_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Finger_stef_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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<br />
Nun nochmal kurz die Facts:<br />
MB 4810m ; Kletterei ab 4000m Hauptschwierigkeit zw. 4400m und 4500m<br />
Zentraler Ostwandpfeiler (Frêneyflanke)<br />
Bonnington/Clough/Dlugosz/Whillians 1961 (eines der letzten großen Probleme am MB)<br />
Wandzustieg: 2500mH (6-8h) (viel Kondition )<br />
Kletterhöhe Fels: 500mH<br />
Kletterhöhe Kombi: 300mH<br />
Fels und leichte Kombiausrüstung (Satz Camalots bis 2 + 2 Link Cams und 3 Microns C3 ; Leichte Steigeisen 1 Eisgerät + 1 Eishammer 2 Schrauben)<br />
Biwakausrüstung<br />
Gesammt: ED (VI A1 oder 7a/7a+)<br />
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Gruß Frank und Stef.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[28.07.07 Aig. du Midi "Frendopfeiler"]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=99</link>
			<pubDate>Fri, 03 Aug 2007 14:05:15 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=5">Zwerggäuer</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=99</guid>
			<description><![CDATA[Nach den Neuschneefällen war ein extrem schwere kombinierte Nordwandführen nicht zu denken. Aber gerade die Grandes Courses waren augenscheinlich in besten Bedingungen. Schon lange wollten Frank und ich den Frendopfeiler an der Midi gehen. Die Tourenbeschreibung liest sich eigentlich sehr nüchtern für eine derart tolle Tour. <br />
<br />
Wir fahren nach unserem Ruhetag mit einer der ersten Bahnen hoch an die Mittelstation und watscheln in einer guten Stunde zum Einstieg. gewaltig wie sich diese 1100m Hohe Wand vor einem Auftürmt. Schon witzig, wie einem in mitten dieser Bergriesen ein wenig das Gefühl für die Größe verloren geht. <br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_Frendo_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Frendo_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Der Einsteig beginnt leicht, noch kann man seilfrei über die Schrofen gehen. <br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_Einstieg_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Einstieg_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Doch bald schon wird es schwere, wir ziehen Kletterschuhe an, damit man’s auch genießen kann und wollen auch versuchen frei zu klettern. <br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_Luder_und_Gerdel_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Luder_und_Gerdel_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Das Gelände bewegt sich meist zw. dem III. und V. Grad und etwas unübersichtlich. Aber irgendwie schlängelt man sich durch die Blöcke, zwischen Risse und über Platten. Seillänge für Seillänge. <br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_Stef_Rinne_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Stef_Rinne_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img -->  <!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_frank_kamine_Fels_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_frank_kamine_Fels_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_Kamine_2_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Kamine_2_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img -->  <!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_frank_rinne_Fels_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_frank_rinne_Fels_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img -->  <br />
<br />
Im oberen Drittel des Felsteils, lauert dann die Schlüsselseillänge, mit V bewertet. Typisch alte Chamonix Führer, ich hätte einen VIer ausgespuckt und da bin ich nicht alleine. <br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_Schlssel_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Schlssel_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Danach bleibt die Kletterei anhaltend schön, Risse und Schuppen wechseln sich ab, meist sehr fest und perfekt zu Sichern. Nur das Wetter scheint sich nun doch dazu entschieden zu haben, uns etwas Abkühlung zu verschaffen. <br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_frank_ende_Fels_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_frank_ende_Fels_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --> <!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_Wolkig_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Wolkig_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Bald kommen wir vom Fels in den Eisteil, 700 Höhenmeter haben wir schon, noch warten 400 mH teilweise sehr steiles Eis auf uns. Doch erst geht es den Schneegrat hoch. Sehr ausgesetzt, aber durch die Wolken nehmen wir das fast nicht wahr. <br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_schneegrat_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_schneegrat_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Wir nehmen den schwierigeren linken Ausstieg des Frendopfeilers, das Eis noch einmal weit über 75° steil und nicht gerade das was man Qualitätseis nennt. <br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_Steileis_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Steileis_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Doch auch das kann uns nun nicht mehr aufhalten, wir sind heute weit über 1000m geklettert, uns ist arschkalt, wir haben Hunger und Durst, und die letzte Bahn ist schon im Tal. <br />
<br />
Gott sei dank haben wir einen Schlafsack dabei und die Leute der Midi ein Herz für Bergsteiger. So können wir mit ein paar anderen in den Gängen der Bahn nächtigen, sehr ramontisch <!-- start: smilie --><br />
<img src="https://forum.rocksports.de/images/smilies/smile.png" alt="Smile" title="Smile" class="smilie smilie_1" /><br />
<!-- end: smilie --> .....<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_Midibahn_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Midibahn_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Die Geschichte vom Salbit unsrer Grande Finale, bekommt ihr erst in 1,5 Wochen <!-- start: smilie --><br />
<img src="https://forum.rocksports.de/images/smilies/tongue.png" alt="Tongue" title="Tongue" class="smilie smilie_5" /><br />
<!-- end: smilie --> ..... Euer Stef.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Nach den Neuschneefällen war ein extrem schwere kombinierte Nordwandführen nicht zu denken. Aber gerade die Grandes Courses waren augenscheinlich in besten Bedingungen. Schon lange wollten Frank und ich den Frendopfeiler an der Midi gehen. Die Tourenbeschreibung liest sich eigentlich sehr nüchtern für eine derart tolle Tour. <br />
<br />
Wir fahren nach unserem Ruhetag mit einer der ersten Bahnen hoch an die Mittelstation und watscheln in einer guten Stunde zum Einstieg. gewaltig wie sich diese 1100m Hohe Wand vor einem Auftürmt. Schon witzig, wie einem in mitten dieser Bergriesen ein wenig das Gefühl für die Größe verloren geht. <br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_Frendo_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Frendo_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Der Einsteig beginnt leicht, noch kann man seilfrei über die Schrofen gehen. <br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_Einstieg_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Einstieg_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Doch bald schon wird es schwere, wir ziehen Kletterschuhe an, damit man’s auch genießen kann und wollen auch versuchen frei zu klettern. <br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_Luder_und_Gerdel_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Luder_und_Gerdel_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Das Gelände bewegt sich meist zw. dem III. und V. Grad und etwas unübersichtlich. Aber irgendwie schlängelt man sich durch die Blöcke, zwischen Risse und über Platten. Seillänge für Seillänge. <br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_Stef_Rinne_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Stef_Rinne_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img -->  <!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_frank_kamine_Fels_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_frank_kamine_Fels_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_Kamine_2_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Kamine_2_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img -->  <!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_frank_rinne_Fels_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_frank_rinne_Fels_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img -->  <br />
<br />
Im oberen Drittel des Felsteils, lauert dann die Schlüsselseillänge, mit V bewertet. Typisch alte Chamonix Führer, ich hätte einen VIer ausgespuckt und da bin ich nicht alleine. <br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_Schlssel_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Schlssel_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Danach bleibt die Kletterei anhaltend schön, Risse und Schuppen wechseln sich ab, meist sehr fest und perfekt zu Sichern. Nur das Wetter scheint sich nun doch dazu entschieden zu haben, uns etwas Abkühlung zu verschaffen. <br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_frank_ende_Fels_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_frank_ende_Fels_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --> <!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_Wolkig_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Wolkig_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Bald kommen wir vom Fels in den Eisteil, 700 Höhenmeter haben wir schon, noch warten 400 mH teilweise sehr steiles Eis auf uns. Doch erst geht es den Schneegrat hoch. Sehr ausgesetzt, aber durch die Wolken nehmen wir das fast nicht wahr. <br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_schneegrat_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_schneegrat_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Wir nehmen den schwierigeren linken Ausstieg des Frendopfeilers, das Eis noch einmal weit über 75° steil und nicht gerade das was man Qualitätseis nennt. <br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_Steileis_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Steileis_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Doch auch das kann uns nun nicht mehr aufhalten, wir sind heute weit über 1000m geklettert, uns ist arschkalt, wir haben Hunger und Durst, und die letzte Bahn ist schon im Tal. <br />
<br />
Gott sei dank haben wir einen Schlafsack dabei und die Leute der Midi ein Herz für Bergsteiger. So können wir mit ein paar anderen in den Gängen der Bahn nächtigen, sehr ramontisch <!-- start: smilie --><br />
<img src="https://forum.rocksports.de/images/smilies/smile.png" alt="Smile" title="Smile" class="smilie smilie_1" /><br />
<!-- end: smilie --> .....<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_Midibahn_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Midibahn_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Die Geschichte vom Salbit unsrer Grande Finale, bekommt ihr erst in 1,5 Wochen <!-- start: smilie --><br />
<img src="https://forum.rocksports.de/images/smilies/tongue.png" alt="Tongue" title="Tongue" class="smilie smilie_5" /><br />
<!-- end: smilie --> ..... Euer Stef.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Aiguille du Plan-Nordwand, 21. u. 22.4.07]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=93</link>
			<pubDate>Sat, 12 May 2007 09:06:44 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=9">Alban</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=93</guid>
			<description><![CDATA[<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/10_Aiguille_du_PlanNordwand1_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 10_Aiguille_du_PlanNordwand1_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
<!-- start: mycode_size_int --><br />
<span style="font-size: 9pt;" class="mycode_size">Aiguille du Plan Nordwand (entliehenes Bild von Summitpost.org, enspricht nicht den aktuellen Verhältnissen)</span><br />
<!-- end: mycode_size_int --><br />
<br />
In Chamonix gibt es ein paar Linien die einem vom Tal ins Auge stechen. Eine davon ist unter anderem die Aiguille du Plan Nordwand. Über einem Felspfeiler von ca. 400Hm baut sich ein mächtiger 600hm messender Hängegletscher mit vielen Seracstufen auf über den der weitere Anstieg verläuft. Am imposantesten ist die Wand in der unmittelbaren Draufsicht (vgl. entliehenes Bild von summitpost.org) Eine Linie die ich lange schon mal steigen wollte. Peter war für diese Tour zu begeistern und so zogen wir am Wochenende, beide nach sehr langer Hochtourendurststrecke, nach Chamonix.<br />
<br />
Wir konnten uns ausrechnen, dass wir die Tour nicht  in einem Tag komplett vom Tal bis wieder zurück ins Tal schaffen würden. Selbst ein Biwak oben beim Einstieg  erschien uns nicht ausreichend Zeit zu verschaffen um am Sonntag noch die letzte Bahn zu erwischen und wie erforderlich rechtzeitig am Montag in der Arbeit zu sein. Der Midi-Plan-Grat zieht sich noch mal und wird im Führer immerhin auch mit 4h angegeben. Also entschieden wir uns am Samstag schon loszustarten und gemütlich den Felspfeiler hochzuklettern und dann entweder noch geschützt auf dem Felspfeilerende zu biwakieren oder, sofern möglich, weiter oben im Eisteil an einer geschützten Stelle zu übernachten. <br />
<br />
Mit der ersten Bahn fuhren wir von Chamonix hoch zur Mittelstation. Fasziniert schauten wir in die Nordwand der Aiguille du Midi. Die Verhältnisse sahen sehr gut aus. Unser Projekt war etwas weiter links (westlich). In etwa 30 min standen wir unter dem Einstiegspfeiler. Der Einstieg beginnt normalerweise von links, aber wir sahen eine Rinne die auch von rechts (östlich) ein gutes Erklettern der Pfeilerkante versprach. Der Pfeiler an sich ist eher flach, erst im Eisteil wird es steiler. <br />
<br />
Durch die Rinne ging es in etwa 3 Seillängen kombiniertem Gelände (eine schwerere Einzelstelle) hinauf zur Pfeilerkante, welche man nach dem ersten Turm betritt. <br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/10_9_schwere_Stelle_in_der_Schlucht_zw_1_und_2_Turm_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 10_9_schwere_Stelle_in_der_Schlucht_zw_1...Turm_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Richtung zweiter Turm wird zuerst links der Kante in einer langen Seillänge in einer Rinne (etwa M3, Stelle M4) geklettert.<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/10_13_schne_Kletterei_hoch_zum_zweiten_Turm_links_der_Kante_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 10_13_schne_Kletterei_hoch_zum_zweiten_T...ante_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Eine kurze Seillänge leitet zu einem Absatz unter dem zweiten Turm. Abseilstelle etwas rechts hinter einer Kante. Nun in leichtem Gelände ca. 20 m westlich (rechts) abklettern und den zweiten Turm queren. <br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/10_15_Abklettern_hinter_dem_zweiten_Turm_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 10_15_Abklettern_hinter_dem_zweiten_Turm_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
In einer weiteren kurzen Seillänge wieder rechts (westlich) um eine Kante herum (Fels III ) bis man auf einem Schneefeld unterhalb des 3. Turms steht. Dieses in etwa 60m queren (ca. 45 Grad) <br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/10_17_Rckblick_auf_die_Querung_hinter_dem_3_Turm_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 10_17_Rckblick_auf_die_Querung_hinter_dem_3_Turm_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
und zum Beginn zweier Kamine die in die Scharte zw. 3. und 4. Turm hochführen. Wir wählten den rechten Kamin. Hier gutabsicherbare, anregende Kletterei in zwei kurzen Seillängen bis zur Scharte. Fels V- (M4+). Das Klettern in der oberen Kaminhälfte machte viel Spaß, da man hervorragend mit dem Gerät in den Rissen drytoolen konnte. Nur der Rucksack erwies sich als Hindernis und wollte einfach immer hängen bleiben. Zurück auf der Pfeilerkante immer weiter auf dem schmalen Felsrücken empor. Zuerst in einer kombinierten Seillänge über unangenehme Platten bis zu einem Absatz mit Blöcken. Obwohl hier ein guter Biwakplatz gewesen wäre entschieden wir uns noch weiter zu klettern. Es war noch zu früh am Tage und wir wollten den Felspfeiler hinter uns haben und so weit hoch wie möglich kommen. Ein Biwak im Eis erschien uns auch viel interessanter. Also weiter.<br />
Eine kurze Seillänge führte zum Fuß einer markanten Platte mit feinem Riß (mit sichtbarem Haken). Unterhalb halbwegs guter Stand an Haken in Querriß möglich (nicht eingerichtet). Hier fand ich einen neueren Keil mit Abseil/Rückzugskarabiner. Die einzige mögliche Belastungsrichtung des Keils wies nach rechts. Dort jedoch nichts als 200Hm senkrecht abfallender Fels. Da schien jemand einen heiden Respekt vor der Stelle gehabt zu haben um ein solches Rückzugmanöver hinzulegen. Nach nur minimalem Zug in die andere Richtung war der gefundene Keil gelöst.<br />
Gerade hoch schien also schwer zu sein. Mit Kletterschuhen kein Problem wenn trocken aber mit Steigeisen oder Bollerschuhen bei sichtbar stumpfen Riß? Peter sah, als er nachgestiegen kam die Sache ebenso. Mit etwas Seilzug schaute er links um die Ecke und fand dahinter einen Verschneidungsriß der die Lösung versprach. In diesem Verschneidungsriß (M4+) empor (Felshaken am Ende) und oberhalb der Platte wieder auf den Rücken und weiter einfacher empor. Nun eine lange Seillänge auf sehr schmalem Schnee/Felsgrat über zwei kleine Türmchen bis zum Fuß des letzten kleineren Felsaufschwungs. <br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/10_20_vorletzte_Seillnge_am_Pfeiler_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 10_20_vorletzte_Seillnge_am_Pfeiler_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
In einer letzten, einfachen Seillänge zum Fuß des Hängegletscher. Der Übergang war einfach möglich.<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/10_21_Ausstieg_aus_Pfeiler_in_die_Seracs_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 10_21_Ausstieg_aus_Pfeiler_in_die_Seracs_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Im Eis fanden wir gute Verhältnisse vor und stiegen simultan gerade empor bis zum großen Seracwandriegel im unteren Drittel der Eiswand. Einzig unsere Steigeisen und Eisgeräte waren stumpf vom ständigen Mixedklettern im unteren Felspfeiler und mussten im spröden Eis der Seracstufen öfters nachgeschlagen werden.<br />
Am Fuße des teilweise überhängenden großen Seracriegels fanden wir eine kleine Spalte in dem etwa 45 Grad steilen Hang. Der Serac über unseren Köpfen sah solide aus und würde uns durch seine Überkragung sogar vor Lawinen und Eisschlag schützen. Unwahrscheinlich, so entschieden wir uns, weiter oben noch einen besseren Biwakplatz zu finden.Jeder budelte sein Loch und vergrößerte die Spalte mit dem Eisgerät. <br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/10_22_Peter_schaufelt_gerade_das_Spaltenbiwak_aus_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 10_22_Peter_schaufelt_gerade_das_Spaltenbiwak_aus_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
Nach einiger Zeit hatten wir einen komfortablen Biwakplatz und konnten ein jeder, ausgestreckt und überdacht darin liegen. <br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/10_24_Alban_im_Biwak_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 10_24_Alban_im_Biwak_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
Mittlerweile hatte das Wetter auch zugezogen und es schneite sogar leicht. Nach reichlich Schneeschmelzen und etwas Essen gings in den Schlafsack. Unter uns die Lichter von Chamonix und morgen ein angekündigtes gutes Wetter.<br />
Am nächsten Morgen war unser Seil völlig eingefroren und kaum mehr zu bedienen. Ähnlich fühlten sich meine Schuhe an. Rein in die Eissärge und schnell losklettern. Das Frühstück kam dabei irgendwie arg zu kurz.<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/10_26_morgendlicher_Ausblick_vom_Biwak_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 10_26_morgendlicher_Ausblick_vom_Biwak_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Wir umgingen die erste Seracsteilstufe linkerhand <br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/10_27_im_mittleren_Eisteil_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 10_27_im_mittleren_Eisteil_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
und die nächste rechterhand in moderatem Gelände. <br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/10_28_Kletterei_in_der_Seraczone_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 10_28_Kletterei_in_der_Seraczone_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
Oberhalb zielten wir auf die linken Begrenzungsfelsen. Dort zog eine Rinne zwischen Fels und Eis durch. Im Anschluß nocheinmal ein kurzer Aufschwung mit Stellen bis 70 Grad. <br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/10_33_schne_Kletterei_am_letzten_Aufschwung_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 10_33_schne_Kletterei_am_letzten_Aufschwung_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
Schließlich steht man im Gipfelfirnhang <br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/10_35_in_der_Gipfelfirnwand_oberhalb_den_Seracs_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 10_35_in_der_Gipfelfirnwand_oberhalb_den_Seracs_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
und leichtes Gelände führt unmittelbar unter die Gipfelfelsen, wo der Midi-Plan-Grat mündet bzw. für uns beginnt. <br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/10_36_der_felsige_Gipfelaufbau_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 10_36_der_felsige_Gipfelaufbau_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
Geschafft, hinter uns eine schöne Tour und ein interessantes Biwak. Nach kurzer Rast machten wir uns gegen 12.45 Uhr auf den Rückweg zur Bahn. Leider streikte mein Fotoapparat, so dass wir leider keine Fotos vom schönen Grat machen konnten. Anfangs fanden wir noch Steigspuren welche sich aber bald verloren. Wir umgingen die Felsstelle (Abseilstelle in Gegenrichtung) in der unterhalb liegenden südseitigen Firnwand. Dies war zwar etwas Umweg aber da wir beide die Route nicht genau kannten und keine Zeit mehr für Experimente hatten gingen wir einfach dort wo wir es am leichtesten bzw. schnellsten erachteten. An einer Stelle mussten wir nordwestseitig eine 45 Grad Rinne absteigen und anschließend wieder in eine Scharte queren. Nach langem rechts und linksherum um die Türme ließen wir irgendwann die Felsen hinter uns. Die Zeit drängte und in langsamen aber stetigen Stapfen erreichten wir noch rechtzeitig die letzte Bahn ins Tal. Mit dieser gings dann rasant schnell hinab zurück ins belebte Chamonix. <br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/10_37_Aiguille_du_Plan_gesehen_von_Chamonix_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 10_37_Aiguille_du_Plan_gesehen_von_Chamonix_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
<!-- start: mycode_size_int --><br />
<span style="font-size: 9pt;" class="mycode_size">Aiguille du Plan-Nordwand in Wolken, gesehen von Chamonix</span><br />
<!-- end: mycode_size_int --><br />
<br />
Anmerkung:<br />
Wandhöhe etwa 1050m, Fels bis V- (M4+) und Eis (je nach Routenwahl) bis etwa 70 Grad. TD-. Zustieg ab Mittelstation etwa 30min. Zeit für die Wand zw.10-12h. Rückweg zur Midi-Bergstation via Midi-Plan-Grat ca. 4h.<br />
Auf beschriebener Route im Felsteil etwa 16 Seillängen. (wir hatten ein 50m Seil) Die Absicherung ist meist selbst anzubringen. Es stecken nur wenige Haken. Anfangs öfters Blockschlingen. Gut absicherbar mit Camelots der Größe 0,3-2 (doppelte Größen von 0,3-0,75 von Vorteil). Für die oft verschneiten, flachen letzten Seillängen ein paar Felshaken zu empfehlen.  Meist solider Fels. Übergang vom Pfeiler in den Hängegletscher derzeit ohne Probleme. Seracs können bei entsprechender Routenwahl zumeist umgangen werden. Je nach Routenwahl zwingend kurze Aufschwünge mit 65-70 Grad. Zwischendurch öfters 50 Grad, teils leichter. Rückweg über den Midi-Plan-Grat nochmals lang. 4 h, PD+/AD-. Wer am selben Tag der Bahnauffahrt mit der letzten Talfahrt liebäugelt sollte sehr sehr schnell unterwegs sein oder wie wir mit einem Tourenbiwak (ob nun am Einstieg, Ausstieg, Abstieg oder in der Wand) planen.<br />
Auf dem Felspfeiler ist man objektiv vor Lawinen oder Eisschlag relativ sicher. Derzeit ist auch der obere Eisteil in gutem Zustand. Einzig im Mittelteil hängen an den linken Begrenzungsfelsen ein paar instabil wirkende Seracblöcke. Dieser Bereich kann aber derzeit schnell auf einer Terasse unterhalb traversiert werden. Sehr lohnendes und zu empfehlendes Unternehmen.<br />
<br />
<br />
Gruß<br />
Alban<br />
<br />
<br />
<br />
Gute Seite für Fotos und Infos:<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.summitpost.org/mountain/rock/150810/aiguille-du-plan.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.summitpost.org/mountain/rock/...-plan.html</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
Fotos zum Midi-Plan-Grat:<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.cosleyhouston.com/recent/03-07-alps-schmidler.htm" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.cosleyhouston.com/recent/03-0...midler.htm</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
Tourenbeschreibung und eventuell aktuelle Verhältnisse zum Midi-Plan-Grat :<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://alpinisme.camptocamp.com/sortie10889.html?cname=%2Aaiguille+du+plan%2A" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://alpinisme.camptocamp.com/sortie10...du+plan%2A</a><br />
<!-- end: mycode_url -->]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/10_Aiguille_du_PlanNordwand1_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 10_Aiguille_du_PlanNordwand1_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
<!-- start: mycode_size_int --><br />
<span style="font-size: 9pt;" class="mycode_size">Aiguille du Plan Nordwand (entliehenes Bild von Summitpost.org, enspricht nicht den aktuellen Verhältnissen)</span><br />
<!-- end: mycode_size_int --><br />
<br />
In Chamonix gibt es ein paar Linien die einem vom Tal ins Auge stechen. Eine davon ist unter anderem die Aiguille du Plan Nordwand. Über einem Felspfeiler von ca. 400Hm baut sich ein mächtiger 600hm messender Hängegletscher mit vielen Seracstufen auf über den der weitere Anstieg verläuft. Am imposantesten ist die Wand in der unmittelbaren Draufsicht (vgl. entliehenes Bild von summitpost.org) Eine Linie die ich lange schon mal steigen wollte. Peter war für diese Tour zu begeistern und so zogen wir am Wochenende, beide nach sehr langer Hochtourendurststrecke, nach Chamonix.<br />
<br />
Wir konnten uns ausrechnen, dass wir die Tour nicht  in einem Tag komplett vom Tal bis wieder zurück ins Tal schaffen würden. Selbst ein Biwak oben beim Einstieg  erschien uns nicht ausreichend Zeit zu verschaffen um am Sonntag noch die letzte Bahn zu erwischen und wie erforderlich rechtzeitig am Montag in der Arbeit zu sein. Der Midi-Plan-Grat zieht sich noch mal und wird im Führer immerhin auch mit 4h angegeben. Also entschieden wir uns am Samstag schon loszustarten und gemütlich den Felspfeiler hochzuklettern und dann entweder noch geschützt auf dem Felspfeilerende zu biwakieren oder, sofern möglich, weiter oben im Eisteil an einer geschützten Stelle zu übernachten. <br />
<br />
Mit der ersten Bahn fuhren wir von Chamonix hoch zur Mittelstation. Fasziniert schauten wir in die Nordwand der Aiguille du Midi. Die Verhältnisse sahen sehr gut aus. Unser Projekt war etwas weiter links (westlich). In etwa 30 min standen wir unter dem Einstiegspfeiler. Der Einstieg beginnt normalerweise von links, aber wir sahen eine Rinne die auch von rechts (östlich) ein gutes Erklettern der Pfeilerkante versprach. Der Pfeiler an sich ist eher flach, erst im Eisteil wird es steiler. <br />
<br />
Durch die Rinne ging es in etwa 3 Seillängen kombiniertem Gelände (eine schwerere Einzelstelle) hinauf zur Pfeilerkante, welche man nach dem ersten Turm betritt. <br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/10_9_schwere_Stelle_in_der_Schlucht_zw_1_und_2_Turm_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 10_9_schwere_Stelle_in_der_Schlucht_zw_1...Turm_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Richtung zweiter Turm wird zuerst links der Kante in einer langen Seillänge in einer Rinne (etwa M3, Stelle M4) geklettert.<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/10_13_schne_Kletterei_hoch_zum_zweiten_Turm_links_der_Kante_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 10_13_schne_Kletterei_hoch_zum_zweiten_T...ante_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Eine kurze Seillänge leitet zu einem Absatz unter dem zweiten Turm. Abseilstelle etwas rechts hinter einer Kante. Nun in leichtem Gelände ca. 20 m westlich (rechts) abklettern und den zweiten Turm queren. <br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/10_15_Abklettern_hinter_dem_zweiten_Turm_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 10_15_Abklettern_hinter_dem_zweiten_Turm_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
In einer weiteren kurzen Seillänge wieder rechts (westlich) um eine Kante herum (Fels III ) bis man auf einem Schneefeld unterhalb des 3. Turms steht. Dieses in etwa 60m queren (ca. 45 Grad) <br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/10_17_Rckblick_auf_die_Querung_hinter_dem_3_Turm_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 10_17_Rckblick_auf_die_Querung_hinter_dem_3_Turm_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
und zum Beginn zweier Kamine die in die Scharte zw. 3. und 4. Turm hochführen. Wir wählten den rechten Kamin. Hier gutabsicherbare, anregende Kletterei in zwei kurzen Seillängen bis zur Scharte. Fels V- (M4+). Das Klettern in der oberen Kaminhälfte machte viel Spaß, da man hervorragend mit dem Gerät in den Rissen drytoolen konnte. Nur der Rucksack erwies sich als Hindernis und wollte einfach immer hängen bleiben. Zurück auf der Pfeilerkante immer weiter auf dem schmalen Felsrücken empor. Zuerst in einer kombinierten Seillänge über unangenehme Platten bis zu einem Absatz mit Blöcken. Obwohl hier ein guter Biwakplatz gewesen wäre entschieden wir uns noch weiter zu klettern. Es war noch zu früh am Tage und wir wollten den Felspfeiler hinter uns haben und so weit hoch wie möglich kommen. Ein Biwak im Eis erschien uns auch viel interessanter. Also weiter.<br />
Eine kurze Seillänge führte zum Fuß einer markanten Platte mit feinem Riß (mit sichtbarem Haken). Unterhalb halbwegs guter Stand an Haken in Querriß möglich (nicht eingerichtet). Hier fand ich einen neueren Keil mit Abseil/Rückzugskarabiner. Die einzige mögliche Belastungsrichtung des Keils wies nach rechts. Dort jedoch nichts als 200Hm senkrecht abfallender Fels. Da schien jemand einen heiden Respekt vor der Stelle gehabt zu haben um ein solches Rückzugmanöver hinzulegen. Nach nur minimalem Zug in die andere Richtung war der gefundene Keil gelöst.<br />
Gerade hoch schien also schwer zu sein. Mit Kletterschuhen kein Problem wenn trocken aber mit Steigeisen oder Bollerschuhen bei sichtbar stumpfen Riß? Peter sah, als er nachgestiegen kam die Sache ebenso. Mit etwas Seilzug schaute er links um die Ecke und fand dahinter einen Verschneidungsriß der die Lösung versprach. In diesem Verschneidungsriß (M4+) empor (Felshaken am Ende) und oberhalb der Platte wieder auf den Rücken und weiter einfacher empor. Nun eine lange Seillänge auf sehr schmalem Schnee/Felsgrat über zwei kleine Türmchen bis zum Fuß des letzten kleineren Felsaufschwungs. <br />
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<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/10_20_vorletzte_Seillnge_am_Pfeiler_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 10_20_vorletzte_Seillnge_am_Pfeiler_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
In einer letzten, einfachen Seillänge zum Fuß des Hängegletscher. Der Übergang war einfach möglich.<br />
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<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/10_21_Ausstieg_aus_Pfeiler_in_die_Seracs_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 10_21_Ausstieg_aus_Pfeiler_in_die_Seracs_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Im Eis fanden wir gute Verhältnisse vor und stiegen simultan gerade empor bis zum großen Seracwandriegel im unteren Drittel der Eiswand. Einzig unsere Steigeisen und Eisgeräte waren stumpf vom ständigen Mixedklettern im unteren Felspfeiler und mussten im spröden Eis der Seracstufen öfters nachgeschlagen werden.<br />
Am Fuße des teilweise überhängenden großen Seracriegels fanden wir eine kleine Spalte in dem etwa 45 Grad steilen Hang. Der Serac über unseren Köpfen sah solide aus und würde uns durch seine Überkragung sogar vor Lawinen und Eisschlag schützen. Unwahrscheinlich, so entschieden wir uns, weiter oben noch einen besseren Biwakplatz zu finden.Jeder budelte sein Loch und vergrößerte die Spalte mit dem Eisgerät. <br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/10_22_Peter_schaufelt_gerade_das_Spaltenbiwak_aus_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 10_22_Peter_schaufelt_gerade_das_Spaltenbiwak_aus_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
Nach einiger Zeit hatten wir einen komfortablen Biwakplatz und konnten ein jeder, ausgestreckt und überdacht darin liegen. <br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/10_24_Alban_im_Biwak_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 10_24_Alban_im_Biwak_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
Mittlerweile hatte das Wetter auch zugezogen und es schneite sogar leicht. Nach reichlich Schneeschmelzen und etwas Essen gings in den Schlafsack. Unter uns die Lichter von Chamonix und morgen ein angekündigtes gutes Wetter.<br />
Am nächsten Morgen war unser Seil völlig eingefroren und kaum mehr zu bedienen. Ähnlich fühlten sich meine Schuhe an. Rein in die Eissärge und schnell losklettern. Das Frühstück kam dabei irgendwie arg zu kurz.<br />
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<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/10_26_morgendlicher_Ausblick_vom_Biwak_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 10_26_morgendlicher_Ausblick_vom_Biwak_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Wir umgingen die erste Seracsteilstufe linkerhand <br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/10_27_im_mittleren_Eisteil_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 10_27_im_mittleren_Eisteil_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
und die nächste rechterhand in moderatem Gelände. <br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/10_28_Kletterei_in_der_Seraczone_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 10_28_Kletterei_in_der_Seraczone_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
Oberhalb zielten wir auf die linken Begrenzungsfelsen. Dort zog eine Rinne zwischen Fels und Eis durch. Im Anschluß nocheinmal ein kurzer Aufschwung mit Stellen bis 70 Grad. <br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/10_33_schne_Kletterei_am_letzten_Aufschwung_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 10_33_schne_Kletterei_am_letzten_Aufschwung_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
Schließlich steht man im Gipfelfirnhang <br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/10_35_in_der_Gipfelfirnwand_oberhalb_den_Seracs_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 10_35_in_der_Gipfelfirnwand_oberhalb_den_Seracs_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
und leichtes Gelände führt unmittelbar unter die Gipfelfelsen, wo der Midi-Plan-Grat mündet bzw. für uns beginnt. <br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/10_36_der_felsige_Gipfelaufbau_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 10_36_der_felsige_Gipfelaufbau_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
Geschafft, hinter uns eine schöne Tour und ein interessantes Biwak. Nach kurzer Rast machten wir uns gegen 12.45 Uhr auf den Rückweg zur Bahn. Leider streikte mein Fotoapparat, so dass wir leider keine Fotos vom schönen Grat machen konnten. Anfangs fanden wir noch Steigspuren welche sich aber bald verloren. Wir umgingen die Felsstelle (Abseilstelle in Gegenrichtung) in der unterhalb liegenden südseitigen Firnwand. Dies war zwar etwas Umweg aber da wir beide die Route nicht genau kannten und keine Zeit mehr für Experimente hatten gingen wir einfach dort wo wir es am leichtesten bzw. schnellsten erachteten. An einer Stelle mussten wir nordwestseitig eine 45 Grad Rinne absteigen und anschließend wieder in eine Scharte queren. Nach langem rechts und linksherum um die Türme ließen wir irgendwann die Felsen hinter uns. Die Zeit drängte und in langsamen aber stetigen Stapfen erreichten wir noch rechtzeitig die letzte Bahn ins Tal. Mit dieser gings dann rasant schnell hinab zurück ins belebte Chamonix. <br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/10_37_Aiguille_du_Plan_gesehen_von_Chamonix_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 10_37_Aiguille_du_Plan_gesehen_von_Chamonix_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
<!-- start: mycode_size_int --><br />
<span style="font-size: 9pt;" class="mycode_size">Aiguille du Plan-Nordwand in Wolken, gesehen von Chamonix</span><br />
<!-- end: mycode_size_int --><br />
<br />
Anmerkung:<br />
Wandhöhe etwa 1050m, Fels bis V- (M4+) und Eis (je nach Routenwahl) bis etwa 70 Grad. TD-. Zustieg ab Mittelstation etwa 30min. Zeit für die Wand zw.10-12h. Rückweg zur Midi-Bergstation via Midi-Plan-Grat ca. 4h.<br />
Auf beschriebener Route im Felsteil etwa 16 Seillängen. (wir hatten ein 50m Seil) Die Absicherung ist meist selbst anzubringen. Es stecken nur wenige Haken. Anfangs öfters Blockschlingen. Gut absicherbar mit Camelots der Größe 0,3-2 (doppelte Größen von 0,3-0,75 von Vorteil). Für die oft verschneiten, flachen letzten Seillängen ein paar Felshaken zu empfehlen.  Meist solider Fels. Übergang vom Pfeiler in den Hängegletscher derzeit ohne Probleme. Seracs können bei entsprechender Routenwahl zumeist umgangen werden. Je nach Routenwahl zwingend kurze Aufschwünge mit 65-70 Grad. Zwischendurch öfters 50 Grad, teils leichter. Rückweg über den Midi-Plan-Grat nochmals lang. 4 h, PD+/AD-. Wer am selben Tag der Bahnauffahrt mit der letzten Talfahrt liebäugelt sollte sehr sehr schnell unterwegs sein oder wie wir mit einem Tourenbiwak (ob nun am Einstieg, Ausstieg, Abstieg oder in der Wand) planen.<br />
Auf dem Felspfeiler ist man objektiv vor Lawinen oder Eisschlag relativ sicher. Derzeit ist auch der obere Eisteil in gutem Zustand. Einzig im Mittelteil hängen an den linken Begrenzungsfelsen ein paar instabil wirkende Seracblöcke. Dieser Bereich kann aber derzeit schnell auf einer Terasse unterhalb traversiert werden. Sehr lohnendes und zu empfehlendes Unternehmen.<br />
<br />
<br />
Gruß<br />
Alban<br />
<br />
<br />
<br />
Gute Seite für Fotos und Infos:<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.summitpost.org/mountain/rock/150810/aiguille-du-plan.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.summitpost.org/mountain/rock/...-plan.html</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
Fotos zum Midi-Plan-Grat:<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.cosleyhouston.com/recent/03-07-alps-schmidler.htm" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.cosleyhouston.com/recent/03-0...midler.htm</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
Tourenbeschreibung und eventuell aktuelle Verhältnisse zum Midi-Plan-Grat :<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://alpinisme.camptocamp.com/sortie10889.html?cname=%2Aaiguille+du+plan%2A" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://alpinisme.camptocamp.com/sortie10...du+plan%2A</a><br />
<!-- end: mycode_url -->]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[05.-08.08.06 l'Ailfroide Occidentale "Devies/Gervasutti"]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=52</link>
			<pubDate>Thu, 17 Aug 2006 13:35:30 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=5">Zwerggäuer</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=52</guid>
			<description><![CDATA[So, nachdem hier in den Nordalpen ja eine granatenmässige Schlechtwetterfront liegt muß sich der findige Bergsteiger einfach mal etwas weiter umsehen.<br />
<br />
Unser eigendlicher Plan nach Chamonix zu fahren mußten wir in der Form erweitern das es doch noch etwas südlicher sein mußte.Ich wollte lange schon mal in die Dauphinè weil so viele Leute davon schwärmen.<br />
<br />
Devies/Gervasutti: Ein großer Name und eine ebenso große Tour!<br />
<br />
Wir packeten also unser Gerödel und auf giengs nach Grenoble, die prognostizierten 10h Fahrtzeit von map24 mußte ich dann leider auch glauben schenken, aber es hat sich gelohnt .<br />
<br />
Am Samstag kamen wir in la Bèrarde an und genossen die dort wohlig scheinende Sonne.<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Auto.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Auto.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Der 1000Hm lange Zustieg zeigte uns dann das erste mal die Wand, immer wieder in Wolken, aber man konnte die rießen Ausmasse schon erahnen.<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_wand_mit_wolken.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_wand_mit_wolken.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Noch bestaunten wir aber die wilde Schönheit des Ecrins Nationalparkes.<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Tal.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Tal.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Endlich am Gletscher angekommen mußte ein Nachtlager her, ein großer Block bot sich gerade zu an.<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Biwak_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Biwak_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Am nächsten morgen sollte es bei Tagesanbruch losgehen, leider war die Wand bis halb neun Wolkenverhangen. Urplötzlich lösten sich die Wolken auf und die Wand stand da, wir eilten zum Einstieg und es gieng los.<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Wand_mit_Route.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Wand_mit_Route.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Die ersten Meter waren nur III oder IV und so kamen wir am langen Seil schnell vorwärts. <br />
Kurzes schweres Intermezzo an der Schneerinne und weiter in geneigtem Gelände bis zum beginn des Zentralpfeilers.<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Material_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Material_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Ab hier muß man etwas besser zulangen, die schweren Längen mit dem großen Rucksack gehen dann schon an die Ärmel, aber es lässt sich gut absichern. <br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Turm_2.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Turm_2.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --> <!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Turm_3.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Turm_3.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Nach und nach gewinnen wir am Pfeiler an Höhe. Doch er scheint unendlich zu sein. Erst um 18:30Uhr kommen wir am Pfeilerkopf an. Wir entschließen uns nicht weiter zu klettern, da wir nicht wissen wo der nächste gute Platz in der steilen Wand ist. Also Biwak am Pfeilerkopf. Haken schlagen, Seilgeländer bauen, Wasser schmeltzen und dem traumhaften Sonnenuntergang zusehen. Wir sind in unserer Welt .<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Gnom.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Gnom.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --> <!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Biwak_2.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Biwak_2.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Am nächsten Morgen geht es gut 100m die grauen Platten hoch, ich hatte die Stelle schon den Tag zuvor gemustert und kein gutes Gefühl gehabt. Frank war optimistischer und hatte auch die 1. SL spitzenmässig geklettert.<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_graue_Platten_2.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_graue_Platten_2.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --> <!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_graue_Platten_3.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_graue_Platten_3.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Graue_Platten_4.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Graue_Platten_4.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
<br />
Bei mir liefs bedeutend hoppliger. Erst an der ersten schweren Stelle bin ich erwacht, ab da wars wieder gut und wir konnten schnell hochtanzen.<br />
<br />
An dem Schrägband war es plötzlich mit der guten Orientierung vorbei. Eine blockige Schulter sollen wir ersteigen! Nichts derartiges kann ich erkennen. Links drüben das könnte blockig sein, naja auf dem Weg einen Haken geklickt, perfekt.... . Scheiße es war eine Sackgasse, Verhauerhaken. Also wieder runter und doch durch den Schrottfels hoch an einen angelegten Pfeiler (aha, das ist also eine blockige Schulter, naja wennst meinst). Nun ist der Weg wenigstens wieder einigermaßen klar, auch wenn wir gerade über 2h verloren haben. Leicht linksqueerend noch 3 SL bis zum Ausstiegskamin.<br />
<br />
Der zeigte sich im ersten Moment sehr vereist, gieng aber dann sehr gut in 2 SL zu klettern, aber teilweise Bockhart.<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Kamin.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Kamin.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Naja man merkt dass man sich den 4000m nähert. Nach dem Kamin lassen die Schwierigkeiten nach und man gewinnt den oberen Grat. Endlich mal Handykontakt und wir können seit Sa. das erste mal durchgeben das alles Ok ist. Nun den Grat weiter bis links das Südost-Couloir abfällt. Es ist spät und wir brauchen einen guten Biwakplatz. Also eine SL das Couloir runter und<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Biwak_3.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Biwak_3.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
das sieht doch ganz manierlich aus.<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Sonnenuntergang.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Sonnenuntergang.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Der Tag war gelaufen, Wasser schmelzen und ausruhen. Der nächste Tag empfängt mit einem stielvollen Sonnenaufgang. Wir sammeln unsere müden Knochen und auf gehts, Gas ist eh alle also kein Wasser, auch gut. Das Gully ganz auf den Gletscher abgeseilt und diesen Abgestiegen. Dann kommts vogelwild, wir müßen ja noch rüber zum Pilatte. Also 700mH Gegenanstieg. Man, dass war an der Grenze des möglichen. Rattenfertig kommen wir am Col du Selè an. Der Abstieg sieht scheußlich aus. Der Gletscher erst weit unten und nur zeitaufwändiges Gelände bis dahein. Wir kämpfen uns durch. Um 20:30Uhr nach weitern 13h endlich am Auto. Heilfroh und überglücklich. Man was mal wieder für ne Tour (tortour ).<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_endlich_unten.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_endlich_unten.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Weil wir am nächsten Tag zum Arbeiten mußten gabs auch noch ne schöne Nachtheimfahrt von Grenoble. <br />
<br />
À bientôt,<br />
Stef è Frank.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[So, nachdem hier in den Nordalpen ja eine granatenmässige Schlechtwetterfront liegt muß sich der findige Bergsteiger einfach mal etwas weiter umsehen.<br />
<br />
Unser eigendlicher Plan nach Chamonix zu fahren mußten wir in der Form erweitern das es doch noch etwas südlicher sein mußte.Ich wollte lange schon mal in die Dauphinè weil so viele Leute davon schwärmen.<br />
<br />
Devies/Gervasutti: Ein großer Name und eine ebenso große Tour!<br />
<br />
Wir packeten also unser Gerödel und auf giengs nach Grenoble, die prognostizierten 10h Fahrtzeit von map24 mußte ich dann leider auch glauben schenken, aber es hat sich gelohnt .<br />
<br />
Am Samstag kamen wir in la Bèrarde an und genossen die dort wohlig scheinende Sonne.<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Auto.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Auto.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Der 1000Hm lange Zustieg zeigte uns dann das erste mal die Wand, immer wieder in Wolken, aber man konnte die rießen Ausmasse schon erahnen.<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_wand_mit_wolken.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_wand_mit_wolken.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
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Noch bestaunten wir aber die wilde Schönheit des Ecrins Nationalparkes.<br />
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<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Tal.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Tal.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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Endlich am Gletscher angekommen mußte ein Nachtlager her, ein großer Block bot sich gerade zu an.<br />
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<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Biwak_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Biwak_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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Am nächsten morgen sollte es bei Tagesanbruch losgehen, leider war die Wand bis halb neun Wolkenverhangen. Urplötzlich lösten sich die Wolken auf und die Wand stand da, wir eilten zum Einstieg und es gieng los.<br />
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<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Wand_mit_Route.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Wand_mit_Route.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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Die ersten Meter waren nur III oder IV und so kamen wir am langen Seil schnell vorwärts. <br />
Kurzes schweres Intermezzo an der Schneerinne und weiter in geneigtem Gelände bis zum beginn des Zentralpfeilers.<br />
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<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Material_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Material_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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Ab hier muß man etwas besser zulangen, die schweren Längen mit dem großen Rucksack gehen dann schon an die Ärmel, aber es lässt sich gut absichern. <br />
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<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Turm_2.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Turm_2.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --> <!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Turm_3.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Turm_3.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Nach und nach gewinnen wir am Pfeiler an Höhe. Doch er scheint unendlich zu sein. Erst um 18:30Uhr kommen wir am Pfeilerkopf an. Wir entschließen uns nicht weiter zu klettern, da wir nicht wissen wo der nächste gute Platz in der steilen Wand ist. Also Biwak am Pfeilerkopf. Haken schlagen, Seilgeländer bauen, Wasser schmeltzen und dem traumhaften Sonnenuntergang zusehen. Wir sind in unserer Welt .<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Gnom.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Gnom.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Biwak_2.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Biwak_2.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Am nächsten Morgen geht es gut 100m die grauen Platten hoch, ich hatte die Stelle schon den Tag zuvor gemustert und kein gutes Gefühl gehabt. Frank war optimistischer und hatte auch die 1. SL spitzenmässig geklettert.<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_graue_Platten_2.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_graue_Platten_2.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --> <!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_graue_Platten_3.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_graue_Platten_3.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Graue_Platten_4.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Graue_Platten_4.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
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Bei mir liefs bedeutend hoppliger. Erst an der ersten schweren Stelle bin ich erwacht, ab da wars wieder gut und wir konnten schnell hochtanzen.<br />
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An dem Schrägband war es plötzlich mit der guten Orientierung vorbei. Eine blockige Schulter sollen wir ersteigen! Nichts derartiges kann ich erkennen. Links drüben das könnte blockig sein, naja auf dem Weg einen Haken geklickt, perfekt.... . Scheiße es war eine Sackgasse, Verhauerhaken. Also wieder runter und doch durch den Schrottfels hoch an einen angelegten Pfeiler (aha, das ist also eine blockige Schulter, naja wennst meinst). Nun ist der Weg wenigstens wieder einigermaßen klar, auch wenn wir gerade über 2h verloren haben. Leicht linksqueerend noch 3 SL bis zum Ausstiegskamin.<br />
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Der zeigte sich im ersten Moment sehr vereist, gieng aber dann sehr gut in 2 SL zu klettern, aber teilweise Bockhart.<br />
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<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Kamin.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Kamin.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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Naja man merkt dass man sich den 4000m nähert. Nach dem Kamin lassen die Schwierigkeiten nach und man gewinnt den oberen Grat. Endlich mal Handykontakt und wir können seit Sa. das erste mal durchgeben das alles Ok ist. Nun den Grat weiter bis links das Südost-Couloir abfällt. Es ist spät und wir brauchen einen guten Biwakplatz. Also eine SL das Couloir runter und<br />
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<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Biwak_3.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Biwak_3.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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das sieht doch ganz manierlich aus.<br />
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<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Sonnenuntergang.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Sonnenuntergang.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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<br />
Der Tag war gelaufen, Wasser schmelzen und ausruhen. Der nächste Tag empfängt mit einem stielvollen Sonnenaufgang. Wir sammeln unsere müden Knochen und auf gehts, Gas ist eh alle also kein Wasser, auch gut. Das Gully ganz auf den Gletscher abgeseilt und diesen Abgestiegen. Dann kommts vogelwild, wir müßen ja noch rüber zum Pilatte. Also 700mH Gegenanstieg. Man, dass war an der Grenze des möglichen. Rattenfertig kommen wir am Col du Selè an. Der Abstieg sieht scheußlich aus. Der Gletscher erst weit unten und nur zeitaufwändiges Gelände bis dahein. Wir kämpfen uns durch. Um 20:30Uhr nach weitern 13h endlich am Auto. Heilfroh und überglücklich. Man was mal wieder für ne Tour (tortour ).<br />
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<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_endlich_unten.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_endlich_unten.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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Weil wir am nächsten Tag zum Arbeiten mußten gabs auch noch ne schöne Nachtheimfahrt von Grenoble. <br />
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À bientôt,<br />
Stef è Frank.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[23.06.2006,  Frendopfeiler, Aiguille du Midi-Nordwand]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=47</link>
			<pubDate>Mon, 26 Jun 2006 13:44:43 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=9">Alban</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=47</guid>
			<description><![CDATA[<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/10_01_FrendopfeilerTopo.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 10_01_FrendopfeilerTopo.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
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<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/10_03_zweites_Querband.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 10_03_zweites_Querband.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
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<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/10_04_Kletterei_auf_dem_weg_zum_Pfeilerrcken.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 10_04_Kletterei_auf_dem_weg_zum_Pfeilerrcken.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
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<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/10_06_Felsaufschwung_im_oberen_Felsteil.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 10_06_Felsaufschwung_im_oberen_Felsteil.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
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<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/10_07_Firngrat.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 10_07_Firngrat.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/10_08_steiler_Eisausstieg_linke_Variante.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 10_08_steiler_Eisausstieg_linke_Variante.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
Frendopfeiler (Eperon Frendo/ Frendo Spur )<br />
1200Hm, Eis je nach Variante 60-75 Grad, Fels  IV-V+, D+/TD-<br />
Tourenpartner: Peter Faulhaber<br />
23.06.2006<br />
<br />
<br />
Der Frendopfeiler ist einer der großen Klassiker in Chamonix. Und in diesem Schwierigkeitsbereich einer der schönsten Routen des Gebiets. Nachdem die Route durch die Nordwand der Aiguille du Midi  zur Bergstation der Seilbahn zieht kann bei dieser Route der Abstieg sehr gemütlich gestaltet werden. Der Zustieg erfolgt von der Mittelstation  ebenfalls sehr einfach in etwa 1h. <br />
Nachdem für Freitag den 23.06.2006 stabiles Wetter angesagt war sind wir Donnerstag Abend angereist und  fanden sogar einen kostenlosen Parkplatz in der Nähe der Seilbahnstation. Am nächsten Morgen sind wir dann mit der ersten Bahn (gegen 7.20 Uhr) zur Mittelstation hochgefahren und hatten von dort erstmals einen freien Blick auf den Frendopfeiler. Die Verhältnisse sahen besser aus als gedacht (im Netz stand bei OHM noch was von viel Schnee und Eis) und  das Wetter war sehr gut.  Im Zustieg konnten wir eine Steinlawine aus der „ Eastman“-Variante beobachten die aber unseren Aufstieg nicht berührte. In einem linksausholenden Bogen sind wir in etwa 1h unter den Pfeiler gequert und zogen unter dem Bergschrund die Steigeisen an.<br />
Der Bergschrund war leicht zu überwinden und das erste Querband (links nach rechts) wies guten Firn auf mit vorhandener Spur bei moderater Steilheit (35-40Grad).<br />
Das zweite Querband (rechts nach links) hatte nur noch im oberen Teil Schnee. Nachdem der Fels allgemein trocken war zogen wir  gegen 8.45 Uhr die Kletterschuhe an und konnten dank tiefer Spur im Schnee das kurze Schneestück sogar mit diesen hochlaufen. Sicherungen im Fels gut möglich. Standplätze vorhanden. Am Ende des zweiten Querbandes geht dann die Kletterei eigentlich erst los (Standplatz vorhanden mit alter Schlinge). Hier sind viele verschiedene Möglichkeiten, wie auch sonst am Pfeiler denkbar bei ähnlichen Schwierigkeiten.<br />
Wir sind zunächst erstmal 10m empor bis zu einer steilen Wandstelle und dann nach rechts über einen kleinen Überhang an abdrängendem Block (V+) auf ein leichtes Band. Dieses nach rechts verfolgt und dann weiter schräg rechts empor (IV) bis zu einer großen Verschneidung mit sperrendem Block. Nach links heraus (V, ein Haken mit Schlinge) und weiter gerade empor (meist IV, Stellen V) über Risse und Kamine. Schließlich zunehmend einfacher auf den Pfeilerrücken. Hier gerade empor in recht einfachem Fels (meist II-III, Stellen IV) etwas rechts der Kante. Schließlich gelangt man auf einen markanten Absatz unterhalb des steilen Abschlußfelsbollwerks. Hier gibt es nun mehrere Varianten die die teils erheblich differierenden Schwierigkeitsangaben in der Literatur (von IV bis VI im Fels) und den Angaben im Netz erklären. Gerade empor von der kleinen Schulter sah sehr schwer aus. Weiter links soll es einfacher sein. Deshalb wendeten wir uns einem Riß und Kaminsystem auf der linken Seite zu. Dafür stiegen wir nach links etwa 10m ab und querten einfach zum Rißsystem hinüber (kurz Schnee auf 5m). Wir wählten das kleinere Rißkaminsystem weiter links da uns das markante in der Mitte brüchig erschien. Über etwa 100m in den Rissen und im Kamin empor (Fels IV, etwas brüchig) und dann an dessen Ende schräg rechts empor über wieder festen Fels (IV) bis unter ein kleines Dach. Unter diesem links heraus und einen Rißaufschwung empor ( Haken und Fix-Hexentrix, V+/VI-, gut zusätzlich absicherbar) und danach wieder leichter (III) empor zu kompakten Auschwung. Noch über Risse und Blöcke etwas nach rechts empor und auf Band unter überhängender Wand nach links unter dem kleinen Aufschwung herum (IV) und nach rechts einfach empor zu breitem Absatz und Biwakbänder (Felshaken) am Ende des Felsteils. Wir waren gegen 13.30 Uhr am Ende des Felsteils und sind bis auf wenige Stellen fast  alles am langen Seil gleichzeitig geklettert.<br />
Der Felsteil weißt bis auf die beschriebenen 100m im Kaminsystem sehr guten Fels auf der herrlich griffig und meist auch bombenfest ist. Standplätze sind auf der beschriebenen Route nur ganz zu Anfang vorhanden können aber mit Friends und Keilen/Schlingen problemlos eingerichtet werden. Sehr wenige Zwischenhaken. Zwischensicherungen mit Friends sehr gut möglich. Felshaken nicht notwendig. Spürsinn für die Routenfindung erforderlich, jedoch wahrscheinlich mehrere Varianten bei ähnlichen Schwierigkeiten vorhanden.<br />
Vom Ausstieg Felsteil auf Bändern einfach noch 30m hinüber zum scharfen Schneegrat und ab hier wieder mit Steigeisen weiter. Der Schneegrat liegt recht früh in der Sonne und weicht daher schnell auf. Viele die am Pfeiler biwakieren tun dies nur um morgens am Firngrat bessere Verhältnisse zu haben.<br />
Der Schneegrat steilt sich zunehmend auf 45-50 Grad auf und war aufgrund mangelden Eises mit Schrauben nicht absicherbar. Bei uns war eine tiefe Spur vorhanden die das Steigen im sulzigen Schnee etwas sicherer gestaltete. Schließlich gelangten wir ca. 60m unter dem Rognon (Abschlußfelsen) wieder ins Eis. Wir wählten die linke Ausstiegsvariante. Etwa 80m in bis zu 60 Grad steilem Eis (meist um 50 Grad) nach links empor bis zu einem kleinen Schneeabsatz  unter dem Rognon (eingerichteter Stand). Das Eis auf diesen 80m war schollig, Schrauben ließen sich gut anbringen. Nun wieder flacher und einfacher an den Fels im Firn/Eis entlang weiter links empor (immer wieder Felshaken oder sogar BH-Stände) bis zur steilen Abschlußeiswand. Eine etwa 15-20m lange Eisrinne (auf 10m 70-75 Grad, Softeis von Schmelzwasser unterspült) leitet zwischen der Eiswand und den rechterhandbefindlichen Felsen in einfacheres Gelände. Eisschrauben gut anbringbar. Nun noch etwa 50m flach im Trittschnee schräg rechts empor und kurz über einen Schneegrat zum Ausstieg. Man kommt fast direkt auf dem Weg zur Aiguille du Midi Bergstation heraus. Gegen 16.15 Uhr sind wir ausgestiegen und waren in weiteren 15min an der Bergstation. Hier dann allerdings wieder von Menschenmassen umgeben. Obwohl wir die letzte Bahn (derzeit um 17.30) bekommen hätten blieben wir übernacht in der Bergstation um am nächsten Tag noch die „Rebuffat“ an der Aiguille du Midi-Südwand zu klettern. Die Bahn ist einfach zu teuer um zu oft damit zu fahren. Bei herrlichem Blick von der Bergstation ließen wir die Tour noch gemütlich ausklingen.<br />
<br />
Materialempfehlung:<br />
Doppelseil (besser 50m statt 60 da viel am gestreckten Seil simultan geklettert werden kann.)<br />
Friends der Camelotgrößen 0,4-2 (kleiner 0,4 hatten wir zwar dabei war aber nicht notwendig und wurde auch kaum verwendet, vorallem 0,5 und 0,75 war extrem oft zu verwenden. Wir hatten diese Größen auch doppelt dabei was sehr hilfreich war. Größe 3 hatten wir auch dabei. War hilfreich ist aber nicht unbedingt notwendig. Felshaken zum Absichern derzeit nicht notwendig. Mittleres Keilsortiment (3-7) hilfreich aber ebenfalls kaum verwendet da nicht notwendig. Mehrere Schlingen wegen guten Köpfle-Schlingenmöglichkeiten/Standplätzen empfehlenswert. In dieser Tour kann extrem gut und zeitsparend mit Friends abgesichert werden. 4-5 Eisschrauben für den oberen Eisteil ausreichend.<br />
Die Tour ist bei zügigem Klettern derzeit gut an einem Tag  von Bahn zu Bahn zu schaffen. Selbst wenn man mehr durchsichert sollte man es trotzdem an einem Tag bei Helligkeit bis zum Ausstieg und dann zur Cosmiquehütte (unbedingt vorher reservieren) oder der Aiguille du Midi-Bergstation (Biwakieren in den Gängen des Bahnhofs geduldet) schaffen. Allerdings muß dann wie bei uns am Firngrat mit schlechteren Verhältnissen gerechnet werden.  Im Juli fährt die erste Bahn gegen 6.30 und die letzte noch eine halbe Stunde später so dass dann noch etwas mehr Spielraum zeitlich ist.Wir hatten komplettes Biwakzeug inklusive Isomatte/Schlafsack und Kocher dabei was wegen des Gewichts teilweise störend war. Mit leichterem Rucksack läßts sichs bestimmt auch besser klettern. Kletterschuhe bei derzeit trockenem Fels empfehlenswert.<br />
In der Nähe der Mittelstation kann auch gut biwakiert werden um die Tour noch vor der ersten Bahn zu beginnen.<br />
Bei verschneiten oder vereisten Felsen (u.a. Winter, Neuschnee) erhöhen sich die Schwierigkeiten und der Zeitbedarf enorm.<br />
<br />
<br />
Links:<br />
11min-Video zum Frendopfeiler:  <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://tvmountain.com/topo/mixte/frendo.htm" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://tvmountain.com/topo/mixte/frendo.htm</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
Wetterbericht von Chamonix: <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://meteo.chamonix.com/MetPreE.php3" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://meteo.chamonix.com/MetPreE.php3</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
Sonstige Wetterlinks: <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.meteofrance.com/FR/mameteo/prevVille.jsp?LIEUID=FR74056" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.meteofrance.com/FR/mameteo/pr...ID=FR74056</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
Wetter Courmayeur: <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.wetteronline.de/Europa.htm" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.wetteronline.de/Europa.htm</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
Allgemeine Wetterlage: <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.nzz.ch/wetter/wetterbericht.html;jsessionid=7D17BF4443431961F169918A5C030C04" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.nzz.ch/wetter/wetterbericht.h...8A5C030C04</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
Webcam Chamonix: <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.chamonix.net/english/webcam/chamcam.htm" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.chamonix.net/english/webcam/chamcam.htm</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
Bergbahn Aiguille du Midi: <br />
1.	Abfahrtszeiten: <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.compagniedumontblanc.fr/fr/aiguille/aiguille_horaires.htm" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.compagniedumontblanc.fr/fr/ai...raires.htm</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
2.	Preise: <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.compagniedumontblanc.fr/fr/pages/forfaits_ete.htm" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.compagniedumontblanc.fr/fr/pa...ts_ete.htm</a><br />
<!-- end: mycode_url -->#<br />
<br />
Beschreibungen Frendopfeiler:<br />
Deutsch: <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://alpinisme.camptocamp.com/itineraire1512.html?page=3&amp;cname=%2Aaiguille+du+midi%2A&amp;sidc=2361" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://alpinisme.camptocamp.com/itinerai...&amp;sidc=2361</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
Englisch:<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.summitpost.org/route/160114/frendo-spur.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.summitpost.org/route/160114/frendo-spur.html</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
Bilder zur Tour u.a.: <br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.rocksports.de/index.php?n1=nav1_7&amp;module=bilder" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.rocksports.de/index.php?n1=na...ule=bilder</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.summitpost.org/mountain/rock/150216/aiguille-du-midi.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.summitpost.org/mountain/rock/...-midi.html</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
Tourenverhältnisse, Forum:<br />
Allgemein in Chamonix:  <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.ohm-chamonix.com/fiche.php?id=02&amp;req=1&amp;ling=Fr" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.ohm-chamonix.com/fiche.php?id...=1&amp;ling=Fr</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
Forum Chamonix-OHM: <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.ohm-chamonix.com/fiche.php?id=01&amp;ling=Fr" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.ohm-chamonix.com/fiche.php?id=01&amp;ling=Fr</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
Sonstige Forumsseiten: <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://alpinisme.camptocamp.com/guide.html?reason=cond" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://alpinisme.camptocamp.com/guide.html?reason=cond</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.basislager.ch/az/nord.php" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.basislager.ch/az/nord.php</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
Begehungsberichte, Infos u.a.:<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.cosleyhouston.com/frendo.htm" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.cosleyhouston.com/frendo.htm</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.greenspun.com/bboard/q-and-a-fetch-msg.tcl?msg_id=0004r5" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.greenspun.com/bboard/q-and-a-..._id=0004r5</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.tvmountain.com/topo/mixte/frendo.htm" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.tvmountain.com/topo/mixte/frendo.htm</a><br />
<!-- end: mycode_url -->]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/10_01_FrendopfeilerTopo.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 10_01_FrendopfeilerTopo.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/10_03_zweites_Querband.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 10_03_zweites_Querband.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/10_04_Kletterei_auf_dem_weg_zum_Pfeilerrcken.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 10_04_Kletterei_auf_dem_weg_zum_Pfeilerrcken.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/10_06_Felsaufschwung_im_oberen_Felsteil.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 10_06_Felsaufschwung_im_oberen_Felsteil.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/10_07_Firngrat.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 10_07_Firngrat.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/10_08_steiler_Eisausstieg_linke_Variante.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 10_08_steiler_Eisausstieg_linke_Variante.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
Frendopfeiler (Eperon Frendo/ Frendo Spur )<br />
1200Hm, Eis je nach Variante 60-75 Grad, Fels  IV-V+, D+/TD-<br />
Tourenpartner: Peter Faulhaber<br />
23.06.2006<br />
<br />
<br />
Der Frendopfeiler ist einer der großen Klassiker in Chamonix. Und in diesem Schwierigkeitsbereich einer der schönsten Routen des Gebiets. Nachdem die Route durch die Nordwand der Aiguille du Midi  zur Bergstation der Seilbahn zieht kann bei dieser Route der Abstieg sehr gemütlich gestaltet werden. Der Zustieg erfolgt von der Mittelstation  ebenfalls sehr einfach in etwa 1h. <br />
Nachdem für Freitag den 23.06.2006 stabiles Wetter angesagt war sind wir Donnerstag Abend angereist und  fanden sogar einen kostenlosen Parkplatz in der Nähe der Seilbahnstation. Am nächsten Morgen sind wir dann mit der ersten Bahn (gegen 7.20 Uhr) zur Mittelstation hochgefahren und hatten von dort erstmals einen freien Blick auf den Frendopfeiler. Die Verhältnisse sahen besser aus als gedacht (im Netz stand bei OHM noch was von viel Schnee und Eis) und  das Wetter war sehr gut.  Im Zustieg konnten wir eine Steinlawine aus der „ Eastman“-Variante beobachten die aber unseren Aufstieg nicht berührte. In einem linksausholenden Bogen sind wir in etwa 1h unter den Pfeiler gequert und zogen unter dem Bergschrund die Steigeisen an.<br />
Der Bergschrund war leicht zu überwinden und das erste Querband (links nach rechts) wies guten Firn auf mit vorhandener Spur bei moderater Steilheit (35-40Grad).<br />
Das zweite Querband (rechts nach links) hatte nur noch im oberen Teil Schnee. Nachdem der Fels allgemein trocken war zogen wir  gegen 8.45 Uhr die Kletterschuhe an und konnten dank tiefer Spur im Schnee das kurze Schneestück sogar mit diesen hochlaufen. Sicherungen im Fels gut möglich. Standplätze vorhanden. Am Ende des zweiten Querbandes geht dann die Kletterei eigentlich erst los (Standplatz vorhanden mit alter Schlinge). Hier sind viele verschiedene Möglichkeiten, wie auch sonst am Pfeiler denkbar bei ähnlichen Schwierigkeiten.<br />
Wir sind zunächst erstmal 10m empor bis zu einer steilen Wandstelle und dann nach rechts über einen kleinen Überhang an abdrängendem Block (V+) auf ein leichtes Band. Dieses nach rechts verfolgt und dann weiter schräg rechts empor (IV) bis zu einer großen Verschneidung mit sperrendem Block. Nach links heraus (V, ein Haken mit Schlinge) und weiter gerade empor (meist IV, Stellen V) über Risse und Kamine. Schließlich zunehmend einfacher auf den Pfeilerrücken. Hier gerade empor in recht einfachem Fels (meist II-III, Stellen IV) etwas rechts der Kante. Schließlich gelangt man auf einen markanten Absatz unterhalb des steilen Abschlußfelsbollwerks. Hier gibt es nun mehrere Varianten die die teils erheblich differierenden Schwierigkeitsangaben in der Literatur (von IV bis VI im Fels) und den Angaben im Netz erklären. Gerade empor von der kleinen Schulter sah sehr schwer aus. Weiter links soll es einfacher sein. Deshalb wendeten wir uns einem Riß und Kaminsystem auf der linken Seite zu. Dafür stiegen wir nach links etwa 10m ab und querten einfach zum Rißsystem hinüber (kurz Schnee auf 5m). Wir wählten das kleinere Rißkaminsystem weiter links da uns das markante in der Mitte brüchig erschien. Über etwa 100m in den Rissen und im Kamin empor (Fels IV, etwas brüchig) und dann an dessen Ende schräg rechts empor über wieder festen Fels (IV) bis unter ein kleines Dach. Unter diesem links heraus und einen Rißaufschwung empor ( Haken und Fix-Hexentrix, V+/VI-, gut zusätzlich absicherbar) und danach wieder leichter (III) empor zu kompakten Auschwung. Noch über Risse und Blöcke etwas nach rechts empor und auf Band unter überhängender Wand nach links unter dem kleinen Aufschwung herum (IV) und nach rechts einfach empor zu breitem Absatz und Biwakbänder (Felshaken) am Ende des Felsteils. Wir waren gegen 13.30 Uhr am Ende des Felsteils und sind bis auf wenige Stellen fast  alles am langen Seil gleichzeitig geklettert.<br />
Der Felsteil weißt bis auf die beschriebenen 100m im Kaminsystem sehr guten Fels auf der herrlich griffig und meist auch bombenfest ist. Standplätze sind auf der beschriebenen Route nur ganz zu Anfang vorhanden können aber mit Friends und Keilen/Schlingen problemlos eingerichtet werden. Sehr wenige Zwischenhaken. Zwischensicherungen mit Friends sehr gut möglich. Felshaken nicht notwendig. Spürsinn für die Routenfindung erforderlich, jedoch wahrscheinlich mehrere Varianten bei ähnlichen Schwierigkeiten vorhanden.<br />
Vom Ausstieg Felsteil auf Bändern einfach noch 30m hinüber zum scharfen Schneegrat und ab hier wieder mit Steigeisen weiter. Der Schneegrat liegt recht früh in der Sonne und weicht daher schnell auf. Viele die am Pfeiler biwakieren tun dies nur um morgens am Firngrat bessere Verhältnisse zu haben.<br />
Der Schneegrat steilt sich zunehmend auf 45-50 Grad auf und war aufgrund mangelden Eises mit Schrauben nicht absicherbar. Bei uns war eine tiefe Spur vorhanden die das Steigen im sulzigen Schnee etwas sicherer gestaltete. Schließlich gelangten wir ca. 60m unter dem Rognon (Abschlußfelsen) wieder ins Eis. Wir wählten die linke Ausstiegsvariante. Etwa 80m in bis zu 60 Grad steilem Eis (meist um 50 Grad) nach links empor bis zu einem kleinen Schneeabsatz  unter dem Rognon (eingerichteter Stand). Das Eis auf diesen 80m war schollig, Schrauben ließen sich gut anbringen. Nun wieder flacher und einfacher an den Fels im Firn/Eis entlang weiter links empor (immer wieder Felshaken oder sogar BH-Stände) bis zur steilen Abschlußeiswand. Eine etwa 15-20m lange Eisrinne (auf 10m 70-75 Grad, Softeis von Schmelzwasser unterspült) leitet zwischen der Eiswand und den rechterhandbefindlichen Felsen in einfacheres Gelände. Eisschrauben gut anbringbar. Nun noch etwa 50m flach im Trittschnee schräg rechts empor und kurz über einen Schneegrat zum Ausstieg. Man kommt fast direkt auf dem Weg zur Aiguille du Midi Bergstation heraus. Gegen 16.15 Uhr sind wir ausgestiegen und waren in weiteren 15min an der Bergstation. Hier dann allerdings wieder von Menschenmassen umgeben. Obwohl wir die letzte Bahn (derzeit um 17.30) bekommen hätten blieben wir übernacht in der Bergstation um am nächsten Tag noch die „Rebuffat“ an der Aiguille du Midi-Südwand zu klettern. Die Bahn ist einfach zu teuer um zu oft damit zu fahren. Bei herrlichem Blick von der Bergstation ließen wir die Tour noch gemütlich ausklingen.<br />
<br />
Materialempfehlung:<br />
Doppelseil (besser 50m statt 60 da viel am gestreckten Seil simultan geklettert werden kann.)<br />
Friends der Camelotgrößen 0,4-2 (kleiner 0,4 hatten wir zwar dabei war aber nicht notwendig und wurde auch kaum verwendet, vorallem 0,5 und 0,75 war extrem oft zu verwenden. Wir hatten diese Größen auch doppelt dabei was sehr hilfreich war. Größe 3 hatten wir auch dabei. War hilfreich ist aber nicht unbedingt notwendig. Felshaken zum Absichern derzeit nicht notwendig. Mittleres Keilsortiment (3-7) hilfreich aber ebenfalls kaum verwendet da nicht notwendig. Mehrere Schlingen wegen guten Köpfle-Schlingenmöglichkeiten/Standplätzen empfehlenswert. In dieser Tour kann extrem gut und zeitsparend mit Friends abgesichert werden. 4-5 Eisschrauben für den oberen Eisteil ausreichend.<br />
Die Tour ist bei zügigem Klettern derzeit gut an einem Tag  von Bahn zu Bahn zu schaffen. Selbst wenn man mehr durchsichert sollte man es trotzdem an einem Tag bei Helligkeit bis zum Ausstieg und dann zur Cosmiquehütte (unbedingt vorher reservieren) oder der Aiguille du Midi-Bergstation (Biwakieren in den Gängen des Bahnhofs geduldet) schaffen. Allerdings muß dann wie bei uns am Firngrat mit schlechteren Verhältnissen gerechnet werden.  Im Juli fährt die erste Bahn gegen 6.30 und die letzte noch eine halbe Stunde später so dass dann noch etwas mehr Spielraum zeitlich ist.Wir hatten komplettes Biwakzeug inklusive Isomatte/Schlafsack und Kocher dabei was wegen des Gewichts teilweise störend war. Mit leichterem Rucksack läßts sichs bestimmt auch besser klettern. Kletterschuhe bei derzeit trockenem Fels empfehlenswert.<br />
In der Nähe der Mittelstation kann auch gut biwakiert werden um die Tour noch vor der ersten Bahn zu beginnen.<br />
Bei verschneiten oder vereisten Felsen (u.a. Winter, Neuschnee) erhöhen sich die Schwierigkeiten und der Zeitbedarf enorm.<br />
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Links:<br />
11min-Video zum Frendopfeiler:  <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://tvmountain.com/topo/mixte/frendo.htm" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://tvmountain.com/topo/mixte/frendo.htm</a><br />
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Wetterbericht von Chamonix: <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://meteo.chamonix.com/MetPreE.php3" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://meteo.chamonix.com/MetPreE.php3</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
Sonstige Wetterlinks: <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.meteofrance.com/FR/mameteo/prevVille.jsp?LIEUID=FR74056" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.meteofrance.com/FR/mameteo/pr...ID=FR74056</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
Wetter Courmayeur: <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.wetteronline.de/Europa.htm" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.wetteronline.de/Europa.htm</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
Allgemeine Wetterlage: <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.nzz.ch/wetter/wetterbericht.html;jsessionid=7D17BF4443431961F169918A5C030C04" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.nzz.ch/wetter/wetterbericht.h...8A5C030C04</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
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Webcam Chamonix: <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.chamonix.net/english/webcam/chamcam.htm" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.chamonix.net/english/webcam/chamcam.htm</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
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Bergbahn Aiguille du Midi: <br />
1.	Abfahrtszeiten: <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.compagniedumontblanc.fr/fr/aiguille/aiguille_horaires.htm" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.compagniedumontblanc.fr/fr/ai...raires.htm</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
2.	Preise: <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.compagniedumontblanc.fr/fr/pages/forfaits_ete.htm" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.compagniedumontblanc.fr/fr/pa...ts_ete.htm</a><br />
<!-- end: mycode_url -->#<br />
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Beschreibungen Frendopfeiler:<br />
Deutsch: <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://alpinisme.camptocamp.com/itineraire1512.html?page=3&amp;cname=%2Aaiguille+du+midi%2A&amp;sidc=2361" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://alpinisme.camptocamp.com/itinerai...&amp;sidc=2361</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
Englisch:<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.summitpost.org/route/160114/frendo-spur.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.summitpost.org/route/160114/frendo-spur.html</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
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Bilder zur Tour u.a.: <br />
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<a href="http://www.rocksports.de/index.php?n1=nav1_7&amp;module=bilder" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.rocksports.de/index.php?n1=na...ule=bilder</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.summitpost.org/mountain/rock/150216/aiguille-du-midi.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.summitpost.org/mountain/rock/...-midi.html</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
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Tourenverhältnisse, Forum:<br />
Allgemein in Chamonix:  <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.ohm-chamonix.com/fiche.php?id=02&amp;req=1&amp;ling=Fr" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.ohm-chamonix.com/fiche.php?id...=1&amp;ling=Fr</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
Forum Chamonix-OHM: <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.ohm-chamonix.com/fiche.php?id=01&amp;ling=Fr" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.ohm-chamonix.com/fiche.php?id=01&amp;ling=Fr</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
Sonstige Forumsseiten: <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://alpinisme.camptocamp.com/guide.html?reason=cond" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://alpinisme.camptocamp.com/guide.html?reason=cond</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.basislager.ch/az/nord.php" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.basislager.ch/az/nord.php</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
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Begehungsberichte, Infos u.a.:<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.cosleyhouston.com/frendo.htm" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.cosleyhouston.com/frendo.htm</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.greenspun.com/bboard/q-and-a-fetch-msg.tcl?msg_id=0004r5" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.greenspun.com/bboard/q-and-a-..._id=0004r5</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.tvmountain.com/topo/mixte/frendo.htm" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.tvmountain.com/topo/mixte/frendo.htm</a><br />
<!-- end: mycode_url -->]]></content:encoded>
		</item>
	</channel>
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