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		<title><![CDATA[Rocksports Forum - Österreich]]></title>
		<link>https://forum.rocksports.de/</link>
		<description><![CDATA[Rocksports Forum - https://forum.rocksports.de]]></description>
		<pubDate>Sat, 18 Apr 2026 10:14:20 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Tannheimer Berge Gilmenkopf Nordwestgrat (IV- / 65 Klm) Begehung vom 12.10.2025]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=1028</link>
			<pubDate>Tue, 14 Oct 2025 21:07:05 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=10">Moe</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=1028</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">⚠️ Wichtige Warnung</span><br />
<br />
Dieser Beitrag soll nicht zum Besteigen des Gilmenkopfes motivieren, da der Klettergenuss in keinem Verhältnis zur Gefährlichkeit steht. Hier werden nur Abenteurer mit viel Erfahrung in solchem Gelände sicher ankommen. Der eigentliche Genuss liegt im exotischen Ziel und im eigenverantwortlichen Tun.<br />
<hr class="mycode_hr" />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">🧗 Vorbereitung und Zielsetzung</span><br />
<br />
Über die Jahre waren wir auf fast allen Tannheimer Gipfeln. Aber eben nur fast. Der Gilmenkopf stand schon oft als potenzielles Ziel auf der Liste, wurde aber immer wieder verworfen. Durch meine Schulter-OP musste ich mich dieses Jahr mehr auf kleinere Ziele konzentrieren, da passte der Gilmenkopf dieses Wochenende einfach perfekt.<br />
Allein die Tatsache, dass er einer der einsamsten Tannheimer Gipfel ist und an diesem Wochenende auf der Tannheimer Südseite die Hölle los sein würde, sorgte dafür, dass es dieses Mal bei diesem Ziel blieb. Gleichzeitig haben wir am Gipfel einen Geocache hinterlassen, welcher vermutlich extrem selten geloggt werden wird.<br />
Die Erstbegehung durch F. Bopp und E. Frey 1910 machte den Nordwestgrat zum meistgenutzten Aufstieg auf den Gilmenkopf.<br />
<hr class="mycode_hr" />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">📚 Was die Führer sagen</span><br />
<br />
Im Kletterführer <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Klettern im Herzen der Tannheimer Berge"</span> von Toni Freudig steht folgendes über den Gilmenkopf geschrieben:<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Dieser Gipfel ist eigentlich nur ein Gratzacken, der sich ca. 50 Hm vom Westrücken der Roten Flüh abhebt. Die Felsqualität ist mittelmäßig, in den Routen findet man nur ganz wenige oder gar keine Haken, sodass Klemmkeile und Schlingen bei sämtlichen Anstiegen unerlässlich sind, teilweise sogar Hammer und Haken (diese bitte nicht stecken lassen). Eines der einsamsten Tannheimer Gipfelbücher befindet sich dort. Zum Abstieg seilt man sich am besten über den Südostgrat ab (NH vorhanden, zwei 45-m-Seile nötig).</blockquote>
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12776" target="_blank" title="">Bildtopo_Gilmenkopf_Nordwestgrat_1.jpg</a> (Größe: 396,31 KB / Downloads: 166)
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Tourenverlauf Nordwestgrat mit Placements<br />
<br />
Aktuell gibt es <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">fünf Kletterrouten</span> auf den Gilmenkopf. Eine Nordwand (von R. Haff und R. Deimer von 1905), welche wahrscheinlich seit 120 Jahren nicht wiederholt wurde. Die restlichen Touren werden von der "Gelben Scharte" angegangen und sind von der Südseite zugänglich, wobei die rechteste Route im aktuellen Zustand kaum geklettert werden kann.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12777" target="_blank" title="">PXL_20251011_134303901~2.jpg</a> (Größe: 105,08 KB / Downloads: 337)
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Topo aus dem Freudig Führer<br />
<hr class="mycode_hr" />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">🗺️ Tour-Ablauf</span><br />
<br />
Wir sind um 8:30 Uhr an der Bärenfalle gestartet und mit den E-Bikes gemütlich in 45 Minuten zur Füssener Hütte geradelt. <br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
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Zu Fuß ging es weiter zur Gelben Scharte an den Gilmenkopf, das sind dann nochmal ca. 45 Minuten.<br />
<br />
Mit dem Topo in der Hand wurde unser Ziel von Süden ausgiebig unter die Lupe genommen. Eigentlich wollten wir den Südostgrat klettern. Dieser ist aber nicht mehr richtig vorhanden. <br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12779" target="_blank" title="">PXL_20251012_082103510.jpg</a> (Größe: 303,35 KB / Downloads: 131)
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Untere- und obere Ausbruchstelle rot markiert!<br />
<br />
Daher haben wir uns spontan für den Nordwestgrat umentschieden.<br />
Die Tour ist für den niedrigen Schwierigkeitsgrad ziemlich abenteuerlich, und die Gesteinsqualität ist bis auf wenige Ausnahmen sehr weit vom Verdonfels entfernt. Beim Klettern mussten wir immer wieder Pausen einlegen, damit kein Steinschlag auf die Klettersteiggeher vom Friedberger Klettersteig trifft.<br />
<hr class="mycode_hr" />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">🧗 Der Nordwestgrat (Details zur Kletterei)</span><br />
<br />
Der erste Standplatz zu Beginn konnte mit wenig Aufwand sehr sicher und bequem gestaltet werden und war relativ steinschlagsicher.<br />
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Drei gute Sicherungspunkte mit südtiroler Standplatzekrage verbunden.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12783" target="_blank" title="">2025_10_12_alpinklettern_schartschrofen_via_krege_019.jpg</a> (Größe: 243,54 KB / Downloads: 135)
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Bis zum Absatz vor dem Normalhaken (ca. 30 Meter) konnten <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">fünf Cams</span> und eine <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">180er Köpflschlinge</span> gelegt werden (Reihenfolge: Totem Cam 1.00 lila, Metolius Supercam Large dunkelblau, Totem Cam 0.80 gelb, jetzt längerer Runout in brüchigem, einfacherem Gelände, Link Cam Gr. 2 gelb, Totem Cam 1.25 grün, 180er Köpflschlinge vor Absatz).<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12781" target="_blank" title="">PXL_20251012_093759331.MP.jpg</a> (Größe: 355,61 KB / Downloads: 130)
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Am Einstieg, kurzzeitig sogar fester Fels<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12782" target="_blank" title="">PXL_20251012_095638437.jpg</a> (Größe: 362,27 KB / Downloads: 169)
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Weiterer Routenverlauf<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12785" target="_blank" title="">PXL_20251012_104732059.jpg</a> (Größe: 373,67 KB / Downloads: 129)
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Der Supercam wird vom Nachsteiger wieder eingesammelt<br />
<br />
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Blick vom Nachsteiger Richtung Absatz mit Link Cam, Totem Cam und 180er Köpflschlinge<br />
<br />
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Blick zurück auf die leichteren, dafür brüchigen Meter nach dem Einstieg<br />
<br />
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Lose große Schuppe mit X markiert<br />
<br />
Den Normalhaken habe ich mit einer längeren Schlinge und Revolverkarabiner für den Seilverlauf optimiert. Jetzt geht es <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">links</span> an dem Normalhaken vorbei (rechts etwas "knusprige" Seitgriffe, und links großer Turm, der fester war, als er aussah).<br />
Das ist die <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Schlüsselstelle</span> (im Freudig-Topo mit <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">IV-</span>, im AVF Tannheimer von Marcus Lutz mit <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">IV</span> angegeben). Für diesen Schwierigkeitsgrad muss man hier ordentlich zupacken und steht um den ausladenden Turm nicht immer optimal. Irgendwie hat man durch den Bruch zuvor noch nicht so das Vertrauen in den hier besseren Fels. Man muss ca. 15 Meter über diesen Normalhaken hoch im geschlossenen Fels, wobei die Kletterei nach oben einfacher wird.<br />
<br />
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Hier kommt nochmal eine Köpflschlinge bzw. ein Normalhaken mit dunklem Seilstück, welchen meine Frau entdeckte. Im Freudig-Topo ist dieser Haken <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">nicht enthalten</span>, daher bin ich vermutlich nicht der Erste, der ihn übersehen hat. <br />
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<br />
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Ca. 5 Meter später am letzten Bauch gibt es nochmal eine gute Möglichkeit für den Totem Cam 0.65 blau. Jetzt wird das Gelände sehr einfach.<br />
<hr class="mycode_hr" />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">🎉 Gipfel und Abstieg</span><br />
<br />
Nach 65 Klettermeter steht man dann auf dem Gipfel mit Steinmännchen und stellt fest, dass <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">kein einziger Block fest</span> ist und sich für einen Stand zum Nachsichern eignet. <br />
<br />
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Standplatzsuche am Ausstieg<br />
<br />
Dafür kam von unten das Kommando "Seil aus"! Trotz geringem Seilzug durch die vielen Verlängerungen der mobilen Zwischensicherungen war der Bewegungsradius etwas eingeschränkt, daher habe ich noch einen mäßigen Standplatz mit zwei NH geschlagen und später auf dem Weg zur Abseilstelle wieder entfernt.<br />
<br />
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Silke am Ausstieg<br />
<br />
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Bequemes nachsichern am Gipfel<br />
<br />
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Hinter dem Steinmann ein Messer- und ein Drehmomenthaken, beide wieder entfernt<br />
<br />
Sehr gespannt waren wir auf das Gipfelbuch, aber leider hat der letzte Begeher den Blechkasten mit dem Deckel nach unten in den Steinmann gesteckt. Wer auch immer als nächstes den Gilmenkopf besteigt, es wäre sehr freundlich ein neues Gipfelbüchlein zu hinterlassen. Alternativ kann, wie oben beschrieben, auch ein Geocache geloggt werden.<br />
<br />
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Viel Wasser ergoss sich aus dem Gipfelbuch<br />
<br />
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Der Bleistift war noch drin, aber auch abgebrochen<br />
<br />
So war das komplette Gipfelbuch vermutlich über einen sehr langen Zeitraum unter Wasser und <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">komplett zersetzt und aufgelöst</span>. Sehr schade, es wäre wirklich interessant gewesen, wie selten dieser Gipfel bestiegen wird.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
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Trauriger Blick auf die Überreste<br />
<br />
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Da ist leider nichts mehr zu retten<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12801" target="_blank" title="">IMG_20251012_134707.jpg</a> (Größe: 869,02 KB / Downloads: 110)
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Silke kurz vor der Abseilstelle<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12802" target="_blank" title="">PXL_20251012_122014572.jpg</a> (Größe: 369,64 KB / Downloads: 127)
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Die Abseilstelle von unten gesehen neben dem oberen Ausbruch rechts<br />
<br />
Die <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Abseilstelle</span> ist nicht wie im Kletterführer beschrieben an NH, sondern an einem Köpfel mit zwei Seilstücken und einer vernähten Mammut-Dyneema-Schlinge. Das Köpfel dröhnt etwas, und das Seilmaterial war nicht mehr 100% vertrauenserweckend. Wir haben daher noch eine <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">5,20 Meter lange Beal Dyneemareepschnur 5,5 mm</span> um den kompletten Gratzacken gelegt und alles mit den bestehenden Seilstücken verbunden sowie einen HMS-Karabiner für besseres Abseilen hinterlassen.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12803" target="_blank" title="">IMG_20251012_142417.jpg</a> (Größe: 1,09 MB / Downloads: 147)
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Neue Schlinge + HMS Karabiner<br />
<br />
An der Stelle kommt man mit 30 Meter Abseilen gerade so herunter. Insgesamt wäre daher bei dieser Route ein <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">70er Einfachseil</span> vom Handling her vielleicht besser als Halbseile.<br />
<br />
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Die Seile lassen sich hier ohne großen Steinschlag abziehen<br />
<hr class="mycode_hr" />
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<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">💭 Fazit und Empfehlung</span><br />
<br />
Der Gilmenkopf ist <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">zu Recht der ruhigste Tannheimer Gipfel</span>. Beim Hoch- und Runterklettern muss man nicht nur auf sich, sondern genauso auf die Klettersteiggeher achten. In der Hauptsaison am Wochenende ist von einer Begehung der Routen, welche von der Südseite / Gelbe Scharte erreicht werden, <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">abzuraten</span>.<br />
Es macht auch Sinn, dass es <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">keine Bohrhaken (BH)</span> gibt, da man hier nicht wegen der Schönheit der Kletterei hochsteigt, sondern ein <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">eigenverantwortliches Abenteuer</span> erleben möchte. Und das ist hier trotz der niedrigen Kletterschwierigkeiten absolut möglich.<br />
Sport- und Genusskletterer werden hier <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">niemals glücklich</span> und begeben sich in große Gefahr. Man benötigt wirklich Erfahrung, um das halbwegs vernünftig mit Cams und Keilen abzusichern. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Normalhaken</span> mit Hammer sollten ebenfalls mitgeführt werden. Vor über 100 Jahren war man wesentlich wilder unterwegs!<br />
<br />
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Ein einsamer Gipfel<br />
<hr class="mycode_hr" />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">🛠️ Material (Auszug)</span><br />
<ul class="mycode_list"><li>60 Meter Halbseile<br />
</li>
<li>12 Express-Schlingen (viele verlängerbare und Revolverkarabiner)<br />
</li>
<li>1x 180 / 3x 120 / 2 x 60 Rundschlingen<br />
</li>
<li>11er Set Klemmkeile DMM Wallnuts<br />
</li>
<li>6er Set Tricams von Camp<br />
</li>
<li>7 Totem Cams<br />
</li>
<li>2 große Supercams von Metolius<br />
</li>
<li>4 Link Cams<br />
</li>
<li>1 Tibloc<br />
</li>
<li>Normalhaken (Messer und Drehmoment + Hammer)<br />
</li>
<li>1 Klemmkeilentferner<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12805" target="_blank" title="">PXL_20251012_124341810.jpg</a> (Größe: 470,71 KB / Downloads: 144)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
</li>
<li>Tatsächlich eingesetztes Material<br />
</li>
</ul>
<hr class="mycode_hr" />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">📖 Literatur &amp; Karte</span><br />
<ul class="mycode_list"><li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Toni Freudig: Klettern im Herzen der Tannheimer 1. Auflage Mai 2004</span> (Topo ohne Wandbild von Süden, mit Beschreibung aller Routen bzw. Wandbild von Norden ohne Topo)<br />
</li>
<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bergverlag Rother: Alpenvereinsführer Tannheimer Berge von Marcus Lutz 1. Auflage 1982</span> (Verbalbeschreibung aller Routen außer der Route "Neue Südwand" von Toni Freudig von 1989, bei den beschriebenen Routen teilweise andere Schwierigkeitsangaben)<br />
</li>
<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">DAV Alpenvereins Karte BY5 Tannheimer Berge 1:25000</span><br />
</li>
</ul>
<br />
Vielen Dank an unsere Kletterpartner Simon und Anna-Lena, welche einige Bilder aus dem Blickwinkel der Via Krege (Schartschrofen) zum Gilmenkopf beisteuerten (Zustieg, Bild auf Absatz und die drei Bilder vom Schartschrofen zum Gilmenkopf)<br />
<br />
Herzliche Grüße,<br />
Christian]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">⚠️ Wichtige Warnung</span><br />
<br />
Dieser Beitrag soll nicht zum Besteigen des Gilmenkopfes motivieren, da der Klettergenuss in keinem Verhältnis zur Gefährlichkeit steht. Hier werden nur Abenteurer mit viel Erfahrung in solchem Gelände sicher ankommen. Der eigentliche Genuss liegt im exotischen Ziel und im eigenverantwortlichen Tun.<br />
<hr class="mycode_hr" />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">🧗 Vorbereitung und Zielsetzung</span><br />
<br />
Über die Jahre waren wir auf fast allen Tannheimer Gipfeln. Aber eben nur fast. Der Gilmenkopf stand schon oft als potenzielles Ziel auf der Liste, wurde aber immer wieder verworfen. Durch meine Schulter-OP musste ich mich dieses Jahr mehr auf kleinere Ziele konzentrieren, da passte der Gilmenkopf dieses Wochenende einfach perfekt.<br />
Allein die Tatsache, dass er einer der einsamsten Tannheimer Gipfel ist und an diesem Wochenende auf der Tannheimer Südseite die Hölle los sein würde, sorgte dafür, dass es dieses Mal bei diesem Ziel blieb. Gleichzeitig haben wir am Gipfel einen Geocache hinterlassen, welcher vermutlich extrem selten geloggt werden wird.<br />
Die Erstbegehung durch F. Bopp und E. Frey 1910 machte den Nordwestgrat zum meistgenutzten Aufstieg auf den Gilmenkopf.<br />
<hr class="mycode_hr" />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">📚 Was die Führer sagen</span><br />
<br />
Im Kletterführer <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Klettern im Herzen der Tannheimer Berge"</span> von Toni Freudig steht folgendes über den Gilmenkopf geschrieben:<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Dieser Gipfel ist eigentlich nur ein Gratzacken, der sich ca. 50 Hm vom Westrücken der Roten Flüh abhebt. Die Felsqualität ist mittelmäßig, in den Routen findet man nur ganz wenige oder gar keine Haken, sodass Klemmkeile und Schlingen bei sämtlichen Anstiegen unerlässlich sind, teilweise sogar Hammer und Haken (diese bitte nicht stecken lassen). Eines der einsamsten Tannheimer Gipfelbücher befindet sich dort. Zum Abstieg seilt man sich am besten über den Südostgrat ab (NH vorhanden, zwei 45-m-Seile nötig).</blockquote>
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12776" target="_blank" title="">Bildtopo_Gilmenkopf_Nordwestgrat_1.jpg</a> (Größe: 396,31 KB / Downloads: 166)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
Tourenverlauf Nordwestgrat mit Placements<br />
<br />
Aktuell gibt es <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">fünf Kletterrouten</span> auf den Gilmenkopf. Eine Nordwand (von R. Haff und R. Deimer von 1905), welche wahrscheinlich seit 120 Jahren nicht wiederholt wurde. Die restlichen Touren werden von der "Gelben Scharte" angegangen und sind von der Südseite zugänglich, wobei die rechteste Route im aktuellen Zustand kaum geklettert werden kann.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12777" target="_blank" title="">PXL_20251011_134303901~2.jpg</a> (Größe: 105,08 KB / Downloads: 337)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Topo aus dem Freudig Führer<br />
<hr class="mycode_hr" />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">🗺️ Tour-Ablauf</span><br />
<br />
Wir sind um 8:30 Uhr an der Bärenfalle gestartet und mit den E-Bikes gemütlich in 45 Minuten zur Füssener Hütte geradelt. <br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12778" target="_blank" title="">2025_10_12_alpinklettern_schartschrofen_via_krege_006.jpg</a> (Größe: 325,98 KB / Downloads: 144)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Zu Fuß ging es weiter zur Gelben Scharte an den Gilmenkopf, das sind dann nochmal ca. 45 Minuten.<br />
<br />
Mit dem Topo in der Hand wurde unser Ziel von Süden ausgiebig unter die Lupe genommen. Eigentlich wollten wir den Südostgrat klettern. Dieser ist aber nicht mehr richtig vorhanden. <br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12779" target="_blank" title="">PXL_20251012_082103510.jpg</a> (Größe: 303,35 KB / Downloads: 131)
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Untere- und obere Ausbruchstelle rot markiert!<br />
<br />
Daher haben wir uns spontan für den Nordwestgrat umentschieden.<br />
Die Tour ist für den niedrigen Schwierigkeitsgrad ziemlich abenteuerlich, und die Gesteinsqualität ist bis auf wenige Ausnahmen sehr weit vom Verdonfels entfernt. Beim Klettern mussten wir immer wieder Pausen einlegen, damit kein Steinschlag auf die Klettersteiggeher vom Friedberger Klettersteig trifft.<br />
<hr class="mycode_hr" />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">🧗 Der Nordwestgrat (Details zur Kletterei)</span><br />
<br />
Der erste Standplatz zu Beginn konnte mit wenig Aufwand sehr sicher und bequem gestaltet werden und war relativ steinschlagsicher.<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12780" target="_blank" title="">PXL_20251012_093646039.MP.jpg</a> (Größe: 366,61 KB / Downloads: 129)
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Drei gute Sicherungspunkte mit südtiroler Standplatzekrage verbunden.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12783" target="_blank" title="">2025_10_12_alpinklettern_schartschrofen_via_krege_019.jpg</a> (Größe: 243,54 KB / Downloads: 135)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Bis zum Absatz vor dem Normalhaken (ca. 30 Meter) konnten <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">fünf Cams</span> und eine <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">180er Köpflschlinge</span> gelegt werden (Reihenfolge: Totem Cam 1.00 lila, Metolius Supercam Large dunkelblau, Totem Cam 0.80 gelb, jetzt längerer Runout in brüchigem, einfacherem Gelände, Link Cam Gr. 2 gelb, Totem Cam 1.25 grün, 180er Köpflschlinge vor Absatz).<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12781" target="_blank" title="">PXL_20251012_093759331.MP.jpg</a> (Größe: 355,61 KB / Downloads: 130)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Am Einstieg, kurzzeitig sogar fester Fels<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12782" target="_blank" title="">PXL_20251012_095638437.jpg</a> (Größe: 362,27 KB / Downloads: 169)
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Weiterer Routenverlauf<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12785" target="_blank" title="">PXL_20251012_104732059.jpg</a> (Größe: 373,67 KB / Downloads: 129)
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Der Supercam wird vom Nachsteiger wieder eingesammelt<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12786" target="_blank" title="">PXL_20251012_105809984.jpg</a> (Größe: 399,55 KB / Downloads: 138)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Blick vom Nachsteiger Richtung Absatz mit Link Cam, Totem Cam und 180er Köpflschlinge<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12787" target="_blank" title="">PXL_20251012_105817024.jpg</a> (Größe: 396,3 KB / Downloads: 132)
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Blick zurück auf die leichteren, dafür brüchigen Meter nach dem Einstieg<br />
<br />
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Lose große Schuppe mit X markiert<br />
<br />
Den Normalhaken habe ich mit einer längeren Schlinge und Revolverkarabiner für den Seilverlauf optimiert. Jetzt geht es <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">links</span> an dem Normalhaken vorbei (rechts etwas "knusprige" Seitgriffe, und links großer Turm, der fester war, als er aussah).<br />
Das ist die <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Schlüsselstelle</span> (im Freudig-Topo mit <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">IV-</span>, im AVF Tannheimer von Marcus Lutz mit <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">IV</span> angegeben). Für diesen Schwierigkeitsgrad muss man hier ordentlich zupacken und steht um den ausladenden Turm nicht immer optimal. Irgendwie hat man durch den Bruch zuvor noch nicht so das Vertrauen in den hier besseren Fels. Man muss ca. 15 Meter über diesen Normalhaken hoch im geschlossenen Fels, wobei die Kletterei nach oben einfacher wird.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12789" target="_blank" title="">PXL_20251012_111227324.jpg</a> (Größe: 403,35 KB / Downloads: 138)
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Hier kommt nochmal eine Köpflschlinge bzw. ein Normalhaken mit dunklem Seilstück, welchen meine Frau entdeckte. Im Freudig-Topo ist dieser Haken <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">nicht enthalten</span>, daher bin ich vermutlich nicht der Erste, der ihn übersehen hat. <br />
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<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12806" target="_blank" title="">PXL_20251012_111236427.jpg</a> (Größe: 325,72 KB / Downloads: 130)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Ca. 5 Meter später am letzten Bauch gibt es nochmal eine gute Möglichkeit für den Totem Cam 0.65 blau. Jetzt wird das Gelände sehr einfach.<br />
<hr class="mycode_hr" />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">🎉 Gipfel und Abstieg</span><br />
<br />
Nach 65 Klettermeter steht man dann auf dem Gipfel mit Steinmännchen und stellt fest, dass <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">kein einziger Block fest</span> ist und sich für einen Stand zum Nachsichern eignet. <br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="" border="0" alt=".jpeg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12784" target="_blank" title="">IMG_2211.jpeg</a> (Größe: 175,31 KB / Downloads: 128)
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Standplatzsuche am Ausstieg<br />
<br />
Dafür kam von unten das Kommando "Seil aus"! Trotz geringem Seilzug durch die vielen Verlängerungen der mobilen Zwischensicherungen war der Bewegungsradius etwas eingeschränkt, daher habe ich noch einen mäßigen Standplatz mit zwei NH geschlagen und später auf dem Weg zur Abseilstelle wieder entfernt.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12792" target="_blank" title="">IMG_20251012_131747.jpg</a> (Größe: 992,1 KB / Downloads: 134)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Silke am Ausstieg<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12793" target="_blank" title="">PXL_20251012_111828033.jpg</a> (Größe: 362,58 KB / Downloads: 132)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Bequemes nachsichern am Gipfel<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12794" target="_blank" title="">PXL_20251012_111851854.MP.jpg</a> (Größe: 392,26 KB / Downloads: 126)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Hinter dem Steinmann ein Messer- und ein Drehmomenthaken, beide wieder entfernt<br />
<br />
Sehr gespannt waren wir auf das Gipfelbuch, aber leider hat der letzte Begeher den Blechkasten mit dem Deckel nach unten in den Steinmann gesteckt. Wer auch immer als nächstes den Gilmenkopf besteigt, es wäre sehr freundlich ein neues Gipfelbüchlein zu hinterlassen. Alternativ kann, wie oben beschrieben, auch ein Geocache geloggt werden.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12797" target="_blank" title="">PXL_20251012_112733774.jpg</a> (Größe: 287,9 KB / Downloads: 131)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Viel Wasser ergoss sich aus dem Gipfelbuch<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12798" target="_blank" title="">PXL_20251012_112747907.jpg</a> (Größe: 321,98 KB / Downloads: 128)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Der Bleistift war noch drin, aber auch abgebrochen<br />
<br />
So war das komplette Gipfelbuch vermutlich über einen sehr langen Zeitraum unter Wasser und <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">komplett zersetzt und aufgelöst</span>. Sehr schade, es wäre wirklich interessant gewesen, wie selten dieser Gipfel bestiegen wird.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12799" target="_blank" title="">PXL_20251012_112947760.jpg</a> (Größe: 385,77 KB / Downloads: 142)
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Trauriger Blick auf die Überreste<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12800" target="_blank" title="">PXL_20251012_113000469.jpg</a> (Größe: 361,07 KB / Downloads: 134)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
Da ist leider nichts mehr zu retten<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12801" target="_blank" title="">IMG_20251012_134707.jpg</a> (Größe: 869,02 KB / Downloads: 110)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Silke kurz vor der Abseilstelle<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12802" target="_blank" title="">PXL_20251012_122014572.jpg</a> (Größe: 369,64 KB / Downloads: 127)
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Die Abseilstelle von unten gesehen neben dem oberen Ausbruch rechts<br />
<br />
Die <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Abseilstelle</span> ist nicht wie im Kletterführer beschrieben an NH, sondern an einem Köpfel mit zwei Seilstücken und einer vernähten Mammut-Dyneema-Schlinge. Das Köpfel dröhnt etwas, und das Seilmaterial war nicht mehr 100% vertrauenserweckend. Wir haben daher noch eine <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">5,20 Meter lange Beal Dyneemareepschnur 5,5 mm</span> um den kompletten Gratzacken gelegt und alles mit den bestehenden Seilstücken verbunden sowie einen HMS-Karabiner für besseres Abseilen hinterlassen.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12803" target="_blank" title="">IMG_20251012_142417.jpg</a> (Größe: 1,09 MB / Downloads: 147)
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Neue Schlinge + HMS Karabiner<br />
<br />
An der Stelle kommt man mit 30 Meter Abseilen gerade so herunter. Insgesamt wäre daher bei dieser Route ein <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">70er Einfachseil</span> vom Handling her vielleicht besser als Halbseile.<br />
<br />
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Die Seile lassen sich hier ohne großen Steinschlag abziehen<br />
<hr class="mycode_hr" />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">💭 Fazit und Empfehlung</span><br />
<br />
Der Gilmenkopf ist <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">zu Recht der ruhigste Tannheimer Gipfel</span>. Beim Hoch- und Runterklettern muss man nicht nur auf sich, sondern genauso auf die Klettersteiggeher achten. In der Hauptsaison am Wochenende ist von einer Begehung der Routen, welche von der Südseite / Gelbe Scharte erreicht werden, <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">abzuraten</span>.<br />
Es macht auch Sinn, dass es <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">keine Bohrhaken (BH)</span> gibt, da man hier nicht wegen der Schönheit der Kletterei hochsteigt, sondern ein <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">eigenverantwortliches Abenteuer</span> erleben möchte. Und das ist hier trotz der niedrigen Kletterschwierigkeiten absolut möglich.<br />
Sport- und Genusskletterer werden hier <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">niemals glücklich</span> und begeben sich in große Gefahr. Man benötigt wirklich Erfahrung, um das halbwegs vernünftig mit Cams und Keilen abzusichern. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Normalhaken</span> mit Hammer sollten ebenfalls mitgeführt werden. Vor über 100 Jahren war man wesentlich wilder unterwegs!<br />
<br />
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<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12796" target="_blank" title="">2025_10_12_alpinklettern_schartschrofen_via_krege_027.jpg</a> (Größe: 190,6 KB / Downloads: 133)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Ein einsamer Gipfel<br />
<hr class="mycode_hr" />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">🛠️ Material (Auszug)</span><br />
<ul class="mycode_list"><li>60 Meter Halbseile<br />
</li>
<li>12 Express-Schlingen (viele verlängerbare und Revolverkarabiner)<br />
</li>
<li>1x 180 / 3x 120 / 2 x 60 Rundschlingen<br />
</li>
<li>11er Set Klemmkeile DMM Wallnuts<br />
</li>
<li>6er Set Tricams von Camp<br />
</li>
<li>7 Totem Cams<br />
</li>
<li>2 große Supercams von Metolius<br />
</li>
<li>4 Link Cams<br />
</li>
<li>1 Tibloc<br />
</li>
<li>Normalhaken (Messer und Drehmoment + Hammer)<br />
</li>
<li>1 Klemmkeilentferner<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12805" target="_blank" title="">PXL_20251012_124341810.jpg</a> (Größe: 470,71 KB / Downloads: 144)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
</li>
<li>Tatsächlich eingesetztes Material<br />
</li>
</ul>
<hr class="mycode_hr" />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">📖 Literatur &amp; Karte</span><br />
<ul class="mycode_list"><li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Toni Freudig: Klettern im Herzen der Tannheimer 1. Auflage Mai 2004</span> (Topo ohne Wandbild von Süden, mit Beschreibung aller Routen bzw. Wandbild von Norden ohne Topo)<br />
</li>
<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bergverlag Rother: Alpenvereinsführer Tannheimer Berge von Marcus Lutz 1. Auflage 1982</span> (Verbalbeschreibung aller Routen außer der Route "Neue Südwand" von Toni Freudig von 1989, bei den beschriebenen Routen teilweise andere Schwierigkeitsangaben)<br />
</li>
<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">DAV Alpenvereins Karte BY5 Tannheimer Berge 1:25000</span><br />
</li>
</ul>
<br />
Vielen Dank an unsere Kletterpartner Simon und Anna-Lena, welche einige Bilder aus dem Blickwinkel der Via Krege (Schartschrofen) zum Gilmenkopf beisteuerten (Zustieg, Bild auf Absatz und die drei Bilder vom Schartschrofen zum Gilmenkopf)<br />
<br />
Herzliche Grüße,<br />
Christian]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Tannheimer Berge Gimpel Alte Nordwand (V- / 930 Klm) Begehung vom 29.06.2025]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=1027</link>
			<pubDate>Wed, 02 Jul 2025 21:27:44 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=10">Moe</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=1027</guid>
			<description><![CDATA[Nachdem ich schon mehrfach Routen an der Gimpel Nordwand geklettert bin, die aktuellen Temperaturen<br />
auch nichts anderes als eine Nordwand zulassen und der körperliche Gesundheitszustand<br />
aktuell nicht für schwere Klettereien geeignet ist, war es an der Zeit einen richtigen Klassiker anzugehen:<br />
Die alte Nordwand am Gimpel!<br />
<br />
Erstbegangen von Heinrich Haff am 27.05.1904 (Solo!) mit anderem Ausstieg links vom Blenk-Kamin.<br />
<br />
In der Routenbeschreibung im AV Führer Tannheimer Berge von Marcus Lutz 1. Auflage 1982 steht über die alte Nordwand geschrieben:<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>"Am meisten durchstiegene Führe an der Gimpel-Nordseite, obwohl am wenigsten interessant. Vielfach steinschlaggefährdet und<br />
schuttig, da auf weite Strecken das Gimpelband benützend. Nur im oberen Teil abschnittsweise recht nette Kletterei."</blockquote>
<br />
<br />
Hört sich jetzt erst einmal nicht so gut an. Nachdem wir die Route geklettert sind, muss man das differenziert betrachten:<br />
Tatsächlich gibt es nur wenig schöne Kletterei. Und diese vor allem im Blenk-Kamin den der gute Haff gar nicht geklettert ist.<br />
Er hat bei seiner eigenen Tour die schönsten Stellen verpasst. Tatsächlich glänzt die Route mit der Linie, die die Schwachstellen<br />
dieser großen zergliederten Wand perfekt findet und sich immer auf dem leichtesten Weg nach oben schlängelt (wenn man nicht gerade<br />
zufällig eine Variante findet, die schwerer und dafür vielleicht schöner zu klettern ist. Es ist einfach eine richtige<br />
Bergfahrt mit Abenteuerambiente und da gehört vielleicht auch das oft nicht so feste Gestein dazu. Wenn man das<br />
obere Gimpelband erst einmal hinter sich gelassen hat, findet man ein Sammelsurium an Zacken und Türmen. Zwischen Gimpelturm<br />
und Blenk-Kamin hat man zur Abwechslung Gratkletterei mit schöner Aussicht zum Haldensee und zur Roten Flüh. Also wirklich eine<br />
raumgreifende Linienführung, die viele Seiten der Nordwand zeigt. Gleichzeitig ist der Nachteil der Linie die Beliebigkeit<br />
mit der die Linie verfolgt wird. Eigentlich kann am gesamten Gimpelband überall geklettert werden und es ist auch überall<br />
brüchig und glattgeschlagen, gerundet wie beim Canyoning. Dadurch lassen sich sehr selten Zwischensicherungen mit Tricams,<br />
Cams und Köpfelschlingen anbringen. Wenn man nicht exakt auf der Linie ist, findet man auch die wenigen Standhaken<br />
nicht und man klettert in einfachem Gelände zwischen dem 2. und 4. Grad evtl. ohne Zwischensicherung simultan. Dabei sollte<br />
man dann doch etwas achtgeben, sonst kann das ganze auch böse ausgehen. Auch oben bleiben die Hakenabstände typisch für die<br />
damalige Zeit und haben eher richtungsweisenden Charakter. Gleichzeitg wechseln die Hakentypen immer ab zwischen<br />
Mammut-Borhhaken, Klebehaken, Schwerlast-BH in verzinkt etc. Also kein einheitlicher Hakentyp, dafür sind manche Haken vom<br />
Steinschlag schon ordentlich verbogen. Apropos Steinschlag: Hauptverursacher vom Steinschlag war bei uns das Seil,<br />
jetzt ist auch klar, warum der Herr Haff das ohne Seil gemacht hat. Auf jeden Fall ist so die Risikoverteilung<br />
zwischen Vor- und Nachsteiger ausgewogen ;-)<br />
<br />
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<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12754" target="_blank" title="">Gimpel-Alte_Nordwand_Zoom_klein.jpg</a> (Größe: 980,77 KB / Downloads: 277)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Übersichtsbild Gimpel Nordwand mit Routenverlauf und unseren Standplätzen, rot entspricht unserer Kletterlinie, grün sind Varianten<br />
<br />
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<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12753" target="_blank" title="">Gimpel-Alte_Nordwand_Zoom_Blenkkamin-klein.jpg</a> (Größe: 799,73 KB / Downloads: 288)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Übersichtsbild der letzten beiden Seillängen im Blenkkamin mit X für Bohrhaken. Linke Variante 5-, grüne Direktvariante 5+<br />
<br />
Taktik und Verlauf:<br />
Wir sind die Route in 9 Seillängen geklettert, weite Strecken vor allem am Gimpelband waren wir simultan mit Tiblocs unterwegs.<br />
Wenn man die komplette Route bis zum Gipfelkreuz durchsichert kommt man auf 25 Seillängen und ist bestimmt deutlich länger in<br />
der Wand.<br />
Aufgrund der tropischen Temperaturen sind wir mit den eBikes schon um 4 Uhr beim Parkplatz Bärenfalle Richtung Otto-Mayr-Hütte<br />
losgefahren. <br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12755" target="_blank" title="">Einstieg.jpg</a> (Größe: 412,52 KB / Downloads: 253)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Um 5:45 Uhr sind wir gemütlich in die Wand eingestiegen und hatten bereits pralle Sonne. Und das in einer Nordwand!<br />
<br />
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<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12756" target="_blank" title="">Start am Gimpelband.jpg</a> (Größe: 310,42 KB / Downloads: 216)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
<br />
Ich hatte mich gegen eincremen entschieden, da ich einen Schattentag in meiner Vorstellung vor mir hatte. Jetzt wo ich diese<br />
Zeilen schreibe, schäle ich mich bereits ein wenig. Vielleicht war das an diesem Tag nicht die beste Idee.<br />
<br />
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<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12757" target="_blank" title="">Gimpelband1.jpg</a> (Größe: 321,92 KB / Downloads: 213)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12758" target="_blank" title="">Gimpelband2.jpg</a> (Größe: 339,16 KB / Downloads: 221)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Um 6:45 Uhr bezogen wir unseren ersten Stand auf ca. 2/3 Höhe des Gimpelbandes.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12759" target="_blank" title="">Gimpelbandunterbrechung.jpg</a> (Größe: 237,92 KB / Downloads: 225)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
7:45 Uhr waren wir am linken Standplatz an der Gimpelbandunterbrechung an einem verzinkten Expansionsbohrhaken. Vermutlich wäre<br />
die rechte Variante schöner gewesen (Vermutlicher Verlauf der Variante ist im Wandbild grün eingezeichnet).<br />
<br />
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<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12760" target="_blank" title="">Oberes Gimpelband.jpg</a> (Größe: 306,32 KB / Downloads: 204)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12761" target="_blank" title="">Querung nach oberem Gimpelband.jpg</a> (Größe: 325,65 KB / Downloads: 207)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Am Ende des oberen Gimpelbandes mit anschließender Rechtsquerung wurde die Kletterei ansprechender. Hier zweigt links auch eine<br />
Variante ab. <br />
<br />
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<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12762" target="_blank" title="">Nordwandzähne.jpg</a> (Größe: 277,9 KB / Downloads: 211)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Wir sind bis zu den Nordwandzähnen gequert und bezogen unseren 4. Standplatz links der Nordwandzähne neben dem<br />
Gimpelturm an einer Verschneidung, ca. 9:00 Uhr. Hier gab es eine gemütliche Rast. Wie wir im Toni Freudig Führer recherchieren<br />
konnten, muss es von hier am untersten Nordwandzahn mit einer rechts absteigenden Querung einen Abseilstandplatz (25 m) mit Exit<br />
Möglichkeit aus der Wand zur Nordwestwandterrasse geben. Von dort ist man in wenigen Minuten in der Judenscharte. Dies wurde von<br />
uns aber nicht erkundet.<br />
<br />
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<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12763" target="_blank" title="">Verschneidung neben Gimpelturm.jpg</a> (Größe: 281,19 KB / Downloads: 202)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Jetzt kam kurz schöne Kletterei in der Verschneidung und wir bezogen an einem Bohrhaken und NH Stand. <br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12764" target="_blank" title="">Seillänge zum Grat 1.jpg</a> (Größe: 306,93 KB / Downloads: 198)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12765" target="_blank" title="">Seillänge zum Grat2.jpg</a> (Größe: 255,32 KB / Downloads: 193)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Hier entschieden wir uns für die rechte Variante zwischen Gimpelturm und einem Zacken daneben. Der Standplatz ist geschützt vom Steinschlag im Kamin. Das ist auch gut so, denn hier kam wirklich einiges herunter. Die Seillänge hat ganz nett begonnen und stark nachgelassen. Am Zacken östlich des Gimpelturmes war eine Sanduhr mit schwarzem altem Seil gefädelt. Mit einer neuen Schlinge war der Standplatz dann ganz gut aufgebessert und die Länge hatte knapp 60 Meter. <br />
<br />
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<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12766" target="_blank" title="">Gratverlauf.jpg</a> (Größe: 255,87 KB / Downloads: 206)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Von hier ging es in einer langen Seillänge simultan am Grat entlang an einen Durchschlupf vorbei zum letzten Aufschwung, dem Blenk-Kamin.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12767" target="_blank" title="">Stand vor Blenkkamin.jpg</a> (Größe: 333,3 KB / Downloads: 198)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Um 11:15 Uhr starteten wir ins Finale. Der erste Teil vom Blenk-Kamin ist klassische Kaminkletterei und im Vergleich zu den bisherigen<br />
Klettermetern richtig gute Kletterei an festem Fels. <br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12768" target="_blank" title="">Letzte Meter zum Stand im Blenkkamin.jpg</a> (Größe: 272,04 KB / Downloads: 196)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Der Standplatz im Kamin mit 2 Klebehaken ist schön schattig. Vom Stand weg kommen sofort zwei Bohrhaken, fast schon Plaisirkletterei. Dann kann man sich für die linke Variante 5- oder rechte direkte Variante über den Überhang mit 5+ entscheiden. Wir wählten die gemütliche linke Variante die richtig tolle feste athletische Kletterei in leichtem Überhang bot. Ein richtiges Highlight zum Schluss und auch die einzigen Seillängen an denen ich von Zustiegsschuhen auf Kletterschuhe wechselte.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12769" target="_blank" title="">Ausstieg Blenkkamin.jpg</a> (Größe: 277,55 KB / Downloads: 215)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12770" target="_blank" title="">Kraxelei zum Gipfel.jpg</a> (Größe: 319,25 KB / Downloads: 199)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12771" target="_blank" title="">Gimpel Vorgipfel.jpg</a> (Größe: 223,48 KB / Downloads: 191)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Um 12:15 Uhr stiegen wir am Gimpel Vorgipfel aus. Danach ging es in leichter Kletterei weiter zum Gipfelkreuz.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12772" target="_blank" title="">Abstieg Judenscharte 1.jpg</a> (Größe: 354,1 KB / Downloads: 203)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12773" target="_blank" title="">Abstieg Judenscharte 2.jpg</a> (Größe: 448,47 KB / Downloads: 178)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12774" target="_blank" title="">Abstieg Judenscharte 3.jpg</a> (Größe: 323,84 KB / Downloads: 197)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12775" target="_blank" title="">Abstieg Judenscharte 4.jpg</a> (Größe: 335,53 KB / Downloads: 295)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Abstieg 13:15 Uhr nach ausgiebiger Rast über den vergessenen Normalweg und wieder Aufstieg zur Judenscharte und über den nicht mehr<br />
gewarteten Judenschartenweg nach Norden (III-). Die Wegführung unten hat sich etwas geändert und es sind teilweise im unteren Bereich<br />
Fixseile (an einer Stelle bereits vom Steinschlag abgeschlagen) angebracht worden.<br />
<br />
Die Geröllrinne hinab zu den Latschen lief richtig gut. Leider haben wir nicht die richtige Latschengasse erwischt und somit die zweite<br />
schlechte Entscheidung an diesem Tag getroffen. In Praller Sonne unter Gluthitze durch harzige Latschen wühlend kämpften wir uns Richtung Weg und wurden dabei von den Pflanzen bestäubt. Es läuft halt nicht immer.<br />
<br />
Auf der Füssener Hütte wollte man uns auch kein Bier mehr geben, vielleicht waren wir nach dem schweißtreibenden Abstieg nicht mehr<br />
so wohlduftend. Auf der Otto-Mayr-Hütte waren wir noch willkommen und gaben uns dem Genuss eines frischen Alkoholfreien hin mit Blick auf die Nordwand. Danach kurz zu den Rädern und hinab ins Tal mit etwas Fahrtwind und der Erkenntnis, dass es leider doch kein richtiger Schattentag war.<br />
<br />
Material:<br />
60 Meter Einfachseil<br />
12 Express-schlingen (viele verlängerbare und Revolver Karabiner)<br />
3x 120 / 2 x 60 Rundschlingen<br />
6er Set Tricams<br />
3 Link Cams<br />
4 Tiblocs<br />
1 Klemmkeilentferner<br />
<br />
Literatur &amp; Karte:<br />
Toni Freudig: Klettern im Herzen der Tannheimer 1. Auflage Mai 2004 (sehr genaues Topo ohne Varianten, sehr gute Wandbilder mit Beschreibung der meisten Routen)<br />
Toni Freudig: Tannheimer Berge 1. Auflage 1991 (gutes Topo und einige Varianten)<br />
Panico Alpinverlag: Alpinkletterführer Allgäu inkl. Tannheimer Berge 8. Auflage 2024<br />
Bergverlag Rother: Alpenvereinsführer Tannheimer Berge von Marcus Lutz 1. Auflage 1982 (Beschreibung der Varianten enthalten)<br />
DAV Alpenvereins Karte BY5 Tannheimer Berge 1:25000<br />
<br />
Vielen Dank an meine Frau, die sich immer auf Touren einlassen muß, die sie sich selber nicht herausgesucht hätte.<br />
<br />
Herzliche Grüße,<br />
<br />
Christian]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Nachdem ich schon mehrfach Routen an der Gimpel Nordwand geklettert bin, die aktuellen Temperaturen<br />
auch nichts anderes als eine Nordwand zulassen und der körperliche Gesundheitszustand<br />
aktuell nicht für schwere Klettereien geeignet ist, war es an der Zeit einen richtigen Klassiker anzugehen:<br />
Die alte Nordwand am Gimpel!<br />
<br />
Erstbegangen von Heinrich Haff am 27.05.1904 (Solo!) mit anderem Ausstieg links vom Blenk-Kamin.<br />
<br />
In der Routenbeschreibung im AV Führer Tannheimer Berge von Marcus Lutz 1. Auflage 1982 steht über die alte Nordwand geschrieben:<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>"Am meisten durchstiegene Führe an der Gimpel-Nordseite, obwohl am wenigsten interessant. Vielfach steinschlaggefährdet und<br />
schuttig, da auf weite Strecken das Gimpelband benützend. Nur im oberen Teil abschnittsweise recht nette Kletterei."</blockquote>
<br />
<br />
Hört sich jetzt erst einmal nicht so gut an. Nachdem wir die Route geklettert sind, muss man das differenziert betrachten:<br />
Tatsächlich gibt es nur wenig schöne Kletterei. Und diese vor allem im Blenk-Kamin den der gute Haff gar nicht geklettert ist.<br />
Er hat bei seiner eigenen Tour die schönsten Stellen verpasst. Tatsächlich glänzt die Route mit der Linie, die die Schwachstellen<br />
dieser großen zergliederten Wand perfekt findet und sich immer auf dem leichtesten Weg nach oben schlängelt (wenn man nicht gerade<br />
zufällig eine Variante findet, die schwerer und dafür vielleicht schöner zu klettern ist. Es ist einfach eine richtige<br />
Bergfahrt mit Abenteuerambiente und da gehört vielleicht auch das oft nicht so feste Gestein dazu. Wenn man das<br />
obere Gimpelband erst einmal hinter sich gelassen hat, findet man ein Sammelsurium an Zacken und Türmen. Zwischen Gimpelturm<br />
und Blenk-Kamin hat man zur Abwechslung Gratkletterei mit schöner Aussicht zum Haldensee und zur Roten Flüh. Also wirklich eine<br />
raumgreifende Linienführung, die viele Seiten der Nordwand zeigt. Gleichzeitig ist der Nachteil der Linie die Beliebigkeit<br />
mit der die Linie verfolgt wird. Eigentlich kann am gesamten Gimpelband überall geklettert werden und es ist auch überall<br />
brüchig und glattgeschlagen, gerundet wie beim Canyoning. Dadurch lassen sich sehr selten Zwischensicherungen mit Tricams,<br />
Cams und Köpfelschlingen anbringen. Wenn man nicht exakt auf der Linie ist, findet man auch die wenigen Standhaken<br />
nicht und man klettert in einfachem Gelände zwischen dem 2. und 4. Grad evtl. ohne Zwischensicherung simultan. Dabei sollte<br />
man dann doch etwas achtgeben, sonst kann das ganze auch böse ausgehen. Auch oben bleiben die Hakenabstände typisch für die<br />
damalige Zeit und haben eher richtungsweisenden Charakter. Gleichzeitg wechseln die Hakentypen immer ab zwischen<br />
Mammut-Borhhaken, Klebehaken, Schwerlast-BH in verzinkt etc. Also kein einheitlicher Hakentyp, dafür sind manche Haken vom<br />
Steinschlag schon ordentlich verbogen. Apropos Steinschlag: Hauptverursacher vom Steinschlag war bei uns das Seil,<br />
jetzt ist auch klar, warum der Herr Haff das ohne Seil gemacht hat. Auf jeden Fall ist so die Risikoverteilung<br />
zwischen Vor- und Nachsteiger ausgewogen ;-)<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12754" target="_blank" title="">Gimpel-Alte_Nordwand_Zoom_klein.jpg</a> (Größe: 980,77 KB / Downloads: 277)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Übersichtsbild Gimpel Nordwand mit Routenverlauf und unseren Standplätzen, rot entspricht unserer Kletterlinie, grün sind Varianten<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12753" target="_blank" title="">Gimpel-Alte_Nordwand_Zoom_Blenkkamin-klein.jpg</a> (Größe: 799,73 KB / Downloads: 288)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Übersichtsbild der letzten beiden Seillängen im Blenkkamin mit X für Bohrhaken. Linke Variante 5-, grüne Direktvariante 5+<br />
<br />
Taktik und Verlauf:<br />
Wir sind die Route in 9 Seillängen geklettert, weite Strecken vor allem am Gimpelband waren wir simultan mit Tiblocs unterwegs.<br />
Wenn man die komplette Route bis zum Gipfelkreuz durchsichert kommt man auf 25 Seillängen und ist bestimmt deutlich länger in<br />
der Wand.<br />
Aufgrund der tropischen Temperaturen sind wir mit den eBikes schon um 4 Uhr beim Parkplatz Bärenfalle Richtung Otto-Mayr-Hütte<br />
losgefahren. <br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12755" target="_blank" title="">Einstieg.jpg</a> (Größe: 412,52 KB / Downloads: 253)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Um 5:45 Uhr sind wir gemütlich in die Wand eingestiegen und hatten bereits pralle Sonne. Und das in einer Nordwand!<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12756" target="_blank" title="">Start am Gimpelband.jpg</a> (Größe: 310,42 KB / Downloads: 216)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
<br />
Ich hatte mich gegen eincremen entschieden, da ich einen Schattentag in meiner Vorstellung vor mir hatte. Jetzt wo ich diese<br />
Zeilen schreibe, schäle ich mich bereits ein wenig. Vielleicht war das an diesem Tag nicht die beste Idee.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12757" target="_blank" title="">Gimpelband1.jpg</a> (Größe: 321,92 KB / Downloads: 213)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12758" target="_blank" title="">Gimpelband2.jpg</a> (Größe: 339,16 KB / Downloads: 221)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Um 6:45 Uhr bezogen wir unseren ersten Stand auf ca. 2/3 Höhe des Gimpelbandes.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12759" target="_blank" title="">Gimpelbandunterbrechung.jpg</a> (Größe: 237,92 KB / Downloads: 225)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
7:45 Uhr waren wir am linken Standplatz an der Gimpelbandunterbrechung an einem verzinkten Expansionsbohrhaken. Vermutlich wäre<br />
die rechte Variante schöner gewesen (Vermutlicher Verlauf der Variante ist im Wandbild grün eingezeichnet).<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12760" target="_blank" title="">Oberes Gimpelband.jpg</a> (Größe: 306,32 KB / Downloads: 204)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12761" target="_blank" title="">Querung nach oberem Gimpelband.jpg</a> (Größe: 325,65 KB / Downloads: 207)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Am Ende des oberen Gimpelbandes mit anschließender Rechtsquerung wurde die Kletterei ansprechender. Hier zweigt links auch eine<br />
Variante ab. <br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12762" target="_blank" title="">Nordwandzähne.jpg</a> (Größe: 277,9 KB / Downloads: 211)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Wir sind bis zu den Nordwandzähnen gequert und bezogen unseren 4. Standplatz links der Nordwandzähne neben dem<br />
Gimpelturm an einer Verschneidung, ca. 9:00 Uhr. Hier gab es eine gemütliche Rast. Wie wir im Toni Freudig Führer recherchieren<br />
konnten, muss es von hier am untersten Nordwandzahn mit einer rechts absteigenden Querung einen Abseilstandplatz (25 m) mit Exit<br />
Möglichkeit aus der Wand zur Nordwestwandterrasse geben. Von dort ist man in wenigen Minuten in der Judenscharte. Dies wurde von<br />
uns aber nicht erkundet.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12763" target="_blank" title="">Verschneidung neben Gimpelturm.jpg</a> (Größe: 281,19 KB / Downloads: 202)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Jetzt kam kurz schöne Kletterei in der Verschneidung und wir bezogen an einem Bohrhaken und NH Stand. <br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12764" target="_blank" title="">Seillänge zum Grat 1.jpg</a> (Größe: 306,93 KB / Downloads: 198)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12765" target="_blank" title="">Seillänge zum Grat2.jpg</a> (Größe: 255,32 KB / Downloads: 193)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Hier entschieden wir uns für die rechte Variante zwischen Gimpelturm und einem Zacken daneben. Der Standplatz ist geschützt vom Steinschlag im Kamin. Das ist auch gut so, denn hier kam wirklich einiges herunter. Die Seillänge hat ganz nett begonnen und stark nachgelassen. Am Zacken östlich des Gimpelturmes war eine Sanduhr mit schwarzem altem Seil gefädelt. Mit einer neuen Schlinge war der Standplatz dann ganz gut aufgebessert und die Länge hatte knapp 60 Meter. <br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12766" target="_blank" title="">Gratverlauf.jpg</a> (Größe: 255,87 KB / Downloads: 206)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Von hier ging es in einer langen Seillänge simultan am Grat entlang an einen Durchschlupf vorbei zum letzten Aufschwung, dem Blenk-Kamin.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12767" target="_blank" title="">Stand vor Blenkkamin.jpg</a> (Größe: 333,3 KB / Downloads: 198)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Um 11:15 Uhr starteten wir ins Finale. Der erste Teil vom Blenk-Kamin ist klassische Kaminkletterei und im Vergleich zu den bisherigen<br />
Klettermetern richtig gute Kletterei an festem Fels. <br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12768" target="_blank" title="">Letzte Meter zum Stand im Blenkkamin.jpg</a> (Größe: 272,04 KB / Downloads: 196)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Der Standplatz im Kamin mit 2 Klebehaken ist schön schattig. Vom Stand weg kommen sofort zwei Bohrhaken, fast schon Plaisirkletterei. Dann kann man sich für die linke Variante 5- oder rechte direkte Variante über den Überhang mit 5+ entscheiden. Wir wählten die gemütliche linke Variante die richtig tolle feste athletische Kletterei in leichtem Überhang bot. Ein richtiges Highlight zum Schluss und auch die einzigen Seillängen an denen ich von Zustiegsschuhen auf Kletterschuhe wechselte.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12769" target="_blank" title="">Ausstieg Blenkkamin.jpg</a> (Größe: 277,55 KB / Downloads: 215)
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<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12770" target="_blank" title="">Kraxelei zum Gipfel.jpg</a> (Größe: 319,25 KB / Downloads: 199)
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<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12771" target="_blank" title="">Gimpel Vorgipfel.jpg</a> (Größe: 223,48 KB / Downloads: 191)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Um 12:15 Uhr stiegen wir am Gimpel Vorgipfel aus. Danach ging es in leichter Kletterei weiter zum Gipfelkreuz.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12772" target="_blank" title="">Abstieg Judenscharte 1.jpg</a> (Größe: 354,1 KB / Downloads: 203)
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12773" target="_blank" title="">Abstieg Judenscharte 2.jpg</a> (Größe: 448,47 KB / Downloads: 178)
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<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12774" target="_blank" title="">Abstieg Judenscharte 3.jpg</a> (Größe: 323,84 KB / Downloads: 197)
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<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12775" target="_blank" title="">Abstieg Judenscharte 4.jpg</a> (Größe: 335,53 KB / Downloads: 295)
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<br />
Abstieg 13:15 Uhr nach ausgiebiger Rast über den vergessenen Normalweg und wieder Aufstieg zur Judenscharte und über den nicht mehr<br />
gewarteten Judenschartenweg nach Norden (III-). Die Wegführung unten hat sich etwas geändert und es sind teilweise im unteren Bereich<br />
Fixseile (an einer Stelle bereits vom Steinschlag abgeschlagen) angebracht worden.<br />
<br />
Die Geröllrinne hinab zu den Latschen lief richtig gut. Leider haben wir nicht die richtige Latschengasse erwischt und somit die zweite<br />
schlechte Entscheidung an diesem Tag getroffen. In Praller Sonne unter Gluthitze durch harzige Latschen wühlend kämpften wir uns Richtung Weg und wurden dabei von den Pflanzen bestäubt. Es läuft halt nicht immer.<br />
<br />
Auf der Füssener Hütte wollte man uns auch kein Bier mehr geben, vielleicht waren wir nach dem schweißtreibenden Abstieg nicht mehr<br />
so wohlduftend. Auf der Otto-Mayr-Hütte waren wir noch willkommen und gaben uns dem Genuss eines frischen Alkoholfreien hin mit Blick auf die Nordwand. Danach kurz zu den Rädern und hinab ins Tal mit etwas Fahrtwind und der Erkenntnis, dass es leider doch kein richtiger Schattentag war.<br />
<br />
Material:<br />
60 Meter Einfachseil<br />
12 Express-schlingen (viele verlängerbare und Revolver Karabiner)<br />
3x 120 / 2 x 60 Rundschlingen<br />
6er Set Tricams<br />
3 Link Cams<br />
4 Tiblocs<br />
1 Klemmkeilentferner<br />
<br />
Literatur &amp; Karte:<br />
Toni Freudig: Klettern im Herzen der Tannheimer 1. Auflage Mai 2004 (sehr genaues Topo ohne Varianten, sehr gute Wandbilder mit Beschreibung der meisten Routen)<br />
Toni Freudig: Tannheimer Berge 1. Auflage 1991 (gutes Topo und einige Varianten)<br />
Panico Alpinverlag: Alpinkletterführer Allgäu inkl. Tannheimer Berge 8. Auflage 2024<br />
Bergverlag Rother: Alpenvereinsführer Tannheimer Berge von Marcus Lutz 1. Auflage 1982 (Beschreibung der Varianten enthalten)<br />
DAV Alpenvereins Karte BY5 Tannheimer Berge 1:25000<br />
<br />
Vielen Dank an meine Frau, die sich immer auf Touren einlassen muß, die sie sich selber nicht herausgesucht hätte.<br />
<br />
Herzliche Grüße,<br />
<br />
Christian]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Sanierung: Spritzkarspitze (2606m) – Nordwest-Verschneidung (VI+, V+/A0, 1100m, 26SL)]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=1012</link>
			<pubDate>Fri, 08 Oct 2021 18:09:30 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=7">Tobias</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=1012</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">An insgesamt drei langen Klettertagen im September 2019 und 2020 wurde die Nordwest-Verschneidung an der Spritzkarspitze von Joachim Hagel und mir grundlegend sanft saniert. Bei der Nordwest-Verschneidung an der Spritzkarspitze im Karwendel handelt es sich um eine hervorragende, lange, klassische Karwendelroute mit großartigem Nordwandambiente hoch über der Eng und in direkter Nachbarschaft zu den legendären großen Karwendel Nordwänden, Grubenkarspitze, Dreizinkenspitze, Laliderer Wand und Laliderer Spitze. Die Route wurde am 12.09.1979 von Franz Baumann und Annelotte Rosenhagen erstbegangen. Die Zahlen und Fakten zur Tour sind 1100 m Kletterlänge 800m Wandhöhe, 26 Seillängen, Schwierigkeiten der Schlüsselstelle 6+ (5+obl.) der überwiegende Teil der Route verläuft jedoch im 4. und 5 Schwierigkeitsgrat. Zu dem klettert man bei dieser Route auf fast ausschließlich gutem und festen Kalk Gestein, was in diesem Schwierigkeitsbereich für Karwendel-Verhältnisse doch eine große Besonderheit darstellt. Lediglich ganz wenige und wenn dann kurze Abschnitte sind etwas brüchig. Die Nordwestwand der Spritzkarspitze ist in dem Bereich auf nahezu der gesamten (!) Wandhöhe von 800m durch eine offensichtliche Riesenverschneidung durchzogen. Man darf sich also durchaus wundern warum diese offensichtliche Linie bis ins Jahr der Erstbegehung 1979 unversucht blieb. Zumal schon Jahrzehntelang zuvor die alpine Kletterelite der 20er, 30er, 40er, 50er und 60 er Jahren, ausgestattet mit sicherlich sehr wachem Auge für große logische Linien, von den Engalmen übers Hohljoch den Laliderer Wänden entgegen gepilgert ist.</span><br />
 <br />
Kurzum, es handelt sich bei dieser Route, nicht nur unter klassischen Gesichtspunkten, um ein echtes Karwendel Highlight im mittleren Schwierigkeitsbereich mit dem begeisternden, vergleichbar strengen Nordwand-Ambiente einer klassischen Laliderer Route. Das Ganze kann nun aber bei einer absolut soliden Grundabsicherung in vollen Zügen genossen werden.<br />
 <br />
Eine weitere Besonderheit ist der äußerst, kompakte und plattige Fels im Bereich der offensichtlichen, und namensgebenden Riesenverschneidung der unteren Wandhälfte. Das bedeutet, das mit Keilen und Friends nicht viel anzufangen ist und für den geringen Schwierigkeitsgrad eher selten zusätzlich abgesichert werden kann.<br />
 <br />
 <br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12629" target="_blank" title="">01_Spritzkarspitze - Nordwestverschneidung, Wandbild mit Route, Vorderseite , F. Baumann.jpg</a> (Größe: 319,34 KB / Downloads: 746)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
Ein Archiv Bild von Franz Baumann aus den 1950er Jahren mit nachträglich eingezeichneter Linie, welches bei Franz zu Hause groß im Bilderrahmen hängt. Schon damals als er im Karwendel erste große klassische Nordwandtouren an Laliderer oder Grubenkarspitze kletterte war die NW Verschneidung der Spritzkarspitze scheinbar von seinem Interesse, wie die Szene der zwei jungen Burschen in den 1950er Jahren zeigt.<br />
 <br />
 <br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12630" target="_blank" title="">02_P1180412.JPG</a> (Größe: 328,44 KB / Downloads: 890)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
Ein Bild aus dem Jahre 2012. Franz Baumann mit über 70 Jahren vor „seiner“ Nordwest-Verschneidung<br />
 <br />
 <br />
Die Route lässt sich grob in drei Abschnitte unterteilen:<br />
<ul class="mycode_list"><li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Unterer Teil, Seillängen 1-9:</span><br />
</li>
</ul>
mehr oder weniger entlang der offensichtlichen, und namensgebenden Riesenverschneidung bis in die Gufel mit dem alten Wandbuch Platz. Immer im meist plattigen, kompakten Wandbereich links des Verschneidungsgrundes<ul class="mycode_list"><li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Mittlerer Teil, Seillängen 9-20:</span><br />
</li>
</ul>
ein großer sperrender senkrechter Wandbereich wird auf dem logischen leichtesten Weg in vielen Seillängen links umgangen. Erst am Stand vor der Schlüsselseillänge wird der zentrale Verschneidungsgrund der Riesenverschneidung wieder erreicht. Die Schlüsselseillänge (20. Seillänge) führt nun auf ein paar Metern steil und athletisch empor bis unter ein großes markantes Dach. Neuer Wandbuchplatz.<ul class="mycode_list"><li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Oberer Teil, Seillängen 21-26:</span><br />
</li>
</ul>
Die Route führt nun durch einen horizontalen zwei Seillängen Quergang nach rechts und somit endgültig aus der zentralen Verschneidung heraus. Nachdem Quergang folgen noch vier Seillängen bis zum Ausstieg in einer Gratscharte im West-Südwest Grat, ca. 70 Hm unter dem Gipfel der Spritzkarspitze.<br />
 <br />
 <br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12631" target="_blank" title="">03_P1170978 mit Routenverlauf.jpg</a> (Größe: 584,59 KB / Downloads: 1023)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
Das aktuelle Wandbild mit exaktem Routenverlauf und Standplätzen nach der Sanierung im Jahre 2019 und 2020.<br />
 <br />
 <br />
Die Route wurde am 12.09.1979 von Franz Baumann und Annelotte Rosenhagen erstbegangen, mit Biwak im Abstieg im Bereich des Hochglückkar. Ein erster richtiger Anlauf der beiden bis nach der Schlüsselseillänge war wenige Tage zuvor vorrausgegangen. Bei diesem ersten richtigen Anlauf biwakierten die beiden beim Abseilen frierend in der Gufel des späteren Wandbuchplatzes. Franz Baumann, vielen auch bekannt als der „Karwendel-Franz“, hat alleine im Karwendel über ein Dutzend große und lange Routen erstbegangen. Bereits in den frühen 90er Jahren hat er damit begonnen die Nordwestverschneidung zu sanieren (je ein Tag im Jahr 1995 und 1996) und hat im unteren Teil bis zur 12. Seillänge bereits einige geklebte Gerüstösen gesetzt. Vermutlich waren dies im gesamten zentralen Karwendel die ersten Bohrhaken im alpinen Gelände. Bei einer aufwendigen Solo-Aktion hat sich Franz 1997 von oben kommend über die Route abgeseilt und eine Abseilpiste mit je einem selbstgebauten Alu-Bohrhaken (später dazu mehr) eingerichtet. Mit zunehmendem Alter konnte er aber die Sanierung nicht mehr selber abschließen. Über 20 Jahre lang sollte es ein Traum von Franz Baumann bleiben…<br />
 <br />
 <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Wie kam es zu dieser Sanierungsaktion?</span></span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> </span><br />
Das ist eine längere Sache, dessen Vorgeschichte schon einige Jahre zurückliegt. Ich versuche mich kurz zu halten:<br />
 <br />
Schon seit meinen frühen Kindheits- und Jugendtagen in der Jugendgruppe der DAV Ortsgruppe Laupheim war Franz Baumann für mich immer ein Förderer und alpines Vorbild. Er nahm mich in dieser Zeit öfters mit zum Klettern ans Kletterviadukt Laupheim, ins nahegelegene Blautal oder in umliegende Kletterhallen. Dafür bin ich ihm sehr dankbar. Durch Steigendes alpines Niveau meinerseits, trat Franz schon im Jahre 2011-2012 das erste Mal an mich heran, ob nicht diese Tour und die abschließende Sanierung dieser, seiner Karwendel-Perle, mal was für mich wäre. Doch wie es so ist, die Jahre gingen ins Land und viele viele andere Routen und Projekte standen auf meiner, irgendwie immer viel zu vollen, Alpinen-To-Do-Liste. Zudem tauchten im Jahre 2013 von Ralf Sussmann gesammelte Informationen zu einem unklaren Zustand der Schlüsselseillänge mit evtl. Felsausbruch, rausgestürzten Haken und ausgenagelter Schlüsselseillänge auf. Diese Informationen wurden damals auch hier im Rocksports-Forum durch mich und auf dem Blog der Tiroler Alpinen Bande durch Sebastian Posch veröffentlicht.<br />
 <br />
Den sprichwörtlichen Stein ins Rollen oder in diesem Fall eben den Bohrer zum Drehen brachte nochmal jemand ganz anderes: Achim Pasold vom Panico Alpin-Verlag. Im Zuge der umfangreichen Recherchen und Arbeiten für die im Frühjahr 2020 veröffentlichte 5. Auflage des Panico Karwendel-Führers, in welche ich auch an vielen Stellen stark beteiligt war, kam Achim Pasold auch bezüglich der Spritzkarspitze Nordwest-Verschneidung auf mich zu. Er bat mich um einen „Erkundungstrip“ über den Zustand dieser Route. Denn Aufgrund der damaligen Informationslage durch die Infos von Ralf Sussmann wäre die Route vermutlich aus dem Führer rausgeflogen. Nun muss man Wissen das Franz Baumann und Achim Pasold alte Wegbegleiter und <span style="color: #222222;" class="mycode_color">Kompagnons aus den Anfängen des Panico Alpinverlages in den frühen 1980er Jahren sind. Unter anderem die 1. Auflage des Blautal-Kletterführer 1983, einer der ersten Kletterführer des jungen Verlages aus der Reihe Kletterführer Schwäbische Alb, ging auf die maßgebliche Mithilfe von Franz Baumann zurück. So wollte also Achim nichts unversucht lassen und nicht so einfach die Route von Franz aus dem Führer werfen. Auch war ich inzwischen hochmotiviert für diesen „Erkundungstrip“ ins Ungewisse. Weitere Gespräche folgten und so wurde irgendwann aus dem reinen „Erkundungstrip“ im September 2019 gleichzeitig ein erster „Sanierungstrip“ in die Nordwest-Verschneidung der Spritzkarspitze. Alle Bohrhaken für die gesamte Aktion spendete der Panico Alpinverlag (Einen ganz großen Dank dafür!!!). Da uns die Fahrtkosten und Spesen auch noch von Franz Baumann gespendeten wurden, fühlte es sich fast so an wie auf Dienstreise. „Nur“ Bohrhaken, Bohrmaschine, Akkus und Schraubglieder schleppen und natürlich Klettern mussten wir dann schon noch selber</span><span style="color: #222222;" class="mycode_color">😉</span><span style="color: #222222;" class="mycode_color">. Mit Joachim Hagel (ebenfalls aus der DAV Ortsgruppe Laupheim) fand sich der perfekte und hochmotivierte Partner für dieses Projekt. Vielen Dank Joachim!</span><br />
<span style="color: #222222;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: #222222;" class="mycode_color">Sämtliche Aktionen der Sanierung erfolgten auf ausdrücklichen Wunsch und in enger Abstimmung mit dem Erstbegeher Franz Baumann.</span><br />
<span style="color: #222222;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: #222222;" class="mycode_color">Ganz unten am Ende dieses Forum Eintrages habe ich auch die komplette Geschichte der Spritzkarspitze Nordwest-Verschneidung von 1979 bis 2021 ausführlich niedergeschrieben.</span><br />
<span style="color: #222222;" class="mycode_color"> </span><br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12632" target="_blank" title="">04_P1180461.JPG</a> (Größe: 205,85 KB / Downloads: 827)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
<span style="color: #222222;" class="mycode_color">Ein Bild von Franz und mir vom August 2012 vor den Laliderer Wänden. Als Ebe und ich damals die berühmt berüchtigte <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=763" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">„Schmid-Krebs“ in der Laliderer Nordwand</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --> kletterten, begleitete uns Franz ins Karwendel und bis zur Falkenhütte. Als Ebe und ich tags drauf die Wand durchstiegen beobachtete uns Franz in den Latschen liegend den ganzen Tag mit dem Fernglas und schwelgte in Erinnerungen an seine großen Tage in diesen Wänden.</span><br />
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 <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Wie und was wurde saniert?</span></span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> </span><ul class="mycode_list"><li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Standplätze:</span><br />
</li>
</ul>
Es befinden sich nun durchgehend an allen 26 Standplätzen zwei Bohrhaken. An allen Standplätzen die auch bei einem Abseilen über die Tour verwendet werden, wurden diese zwei Bohrhaken jeweils mit einem Seilstück miteinander verbunden und im unteren Bohrhaken befindet sich ein Schraubglied. <ul class="mycode_list"><li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Zwischensicherungen:</span><br />
</li>
</ul>
Bei den Zwischensicherungen wurde von uns ganz stark darauf geachtet den angefangenen Sanierungsstil der unteren Seillängen von Franz Baumann aus den 90er Jahren beizubehalten. Das bedeutet bei den überwiegend 40-50 Meter langen Seillängen sind meist nur 2-3 gebohrte Zwischensicherungen pro Seillänge vorhanden. Die meisten der Baumannschen-Alu-Laschen wurden durch Edelstahl-Laschen ersetzt. Bei den neuen Bohrhaken wurde selbstverständlich ausschließlich Edelstahlmaterial verwendet. <ul class="mycode_list"><li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wandbuch:</span><br />
</li>
</ul>
Das sehr gut erhaltene Wandbuch bekam einen neuen Platz und eine neue Wandbuch-Kassette. Es wurde von der Gufel nach der 9. Seillänge auf den Stand nach der 20. Seillänge (Schlüsselseillänge) verlegt.<ul class="mycode_list"><li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Abseilpiste:</span><br />
</li>
</ul>
Die von Franz Baumann im Zuge seiner Sanierungsaktion 1997 eingerichtete Abseilpiste wurde 1:1 beibehalten. Es wurden aber auch alle 5 im Wandmittelteil neben der Kletterroute liegenden Abseilstände mit zwei Bohrhaken, Schraubglied und Verbindungs-Seilstück ausgestattet.<ul class="mycode_list"><li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Gesamt verbautes Material:</span><br />
</li>
</ul>
An allen 3 Sanierungstagen zusammen wurden von uns 77 zusätzliche Bohrhaken gesetzt und 34 Schraubglieder angebracht. Insgesamt befinden sich auf der Route und der Abseilpiste nun 118 Bohrhaken. Allein 69 davon befinden sich an den Standplätzen und Abseilständen. Entsprechend sind es „nur“ 49 Zwischensicherungs-Bohrhaken verteilt auf 26 Seillängen und ca. 1100m Kletterlänge. Für Freunde der Statistik bedeutet das durchschnittlich 1,88 Bohrhaken pro Seillänge bei einer durchschnittlichen Seillängen Länge von 42m! Wie aus diesen Zahlen eindeutig hervor geht haben wir den sehr zurückhaltenden Stil von Franz Baumann aus den Seillängen 1-9 kompromisslos bis nach oben fortgesetzt und durchgezogen. Eventuelle Kritiker dieser Sanierungsaktion brauchen also zu mindestens vor einer übermäßigen Flut an Zwischensicherungs-Bohrhaken keine Angst haben.<ul class="mycode_list"><li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vergleich zum Originalzustand der Erstbegehung:</span><br />
</li>
</ul>
Im Vergleich zum Originalzustand aus dem Jahre 1979 hat das selbstverständlich nun aber dennoch überhaupt nichts mehr zu tun. Laut Originaltopo wurden damals lediglich 33 Normalhaken in der ganzen Wand hinterlassen! 24 Standhaken und nur 9 Zwischenhaken!!! Das war eine völlig andere Liga. Wer nun, nach der Sanierung, in den unteren Plattenseillängen 15m über dem letzten Bohrhaken im komplett kompakten und plattigen 4er Gelände die weiten Hakenabstände moniert, wird die Leistung der Erstbegeher und frühen Wiederholer anerkennen. Denn früher sah das hier folgendermaßen aus: Ein einziger Normalhaken am Stand und dann 45m nichts, überhaupt gar nichts! Hier musste einfach kompromisslos 45 m ohne Zwischensicherung bis zum nächsten Standhaken geklettert werden! Selbstverständlichen in der Hoffnung in auch erstmal zu finden!!!<ul class="mycode_list"><li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Topo:</span><br />
</li>
</ul>
Im Zuge der Sanierung wurde von mir auch ein komplett überarbeitetes Topo erstellt. Wichtig zu wissen ist, dass das Topo welches im Panico Karwendelführer (5. Auflage, Frühsommer 2020) abgedruckt ist, nur den Sanierungszustand bis zur 20.Seillänge (Schlüsselseillänge) zeigt. Den weiter waren wir damals zur Drucklegung eben leider noch nicht. Leider ist im abgedruckten Topo auch noch ein Fehler im Bereich des nach der Schlüsselseillänge folgenden Quergangs. Das Topo an sich stimmt, aber an der seitlichen Seillängen-Legende, ist der Quergang fälschlicherweise als eine 25m Seillänge gekennzeichnet. Das stimmt nicht. Der Quergang sind zwei Seillängen (45 +20m). Der obere Teil wurde erst im September 2020 von uns erstmals geklettert und saniert und somit hatten wir auch diesen Quergang zum Zeitpunkt der Drucklegung eben noch nicht geklettert. Ganz unabhängig von diesem Fehler in der gedruckten Version war es mit Panico immer schon so angedacht, dass wir das komplett bis oben aktualisierte Topo auf der Panico Homepage veröffentlichen. <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Das Topo steht auf der Homepage des Panico Alpinverlag gratis zum Downlaod beim <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="https://www.panico.de/buecher/alpin-kletterfuehrer/alpinkletterfuehrer-karwendel.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">„Alpinkletterführer Karwendel“</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --> unter der Ruprik „Updates“ zum Download bereit. Wer die Tour also klettern will soll sich unbedingt dieses aktualisierte Topo besorgen. Es zeigt nun den kompletten sanierten Zustand aller 26 Seillänge.</span><br />
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Die folgenden Bilder sind nach dem Routenverlauf sortiert. Das heißt es kommen von allen drei Sanierungstagen die Bilder gemischt vor:<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12633" target="_blank" title="">05_P1020481.JPG</a> (Größe: 216,86 KB / Downloads: 671)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Von der Eng aus dominiert eindeutig die Spritzkarspitze mit ihrer düsteren Nordwand das Ambiente. Die Nordwest-Wand ist die leicht besonnte Wand rechts des Gipfels<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12634" target="_blank" title="">06_P1020519.JPG</a> (Größe: 220,46 KB / Downloads: 632)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Auf dem Weg Richtung Enger Grund steht dann die Grubenkarspitze Nordost-Wand beeindruckend vor einem. Am 1. Sanierungstag im September 2019 sind wir erst bei Tageslicht gestartet und können so noch im Zustieg dieses Alpenglühen bewundern.<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12635" target="_blank" title="">07_P1060718.JPG</a> (Größe: 159,81 KB / Downloads: 631)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
1.Seillänge (IV+) – Beim Durchstieg und der geplanten Sanierung des oberen Wandteils am 3. Sanierungstag im September 2020 klettern wir dagegen die ersten Seillängen noch im Dunkeln mit Stirnlampe. Wir wissen zu diesem Zeitpunkt noch nicht was uns dort im oberen Wandteil erwartet und erwarteten einen ultralangen Tag. Was sich allerdings nicht bewahrheiten sollte.<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12636" target="_blank" title="">08_P1020551 - 2.SL.JPG</a> (Größe: 480,82 KB / Downloads: 708)
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2. Seillänge (IV)<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12637" target="_blank" title="">09_P1060725 - 4.SL.JPG</a> (Größe: 298,26 KB / Downloads: 686)
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4. Seillänge (IV-) – die für den unteren Wandteil charakteristischen riesigen Plattenfluchten<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12638" target="_blank" title="">10_P1020559.JPG</a> (Größe: 393,92 KB / Downloads: 685)
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einer der ehemaligen einzelnen Standhaken aus dem Jahr 1979 <br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12639" target="_blank" title="">11_P1020707.JPG</a> (Größe: 461,61 KB / Downloads: 686)
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typischer Stand im unteren Wandteil nach der Sanierungsaktion: geklebte Gerüstöse von Franz Baumann aus dem Jahr 1995 und Expressanker mit Lasche aus dem Jahr 2019 erweitert um ein Schraubglied und verbunden mit Seilstück<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12640" target="_blank" title="">12_P1020563 - 5.SL.JPG</a> (Größe: 389,54 KB / Downloads: 661)
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5. Seillänge (VI, V A0) – rechts die markante riesige 1. Höhle. Joachim direkt vor dem kurzen schweren Wulst. Der Teil dieser Seillänge vor und nach dem Wulst ist im 4.Grad<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12641" target="_blank" title="">13_P1060747 - 8.SL.JPG</a> (Größe: 323,33 KB / Downloads: 648)
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8. Seillänge (V-) – nachdem man in der 7. Seillänge 50 m Gehgelände hinter sich gebracht folgen in der 8. SL und 9. SL zwei Seillängen entlang einer markanten Pfeilerrippe. Die auch im Panico Topo erwähnte zwei Seillängen Variante in einer plattigen Rinne links dieser Pfeilerrippe haben wir uns am 2. Sanierungstag mal angeschaut und sie geklettert. Franz hatte uns im Vorfeld vor möglichem Steinschlag von oben in dieser Rinne gewarnt. Bei uns blieb zwar alles ruhig aber einer von Franz in dieser Rinne gesetzten Alu Bohrhaken sah derart übel und vom Steinschlag malträtiert (siehe Bild weiter unten) aus, dass wir diese Variante „Kanonenrohr“ tauften und <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">nicht</span> (!) saniert haben. Es empfiehlt sich hier als definitiv auf der Pfeilerkante und somit auf der Hauptroute zu bleiben.<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12642" target="_blank" title="">14_P1060753 - 9.SL.JPG</a> (Größe: 512,98 KB / Downloads: 662)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
9. Seillänge (V-) – Joachim in der Gufel am Stand nach der 9. Seillänge. Diese Gufel beherbergte bis September 2020 das Wandbuch.<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12643" target="_blank" title="">15_P1020588.JPG</a> (Größe: 241,82 KB / Downloads: 699)
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Zum Gedenken an Annelotte Rosenhagen diese 1. Seite im Wandbuch. Sie verunglückte 1994 beim Alpinklettern im Sarchatal bei Arco tödlich.<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12644" target="_blank" title="">16_IMG_20200919_075125 - 10.SL.jpg</a> (Größe: 415,76 KB / Downloads: 674)
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10. Seillänge (3+) – mit dieser Seillänge verlässt man den unteren Wandteil und man zieht nach links hinaus aus der namensgebenden Riesenverschneidung<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12645" target="_blank" title="">17_P1060761 - 10.SL.JPG</a> (Größe: 261,2 KB / Downloads: 645)
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10. Seillänge (3+) – beim Durchstieg und der geplanten Sanierung des oberen Wandteils am 3. Sanierungstag im September 2020 sind wir, wie schonmal erwähnt, sehr früh unterwegs. Aber nicht nur das, wir sind auch viel schneller unterwegs. Denn Erstens besitzen wir nach den vorangegangenen zwei Sanierungstagen in der Wand perfekte Routenkenntnis und Zweitens müssen wir im unteren und mittleren Wandteil nichts mehr Bohren oder einrichten. Als Folge davon klettern wir bis zur Schlüsselseillänge in der 20. Seillänge fast alles am laufenden Seil, können den Sonnenaufgang an der Grubenkarspitze (siehe Bild) nicht mehr im Zustieg wie beim 1. Sanierungstag, sondern schon in der 10. Seillänge genießen und stehen bereits gegen 10 Uhr morgens am Stand nach der Schlüsselseillänge in der 20. Seillänge.<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12646" target="_blank" title="">18_P1060774 - 11.SL.JPG</a> (Größe: 307,88 KB / Downloads: 644)
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12. Seillänge (V-)<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12647" target="_blank" title="">19_P1020608.JPG</a> (Größe: 416,29 KB / Downloads: 662)
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einer von Franz Baumanns bekannten roten Normalhaken, die in vielen seiner Karwendel Erstbegehungen zu seinem Markenzeichen gehören<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12648" target="_blank" title="">20_P1020616 - 13.SL.JPG</a> (Größe: 383,3 KB / Downloads: 627)
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13. Seillänge (V-)<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12649" target="_blank" title="">21_P1150217.JPG</a> (Größe: 293,8 KB / Downloads: 681)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
je höher man kommt umso imposanter werden die Eindrücke in dieser schroffen Welt der riesigen Felswände<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12650" target="_blank" title="">22_P1020696 - 18.SL.JPG</a> (Größe: 422,05 KB / Downloads: 716)
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Joachim am Stand nach der 17.Seillänge. Das Bild zeigt einen guten Überblick über den weiteren Routenverlauf. In der 19.Seillänge ist es ganz wichtig bis ganz nach rechts in den Verschneidungsgrund zu queren. Erst dort ist der Standplatz, auch wenn er aus der Seillänge heraus zunächst nicht zu sehen ist! Die eingezeichnete mögliche Verhauervariante rechts des Schwarzen Loches führte möglicherweise zum schweren Kletterunfall von 2008 (siehe Geschichte zur Route).<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12651" target="_blank" title="">23.P1060822 - 19.SL.JPG</a> (Größe: 375,73 KB / Downloads: 706)
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Die letzten Meter der besagten 19. Seillänge (VI-). Joachim hier schon am Stand im Verschneidungsgrund nach der 19. Seillänge und vor der Schlüsselseillänge.<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12652" target="_blank" title="">24.IMG_20200919_095720 - 20.SL.jpg</a> (Größe: 365,48 KB / Downloads: 671)
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20.Seillänge (VI+ oder V+, A0) – Die für einige Meter richtig steile, athletische, knackige aber gutgriffige Schlüsselseillänge. Am 1. Sanierungstag im September 2019 waren wir richtig froh die Schlüsselseillänge, wider aller Befürchtungen, in tadellosem und originalem Zustand vorzufinden. Selbst die von Franz im Originaltopo eingezeichnete Normalhakenanzahl passte noch perfekt.<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12653" target="_blank" title="">25_P1060843.JPG</a> (Größe: 278,04 KB / Downloads: 705)
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Am Stand nach der 20. Seillänge wurde im September 2020 die neue Wandbuch Konsole angebracht. Das Original Wandbuch aus der Gufel nach der 9.Seillänge hat hier weiter oben nun einen neuen Platz bekommen. <br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12654" target="_blank" title="">26_P1070013.JPG</a> (Größe: 375,62 KB / Downloads: 662)
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Das neue Wandbuch und der Stand nach der 20. Seillänge. Am 1. Sanierungstag im September 2019 bedeutete dieser Stand unseren Highpoint und Umkehrpunkt.<br />
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21. Seillänge (IV) – Ab hier wartete am 3. Sanierungstag wieder komplettes Neuland auf uns und die „Sanierungs-Arbeit“ begann. Es folgt der zwei Seillängen Quergang nach rechts hinaus auf der logisch vorgegebenen bandartigen Verwerfung. Der Quergang ist teilweise brüchig aber trotzdem gut gangbar.<br />
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21. Seillänge (IV) – Wer vom Ausstieg über die gesamte Route bis zum Wandfuß wieder abseilen will oder muss, muss Bedenken, dass dieses 21. Seillänge in Seilschaft wieder bis zum Wandbuch zurückgeklettert werden muss. Technisch ist es zwar kein Problem und da nahezu horizontal verlaufend auch nicht schwerer wie beim Aufstieg, aber einen gewissen Handlings- und Zeitaufwand bedeutet es natürlich schon. Muss man doch aus dem Abseilmodus wieder für eine Seillänge in den Seilschaftsmodus schalten um dann wieder in den Abseilmodus zu wechseln.<br />
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21. Seillänge (IV) – Joachim am Stand nach der 21.Seillänge.<br />
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23. Seillänge (IV) – Herrliche Tiefblicke auf die grünen Almböden der Eng-Almen<br />
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24. Seillänge (V) – diese Seillänge wird nun im gesamten zweiten Teil der Länge brüchiger. Mit dem Höhepunkt einer doch kurz echt brüchigen Verschneidung kurz bevor man auf den zweiten Pfeilerkopf dieser Länge hochkommt. Hier hatte Franz Baumann schon 1997 während seiner Abseilaktion einen BH gesetzt. Zur zusätzlichen Entschärfung kam hier noch einer dazu. Das Bild selbst zeigt aber noch den ersten Teil dieser Seillänge.<br />
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24. Seillänge (V) – Joachim steigt gerade aus der brüchigen Verschneidung ganz am Ende der Länge aus<br />
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in dieser Seillänge haben wir den Standplatz für einmal deutlich um einige Meter in guten Felsen verlegt. Der ursprüngliche Stand war noch vor der Verschneidung und kann nun als Zwischensicherung benutzt werden.<br />
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25. Seillänge (III) – Nun Naht das Ende in großen Schritten und es sind nur noch 70m oder zwei Seillängen dankbares 3er Gelände bis zum Ausstieg<br />
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26. Seillänge (III) – der Ausstieg in der Scharte ist schon in Sicht<br />
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Joachim befindet sich hier im Bild noch am letzten Standplatz der Route am Ausstieg. Der gesamte obere Wandteil ab dem Wandbuch ist trotz ein paar brüchiger Passagen deutlich besser gegangen, wie wir es uns durch Franz Vorinformationen erwartet hätten. Bereits um 14 Uhr stehen wir hier das erste Mal an diesem Berg in der Sonne. Nach ausgiebiger Pause und sanieren des letzten Standplatzes geht es in ca. 20 min dem auf dem Bild sichtbaren Grat entlang (bis II) zum Gipfel der Spritzkarspitze. Es zieht sich also länger wie es auf dem Bild den Anschein hat.<br />
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Vom Gipfel des Spritzkarspitze folgt ein sehr aufwendiger aber für Alpinkletterer und Bergsteiger wunderschöner Abstieg zurück zum Auto in der Eng. Immer in südöstlicher Richtung dem Gratverlauf entlang bis zur Hochglückscharte (2387 m). Um dorthin zukommen muss aber noch die komplette Eiskarlspitze (2610 m) in teils ausgesetzter, teils brüchiger, teils schrofiger Gratkletterei (bis II) überschritten werden. Auch wenn es sich um vielfach anspruchsvolles Gelände handelt ist das für Alpinisten bei gutem Wetter ein warer Hochgenuss, für so eine lange Strecke am Grat entlang zu schweben. Von der Hochglückscharte kann man schließlich nach Norden ins bis weit in den Sommer hinein schneegefüllte Hochglückkar absteigen. Nun sind es noch ca 1000 Hm bis zur Eng. Vom Hochglückkar zunächst weiter in nördlicher Richtung bis man beim Lärchenschloss auf den AV weg trifft und so am Kirchl zurück in die Eng gelangt. Vom Ausstieg bis zur Eng sind ca. 4-5 Stunden zu veranschlagen!!!<br />
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Bald steht der Aufstieg (rote Linie) auf die Eiskarlspitze an. Am Grat Ansatzpunkt auf die Eiskarlspitze bilden zwei markante Risse eine Art V. Es empfiehlt sich den linken Ast des V bis an dessen Ende zu verfolgen. Der Rest ergibt sich dann im weiteren Verlauf gut von selbst<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12667" target="_blank" title="">39_IMG_6484.JPG</a> (Größe: 144,74 KB / Downloads: 617)
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Blick vom Gipfel der Eiskarlspitze zurück zur Spritzkarspitze. Die enormen Strecken kommen hier schon etwas heraus. Und die Eiskarlspitze ist auf dem Weg zwischen Spritzkarspitze und Hochgückscharte gerade mal die Hälfte.<br />
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schier unendliche Geröllhalden im Hochglückkar… doch auch jeder noch so lange Abstieg hat irgendwann einmal ein Ende und gegen 18 Uhr sind wir wieder zurück am Auto in der Eng. Glücklich über den erfolgreichen Abschluss der Sanierungsaktion, glücklich über einen herrlichen Tag in gewaltigem Ambiente der Karwendel Urwelt und glücklich darüber diese großartige Tour gemacht zu haben.<br />
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 <br />
Viele Grüße<br />
Joachim und Tobias]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">An insgesamt drei langen Klettertagen im September 2019 und 2020 wurde die Nordwest-Verschneidung an der Spritzkarspitze von Joachim Hagel und mir grundlegend sanft saniert. Bei der Nordwest-Verschneidung an der Spritzkarspitze im Karwendel handelt es sich um eine hervorragende, lange, klassische Karwendelroute mit großartigem Nordwandambiente hoch über der Eng und in direkter Nachbarschaft zu den legendären großen Karwendel Nordwänden, Grubenkarspitze, Dreizinkenspitze, Laliderer Wand und Laliderer Spitze. Die Route wurde am 12.09.1979 von Franz Baumann und Annelotte Rosenhagen erstbegangen. Die Zahlen und Fakten zur Tour sind 1100 m Kletterlänge 800m Wandhöhe, 26 Seillängen, Schwierigkeiten der Schlüsselstelle 6+ (5+obl.) der überwiegende Teil der Route verläuft jedoch im 4. und 5 Schwierigkeitsgrat. Zu dem klettert man bei dieser Route auf fast ausschließlich gutem und festen Kalk Gestein, was in diesem Schwierigkeitsbereich für Karwendel-Verhältnisse doch eine große Besonderheit darstellt. Lediglich ganz wenige und wenn dann kurze Abschnitte sind etwas brüchig. Die Nordwestwand der Spritzkarspitze ist in dem Bereich auf nahezu der gesamten (!) Wandhöhe von 800m durch eine offensichtliche Riesenverschneidung durchzogen. Man darf sich also durchaus wundern warum diese offensichtliche Linie bis ins Jahr der Erstbegehung 1979 unversucht blieb. Zumal schon Jahrzehntelang zuvor die alpine Kletterelite der 20er, 30er, 40er, 50er und 60 er Jahren, ausgestattet mit sicherlich sehr wachem Auge für große logische Linien, von den Engalmen übers Hohljoch den Laliderer Wänden entgegen gepilgert ist.</span><br />
 <br />
Kurzum, es handelt sich bei dieser Route, nicht nur unter klassischen Gesichtspunkten, um ein echtes Karwendel Highlight im mittleren Schwierigkeitsbereich mit dem begeisternden, vergleichbar strengen Nordwand-Ambiente einer klassischen Laliderer Route. Das Ganze kann nun aber bei einer absolut soliden Grundabsicherung in vollen Zügen genossen werden.<br />
 <br />
Eine weitere Besonderheit ist der äußerst, kompakte und plattige Fels im Bereich der offensichtlichen, und namensgebenden Riesenverschneidung der unteren Wandhälfte. Das bedeutet, das mit Keilen und Friends nicht viel anzufangen ist und für den geringen Schwierigkeitsgrad eher selten zusätzlich abgesichert werden kann.<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12629" target="_blank" title="">01_Spritzkarspitze - Nordwestverschneidung, Wandbild mit Route, Vorderseite , F. Baumann.jpg</a> (Größe: 319,34 KB / Downloads: 746)
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Ein Archiv Bild von Franz Baumann aus den 1950er Jahren mit nachträglich eingezeichneter Linie, welches bei Franz zu Hause groß im Bilderrahmen hängt. Schon damals als er im Karwendel erste große klassische Nordwandtouren an Laliderer oder Grubenkarspitze kletterte war die NW Verschneidung der Spritzkarspitze scheinbar von seinem Interesse, wie die Szene der zwei jungen Burschen in den 1950er Jahren zeigt.<br />
 <br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12630" target="_blank" title="">02_P1180412.JPG</a> (Größe: 328,44 KB / Downloads: 890)
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Ein Bild aus dem Jahre 2012. Franz Baumann mit über 70 Jahren vor „seiner“ Nordwest-Verschneidung<br />
 <br />
 <br />
Die Route lässt sich grob in drei Abschnitte unterteilen:<br />
<ul class="mycode_list"><li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Unterer Teil, Seillängen 1-9:</span><br />
</li>
</ul>
mehr oder weniger entlang der offensichtlichen, und namensgebenden Riesenverschneidung bis in die Gufel mit dem alten Wandbuch Platz. Immer im meist plattigen, kompakten Wandbereich links des Verschneidungsgrundes<ul class="mycode_list"><li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Mittlerer Teil, Seillängen 9-20:</span><br />
</li>
</ul>
ein großer sperrender senkrechter Wandbereich wird auf dem logischen leichtesten Weg in vielen Seillängen links umgangen. Erst am Stand vor der Schlüsselseillänge wird der zentrale Verschneidungsgrund der Riesenverschneidung wieder erreicht. Die Schlüsselseillänge (20. Seillänge) führt nun auf ein paar Metern steil und athletisch empor bis unter ein großes markantes Dach. Neuer Wandbuchplatz.<ul class="mycode_list"><li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Oberer Teil, Seillängen 21-26:</span><br />
</li>
</ul>
Die Route führt nun durch einen horizontalen zwei Seillängen Quergang nach rechts und somit endgültig aus der zentralen Verschneidung heraus. Nachdem Quergang folgen noch vier Seillängen bis zum Ausstieg in einer Gratscharte im West-Südwest Grat, ca. 70 Hm unter dem Gipfel der Spritzkarspitze.<br />
 <br />
 <br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12631" target="_blank" title="">03_P1170978 mit Routenverlauf.jpg</a> (Größe: 584,59 KB / Downloads: 1023)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
Das aktuelle Wandbild mit exaktem Routenverlauf und Standplätzen nach der Sanierung im Jahre 2019 und 2020.<br />
 <br />
 <br />
Die Route wurde am 12.09.1979 von Franz Baumann und Annelotte Rosenhagen erstbegangen, mit Biwak im Abstieg im Bereich des Hochglückkar. Ein erster richtiger Anlauf der beiden bis nach der Schlüsselseillänge war wenige Tage zuvor vorrausgegangen. Bei diesem ersten richtigen Anlauf biwakierten die beiden beim Abseilen frierend in der Gufel des späteren Wandbuchplatzes. Franz Baumann, vielen auch bekannt als der „Karwendel-Franz“, hat alleine im Karwendel über ein Dutzend große und lange Routen erstbegangen. Bereits in den frühen 90er Jahren hat er damit begonnen die Nordwestverschneidung zu sanieren (je ein Tag im Jahr 1995 und 1996) und hat im unteren Teil bis zur 12. Seillänge bereits einige geklebte Gerüstösen gesetzt. Vermutlich waren dies im gesamten zentralen Karwendel die ersten Bohrhaken im alpinen Gelände. Bei einer aufwendigen Solo-Aktion hat sich Franz 1997 von oben kommend über die Route abgeseilt und eine Abseilpiste mit je einem selbstgebauten Alu-Bohrhaken (später dazu mehr) eingerichtet. Mit zunehmendem Alter konnte er aber die Sanierung nicht mehr selber abschließen. Über 20 Jahre lang sollte es ein Traum von Franz Baumann bleiben…<br />
 <br />
 <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Wie kam es zu dieser Sanierungsaktion?</span></span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> </span><br />
Das ist eine längere Sache, dessen Vorgeschichte schon einige Jahre zurückliegt. Ich versuche mich kurz zu halten:<br />
 <br />
Schon seit meinen frühen Kindheits- und Jugendtagen in der Jugendgruppe der DAV Ortsgruppe Laupheim war Franz Baumann für mich immer ein Förderer und alpines Vorbild. Er nahm mich in dieser Zeit öfters mit zum Klettern ans Kletterviadukt Laupheim, ins nahegelegene Blautal oder in umliegende Kletterhallen. Dafür bin ich ihm sehr dankbar. Durch Steigendes alpines Niveau meinerseits, trat Franz schon im Jahre 2011-2012 das erste Mal an mich heran, ob nicht diese Tour und die abschließende Sanierung dieser, seiner Karwendel-Perle, mal was für mich wäre. Doch wie es so ist, die Jahre gingen ins Land und viele viele andere Routen und Projekte standen auf meiner, irgendwie immer viel zu vollen, Alpinen-To-Do-Liste. Zudem tauchten im Jahre 2013 von Ralf Sussmann gesammelte Informationen zu einem unklaren Zustand der Schlüsselseillänge mit evtl. Felsausbruch, rausgestürzten Haken und ausgenagelter Schlüsselseillänge auf. Diese Informationen wurden damals auch hier im Rocksports-Forum durch mich und auf dem Blog der Tiroler Alpinen Bande durch Sebastian Posch veröffentlicht.<br />
 <br />
Den sprichwörtlichen Stein ins Rollen oder in diesem Fall eben den Bohrer zum Drehen brachte nochmal jemand ganz anderes: Achim Pasold vom Panico Alpin-Verlag. Im Zuge der umfangreichen Recherchen und Arbeiten für die im Frühjahr 2020 veröffentlichte 5. Auflage des Panico Karwendel-Führers, in welche ich auch an vielen Stellen stark beteiligt war, kam Achim Pasold auch bezüglich der Spritzkarspitze Nordwest-Verschneidung auf mich zu. Er bat mich um einen „Erkundungstrip“ über den Zustand dieser Route. Denn Aufgrund der damaligen Informationslage durch die Infos von Ralf Sussmann wäre die Route vermutlich aus dem Führer rausgeflogen. Nun muss man Wissen das Franz Baumann und Achim Pasold alte Wegbegleiter und <span style="color: #222222;" class="mycode_color">Kompagnons aus den Anfängen des Panico Alpinverlages in den frühen 1980er Jahren sind. Unter anderem die 1. Auflage des Blautal-Kletterführer 1983, einer der ersten Kletterführer des jungen Verlages aus der Reihe Kletterführer Schwäbische Alb, ging auf die maßgebliche Mithilfe von Franz Baumann zurück. So wollte also Achim nichts unversucht lassen und nicht so einfach die Route von Franz aus dem Führer werfen. Auch war ich inzwischen hochmotiviert für diesen „Erkundungstrip“ ins Ungewisse. Weitere Gespräche folgten und so wurde irgendwann aus dem reinen „Erkundungstrip“ im September 2019 gleichzeitig ein erster „Sanierungstrip“ in die Nordwest-Verschneidung der Spritzkarspitze. Alle Bohrhaken für die gesamte Aktion spendete der Panico Alpinverlag (Einen ganz großen Dank dafür!!!). Da uns die Fahrtkosten und Spesen auch noch von Franz Baumann gespendeten wurden, fühlte es sich fast so an wie auf Dienstreise. „Nur“ Bohrhaken, Bohrmaschine, Akkus und Schraubglieder schleppen und natürlich Klettern mussten wir dann schon noch selber</span><span style="color: #222222;" class="mycode_color">😉</span><span style="color: #222222;" class="mycode_color">. Mit Joachim Hagel (ebenfalls aus der DAV Ortsgruppe Laupheim) fand sich der perfekte und hochmotivierte Partner für dieses Projekt. Vielen Dank Joachim!</span><br />
<span style="color: #222222;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: #222222;" class="mycode_color">Sämtliche Aktionen der Sanierung erfolgten auf ausdrücklichen Wunsch und in enger Abstimmung mit dem Erstbegeher Franz Baumann.</span><br />
<span style="color: #222222;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: #222222;" class="mycode_color">Ganz unten am Ende dieses Forum Eintrages habe ich auch die komplette Geschichte der Spritzkarspitze Nordwest-Verschneidung von 1979 bis 2021 ausführlich niedergeschrieben.</span><br />
<span style="color: #222222;" class="mycode_color"> </span><br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12632" target="_blank" title="">04_P1180461.JPG</a> (Größe: 205,85 KB / Downloads: 827)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
<span style="color: #222222;" class="mycode_color">Ein Bild von Franz und mir vom August 2012 vor den Laliderer Wänden. Als Ebe und ich damals die berühmt berüchtigte <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=763" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">„Schmid-Krebs“ in der Laliderer Nordwand</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --> kletterten, begleitete uns Franz ins Karwendel und bis zur Falkenhütte. Als Ebe und ich tags drauf die Wand durchstiegen beobachtete uns Franz in den Latschen liegend den ganzen Tag mit dem Fernglas und schwelgte in Erinnerungen an seine großen Tage in diesen Wänden.</span><br />
 <br />
 <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Wie und was wurde saniert?</span></span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> </span><ul class="mycode_list"><li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Standplätze:</span><br />
</li>
</ul>
Es befinden sich nun durchgehend an allen 26 Standplätzen zwei Bohrhaken. An allen Standplätzen die auch bei einem Abseilen über die Tour verwendet werden, wurden diese zwei Bohrhaken jeweils mit einem Seilstück miteinander verbunden und im unteren Bohrhaken befindet sich ein Schraubglied. <ul class="mycode_list"><li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Zwischensicherungen:</span><br />
</li>
</ul>
Bei den Zwischensicherungen wurde von uns ganz stark darauf geachtet den angefangenen Sanierungsstil der unteren Seillängen von Franz Baumann aus den 90er Jahren beizubehalten. Das bedeutet bei den überwiegend 40-50 Meter langen Seillängen sind meist nur 2-3 gebohrte Zwischensicherungen pro Seillänge vorhanden. Die meisten der Baumannschen-Alu-Laschen wurden durch Edelstahl-Laschen ersetzt. Bei den neuen Bohrhaken wurde selbstverständlich ausschließlich Edelstahlmaterial verwendet. <ul class="mycode_list"><li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wandbuch:</span><br />
</li>
</ul>
Das sehr gut erhaltene Wandbuch bekam einen neuen Platz und eine neue Wandbuch-Kassette. Es wurde von der Gufel nach der 9. Seillänge auf den Stand nach der 20. Seillänge (Schlüsselseillänge) verlegt.<ul class="mycode_list"><li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Abseilpiste:</span><br />
</li>
</ul>
Die von Franz Baumann im Zuge seiner Sanierungsaktion 1997 eingerichtete Abseilpiste wurde 1:1 beibehalten. Es wurden aber auch alle 5 im Wandmittelteil neben der Kletterroute liegenden Abseilstände mit zwei Bohrhaken, Schraubglied und Verbindungs-Seilstück ausgestattet.<ul class="mycode_list"><li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Gesamt verbautes Material:</span><br />
</li>
</ul>
An allen 3 Sanierungstagen zusammen wurden von uns 77 zusätzliche Bohrhaken gesetzt und 34 Schraubglieder angebracht. Insgesamt befinden sich auf der Route und der Abseilpiste nun 118 Bohrhaken. Allein 69 davon befinden sich an den Standplätzen und Abseilständen. Entsprechend sind es „nur“ 49 Zwischensicherungs-Bohrhaken verteilt auf 26 Seillängen und ca. 1100m Kletterlänge. Für Freunde der Statistik bedeutet das durchschnittlich 1,88 Bohrhaken pro Seillänge bei einer durchschnittlichen Seillängen Länge von 42m! Wie aus diesen Zahlen eindeutig hervor geht haben wir den sehr zurückhaltenden Stil von Franz Baumann aus den Seillängen 1-9 kompromisslos bis nach oben fortgesetzt und durchgezogen. Eventuelle Kritiker dieser Sanierungsaktion brauchen also zu mindestens vor einer übermäßigen Flut an Zwischensicherungs-Bohrhaken keine Angst haben.<ul class="mycode_list"><li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vergleich zum Originalzustand der Erstbegehung:</span><br />
</li>
</ul>
Im Vergleich zum Originalzustand aus dem Jahre 1979 hat das selbstverständlich nun aber dennoch überhaupt nichts mehr zu tun. Laut Originaltopo wurden damals lediglich 33 Normalhaken in der ganzen Wand hinterlassen! 24 Standhaken und nur 9 Zwischenhaken!!! Das war eine völlig andere Liga. Wer nun, nach der Sanierung, in den unteren Plattenseillängen 15m über dem letzten Bohrhaken im komplett kompakten und plattigen 4er Gelände die weiten Hakenabstände moniert, wird die Leistung der Erstbegeher und frühen Wiederholer anerkennen. Denn früher sah das hier folgendermaßen aus: Ein einziger Normalhaken am Stand und dann 45m nichts, überhaupt gar nichts! Hier musste einfach kompromisslos 45 m ohne Zwischensicherung bis zum nächsten Standhaken geklettert werden! Selbstverständlichen in der Hoffnung in auch erstmal zu finden!!!<ul class="mycode_list"><li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Topo:</span><br />
</li>
</ul>
Im Zuge der Sanierung wurde von mir auch ein komplett überarbeitetes Topo erstellt. Wichtig zu wissen ist, dass das Topo welches im Panico Karwendelführer (5. Auflage, Frühsommer 2020) abgedruckt ist, nur den Sanierungszustand bis zur 20.Seillänge (Schlüsselseillänge) zeigt. Den weiter waren wir damals zur Drucklegung eben leider noch nicht. Leider ist im abgedruckten Topo auch noch ein Fehler im Bereich des nach der Schlüsselseillänge folgenden Quergangs. Das Topo an sich stimmt, aber an der seitlichen Seillängen-Legende, ist der Quergang fälschlicherweise als eine 25m Seillänge gekennzeichnet. Das stimmt nicht. Der Quergang sind zwei Seillängen (45 +20m). Der obere Teil wurde erst im September 2020 von uns erstmals geklettert und saniert und somit hatten wir auch diesen Quergang zum Zeitpunkt der Drucklegung eben noch nicht geklettert. Ganz unabhängig von diesem Fehler in der gedruckten Version war es mit Panico immer schon so angedacht, dass wir das komplett bis oben aktualisierte Topo auf der Panico Homepage veröffentlichen. <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Das Topo steht auf der Homepage des Panico Alpinverlag gratis zum Downlaod beim <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="https://www.panico.de/buecher/alpin-kletterfuehrer/alpinkletterfuehrer-karwendel.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">„Alpinkletterführer Karwendel“</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --> unter der Ruprik „Updates“ zum Download bereit. Wer die Tour also klettern will soll sich unbedingt dieses aktualisierte Topo besorgen. Es zeigt nun den kompletten sanierten Zustand aller 26 Seillänge.</span><br />
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Die folgenden Bilder sind nach dem Routenverlauf sortiert. Das heißt es kommen von allen drei Sanierungstagen die Bilder gemischt vor:<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12633" target="_blank" title="">05_P1020481.JPG</a> (Größe: 216,86 KB / Downloads: 671)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Von der Eng aus dominiert eindeutig die Spritzkarspitze mit ihrer düsteren Nordwand das Ambiente. Die Nordwest-Wand ist die leicht besonnte Wand rechts des Gipfels<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12634" target="_blank" title="">06_P1020519.JPG</a> (Größe: 220,46 KB / Downloads: 632)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Auf dem Weg Richtung Enger Grund steht dann die Grubenkarspitze Nordost-Wand beeindruckend vor einem. Am 1. Sanierungstag im September 2019 sind wir erst bei Tageslicht gestartet und können so noch im Zustieg dieses Alpenglühen bewundern.<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12635" target="_blank" title="">07_P1060718.JPG</a> (Größe: 159,81 KB / Downloads: 631)
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1.Seillänge (IV+) – Beim Durchstieg und der geplanten Sanierung des oberen Wandteils am 3. Sanierungstag im September 2020 klettern wir dagegen die ersten Seillängen noch im Dunkeln mit Stirnlampe. Wir wissen zu diesem Zeitpunkt noch nicht was uns dort im oberen Wandteil erwartet und erwarteten einen ultralangen Tag. Was sich allerdings nicht bewahrheiten sollte.<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12636" target="_blank" title="">08_P1020551 - 2.SL.JPG</a> (Größe: 480,82 KB / Downloads: 708)
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2. Seillänge (IV)<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12637" target="_blank" title="">09_P1060725 - 4.SL.JPG</a> (Größe: 298,26 KB / Downloads: 686)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
4. Seillänge (IV-) – die für den unteren Wandteil charakteristischen riesigen Plattenfluchten<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12638" target="_blank" title="">10_P1020559.JPG</a> (Größe: 393,92 KB / Downloads: 685)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
einer der ehemaligen einzelnen Standhaken aus dem Jahr 1979 <br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12639" target="_blank" title="">11_P1020707.JPG</a> (Größe: 461,61 KB / Downloads: 686)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
typischer Stand im unteren Wandteil nach der Sanierungsaktion: geklebte Gerüstöse von Franz Baumann aus dem Jahr 1995 und Expressanker mit Lasche aus dem Jahr 2019 erweitert um ein Schraubglied und verbunden mit Seilstück<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12640" target="_blank" title="">12_P1020563 - 5.SL.JPG</a> (Größe: 389,54 KB / Downloads: 661)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
5. Seillänge (VI, V A0) – rechts die markante riesige 1. Höhle. Joachim direkt vor dem kurzen schweren Wulst. Der Teil dieser Seillänge vor und nach dem Wulst ist im 4.Grad<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12641" target="_blank" title="">13_P1060747 - 8.SL.JPG</a> (Größe: 323,33 KB / Downloads: 648)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
8. Seillänge (V-) – nachdem man in der 7. Seillänge 50 m Gehgelände hinter sich gebracht folgen in der 8. SL und 9. SL zwei Seillängen entlang einer markanten Pfeilerrippe. Die auch im Panico Topo erwähnte zwei Seillängen Variante in einer plattigen Rinne links dieser Pfeilerrippe haben wir uns am 2. Sanierungstag mal angeschaut und sie geklettert. Franz hatte uns im Vorfeld vor möglichem Steinschlag von oben in dieser Rinne gewarnt. Bei uns blieb zwar alles ruhig aber einer von Franz in dieser Rinne gesetzten Alu Bohrhaken sah derart übel und vom Steinschlag malträtiert (siehe Bild weiter unten) aus, dass wir diese Variante „Kanonenrohr“ tauften und <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">nicht</span> (!) saniert haben. Es empfiehlt sich hier als definitiv auf der Pfeilerkante und somit auf der Hauptroute zu bleiben.<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12642" target="_blank" title="">14_P1060753 - 9.SL.JPG</a> (Größe: 512,98 KB / Downloads: 662)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
9. Seillänge (V-) – Joachim in der Gufel am Stand nach der 9. Seillänge. Diese Gufel beherbergte bis September 2020 das Wandbuch.<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12643" target="_blank" title="">15_P1020588.JPG</a> (Größe: 241,82 KB / Downloads: 699)
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Zum Gedenken an Annelotte Rosenhagen diese 1. Seite im Wandbuch. Sie verunglückte 1994 beim Alpinklettern im Sarchatal bei Arco tödlich.<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12644" target="_blank" title="">16_IMG_20200919_075125 - 10.SL.jpg</a> (Größe: 415,76 KB / Downloads: 674)
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10. Seillänge (3+) – mit dieser Seillänge verlässt man den unteren Wandteil und man zieht nach links hinaus aus der namensgebenden Riesenverschneidung<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12645" target="_blank" title="">17_P1060761 - 10.SL.JPG</a> (Größe: 261,2 KB / Downloads: 645)
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10. Seillänge (3+) – beim Durchstieg und der geplanten Sanierung des oberen Wandteils am 3. Sanierungstag im September 2020 sind wir, wie schonmal erwähnt, sehr früh unterwegs. Aber nicht nur das, wir sind auch viel schneller unterwegs. Denn Erstens besitzen wir nach den vorangegangenen zwei Sanierungstagen in der Wand perfekte Routenkenntnis und Zweitens müssen wir im unteren und mittleren Wandteil nichts mehr Bohren oder einrichten. Als Folge davon klettern wir bis zur Schlüsselseillänge in der 20. Seillänge fast alles am laufenden Seil, können den Sonnenaufgang an der Grubenkarspitze (siehe Bild) nicht mehr im Zustieg wie beim 1. Sanierungstag, sondern schon in der 10. Seillänge genießen und stehen bereits gegen 10 Uhr morgens am Stand nach der Schlüsselseillänge in der 20. Seillänge.<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12646" target="_blank" title="">18_P1060774 - 11.SL.JPG</a> (Größe: 307,88 KB / Downloads: 644)
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12. Seillänge (V-)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12647" target="_blank" title="">19_P1020608.JPG</a> (Größe: 416,29 KB / Downloads: 662)
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einer von Franz Baumanns bekannten roten Normalhaken, die in vielen seiner Karwendel Erstbegehungen zu seinem Markenzeichen gehören<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12648" target="_blank" title="">20_P1020616 - 13.SL.JPG</a> (Größe: 383,3 KB / Downloads: 627)
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13. Seillänge (V-)<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12649" target="_blank" title="">21_P1150217.JPG</a> (Größe: 293,8 KB / Downloads: 681)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
je höher man kommt umso imposanter werden die Eindrücke in dieser schroffen Welt der riesigen Felswände<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12650" target="_blank" title="">22_P1020696 - 18.SL.JPG</a> (Größe: 422,05 KB / Downloads: 716)
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Joachim am Stand nach der 17.Seillänge. Das Bild zeigt einen guten Überblick über den weiteren Routenverlauf. In der 19.Seillänge ist es ganz wichtig bis ganz nach rechts in den Verschneidungsgrund zu queren. Erst dort ist der Standplatz, auch wenn er aus der Seillänge heraus zunächst nicht zu sehen ist! Die eingezeichnete mögliche Verhauervariante rechts des Schwarzen Loches führte möglicherweise zum schweren Kletterunfall von 2008 (siehe Geschichte zur Route).<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12651" target="_blank" title="">23.P1060822 - 19.SL.JPG</a> (Größe: 375,73 KB / Downloads: 706)
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Die letzten Meter der besagten 19. Seillänge (VI-). Joachim hier schon am Stand im Verschneidungsgrund nach der 19. Seillänge und vor der Schlüsselseillänge.<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12652" target="_blank" title="">24.IMG_20200919_095720 - 20.SL.jpg</a> (Größe: 365,48 KB / Downloads: 671)
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20.Seillänge (VI+ oder V+, A0) – Die für einige Meter richtig steile, athletische, knackige aber gutgriffige Schlüsselseillänge. Am 1. Sanierungstag im September 2019 waren wir richtig froh die Schlüsselseillänge, wider aller Befürchtungen, in tadellosem und originalem Zustand vorzufinden. Selbst die von Franz im Originaltopo eingezeichnete Normalhakenanzahl passte noch perfekt.<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12653" target="_blank" title="">25_P1060843.JPG</a> (Größe: 278,04 KB / Downloads: 705)
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Am Stand nach der 20. Seillänge wurde im September 2020 die neue Wandbuch Konsole angebracht. Das Original Wandbuch aus der Gufel nach der 9.Seillänge hat hier weiter oben nun einen neuen Platz bekommen. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12654" target="_blank" title="">26_P1070013.JPG</a> (Größe: 375,62 KB / Downloads: 662)
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Das neue Wandbuch und der Stand nach der 20. Seillänge. Am 1. Sanierungstag im September 2019 bedeutete dieser Stand unseren Highpoint und Umkehrpunkt.<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12655" target="_blank" title="">27_P1060852 -.JPG</a> (Größe: 315,52 KB / Downloads: 734)
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21. Seillänge (IV) – Ab hier wartete am 3. Sanierungstag wieder komplettes Neuland auf uns und die „Sanierungs-Arbeit“ begann. Es folgt der zwei Seillängen Quergang nach rechts hinaus auf der logisch vorgegebenen bandartigen Verwerfung. Der Quergang ist teilweise brüchig aber trotzdem gut gangbar.<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12656" target="_blank" title="">28_P1070009.JPG</a> (Größe: 269,65 KB / Downloads: 613)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
21. Seillänge (IV) – Wer vom Ausstieg über die gesamte Route bis zum Wandfuß wieder abseilen will oder muss, muss Bedenken, dass dieses 21. Seillänge in Seilschaft wieder bis zum Wandbuch zurückgeklettert werden muss. Technisch ist es zwar kein Problem und da nahezu horizontal verlaufend auch nicht schwerer wie beim Aufstieg, aber einen gewissen Handlings- und Zeitaufwand bedeutet es natürlich schon. Muss man doch aus dem Abseilmodus wieder für eine Seillänge in den Seilschaftsmodus schalten um dann wieder in den Abseilmodus zu wechseln.<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12657" target="_blank" title="">29_P1070019.JPG</a> (Größe: 249,34 KB / Downloads: 658)
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21. Seillänge (IV) – Joachim am Stand nach der 21.Seillänge.<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12658" target="_blank" title="">30_P1070033.JPG</a> (Größe: 327,64 KB / Downloads: 649)
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23. Seillänge (IV) – Herrliche Tiefblicke auf die grünen Almböden der Eng-Almen<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12659" target="_blank" title="">31_P1070040.JPG</a> (Größe: 349,92 KB / Downloads: 671)
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24. Seillänge (V) – diese Seillänge wird nun im gesamten zweiten Teil der Länge brüchiger. Mit dem Höhepunkt einer doch kurz echt brüchigen Verschneidung kurz bevor man auf den zweiten Pfeilerkopf dieser Länge hochkommt. Hier hatte Franz Baumann schon 1997 während seiner Abseilaktion einen BH gesetzt. Zur zusätzlichen Entschärfung kam hier noch einer dazu. Das Bild selbst zeigt aber noch den ersten Teil dieser Seillänge.<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12660" target="_blank" title="">32_P1070055.JPG</a> (Größe: 420,98 KB / Downloads: 692)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
24. Seillänge (V) – Joachim steigt gerade aus der brüchigen Verschneidung ganz am Ende der Länge aus<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12661" target="_blank" title="">33_P1070066.JPG</a> (Größe: 389,89 KB / Downloads: 641)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
in dieser Seillänge haben wir den Standplatz für einmal deutlich um einige Meter in guten Felsen verlegt. Der ursprüngliche Stand war noch vor der Verschneidung und kann nun als Zwischensicherung benutzt werden.<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12662" target="_blank" title="">34_P1070072.JPG</a> (Größe: 343,21 KB / Downloads: 634)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
25. Seillänge (III) – Nun Naht das Ende in großen Schritten und es sind nur noch 70m oder zwei Seillängen dankbares 3er Gelände bis zum Ausstieg<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12663" target="_blank" title="">35_P1070087.JPG</a> (Größe: 185,19 KB / Downloads: 626)
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26. Seillänge (III) – der Ausstieg in der Scharte ist schon in Sicht<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12664" target="_blank" title="">36_P1070094.JPG</a> (Größe: 375,24 KB / Downloads: 624)
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Joachim befindet sich hier im Bild noch am letzten Standplatz der Route am Ausstieg. Der gesamte obere Wandteil ab dem Wandbuch ist trotz ein paar brüchiger Passagen deutlich besser gegangen, wie wir es uns durch Franz Vorinformationen erwartet hätten. Bereits um 14 Uhr stehen wir hier das erste Mal an diesem Berg in der Sonne. Nach ausgiebiger Pause und sanieren des letzten Standplatzes geht es in ca. 20 min dem auf dem Bild sichtbaren Grat entlang (bis II) zum Gipfel der Spritzkarspitze. Es zieht sich also länger wie es auf dem Bild den Anschein hat.<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12665" target="_blank" title="">37_IMG_6482.JPG</a> (Größe: 325,36 KB / Downloads: 628)
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Vom Gipfel des Spritzkarspitze folgt ein sehr aufwendiger aber für Alpinkletterer und Bergsteiger wunderschöner Abstieg zurück zum Auto in der Eng. Immer in südöstlicher Richtung dem Gratverlauf entlang bis zur Hochglückscharte (2387 m). Um dorthin zukommen muss aber noch die komplette Eiskarlspitze (2610 m) in teils ausgesetzter, teils brüchiger, teils schrofiger Gratkletterei (bis II) überschritten werden. Auch wenn es sich um vielfach anspruchsvolles Gelände handelt ist das für Alpinisten bei gutem Wetter ein warer Hochgenuss, für so eine lange Strecke am Grat entlang zu schweben. Von der Hochglückscharte kann man schließlich nach Norden ins bis weit in den Sommer hinein schneegefüllte Hochglückkar absteigen. Nun sind es noch ca 1000 Hm bis zur Eng. Vom Hochglückkar zunächst weiter in nördlicher Richtung bis man beim Lärchenschloss auf den AV weg trifft und so am Kirchl zurück in die Eng gelangt. Vom Ausstieg bis zur Eng sind ca. 4-5 Stunden zu veranschlagen!!!<br />
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Bald steht der Aufstieg (rote Linie) auf die Eiskarlspitze an. Am Grat Ansatzpunkt auf die Eiskarlspitze bilden zwei markante Risse eine Art V. Es empfiehlt sich den linken Ast des V bis an dessen Ende zu verfolgen. Der Rest ergibt sich dann im weiteren Verlauf gut von selbst<br />
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Blick vom Gipfel der Eiskarlspitze zurück zur Spritzkarspitze. Die enormen Strecken kommen hier schon etwas heraus. Und die Eiskarlspitze ist auf dem Weg zwischen Spritzkarspitze und Hochgückscharte gerade mal die Hälfte.<br />
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schier unendliche Geröllhalden im Hochglückkar… doch auch jeder noch so lange Abstieg hat irgendwann einmal ein Ende und gegen 18 Uhr sind wir wieder zurück am Auto in der Eng. Glücklich über den erfolgreichen Abschluss der Sanierungsaktion, glücklich über einen herrlichen Tag in gewaltigem Ambiente der Karwendel Urwelt und glücklich darüber diese großartige Tour gemacht zu haben.<br />
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Viele Grüße<br />
Joachim und Tobias]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Hochkönig – Gloria Patri (VI+, 550 mH, 650 m) 12.10.18]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=1006</link>
			<pubDate>Sun, 03 Mar 2019 20:09:14 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=7">Tobias</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=1006</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„… ein Ort der Herrlichkeit… </span>“<br />
 <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aus: </span><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: black;" class="mycode_color">Richard Goedeke</span> – </span><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: black;" class="mycode_color">Kletterführer Bayerische Alpen, Nordtirol</span></span><br />
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 <br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„ Alpinklassiker ersten Ranges. Eine der Top-Routen der Nördlichen Kalkalpen. Anspruchsvolle Freikletterei im gehobenen Schwierigkeitsbereich in ausnahmslos festem und kletterfreundlichen Fels.</span>“<br />
 <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aus: </span><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: black;" class="mycode_color">Albert Precht </span> – Panico </span><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: black;" class="mycode_color">Kletterführer Hochkönig</span></span><br />
 <br />
 <br />
 <br />
Wenn alpinen Klettertouren solch ein Ruf wie der Gloria Patri (lateinisch: Ehre sei dem Vater) vorrauseilt hat es meistens ja auch was damit auf sich und der ruf kommt nicht von ungefähr. Grund genug für Jürgen und mich der Sache mal selber etwas näher auf den Grund zu gehen und endlich auch mal am hochgelobten Hochkönig eine Tour zu klettern. Soviel schon mal vorweg: Wir wurden nicht enttäuscht, waren vollauf begeistert, die Tour hält was sie verspricht und zwar sowohl die Felsqualität wie die Anforderungen betreffend und ich kann nur sagen: Großer Namen – Große Tour<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Morgenstimmung im Zustieg – Regen liegt in der Luft<br />
 <br />
Gegen Ende einer Woche mit an sich stabilstem, herbstlichem Hochdruckwetter ergab sich die Möglichkeit noch einen Tag Urlaub einzubauen und so starten wir noch am Donnerstagabend ins Berchtesgadener Land und übernachten bei Freund Florian. Am Freitagmorgen war es dann nicht mehr weit zum Ausgangspunkt für die Hochkönig Südwand, dem „Stegmossenalm Parkplatz“ (1293 m), von Mühlbach kommend etwas unterhalb der Passhöhe des Dientener Sattel. An sich stabilstes Hochdruckwetter schreibe ich deshalb, denn leider hatten wir den schlechtesten Tag der Woche erwischt. Davor und danach tagelanger strahlender Sonnenschein. Schon morgens von Beginn an dicke grauen Wolken und irgendwie gibt es doch diese Tage an denen der Regen förmlich in der Luft liegt. Heute war so einer.<br />
 <br />
Als wir auf ca. 1900m vom Birgkarsteig nach rechts Richtung Zustieg zur Hochkönig Südwand abbiegen fallen die ersten Tropfen. Beim weiteren steilen Zustieg handelt es sich meist um Kraxelgelände. Inzwischen konnte man schon von Regen sprechen. Als wir schließlich nach knapp 2 h am Beginn der Gloria Patri ankommen herrscht ein irgendwie massiv von Wasser geprägtes Gesamtbild vor. Zum einen natürlich die anscheinend nahezu immer nassen ersten beiden Seillängen des Dientener Weges, zum anderen die tropfenden steilen Wandpassagen links davon und eben noch der vom Himmel fallende Regen. Blöd, denn Regen ist nun nicht gerade die Beste Voraussetzung für eine Route, bei der viele fordernde Platten- und Wasserrillenpassagen mit sehr anspruchsvoller Absicherung auf einen warten. Wir verkriechen uns erst einmal für ca. 45 min in einer brüchigen lehmigen Gufel etwas links oberhalb des Einstieges. Nach erneutem Abchecken diverser Wetter und Regenradar Apps (ja, hoch oben am Einstieg gab es sogar mobiles Datennetz zu empfangen) war klar der Regen sollte bald aufhören. Also nix wie los und keine weitere Zeit verschwenden zumal die ersten beiden Seillängen eh immer nass sind. Wie gehofft, der Regen beginnt aufzuhören<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im Zustieg - kurz vor dem Einstieg<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick auf die ersten Seillängen<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Jürgen startet in die 2. SL (VI, 30m)<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 2. SL (VI, 30m)<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 3. SL (IV, 60m) – bereits ab hier, ist der Fels wieder trocken und vom morgendlichen Regen ist nichts mehr zu spüren<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 3. SL (IV, 60m)<br />
 <br />
Nach den ersten drei Seillängen auf dem Dientener Weg folgt der Abzweig nach links ins Plattenmeer der Gloria Patri. Der Start ist gleichmal eindrücklich und die 4.SL bietet einiges von dem was einen im weiteren Verlauf erwartet. U.a. bester, rauer, kompakter Fels und zum anderen auch die äußerst fraglichen Sigibolts, bei welchen der Eindruck einer sehr mangelhaften Schweißverbindung unumgänglich ist. Inzwischen schien sogar die Sonne<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 4. SL (VI, 50m) – Start in die die Gloria Patri<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 4. SL (VI, 50m) – die berühmte Quergangsseilänge<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die ominösen Sigibolts!!??!!<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 4. SL (VI, 50m)<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 4. SL (VI, 50m)<br />
 <br />
Es folgen nun mit der 5. SL (VI+, 40m) und der 6. SL (VI, 50m) zwei weitere Highlight Seillängen. Das Kletterherz schlägt höher. In der 5. SL gibt es quasi noch ein alpines Kuriosum zu bewundern. Einen FixHammer. Nun ist man ja als Alpinkletterer schon so manches Material gewohnt, was in irgendwelchen Rissen als Fixmaterial zurückgeblieben ist. Aber ein FixHammer ist mir dann doch noch nirgends begegnet. In der 6. SL gilt es zu beachten unbedingt direkt vom Stand waagrecht nach links weg zu klettern. Man sollte sich nicht von den Wasserrillen direkt über dem Stand verleiten lassen, auch wenn diese zunächst dankbarer zu Klettern aussehen wie der plattige Quergang nach links. <br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 5. SL (VI+, 40m) – der FixHammer<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 6. SL (VI, 50m)<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 6. SL (VI, 50m)<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 6. SL (VI, 50m)<br />
 <br />
Nach einer leichten Überführungslänge 7. SL (III, 30m) folgt ein mächtiger, steiler, plattiger Wandaufschwunges durchfurcht von zahlreichen Wasserrillen. Die 8 SL. (VI, 45m) und 9. SL (VI-, 40m) sind beide sehr moralisch, oft etwas unübersichtlich und zudem auch noch schwer abzusichern. Sozusagen also die beiden moralischen „Pièce de résistance“ der Gloria Patri. <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> </span><br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12414" target="_blank" title="">17-P1310555.JPG</a> (Größe: 316,57 KB / Downloads: 1078)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick auf den mächtigen Wandaufschwung und die 8 SL. (VI, 45m)<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 9. SL (VI-, 40m) – 2 alte Normalhaken und ein windiger Cam auf 40m mussten genügen<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12416" target="_blank" title="">19-P1310586.JPG</a> (Größe: 357,95 KB / Downloads: 1462)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 9. SL (VI-, 40m) – 2 alte Normalhaken und ein windiger Cam auf 40m mussten genügen<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> </span><br />
Nach der 10. SL (IV+, 60m) erreicht man das große Plattenband vor dem Abschlusswandteil. Am Sanduhrenstand der ehemalige Platz des Wandbuches.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> </span><br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12417" target="_blank" title="">20-P1310588.JPG</a> (Größe: 291,71 KB / Downloads: 1134)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> das große Plattenband ist erreicht. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12418" target="_blank" title="">21-P1310593.JPG</a> (Größe: 318,73 KB / Downloads: 969)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Tiefblick auf die 10.SL<br />
 <br />
Nach zwei weiteren Seillängen wir das neue Wandbuch erreicht. Die Sonne ist nun leider wieder weg und immer wieder hült uns dicker Nebel ein. So gibt es auf den letzten Seillängen noch ordentlich kalte Finger, und wir waren ganz froh an einer abwechselnd benutzten leichten Daunenjacke. Es ist eben doch schon Mitte Oktober. In der 13.SL (VI-, 50m) gilt es einen langen ausgesetzten tollen Quergang nach rechts zu klettern.<br />
 <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> </span><br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12419" target="_blank" title="">22-P1310604.JPG</a> (Größe: 299,37 KB / Downloads: 979)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 12. SL (VI, 50m)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12420" target="_blank" title="">23-P1310608.JPG</a> (Größe: 296,59 KB / Downloads: 866)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> am Wandbuch nach der 12. SL<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12421" target="_blank" title="">24-P1310619.JPG</a> (Größe: 274,86 KB / Downloads: 912)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 13.SL (VI-, 50m)<br />
 <br />
Nach einer kurzen etwas heiklen Plattenquerung und einem brüchig anmutenden Aufschwung gleich zu Beginn der 14.SL (5+, 60m) ist endgültig einfacheres Terrain erreicht und der Gipfel nahe. Eine letzte Seillänge 15. SL (IV, 50m) und der Ausstieg aus der Route ist erreicht. In dieser letzten Seillänge hatte ich noch eine Begegnung der besonderen Art. Gerade in dem Moment als ich meinen Kopf aus dem steilen Wandbereich heraus aufs flache Gipfelplateau strecke, stürmt ein dort startender Gleitschirm Flieger direkt auf mich zu und fliegt lediglich 2 m über hinaus in den Himmel. Das war irgendwie knapp und vermutlich ist auch dem Gleitschirm Flieger kurz das Herz stehen geblieben. Sein Kompagnon startet wenige Minuten später ebenfalls hinaus in den Himmel über der Hochkönig Südwand. Leider hatten sie keine Tandem-Schirme dabei;-) <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> </span><br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12422" target="_blank" title="">25-P1310634.JPG</a> (Größe: 168,79 KB / Downloads: 862)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> ein Gleitschirm Flieger startet vom Gipfel des Hochkönigs hinaus über die Südwand<br />
 <br />
Wenige Meter vom Ausstieg entfernt befindet sich der Gipfel des Hochkönigs (2941 m) und somit auch gleich das Matrashaus. Leider um diese Jahreszeit schon geschlossen. Beim kurzen Blick in den Winterraum wurde aber doch noch ein Bier gefunden. Prost – auf die Glora Patri<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> </span><br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12423" target="_blank" title="">26-P1310635.JPG</a> (Größe: 239,23 KB / Downloads: 831)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> das Matrashaus auf dem Gipfel des Hochkönigs (2941 m)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12424" target="_blank" title="">27-P1310637.JPG</a> (Größe: 216,07 KB / Downloads: 842)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Prost – auf die Glora Patri<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12425" target="_blank" title="">28-P1310647.JPG</a> (Größe: 144,59 KB / Downloads: 765)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
 <br />
Es folgt der durchaus lange 1700 Hm Abstieg durch das Birgkar zurück zum Auto<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> </span><br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12426" target="_blank" title="">29-P1310653.JPG</a> (Größe: 243,38 KB / Downloads: 742)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im Abstieg<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12427" target="_blank" title="">30-P1310658.JPG</a> (Größe: 360,93 KB / Downloads: 855)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> unterwegs im Birgkar<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12428" target="_blank" title="">31-P1310680.JPG</a> (Größe: 253,57 KB / Downloads: 889)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Hochkönig Südwand im letzten Abendlicht<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> </span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> </span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Literatur / Kletterführer:</span><br />
 <br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Kletterführer Hochkönig<br />
 Panico Alpinverlag</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">1. Auflage 2002<br />
 Albert Precht</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Kletterführer Bayerische Alpen, Nordtirol<br />
 1. Auflage 2004<br />
 Bergverlag Rother<br />
 Richard Goedeke</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Im extremen Fels<br />
 3. Auflage 2015<br />
 Christoph Klein, Jürgen Winkler</span><br />
 <br />
 <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Landkarten:</span><br />
AV Karte 10/2<br />
Hochkönig, Hagengebirge<br />
1:25000<br />
 <br />
 <br />
Viele Grüße<br />
Jürgen und Tobias]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„… ein Ort der Herrlichkeit… </span>“<br />
 <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aus: </span><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: black;" class="mycode_color">Richard Goedeke</span> – </span><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: black;" class="mycode_color">Kletterführer Bayerische Alpen, Nordtirol</span></span><br />
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 <br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„ Alpinklassiker ersten Ranges. Eine der Top-Routen der Nördlichen Kalkalpen. Anspruchsvolle Freikletterei im gehobenen Schwierigkeitsbereich in ausnahmslos festem und kletterfreundlichen Fels.</span>“<br />
 <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aus: </span><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: black;" class="mycode_color">Albert Precht </span> – Panico </span><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: black;" class="mycode_color">Kletterführer Hochkönig</span></span><br />
 <br />
 <br />
 <br />
Wenn alpinen Klettertouren solch ein Ruf wie der Gloria Patri (lateinisch: Ehre sei dem Vater) vorrauseilt hat es meistens ja auch was damit auf sich und der ruf kommt nicht von ungefähr. Grund genug für Jürgen und mich der Sache mal selber etwas näher auf den Grund zu gehen und endlich auch mal am hochgelobten Hochkönig eine Tour zu klettern. Soviel schon mal vorweg: Wir wurden nicht enttäuscht, waren vollauf begeistert, die Tour hält was sie verspricht und zwar sowohl die Felsqualität wie die Anforderungen betreffend und ich kann nur sagen: Großer Namen – Große Tour<br />
 <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12398" target="_blank" title="">01-DSC04192.JPG</a> (Größe: 84,99 KB / Downloads: 775)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Morgenstimmung im Zustieg – Regen liegt in der Luft<br />
 <br />
Gegen Ende einer Woche mit an sich stabilstem, herbstlichem Hochdruckwetter ergab sich die Möglichkeit noch einen Tag Urlaub einzubauen und so starten wir noch am Donnerstagabend ins Berchtesgadener Land und übernachten bei Freund Florian. Am Freitagmorgen war es dann nicht mehr weit zum Ausgangspunkt für die Hochkönig Südwand, dem „Stegmossenalm Parkplatz“ (1293 m), von Mühlbach kommend etwas unterhalb der Passhöhe des Dientener Sattel. An sich stabilstes Hochdruckwetter schreibe ich deshalb, denn leider hatten wir den schlechtesten Tag der Woche erwischt. Davor und danach tagelanger strahlender Sonnenschein. Schon morgens von Beginn an dicke grauen Wolken und irgendwie gibt es doch diese Tage an denen der Regen förmlich in der Luft liegt. Heute war so einer.<br />
 <br />
Als wir auf ca. 1900m vom Birgkarsteig nach rechts Richtung Zustieg zur Hochkönig Südwand abbiegen fallen die ersten Tropfen. Beim weiteren steilen Zustieg handelt es sich meist um Kraxelgelände. Inzwischen konnte man schon von Regen sprechen. Als wir schließlich nach knapp 2 h am Beginn der Gloria Patri ankommen herrscht ein irgendwie massiv von Wasser geprägtes Gesamtbild vor. Zum einen natürlich die anscheinend nahezu immer nassen ersten beiden Seillängen des Dientener Weges, zum anderen die tropfenden steilen Wandpassagen links davon und eben noch der vom Himmel fallende Regen. Blöd, denn Regen ist nun nicht gerade die Beste Voraussetzung für eine Route, bei der viele fordernde Platten- und Wasserrillenpassagen mit sehr anspruchsvoller Absicherung auf einen warten. Wir verkriechen uns erst einmal für ca. 45 min in einer brüchigen lehmigen Gufel etwas links oberhalb des Einstieges. Nach erneutem Abchecken diverser Wetter und Regenradar Apps (ja, hoch oben am Einstieg gab es sogar mobiles Datennetz zu empfangen) war klar der Regen sollte bald aufhören. Also nix wie los und keine weitere Zeit verschwenden zumal die ersten beiden Seillängen eh immer nass sind. Wie gehofft, der Regen beginnt aufzuhören<br />
 <br />
 <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12399" target="_blank" title="">02-DSC04194.JPG</a> (Größe: 289 KB / Downloads: 871)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im Zustieg - kurz vor dem Einstieg<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12400" target="_blank" title="">03-P1310473.JPG</a> (Größe: 309,17 KB / Downloads: 963)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick auf die ersten Seillängen<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12401" target="_blank" title="">04-P1310495.JPG</a> (Größe: 374,51 KB / Downloads: 970)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Jürgen startet in die 2. SL (VI, 30m)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12402" target="_blank" title="">05-DSC04197.JPG</a> (Größe: 526,71 KB / Downloads: 1004)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 2. SL (VI, 30m)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12403" target="_blank" title="">06-DSC04199.JPG</a> (Größe: 380,58 KB / Downloads: 980)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 3. SL (IV, 60m) – bereits ab hier, ist der Fels wieder trocken und vom morgendlichen Regen ist nichts mehr zu spüren<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 3. SL (IV, 60m)<br />
 <br />
Nach den ersten drei Seillängen auf dem Dientener Weg folgt der Abzweig nach links ins Plattenmeer der Gloria Patri. Der Start ist gleichmal eindrücklich und die 4.SL bietet einiges von dem was einen im weiteren Verlauf erwartet. U.a. bester, rauer, kompakter Fels und zum anderen auch die äußerst fraglichen Sigibolts, bei welchen der Eindruck einer sehr mangelhaften Schweißverbindung unumgänglich ist. Inzwischen schien sogar die Sonne<br />
 <br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 4. SL (VI, 50m) – Start in die die Gloria Patri<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 4. SL (VI, 50m) – die berühmte Quergangsseilänge<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12407" target="_blank" title="">10-P1310521.JPG</a> (Größe: 231,74 KB / Downloads: 1084)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die ominösen Sigibolts!!??!!<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12408" target="_blank" title="">11-DSC04201.JPG</a> (Größe: 473,49 KB / Downloads: 1193)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 4. SL (VI, 50m)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12409" target="_blank" title="">12-DSC04204.JPG</a> (Größe: 423,34 KB / Downloads: 1118)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 4. SL (VI, 50m)<br />
 <br />
Es folgen nun mit der 5. SL (VI+, 40m) und der 6. SL (VI, 50m) zwei weitere Highlight Seillängen. Das Kletterherz schlägt höher. In der 5. SL gibt es quasi noch ein alpines Kuriosum zu bewundern. Einen FixHammer. Nun ist man ja als Alpinkletterer schon so manches Material gewohnt, was in irgendwelchen Rissen als Fixmaterial zurückgeblieben ist. Aber ein FixHammer ist mir dann doch noch nirgends begegnet. In der 6. SL gilt es zu beachten unbedingt direkt vom Stand waagrecht nach links weg zu klettern. Man sollte sich nicht von den Wasserrillen direkt über dem Stand verleiten lassen, auch wenn diese zunächst dankbarer zu Klettern aussehen wie der plattige Quergang nach links. <br />
 <br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 5. SL (VI+, 40m) – der FixHammer<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12411" target="_blank" title="">14-P1310547.JPG</a> (Größe: 274,27 KB / Downloads: 993)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 6. SL (VI, 50m)<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 6. SL (VI, 50m)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12413" target="_blank" title="">16-DSC04234.JPG</a> (Größe: 516,27 KB / Downloads: 1046)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 6. SL (VI, 50m)<br />
 <br />
Nach einer leichten Überführungslänge 7. SL (III, 30m) folgt ein mächtiger, steiler, plattiger Wandaufschwunges durchfurcht von zahlreichen Wasserrillen. Die 8 SL. (VI, 45m) und 9. SL (VI-, 40m) sind beide sehr moralisch, oft etwas unübersichtlich und zudem auch noch schwer abzusichern. Sozusagen also die beiden moralischen „Pièce de résistance“ der Gloria Patri. <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> </span><br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12414" target="_blank" title="">17-P1310555.JPG</a> (Größe: 316,57 KB / Downloads: 1078)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick auf den mächtigen Wandaufschwung und die 8 SL. (VI, 45m)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12415" target="_blank" title="">18-P1310576.JPG</a> (Größe: 307,21 KB / Downloads: 1446)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 9. SL (VI-, 40m) – 2 alte Normalhaken und ein windiger Cam auf 40m mussten genügen<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12416" target="_blank" title="">19-P1310586.JPG</a> (Größe: 357,95 KB / Downloads: 1462)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 9. SL (VI-, 40m) – 2 alte Normalhaken und ein windiger Cam auf 40m mussten genügen<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> </span><br />
Nach der 10. SL (IV+, 60m) erreicht man das große Plattenband vor dem Abschlusswandteil. Am Sanduhrenstand der ehemalige Platz des Wandbuches.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> </span><br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12417" target="_blank" title="">20-P1310588.JPG</a> (Größe: 291,71 KB / Downloads: 1134)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> das große Plattenband ist erreicht. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12418" target="_blank" title="">21-P1310593.JPG</a> (Größe: 318,73 KB / Downloads: 969)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Tiefblick auf die 10.SL<br />
 <br />
Nach zwei weiteren Seillängen wir das neue Wandbuch erreicht. Die Sonne ist nun leider wieder weg und immer wieder hült uns dicker Nebel ein. So gibt es auf den letzten Seillängen noch ordentlich kalte Finger, und wir waren ganz froh an einer abwechselnd benutzten leichten Daunenjacke. Es ist eben doch schon Mitte Oktober. In der 13.SL (VI-, 50m) gilt es einen langen ausgesetzten tollen Quergang nach rechts zu klettern.<br />
 <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> </span><br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 12. SL (VI, 50m)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12420" target="_blank" title="">23-P1310608.JPG</a> (Größe: 296,59 KB / Downloads: 866)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> am Wandbuch nach der 12. SL<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12421" target="_blank" title="">24-P1310619.JPG</a> (Größe: 274,86 KB / Downloads: 912)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 13.SL (VI-, 50m)<br />
 <br />
Nach einer kurzen etwas heiklen Plattenquerung und einem brüchig anmutenden Aufschwung gleich zu Beginn der 14.SL (5+, 60m) ist endgültig einfacheres Terrain erreicht und der Gipfel nahe. Eine letzte Seillänge 15. SL (IV, 50m) und der Ausstieg aus der Route ist erreicht. In dieser letzten Seillänge hatte ich noch eine Begegnung der besonderen Art. Gerade in dem Moment als ich meinen Kopf aus dem steilen Wandbereich heraus aufs flache Gipfelplateau strecke, stürmt ein dort startender Gleitschirm Flieger direkt auf mich zu und fliegt lediglich 2 m über hinaus in den Himmel. Das war irgendwie knapp und vermutlich ist auch dem Gleitschirm Flieger kurz das Herz stehen geblieben. Sein Kompagnon startet wenige Minuten später ebenfalls hinaus in den Himmel über der Hochkönig Südwand. Leider hatten sie keine Tandem-Schirme dabei;-) <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> </span><br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12422" target="_blank" title="">25-P1310634.JPG</a> (Größe: 168,79 KB / Downloads: 862)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> ein Gleitschirm Flieger startet vom Gipfel des Hochkönigs hinaus über die Südwand<br />
 <br />
Wenige Meter vom Ausstieg entfernt befindet sich der Gipfel des Hochkönigs (2941 m) und somit auch gleich das Matrashaus. Leider um diese Jahreszeit schon geschlossen. Beim kurzen Blick in den Winterraum wurde aber doch noch ein Bier gefunden. Prost – auf die Glora Patri<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> </span><br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12423" target="_blank" title="">26-P1310635.JPG</a> (Größe: 239,23 KB / Downloads: 831)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> das Matrashaus auf dem Gipfel des Hochkönigs (2941 m)<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12424" target="_blank" title="">27-P1310637.JPG</a> (Größe: 216,07 KB / Downloads: 842)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Prost – auf die Glora Patri<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12425" target="_blank" title="">28-P1310647.JPG</a> (Größe: 144,59 KB / Downloads: 765)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
 <br />
Es folgt der durchaus lange 1700 Hm Abstieg durch das Birgkar zurück zum Auto<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> </span><br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12426" target="_blank" title="">29-P1310653.JPG</a> (Größe: 243,38 KB / Downloads: 742)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im Abstieg<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12427" target="_blank" title="">30-P1310658.JPG</a> (Größe: 360,93 KB / Downloads: 855)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> unterwegs im Birgkar<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12428" target="_blank" title="">31-P1310680.JPG</a> (Größe: 253,57 KB / Downloads: 889)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Hochkönig Südwand im letzten Abendlicht<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> </span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> </span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Literatur / Kletterführer:</span><br />
 <br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Kletterführer Hochkönig<br />
 Panico Alpinverlag</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">1. Auflage 2002<br />
 Albert Precht</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Kletterführer Bayerische Alpen, Nordtirol<br />
 1. Auflage 2004<br />
 Bergverlag Rother<br />
 Richard Goedeke</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Im extremen Fels<br />
 3. Auflage 2015<br />
 Christoph Klein, Jürgen Winkler</span><br />
 <br />
 <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Landkarten:</span><br />
AV Karte 10/2<br />
Hochkönig, Hagengebirge<br />
1:25000<br />
 <br />
 <br />
Viele Grüße<br />
Jürgen und Tobias]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ehrwalder Sonnenspitze "Invasiona Allgoviae" (14SL VI+)]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=1004</link>
			<pubDate>Tue, 16 Oct 2018 20:57:15 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=13915">Felix</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=1004</guid>
			<description><![CDATA[Am Sonntag den 14.10.2018 sind Robert, Christian und ich die Invasiona Allgoviae an der Ehrwalder Sonnenspitze geklettert. <br />
Die Tour hat uns sehr gut gefallen, ist aber insgesamt recht anspruchsvoll. Sie bietet anhaltende Kletterei, die das souveräne Beherrschend des Grades voraussetzt bei anspruchsvoller Absicherung. <br />
Der Zustieg ist durchaus abenteuerlich. Von Biberwier dem Weg zur Biberwierer Scharte folgen und oberhalb der Latschen nach links queren zum Einstieg der "Sonnenzeit". An diesem vorbei der wilden Schlucht am Wandfuß entlang folgen. An zwei kurzen Stellen haben wir ein Fixseil / Schlinge vorgefunden, die auch erforderlich sind, wenn man hier nicht schon echt klettern will. Ein Steinmännchen markiert den Einstieg der "Schattendasein", ca. 30m links davon, wo der Wandfuß steil abbricht befindet sich der Einstieg der "Invasiona Allgoviae", markiert durch einen Normalhaken mit Karabiner.<br />
Die Kletterei ist sehr anhaltend, 11 der 14 Seillängen sind im 6. Grad. in der Tour gibt es einige Bohr- und Normalhaken, zusätzliche mobile Absicherung ist erforderlich, lässt sich aber nicht immer einfach anbringen. Cams bis #2 (gelb) und kleinere Keile sind notwendig. Die Stände sind teilweise nur mit einem Bolt ausgerüstet, dann lässt sich aber etwas dazu legen. Die Standhaken sind mit einem Reepschnurring markiert.<br />
Das Topo im Panico "Wetterstein Süd" ist erstaunlich korrekt und die Linienführung logisch. Trotzdem ist nicht immer einfach die richtige Linie zu finden. Der Fels ist erfreulich fest, auch wenn man natürlich hie und da einen losen Griff oder auf den Bändern etwas Geröll findet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Am Sonntag den 14.10.2018 sind Robert, Christian und ich die Invasiona Allgoviae an der Ehrwalder Sonnenspitze geklettert. <br />
Die Tour hat uns sehr gut gefallen, ist aber insgesamt recht anspruchsvoll. Sie bietet anhaltende Kletterei, die das souveräne Beherrschend des Grades voraussetzt bei anspruchsvoller Absicherung. <br />
Der Zustieg ist durchaus abenteuerlich. Von Biberwier dem Weg zur Biberwierer Scharte folgen und oberhalb der Latschen nach links queren zum Einstieg der "Sonnenzeit". An diesem vorbei der wilden Schlucht am Wandfuß entlang folgen. An zwei kurzen Stellen haben wir ein Fixseil / Schlinge vorgefunden, die auch erforderlich sind, wenn man hier nicht schon echt klettern will. Ein Steinmännchen markiert den Einstieg der "Schattendasein", ca. 30m links davon, wo der Wandfuß steil abbricht befindet sich der Einstieg der "Invasiona Allgoviae", markiert durch einen Normalhaken mit Karabiner.<br />
Die Kletterei ist sehr anhaltend, 11 der 14 Seillängen sind im 6. Grad. in der Tour gibt es einige Bohr- und Normalhaken, zusätzliche mobile Absicherung ist erforderlich, lässt sich aber nicht immer einfach anbringen. Cams bis #2 (gelb) und kleinere Keile sind notwendig. Die Stände sind teilweise nur mit einem Bolt ausgerüstet, dann lässt sich aber etwas dazu legen. Die Standhaken sind mit einem Reepschnurring markiert.<br />
Das Topo im Panico "Wetterstein Süd" ist erstaunlich korrekt und die Linienführung logisch. Trotzdem ist nicht immer einfach die richtige Linie zu finden. Der Fels ist erfreulich fest, auch wenn man natürlich hie und da einen losen Griff oder auf den Bändern etwas Geröll findet.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Gehrenspitze Marktoberdorfer Pfeiler (VI+ 9SL)]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=1002</link>
			<pubDate>Mon, 02 Jul 2018 17:57:55 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=13915">Felix</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=1002</guid>
			<description><![CDATA[Nachdem mich Alban schon wiederholt auf die Tour aufmerksam gemacht hat, sind Michi Fitz und ich am Sonntag 01.07. den "Marktoberdorfer Pfeiler" an der Gehrenspitze im Tannheimer Tal geklettert. Die Tour ist im Juni 2017 auf Wunsch der Erstbegeher saniert worden.<br />
Wir sind wie in Toni Freudigs "Klettern im Herzen der Tannheimer" beschrieben vom Frauensee (bis da kann man mit dem Auto fahren) oberhalb von Reutte los. Von da ist ein Wanderweg Richtung "Costariskapelle", "Schallerkapelle" und "Hahle" beschildert.<br />
Die ersten Ca 450 hm bis zur "Sulztaler Hütte" kann man auch wie wir mit dem Fahrrad auf einer guten Schotterstraße radeln. Dazu muss man mehrfach die Beschilderungen ignorieren und immer der besten Schotterstraße folgen. Bei der Sulztaler Hütte verlässt eine mit "Schallerkapelle" beschilderter Fußweg die Fahrstraße und führt zunächst einige Meter bergab an der Hütte und einem Brunnen vorbei in den Wald. Ab hier zu Fuß weiter zur Kapelle. Das letzte Stück weglos auf der Höhe über das Hahlejoch unter die Nordostwand der Gehrenspitze.<br />
Die Wand besitzt zwei Pfeiler. Links den "Marktoberdorfer", rechts den "Pfrontner". Bis zum Einstieg ~1,5h mit Fahrrad.<br />
Die Kletterei ist seit der Sanierung objektiv einigermaßen sicher, aber immer noch alpin und durchaus Anspruchsvoll. Der Weg lässt sich mit dem unten stehenden Topo mit entsprechender Erfahrung finden, es darf aber durchaus an einigen Stellen etwas gesucht werden. Es müssen schwere Züge auch zwischen den Haken geklettert werden. Mittlere Friends sind durchaus hilfreich, über weite Strecken ist der Fels aber sehr sicherungsfeindlich. Die Felsqualität ist wechselhaft. Um unteren Teil recht brüchig, Teilweise auch in den schweren Passagen. Weiter oben kommen einige technisch anspruchsvolle Plattenstellen mit gutem Fels.<br />
Ab dem Pfeilerkopf (Kletterzeit bis hier etwa 3,5h) kann, mit einem Stand außerhalb der Route (siehe Topo) abgeseilt werden. Wir sind weiter zum Gipfel. dazu folgt man dem schrofigen Grat (etwa 150m bis III, nicht saniert) und steigt zuletzt über steile Wiesen zum gelegentlich sichtbar werdenden Gipfelkreuz auf (etwa 45min ab dem Pfeilerkopf).<br />
Von dort sind wir über den Normalweg zum Gehrenjoch abgestiegen. Von dort auf der Südseite um die Gehrenspitze mit etwa 200hm Gegenanstieg zurück zum Hahlejoch. Dann nur noch Bergab zum Fahrraddepot und zum krönenden Abschluss ins Tal rollen.<br />
<br />
Auch nach der Sanierung ist die Tour deutlich alpiner als die beliebten Touren an der Roten Flüh oder der Gimpel Südwand. Zu und Abstieg machen die neuen Seillängen durchaus zu einer tagesfüllenden Tour. <br />
Wir waren der erste Eintrag im bei der Sanierung ein Jahr zuvor aufgehängten Wandbuch. Vielen Dank an die Sanierer und großen Respekt an die Erstbegeher und alle die die Tour vor der Sanierung begangen haben.<br /><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12360" target="_blank" title="">Marktoberdorfer Pfeiler.jpg</a> (Größe: 81,68 KB / Downloads: 928)
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			<content:encoded><![CDATA[Nachdem mich Alban schon wiederholt auf die Tour aufmerksam gemacht hat, sind Michi Fitz und ich am Sonntag 01.07. den "Marktoberdorfer Pfeiler" an der Gehrenspitze im Tannheimer Tal geklettert. Die Tour ist im Juni 2017 auf Wunsch der Erstbegeher saniert worden.<br />
Wir sind wie in Toni Freudigs "Klettern im Herzen der Tannheimer" beschrieben vom Frauensee (bis da kann man mit dem Auto fahren) oberhalb von Reutte los. Von da ist ein Wanderweg Richtung "Costariskapelle", "Schallerkapelle" und "Hahle" beschildert.<br />
Die ersten Ca 450 hm bis zur "Sulztaler Hütte" kann man auch wie wir mit dem Fahrrad auf einer guten Schotterstraße radeln. Dazu muss man mehrfach die Beschilderungen ignorieren und immer der besten Schotterstraße folgen. Bei der Sulztaler Hütte verlässt eine mit "Schallerkapelle" beschilderter Fußweg die Fahrstraße und führt zunächst einige Meter bergab an der Hütte und einem Brunnen vorbei in den Wald. Ab hier zu Fuß weiter zur Kapelle. Das letzte Stück weglos auf der Höhe über das Hahlejoch unter die Nordostwand der Gehrenspitze.<br />
Die Wand besitzt zwei Pfeiler. Links den "Marktoberdorfer", rechts den "Pfrontner". Bis zum Einstieg ~1,5h mit Fahrrad.<br />
Die Kletterei ist seit der Sanierung objektiv einigermaßen sicher, aber immer noch alpin und durchaus Anspruchsvoll. Der Weg lässt sich mit dem unten stehenden Topo mit entsprechender Erfahrung finden, es darf aber durchaus an einigen Stellen etwas gesucht werden. Es müssen schwere Züge auch zwischen den Haken geklettert werden. Mittlere Friends sind durchaus hilfreich, über weite Strecken ist der Fels aber sehr sicherungsfeindlich. Die Felsqualität ist wechselhaft. Um unteren Teil recht brüchig, Teilweise auch in den schweren Passagen. Weiter oben kommen einige technisch anspruchsvolle Plattenstellen mit gutem Fels.<br />
Ab dem Pfeilerkopf (Kletterzeit bis hier etwa 3,5h) kann, mit einem Stand außerhalb der Route (siehe Topo) abgeseilt werden. Wir sind weiter zum Gipfel. dazu folgt man dem schrofigen Grat (etwa 150m bis III, nicht saniert) und steigt zuletzt über steile Wiesen zum gelegentlich sichtbar werdenden Gipfelkreuz auf (etwa 45min ab dem Pfeilerkopf).<br />
Von dort sind wir über den Normalweg zum Gehrenjoch abgestiegen. Von dort auf der Südseite um die Gehrenspitze mit etwa 200hm Gegenanstieg zurück zum Hahlejoch. Dann nur noch Bergab zum Fahrraddepot und zum krönenden Abschluss ins Tal rollen.<br />
<br />
Auch nach der Sanierung ist die Tour deutlich alpiner als die beliebten Touren an der Roten Flüh oder der Gimpel Südwand. Zu und Abstieg machen die neuen Seillängen durchaus zu einer tagesfüllenden Tour. <br />
Wir waren der erste Eintrag im bei der Sanierung ein Jahr zuvor aufgehängten Wandbuch. Vielen Dank an die Sanierer und großen Respekt an die Erstbegeher und alle die die Tour vor der Sanierung begangen haben.<br /><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Rosszahngruppe, Klupperkarturm (2210 m) 03.07.16]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=992</link>
			<pubDate>Wed, 13 Jul 2016 19:46:10 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=91">Ali</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=992</guid>
			<description><![CDATA[Der schwierigste Gipfel der Allgäuer Alpen! Zumindest wenn mann die UIAA-Definition zu Grunde legt...<br />
<br />
Wie auch immer, die Rosszahngruppe hat ihren ganz besonderen Reiz. Während die meisten Winkel des Allgäus von Wanderwegen durchzogen sind oder zumindest erreicht werden, gibt es hier in den höheren Regionen nur wegloses Gelände und ab und zu ein paar Pfadspuren. Das verspricht Abenteuer...<br />
<br />
Steffi, Sebo und ich hoffen darauf, dass die vorhergesagten eventuellen Schauer am Sonntagmorgen ausbleiben und wir einen schönen Bergtag genießen können. Sehr gute Infos zu der Tour haben wir vorab hier gefunden: <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://festivaltour.de/forum/thema/klupperkarturm-2-210m.1842/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://festivaltour.de/forum/thema/klupp...210m.1842/</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
Von Hinterhornbach geht es los, mit dem Radl bis kurz vor die Schwabegg-Hütten und dann Richtung Fuchsensattel. Schon recht bald sieht man den auffälligen Augenzahn, der Klupperkraturm selbst bleibt noch etwas verborgen.<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12222" target="_blank" title="">DSCF6151.JPG</a> (Größe: 353,55 KB / Downloads: 685)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Am Fuchsensattel wollten wir auch von der Anhöhe 2086 m direkt ins Klupperkar absteigen, aber auf Grund von Schnee in den Rinnen entschieden wir uns dem Wanderweg Richtung Fuchskar noch ein kurzes Stück zu folgen und dann auf ca. 1950 m nördlich um die Ausläufer der Anhöhe 2086 m herum zu queren. Dies war auf Pfadspuren gut möglich, nur ein Altschneerest in einer zu querenden Rinne verlangte etwas Kletterei.<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12229" target="_blank" title="">DSCF6206.JPG</a> (Größe: 418,62 KB / Downloads: 733)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Dann zügiger als gedacht das Klupperkar gequert und wir stehen unterhalb des Klupperkarturms.<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12224" target="_blank" title="">DSCF6175.JPG</a> (Größe: 358,52 KB / Downloads: 724)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Über ein immer steiler werdendes Geröllfeld geht es hinauf und nur kurz vor dem Einstieg (rechts vom Turm beim Felsenfenster) ist der Fels sehr unangenehm, nach einem recht frischen Ausbruch scheint alles lose.<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12228" target="_blank" title="">DSCF6203.JPG</a> (Größe: 324,79 KB / Downloads: 809)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12225" target="_blank" title="">DSCF6180.JPG</a> (Größe: 381,01 KB / Downloads: 676)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Direkt am Felsenfenster startet die Kletterei, knappe 30 m bis zum ersten Stand und dann nochmal ca. 25 m bis zum Gipfel, immer so ca. 4er Grad. Die Tour ist seit 2004 von Wolfgang Mayr und Christian Rath eingebohrt, zusätzliches Sicherungsmaterial ist nicht notwendig (nur 3-6 Schraubglieder könnte ein nächster Besucher vielleicht für die Abseilstände einpacken...). Nicht wundern, der mitttlere Stand ist nicht auf dem Plateau sondern erst nach ein paar weiteren Metern in der danach folgenden Verschneidung. So reicht das 30 m Seil und man ist am Standplatz recht gut geschützt.<br />
<br />
Mit dem Gipfelfoto ist es etwas schwierig, da man mehr neben dem filigran geschichteten Gipfelaufbau hängt.<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12231" target="_blank" title="">DSCF6190.JPG</a> (Größe: 390,42 KB / Downloads: 739)
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12226" target="_blank" title="">DSCF6199.JPG</a> (Größe: 381,35 KB / Downloads: 786)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Zweimal Abseilen ist auch wegen des vielen losen Materials bzw. eventueller Seilverhänger zu empfehlen, insofern reicht ein 60 m Halbseil für die Tour. Dann noch einmal abseilen um über den Zustiegsbruch zu kommen und das Geröllfeld hinunterfahren.<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12227" target="_blank" title="">DSCF6201.JPG</a> (Größe: 394,37 KB / Downloads: 711)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Ein kurzer Blick zurück und der Klupperkarturm verschwindet wieder aus dem Blickfeld, Querung durchs Klupperkar, Aufstieg zum Fuchsensattel und unterhalb der Schwabegg-Hütten warten die Fahrräder. Sehr angenehm...<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12230" target="_blank" title="">DSCF6217.JPG</a> (Größe: 415,86 KB / Downloads: 656)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Wie bereits geschrieben, 60 m Halbseil reicht, dazu 4-5 Exen. Mit Kletterschuhen ist es sehr entspannt zu klettern, ginge aber auch mit Bergschuhen.<br />
<br />
Viele Grüße<br />
<br />
Steffi, Sebo und Ali]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Der schwierigste Gipfel der Allgäuer Alpen! Zumindest wenn mann die UIAA-Definition zu Grunde legt...<br />
<br />
Wie auch immer, die Rosszahngruppe hat ihren ganz besonderen Reiz. Während die meisten Winkel des Allgäus von Wanderwegen durchzogen sind oder zumindest erreicht werden, gibt es hier in den höheren Regionen nur wegloses Gelände und ab und zu ein paar Pfadspuren. Das verspricht Abenteuer...<br />
<br />
Steffi, Sebo und ich hoffen darauf, dass die vorhergesagten eventuellen Schauer am Sonntagmorgen ausbleiben und wir einen schönen Bergtag genießen können. Sehr gute Infos zu der Tour haben wir vorab hier gefunden: <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://festivaltour.de/forum/thema/klupperkarturm-2-210m.1842/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://festivaltour.de/forum/thema/klupp...210m.1842/</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
Von Hinterhornbach geht es los, mit dem Radl bis kurz vor die Schwabegg-Hütten und dann Richtung Fuchsensattel. Schon recht bald sieht man den auffälligen Augenzahn, der Klupperkraturm selbst bleibt noch etwas verborgen.<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12222" target="_blank" title="">DSCF6151.JPG</a> (Größe: 353,55 KB / Downloads: 685)
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Am Fuchsensattel wollten wir auch von der Anhöhe 2086 m direkt ins Klupperkar absteigen, aber auf Grund von Schnee in den Rinnen entschieden wir uns dem Wanderweg Richtung Fuchskar noch ein kurzes Stück zu folgen und dann auf ca. 1950 m nördlich um die Ausläufer der Anhöhe 2086 m herum zu queren. Dies war auf Pfadspuren gut möglich, nur ein Altschneerest in einer zu querenden Rinne verlangte etwas Kletterei.<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12229" target="_blank" title="">DSCF6206.JPG</a> (Größe: 418,62 KB / Downloads: 733)
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Dann zügiger als gedacht das Klupperkar gequert und wir stehen unterhalb des Klupperkarturms.<br />
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Über ein immer steiler werdendes Geröllfeld geht es hinauf und nur kurz vor dem Einstieg (rechts vom Turm beim Felsenfenster) ist der Fels sehr unangenehm, nach einem recht frischen Ausbruch scheint alles lose.<br />
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Direkt am Felsenfenster startet die Kletterei, knappe 30 m bis zum ersten Stand und dann nochmal ca. 25 m bis zum Gipfel, immer so ca. 4er Grad. Die Tour ist seit 2004 von Wolfgang Mayr und Christian Rath eingebohrt, zusätzliches Sicherungsmaterial ist nicht notwendig (nur 3-6 Schraubglieder könnte ein nächster Besucher vielleicht für die Abseilstände einpacken...). Nicht wundern, der mitttlere Stand ist nicht auf dem Plateau sondern erst nach ein paar weiteren Metern in der danach folgenden Verschneidung. So reicht das 30 m Seil und man ist am Standplatz recht gut geschützt.<br />
<br />
Mit dem Gipfelfoto ist es etwas schwierig, da man mehr neben dem filigran geschichteten Gipfelaufbau hängt.<br />
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Zweimal Abseilen ist auch wegen des vielen losen Materials bzw. eventueller Seilverhänger zu empfehlen, insofern reicht ein 60 m Halbseil für die Tour. Dann noch einmal abseilen um über den Zustiegsbruch zu kommen und das Geröllfeld hinunterfahren.<br />
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Ein kurzer Blick zurück und der Klupperkarturm verschwindet wieder aus dem Blickfeld, Querung durchs Klupperkar, Aufstieg zum Fuchsensattel und unterhalb der Schwabegg-Hütten warten die Fahrräder. Sehr angenehm...<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
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<br />
Wie bereits geschrieben, 60 m Halbseil reicht, dazu 4-5 Exen. Mit Kletterschuhen ist es sehr entspannt zu klettern, ginge aber auch mit Bergschuhen.<br />
<br />
Viele Grüße<br />
<br />
Steffi, Sebo und Ali]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Große Bischofsmütze, Direkte Nordwand 8- ( 6+ A0) 450 m Dachsteingebirge (Gossaukamm)]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=954</link>
			<pubDate>Sun, 16 Aug 2015 19:34:46 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=146">Joki</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=954</guid>
			<description><![CDATA[Die Wetterprognose für das bevorstehende Wochenende war nur in den östlichen Alpen mit sonnigem Wetter vorhergesagt. Also lag die Entscheidung ins Dachsteingebiet zu fahren nicht weit.<br />
Um uns an den Dachsteinkalk zu gewöhnen haben wir am Vortag zur Eingewöhnung die " Däumling Ostkante " 7- erklettert.<br />
Bei den heißen Temperaturen stand für den nächsten Tag die " Direkte Nordwand "<br />
an der Großen Bischofsmütze auf dem Programm.<br />
Aufgrund des Felssturzes und der vielen umherliegenden Felsbrocken am Einstiegskessel der Nordwand, wird diese jetzt nicht mehr mit der Umrundung von Süden zur Nordwand über die Stuhlscharte begangen, sondern durch die ebenfalls 2009 eingerichtete Abseilpiste über die Nordwand. <br />
Somit muss der Gipfel 2 mal bestiegen werden. Beim Zugang zur Wand über den Normalweg zum Gipfel und Abseilen über die Nordwand zum Einstieg der Tour. Und nach dem Durchstieg der Nordwand.<br />
Abstieg vom Gipfel wie Aufstieg, über den Normalweg zur Südschlucht.<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11648" target="_blank" title="">bild_nordwand_gross.jpg</a> (Größe: 31,19 KB / Downloads: 7129)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Wandbild mit Route und links der Tour die Abseilpiste, 7x Abseilen. 55m Doppelseil notwendig!!!<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11650" target="_blank" title="">DSCN2609_1.JPG</a> (Größe: 266,44 KB / Downloads: 997)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->  Bild mit Zustieg von der Hofpürglhütte. Dem Pfad folgen bis an Felsstufen grüne Punkte den Weg über Steilstufen zur Südschlucht markieren. Dann durch die Südschlucht zum Normalweg auf den Gipfel <br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11651" target="_blank" title="">DSCN2610_1.JPG</a> (Größe: 373,26 KB / Downloads: 936)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Zustieg Richtung Südschlucht<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11652" target="_blank" title="">P1090976.JPG</a> (Größe: 282,02 KB / Downloads: 973)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Am Gipfel in östliche Richtung 30m leicht absteigen zur Abseilpiste <br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11653" target="_blank" title="">DSCN2617.JPG</a> (Größe: 433,37 KB / Downloads: 866)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 7x Abseilen bis zum Wandfuss der Nordwand ( gut eingerichtete Abseilpiste ) 55m Doppelseil notwendig!<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11654" target="_blank" title="">P1090980.JPG</a> (Größe: 407,05 KB / Downloads: 950)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Durch den großen Felssturz wurde der Originaleinstieg von 1948 durch W. End und H. Dubowy  zerschlagen. Vom Wandfuß am Ende des Kessels links ansteigen über brüchiges Gelände, 50m 4+ zu Stand. Bei der Sanierung wurden die 2 Einstiegsseillängen eingerichtet. <br />
2 SL 35m 7<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11655" target="_blank" title="">DSCN2626.JPG</a> (Größe: 758,46 KB / Downloads: 895)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Der Felskathedrale steil nach oben. 3. Sl 40m, 5+  Die Stände sind gebohrt. Dazwischen wurde sanft saniert. <br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11656" target="_blank" title="">P1090983.JPG</a> (Größe: 365,12 KB / Downloads: 862)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 3. Sl<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11657" target="_blank" title="">P1090998.JPG</a> (Größe: 380,56 KB / Downloads: 1043)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 3. Sl  zur weiteren Absicherung empfehlen sich kleine und mittlere Freunde und ein Satz Keile.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11658" target="_blank" title="">P1100002.JPG</a> (Größe: 358,23 KB / Downloads: 912)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->  4. Sl 15m, 7 steile Platten führen nach oben Die 4. und 5. SL müssen zusammengelegt werden, da noch kein Zwischenstand eingerichtet ist.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11659" target="_blank" title="">DSCN2627.JPG</a> (Größe: 697,3 KB / Downloads: 916)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 4+ 5. Sl , 7 eine lange Seillänge von 55m<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11677" target="_blank" title="">DSCN2631.JPG</a> (Größe: 440,15 KB / Downloads: 900)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->  5. SL schöne steile Wand, 7<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11663" target="_blank" title="">DSCN2636.JPG</a> (Größe: 432,42 KB / Downloads: 898)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->  5. Sl Andreas kurz vor dem Stand<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11664" target="_blank" title="">DSCN2639.JPG</a> (Größe: 672,42 KB / Downloads: 925)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->  6. Sl  35m, 5+ hinauf zum schwarzen und nass glitschigen Fleck<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11665" target="_blank" title="">P1100009.JPG</a> (Größe: 712,36 KB / Downloads: 1007)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->  6. Sl unterhalb vom weit sichtbaren schwarzen Fleck<br />
<br />
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<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11666" target="_blank" title="">P1100014.JPG</a> (Größe: 612,65 KB / Downloads: 957)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->  7. Sl über bauchigen Überhang zur Schlüsselstelle 8-  ( 6+ A0 )<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11667" target="_blank" title="">P1100015.JPG</a> (Größe: 305,97 KB / Downloads: 1018)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->  7. Sl 8- od. 6+A0  Am Überhang gibt es 2 Varianten. Entweder nach links und dann an Rissen durch den Überhang 6+ A0, od. 8   Oder  gerade am Überhang hinauf  8-  (6+ A0) Hier stecken einige Bohrhaken. Nach dem Überhang nicht nach links verleiten lassen in eine mosige Höhle, sondern gerade weiter klettern bis zum Stand.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11668" target="_blank" title="">P1100018.JPG</a> (Größe: 727,16 KB / Downloads: 960)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 8. Sl 20m, 5<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11669" target="_blank" title="">P1100021.JPG</a> (Größe: 962,86 KB / Downloads: 881)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 9. Sl 40m, 6<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11670" target="_blank" title="">DSCN2640.JPG</a> (Größe: 690,06 KB / Downloads: 894)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 9 Sl, 6  schöne Rissverschneidung<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11671" target="_blank" title="">DSCN2645.JPG</a> (Größe: 755,21 KB / Downloads: 958)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->  anstrengende Rissverschneidung. <br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11672" target="_blank" title="">DSCN2648.JPG</a> (Größe: 365 KB / Downloads: 928)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->  10. Sl 40m, 4  über Platten schräg rechts hoch<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11673" target="_blank" title="">P1100023.JPG</a> (Größe: 917,31 KB / Downloads: 858)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->  10. Sl über Plattengelände zum Ausstieg. Danach Gehgelände ca. 100m zum Gipfel<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11674" target="_blank" title="">DSCN2652.JPG</a> (Größe: 410,54 KB / Downloads: 857)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->  Andreas genießt den Gipfel und die umliegenden Gossauer Berge und Dachsteingipfel<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11675" target="_blank" title="">DSCN2651.JPG</a> (Größe: 251,95 KB / Downloads: 830)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->  Blick zum hohen Dachstein<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11676" target="_blank" title="">DSCN2654.JPG</a> (Größe: 225,88 KB / Downloads: 969)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->  Bei Sonnenschein 2 mal am Gipfel der Großen Bischofsmütze<br />
<br />
Direkte Nordwand (6+ A0 ) [/font] oder 8 -  450m , 10 Sl  gebohrte Stände, dazwischen sanft alpin saniert.  1 Sl 8- ( 6+A0) 3 Sl  7,  1 Sl 6 , 2 Sl 5+ , 1Sl 5 , 2 Sl 4  An den schweren Stellen meißt Bohrhaken oder geschlagene Haken.  Es empfiehlt sich einen Satz Klemmkeile und einen Satz Friends zur weiteren Absicherung mitzunehmen. 55m Doppelseil, 12 Exen, Schlingen<br />
Abseilpiste gut eingerichtet mit Bohrhaken und Kette<br />
Es ist keine Plaisirtour. Alpine Erfahrung im oberen 6. Grad obligat<br />
<br />
Talort: Filzmoos im Dachstein<br />
Ausgangspunkt :  Aualm, über Mautstraße von Filzmoos<br />
Hofpürglhütte <br />
<br />
<br />
EB: W. End und H. Dubowy am 03.08.1948 , Saniert 2009 durch Hias Schreder und Heinz Sudra ( Hüttenwirt und Bergführer der Hofpürglhütte )<br />
<br />
Kletterführer und Topos:   Kletterführer Hofpürglhütte (als PDF im Internet zu finden)  H. Sudra und D. Herzog<br />
Im extremen Fels[/font]<br />
 Walter Pause, Jürgen Winkler<br />
Dachsteingebirge &amp; Gosaukamm <br />
 1.Auflage 1996<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.klettergarten-filzmoos.at/topo_download/Topo2013.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.klettergarten-filzmoos.at/top...po2013.pdf</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
 <br />
<br />
Viele Grüße, Andreas und Jochen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Wetterprognose für das bevorstehende Wochenende war nur in den östlichen Alpen mit sonnigem Wetter vorhergesagt. Also lag die Entscheidung ins Dachsteingebiet zu fahren nicht weit.<br />
Um uns an den Dachsteinkalk zu gewöhnen haben wir am Vortag zur Eingewöhnung die " Däumling Ostkante " 7- erklettert.<br />
Bei den heißen Temperaturen stand für den nächsten Tag die " Direkte Nordwand "<br />
an der Großen Bischofsmütze auf dem Programm.<br />
Aufgrund des Felssturzes und der vielen umherliegenden Felsbrocken am Einstiegskessel der Nordwand, wird diese jetzt nicht mehr mit der Umrundung von Süden zur Nordwand über die Stuhlscharte begangen, sondern durch die ebenfalls 2009 eingerichtete Abseilpiste über die Nordwand. <br />
Somit muss der Gipfel 2 mal bestiegen werden. Beim Zugang zur Wand über den Normalweg zum Gipfel und Abseilen über die Nordwand zum Einstieg der Tour. Und nach dem Durchstieg der Nordwand.<br />
Abstieg vom Gipfel wie Aufstieg, über den Normalweg zur Südschlucht.<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11648" target="_blank" title="">bild_nordwand_gross.jpg</a> (Größe: 31,19 KB / Downloads: 7129)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Wandbild mit Route und links der Tour die Abseilpiste, 7x Abseilen. 55m Doppelseil notwendig!!!<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11650" target="_blank" title="">DSCN2609_1.JPG</a> (Größe: 266,44 KB / Downloads: 997)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->  Bild mit Zustieg von der Hofpürglhütte. Dem Pfad folgen bis an Felsstufen grüne Punkte den Weg über Steilstufen zur Südschlucht markieren. Dann durch die Südschlucht zum Normalweg auf den Gipfel <br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11651" target="_blank" title="">DSCN2610_1.JPG</a> (Größe: 373,26 KB / Downloads: 936)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Zustieg Richtung Südschlucht<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11652" target="_blank" title="">P1090976.JPG</a> (Größe: 282,02 KB / Downloads: 973)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Am Gipfel in östliche Richtung 30m leicht absteigen zur Abseilpiste <br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11653" target="_blank" title="">DSCN2617.JPG</a> (Größe: 433,37 KB / Downloads: 866)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 7x Abseilen bis zum Wandfuss der Nordwand ( gut eingerichtete Abseilpiste ) 55m Doppelseil notwendig!<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11654" target="_blank" title="">P1090980.JPG</a> (Größe: 407,05 KB / Downloads: 950)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Durch den großen Felssturz wurde der Originaleinstieg von 1948 durch W. End und H. Dubowy  zerschlagen. Vom Wandfuß am Ende des Kessels links ansteigen über brüchiges Gelände, 50m 4+ zu Stand. Bei der Sanierung wurden die 2 Einstiegsseillängen eingerichtet. <br />
2 SL 35m 7<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11655" target="_blank" title="">DSCN2626.JPG</a> (Größe: 758,46 KB / Downloads: 895)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Der Felskathedrale steil nach oben. 3. Sl 40m, 5+  Die Stände sind gebohrt. Dazwischen wurde sanft saniert. <br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11656" target="_blank" title="">P1090983.JPG</a> (Größe: 365,12 KB / Downloads: 862)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 3. Sl<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11657" target="_blank" title="">P1090998.JPG</a> (Größe: 380,56 KB / Downloads: 1043)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 3. Sl  zur weiteren Absicherung empfehlen sich kleine und mittlere Freunde und ein Satz Keile.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11658" target="_blank" title="">P1100002.JPG</a> (Größe: 358,23 KB / Downloads: 912)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->  4. Sl 15m, 7 steile Platten führen nach oben Die 4. und 5. SL müssen zusammengelegt werden, da noch kein Zwischenstand eingerichtet ist.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11659" target="_blank" title="">DSCN2627.JPG</a> (Größe: 697,3 KB / Downloads: 916)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 4+ 5. Sl , 7 eine lange Seillänge von 55m<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11677" target="_blank" title="">DSCN2631.JPG</a> (Größe: 440,15 KB / Downloads: 900)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->  5. SL schöne steile Wand, 7<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11663" target="_blank" title="">DSCN2636.JPG</a> (Größe: 432,42 KB / Downloads: 898)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->  5. Sl Andreas kurz vor dem Stand<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11664" target="_blank" title="">DSCN2639.JPG</a> (Größe: 672,42 KB / Downloads: 925)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->  6. Sl  35m, 5+ hinauf zum schwarzen und nass glitschigen Fleck<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11665" target="_blank" title="">P1100009.JPG</a> (Größe: 712,36 KB / Downloads: 1007)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->  6. Sl unterhalb vom weit sichtbaren schwarzen Fleck<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11666" target="_blank" title="">P1100014.JPG</a> (Größe: 612,65 KB / Downloads: 957)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->  7. Sl über bauchigen Überhang zur Schlüsselstelle 8-  ( 6+ A0 )<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11667" target="_blank" title="">P1100015.JPG</a> (Größe: 305,97 KB / Downloads: 1018)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->  7. Sl 8- od. 6+A0  Am Überhang gibt es 2 Varianten. Entweder nach links und dann an Rissen durch den Überhang 6+ A0, od. 8   Oder  gerade am Überhang hinauf  8-  (6+ A0) Hier stecken einige Bohrhaken. Nach dem Überhang nicht nach links verleiten lassen in eine mosige Höhle, sondern gerade weiter klettern bis zum Stand.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11668" target="_blank" title="">P1100018.JPG</a> (Größe: 727,16 KB / Downloads: 960)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 8. Sl 20m, 5<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11669" target="_blank" title="">P1100021.JPG</a> (Größe: 962,86 KB / Downloads: 881)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 9. Sl 40m, 6<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11670" target="_blank" title="">DSCN2640.JPG</a> (Größe: 690,06 KB / Downloads: 894)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 9 Sl, 6  schöne Rissverschneidung<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11671" target="_blank" title="">DSCN2645.JPG</a> (Größe: 755,21 KB / Downloads: 958)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->  anstrengende Rissverschneidung. <br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11672" target="_blank" title="">DSCN2648.JPG</a> (Größe: 365 KB / Downloads: 928)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->  10. Sl 40m, 4  über Platten schräg rechts hoch<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11673" target="_blank" title="">P1100023.JPG</a> (Größe: 917,31 KB / Downloads: 858)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->  10. Sl über Plattengelände zum Ausstieg. Danach Gehgelände ca. 100m zum Gipfel<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11674" target="_blank" title="">DSCN2652.JPG</a> (Größe: 410,54 KB / Downloads: 857)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->  Andreas genießt den Gipfel und die umliegenden Gossauer Berge und Dachsteingipfel<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11675" target="_blank" title="">DSCN2651.JPG</a> (Größe: 251,95 KB / Downloads: 830)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->  Blick zum hohen Dachstein<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11676" target="_blank" title="">DSCN2654.JPG</a> (Größe: 225,88 KB / Downloads: 969)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->  Bei Sonnenschein 2 mal am Gipfel der Großen Bischofsmütze<br />
<br />
Direkte Nordwand (6+ A0 ) [/font] oder 8 -  450m , 10 Sl  gebohrte Stände, dazwischen sanft alpin saniert.  1 Sl 8- ( 6+A0) 3 Sl  7,  1 Sl 6 , 2 Sl 5+ , 1Sl 5 , 2 Sl 4  An den schweren Stellen meißt Bohrhaken oder geschlagene Haken.  Es empfiehlt sich einen Satz Klemmkeile und einen Satz Friends zur weiteren Absicherung mitzunehmen. 55m Doppelseil, 12 Exen, Schlingen<br />
Abseilpiste gut eingerichtet mit Bohrhaken und Kette<br />
Es ist keine Plaisirtour. Alpine Erfahrung im oberen 6. Grad obligat<br />
<br />
Talort: Filzmoos im Dachstein<br />
Ausgangspunkt :  Aualm, über Mautstraße von Filzmoos<br />
Hofpürglhütte <br />
<br />
<br />
EB: W. End und H. Dubowy am 03.08.1948 , Saniert 2009 durch Hias Schreder und Heinz Sudra ( Hüttenwirt und Bergführer der Hofpürglhütte )<br />
<br />
Kletterführer und Topos:   Kletterführer Hofpürglhütte (als PDF im Internet zu finden)  H. Sudra und D. Herzog<br />
Im extremen Fels[/font]<br />
 Walter Pause, Jürgen Winkler<br />
Dachsteingebirge &amp; Gosaukamm <br />
 1.Auflage 1996<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.klettergarten-filzmoos.at/topo_download/Topo2013.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.klettergarten-filzmoos.at/top...po2013.pdf</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
 <br />
<br />
Viele Grüße, Andreas und Jochen]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Hohes Kreuz, Kreuzkante VI+, 14SL, Totes Gebirge]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=948</link>
			<pubDate>Sun, 05 Jul 2015 15:08:40 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=21011">Tomaselli</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=948</guid>
			<description><![CDATA[Hohes Kreuz, Kreuzkante, VI+ (oder VI-,A0), Totes Gebirge<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11475" target="_blank" title="">IMG_0436.JPG</a> (Größe: 1,05 MB / Downloads: 777)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Nachdem die letzten Tage sehr warm waren, sind wir auf unserer Suche nach einer West – Nordwand auf die Kreuzkante am Hohen Kreuz gestoßen. Der Berg liegt im Toten Gebirge und ist von der Welser Hütte gut zu erreichen. Für den Zustieg zur Welser Hütte benötigt man von der Almtalerhütte (mit dem Auto erreichbar) ca. 2,5Std. Die Welser Hütte liegt nordseitig des Hohen Priels in herrlich alpiner Lage. Um von der Hütte zum Einstieg zu gelangen muss man ca. 200Hm den Anstiegs weg von der Hütte absteigen und dann ca. 10min über Schotter rechts zum Einstieg queren. Die Kante liegt bis zum Mittag im Schatten.  Die Bewertung mit 6+ fand ich hart – ab und zu A0 geht aber. Die Route wurde mit Bohrhaken nachgerüstet - ist aber alpin. Zur Orientierung: Im unteren Teil führt die Tour eher links der Kante und oben rechts der Kante und hatte für uns 14SL (manchmal war der Seilzug zu stark), Dauer  4-5 Std. Der Fels ist bombenfest, an den Bändern manchmal etwas schuttig. Der Abstieg zur Hütte ist in 30 min machbar.<br />
<br />
Zustieg zur Welser Hütte<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11476" target="_blank" title="">IMG_0424.JPG</a> (Größe: 1.018,02 KB / Downloads: 783)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
In der 6. SL der Route (schön im Schatten!!)<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11477" target="_blank" title="">IMG_0428.JPG</a> (Größe: 969,9 KB / Downloads: 789)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Quergang in der 7. Seillänge<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11478" target="_blank" title="">IMG_0429.JPG</a> (Größe: 1,05 MB / Downloads: 774)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
In der Ausstiegsseillänge (nochmals eine Stelle VI+ im Quergang)<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11479" target="_blank" title="">IMG_0430.JPG</a> (Größe: 945,72 KB / Downloads: 805)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Die Anstiegsskizze aus dem Internet<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/pdf.gif" title="" border="0" alt=".pdf" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11480" target="_blank" title="">kreuzkante(1).pdf</a> (Größe: 842,9 KB / Downloads: 1246)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Gruss Thomas]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hohes Kreuz, Kreuzkante, VI+ (oder VI-,A0), Totes Gebirge<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11475" target="_blank" title="">IMG_0436.JPG</a> (Größe: 1,05 MB / Downloads: 777)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Nachdem die letzten Tage sehr warm waren, sind wir auf unserer Suche nach einer West – Nordwand auf die Kreuzkante am Hohen Kreuz gestoßen. Der Berg liegt im Toten Gebirge und ist von der Welser Hütte gut zu erreichen. Für den Zustieg zur Welser Hütte benötigt man von der Almtalerhütte (mit dem Auto erreichbar) ca. 2,5Std. Die Welser Hütte liegt nordseitig des Hohen Priels in herrlich alpiner Lage. Um von der Hütte zum Einstieg zu gelangen muss man ca. 200Hm den Anstiegs weg von der Hütte absteigen und dann ca. 10min über Schotter rechts zum Einstieg queren. Die Kante liegt bis zum Mittag im Schatten.  Die Bewertung mit 6+ fand ich hart – ab und zu A0 geht aber. Die Route wurde mit Bohrhaken nachgerüstet - ist aber alpin. Zur Orientierung: Im unteren Teil führt die Tour eher links der Kante und oben rechts der Kante und hatte für uns 14SL (manchmal war der Seilzug zu stark), Dauer  4-5 Std. Der Fels ist bombenfest, an den Bändern manchmal etwas schuttig. Der Abstieg zur Hütte ist in 30 min machbar.<br />
<br />
Zustieg zur Welser Hütte<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11476" target="_blank" title="">IMG_0424.JPG</a> (Größe: 1.018,02 KB / Downloads: 783)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
In der 6. SL der Route (schön im Schatten!!)<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11477" target="_blank" title="">IMG_0428.JPG</a> (Größe: 969,9 KB / Downloads: 789)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Quergang in der 7. Seillänge<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11478" target="_blank" title="">IMG_0429.JPG</a> (Größe: 1,05 MB / Downloads: 774)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
In der Ausstiegsseillänge (nochmals eine Stelle VI+ im Quergang)<br />
<br />
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<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11479" target="_blank" title="">IMG_0430.JPG</a> (Größe: 945,72 KB / Downloads: 805)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Die Anstiegsskizze aus dem Internet<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/pdf.gif" title="" border="0" alt=".pdf" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11480" target="_blank" title="">kreuzkante(1).pdf</a> (Größe: 842,9 KB / Downloads: 1246)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Gruss Thomas]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Maukspitze Westwand, Buhl]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=932</link>
			<pubDate>Tue, 17 Feb 2015 10:26:06 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=21011">Tomaselli</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=932</guid>
			<description><![CDATA[Nach einigen Jahren Abstinenz von alpin klassischen Touren, konnte ich mich doch mal wieder mit meiner Frau aufschwingen einer der für uns noch offenen Pausetouren aus dem Extremen Fels zu begehen. Wir wollten zwar im Urlaub (Anfang July '14) noch einiges mehr alpin machen, doch der Schnee tags darauf hat uns dann letztendlich wieder an den Gardasee getrieben.<br />
Zur Tour:<br />
Alpinklassiker, über den man nicht viel Worte verlieren muss. Standhaken alle doppelt und gebohrt - auch in den leichten SL nach oben. Der Quergang ist durchgehen gebohrt und A0 ohne große Probleme zu bewältigen. Teile des Quergangs lassen sich auch fuer einen 6er Kletterer ganz gut frei klettern. Unten etwas schottrig. Im "Woll-Woll" Kamin hatte ich fast mein gesamtes Pulver verschossen, da ich den Rucksack nicht abnehmen wollte („ich doch nicht!“). Der Kamin ist auch gebort, klettern muss man trotzdem. Zwischenhaken sind teilweise erneuert und gebohrt. Die Abstände sind nicht plasier. Es steckt noch etwas altes Material, was einem eine Vorstellung der Verhältinisse in der Vergangenheit gibt. Da die Sonne schräg in die Wand kommt sind leider nur zwei Bilder sehenswert geworden.<br />
Absolute Hochachtung vor den Erstbegehern Buhl/Reischl/Weiß, die diese Tour 1943 erstbegangen haben. <br />
<br />
Zwei Seillängen vor dem Quergang<br />
<br />
 <!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10917" target="_blank" title="">Mauk1.jpg</a> (Größe: 108,71 KB / Downloads: 1466)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Im Quergang<br />
<br />
 <!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10918" target="_blank" title="">Mauk2.jpg</a> (Größe: 70,59 KB / Downloads: 1435)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Gruß Thomas]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Nach einigen Jahren Abstinenz von alpin klassischen Touren, konnte ich mich doch mal wieder mit meiner Frau aufschwingen einer der für uns noch offenen Pausetouren aus dem Extremen Fels zu begehen. Wir wollten zwar im Urlaub (Anfang July '14) noch einiges mehr alpin machen, doch der Schnee tags darauf hat uns dann letztendlich wieder an den Gardasee getrieben.<br />
Zur Tour:<br />
Alpinklassiker, über den man nicht viel Worte verlieren muss. Standhaken alle doppelt und gebohrt - auch in den leichten SL nach oben. Der Quergang ist durchgehen gebohrt und A0 ohne große Probleme zu bewältigen. Teile des Quergangs lassen sich auch fuer einen 6er Kletterer ganz gut frei klettern. Unten etwas schottrig. Im "Woll-Woll" Kamin hatte ich fast mein gesamtes Pulver verschossen, da ich den Rucksack nicht abnehmen wollte („ich doch nicht!“). Der Kamin ist auch gebort, klettern muss man trotzdem. Zwischenhaken sind teilweise erneuert und gebohrt. Die Abstände sind nicht plasier. Es steckt noch etwas altes Material, was einem eine Vorstellung der Verhältinisse in der Vergangenheit gibt. Da die Sonne schräg in die Wand kommt sind leider nur zwei Bilder sehenswert geworden.<br />
Absolute Hochachtung vor den Erstbegehern Buhl/Reischl/Weiß, die diese Tour 1943 erstbegangen haben. <br />
<br />
Zwei Seillängen vor dem Quergang<br />
<br />
 <!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10917" target="_blank" title="">Mauk1.jpg</a> (Größe: 108,71 KB / Downloads: 1466)
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<br />
Im Quergang<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10918" target="_blank" title="">Mauk2.jpg</a> (Größe: 70,59 KB / Downloads: 1435)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Gruß Thomas]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Gehrenspitze - Böldkamin (III+, 370 mH), Solo, Tannheimer Berge    29.11.14]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=919</link>
			<pubDate>Tue, 02 Dec 2014 17:54:16 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=7">Tobias</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=919</guid>
			<description><![CDATA[Beim Schmökern durch die Führerliteratur der Tannheimer Berge bin ich irgendwie immer wieder schon am „Böldkamin“ (III+) aus dem Jahre 1904 in der Nordostwand der Gehrenspitze hängen geblieben. In der Literatur wird er als der „der längste Kamin der Tannheimer“ bezeichnet. Bei einer doch vorhandenen Wandhöhe von 370 Meter trifft das wohl auch zu, aber etwas relativieren muss man es schon. Man klettert zwar tatsächlich auf der gesamten Wandhöhe in einer Spalte, doch insbesondere im Mittelteil ist es doch eher eine ausgeprägte, geneigte Schrofenrinne, anstatt einem Kamin und natürlich sind die Schwierigkeiten sehr gering. Zudem ist klassische Kamin-Stemmtechnik mit dem Rücken an der einen Wand und den Füßen an der anderen Wand nur im oberen Teil erforderlich. Nichtsdestotrotz für Liebhaber solcher alpiner Unternehmungen absolut empfehlenswert.<br />
<br />
Während die Südwand der Gehrenspitze eher für ihre Genussklassiker und die Nordwestwand eher für große Tannheimer Nordwandanstiege bekannt ist, so führt die Nordostwand der Gehrenspitze doch eher ein Schattendasein und ist sehr unbekannt. <br />
<br />
Mein kleiner Solo-Trip durch den „Böldkamin“ startet, wie für eine Überschreitung der Gehrenspitze anzuraten, in Wängle (ca. 850 m). Der Zustieg führt über die Costarieskapelle (1157 m), die Sulztalhütte (1428 m), die Hahlealpe und die Schallerkapelle ins Hahlejoch (ca. 1720 m). <br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10794" target="_blank" title="">01-P1040202.JPG</a> (Größe: 185,22 KB / Downloads: 758)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die Gehrenspitze über der Hahlealpe<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10795" target="_blank" title="">02-P1040205.JPG</a> (Größe: 100,88 KB / Downloads: 724)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Tiefblick auf Schloss Neuschwanstein<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10796" target="_blank" title="">03-P1040208.JPG</a> (Größe: 203,87 KB / Downloads: 915)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Gehrenspitze Nordostwand<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10797" target="_blank" title="">04-P1040216.JPG</a> (Größe: 218,51 KB / Downloads: 1037)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Gehrenspitze Nordostwand „Böldkamin“<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10798" target="_blank" title="">05-P1040218.JPG</a> (Größe: 212,43 KB / Downloads: 1023)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Böldkamin oberer Teil<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10799" target="_blank" title="">06-P1040221.JPG</a> (Größe: 156,01 KB / Downloads: 829)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick ins Reintal und die Musauer Alm<br />
<br />
Da ich im Vorfeld nicht so genau wusste was mich erwartet und wie viel Schnee der Jahreszeit entsprechend im nordostseitig ausgerichteten Kamin liegt hatte ich auch Steigeisen und ein Eisgerät dabei. Trotz immer wieder vorhandener Schneefelder im Kamingrund war im Endeffekt aber beides unnötig.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10800" target="_blank" title="">07-P1040224.JPG</a> (Größe: 264,2 KB / Downloads: 836)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> am Einstieg<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10801" target="_blank" title="">08-P1040234.JPG</a> (Größe: 213,04 KB / Downloads: 864)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im Mittelteil<br />
<br />
Von den im Freudig-Führer erwähnten Gerüst Bohrhaken an den Ständen sind mir lediglich vor und nach der Schlüsselseillänge welche aufgefallen. Das soll jetzt nicht unbedingt heißen das sie im unteren Teil nicht (mehr) da sind, denn ich habe beim Soloklettern natürlich auch nicht explizit danach geschaut, aber das mir gar keiner aufgefallen ist, kam mir schon komisch vor. Den einen oder anderen Zwischensicherungs-Normalhaken habe ich allerdings gesehen.<br />
Die Schlüsselseillänge (III+) bietet auf mindestens 40 m klassische Kaminkletterei in einem sehr engen Kamin an sehr gutem wasserzerfressenem Fels.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10802" target="_blank" title="">09-P1040241.JPG</a> (Größe: 279,25 KB / Downloads: 849)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Tiefblicke vor der Schlüsselseillänge<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10803" target="_blank" title="">10-P1040242.JPG</a> (Größe: 355,99 KB / Downloads: 884)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> “Böldkamin“ im oberen Teil<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10804" target="_blank" title="">11-P1040244.JPG</a> (Größe: 337,65 KB / Downloads: 872)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> “Böldkamin“ im oberen Teil<br />
<br />
Nach gut 45 min habe ich den Ausstieg und wenig später über den Ostgrat auch den Gipfel der Gehrenspitze (2163 m) erreicht.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10805" target="_blank" title="">12-P1040257.JPG</a> (Größe: 178,68 KB / Downloads: 797)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Gipfel in Sicht<br />
<br />
Da ich noch nie auf der kleinen Gehrenspitze war, bin ich nicht über den Normalweg abgestiegen sondern über den Ostgrat rüber zur Kleinen Gehrenspitze (2120 m). Von dort führte der Abstieg durch die Südrinne. Die Südrinne der Kleine Gehrenspitze weist eine kurze III er Stelle auf und folgt sonst einer sehr markanten steilen Gras und Schrofenrinne.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10806" target="_blank" title="">13-P1040259.JPG</a> (Größe: 386,93 KB / Downloads: 909)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick von der Gehrenspitze zur Kleinen Gehrenspitze und zum Beginn der Südrinne (roter Pfeil)<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10807" target="_blank" title="">14-P1040267.JPG</a> (Größe: 140,74 KB / Downloads: 919)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Kleine Gehrenspitze<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10808" target="_blank" title="">15-P1040268.JPG</a> (Größe: 372,1 KB / Downloads: 780)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick in die Südrinne<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10809" target="_blank" title="">16-P1040270.JPG</a> (Größe: 309,26 KB / Downloads: 781)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick zur Gehrenspitze<br />
<br />
Nach der Südrinne stieg ich direkt Richtung Gehrenalpe (1611 m) ab und sparte mir den Umweg über das Gehrenjoch.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10810" target="_blank" title="">17-P1040285.JPG</a> (Größe: 203,89 KB / Downloads: 837)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Gehrenspitze (links) und Kleine Gehrenspitze (rechts)<br />
<br />
Von der Gehrenalpe über Wander- und Forstwege zurück nach Wängle, wo ich 4,5 h nach dem Aufbruch wieder angekommen bin.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Literatur / Kletterführer:</span><br />
Klettern im Herzen der Tannheimer<br />
Mai 2004<br />
Toni Freudig<br />
<br />
Alpenvereinsführer Tannheimer Berge<br />
2. Auflage 1992<br />
Bergverlag Rother<br />
Marcus Lutz<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Landkarten:</span><br />
AV Karte BY5<br />
Tannheimer Berge<br />
1:25000<br />
<br />
<br />
Viele Grüße<br />
Tobias]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Beim Schmökern durch die Führerliteratur der Tannheimer Berge bin ich irgendwie immer wieder schon am „Böldkamin“ (III+) aus dem Jahre 1904 in der Nordostwand der Gehrenspitze hängen geblieben. In der Literatur wird er als der „der längste Kamin der Tannheimer“ bezeichnet. Bei einer doch vorhandenen Wandhöhe von 370 Meter trifft das wohl auch zu, aber etwas relativieren muss man es schon. Man klettert zwar tatsächlich auf der gesamten Wandhöhe in einer Spalte, doch insbesondere im Mittelteil ist es doch eher eine ausgeprägte, geneigte Schrofenrinne, anstatt einem Kamin und natürlich sind die Schwierigkeiten sehr gering. Zudem ist klassische Kamin-Stemmtechnik mit dem Rücken an der einen Wand und den Füßen an der anderen Wand nur im oberen Teil erforderlich. Nichtsdestotrotz für Liebhaber solcher alpiner Unternehmungen absolut empfehlenswert.<br />
<br />
Während die Südwand der Gehrenspitze eher für ihre Genussklassiker und die Nordwestwand eher für große Tannheimer Nordwandanstiege bekannt ist, so führt die Nordostwand der Gehrenspitze doch eher ein Schattendasein und ist sehr unbekannt. <br />
<br />
Mein kleiner Solo-Trip durch den „Böldkamin“ startet, wie für eine Überschreitung der Gehrenspitze anzuraten, in Wängle (ca. 850 m). Der Zustieg führt über die Costarieskapelle (1157 m), die Sulztalhütte (1428 m), die Hahlealpe und die Schallerkapelle ins Hahlejoch (ca. 1720 m). <br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10794" target="_blank" title="">01-P1040202.JPG</a> (Größe: 185,22 KB / Downloads: 758)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die Gehrenspitze über der Hahlealpe<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10795" target="_blank" title="">02-P1040205.JPG</a> (Größe: 100,88 KB / Downloads: 724)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Tiefblick auf Schloss Neuschwanstein<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10796" target="_blank" title="">03-P1040208.JPG</a> (Größe: 203,87 KB / Downloads: 915)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Gehrenspitze Nordostwand<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10797" target="_blank" title="">04-P1040216.JPG</a> (Größe: 218,51 KB / Downloads: 1037)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Gehrenspitze Nordostwand „Böldkamin“<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10798" target="_blank" title="">05-P1040218.JPG</a> (Größe: 212,43 KB / Downloads: 1023)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Böldkamin oberer Teil<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10799" target="_blank" title="">06-P1040221.JPG</a> (Größe: 156,01 KB / Downloads: 829)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick ins Reintal und die Musauer Alm<br />
<br />
Da ich im Vorfeld nicht so genau wusste was mich erwartet und wie viel Schnee der Jahreszeit entsprechend im nordostseitig ausgerichteten Kamin liegt hatte ich auch Steigeisen und ein Eisgerät dabei. Trotz immer wieder vorhandener Schneefelder im Kamingrund war im Endeffekt aber beides unnötig.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10800" target="_blank" title="">07-P1040224.JPG</a> (Größe: 264,2 KB / Downloads: 836)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> am Einstieg<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10801" target="_blank" title="">08-P1040234.JPG</a> (Größe: 213,04 KB / Downloads: 864)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im Mittelteil<br />
<br />
Von den im Freudig-Führer erwähnten Gerüst Bohrhaken an den Ständen sind mir lediglich vor und nach der Schlüsselseillänge welche aufgefallen. Das soll jetzt nicht unbedingt heißen das sie im unteren Teil nicht (mehr) da sind, denn ich habe beim Soloklettern natürlich auch nicht explizit danach geschaut, aber das mir gar keiner aufgefallen ist, kam mir schon komisch vor. Den einen oder anderen Zwischensicherungs-Normalhaken habe ich allerdings gesehen.<br />
Die Schlüsselseillänge (III+) bietet auf mindestens 40 m klassische Kaminkletterei in einem sehr engen Kamin an sehr gutem wasserzerfressenem Fels.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10802" target="_blank" title="">09-P1040241.JPG</a> (Größe: 279,25 KB / Downloads: 849)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Tiefblicke vor der Schlüsselseillänge<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10803" target="_blank" title="">10-P1040242.JPG</a> (Größe: 355,99 KB / Downloads: 884)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> “Böldkamin“ im oberen Teil<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10804" target="_blank" title="">11-P1040244.JPG</a> (Größe: 337,65 KB / Downloads: 872)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> “Böldkamin“ im oberen Teil<br />
<br />
Nach gut 45 min habe ich den Ausstieg und wenig später über den Ostgrat auch den Gipfel der Gehrenspitze (2163 m) erreicht.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10805" target="_blank" title="">12-P1040257.JPG</a> (Größe: 178,68 KB / Downloads: 797)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Gipfel in Sicht<br />
<br />
Da ich noch nie auf der kleinen Gehrenspitze war, bin ich nicht über den Normalweg abgestiegen sondern über den Ostgrat rüber zur Kleinen Gehrenspitze (2120 m). Von dort führte der Abstieg durch die Südrinne. Die Südrinne der Kleine Gehrenspitze weist eine kurze III er Stelle auf und folgt sonst einer sehr markanten steilen Gras und Schrofenrinne.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10806" target="_blank" title="">13-P1040259.JPG</a> (Größe: 386,93 KB / Downloads: 909)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick von der Gehrenspitze zur Kleinen Gehrenspitze und zum Beginn der Südrinne (roter Pfeil)<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10807" target="_blank" title="">14-P1040267.JPG</a> (Größe: 140,74 KB / Downloads: 919)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Kleine Gehrenspitze<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10808" target="_blank" title="">15-P1040268.JPG</a> (Größe: 372,1 KB / Downloads: 780)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick in die Südrinne<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10809" target="_blank" title="">16-P1040270.JPG</a> (Größe: 309,26 KB / Downloads: 781)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick zur Gehrenspitze<br />
<br />
Nach der Südrinne stieg ich direkt Richtung Gehrenalpe (1611 m) ab und sparte mir den Umweg über das Gehrenjoch.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10810" target="_blank" title="">17-P1040285.JPG</a> (Größe: 203,89 KB / Downloads: 837)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Gehrenspitze (links) und Kleine Gehrenspitze (rechts)<br />
<br />
Von der Gehrenalpe über Wander- und Forstwege zurück nach Wängle, wo ich 4,5 h nach dem Aufbruch wieder angekommen bin.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Literatur / Kletterführer:</span><br />
Klettern im Herzen der Tannheimer<br />
Mai 2004<br />
Toni Freudig<br />
<br />
Alpenvereinsführer Tannheimer Berge<br />
2. Auflage 1992<br />
Bergverlag Rother<br />
Marcus Lutz<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Landkarten:</span><br />
AV Karte BY5<br />
Tannheimer Berge<br />
1:25000<br />
<br />
<br />
Viele Grüße<br />
Tobias]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Schüsselkarspitze - Direkte Südwand (VII oder VI/A0, 350 mH), Wetterstein   23.11.14]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=918</link>
			<pubDate>Fri, 28 Nov 2014 16:50:50 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=7">Tobias</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=918</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Vom Scharnitzjoch aus sieht die Südwand unheimlich aus, sie wirkt sofort bedrückend und abschreckend mit ihren marmorglatten, hier gelben, dort tintenschwarzen Wülsten und Überhängen. Das denkt sogar der junge Kletterer beim ersten Anblick, noch ehe er scharf kalkulierend die Strukturen studiert… „<br />
<br />
„Hier standen einst alle bedeutenden Namen des großen Beginns. [Es] versuchten sich hier alle Besten auf einmal, auch Hans Dülfer, Tita Piaz, Paul Preuß. Diese Garde sah nur noch diese Schüsselkar-Südwand, dachte nur an diesen Namen, der mit dem Gewicht eines Bibeltextes ausgesprochen wurde.“</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aus: Walter Pause – im extremen Fels. </span><br />
<br />
<br />
<br />
Einen Tag nach dem Skitouren-Opening an der <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.rocksports.de/forum/showthread.php?tid=917" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">Habicht Nordwand</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --> im Stubaital nutzen wir noch die Gunst der Stunde des perfekten Spätherbstwetters und starteten zur Schüsselkarspitze. Heute ist auch Bene mit am Start und so geht es zu dritt zur sonnigen Südwand hinauf. Die Direkte Südwand „Rainer-Aschenbrenner“ ist einer der großen Schüsselkarklassiker und wurde am 15. Juni 1939 von den damaligen Spitzenkletterern Kuno Rainer und Peter Aschenbrenner erstbegangen. Auf den ersten Seillängen verläuft sie teilweise gemeinsam mit dem ältesten großen Südwand Klassiker „Fiechtl-Herzog“ aus dem Jahre 1913 (!!!) und zweigt dann direkt ins steilere Gemäuer ab. Üblicherweise werden im untersten Teil die „Pfeilerrisse“ geklettert. Die gesamte Tour bietet von unten bis oben besten Wettersteinkalk, steile kraftige Kletterei und ist doch eher umfangreich saniert.<br />
<br />
Beim Loslaufen im Tal hatte es noch frische -1°C doch das änderte sich bald und ab der Wangalm (1753 m) gab es Sonne pur, blauen Himmel und das den ganzen Tag. Als Zustieg wählten wir bewusst nicht den Aufstieg durchs Puittal, da wir davon ausgegangen sind dort schon wesentlich mehr Schnee vorzufinden. Im Nachhinein wäre es aber gut und eben auch etwas schneller gegangen und die einzige andere Seilschaft an diesem Tag kam auch durch das Puittal herauf.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10772" target="_blank" title="">01-P1040022.JPG</a> (Größe: 213,34 KB / Downloads: 909)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> etwas oberhalb der Wangalm<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10773" target="_blank" title="">02-P1040023.JPG</a> (Größe: 166,33 KB / Downloads: 869)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick zur kleinen Erinnerungshütte oberhalb des Scharnitzjoch<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10774" target="_blank" title="">03-P1040032.JPG</a> (Größe: 219,53 KB / Downloads: 930)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die Schüsselkarspitze – Südwand im Blick<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10775" target="_blank" title="">04-P1040044.JPG</a> (Größe: 183,41 KB / Downloads: 1051)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Querung zum Einstieg unter den “Pfeilerrissen”<br />
<br />
Wie es der Zufall will hängen dann auch noch beide Seilschaften in der gleichen Route ab und das in einer Wand mit über 50 Routen und Möglichkeiten. Doch es gab keine Probleme und die beiden Jungs vor uns waren sehr flott. <br />
<br />
Gleich mit der ersten richtigen Seillänge der „Pfeilerrisse“ geht das Spektakel an steiler begeisternder Kletterei los. Nicht weniger begeisternd ist die zweite Seillänge der „Pfeilerrisse“. An herrlichen Tropflöchern wird die an sich sehr steile Platte überwunden.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10776" target="_blank" title="">05-P1040053.JPG</a> (Größe: 242,46 KB / Downloads: 1087)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 1.SL (VI+) „Pfeilerrisse“<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10777" target="_blank" title="">06-P1040057.JPG</a> (Größe: 288,9 KB / Downloads: 1233)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 1.SL (VI+) „Pfeilerrisse“<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10778" target="_blank" title="">07-P1040067.JPG</a> (Größe: 269,52 KB / Downloads: 1198)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 2.SL (VII-) – herrliche Tropflöcher<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10779" target="_blank" title="">08-P1040071.JPG</a> (Größe: 273,78 KB / Downloads: 1131)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 2.SL (VII-)<br />
<br />
In der Mitte der folgenden Seillänge (auf einem Köpfl) zweigt nach links die „Fiechtl-Herzog“ ab. Für die „Rainer Aschenbrenner“ geht es aber gerade aus weiter.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10780" target="_blank" title="">09-P1040075.JPG</a> (Größe: 191,13 KB / Downloads: 1218)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 3. SL (VII-)<br />
<br />
Es folgt die Schlüsselstelle der Tour der bekannte „Rainer-Riss“ und mit ihm eine der fotogensten Passagen der Tour. Die Bohrhaken leiten einen vom Stand unter einem markanten Dach nach rechts hinaus und an einer idealen Schuppe exponiert nach oben. Der Original „Rainer-Riss“ von 1939 führt aber vermutlich gerade aus über gelben brüchig anmutenden Fels nach oben. Einige Normalhaken deuten darauf hin. Auch der Goedeke Führer „Bayerische Alpen, Nordtirol“ spricht von „rechts BH-Variante“. An einem der Bohrhaken hängt eine dicke weiße A0 Schlinge.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10781" target="_blank" title="">10-P1040080.JPG</a> (Größe: 412,65 KB / Downloads: 1368)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 4.SL (VII oder VI/A0)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10782" target="_blank" title="">11-P1040089.JPG</a> (Größe: 160,25 KB / Downloads: 1108)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 4.SL (VII oder VI/A0)<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10783" target="_blank" title="">12-P1040094.JPG</a> (Größe: 221,9 KB / Downloads: 1310)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 4.SL (VII oder VI/A0)<br />
<br />
Man erreicht nach dem „Rainer Riss“ einen Standplatz in einer Art Trichter. Für uns auf der „Rainer-Aschenbrenner“ geht es leicht linkshaltend empor. Immer noch beeindruckendes Gelände, aber schon deutlich leichter wie zuvor. Die nächsten beiden Seillängen sind VI- und VI. Die Seilschaft vor uns zweigt vom Stand nach dem „Rainer Riss“ in die relativ neue <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.kletterzentrum-tivoli.at/index.php?archiv=1&amp;menu=73&amp;con_id=344" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">„Superdirekte“</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --> (VII) aus dem Jahr 2011 ab.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10784" target="_blank" title="">13-P1040099.JPG</a> (Größe: 254,62 KB / Downloads: 1181)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 5. SL (VI-)<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10793" target="_blank" title="">14-aWP_000832.jpg</a> (Größe: 368,54 KB / Downloads: 1030)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Wir drei in der 6.SL<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10786" target="_blank" title="">15-P1040115.JPG</a> (Größe: 184,35 KB / Downloads: 1191)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 6. SL (VI)<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10785" target="_blank" title="">14-P1040105.JPG</a> (Größe: 233,11 KB / Downloads: 1397)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Seilschaft in der “Superdirekten”<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10787" target="_blank" title="">16-P1040118.JPG</a> (Größe: 172,99 KB / Downloads: 1223)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Seilschaft in der “Superdirekten”<br />
<br />
Nun legt sich das Gelände endgültig zurück und wir machen noch die folgende V er Länge (eine kurze Passage V) mit Seil. <br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10788" target="_blank" title="">17-P1040133.JPG</a> (Größe: 290,43 KB / Downloads: 1087)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im oberen Teil<br />
<br />
Die letzten beiden IIIer Seillängen geht es ohne Seil weiter dem Grat entgegen. Am Grat oben angekommen zeigte sich von einem Meter auf dem anderen deutlich die Jahreszeit Ende November. Am Grat lag schon deutlich Schnee. <br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10789" target="_blank" title="">18-P1040142.JPG</a> (Größe: 265,99 KB / Downloads: 1087)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> am verschneiten Grat<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10790" target="_blank" title="">19-P1040146.JPG</a> (Größe: 200,98 KB / Downloads: 982)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> am verschneiten Grat<br />
<br />
Wir lassen den Hauptgipfel und die dort befindliche Biwakschachtel rechts liegen und machen uns gleich auf den Weg nach links über den Grat. Das Ziel war die „Zak-Abseilpiste“. Dank des exzellenten Topo dieser Abseilpiste im Goedeke Führer „Bayerische Alpen, Nordtirol“ und dem Topoguide Topo war der erste Abseilhaken gut zu finden auch wenn er zunächst unter dem Schnee lag und nicht zu sehen war. Ohne Probleme ging es 7 x abseilend zurück zum Wandfuß.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10791" target="_blank" title="">20-P1040156.jpg</a> (Größe: 242,5 KB / Downloads: 879)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> einer der “Zak-Spezialhaken”<br />
<br />
Mit schöner Abendstimmung im Abstieg endete dieser tolle Klettertag.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10792" target="_blank" title="">21-P1040170.JPG</a> (Größe: 114,97 KB / Downloads: 865)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Literatur / Kletterführer:</span><br />
Topoguide, Band 1<br />
1. Auflage 2005<br />
Nicole Luzar, Volker Roth<br />
<br />
Kletterführer Wetterstein Süd<br />
Panico Alpinverlag<br />
2. Auflage 2007<br />
Bernd Eberle, Karlheinz Grübler und Barbara Pöll<br />
<br />
Kletterführer Bayerische Alpen, Nordtirol<br />
1. Auflage 2004<br />
Bergverlag Rother<br />
Richard Goedeke<br />
<br />
Im extremen Fels<br />
2. Auflage 1977<br />
Walter Pause, Jürgen Winkler<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Landkarten:</span><br />
AV Karte 4/3<br />
Wetterstein- und Mieminger Gebirge – Östliches Blatt<br />
1:25000<br />
<br />
<br />
Viele Grüße<br />
Florian, Bene und Tobias]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Vom Scharnitzjoch aus sieht die Südwand unheimlich aus, sie wirkt sofort bedrückend und abschreckend mit ihren marmorglatten, hier gelben, dort tintenschwarzen Wülsten und Überhängen. Das denkt sogar der junge Kletterer beim ersten Anblick, noch ehe er scharf kalkulierend die Strukturen studiert… „<br />
<br />
„Hier standen einst alle bedeutenden Namen des großen Beginns. [Es] versuchten sich hier alle Besten auf einmal, auch Hans Dülfer, Tita Piaz, Paul Preuß. Diese Garde sah nur noch diese Schüsselkar-Südwand, dachte nur an diesen Namen, der mit dem Gewicht eines Bibeltextes ausgesprochen wurde.“</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aus: Walter Pause – im extremen Fels. </span><br />
<br />
<br />
<br />
Einen Tag nach dem Skitouren-Opening an der <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.rocksports.de/forum/showthread.php?tid=917" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">Habicht Nordwand</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --> im Stubaital nutzen wir noch die Gunst der Stunde des perfekten Spätherbstwetters und starteten zur Schüsselkarspitze. Heute ist auch Bene mit am Start und so geht es zu dritt zur sonnigen Südwand hinauf. Die Direkte Südwand „Rainer-Aschenbrenner“ ist einer der großen Schüsselkarklassiker und wurde am 15. Juni 1939 von den damaligen Spitzenkletterern Kuno Rainer und Peter Aschenbrenner erstbegangen. Auf den ersten Seillängen verläuft sie teilweise gemeinsam mit dem ältesten großen Südwand Klassiker „Fiechtl-Herzog“ aus dem Jahre 1913 (!!!) und zweigt dann direkt ins steilere Gemäuer ab. Üblicherweise werden im untersten Teil die „Pfeilerrisse“ geklettert. Die gesamte Tour bietet von unten bis oben besten Wettersteinkalk, steile kraftige Kletterei und ist doch eher umfangreich saniert.<br />
<br />
Beim Loslaufen im Tal hatte es noch frische -1°C doch das änderte sich bald und ab der Wangalm (1753 m) gab es Sonne pur, blauen Himmel und das den ganzen Tag. Als Zustieg wählten wir bewusst nicht den Aufstieg durchs Puittal, da wir davon ausgegangen sind dort schon wesentlich mehr Schnee vorzufinden. Im Nachhinein wäre es aber gut und eben auch etwas schneller gegangen und die einzige andere Seilschaft an diesem Tag kam auch durch das Puittal herauf.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10772" target="_blank" title="">01-P1040022.JPG</a> (Größe: 213,34 KB / Downloads: 909)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> etwas oberhalb der Wangalm<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10773" target="_blank" title="">02-P1040023.JPG</a> (Größe: 166,33 KB / Downloads: 869)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick zur kleinen Erinnerungshütte oberhalb des Scharnitzjoch<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10774" target="_blank" title="">03-P1040032.JPG</a> (Größe: 219,53 KB / Downloads: 930)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die Schüsselkarspitze – Südwand im Blick<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10775" target="_blank" title="">04-P1040044.JPG</a> (Größe: 183,41 KB / Downloads: 1051)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Querung zum Einstieg unter den “Pfeilerrissen”<br />
<br />
Wie es der Zufall will hängen dann auch noch beide Seilschaften in der gleichen Route ab und das in einer Wand mit über 50 Routen und Möglichkeiten. Doch es gab keine Probleme und die beiden Jungs vor uns waren sehr flott. <br />
<br />
Gleich mit der ersten richtigen Seillänge der „Pfeilerrisse“ geht das Spektakel an steiler begeisternder Kletterei los. Nicht weniger begeisternd ist die zweite Seillänge der „Pfeilerrisse“. An herrlichen Tropflöchern wird die an sich sehr steile Platte überwunden.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10776" target="_blank" title="">05-P1040053.JPG</a> (Größe: 242,46 KB / Downloads: 1087)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 1.SL (VI+) „Pfeilerrisse“<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10777" target="_blank" title="">06-P1040057.JPG</a> (Größe: 288,9 KB / Downloads: 1233)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 1.SL (VI+) „Pfeilerrisse“<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10778" target="_blank" title="">07-P1040067.JPG</a> (Größe: 269,52 KB / Downloads: 1198)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 2.SL (VII-) – herrliche Tropflöcher<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10779" target="_blank" title="">08-P1040071.JPG</a> (Größe: 273,78 KB / Downloads: 1131)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 2.SL (VII-)<br />
<br />
In der Mitte der folgenden Seillänge (auf einem Köpfl) zweigt nach links die „Fiechtl-Herzog“ ab. Für die „Rainer Aschenbrenner“ geht es aber gerade aus weiter.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10780" target="_blank" title="">09-P1040075.JPG</a> (Größe: 191,13 KB / Downloads: 1218)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 3. SL (VII-)<br />
<br />
Es folgt die Schlüsselstelle der Tour der bekannte „Rainer-Riss“ und mit ihm eine der fotogensten Passagen der Tour. Die Bohrhaken leiten einen vom Stand unter einem markanten Dach nach rechts hinaus und an einer idealen Schuppe exponiert nach oben. Der Original „Rainer-Riss“ von 1939 führt aber vermutlich gerade aus über gelben brüchig anmutenden Fels nach oben. Einige Normalhaken deuten darauf hin. Auch der Goedeke Führer „Bayerische Alpen, Nordtirol“ spricht von „rechts BH-Variante“. An einem der Bohrhaken hängt eine dicke weiße A0 Schlinge.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10781" target="_blank" title="">10-P1040080.JPG</a> (Größe: 412,65 KB / Downloads: 1368)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 4.SL (VII oder VI/A0)<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10782" target="_blank" title="">11-P1040089.JPG</a> (Größe: 160,25 KB / Downloads: 1108)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 4.SL (VII oder VI/A0)<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10783" target="_blank" title="">12-P1040094.JPG</a> (Größe: 221,9 KB / Downloads: 1310)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 4.SL (VII oder VI/A0)<br />
<br />
Man erreicht nach dem „Rainer Riss“ einen Standplatz in einer Art Trichter. Für uns auf der „Rainer-Aschenbrenner“ geht es leicht linkshaltend empor. Immer noch beeindruckendes Gelände, aber schon deutlich leichter wie zuvor. Die nächsten beiden Seillängen sind VI- und VI. Die Seilschaft vor uns zweigt vom Stand nach dem „Rainer Riss“ in die relativ neue <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.kletterzentrum-tivoli.at/index.php?archiv=1&amp;menu=73&amp;con_id=344" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #FF0000;" class="mycode_color">„Superdirekte“</span></span></a><br />
<!-- end: mycode_url --> (VII) aus dem Jahr 2011 ab.<br />
<br />
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<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10784" target="_blank" title="">13-P1040099.JPG</a> (Größe: 254,62 KB / Downloads: 1181)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 5. SL (VI-)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10793" target="_blank" title="">14-aWP_000832.jpg</a> (Größe: 368,54 KB / Downloads: 1030)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Wir drei in der 6.SL<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10786" target="_blank" title="">15-P1040115.JPG</a> (Größe: 184,35 KB / Downloads: 1191)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 6. SL (VI)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10785" target="_blank" title="">14-P1040105.JPG</a> (Größe: 233,11 KB / Downloads: 1397)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Seilschaft in der “Superdirekten”<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10787" target="_blank" title="">16-P1040118.JPG</a> (Größe: 172,99 KB / Downloads: 1223)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Seilschaft in der “Superdirekten”<br />
<br />
Nun legt sich das Gelände endgültig zurück und wir machen noch die folgende V er Länge (eine kurze Passage V) mit Seil. <br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10788" target="_blank" title="">17-P1040133.JPG</a> (Größe: 290,43 KB / Downloads: 1087)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> im oberen Teil<br />
<br />
Die letzten beiden IIIer Seillängen geht es ohne Seil weiter dem Grat entgegen. Am Grat oben angekommen zeigte sich von einem Meter auf dem anderen deutlich die Jahreszeit Ende November. Am Grat lag schon deutlich Schnee. <br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10789" target="_blank" title="">18-P1040142.JPG</a> (Größe: 265,99 KB / Downloads: 1087)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> am verschneiten Grat<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10790" target="_blank" title="">19-P1040146.JPG</a> (Größe: 200,98 KB / Downloads: 982)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> am verschneiten Grat<br />
<br />
Wir lassen den Hauptgipfel und die dort befindliche Biwakschachtel rechts liegen und machen uns gleich auf den Weg nach links über den Grat. Das Ziel war die „Zak-Abseilpiste“. Dank des exzellenten Topo dieser Abseilpiste im Goedeke Führer „Bayerische Alpen, Nordtirol“ und dem Topoguide Topo war der erste Abseilhaken gut zu finden auch wenn er zunächst unter dem Schnee lag und nicht zu sehen war. Ohne Probleme ging es 7 x abseilend zurück zum Wandfuß.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10791" target="_blank" title="">20-P1040156.jpg</a> (Größe: 242,5 KB / Downloads: 879)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> einer der “Zak-Spezialhaken”<br />
<br />
Mit schöner Abendstimmung im Abstieg endete dieser tolle Klettertag.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10792" target="_blank" title="">21-P1040170.JPG</a> (Größe: 114,97 KB / Downloads: 865)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Literatur / Kletterführer:</span><br />
Topoguide, Band 1<br />
1. Auflage 2005<br />
Nicole Luzar, Volker Roth<br />
<br />
Kletterführer Wetterstein Süd<br />
Panico Alpinverlag<br />
2. Auflage 2007<br />
Bernd Eberle, Karlheinz Grübler und Barbara Pöll<br />
<br />
Kletterführer Bayerische Alpen, Nordtirol<br />
1. Auflage 2004<br />
Bergverlag Rother<br />
Richard Goedeke<br />
<br />
Im extremen Fels<br />
2. Auflage 1977<br />
Walter Pause, Jürgen Winkler<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Landkarten:</span><br />
AV Karte 4/3<br />
Wetterstein- und Mieminger Gebirge – Östliches Blatt<br />
1:25000<br />
<br />
<br />
Viele Grüße<br />
Florian, Bene und Tobias]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Säuling/ Gamssteigwand "Pussy Riot" 4-5 SL 6+]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=916</link>
			<pubDate>Sun, 09 Nov 2014 19:07:58 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=91">Ali</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=916</guid>
			<description><![CDATA[Haben letzten Sonntag das schöne Wetter genutzt und gleich neben dem Säulinghaus die noch relativ neue Route "Pussy Riot" von Pat Schwarzmann angeschaut.<br />
<br />
Ein Übersichtsbild mit Topo findet sich hier: <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://alpin-sport.at/images/pdfs/Topo_Pussy_Riot.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://alpin-sport.at/images/pdfs/Topo_Pussy_Riot.pdf</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
Um es kurz zu machen: Die Route ist zwar ausgeräumt worden, es hat aber noch immer massig loses Material in allen Größen. Da helfen auch zig Bohrhaken nichts, aus einem Bruchhaufen wird dadurch noch lange kein Plaisir.<br />
<br />
Wir haben mehrere Standplätze übersprungen (bei 150 m Kletterlänge sind 7 Stände eingerichtet), bis auf die Schlüssellänge in schönem Fels ist der Rest eher von geringer Festigkeit.<br />
<br />
Ein jeder entscheide selbst, ob er sowas klettern mag.<br />
<br />
Ein paar Eindrücke aus der Tour:<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10750" target="_blank" title="">DSCF3605.JPG</a> (Größe: 357,38 KB / Downloads: 860)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Einstiegsbereich<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10751" target="_blank" title="">DSCF3614.JPG</a> (Größe: 400,29 KB / Downloads: 777)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Schlüsselstelle<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10752" target="_blank" title="">DSCF3627.JPG</a> (Größe: 399,04 KB / Downloads: 863)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Ausstieg mit Ausblick<br />
<br />
<br />
Viele Grüße<br />
<br />
Ali (mit Julia und Janis)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Haben letzten Sonntag das schöne Wetter genutzt und gleich neben dem Säulinghaus die noch relativ neue Route "Pussy Riot" von Pat Schwarzmann angeschaut.<br />
<br />
Ein Übersichtsbild mit Topo findet sich hier: <!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://alpin-sport.at/images/pdfs/Topo_Pussy_Riot.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://alpin-sport.at/images/pdfs/Topo_Pussy_Riot.pdf</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
Um es kurz zu machen: Die Route ist zwar ausgeräumt worden, es hat aber noch immer massig loses Material in allen Größen. Da helfen auch zig Bohrhaken nichts, aus einem Bruchhaufen wird dadurch noch lange kein Plaisir.<br />
<br />
Wir haben mehrere Standplätze übersprungen (bei 150 m Kletterlänge sind 7 Stände eingerichtet), bis auf die Schlüssellänge in schönem Fels ist der Rest eher von geringer Festigkeit.<br />
<br />
Ein jeder entscheide selbst, ob er sowas klettern mag.<br />
<br />
Ein paar Eindrücke aus der Tour:<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10750" target="_blank" title="">DSCF3605.JPG</a> (Größe: 357,38 KB / Downloads: 860)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Einstiegsbereich<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10751" target="_blank" title="">DSCF3614.JPG</a> (Größe: 400,29 KB / Downloads: 777)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Schlüsselstelle<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10752" target="_blank" title="">DSCF3627.JPG</a> (Größe: 399,04 KB / Downloads: 863)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Ausstieg mit Ausblick<br />
<br />
<br />
Viele Grüße<br />
<br />
Ali (mit Julia und Janis)]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ehrwalder Sonnenspitze/Schattendasein 500m/14SL./7-]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=908</link>
			<pubDate>Sun, 21 Sep 2014 10:00:31 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=86">Hawai</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=908</guid>
			<description><![CDATA[Ehrwalder Sonnenspitze Westwand "Schattendasein" 500m Wandhöhe und ca. 600m Kletterlänge 14SL./7-. Die Tour muss zwingend selber abgesichert werden Bohrhaken sitzen nur an den Standplätzen und da wo wirklich nichts anderes geht und dann in weiten Abständen. 10Seillängen der Route sind im sechsten Grad bzw. darüber, die Schwierigkeiten müssen immer bis auf die 3Sl. zwingend frei geklettert werden.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10633" target="_blank" title="">w1.jpg</a> (Größe: 127,87 KB / Downloads: 1261)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Westwand Ehrwalder Sonnenspitze mit der Route Schattendasein.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10634" target="_blank" title="">w2.jpg</a> (Größe: 195,97 KB / Downloads: 892)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Im Zustieg Schwierigkeiten (2-3) Vorsicht an den Fixseilen.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10635" target="_blank" title="">w3.jpg</a> (Größe: 96,94 KB / Downloads: 812)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Gregor in der 1SL./6/45m/5 Bohrhaken.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10636" target="_blank" title="">w4.jpg</a> (Größe: 201,48 KB / Downloads: 840)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Marcel im Nachstieg 1SL. super Platten.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10637" target="_blank" title="">w5.jpg</a> (Größe: 189,83 KB / Downloads: 810)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
2SL./6+/50m/3 Bohrhaken.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10638" target="_blank" title="">w6.jpg</a> (Größe: 200,91 KB / Downloads: 793)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
3SL./7-/50m/5 Bohrhaken.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10639" target="_blank" title="">w7.jpg</a> (Größe: 123,38 KB / Downloads: 806)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
3SL..<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10640" target="_blank" title="">w8.jpg</a> (Größe: 183,07 KB / Downloads: 823)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Weiter gehts in die 4SL./ 6+/7- /50m/4 Bohrhaken.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10641" target="_blank" title="">w9.jpg</a> (Größe: 170,07 KB / Downloads: 870)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Der Gregor am Stand.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10642" target="_blank" title="">w10.jpg</a> (Größe: 183,55 KB / Downloads: 841)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Blick in die 6SL./6+/50m/6 Bohrhaken (Brüchig!) die hat´s in sich.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10643" target="_blank" title="">w11.jpg</a> (Größe: 189,04 KB / Downloads: 770)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
10SL./6-/44m/2 Bohrhaken.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10644" target="_blank" title="">w12.jpg</a> (Größe: 167,9 KB / Downloads: 772)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
12SL./6-/35m/1 Bohrhaken super Rissverschneidung.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10645" target="_blank" title="">w13.jpg</a> (Größe: 217,44 KB / Downloads: 819)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Gregor im Nachstieg 12SL..<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10646" target="_blank" title="">w14.jpg</a> (Größe: 213,63 KB / Downloads: 801)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
13SL./6-/35m/2 Bohrhaken (Brüchig!) am Wandbuch.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10647" target="_blank" title="">w15.jpg</a> (Größe: 122,85 KB / Downloads: 752)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Gregor am Ende der 13SL.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10648" target="_blank" title="">w16.jpg</a> (Größe: 156,27 KB / Downloads: 780)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
14SL./5-/25m/1 Bohrhaken Vorsicht am Ausstieg liegt viel loses Zeug rum.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10649" target="_blank" title="">w17.jpg</a> (Größe: 116,47 KB / Downloads: 800)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Am Gipfel der Ehrwalder Sonnenspitze.<br />
<br />
<br />
Wandhöhe ca. 500m<br />
Kletterstrecke ca. 600m<br />
Zeit ca. 5-7 Stunden<br />
<br />
Ausrüstung:<br />
60m Doppelseil<br />
12 Expressen<br />
Satz Klemmkeile und Friends und was man halt sonst noch für eine Alpintour braucht.<br />
<br />
Charakter: <br />
Abwechslungsreiche Alpintour in meist festem Fels die zwingend selber <br />
abgesichert werden muss.<br />
<br />
Super Route Basti u. Stefan! <br />
<br />
Grüße Marcel Roßbach und Gregor Schmidt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ehrwalder Sonnenspitze Westwand "Schattendasein" 500m Wandhöhe und ca. 600m Kletterlänge 14SL./7-. Die Tour muss zwingend selber abgesichert werden Bohrhaken sitzen nur an den Standplätzen und da wo wirklich nichts anderes geht und dann in weiten Abständen. 10Seillängen der Route sind im sechsten Grad bzw. darüber, die Schwierigkeiten müssen immer bis auf die 3Sl. zwingend frei geklettert werden.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10633" target="_blank" title="">w1.jpg</a> (Größe: 127,87 KB / Downloads: 1261)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Westwand Ehrwalder Sonnenspitze mit der Route Schattendasein.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10634" target="_blank" title="">w2.jpg</a> (Größe: 195,97 KB / Downloads: 892)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Im Zustieg Schwierigkeiten (2-3) Vorsicht an den Fixseilen.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10635" target="_blank" title="">w3.jpg</a> (Größe: 96,94 KB / Downloads: 812)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Gregor in der 1SL./6/45m/5 Bohrhaken.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10636" target="_blank" title="">w4.jpg</a> (Größe: 201,48 KB / Downloads: 840)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Marcel im Nachstieg 1SL. super Platten.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10637" target="_blank" title="">w5.jpg</a> (Größe: 189,83 KB / Downloads: 810)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
2SL./6+/50m/3 Bohrhaken.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10638" target="_blank" title="">w6.jpg</a> (Größe: 200,91 KB / Downloads: 793)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
3SL./7-/50m/5 Bohrhaken.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10639" target="_blank" title="">w7.jpg</a> (Größe: 123,38 KB / Downloads: 806)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
3SL..<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10640" target="_blank" title="">w8.jpg</a> (Größe: 183,07 KB / Downloads: 823)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Weiter gehts in die 4SL./ 6+/7- /50m/4 Bohrhaken.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10641" target="_blank" title="">w9.jpg</a> (Größe: 170,07 KB / Downloads: 870)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Der Gregor am Stand.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10642" target="_blank" title="">w10.jpg</a> (Größe: 183,55 KB / Downloads: 841)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Blick in die 6SL./6+/50m/6 Bohrhaken (Brüchig!) die hat´s in sich.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10643" target="_blank" title="">w11.jpg</a> (Größe: 189,04 KB / Downloads: 770)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
10SL./6-/44m/2 Bohrhaken.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10644" target="_blank" title="">w12.jpg</a> (Größe: 167,9 KB / Downloads: 772)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
12SL./6-/35m/1 Bohrhaken super Rissverschneidung.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10645" target="_blank" title="">w13.jpg</a> (Größe: 217,44 KB / Downloads: 819)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Gregor im Nachstieg 12SL..<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10646" target="_blank" title="">w14.jpg</a> (Größe: 213,63 KB / Downloads: 801)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
13SL./6-/35m/2 Bohrhaken (Brüchig!) am Wandbuch.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10647" target="_blank" title="">w15.jpg</a> (Größe: 122,85 KB / Downloads: 752)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Gregor am Ende der 13SL.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10648" target="_blank" title="">w16.jpg</a> (Größe: 156,27 KB / Downloads: 780)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
14SL./5-/25m/1 Bohrhaken Vorsicht am Ausstieg liegt viel loses Zeug rum.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10649" target="_blank" title="">w17.jpg</a> (Größe: 116,47 KB / Downloads: 800)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Am Gipfel der Ehrwalder Sonnenspitze.<br />
<br />
<br />
Wandhöhe ca. 500m<br />
Kletterstrecke ca. 600m<br />
Zeit ca. 5-7 Stunden<br />
<br />
Ausrüstung:<br />
60m Doppelseil<br />
12 Expressen<br />
Satz Klemmkeile und Friends und was man halt sonst noch für eine Alpintour braucht.<br />
<br />
Charakter: <br />
Abwechslungsreiche Alpintour in meist festem Fels die zwingend selber <br />
abgesichert werden muss.<br />
<br />
Super Route Basti u. Stefan! <br />
<br />
Grüße Marcel Roßbach und Gregor Schmidt.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Totenkirchl - Westwand „Dülfer“ (VI+ oder V+/A0, 400 mH), Wilder Kaiser    09.08.14]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=902</link>
			<pubDate>Fri, 15 Aug 2014 17:25:13 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=7">Tobias</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=902</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Am 26. September 1913 stieg Dülfer mit Willy von Redwitz nochmals ein, mit zwei 40-Meter-Seilen, 26 Haken und - seinem phantastischen Können. Nach 7½  Stunden standen die beiden Münchner am Gipfel des Totenkirchl … Erst 1919 kamen die Zweiten.“<br />
<br />
„Bald sammelten sich immer mehr Kletterer unter dieser Wand, begingen „17-Meter-Riß“, „Nasenquergang“, Zickzackwandl, „Schluchtquergang“ und anstrengende Ausstiegsrisse, und der Ruhm dieser Wand schwoll weit über die Voralpen hinaus.“</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aus: Walter Pause – im extremen Fels. </span><br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Wir sind durchgerumpelt, als hätten wir die Tour schon einmal gemacht. … . Ich habe Dülfer nie schnaufen gehört, auch im anstrengendsten Riss nicht.“</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Willy von Redwitz </span><br />
<br />
<br />
Hans Dülfer, einer der größten Klettergenies vor dem 1. Weltkrieg, lieferte hier an der Totenkirchl Westwand im Wilden Kaiser 1913 sein Meisterstück ab. Bereits im Jahr zuvor glückte ihm mit der Fleischbank Ostwand der erste große Paukenschlag. Hier wie dort benutzte er seine legendären Pendelquergänge. Höchst interessant ist auch die Tatsache, dass sich Dülfer im Vorfeld der Erstbegehung am Totenkirchl ganz alleine über gesamte Westwand abgeseilt (!) hat um die Gangbarkeit der Wand zu erkunden. Vermutlich hätte man von Dülfer noch viele weitere große Klettertaten erwarten können, wäre er nicht am 15. Juni 1915 bei Arras in Frankreich im sinnlosen Stellungskrieg der Westfront gefallen. <br />
<br />
Überaus verwundert waren wir über die Tatsache, dass sich im altehrwürdigen „Nasenquergang“, der Schlüsselstelle dieser Route, künstlich geschlagene Tritte befinden. Eigentlich ein Absurdum Alpinistico. Nach Rücksprache mit Markus Stadler, dem Kletterführerautor und Gebietskenner par excellence, stammen diese vermutlich aus der Nachkriegszeit und die Urheber sind unbekannt. Scheinbar wurden hier die wenigen wirklich plattigen Meter rigoros leichter gemacht um auch mit dicken Bollerschuhen auf der Platte stehen zu können.<br />
<br />
Wieder einmal stand in diesem regnerischen Sommer 2014 ein nur halbtägiges Wetterfenster zur Verfügung und es waren bereits zu Mittag Gewitter und starker Regen angesagt. Natürlich nicht gerade die besten Vorrausetzungen für so eine lange Tour mit anspruchsvollem Abstieg. So wurde hochgepokert und doch gewonnen. Denn es hat gerade so lange wie angenehm gehalten und erst kurz nach dem „Führerkamin“ (die letzte schwere IIIer Abkletter-Passage im Abstieg) öffnete der Himmel seine Schleusen und der Wind peitschte den Regen waagrecht über das Stripsenjoch.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10502" target="_blank" title="">01-DSCN1769.jpg</a> (Größe: 222,16 KB / Downloads: 1106)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Totenkirchl gesehen vom Stripsenjoch (die Westwand befindet sich rückseitig)<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10503" target="_blank" title="">02-P1020375.JPG</a> (Größe: 263,43 KB / Downloads: 939)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick aus der Winklerschlucht auf die Totenkirchl Westwand<br />
<br />
Übernachtet wurde am Auto bei der Griesner Alm (988 m) und bereist im Dunkeln sind wir auf dem Weg zum Stripsenjochhaus (1577 m). Dort geht es westseitig wieder gut 150 Hm hinunter um schließlich unter die Totenkirchl Westwand aufzusteigen. Ab Griesner Alm hat dies 1,5 h gedauert. Herrschte im Osten schöne Morgenstimmung mit blauem Himmel, so stand im Westen bereits der erste Regenschauer mir Regenbogen  am Himmel. Na toll, das geht ja schon gut los. Im leichten Regen klettern wir die Winklerschlucht hinauf und zu allem Überfluss haben wir auch noch Topo´s und Wandbilder im Auto vergessen. Glückwunsch! Doch die kurze Zwischenstörung verzog sich schnell wieder und das Manko mit dem Topo wurde mit moderner Technik erschlagen. Wenig später hatte ich das abfotografierte Topoguide-Topo auf dem Handy. Größten Dank Alban für das Topo und das ich dich aus dem Bett werfen durfte<!-- start: smilie --><br />
<img src="https://forum.rocksports.de/images/smilies/wink.png" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" /><br />
<!-- end: smilie --><!-- start: smilie --><br />
<img src="https://forum.rocksports.de/images/smilies/wink.png" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" /><br />
<!-- end: smilie --><!-- start: smilie --><br />
<img src="https://forum.rocksports.de/images/smilies/wink.png" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" /><br />
<!-- end: smilie --><br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10504" target="_blank" title="">03-P1010280.JPG</a> (Größe: 64,6 KB / Downloads: 842)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Morgenstimmung – blauer Himmel im Osten<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10505" target="_blank" title="">04-P1010297.JPG</a> (Größe: 84,09 KB / Downloads: 845)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Morgenstimmung – Regen im Westen<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10506" target="_blank" title="">05-P1010300.JPG</a> (Größe: 258,57 KB / Downloads: 894)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Altschneefeld am Beginn der Winklerschlucht<br />
<br />
Als wir dann aus der Schlucht draußen und auf der Route waren mussten wir die Drehzahl aber endlich erhöhen, denn schon genug Zeit ging ins Land und gegen Mittag war ja der große Regen angesagt. Die ersten drei Seillängen klettern wir noch seilfrei und erst ab dem „17 Meter Riss“ klettern wir in Seilschaft. Was hier teilweise für überdimensionale Schlaghaken stecken. Unglaublich. Es ging recht flott und bald sind wir am berühmten „Nasenquergang“. Alle weiteren Angaben zu den Seillängen beziehen sich auf das sehr exakte Topoguide-Topo. <br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10507" target="_blank" title="">06-P1020378.JPG</a> (Größe: 328,69 KB / Downloads: 1067)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Querung aus der Winklerschlucht heraus<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10508" target="_blank" title="">07-P1010312.JPG</a> (Größe: 184,49 KB / Downloads: 992)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> überdimensionaler Schlaghaken im „17 Meter Riss“<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10509" target="_blank" title="">08-P1020387.JPG</a> (Größe: 181,68 KB / Downloads: 1064)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick auf den Quergang in der 5. SL<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10510" target="_blank" title="">09-P1010314.JPG</a> (Größe: 263,83 KB / Downloads: 1138)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick auf den Quergang in der 5. SL<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10511" target="_blank" title="">10-P1020399.JPG</a> (Größe: 320,52 KB / Downloads: 1208)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 7. Seillänge<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10512" target="_blank" title="">11-P1020392.JPG</a> (Größe: 147,9 KB / Downloads: 1021)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick auf den berühmten Kopftörlgrat<br />
<br />
Es folgt der Nasenquergang. Wer den Quergang nicht klettern will kann weiterhin auf Dülfersspuren den Pendelquergang machen. Auch dieser weiteroben liegende Pendelstand ist eingebohrt. Dennoch schien uns das aufgrund der großen horizontal Distanz sehr kühn! Beim Klettern handelt es sich aber lediglich um 2 plattige schwere Meter kurz vor der Kante und hier steckt zum einen direkt ein Bohrhaken, zum anderen sind hier die schon eingangs erwähnten geschlagenen Tritte und zur Not hängt von einem Normalhaken auch noch eine A0 Schlinge herum. Die VII- aus dem Topoguide ist durchaus dankbar bewertet und ich denke die VI+ aus dem Panico Topo trifft es ganz gut. <br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10513" target="_blank" title="">12-P1020407.JPG</a> (Größe: 205,46 KB / Downloads: 1100)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> der legendäre Nasenquergang<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10514" target="_blank" title="">13-P1010344.JPG</a> (Größe: 177,04 KB / Downloads: 1224)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> der legendäre Nasenquergang<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10515" target="_blank" title="">14-P1010358.JPG</a> (Größe: 188,15 KB / Downloads: 1165)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> der legendäre Nasenquergang<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10516" target="_blank" title="">15-P1010370.JPG</a> (Größe: 257,43 KB / Downloads: 1121)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> der legendäre Nasenquergang – das sieht hier wesentlich dramatischer aus als es ist<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10517" target="_blank" title="">16-P1020421.JPG</a> (Größe: 179,46 KB / Downloads: 1067)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die geschlagenen Tritte im Nasenquergang<br />
<br />
Es folgen „Zickzackwandl“, der „Schluchtquergang“ und eine leichtere Seillänge in der Schlucht bis zu den Wandbüchern etwas links außerhalb der direkten Kletterlinie. Nach den Wandbüchern quert man in zwei Seillängen mal wieder fröhlich nach rechts um die Ausstiegsrisse zu erreichen.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10518" target="_blank" title="">17-P1010386.JPG</a> (Größe: 340,12 KB / Downloads: 1036)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 12.SL - Querung nach rechts in die Ausstiegsrisse<br />
<br />
Für die folgenden drei Seillängen in den Ausstiegrissen sollte man noch etwas Pulver bereit haben, denn diese Seillängen sind zwar nur mit V+ und VI- bewertet, aber wesentlich anhaltender wie alles zuvor und man wird sich das ein oder andere Mal etwas wundern was hier alles mit V+ durchgeht. Zudem gilt es auch noch auf ein paar Metern einen klassischen Kaiser-Kamin zu meistern.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10519" target="_blank" title="">18-P1020444.JPG</a> (Größe: 279,15 KB / Downloads: 1062)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 14. SL - Ausstiegsrisse<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10520" target="_blank" title="">19-P1020457.JPG</a> (Größe: 297,43 KB / Downloads: 994)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 14. SL - klassischer Kaiser-Kamin<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10521" target="_blank" title="">20-P1020468.JPG</a> (Größe: 303,29 KB / Downloads: 1104)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 16. SL - kurzer Überhang in den Ausstiegsrissen<br />
<br />
Nach knapp 5 h stehen wir am Gipfel und im Westen ist schon klar zu erkennen was uns hier bald blüht. Die dicken grauen Wolken sind nicht mehr zu leugnen. Nun ist natürlich der Abstieg vom Totenkirchl nicht gerade als Spaziergang bekannt und die vielen IIIer Kamine und Rinnen wollen ehrlich abgeklettert oder abgeseilt werden. Der Abstiegsweg ist jedoch bestens mit roten Punkten und Pfeilen markiert und so sollten wenigsten keine größeren Orientierungsprobleme aufkommen. Wir klettern alles ab und machen eine Punktlandung, denn direkt nach der letzten anspruchsvollen Abkletterpassage, dem Führerkamin, beginnt es in Strömen zu Regnen.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10522" target="_blank" title="">21-P1010404.JPG</a> (Größe: 196,16 KB / Downloads: 1101)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> von Westen kommt die Wolkenfront<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10523" target="_blank" title="">22-P1020489.JPG</a> (Größe: 189,65 KB / Downloads: 963)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Abstieg vom Totenkirchl<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10524" target="_blank" title="">23-P1020498.JPG</a> (Größe: 324,75 KB / Downloads: 929)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Abstieg vom Totenkirchl<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10525" target="_blank" title="">24-P1020506.JPG</a> (Größe: 101,98 KB / Downloads: 902)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Abstieg vom Totenkirchl im Regen<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10526" target="_blank" title="">25-P1020507.JPG</a> (Größe: 83,08 KB / Downloads: 933)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Abstieg vom Totenkirchl im Regen – im Hintergrund die Führernadeln<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Literatur / Kletterführer:</span><br />
Topoguide, Band 1<br />
1.Auflage 2005<br />
Nicole Luzar, Volker Roth<br />
<br />
Kletterführer Wilder Kaiser<br />
Panico Alpinverlag<br />
Markus Stadler<br />
<br />
Kletterführer Bayerische Alpen, Nordtirol<br />
1.Auflage 2004<br />
Bergverlag Rother<br />
Richard Goedeke<br />
<br />
Im extremen Fels<br />
2. Auflage 1977<br />
Walter Pause, Jürgen Winkler<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Landkarten:</span><br />
AV Karte 8<br />
Kaisergebirge<br />
1:25000<br />
<br />
<br />
Viele Grüße<br />
Florian, Jürgen und Tobias]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Am 26. September 1913 stieg Dülfer mit Willy von Redwitz nochmals ein, mit zwei 40-Meter-Seilen, 26 Haken und - seinem phantastischen Können. Nach 7½  Stunden standen die beiden Münchner am Gipfel des Totenkirchl … Erst 1919 kamen die Zweiten.“<br />
<br />
„Bald sammelten sich immer mehr Kletterer unter dieser Wand, begingen „17-Meter-Riß“, „Nasenquergang“, Zickzackwandl, „Schluchtquergang“ und anstrengende Ausstiegsrisse, und der Ruhm dieser Wand schwoll weit über die Voralpen hinaus.“</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">aus: Walter Pause – im extremen Fels. </span><br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Wir sind durchgerumpelt, als hätten wir die Tour schon einmal gemacht. … . Ich habe Dülfer nie schnaufen gehört, auch im anstrengendsten Riss nicht.“</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Willy von Redwitz </span><br />
<br />
<br />
Hans Dülfer, einer der größten Klettergenies vor dem 1. Weltkrieg, lieferte hier an der Totenkirchl Westwand im Wilden Kaiser 1913 sein Meisterstück ab. Bereits im Jahr zuvor glückte ihm mit der Fleischbank Ostwand der erste große Paukenschlag. Hier wie dort benutzte er seine legendären Pendelquergänge. Höchst interessant ist auch die Tatsache, dass sich Dülfer im Vorfeld der Erstbegehung am Totenkirchl ganz alleine über gesamte Westwand abgeseilt (!) hat um die Gangbarkeit der Wand zu erkunden. Vermutlich hätte man von Dülfer noch viele weitere große Klettertaten erwarten können, wäre er nicht am 15. Juni 1915 bei Arras in Frankreich im sinnlosen Stellungskrieg der Westfront gefallen. <br />
<br />
Überaus verwundert waren wir über die Tatsache, dass sich im altehrwürdigen „Nasenquergang“, der Schlüsselstelle dieser Route, künstlich geschlagene Tritte befinden. Eigentlich ein Absurdum Alpinistico. Nach Rücksprache mit Markus Stadler, dem Kletterführerautor und Gebietskenner par excellence, stammen diese vermutlich aus der Nachkriegszeit und die Urheber sind unbekannt. Scheinbar wurden hier die wenigen wirklich plattigen Meter rigoros leichter gemacht um auch mit dicken Bollerschuhen auf der Platte stehen zu können.<br />
<br />
Wieder einmal stand in diesem regnerischen Sommer 2014 ein nur halbtägiges Wetterfenster zur Verfügung und es waren bereits zu Mittag Gewitter und starker Regen angesagt. Natürlich nicht gerade die besten Vorrausetzungen für so eine lange Tour mit anspruchsvollem Abstieg. So wurde hochgepokert und doch gewonnen. Denn es hat gerade so lange wie angenehm gehalten und erst kurz nach dem „Führerkamin“ (die letzte schwere IIIer Abkletter-Passage im Abstieg) öffnete der Himmel seine Schleusen und der Wind peitschte den Regen waagrecht über das Stripsenjoch.<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10502" target="_blank" title="">01-DSCN1769.jpg</a> (Größe: 222,16 KB / Downloads: 1106)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Totenkirchl gesehen vom Stripsenjoch (die Westwand befindet sich rückseitig)<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10503" target="_blank" title="">02-P1020375.JPG</a> (Größe: 263,43 KB / Downloads: 939)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick aus der Winklerschlucht auf die Totenkirchl Westwand<br />
<br />
Übernachtet wurde am Auto bei der Griesner Alm (988 m) und bereist im Dunkeln sind wir auf dem Weg zum Stripsenjochhaus (1577 m). Dort geht es westseitig wieder gut 150 Hm hinunter um schließlich unter die Totenkirchl Westwand aufzusteigen. Ab Griesner Alm hat dies 1,5 h gedauert. Herrschte im Osten schöne Morgenstimmung mit blauem Himmel, so stand im Westen bereits der erste Regenschauer mir Regenbogen  am Himmel. Na toll, das geht ja schon gut los. Im leichten Regen klettern wir die Winklerschlucht hinauf und zu allem Überfluss haben wir auch noch Topo´s und Wandbilder im Auto vergessen. Glückwunsch! Doch die kurze Zwischenstörung verzog sich schnell wieder und das Manko mit dem Topo wurde mit moderner Technik erschlagen. Wenig später hatte ich das abfotografierte Topoguide-Topo auf dem Handy. Größten Dank Alban für das Topo und das ich dich aus dem Bett werfen durfte<!-- start: smilie --><br />
<img src="https://forum.rocksports.de/images/smilies/wink.png" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" /><br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10504" target="_blank" title="">03-P1010280.JPG</a> (Größe: 64,6 KB / Downloads: 842)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Morgenstimmung – blauer Himmel im Osten<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10505" target="_blank" title="">04-P1010297.JPG</a> (Größe: 84,09 KB / Downloads: 845)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Morgenstimmung – Regen im Westen<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10506" target="_blank" title="">05-P1010300.JPG</a> (Größe: 258,57 KB / Downloads: 894)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Altschneefeld am Beginn der Winklerschlucht<br />
<br />
Als wir dann aus der Schlucht draußen und auf der Route waren mussten wir die Drehzahl aber endlich erhöhen, denn schon genug Zeit ging ins Land und gegen Mittag war ja der große Regen angesagt. Die ersten drei Seillängen klettern wir noch seilfrei und erst ab dem „17 Meter Riss“ klettern wir in Seilschaft. Was hier teilweise für überdimensionale Schlaghaken stecken. Unglaublich. Es ging recht flott und bald sind wir am berühmten „Nasenquergang“. Alle weiteren Angaben zu den Seillängen beziehen sich auf das sehr exakte Topoguide-Topo. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10507" target="_blank" title="">06-P1020378.JPG</a> (Größe: 328,69 KB / Downloads: 1067)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Querung aus der Winklerschlucht heraus<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10508" target="_blank" title="">07-P1010312.JPG</a> (Größe: 184,49 KB / Downloads: 992)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> überdimensionaler Schlaghaken im „17 Meter Riss“<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick auf den Quergang in der 5. SL<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick auf den Quergang in der 5. SL<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10511" target="_blank" title="">10-P1020399.JPG</a> (Größe: 320,52 KB / Downloads: 1208)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 7. Seillänge<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10512" target="_blank" title="">11-P1020392.JPG</a> (Größe: 147,9 KB / Downloads: 1021)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Blick auf den berühmten Kopftörlgrat<br />
<br />
Es folgt der Nasenquergang. Wer den Quergang nicht klettern will kann weiterhin auf Dülfersspuren den Pendelquergang machen. Auch dieser weiteroben liegende Pendelstand ist eingebohrt. Dennoch schien uns das aufgrund der großen horizontal Distanz sehr kühn! Beim Klettern handelt es sich aber lediglich um 2 plattige schwere Meter kurz vor der Kante und hier steckt zum einen direkt ein Bohrhaken, zum anderen sind hier die schon eingangs erwähnten geschlagenen Tritte und zur Not hängt von einem Normalhaken auch noch eine A0 Schlinge herum. Die VII- aus dem Topoguide ist durchaus dankbar bewertet und ich denke die VI+ aus dem Panico Topo trifft es ganz gut. <br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> der legendäre Nasenquergang<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10514" target="_blank" title="">13-P1010344.JPG</a> (Größe: 177,04 KB / Downloads: 1224)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> der legendäre Nasenquergang<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10515" target="_blank" title="">14-P1010358.JPG</a> (Größe: 188,15 KB / Downloads: 1165)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> der legendäre Nasenquergang<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10516" target="_blank" title="">15-P1010370.JPG</a> (Größe: 257,43 KB / Downloads: 1121)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> der legendäre Nasenquergang – das sieht hier wesentlich dramatischer aus als es ist<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10517" target="_blank" title="">16-P1020421.JPG</a> (Größe: 179,46 KB / Downloads: 1067)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> die geschlagenen Tritte im Nasenquergang<br />
<br />
Es folgen „Zickzackwandl“, der „Schluchtquergang“ und eine leichtere Seillänge in der Schlucht bis zu den Wandbüchern etwas links außerhalb der direkten Kletterlinie. Nach den Wandbüchern quert man in zwei Seillängen mal wieder fröhlich nach rechts um die Ausstiegsrisse zu erreichen.<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10518" target="_blank" title="">17-P1010386.JPG</a> (Größe: 340,12 KB / Downloads: 1036)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 12.SL - Querung nach rechts in die Ausstiegsrisse<br />
<br />
Für die folgenden drei Seillängen in den Ausstiegrissen sollte man noch etwas Pulver bereit haben, denn diese Seillängen sind zwar nur mit V+ und VI- bewertet, aber wesentlich anhaltender wie alles zuvor und man wird sich das ein oder andere Mal etwas wundern was hier alles mit V+ durchgeht. Zudem gilt es auch noch auf ein paar Metern einen klassischen Kaiser-Kamin zu meistern.<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 14. SL - Ausstiegsrisse<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 14. SL - klassischer Kaiser-Kamin<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> 16. SL - kurzer Überhang in den Ausstiegsrissen<br />
<br />
Nach knapp 5 h stehen wir am Gipfel und im Westen ist schon klar zu erkennen was uns hier bald blüht. Die dicken grauen Wolken sind nicht mehr zu leugnen. Nun ist natürlich der Abstieg vom Totenkirchl nicht gerade als Spaziergang bekannt und die vielen IIIer Kamine und Rinnen wollen ehrlich abgeklettert oder abgeseilt werden. Der Abstiegsweg ist jedoch bestens mit roten Punkten und Pfeilen markiert und so sollten wenigsten keine größeren Orientierungsprobleme aufkommen. Wir klettern alles ab und machen eine Punktlandung, denn direkt nach der letzten anspruchsvollen Abkletterpassage, dem Führerkamin, beginnt es in Strömen zu Regnen.<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10522" target="_blank" title="">21-P1010404.JPG</a> (Größe: 196,16 KB / Downloads: 1101)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> von Westen kommt die Wolkenfront<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10523" target="_blank" title="">22-P1020489.JPG</a> (Größe: 189,65 KB / Downloads: 963)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Abstieg vom Totenkirchl<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10524" target="_blank" title="">23-P1020498.JPG</a> (Größe: 324,75 KB / Downloads: 929)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Abstieg vom Totenkirchl<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10525" target="_blank" title="">24-P1020506.JPG</a> (Größe: 101,98 KB / Downloads: 902)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Abstieg vom Totenkirchl im Regen<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10526" target="_blank" title="">25-P1020507.JPG</a> (Größe: 83,08 KB / Downloads: 933)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> Abstieg vom Totenkirchl im Regen – im Hintergrund die Führernadeln<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Literatur / Kletterführer:</span><br />
Topoguide, Band 1<br />
1.Auflage 2005<br />
Nicole Luzar, Volker Roth<br />
<br />
Kletterführer Wilder Kaiser<br />
Panico Alpinverlag<br />
Markus Stadler<br />
<br />
Kletterführer Bayerische Alpen, Nordtirol<br />
1.Auflage 2004<br />
Bergverlag Rother<br />
Richard Goedeke<br />
<br />
Im extremen Fels<br />
2. Auflage 1977<br />
Walter Pause, Jürgen Winkler<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Landkarten:</span><br />
AV Karte 8<br />
Kaisergebirge<br />
1:25000<br />
<br />
<br />
Viele Grüße<br />
Florian, Jürgen und Tobias]]></content:encoded>
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