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		<title><![CDATA[Rocksports Forum - Österreich]]></title>
		<link>https://forum.rocksports.de/</link>
		<description><![CDATA[Rocksports Forum - https://forum.rocksports.de]]></description>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2026 10:11:02 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Großglockner (3798 m) - Pallavicini 21.-22.05.16]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=991</link>
			<pubDate>Sat, 09 Jul 2016 06:49:28 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=91">Ali</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=991</guid>
			<description><![CDATA[Ich war ja doch etwas erstaunt, dass es zu diesem quasi "Normalweg" auf den Großglockner hier im Forum noch keinen Eintrag gibt, also versuche ich das mal nachzuholen.<br />
<br />
Bei bester Wettervorhersage sind Anna und ich Samstagmittag zum Glocknerbiwak aufgebrochen, den ganzen Vormittag hatten wir den Zustieg beobachtet und nachdem nur eine Seilschaft vor uns unterwegs schien, rechneten wir uns gute Chancen auf Plätze im Biwak aus.<br />
<br />
Auf dem Weg zum Biwak sind ersteinmal die Gletscherstände sehr beeindruckend, 1985 z.B. ist ja noch nicht soooo lange her...<br />
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Über die Pasterze geht es unter das Biwak und dann erst gemächlich und zum Ende hin recht steil hinauf.<br />
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Während des Zustiegs dann auch der erste Blick in die Rinne:<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Wir entschieden uns wegen der großen Spalten und Seracs gegen die Route über den Gletscher, deshalb müssen wir kurz vor dem Biwak noch die Felsstufe überwinden, auf der das Biwak steht. Das geht entweder direkt oder mit einer Rechtsschleife an mehreren Stellen bis ca. UIAA 3.<br />
Am Biwak angekommen sind außer uns tatsächlich nur zwei weitere Bergsteiger da, während des Kochens kommen nochmal zwei und als wir alle im Bettchen liegen kommt nochmal eine Seilschaft. Dadurch müssen wir zwar schon etwas zusammenrücken, aber gegen die sonst normale Überbelegung ist das alles noch luxuriös. Blick ins Biwak, bevor alle liegen:<br />
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Am nächsten Morgen gehts los, fertigmachen am Biwak, dann die kurze Querung unter die Wand und rein in die Rinne. Außer uns will niemand in die Pallavicini, wir sind die einzigen, die ganz nach links rüber müssen. Der Bergschrund lässt sich leicht überwinden und wir schuaen, dass wir zügig durch die untere Engstelle kommen, da sich dort alles sammelt, was die Rinne runterkommt.<br />
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Im unteren Teil ist die Rinne recht breit, eher schon eine Flanke von den Dimensionen her.<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Wir steigen in gutem Trittfirn höher und bekommen dann zu spüren, warum die Pallavicini nicht mehr so beliebt ist. Schon früh kommt die Sonne in die rechte Seite der Rinne und durch das Ende direkt unterhalb des Normalwegs kommen dauernd Steine, Eisbrocken und Schneerutsche. Das macht die Sache sehr unentspannt. Gegen Ende der Firnrinne trifft ein Eisbrocken Anna an der Hand und sie hat Schwierigkeiten ihr Eisgerät zu halten. Deshalb fangen wir mit Beginn des Kombigeländes an zu sichern. Zwei leichte Eis-Seillängen sichere ich sie am Eisgerät nach, dann erreichen wir das Felsgelände.<br />
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Dort stecken Bohrhaken mit Ringmuttern und die Felsen bieten einigermaßen Schutz vor den Schneerutschen. Blick vom ersten Bohrhaken:<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=12213" target="_blank" title="">DSCF5744.JPG</a> (Größe: 349,81 KB / Downloads: 663)
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Die folgende kombinierte Kletterei ist ganz nett, recht gut abgesichert mit den Bohrhaken (ca. alle 5-8 m) aber teilweise sehr nass. Vom Fels bis zum Ausstieg stecken die Bohrhaken und wir konnten mit unserem 40 m Seil problemlos durchsichern.<br />
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Vom Ausstieg sind es dann noch wenige harmlose Meter zum Gipfel:<br />
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Der Abstieg führt dann über Glocknerleitl und Hofmannskees schnell Richtung Tal, jetzt wären Ski natürlich eine feine Sache...<br />
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Auf der Pasterze der Blick zurück auf das Hofmannskees<br />
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und die angenehmen 300 Hm Gegenanstieg, die noch auf uns warten...<br />
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<br />
Alles in allem eine sehr schöne Tour, aber je besser das Wetter, umso mehr Betrieb auf dem Normalweg und damit umso mehr Geschosse in der Rinne.<br />
<br />
Viele Grüße<br />
<br />
Anna und Ali]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ich war ja doch etwas erstaunt, dass es zu diesem quasi "Normalweg" auf den Großglockner hier im Forum noch keinen Eintrag gibt, also versuche ich das mal nachzuholen.<br />
<br />
Bei bester Wettervorhersage sind Anna und ich Samstagmittag zum Glocknerbiwak aufgebrochen, den ganzen Vormittag hatten wir den Zustieg beobachtet und nachdem nur eine Seilschaft vor uns unterwegs schien, rechneten wir uns gute Chancen auf Plätze im Biwak aus.<br />
<br />
Auf dem Weg zum Biwak sind ersteinmal die Gletscherstände sehr beeindruckend, 1985 z.B. ist ja noch nicht soooo lange her...<br />
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Über die Pasterze geht es unter das Biwak und dann erst gemächlich und zum Ende hin recht steil hinauf.<br />
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Während des Zustiegs dann auch der erste Blick in die Rinne:<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Wir entschieden uns wegen der großen Spalten und Seracs gegen die Route über den Gletscher, deshalb müssen wir kurz vor dem Biwak noch die Felsstufe überwinden, auf der das Biwak steht. Das geht entweder direkt oder mit einer Rechtsschleife an mehreren Stellen bis ca. UIAA 3.<br />
Am Biwak angekommen sind außer uns tatsächlich nur zwei weitere Bergsteiger da, während des Kochens kommen nochmal zwei und als wir alle im Bettchen liegen kommt nochmal eine Seilschaft. Dadurch müssen wir zwar schon etwas zusammenrücken, aber gegen die sonst normale Überbelegung ist das alles noch luxuriös. Blick ins Biwak, bevor alle liegen:<br />
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Am nächsten Morgen gehts los, fertigmachen am Biwak, dann die kurze Querung unter die Wand und rein in die Rinne. Außer uns will niemand in die Pallavicini, wir sind die einzigen, die ganz nach links rüber müssen. Der Bergschrund lässt sich leicht überwinden und wir schuaen, dass wir zügig durch die untere Engstelle kommen, da sich dort alles sammelt, was die Rinne runterkommt.<br />
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Im unteren Teil ist die Rinne recht breit, eher schon eine Flanke von den Dimensionen her.<br />
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Wir steigen in gutem Trittfirn höher und bekommen dann zu spüren, warum die Pallavicini nicht mehr so beliebt ist. Schon früh kommt die Sonne in die rechte Seite der Rinne und durch das Ende direkt unterhalb des Normalwegs kommen dauernd Steine, Eisbrocken und Schneerutsche. Das macht die Sache sehr unentspannt. Gegen Ende der Firnrinne trifft ein Eisbrocken Anna an der Hand und sie hat Schwierigkeiten ihr Eisgerät zu halten. Deshalb fangen wir mit Beginn des Kombigeländes an zu sichern. Zwei leichte Eis-Seillängen sichere ich sie am Eisgerät nach, dann erreichen wir das Felsgelände.<br />
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Dort stecken Bohrhaken mit Ringmuttern und die Felsen bieten einigermaßen Schutz vor den Schneerutschen. Blick vom ersten Bohrhaken:<br />
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Die folgende kombinierte Kletterei ist ganz nett, recht gut abgesichert mit den Bohrhaken (ca. alle 5-8 m) aber teilweise sehr nass. Vom Fels bis zum Ausstieg stecken die Bohrhaken und wir konnten mit unserem 40 m Seil problemlos durchsichern.<br />
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Vom Ausstieg sind es dann noch wenige harmlose Meter zum Gipfel:<br />
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Der Abstieg führt dann über Glocknerleitl und Hofmannskees schnell Richtung Tal, jetzt wären Ski natürlich eine feine Sache...<br />
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Auf der Pasterze der Blick zurück auf das Hofmannskees<br />
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und die angenehmen 300 Hm Gegenanstieg, die noch auf uns warten...<br />
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<br />
Alles in allem eine sehr schöne Tour, aber je besser das Wetter, umso mehr Betrieb auf dem Normalweg und damit umso mehr Geschosse in der Rinne.<br />
<br />
Viele Grüße<br />
<br />
Anna und Ali]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Monte Zebru - Ortler Überschreitung 14.-15.11.15]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=960</link>
			<pubDate>Thu, 19 Nov 2015 21:34:09 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=13915">Felix</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=960</guid>
			<description><![CDATA[Da das Wetter in der Südalpen eher besser vorhergesagt war, war das Tourenziel <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Ortler</span> bei Marius und mir irgendwie ziemlich schnell klar. Die erste Idee <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Hintergrat</span> haben wir dann wegen geschlossener Hütte und nicht verfügbarem Winterraum recht schnell wieder verworfen. Auf der Suche nach Alternativen endeckten wir das der Berg noch einen weiteren Grat nach Süden streckt. Praktischerweise befindet sich genau an dessen Begin auf dem namensgebenden <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Hochjoch</span> eine Biwakschachtel. Schnelle Recherche ergab das selbiges aber alles andere als einfach zu erreichen ist. Der direkte Zugang von Osten über eine Eisrinne ist so spät im Jahr wohl eher kritisch, der von Westen unangenehm lang. Aber warum nicht quasi im Zustieg den Doppelgipfel des <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Monte Zebru</span> mitnehmen?<br />
So geht es dann Freitag abends nach <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Sulden</span>. Parken und Übernachten an der Talstation der Gondel auf 1900m ist kein Problem.<br />
Samstag morgens gehts unter der Gondel bis zur Mittelstation, dann weiter Richtung <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Hintergrathütte</span>. Diese haben wir mit deutlichem Abstand rechts liegen gelassen und sind in großem Bogen über den <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Suldenferner</span> unter der Ostwand des Zebru bis zum Begin des <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">langen Suldengrats</span> gequert.<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11832" target="_blank" title="">kPanorama.jpg</a> (Größe: 1,98 MB / Downloads: 1213)
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Königsspitze Monte Zebru und Ortler<br />
Der Einstieg ist bei der diagonalen Rampe direkt unterhalb des Gipfels der Königgspitze<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11814" target="_blank" title="">kDSCN1519.jpg</a> (Größe: 1,78 MB / Downloads: 1069)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Über den Suldenferner zum Einstieg<br />
<br />
Dieser Nordostgrat der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Königsspitze</span> bietet den vermutlich einfachsten Zugang zum <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Suldenjoch</span> zwischen Königsspitze und Monte Zebru.<br />
Der Einstieg auf etwa 2700m erfolgt über eine deutliche von rechts unten nach links oben ziehende Firnrampe. <br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
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Der Begin der Firnrampe<br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11825" target="_blank" title="">kIMG_4776.jpg</a> (Größe: 194,22 KB / Downloads: 981)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Auf der Rampe<br />
<br />
Dieser folgen wir seilfrei bis zu ihrem Ende. Hier leitet eine etwa 20m hohe steil Wand mit einigen Bohrhaken weiter. Der Entschluss hier anzuseilen stellt sich als richtig heraus, die Kletterei entpuppt sich als durchaus fordernd. <br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11816" target="_blank" title="">kDSCN1524.jpg</a> (Größe: 560,05 KB / Downloads: 1020)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Die Wand am Ende der Rampe<br />
<br />
Zusammen mit den anschliesenden, von Schnee und Kies bedeckten Platten bietet sich uns so schon mal ein Vorgeschmack auf das bevorstehende.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11817" target="_blank" title="">kDSCN1526.jpg</a> (Größe: 279,6 KB / Downloads: 900)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Weiter über der langen Suldengrat<br />
<br />
Über schrofiges Gelände gelangen wir auf den oberen Teil des Gletschers der sich vom <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Suldenjoch</span> nach Osten herabzieht und sich unter uns spaltenreich mit dem <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Suldenferner</span> vereinigt.<br />
Guter Trittfirn leitet nach rechts in Richtung Joch.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11818" target="_blank" title="">kDSCN1528.jpg</a> (Größe: 203,56 KB / Downloads: 933)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Der direkte Zugang ist allerdings durch einen Steilabbruch versprerrt, so das wir einige Meter höher aufsteigen müssen um dann über den Beginn des <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">kurzen Suldengrats</span> ins <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Suldenjoch</span> (etwa 3500m) abzusteigen. <br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11819" target="_blank" title="">kDSCN1529.jpg</a> (Größe: 210,68 KB / Downloads: 907)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Der direkte Zugang zum Sattel ist versperrt<br />
<br />
Bis jetzt wars für einen Zustieg schon mal gar nicht ohne und der der halbe Tag ist auch schon vorbei.<br />
Von hier folgen wir simultan dem Südgrat des <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Monte Zebru</span> über wechselndes Gelände aus Firn und felsigen Aufschwüngen.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11820" target="_blank" title="">kDSCN1531.jpg</a> (Größe: 388,05 KB / Downloads: 1066)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Der Südgrat des Zebru<br />
<br />
Den Ostgipfel lassen wir in anbetracht der forgeschrittenen Uhrzeit links liegen. In Richtung Westgipfel (3740m) bewegen wir uns teils auf dem meist Schneebedeckten Grat, teils in der etwa 50° Steilen Nordwestwand. <br />
<br />
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Der Gipfelgrat im letzten Tageslicht<br />
<br />
Im letzten Tageslicht können wir unser Tagesziel das <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Bivak Citta di Cantu</span> (3535m) gut 200m unter uns am <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Hochjoch</span> liegen sehen. Laut Karte führt der Normalweg des <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Monte Zebru</span> weiter am Grat abwärts und dann eben nach rechts zum Biwak. Das ist uns im Dunkel zu kompliziert und wir steigen im Stirnlampenlicht am rechten Rand des <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Zebru Ferner</span> zur Biwakschachtel ab.<br />
Laut Hüttenbuch sind wir die ersten Besucher seit zwei Monaten. Das Licht funktioniert nicht aber das Biwak ist ordentlich und die Betten bequem.<br />
Erschöpft nach zwölf Stunden ohne wirkliche Pausen sind unsere Ansprüche aber auch nicht mehr besonders hoch.<br />
<br />
Am Sonntag morgen versagt uns mein Wecker den Dienst, sodass wir erst um acht Uhr, dafür aber gut ausgeschlafen in Richtung <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Hochjochgrat</span> aufbrechen.<br />
<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Blick auf den Hochjochgrat<br />
<br />
Die erste Hälfte des Grats ist ein sannftes auf und ab über Firn. die wenigen felsigen Aufschwünge sind einfach oder lassen sich unkompliziert umgehen. Allerdings spüren wir die Anstrengungdes gestriegen Tages und die Qualität des Schnees bewegt sich mehr und mehr von Trittfirn zu Bruchharsch.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11828" target="_blank" title="">kIMG_4855.jpg</a> (Größe: 265,67 KB / Downloads: 952)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Der leichtere erste Teil des Grats<br />
<br />
In der zweiten Hälfte des Grates gehts dafür noch mal richtig zur Sache. Steile Felstürme stellen sich in den Weg. Die leichteste Linie zu finden ist nicht immer einfach. Die Kletterei teilweise schwer und der Fels ist brüchiger als alles was ich bisher beklettern durfte. Spärliche Markierungen und sehr vereinzelte Bohrhaken unterstützen zumindest moralisch. Dafür ist es ziemlich windig und die Sicht wird zunehmend schlechter.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11821" target="_blank" title="">kDSCN1541.jpg</a> (Größe: 373,83 KB / Downloads: 930)
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Hier darf geklettert werden<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11822" target="_blank" title="">kDSCN1544.jpg</a> (Größe: 130,14 KB / Downloads: 888)
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Hundert Jahre alter Stacheldraht am Ende des Grats<br />
<br />
Irgendwann legt sich der Grat endlich zurück. Ein schneebedeckter Stacheldrahtverhau stellt kein Hinderniss mehr dar. Im dicken Nebel gehen wir das letzte Stück über das Plateu bergauf zum Gipfel. <br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11831" target="_blank" title="">kIMG_4902.jpg</a> (Größe: 98,71 KB / Downloads: 873)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Schlechte Sicht am Gipfel<br />
<br />
Inzwischen sind wir sechs Stunden unterwegs und der lange Abstieg lieht noch vor uns.<br />
Zum Glück finden wir Spuren denen wir im Abstieg folgen können. <br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11823" target="_blank" title="">kDSCN1546.jpg</a> (Größe: 133,43 KB / Downloads: 858)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Abstieg richtung Ortlerbiwak<br />
<br />
Am Ortlerbiwak gönnen wir uns eine kurze Pause, tringen den letzten Tee und essen ein paar Riegel. In der Biwakschachtel sitzen sieben Tschechen die die Nordwand gemacht haben und von uns Zigaretten schnorren wollen. Das sind die einzigen Menschen die wir in den zwei Tagen treffen.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11824" target="_blank" title="">kDSCN1549.jpg</a> (Größe: 169,81 KB / Downloads: 926)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Unterhalb des Ortlerbiwak<br />
<br />
Irgendwie glaube ich zu diesem Zeitpunkt noch wir seien schon fast wieder unten, aber weit gefehlt. Der Weg zur Payerhütte zieht sich etwa drei Stunden hin. Die Sicherungen sind zun großen Teil von Schnee bedeckt, der Fels ist heikel plattig unter Pulver und das Gelände ausgesetzt. Im letzten Tageslicht erreichen wir endlich die Hütte. Von hier ab geht es im Stirnlampenschein auf einem guten Spazierweg vorbei an der Tabarettahütte in weiteren zwei Stunden zurück zu unserem Auto.<br />
<br />
Eine einsame Tour die gerade bei frühwinterlichen Verhältnissen wie wir sie vorgefunden haben durchaus langwierig und schwierig ist. Fluchtmöglichkeiten sind quasi nicht vorhanden und weite Teile objektiv nicht sicher.<br />
Vor allem der Abstieg vom Ortler sollte in seiner Länge nicht unterschätzt werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Da das Wetter in der Südalpen eher besser vorhergesagt war, war das Tourenziel <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Ortler</span> bei Marius und mir irgendwie ziemlich schnell klar. Die erste Idee <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Hintergrat</span> haben wir dann wegen geschlossener Hütte und nicht verfügbarem Winterraum recht schnell wieder verworfen. Auf der Suche nach Alternativen endeckten wir das der Berg noch einen weiteren Grat nach Süden streckt. Praktischerweise befindet sich genau an dessen Begin auf dem namensgebenden <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Hochjoch</span> eine Biwakschachtel. Schnelle Recherche ergab das selbiges aber alles andere als einfach zu erreichen ist. Der direkte Zugang von Osten über eine Eisrinne ist so spät im Jahr wohl eher kritisch, der von Westen unangenehm lang. Aber warum nicht quasi im Zustieg den Doppelgipfel des <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Monte Zebru</span> mitnehmen?<br />
So geht es dann Freitag abends nach <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Sulden</span>. Parken und Übernachten an der Talstation der Gondel auf 1900m ist kein Problem.<br />
Samstag morgens gehts unter der Gondel bis zur Mittelstation, dann weiter Richtung <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Hintergrathütte</span>. Diese haben wir mit deutlichem Abstand rechts liegen gelassen und sind in großem Bogen über den <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Suldenferner</span> unter der Ostwand des Zebru bis zum Begin des <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">langen Suldengrats</span> gequert.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11832" target="_blank" title="">kPanorama.jpg</a> (Größe: 1,98 MB / Downloads: 1213)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Königsspitze Monte Zebru und Ortler<br />
Der Einstieg ist bei der diagonalen Rampe direkt unterhalb des Gipfels der Königgspitze<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11814" target="_blank" title="">kDSCN1519.jpg</a> (Größe: 1,78 MB / Downloads: 1069)
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Über den Suldenferner zum Einstieg<br />
<br />
Dieser Nordostgrat der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Königsspitze</span> bietet den vermutlich einfachsten Zugang zum <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Suldenjoch</span> zwischen Königsspitze und Monte Zebru.<br />
Der Einstieg auf etwa 2700m erfolgt über eine deutliche von rechts unten nach links oben ziehende Firnrampe. <br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11815" target="_blank" title="">kDSCN1521.jpg</a> (Größe: 1,68 MB / Downloads: 929)
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Der Begin der Firnrampe<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11825" target="_blank" title="">kIMG_4776.jpg</a> (Größe: 194,22 KB / Downloads: 981)
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Auf der Rampe<br />
<br />
Dieser folgen wir seilfrei bis zu ihrem Ende. Hier leitet eine etwa 20m hohe steil Wand mit einigen Bohrhaken weiter. Der Entschluss hier anzuseilen stellt sich als richtig heraus, die Kletterei entpuppt sich als durchaus fordernd. <br />
<br />
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Die Wand am Ende der Rampe<br />
<br />
Zusammen mit den anschliesenden, von Schnee und Kies bedeckten Platten bietet sich uns so schon mal ein Vorgeschmack auf das bevorstehende.<br />
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Weiter über der langen Suldengrat<br />
<br />
Über schrofiges Gelände gelangen wir auf den oberen Teil des Gletschers der sich vom <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Suldenjoch</span> nach Osten herabzieht und sich unter uns spaltenreich mit dem <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Suldenferner</span> vereinigt.<br />
Guter Trittfirn leitet nach rechts in Richtung Joch.<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11818" target="_blank" title="">kDSCN1528.jpg</a> (Größe: 203,56 KB / Downloads: 933)
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<br />
Der direkte Zugang ist allerdings durch einen Steilabbruch versprerrt, so das wir einige Meter höher aufsteigen müssen um dann über den Beginn des <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">kurzen Suldengrats</span> ins <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Suldenjoch</span> (etwa 3500m) abzusteigen. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11819" target="_blank" title="">kDSCN1529.jpg</a> (Größe: 210,68 KB / Downloads: 907)
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Der direkte Zugang zum Sattel ist versperrt<br />
<br />
Bis jetzt wars für einen Zustieg schon mal gar nicht ohne und der der halbe Tag ist auch schon vorbei.<br />
Von hier folgen wir simultan dem Südgrat des <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Monte Zebru</span> über wechselndes Gelände aus Firn und felsigen Aufschwüngen.<br />
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Der Südgrat des Zebru<br />
<br />
Den Ostgipfel lassen wir in anbetracht der forgeschrittenen Uhrzeit links liegen. In Richtung Westgipfel (3740m) bewegen wir uns teils auf dem meist Schneebedeckten Grat, teils in der etwa 50° Steilen Nordwestwand. <br />
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Der Gipfelgrat im letzten Tageslicht<br />
<br />
Im letzten Tageslicht können wir unser Tagesziel das <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Bivak Citta di Cantu</span> (3535m) gut 200m unter uns am <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Hochjoch</span> liegen sehen. Laut Karte führt der Normalweg des <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Monte Zebru</span> weiter am Grat abwärts und dann eben nach rechts zum Biwak. Das ist uns im Dunkel zu kompliziert und wir steigen im Stirnlampenlicht am rechten Rand des <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Zebru Ferner</span> zur Biwakschachtel ab.<br />
Laut Hüttenbuch sind wir die ersten Besucher seit zwei Monaten. Das Licht funktioniert nicht aber das Biwak ist ordentlich und die Betten bequem.<br />
Erschöpft nach zwölf Stunden ohne wirkliche Pausen sind unsere Ansprüche aber auch nicht mehr besonders hoch.<br />
<br />
Am Sonntag morgen versagt uns mein Wecker den Dienst, sodass wir erst um acht Uhr, dafür aber gut ausgeschlafen in Richtung <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Hochjochgrat</span> aufbrechen.<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=11827" target="_blank" title="">kIMG_4847.jpg</a> (Größe: 338,45 KB / Downloads: 1154)
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Blick auf den Hochjochgrat<br />
<br />
Die erste Hälfte des Grats ist ein sannftes auf und ab über Firn. die wenigen felsigen Aufschwünge sind einfach oder lassen sich unkompliziert umgehen. Allerdings spüren wir die Anstrengungdes gestriegen Tages und die Qualität des Schnees bewegt sich mehr und mehr von Trittfirn zu Bruchharsch.<br />
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Der leichtere erste Teil des Grats<br />
<br />
In der zweiten Hälfte des Grates gehts dafür noch mal richtig zur Sache. Steile Felstürme stellen sich in den Weg. Die leichteste Linie zu finden ist nicht immer einfach. Die Kletterei teilweise schwer und der Fels ist brüchiger als alles was ich bisher beklettern durfte. Spärliche Markierungen und sehr vereinzelte Bohrhaken unterstützen zumindest moralisch. Dafür ist es ziemlich windig und die Sicht wird zunehmend schlechter.<br />
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Hier darf geklettert werden<br />
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Hundert Jahre alter Stacheldraht am Ende des Grats<br />
<br />
Irgendwann legt sich der Grat endlich zurück. Ein schneebedeckter Stacheldrahtverhau stellt kein Hinderniss mehr dar. Im dicken Nebel gehen wir das letzte Stück über das Plateu bergauf zum Gipfel. <br />
<br />
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Schlechte Sicht am Gipfel<br />
<br />
Inzwischen sind wir sechs Stunden unterwegs und der lange Abstieg lieht noch vor uns.<br />
Zum Glück finden wir Spuren denen wir im Abstieg folgen können. <br />
<br />
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Abstieg richtung Ortlerbiwak<br />
<br />
Am Ortlerbiwak gönnen wir uns eine kurze Pause, tringen den letzten Tee und essen ein paar Riegel. In der Biwakschachtel sitzen sieben Tschechen die die Nordwand gemacht haben und von uns Zigaretten schnorren wollen. Das sind die einzigen Menschen die wir in den zwei Tagen treffen.<br />
<br />
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Unterhalb des Ortlerbiwak<br />
<br />
Irgendwie glaube ich zu diesem Zeitpunkt noch wir seien schon fast wieder unten, aber weit gefehlt. Der Weg zur Payerhütte zieht sich etwa drei Stunden hin. Die Sicherungen sind zun großen Teil von Schnee bedeckt, der Fels ist heikel plattig unter Pulver und das Gelände ausgesetzt. Im letzten Tageslicht erreichen wir endlich die Hütte. Von hier ab geht es im Stirnlampenschein auf einem guten Spazierweg vorbei an der Tabarettahütte in weiteren zwei Stunden zurück zu unserem Auto.<br />
<br />
Eine einsame Tour die gerade bei frühwinterlichen Verhältnissen wie wir sie vorgefunden haben durchaus langwierig und schwierig ist. Fluchtmöglichkeiten sind quasi nicht vorhanden und weite Teile objektiv nicht sicher.<br />
Vor allem der Abstieg vom Ortler sollte in seiner Länge nicht unterschätzt werden.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Breiter Grieskogel 3287m - Winnebachseehütte - Stubaier Alpen (12.08.2012)]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=757</link>
			<pubDate>Thu, 16 Aug 2012 16:13:58 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=34">skuti</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=757</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Breiter Grieskogel 3287m - Winnebachseehütte - Stubaier Alpen (12.08.2012)</span></span><br />
<br />
Samstags morgens um 6 Uhr ging es ins Ötztal zur Ortschaft Gries im Sulztal, zum Ausgangpunkt Parkplatz Winnebachseehütte (2362m). Von dort ging es auf dem immer gut ausgeschilderten breiten Wanderweg '141' in Richtung Hütte. <br />
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<br />
Nach einer ausgiebigen Rast, leckerem Kaiserschmarren und Nudelsuppe machten wir uns noch auf in Richtung "Bachfallenferner". Wir hatten schon einen tollen Blick auf unser morgiges Ziel.<br />
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<br />
Am Abend gab es ein vorzügliches Essen mit leckerem Nachtisch und nach einem Gläschen Wein war schon Zeit zum ins Bett zu gehen und zum Glück hatten wir nur einen "Schnarcher" auf dem Zimmer.<br />
Am nächsten Morgen ging es dann endlich in Richtung des eigentlichen Ziels, dem Breiter Grieskogel, los. Von der Hütte geht es Richtung Norden immer im Winnebachkar auf dem Weg '142' Richtung Zwieselbachjoch. Der Weg führt am Anfang gemütlich im Kar, bevor man in steilen Serpentinen kurz vor dem Joch ein gelbes Schild erreicht, das den Weg in Richtung Grieskogel aufzeigt.<br />
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<br />
Von dort geht es nicht mehr so gut markiert weiter. Am linken Rand vom Grieskogelferner im Schutt und leichtem Blockgelände geht es immer Richtung der gut sichtbaren Steilstufe. In den Führern und alten Berichten wird die Tour noch über den Gletscher beschrieben, mittlerweile ist dies durch den stark zurück gegangenen Ferner nicht mehr notwendig und speziell kurz vor der Steilstufe auch nicht mehr Empfehlenswert, da einige Steine herunter kamen.<br />
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An der Steilstufe zogen wir unser Gurtzeug, Steigeisen und Seil an und am linken Rand auf dem Schuttrücken ging es hoch. Danach geht es über den flacheren Gletscher, den Spalten ausweichend weiter Richtung Gipfel.<br />
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Der Gipfel wird dann in leichter II. Kletterei erklommen.<br />
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Blick auf den Grieskogelferner, auf dem wir aufgestiegen sind<br />
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Vom Gipfel genossen wir einen tollen Rundblick in alle Richtungen, Wildspitze - Zuckerhütl Richtung Süden und sogar der majestätische Hochvogel im Norden zeigten sich.<br />
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<br />
Der Abstieg erfolgte auf dem Selben Weg (Aufstieg und Abstieg markiert)<br />
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vorbei an der Hütte mit Einkehrschwung<br />
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dann weiter ins Tal um nach 1600 hm wieder am Auto anzukommen.<br />
<br />
<br />
Touren Resümee:<br />
Tolle leichte Hochtour, beste Verpflegung auf der gemütlichen Winnebachseehütte, besonderes den Kaiserschmarren kann man empfehlen.<br />
Gratulation an Katja zu ihrem ersten 3000er Gipfel und diesen gleich über einen Gletscher mit Steigeisen.<br />
Wichtig:<br />
Die Tour auf den Breiter Grieskogel ist eine leichte Hochtour, der Gletscher macht keine größeren Schwierigkeiten, aber Seil, Pickel und Steigeisen sollten nicht fehlen, denn Spalten sind vorhanden und diese können verdeckt sein!<br />
<br />
Karte:<br />
Alpenvereinskarte: Stubaier Alpen<br />
<br />
Gruß, <br />
Frank mit Katja &amp; Martina]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Breiter Grieskogel 3287m - Winnebachseehütte - Stubaier Alpen (12.08.2012)</span></span><br />
<br />
Samstags morgens um 6 Uhr ging es ins Ötztal zur Ortschaft Gries im Sulztal, zum Ausgangpunkt Parkplatz Winnebachseehütte (2362m). Von dort ging es auf dem immer gut ausgeschilderten breiten Wanderweg '141' in Richtung Hütte. <br />
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<br />
Nach einer ausgiebigen Rast, leckerem Kaiserschmarren und Nudelsuppe machten wir uns noch auf in Richtung "Bachfallenferner". Wir hatten schon einen tollen Blick auf unser morgiges Ziel.<br />
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<br />
Am Abend gab es ein vorzügliches Essen mit leckerem Nachtisch und nach einem Gläschen Wein war schon Zeit zum ins Bett zu gehen und zum Glück hatten wir nur einen "Schnarcher" auf dem Zimmer.<br />
Am nächsten Morgen ging es dann endlich in Richtung des eigentlichen Ziels, dem Breiter Grieskogel, los. Von der Hütte geht es Richtung Norden immer im Winnebachkar auf dem Weg '142' Richtung Zwieselbachjoch. Der Weg führt am Anfang gemütlich im Kar, bevor man in steilen Serpentinen kurz vor dem Joch ein gelbes Schild erreicht, das den Weg in Richtung Grieskogel aufzeigt.<br />
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<br />
Von dort geht es nicht mehr so gut markiert weiter. Am linken Rand vom Grieskogelferner im Schutt und leichtem Blockgelände geht es immer Richtung der gut sichtbaren Steilstufe. In den Führern und alten Berichten wird die Tour noch über den Gletscher beschrieben, mittlerweile ist dies durch den stark zurück gegangenen Ferner nicht mehr notwendig und speziell kurz vor der Steilstufe auch nicht mehr Empfehlenswert, da einige Steine herunter kamen.<br />
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An der Steilstufe zogen wir unser Gurtzeug, Steigeisen und Seil an und am linken Rand auf dem Schuttrücken ging es hoch. Danach geht es über den flacheren Gletscher, den Spalten ausweichend weiter Richtung Gipfel.<br />
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Der Gipfel wird dann in leichter II. Kletterei erklommen.<br />
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Blick auf den Grieskogelferner, auf dem wir aufgestiegen sind<br />
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Vom Gipfel genossen wir einen tollen Rundblick in alle Richtungen, Wildspitze - Zuckerhütl Richtung Süden und sogar der majestätische Hochvogel im Norden zeigten sich.<br />
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Der Abstieg erfolgte auf dem Selben Weg (Aufstieg und Abstieg markiert)<br />
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vorbei an der Hütte mit Einkehrschwung<br />
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dann weiter ins Tal um nach 1600 hm wieder am Auto anzukommen.<br />
<br />
<br />
Touren Resümee:<br />
Tolle leichte Hochtour, beste Verpflegung auf der gemütlichen Winnebachseehütte, besonderes den Kaiserschmarren kann man empfehlen.<br />
Gratulation an Katja zu ihrem ersten 3000er Gipfel und diesen gleich über einen Gletscher mit Steigeisen.<br />
Wichtig:<br />
Die Tour auf den Breiter Grieskogel ist eine leichte Hochtour, der Gletscher macht keine größeren Schwierigkeiten, aber Seil, Pickel und Steigeisen sollten nicht fehlen, denn Spalten sind vorhanden und diese können verdeckt sein!<br />
<br />
Karte:<br />
Alpenvereinskarte: Stubaier Alpen<br />
<br />
Gruß, <br />
Frank mit Katja &amp; Martina]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Brochkogel-Nordwestwand, 7.3.2012]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=727</link>
			<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 16:53:18 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=5266">Psycho667</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=727</guid>
			<description><![CDATA[Durch den "Hausmeister des Rubihorns" zum Schreiben von Berichten ermutigt, müsst ihr jetzt meine Ergüsse ertragen! <!-- start: smilie --><br />
<img src="https://forum.rocksports.de/images/smilies/wink.png" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" /><br />
<!-- end: smilie --> <br />
<br />
In´s Pitztal sollte es gehen, was "Großes" machen, nach all den Wasserfällen. Also sind wir am Mittwoch, 7.3. nach 2 Tagen Biwak und Eisfallklettern mit der ersten Bahn bis aufs Mittelbergjoch gefahren. Von dort sofort auf den Gletscher abgefahren und die Felle aufgezäumt. Eine nette Gruppe Engländer, die unter Führung eines in Cham lebenden englischen Bergführers auf Alpendurchquerung war, spurte brav vorne weg. So erreichten wir nach gut 2h Zustieg den Fuß des Brochkogels. Dessen Nordwestwand (bzw. "-wändchen") erhebt sich 250m über den Gletscher. Kurz unterhalb der Randkluft legten wir unser Skidepot an und bauten auf Klettern um.<br />
<br />
Ich sicherte Sven ziemlich oldschool über die Schulter, während er sich die Randkluft hochwühlte. Der Gute ist teilweise bis zu den Achseln eingesunken. Nachdem dieses erste Hindernis überwunden war, gingen wir seilfrei die Eiswand hoch. Anfangs mit ca. 45° Steilheit, stellt sich die Wand immer mehr auf, bis sie kurz unter dem Gipfel durch eine 70° steile Eisnase abgeschlossen wird.  Es lagen ca. 15-20cm guter Trittschnee auf dem Blankeis, sodass wir die ersten 2/3 der Wand ungesichert klettern konnten. Zu Beginn des Blankeises war die Wand dann schon merklich steiler. Hier baute ich einen Stand und half dem (in Bergschuhen kletternden) Sven mit seinen brennenden Waden in die Sicherung.<br />
<br />
Die markante Eisnase unterhalb des Gipfels türmte sich vor uns auf. Ich fühlte mich eigentlich recht gut und wollte die Nase frontal angehen. Da dies aber meine erste richtige Eiswand war, einigten wir uns darauf: Nicht gleich voll auf die Kacke hauen hier, auf der rechten Seite isses noch minimal flacher. Die Weichbiberversion links der Eisnase mit durchgehenden 55° wollten wir aber auch nicht machen. Also einfach geradeaus! Ich war gut im Fluss, kam schnell vorwärts. Nach ca. 30m wurde das Eis merklich steiler, sodass die Schräubchen in kürzeren Abständen ihren Weg ins Kühle fanden. Ich rechnete mit 2 Seillängen und war ziemlich verdutzt, als plötzlich rechts von mir ein Kopf auftauchte und mir ein salzburgerisches "Servas" entgegen rief. Dann stand ich auch schon auf dem Gipfel und konnte Sven nachsichern. Die Leute auf dem Gipfel drehten einen Freerider-Film und sind dann im ( in Aufstiegsrichtung) rechten, flacheren Teil der Nordwestwand abgefahren.<br />
<br />
Nach kurzer Rast und Fotos stiegen wir über den Grat im Norden ab. Da es für die letzte Bahn ins Tal schon zu spät war und wir wenig Lust auf den Aufstieg aufs Mittelbergjoch hatten, gings über die mit fast 2000hm echt lange Taschach-Abfahrt wieder ins Tal.<br />
<br />
Fazit: Eine wunderschöne kleine Tour die Lust auf mehr macht. Die Verhältnisse waren imho hervorragend, auch die Abfahrt über den Gletscher gestaltete sich aufgrund gespurter Strecke und zugeschneiter Spalten problemlos.<br />
<br />
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			<content:encoded><![CDATA[Durch den "Hausmeister des Rubihorns" zum Schreiben von Berichten ermutigt, müsst ihr jetzt meine Ergüsse ertragen! <!-- start: smilie --><br />
<img src="https://forum.rocksports.de/images/smilies/wink.png" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" /><br />
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In´s Pitztal sollte es gehen, was "Großes" machen, nach all den Wasserfällen. Also sind wir am Mittwoch, 7.3. nach 2 Tagen Biwak und Eisfallklettern mit der ersten Bahn bis aufs Mittelbergjoch gefahren. Von dort sofort auf den Gletscher abgefahren und die Felle aufgezäumt. Eine nette Gruppe Engländer, die unter Führung eines in Cham lebenden englischen Bergführers auf Alpendurchquerung war, spurte brav vorne weg. So erreichten wir nach gut 2h Zustieg den Fuß des Brochkogels. Dessen Nordwestwand (bzw. "-wändchen") erhebt sich 250m über den Gletscher. Kurz unterhalb der Randkluft legten wir unser Skidepot an und bauten auf Klettern um.<br />
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Ich sicherte Sven ziemlich oldschool über die Schulter, während er sich die Randkluft hochwühlte. Der Gute ist teilweise bis zu den Achseln eingesunken. Nachdem dieses erste Hindernis überwunden war, gingen wir seilfrei die Eiswand hoch. Anfangs mit ca. 45° Steilheit, stellt sich die Wand immer mehr auf, bis sie kurz unter dem Gipfel durch eine 70° steile Eisnase abgeschlossen wird.  Es lagen ca. 15-20cm guter Trittschnee auf dem Blankeis, sodass wir die ersten 2/3 der Wand ungesichert klettern konnten. Zu Beginn des Blankeises war die Wand dann schon merklich steiler. Hier baute ich einen Stand und half dem (in Bergschuhen kletternden) Sven mit seinen brennenden Waden in die Sicherung.<br />
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Die markante Eisnase unterhalb des Gipfels türmte sich vor uns auf. Ich fühlte mich eigentlich recht gut und wollte die Nase frontal angehen. Da dies aber meine erste richtige Eiswand war, einigten wir uns darauf: Nicht gleich voll auf die Kacke hauen hier, auf der rechten Seite isses noch minimal flacher. Die Weichbiberversion links der Eisnase mit durchgehenden 55° wollten wir aber auch nicht machen. Also einfach geradeaus! Ich war gut im Fluss, kam schnell vorwärts. Nach ca. 30m wurde das Eis merklich steiler, sodass die Schräubchen in kürzeren Abständen ihren Weg ins Kühle fanden. Ich rechnete mit 2 Seillängen und war ziemlich verdutzt, als plötzlich rechts von mir ein Kopf auftauchte und mir ein salzburgerisches "Servas" entgegen rief. Dann stand ich auch schon auf dem Gipfel und konnte Sven nachsichern. Die Leute auf dem Gipfel drehten einen Freerider-Film und sind dann im ( in Aufstiegsrichtung) rechten, flacheren Teil der Nordwestwand abgefahren.<br />
<br />
Nach kurzer Rast und Fotos stiegen wir über den Grat im Norden ab. Da es für die letzte Bahn ins Tal schon zu spät war und wir wenig Lust auf den Aufstieg aufs Mittelbergjoch hatten, gings über die mit fast 2000hm echt lange Taschach-Abfahrt wieder ins Tal.<br />
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Fazit: Eine wunderschöne kleine Tour die Lust auf mehr macht. Die Verhältnisse waren imho hervorragend, auch die Abfahrt über den Gletscher gestaltete sich aufgrund gespurter Strecke und zugeschneiter Spalten problemlos.<br />
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Großglockner (3798 m) - Stüdlgrat   28.-29.06.10]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=460</link>
			<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 19:24:59 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=7">Tobias</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=460</guid>
			<description><![CDATA[Der Stüdlgrat auf den Großglockner, mit 3798 m Östereichs höchster Berg, gehört wahrscheinlich zu den bekanntesten hochalpinen Gratanstiegen der Ostalpen. Nicht zu letzt sieht man das auch an den extrem vielen Begehungen. Überholmanöver und Seilsalat sind wahrscheinlich an der Tagesordnung. Wir entscheiden uns bewusst gegen ein Wochenende und fuhren Montag und Dienstag an den Glockner. Trotzdem waren mit uns insgesamt 8-9 Seilschaften am Grat!<br />
<br />
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Der Großglockner mit dem Stüdlgrat, gesehen vom Lucknerhaus</span><br />
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Der Großglockner mit dem Stüdlgrat (rechter Grat), gesehen vom Großvenediger</span><br />
<br />
Der südseitige Stüdlgrat bietet auf seinen 500 Höhenmetern schöne und ausgesetzte Kletterei im oberen 3. Schwierigkeitsgrat. Der Fels ist am Grat selbst richtig fest und bietet vor allem im oberen Teil nach dem Frühstücksplatz beste Kletterei. <br />
Die Absicherung am Grat ist für so eine Tour extrem gut. Es gibt sehr viele Bohrhaken und Eisenstangen sodass ich mich an ein paar Stellen fast schon wie in einer Sportklettertour fühlte. Im oberen Teil gibt es an drei Stellen sogar Drahtseile und kurze Taue. Lediglich auf den letzten, leichteren Metern war dann hin und wieder Eigeninitiative nötig. Mit Schlingen aber völlig problemlos. Wer dann noch mehrere Cams und Keile am Gurt hat ist fast schon Over-Equiped. Auch die Orientierung am Grat ist größtenteils durch die Eisenstangen und Bohrhaken kein Problem. Es muss aber auch gesagt werden, dass wir meiner Einschätzung nach, perfekte Verhältnisse hatten. Bis auf einige Stellen gegen Ende war fast alles schnee- und eisfrei. Wir konnten bis zum Gipfel ohne Steigeisen klettern. Vielfach klettert man auf der schattigen Westseite des Grates, aber auch dort ging es fast komplett ohne Schneeberührung.<br />
<br />
<br />
Von Kals auf der Glockner Südseite über die Kalser-Glocknerstraße (Maut 9 €) mit dem Auto hoch bis zu den großen Parkplätzen beim Lucknerhaus (1918 m). Nun entweder rechts (schöner Weg) oder links (Fahrweg) des Baches ins Ködnitztal hinein. Bald ist man an der Lucknerhütte (2241 m). Nach insgesamt 2h erreichten wir die Stüdlhütte (2802 m).<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3038" target="_blank" title="">03.DSCN0616.jpg</a> (Größe: 434,76 KB / Downloads: 1585)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Stüdlhütte</span><br />
<br />
Nachdem 3 Seilschaften einer Bergwachtgruppe bereits um 3 Uhr aufbrechen wollten gingen wir erst gegen 5:30 Uhr los. Auf ca. 3000 m betritt man den Gletscher des Teischnitz Kees, überwelchen es gemütlich und flach, immer entlang des Luisengrat zum Einstieg des Stüdlgrat geht. <br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3039" target="_blank" title="">04.Stüdlgrat - Großglockner 040.JPG</a> (Größe: 328,1 KB / Downloads: 1445)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Morgendlicher Zustieg</span><br />
<br />
Der untere Teil bis zum Frühstücksplatz auf 3550m weist selten den 3.Grad auf. Er zieht sich aber doch länger wie es von unten den Anschein hat. Von Beginn an gingen wir am langen Seil und kamen so recht flott voran. Erst ich, dann ging Nina den Mittelteil komplett bis zum Frühstücksplatz voraus (2h20 min ab Hütte). Was wir vermeiden wollten ist dann leider schon am Frühstücksplatz eingetroffen. Wir haben zu den Bergwachtlern aufgeschlossen und waren im Stau.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3040" target="_blank" title="">05.Stüdlgrat - Großglockner 045.JPG</a> (Größe: 392,05 KB / Downloads: 1350)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Zu Beginn</span><br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3041" target="_blank" title="">06.DSCN0636.jpg</a> (Größe: 437,46 KB / Downloads: 1382)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Nina auf dem Weg zum Frühstücksplatz (roter Pfeil)</span><br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3042" target="_blank" title="">07.DSCN0642.jpg</a> (Größe: 480,4 KB / Downloads: 2710)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Am Frühstücksplatz</span><br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3043" target="_blank" title="">08.Stüdlgrat - Großglockner 052.JPG</a> (Größe: 366,27 KB / Downloads: 1960)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Stau nach dem Frühstücksplatz</span><br />
<br />
Ab dem Frühstücksplatz beginnen die Hauptschwierigkeiten. Die Absicherung wird aber auch noch besser. Zwei bis drei Seillängen geduldeten wir uns und gingen schön Seillänge für Seillänge hinterher. Nach einer steileren Verschneidung folgt die schöne, ausgesetzte Querung der sog. Kanzel. Aber so ging es aber nicht weiter, wir gingen wieder zum langen Seil über und überholten die 3 Bergwacht-Seilschaften nacheinander. An den schwersten Stellen des Grates (glatte Kante, Platte, Roter Fleck...) kam dann noch der T-Bloc zum Einsatz und Stand gab es nur wenn das Material mal wieder aus war. Nach etwas mehr als 5h war der Gipfel des Großglockner (3798 m) erreicht. Auch zwei Bergführer Seilschaften mit Gästen hatten fleißig überholt und waren wenig später am Gipfel. Bei bestem Wetter und keinem Wind konnten alle den Gipfel richtig genießen.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3044" target="_blank" title="">09.DSCN0658.jpg</a> (Größe: 280,1 KB / Downloads: 1279)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3045" target="_blank" title="">10.DSCN0657.jpg</a> (Größe: 324,13 KB / Downloads: 1271)
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Die letzten Meter zum Gipfel</span><br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Die letzten Meter zum Gipfel</span><br />
<br />
Für den Abstieg über den Normalweg zur Erzherzog-Johann Hütte, sind dann auf jeden Fall Steigeisen nötig. Vom Gipfel erst über einen Firnrücken später über steilen, plattigen Fels hinab (viele Sicherungsstangen) in die obere Glocknerscharte. <br />
<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Abstieg vom Gipfel in die Scharte</span><br />
<br />
Jenseits mit Hilfe eines Drahtseiles steil hinauf zum Kleinglockner. Von dort über einen anfangs ausgesetzten später steilen Firnrücken (wieder viele Stangen) hinab auf die sog. Schulter.<br />
<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Der Firnrücken am Kleinglockner</span><br />
<br />
 Von der Schulter (mehrere Bohrhaken) nochmals kurz steil hinab bevor sich das Gelände legt. Der Schnee war inzwischen schon sehr aufgeweicht, tief und nicht mehr griffig. Ein Bergführer musste schon etwas auf die andere Gratseite der Schulter springen um seine zwei abrutschenden Gäste zu halten. Wenig später sind wir an der Erzherzog-Johann Hütte (3451 m). Drahtseilgesichert geht es hinunter auf das Ködnitz Kees. <br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3059" target="_blank" title="">24.DSCN0729.jpg</a> (Größe: 396,7 KB / Downloads: 1295)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Links im Profil der obere Teil des Stüdlgrat</span><br />
<br />
Von dort wahlweise zurück zur Stüdlhütte oder wer alles dabei hat direkt am linken Gletscherrand hinab ins Ködnitztal Richtung Lucknerhütte und weiter zum Auto am Lucknerhaus (1918 m). Insgesamt 1900 Hm Abstieg.<br />
<br />
<br />
Unser Material (3er Seilschaft), auszugsweise :<br />
-	50m Einfachseil<br />
-	6 Expressen<br />
-	4 Cams (1; 0.75; 0.4; 0.3)<br />
-	1 Satz Keile<br />
-	3 T-Bloc<br />
-	8 Bandschlingen 120cm<br />
-	Gletschergeraffel pro Person: Steigeisen, Eisgerät, Eisschraube, Prusiks...<br />
besser wäre gewesen für längere  Passagen am langen Seil: Mehr Bandschlingen ein paar mehr Exen oder Einzelkarabiner für die Bandschlingen um die Eisenstangen, Keile gar nicht und maximal 2 Cams.<br />
<br />
<br />
Viele Grüße<br />
Frank, Nina und Tobias]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Stüdlgrat auf den Großglockner, mit 3798 m Östereichs höchster Berg, gehört wahrscheinlich zu den bekanntesten hochalpinen Gratanstiegen der Ostalpen. Nicht zu letzt sieht man das auch an den extrem vielen Begehungen. Überholmanöver und Seilsalat sind wahrscheinlich an der Tagesordnung. Wir entscheiden uns bewusst gegen ein Wochenende und fuhren Montag und Dienstag an den Glockner. Trotzdem waren mit uns insgesamt 8-9 Seilschaften am Grat!<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3036" target="_blank" title="">01.DSCN0605.jpg</a> (Größe: 364,5 KB / Downloads: 1360)
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Der Großglockner mit dem Stüdlgrat, gesehen vom Lucknerhaus</span><br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3037" target="_blank" title="">02.Großvenediger+084.jpg</a> (Größe: 521,67 KB / Downloads: 1125)
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Der Großglockner mit dem Stüdlgrat (rechter Grat), gesehen vom Großvenediger</span><br />
<br />
Der südseitige Stüdlgrat bietet auf seinen 500 Höhenmetern schöne und ausgesetzte Kletterei im oberen 3. Schwierigkeitsgrat. Der Fels ist am Grat selbst richtig fest und bietet vor allem im oberen Teil nach dem Frühstücksplatz beste Kletterei. <br />
Die Absicherung am Grat ist für so eine Tour extrem gut. Es gibt sehr viele Bohrhaken und Eisenstangen sodass ich mich an ein paar Stellen fast schon wie in einer Sportklettertour fühlte. Im oberen Teil gibt es an drei Stellen sogar Drahtseile und kurze Taue. Lediglich auf den letzten, leichteren Metern war dann hin und wieder Eigeninitiative nötig. Mit Schlingen aber völlig problemlos. Wer dann noch mehrere Cams und Keile am Gurt hat ist fast schon Over-Equiped. Auch die Orientierung am Grat ist größtenteils durch die Eisenstangen und Bohrhaken kein Problem. Es muss aber auch gesagt werden, dass wir meiner Einschätzung nach, perfekte Verhältnisse hatten. Bis auf einige Stellen gegen Ende war fast alles schnee- und eisfrei. Wir konnten bis zum Gipfel ohne Steigeisen klettern. Vielfach klettert man auf der schattigen Westseite des Grates, aber auch dort ging es fast komplett ohne Schneeberührung.<br />
<br />
<br />
Von Kals auf der Glockner Südseite über die Kalser-Glocknerstraße (Maut 9 €) mit dem Auto hoch bis zu den großen Parkplätzen beim Lucknerhaus (1918 m). Nun entweder rechts (schöner Weg) oder links (Fahrweg) des Baches ins Ködnitztal hinein. Bald ist man an der Lucknerhütte (2241 m). Nach insgesamt 2h erreichten wir die Stüdlhütte (2802 m).<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3038" target="_blank" title="">03.DSCN0616.jpg</a> (Größe: 434,76 KB / Downloads: 1585)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Stüdlhütte</span><br />
<br />
Nachdem 3 Seilschaften einer Bergwachtgruppe bereits um 3 Uhr aufbrechen wollten gingen wir erst gegen 5:30 Uhr los. Auf ca. 3000 m betritt man den Gletscher des Teischnitz Kees, überwelchen es gemütlich und flach, immer entlang des Luisengrat zum Einstieg des Stüdlgrat geht. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3039" target="_blank" title="">04.Stüdlgrat - Großglockner 040.JPG</a> (Größe: 328,1 KB / Downloads: 1445)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Morgendlicher Zustieg</span><br />
<br />
Der untere Teil bis zum Frühstücksplatz auf 3550m weist selten den 3.Grad auf. Er zieht sich aber doch länger wie es von unten den Anschein hat. Von Beginn an gingen wir am langen Seil und kamen so recht flott voran. Erst ich, dann ging Nina den Mittelteil komplett bis zum Frühstücksplatz voraus (2h20 min ab Hütte). Was wir vermeiden wollten ist dann leider schon am Frühstücksplatz eingetroffen. Wir haben zu den Bergwachtlern aufgeschlossen und waren im Stau.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3040" target="_blank" title="">05.Stüdlgrat - Großglockner 045.JPG</a> (Größe: 392,05 KB / Downloads: 1350)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Zu Beginn</span><br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3041" target="_blank" title="">06.DSCN0636.jpg</a> (Größe: 437,46 KB / Downloads: 1382)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Nina auf dem Weg zum Frühstücksplatz (roter Pfeil)</span><br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3042" target="_blank" title="">07.DSCN0642.jpg</a> (Größe: 480,4 KB / Downloads: 2710)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Am Frühstücksplatz</span><br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3043" target="_blank" title="">08.Stüdlgrat - Großglockner 052.JPG</a> (Größe: 366,27 KB / Downloads: 1960)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Stau nach dem Frühstücksplatz</span><br />
<br />
Ab dem Frühstücksplatz beginnen die Hauptschwierigkeiten. Die Absicherung wird aber auch noch besser. Zwei bis drei Seillängen geduldeten wir uns und gingen schön Seillänge für Seillänge hinterher. Nach einer steileren Verschneidung folgt die schöne, ausgesetzte Querung der sog. Kanzel. Aber so ging es aber nicht weiter, wir gingen wieder zum langen Seil über und überholten die 3 Bergwacht-Seilschaften nacheinander. An den schwersten Stellen des Grates (glatte Kante, Platte, Roter Fleck...) kam dann noch der T-Bloc zum Einsatz und Stand gab es nur wenn das Material mal wieder aus war. Nach etwas mehr als 5h war der Gipfel des Großglockner (3798 m) erreicht. Auch zwei Bergführer Seilschaften mit Gästen hatten fleißig überholt und waren wenig später am Gipfel. Bei bestem Wetter und keinem Wind konnten alle den Gipfel richtig genießen.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3044" target="_blank" title="">09.DSCN0658.jpg</a> (Größe: 280,1 KB / Downloads: 1279)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=3045" target="_blank" title="">10.DSCN0657.jpg</a> (Größe: 324,13 KB / Downloads: 1271)
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Die letzten Meter zum Gipfel</span><br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Die letzten Meter zum Gipfel</span><br />
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Für den Abstieg über den Normalweg zur Erzherzog-Johann Hütte, sind dann auf jeden Fall Steigeisen nötig. Vom Gipfel erst über einen Firnrücken später über steilen, plattigen Fels hinab (viele Sicherungsstangen) in die obere Glocknerscharte. <br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Abstieg vom Gipfel in die Scharte</span><br />
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Jenseits mit Hilfe eines Drahtseiles steil hinauf zum Kleinglockner. Von dort über einen anfangs ausgesetzten später steilen Firnrücken (wieder viele Stangen) hinab auf die sog. Schulter.<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Der Firnrücken am Kleinglockner</span><br />
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 Von der Schulter (mehrere Bohrhaken) nochmals kurz steil hinab bevor sich das Gelände legt. Der Schnee war inzwischen schon sehr aufgeweicht, tief und nicht mehr griffig. Ein Bergführer musste schon etwas auf die andere Gratseite der Schulter springen um seine zwei abrutschenden Gäste zu halten. Wenig später sind wir an der Erzherzog-Johann Hütte (3451 m). Drahtseilgesichert geht es hinunter auf das Ködnitz Kees. <br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --> <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Links im Profil der obere Teil des Stüdlgrat</span><br />
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Von dort wahlweise zurück zur Stüdlhütte oder wer alles dabei hat direkt am linken Gletscherrand hinab ins Ködnitztal Richtung Lucknerhütte und weiter zum Auto am Lucknerhaus (1918 m). Insgesamt 1900 Hm Abstieg.<br />
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<br />
Unser Material (3er Seilschaft), auszugsweise :<br />
-	50m Einfachseil<br />
-	6 Expressen<br />
-	4 Cams (1; 0.75; 0.4; 0.3)<br />
-	1 Satz Keile<br />
-	3 T-Bloc<br />
-	8 Bandschlingen 120cm<br />
-	Gletschergeraffel pro Person: Steigeisen, Eisgerät, Eisschraube, Prusiks...<br />
besser wäre gewesen für längere  Passagen am langen Seil: Mehr Bandschlingen ein paar mehr Exen oder Einzelkarabiner für die Bandschlingen um die Eisenstangen, Keile gar nicht und maximal 2 Cams.<br />
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Viele Grüße<br />
Frank, Nina und Tobias]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Wilder Freiger 3418m– 05.09. – 06.09.2009]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=379</link>
			<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 20:12:20 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=34">skuti</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=379</guid>
			<description><![CDATA[Nach verschiedenen anderen Touren in dieser Zeit sollte es mal eine sommerliche Hochtour sein. Nach ein wenig suchen für eine Tour mit Gletscher wurde der „Wilde Freiger“ ausgewählt mit Stützpunkt „Nürnberger Hütte“. Es ging mit 2 Bekannten Samstagmorgen recht gemütlich in Richtung Stubai-Tal los. <br />
<br />
Tourenverlauf:<br />
geparkt wird am Parkplatz Nürnberger Hütte kurz hinter Ranalt. Nun geht es durch das Langental (zieht sich wirklich so hin) vorbei an der Bsuchalm zur Hütte hoch. Wobei die erste Strecke recht flach ist, bevor man alle Höhenmeter auf einmal macht. Es sind ca.900hm Aufstieg zur Hütte und gut machbar in 2,5h.<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1838" target="_blank" title="">Wilder Freiger 01.JPG</a> (Größe: 353,6 KB / Downloads: 974)
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Blick auf die Bsuchalm mit dem letzen Aufstieg.</span><br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1839" target="_blank" title="">Wilder Freiger 02.JPG</a> (Größe: 451,55 KB / Downloads: 944)
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Ein paar Einheimische versperren den Weg</span><br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1840" target="_blank" title="">Wilder Freiger 03.JPG</a> (Größe: 371,41 KB / Downloads: 1113)
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Die Hütte auf 2280m</span><br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1841" target="_blank" title="">Wilder Freiger 04.JPG</a> (Größe: 296,31 KB / Downloads: 954)
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Der nächste Morgen verspricht kühle Temperaturen</span><br />
<br />
Am nächsten Morgen ging es dann weiter Südwärts im taleinwärts immer auf den gut Markierten wegen Richtung Wilder Freiger. Der Weg geht unterhalb der Urfallspitze vorbei immer Richtung Seescharte. Zur Scharte hoch geht es in Blockgelände. Ab der Scharte geht es weiter auf dem Grat immer Südwärts. Der Grat Endet dann auf dem „Grübelferner“. Dort seilten wir uns an gingen weiter über diesen aufwärts Richtung Gipfel. Der Ferner ist schon deutlich ausgeapert als in den Führer beschrieben und somit ist es nur ein kurzes Stück auf dem Ferner zu gehen bevor man wieder Stein unter den Füßen hat. Die meisten Spalten waren gut sichtbar und wir konnten diese gut umgehen. Danach noch eine kurze Gipfel-Grat Kletterei bevor man auf dem Gipfel steht. Von dort kann man eine wunderbare Aussicht genießen!<br />
Der Abstieg bis zum Auto war recht hart mit über 2000hm, aber für eine schöne Tour macht man doch vieles. <br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1842" target="_blank" title="">Wilder Freiger 05.JPG</a> (Größe: 185,3 KB / Downloads: 1014)
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Aufstieg über leichtes Blockgelände zum Grat – das Wetter ist noch nicht das Beste</span><br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1843" target="_blank" title="">Wilder Freiger 06.JPG</a> (Größe: 365,16 KB / Downloads: 1010)
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Auf dem Grat zum Grübelferner</span><br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1845" target="_blank" title="">Wilder Freiger 08.JPG</a> (Größe: 288,03 KB / Downloads: 980)
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Reges treiben auf dem Ferner, man kam von links</span><br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1846" target="_blank" title="">Wilder Freiger 09.JPG</a> (Größe: 200,88 KB / Downloads: 944)
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Im Blick – der Gipfel</span><br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1851" target="_blank" title="">IMG_7628.JPG</a> (Größe: 1,43 MB / Downloads: 1010)
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Die letzten Meter zum Gipfel auf dem Gipfel Grat – am Gipfel herrschte reges treiben</span><br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1847" target="_blank" title="">Wilder Freiger 10.JPG</a> (Größe: 274,45 KB / Downloads: 956)
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Gipfelbild</span><br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1848" target="_blank" title="">Wilder Freiger 11.JPG</a> (Größe: 394 KB / Downloads: 918)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Blick auf die Wildspitze, ist aber nicht so nah da, Zoom macht es möglich</span><br />
<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1849" target="_blank" title="">Wilder Freiger 12.jpg</a> (Größe: 1,45 MB / Downloads: 1056)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Panorama Bild von Martina, von rechts nach links<br />
Wilder Freiger – Skigebiet Stubai – Wilder Pfaff, dahinter Zuckerhütl – Wildspitze – und ganz hinten der Ortler</span><br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1850" target="_blank" title="">Wilder Freiger 13.JPG</a> (Größe: 251,47 KB / Downloads: 1079)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Rückblick auf dem Gipfel mit eingezeichneter Auf- und Abstiegstour</span><br />
<br />
<br />
Literatur:<br />
Alpenvereinsführer „Stubaier Alpen“<br />
3000er in den Nordalpen<br />
Karte:<br />
Alpenereinskarte „Stubaier Alpen“<br />
<br />
<br />
Gruß, <br />
Frank]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Nach verschiedenen anderen Touren in dieser Zeit sollte es mal eine sommerliche Hochtour sein. Nach ein wenig suchen für eine Tour mit Gletscher wurde der „Wilde Freiger“ ausgewählt mit Stützpunkt „Nürnberger Hütte“. Es ging mit 2 Bekannten Samstagmorgen recht gemütlich in Richtung Stubai-Tal los. <br />
<br />
Tourenverlauf:<br />
geparkt wird am Parkplatz Nürnberger Hütte kurz hinter Ranalt. Nun geht es durch das Langental (zieht sich wirklich so hin) vorbei an der Bsuchalm zur Hütte hoch. Wobei die erste Strecke recht flach ist, bevor man alle Höhenmeter auf einmal macht. Es sind ca.900hm Aufstieg zur Hütte und gut machbar in 2,5h.<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1838" target="_blank" title="">Wilder Freiger 01.JPG</a> (Größe: 353,6 KB / Downloads: 974)
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Blick auf die Bsuchalm mit dem letzen Aufstieg.</span><br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1839" target="_blank" title="">Wilder Freiger 02.JPG</a> (Größe: 451,55 KB / Downloads: 944)
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Ein paar Einheimische versperren den Weg</span><br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1840" target="_blank" title="">Wilder Freiger 03.JPG</a> (Größe: 371,41 KB / Downloads: 1113)
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Die Hütte auf 2280m</span><br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1841" target="_blank" title="">Wilder Freiger 04.JPG</a> (Größe: 296,31 KB / Downloads: 954)
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Der nächste Morgen verspricht kühle Temperaturen</span><br />
<br />
Am nächsten Morgen ging es dann weiter Südwärts im taleinwärts immer auf den gut Markierten wegen Richtung Wilder Freiger. Der Weg geht unterhalb der Urfallspitze vorbei immer Richtung Seescharte. Zur Scharte hoch geht es in Blockgelände. Ab der Scharte geht es weiter auf dem Grat immer Südwärts. Der Grat Endet dann auf dem „Grübelferner“. Dort seilten wir uns an gingen weiter über diesen aufwärts Richtung Gipfel. Der Ferner ist schon deutlich ausgeapert als in den Führer beschrieben und somit ist es nur ein kurzes Stück auf dem Ferner zu gehen bevor man wieder Stein unter den Füßen hat. Die meisten Spalten waren gut sichtbar und wir konnten diese gut umgehen. Danach noch eine kurze Gipfel-Grat Kletterei bevor man auf dem Gipfel steht. Von dort kann man eine wunderbare Aussicht genießen!<br />
Der Abstieg bis zum Auto war recht hart mit über 2000hm, aber für eine schöne Tour macht man doch vieles. <br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1842" target="_blank" title="">Wilder Freiger 05.JPG</a> (Größe: 185,3 KB / Downloads: 1014)
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Aufstieg über leichtes Blockgelände zum Grat – das Wetter ist noch nicht das Beste</span><br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1843" target="_blank" title="">Wilder Freiger 06.JPG</a> (Größe: 365,16 KB / Downloads: 1010)
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Auf dem Grat zum Grübelferner</span><br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1844" target="_blank" title="">Wilder Freiger 07.JPG</a> (Größe: 243,17 KB / Downloads: 970)
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1845" target="_blank" title="">Wilder Freiger 08.JPG</a> (Größe: 288,03 KB / Downloads: 980)
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Reges treiben auf dem Ferner, man kam von links</span><br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Im Blick – der Gipfel</span><br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1851" target="_blank" title="">IMG_7628.JPG</a> (Größe: 1,43 MB / Downloads: 1010)
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Die letzten Meter zum Gipfel auf dem Gipfel Grat – am Gipfel herrschte reges treiben</span><br />
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Gipfelbild</span><br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1848" target="_blank" title="">Wilder Freiger 11.JPG</a> (Größe: 394 KB / Downloads: 918)
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Blick auf die Wildspitze, ist aber nicht so nah da, Zoom macht es möglich</span><br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1849" target="_blank" title="">Wilder Freiger 12.jpg</a> (Größe: 1,45 MB / Downloads: 1056)
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Panorama Bild von Martina, von rechts nach links<br />
Wilder Freiger – Skigebiet Stubai – Wilder Pfaff, dahinter Zuckerhütl – Wildspitze – und ganz hinten der Ortler</span><br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1850" target="_blank" title="">Wilder Freiger 13.JPG</a> (Größe: 251,47 KB / Downloads: 1079)
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Rückblick auf dem Gipfel mit eingezeichneter Auf- und Abstiegstour</span><br />
<br />
<br />
Literatur:<br />
Alpenvereinsführer „Stubaier Alpen“<br />
3000er in den Nordalpen<br />
Karte:<br />
Alpenereinskarte „Stubaier Alpen“<br />
<br />
<br />
Gruß, <br />
Frank]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Fussstein Nordkante (Fusssteinkante), 1.08.09]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=342</link>
			<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 23:02:07 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=9">Alban</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=342</guid>
			<description><![CDATA[<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1388" target="_blank" title="">1.Fußstein Nordkante.JPG</a> (Größe: 51,59 KB / Downloads: 11363)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Die Fußstein-Nordkante, oder auch einfach Fußsteinkante genannt ist eine schöne, moderate Granitklettertour in den Zillertaler Alpen und ein echter Klassiker.  Neben der Grundschartner-Nordkante ist sie eine sehr beliebte und entsprechend gut frequentierte Kletterroute (vermutlich da auch im Pauseführer erwähnt). Zusammen mit Zu- und Abstieg gibt das Unternehmen doch eine ordentliche Hochtour ab. Da das Wetter eindeutig Samstag als den schöneren Tourentag des Wochenende auslobte beschlossen Philipp, Benni und ich die Tour am Samstag vom Tal aus durchzuführen.<br />
Freitag Abend fuhren wir noch bis ins Valsertal und nach kurzer Nacht gings um 2.30 Uhr vom hintersten Parkplatz im Valsertal (bei der Touristenrast.) los. Zunächst liefen wir erstmal den gefühlsmäßig arg flachen Weg Richtung Geraer Hütte. Zuerst gings noch über einen Schotterweg dahin, bald aber dann in langgezogenen steinigen Serpentinen (im Dunkeln sah man leider die Abkürzungen schlecht) zur Hütte. Nach ca. 2h waren wir dort angelangt und froh noch keine Stirnlampenlichter auf dem Weg vor uns zu sehen. Glück gehabt, es scheint noch niemand wach zu sein um halb 5. Also kurze Trinkpause an der Hütte und von hierab in gemütlicherem Tempo ( a wenig a licht brauch mer ja schon auch) in weitern ca. 1,5h zum Beginn des Gletschers. Dazu muss man bei einer Gedenktafel mal den Weg Richtung Olperer nach rechts auf schmalere Steigspur verlassen. <br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1389" target="_blank" title="">2.zustieg zur Kante.JPG</a> (Größe: 64,25 KB / Downloads: 8054)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Am Gletscher angekommen erst mal das Eisengeraffel aufgerödelt und am Seil den Gletscher Richtung Einstieg gequert. Manche Spalten waren nicht mehr ganz vom Schnee bedeckt sodass das Seil durchaus seine Berechtigung hatte. Um zum eigentlichen Einstieg auf dem breiten Querband zu gelangen der mittlerweile durch den Gletscherückgang schon etwas weiter oben liegt steigt man im Eis/Firn linkerhand so weit auf bis man im Fels einfach nach rechts auf das Band gelangen kann. <br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1390" target="_blank" title="">3.Vom bergschrund zum Einstieg.JPG</a> (Größe: 141,69 KB / Downloads: 8052)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Die erste Länge wurde daher noch mit den Steigeisen absolviert. Etwas Bruch im Einstiegsbereich störte nicht weiter und ließ Stimmung aufkommen. <br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1391" target="_blank" title="">4. endlich gehts los.JPG</a> (Größe: 175,75 KB / Downloads: 7985)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1392" target="_blank" title="">5. Querung auf Band.JPG</a> (Größe: 65,92 KB / Downloads: 7787)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Schnell nach rechts gequert (Stand an beliebiger Stelle an Friends) und am langen Seil weiter, das Band leicht absteigend in etwa 70m zum Einstieg bei zwei Bohrhaken unter Rißsystem mit sichtbarem 0,5er-Fix-Camelot. Die erste Länge  ging dann schön entlang von Rißsystemen leicht schräg rechts aufwärts zu einem Absatz mit zwei Bohrhaken. <br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1393" target="_blank" title="">6. die erste richtige Länge.JPG</a> (Größe: 116,48 KB / Downloads: 8015)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
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<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1394" target="_blank" title="">7. Ende der ersten Länge.JPG</a> (Größe: 62,85 KB / Downloads: 7876)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Die nächste führte dann schräg nach links aufwärts über Platten und schließlich leicht nach rechts. Irgendwo hab ich da einen Standplatz überklettert was aber nicht weiter tragisch war, da mit Friends relativ gut einer eingerichtet werden konnte. Unsere dritte Länge führt nach  kurzer netter Einzelstelle zu einem Stand mit BH an dem wir dennoch Stand bezogen da der weiter zu erwartende Routenverlauf Seilreibung erwarten ließ. Vom Stand gings leicht links zu mehreren alten Rostgurken und dann in schönem Klettergelände an Rissen wieder leicht rechts aufwärts bis wir ein größerers Band erreichten mit Stand an BH. Von hier gings einfach rechts um die Ecke (BH) und nach links hinein in die markante Rinne (schaut von der Ferne wie eine Rampe aus). Diese Rinne war bei uns in trockenem Zustand und ließ sich gutmütig klettern (bei Schneefall hier bestimmt unangenehm). <br />
Linkerhand fand ich noch mal einen Zwischenbolt und sowohl rechts wie links gab es Möglichkeiten für Friends.  Am Ende der Rinne geht es über einen kleinen Wulst hinweg auf eine Verflachung der Rinne mit Absatz. Stand rechterhand an BH. <br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1395" target="_blank" title="">8. Ende der Kaminseillänge.JPG</a> (Größe: 51,86 KB / Downloads: 7833)
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Die folgende Länge zieht recht einfach gerade in der nun weniger ausgeprägten Rinne weiter schräg links zur Kante hinauf zurück und man bezieht Stand an BH vor einer wieder kompakteren Wandzone. Ab hier war Philipp im Vorstieg dran und weiter gings in die obere Wandzone. Vom Stand hatte man einen herrlichen Blick zum Olperer und über das Tal. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1397" target="_blank" title="">10. a. Olperer.JPG</a> (Größe: 146,62 KB / Downloads: 8002)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1398" target="_blank" title="">10. Olperer mit Benni.JPG</a> (Größe: 133,02 KB / Downloads: 7745)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1396" target="_blank" title="">9. Alban.JPG</a> (Größe: 68,94 KB / Downloads: 7769)
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Den im bergsteigen.at-Topo angegebenen Stand am rötlichen Pfeiler konnten wir nicht finden (wäre eh schon nach ca. 25m gewesen) und Philipp ist gleich den Rostgurken folgend schräg links weiter aufwärts zu Stand nach etwa 55m an BH geklettert. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1399" target="_blank" title="">11. Alban und Benni im Nachstieg.JPG</a> (Größe: 141,71 KB / Downloads: 7727)
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Hier wars dann doch etwas unangenehm für ne Dreierseilschaft zu warten da etwas wenig Platz. Allerdings ist man ja auch nur von den übrigen recht komfortablen Ständen zuvor verwöhnt geworden de immer auf breiten Bändern oder Absätzen waren. Doch Philipp ließ uns nicht lange warten und zog schnell die folgende Länge in anregender Platten und Rißkletterei zum Wandbuch hinauf. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1400" target="_blank" title="">12. toller Fels.JPG</a> (Größe: 61,04 KB / Downloads: 7600)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1401" target="_blank" title="">13. blick auf oberen Wandbereich.JPG</a> (Größe: 59,83 KB / Downloads: 7696)
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1402" target="_blank" title="">14. Philipp und Benni bei Wandbuch.JPG</a> (Größe: 51,17 KB / Downloads: 7710)
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Von hier leicht rechts hinüber zum linken Ende eines kleinen Dachgürtels und gerade empor in immer noch besserer Kletterei zu Stand. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1403" target="_blank" title="">15. Vorletzte Länge breit.JPG</a> (Größe: 58,22 KB / Downloads: 7637)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1404" target="_blank" title="">16. ja wo is er denn der friend.JPG</a> (Größe: 58,58 KB / Downloads: 7590)
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Die letzte Länge war dann wieder geneigter und am Stand angekommen konnte man den Gipfel schon gut sehen. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1405" target="_blank" title="">17. leichte Ausstiegslänge.JPG</a> (Größe: 138,43 KB / Downloads: 7744)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Wir klettterten die letzten ca. 80m dann im 2-3er Schrofengelände dann noch am langen Seil weiter und stiegen unmittelbar so gegen halb 12  am Gipfelkreuz aus. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1406" target="_blank" title="">18. Ausstieg am Kreuz.JPG</a> (Größe: 104,55 KB / Downloads: 7685)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Nach kurzer Brotzeitpause enschieden wir uns dann nicht die Abseilpiste zu nehmen sondern den schuttigen Normalweg hinunterzusteigen. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1407" target="_blank" title="">19. am Gipfel.JPG</a> (Größe: 66,83 KB / Downloads: 9345)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1408" target="_blank" title="">20. Alban und Benni am Gipfel.JPG</a> (Größe: 112,69 KB / Downloads: 7620)
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Dieser ist blau und rot markiert und bei etwas Licht eigentlich immer gut zu finden. Die Markierungen lotsen einen geschickt durch eine brüchige Wand auf meist gangbaren Bändern und Rinnen nach unten. Anfangs war das Gelände eher hauptsächlich brüchig und großblockig (vorsicht auf Steinschlag). <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1409" target="_blank" title="">21. Beginn Abstieg.JPG</a> (Größe: 49,71 KB / Downloads: 7535)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1410" target="_blank" title="">22. nach dem Joch im Abstieg.JPG</a> (Größe: 90,58 KB / Downloads: 7645)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Später wurds etwas fester dafür steiler mit leichten Abkletterstellen. (Stellen I-II). Einmal gabs gar ein Stahlseil dass ca. 7m über eine Wandstufe hinunter führte. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1411" target="_blank" title="">23. kletterstelle im Abstieg.JPG</a> (Größe: 72,01 KB / Downloads: 7647)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Elends lang zog sich dieser Abstieg hin auf dem man öfters dicht zusammen bleiben musste wegen Steinschlaggefahr für den Vorangehenden und bei dem der Talboden einfach nicht Näher kommen wollte. Irgendwann wards dann aber doch geschafft und nach Abstieg über eine Schuttmoräne kamen wir wieder auf den Weg. Als wir auf die Wand zurückblickten die wir abgesteigen waren, waren wir doch etwas erstaunt, dass durch diese Wand ein so einfacher Weg führt. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1412" target="_blank" title="">24. Abstiegsaufsicht.JPG</a> (Größe: 50,03 KB / Downloads: 7580)
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Relativ schnell waren wir dann, angetrieben von der Vorfreude auf was Gscheits zum essen und Trinken an der Hütte. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1413" target="_blank" title="">25. Geraer Hütte.JPG</a> (Größe: 64,65 KB / Downloads: 7484)
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Die sonnige Terasse mit Blick auf die Sagwandpfeiler lud zum Verweilen ein und das Wissen um einen weiteren Talhatscher machte auch nicht gerade müde Männer munter. <br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1414" target="_blank" title="">26. Fertig von der Tour.JPG</a> (Größe: 66,48 KB / Downloads: 7547)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Aber irgendwie haben wir uns doch noch motivieren können und waren dank ein paar im Hellen findbaren Wegabkürzer dann doch schneller im Tal unten als gedacht und so was gegen 17 Uhr zurück am Auto.<br />
Mit einem letzten Blick zurück auf den Fußstein fuhren wir dann zufrieden mit unserer Tagestour nach Haus.<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1415" target="_blank" title="">27. Fußstein im Profil.JPG</a> (Größe: 62,24 KB / Downloads: 7672)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Facts:<br />
Fußstein Nordkante, ca. 400Hm, etwa 12 Seillängen. Fels bis etwa 5/5- (meist jedoch 3-4). Die schönsten Kletterlängen im oberen Wanddrittel.<br />
2100hm ab Parkplatz bis Gipfel (3380m). BH an den meisten Ständen, sonst öfters mal alte Felshaken an schweren Einzelstellen. Absicherung mit Camelots der Größe 0,2 bis 1 gut möglich (evt. 0,4-0,75 doppelt). Keile und Felshaken nicht unbedingt notwendig. Mehrere Schlingen um Seilverlauf  bei Zwischensicherungspunkten bei Bedarf zu optimieren. Steigeisen + Seil für kurzen Gletscher dennoch empfehlenswert.<br />
Insgesamt schöne, geneigte Kletterei meist im 3-4 Schwierigkeitsgrad mit Stellen 5. Die schuttbedeckten Bänder, welche wiederholt gequert werden stellen für die nachfolgenden Seilschaften ein Risiko dar, umsichtiges Klettern ist gefragt.<br />
Auf dem Weg hoch zur Hütte (und kurz danach auch noch) immer wieder Bachläufe zum Getränkeflasche auffüllen. <br />
Der Abstieg zur Hütte stellt durchaus nochmals Anforderung an Konzentration und Trittsicherheit. Bei Regen/Schnee, Nebel oder Dunkelheit vermutlich sehr unangenehmer Abstieg.<br />
<br />
Infos zur Tour u.a. bei bergsteigen.at als Tourendownload:<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.bergsteigen.at/pic/pdf/423_Topo_81795774-c2c3-45d3-8289-059d30efc48c_fusssteinkante.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.bergsteigen.at/pic/pdf/423_To...nkante.pdf</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
 (Topo dient mehr als Orientierung), im Rother-Führer (Zillertaler Alpen) und bei weiteren Links im Netz u.a.:<br />
<br />
Bericht von Markus Stadler (u.a. mit Topo):<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.stadler-markus.de/bilder/alpinismus/alpinklettern/zillertal_fussstein.gif&amp;imgrefurl=http://www.stadler-markus.de/files/alpinklettern/zillertal_fussstein_nordkante.htm&amp;usg=__EynhiM0KIwYdartJ7k9NjEQSxcQ=&amp;h=839&amp;w=400&amp;sz=39&amp;hl=de&amp;start=8&amp;um=1&amp;tbnid=Kk_-38z1CEQRIM:&amp;tbnh=144&amp;tbnw=69&amp;prev=/images%3Fq%3Dfu%25C3%259Fstein%2Bnordkante%26hl%3Dde%26sa%3DN%26um%3D1" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://images.google.de/imgres?imgurl=ht...N%26um%3D1</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
Bericht von Lothar Klingel<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.lotharklingel.de/alpin/Fuss/fuss4.jpg&amp;imgrefurl=http://www.lotharklingel.de/alpin/Fuss/index.htm&amp;usg=__1ylADEXpmDIbNyrMKvslI2Z2AOk=&amp;h=600&amp;w=450&amp;sz=118&amp;hl=de&amp;start=9&amp;um=1&amp;tbnid=aBumE7JKjGTxJM:&amp;tbnh=135&amp;tbnw=101&amp;prev=/images%3Fq%3Dfu%25C3%259Fstein%2Bnordkante%26hl%3Dde%26sa%3DN%26um%3D1" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://images.google.de/imgres?imgurl=ht...N%26um%3D1</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
weitere Berichte:<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.felsreich.at/wp-content/uploads/Verena/DSCN1116neu.jpg&amp;imgrefurl=http://www.felsreich.at/fussstein-nordkante/&amp;usg=__eHdDWNAkW8FIJZehmbdw9dUr0K4=&amp;h=356&amp;w=475&amp;sz=77&amp;hl=de&amp;start=7&amp;um=1&amp;tbnid=NLZ6bV714xryNM:&amp;tbnh=97&amp;tbnw=129&amp;prev=/images%3Fq%3Dfu%25C3%259Fstein%2Bnordkante%26hl%3Dde%26sa%3DN%26um%3D1" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://images.google.de/imgres?imgurl=ht...N%26um%3D1</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
Von bergundsteigen.de<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.bergundsteigen.de/images/ForumPics/0a.jpg&amp;imgrefurl=http://www.bergundsteigen.de/forum/viewtopic.php%3Fid%3D334&amp;usg=__K4_isXY78yftnUlAl-PtxklDvZQ=&amp;h=604&amp;w=453&amp;sz=201&amp;hl=de&amp;start=2&amp;um=1&amp;tbnid=Lcfk4Uwc0CtUEM:&amp;tbnh=135&amp;tbnw=101&amp;prev=/images%3Fq%3Dfu%25C3%259Fstein%2Bnordkante%26hl%3Dde%26sa%3DN%26um%3D1" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://images.google.de/imgres?imgurl=ht...N%26um%3D1</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
<br />
<br />
Bildergalerie zur Fußsteinkante:<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://images.google.de/imgres?imgurl=http://lh5.ggpht.com/_nmyN-Wv2PDk/Rss3ZF_t_LI/AAAAAAAAACo/WhfPf-wJDq0/IMG_3384.jpg&amp;imgrefurl=http://picasaweb.google.com/lh/photo/JdDHe83MdtVjU57o3FK95g&amp;usg=__Suu9xXk1IMsqgzBmjyWaV-2kRqY=&amp;h=1600&amp;w=1200&amp;sz=16&amp;hl=de&amp;start=32&amp;um=1&amp;tbnid=OyJYz12bkaSuwM:&amp;tbnh=150&amp;tbnw=113&amp;prev=/images%3Fq%3Dfu%25C3%259Fstein%2Bnordkante%26ndsp%3D20%26hl%3Dde%26sa%3DN%26start%3D20%26um%3D1" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://images.google.de/imgres?imgurl=ht...0%26um%3D1</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.rikuti.de/Pictures/2008_08_fussstein/small_2008_08_31_fusssteinkante_p001.jpg&amp;imgrefurl=http://www.rikuti.de/Pictures/index_2008_08_fussstein.htm&amp;usg=__2j5Ol8vCvqWsQGk4MDmLM7Nx9Rw=&amp;h=80&amp;w=107&amp;sz=19&amp;hl=de&amp;start=14&amp;um=1&amp;tbnid=QKDBdNGu8GuhEM:&amp;tbnh=64&amp;tbnw=85&amp;prev=/images%3Fq%3Dfu%25C3%259Fstein%2Bnordkante%26hl%3Dde%26sa%3DN%26um%3D1" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://images.google.de/imgres?imgurl=ht...N%26um%3D1</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
<br />
Link zur Hütte:<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.geraerhuette.at/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.geraerhuette.at/</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
Gruß Alban]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1388" target="_blank" title="">1.Fußstein Nordkante.JPG</a> (Größe: 51,59 KB / Downloads: 11363)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Die Fußstein-Nordkante, oder auch einfach Fußsteinkante genannt ist eine schöne, moderate Granitklettertour in den Zillertaler Alpen und ein echter Klassiker.  Neben der Grundschartner-Nordkante ist sie eine sehr beliebte und entsprechend gut frequentierte Kletterroute (vermutlich da auch im Pauseführer erwähnt). Zusammen mit Zu- und Abstieg gibt das Unternehmen doch eine ordentliche Hochtour ab. Da das Wetter eindeutig Samstag als den schöneren Tourentag des Wochenende auslobte beschlossen Philipp, Benni und ich die Tour am Samstag vom Tal aus durchzuführen.<br />
Freitag Abend fuhren wir noch bis ins Valsertal und nach kurzer Nacht gings um 2.30 Uhr vom hintersten Parkplatz im Valsertal (bei der Touristenrast.) los. Zunächst liefen wir erstmal den gefühlsmäßig arg flachen Weg Richtung Geraer Hütte. Zuerst gings noch über einen Schotterweg dahin, bald aber dann in langgezogenen steinigen Serpentinen (im Dunkeln sah man leider die Abkürzungen schlecht) zur Hütte. Nach ca. 2h waren wir dort angelangt und froh noch keine Stirnlampenlichter auf dem Weg vor uns zu sehen. Glück gehabt, es scheint noch niemand wach zu sein um halb 5. Also kurze Trinkpause an der Hütte und von hierab in gemütlicherem Tempo ( a wenig a licht brauch mer ja schon auch) in weitern ca. 1,5h zum Beginn des Gletschers. Dazu muss man bei einer Gedenktafel mal den Weg Richtung Olperer nach rechts auf schmalere Steigspur verlassen. <br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1389" target="_blank" title="">2.zustieg zur Kante.JPG</a> (Größe: 64,25 KB / Downloads: 8054)
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Am Gletscher angekommen erst mal das Eisengeraffel aufgerödelt und am Seil den Gletscher Richtung Einstieg gequert. Manche Spalten waren nicht mehr ganz vom Schnee bedeckt sodass das Seil durchaus seine Berechtigung hatte. Um zum eigentlichen Einstieg auf dem breiten Querband zu gelangen der mittlerweile durch den Gletscherückgang schon etwas weiter oben liegt steigt man im Eis/Firn linkerhand so weit auf bis man im Fels einfach nach rechts auf das Band gelangen kann. <br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1390" target="_blank" title="">3.Vom bergschrund zum Einstieg.JPG</a> (Größe: 141,69 KB / Downloads: 8052)
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Die erste Länge wurde daher noch mit den Steigeisen absolviert. Etwas Bruch im Einstiegsbereich störte nicht weiter und ließ Stimmung aufkommen. <br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1391" target="_blank" title="">4. endlich gehts los.JPG</a> (Größe: 175,75 KB / Downloads: 7985)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1392" target="_blank" title="">5. Querung auf Band.JPG</a> (Größe: 65,92 KB / Downloads: 7787)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Schnell nach rechts gequert (Stand an beliebiger Stelle an Friends) und am langen Seil weiter, das Band leicht absteigend in etwa 70m zum Einstieg bei zwei Bohrhaken unter Rißsystem mit sichtbarem 0,5er-Fix-Camelot. Die erste Länge  ging dann schön entlang von Rißsystemen leicht schräg rechts aufwärts zu einem Absatz mit zwei Bohrhaken. <br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1393" target="_blank" title="">6. die erste richtige Länge.JPG</a> (Größe: 116,48 KB / Downloads: 8015)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1394" target="_blank" title="">7. Ende der ersten Länge.JPG</a> (Größe: 62,85 KB / Downloads: 7876)
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Die nächste führte dann schräg nach links aufwärts über Platten und schließlich leicht nach rechts. Irgendwo hab ich da einen Standplatz überklettert was aber nicht weiter tragisch war, da mit Friends relativ gut einer eingerichtet werden konnte. Unsere dritte Länge führt nach  kurzer netter Einzelstelle zu einem Stand mit BH an dem wir dennoch Stand bezogen da der weiter zu erwartende Routenverlauf Seilreibung erwarten ließ. Vom Stand gings leicht links zu mehreren alten Rostgurken und dann in schönem Klettergelände an Rissen wieder leicht rechts aufwärts bis wir ein größerers Band erreichten mit Stand an BH. Von hier gings einfach rechts um die Ecke (BH) und nach links hinein in die markante Rinne (schaut von der Ferne wie eine Rampe aus). Diese Rinne war bei uns in trockenem Zustand und ließ sich gutmütig klettern (bei Schneefall hier bestimmt unangenehm). <br />
Linkerhand fand ich noch mal einen Zwischenbolt und sowohl rechts wie links gab es Möglichkeiten für Friends.  Am Ende der Rinne geht es über einen kleinen Wulst hinweg auf eine Verflachung der Rinne mit Absatz. Stand rechterhand an BH. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1395" target="_blank" title="">8. Ende der Kaminseillänge.JPG</a> (Größe: 51,86 KB / Downloads: 7833)
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Die folgende Länge zieht recht einfach gerade in der nun weniger ausgeprägten Rinne weiter schräg links zur Kante hinauf zurück und man bezieht Stand an BH vor einer wieder kompakteren Wandzone. Ab hier war Philipp im Vorstieg dran und weiter gings in die obere Wandzone. Vom Stand hatte man einen herrlichen Blick zum Olperer und über das Tal. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1397" target="_blank" title="">10. a. Olperer.JPG</a> (Größe: 146,62 KB / Downloads: 8002)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1398" target="_blank" title="">10. Olperer mit Benni.JPG</a> (Größe: 133,02 KB / Downloads: 7745)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1396" target="_blank" title="">9. Alban.JPG</a> (Größe: 68,94 KB / Downloads: 7769)
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Den im bergsteigen.at-Topo angegebenen Stand am rötlichen Pfeiler konnten wir nicht finden (wäre eh schon nach ca. 25m gewesen) und Philipp ist gleich den Rostgurken folgend schräg links weiter aufwärts zu Stand nach etwa 55m an BH geklettert. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1399" target="_blank" title="">11. Alban und Benni im Nachstieg.JPG</a> (Größe: 141,71 KB / Downloads: 7727)
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Hier wars dann doch etwas unangenehm für ne Dreierseilschaft zu warten da etwas wenig Platz. Allerdings ist man ja auch nur von den übrigen recht komfortablen Ständen zuvor verwöhnt geworden de immer auf breiten Bändern oder Absätzen waren. Doch Philipp ließ uns nicht lange warten und zog schnell die folgende Länge in anregender Platten und Rißkletterei zum Wandbuch hinauf. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1400" target="_blank" title="">12. toller Fels.JPG</a> (Größe: 61,04 KB / Downloads: 7600)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1401" target="_blank" title="">13. blick auf oberen Wandbereich.JPG</a> (Größe: 59,83 KB / Downloads: 7696)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1402" target="_blank" title="">14. Philipp und Benni bei Wandbuch.JPG</a> (Größe: 51,17 KB / Downloads: 7710)
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Von hier leicht rechts hinüber zum linken Ende eines kleinen Dachgürtels und gerade empor in immer noch besserer Kletterei zu Stand. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1403" target="_blank" title="">15. Vorletzte Länge breit.JPG</a> (Größe: 58,22 KB / Downloads: 7637)
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1404" target="_blank" title="">16. ja wo is er denn der friend.JPG</a> (Größe: 58,58 KB / Downloads: 7590)
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Die letzte Länge war dann wieder geneigter und am Stand angekommen konnte man den Gipfel schon gut sehen. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1405" target="_blank" title="">17. leichte Ausstiegslänge.JPG</a> (Größe: 138,43 KB / Downloads: 7744)
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Wir klettterten die letzten ca. 80m dann im 2-3er Schrofengelände dann noch am langen Seil weiter und stiegen unmittelbar so gegen halb 12  am Gipfelkreuz aus. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1406" target="_blank" title="">18. Ausstieg am Kreuz.JPG</a> (Größe: 104,55 KB / Downloads: 7685)
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Nach kurzer Brotzeitpause enschieden wir uns dann nicht die Abseilpiste zu nehmen sondern den schuttigen Normalweg hinunterzusteigen. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1407" target="_blank" title="">19. am Gipfel.JPG</a> (Größe: 66,83 KB / Downloads: 9345)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1408" target="_blank" title="">20. Alban und Benni am Gipfel.JPG</a> (Größe: 112,69 KB / Downloads: 7620)
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Dieser ist blau und rot markiert und bei etwas Licht eigentlich immer gut zu finden. Die Markierungen lotsen einen geschickt durch eine brüchige Wand auf meist gangbaren Bändern und Rinnen nach unten. Anfangs war das Gelände eher hauptsächlich brüchig und großblockig (vorsicht auf Steinschlag). <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1409" target="_blank" title="">21. Beginn Abstieg.JPG</a> (Größe: 49,71 KB / Downloads: 7535)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1410" target="_blank" title="">22. nach dem Joch im Abstieg.JPG</a> (Größe: 90,58 KB / Downloads: 7645)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Später wurds etwas fester dafür steiler mit leichten Abkletterstellen. (Stellen I-II). Einmal gabs gar ein Stahlseil dass ca. 7m über eine Wandstufe hinunter führte. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1411" target="_blank" title="">23. kletterstelle im Abstieg.JPG</a> (Größe: 72,01 KB / Downloads: 7647)
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Elends lang zog sich dieser Abstieg hin auf dem man öfters dicht zusammen bleiben musste wegen Steinschlaggefahr für den Vorangehenden und bei dem der Talboden einfach nicht Näher kommen wollte. Irgendwann wards dann aber doch geschafft und nach Abstieg über eine Schuttmoräne kamen wir wieder auf den Weg. Als wir auf die Wand zurückblickten die wir abgesteigen waren, waren wir doch etwas erstaunt, dass durch diese Wand ein so einfacher Weg führt. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1412" target="_blank" title="">24. Abstiegsaufsicht.JPG</a> (Größe: 50,03 KB / Downloads: 7580)
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Relativ schnell waren wir dann, angetrieben von der Vorfreude auf was Gscheits zum essen und Trinken an der Hütte. <br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1413" target="_blank" title="">25. Geraer Hütte.JPG</a> (Größe: 64,65 KB / Downloads: 7484)
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Die sonnige Terasse mit Blick auf die Sagwandpfeiler lud zum Verweilen ein und das Wissen um einen weiteren Talhatscher machte auch nicht gerade müde Männer munter. <br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1414" target="_blank" title="">26. Fertig von der Tour.JPG</a> (Größe: 66,48 KB / Downloads: 7547)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Aber irgendwie haben wir uns doch noch motivieren können und waren dank ein paar im Hellen findbaren Wegabkürzer dann doch schneller im Tal unten als gedacht und so was gegen 17 Uhr zurück am Auto.<br />
Mit einem letzten Blick zurück auf den Fußstein fuhren wir dann zufrieden mit unserer Tagestour nach Haus.<br />
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1415" target="_blank" title="">27. Fußstein im Profil.JPG</a> (Größe: 62,24 KB / Downloads: 7672)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Facts:<br />
Fußstein Nordkante, ca. 400Hm, etwa 12 Seillängen. Fels bis etwa 5/5- (meist jedoch 3-4). Die schönsten Kletterlängen im oberen Wanddrittel.<br />
2100hm ab Parkplatz bis Gipfel (3380m). BH an den meisten Ständen, sonst öfters mal alte Felshaken an schweren Einzelstellen. Absicherung mit Camelots der Größe 0,2 bis 1 gut möglich (evt. 0,4-0,75 doppelt). Keile und Felshaken nicht unbedingt notwendig. Mehrere Schlingen um Seilverlauf  bei Zwischensicherungspunkten bei Bedarf zu optimieren. Steigeisen + Seil für kurzen Gletscher dennoch empfehlenswert.<br />
Insgesamt schöne, geneigte Kletterei meist im 3-4 Schwierigkeitsgrad mit Stellen 5. Die schuttbedeckten Bänder, welche wiederholt gequert werden stellen für die nachfolgenden Seilschaften ein Risiko dar, umsichtiges Klettern ist gefragt.<br />
Auf dem Weg hoch zur Hütte (und kurz danach auch noch) immer wieder Bachläufe zum Getränkeflasche auffüllen. <br />
Der Abstieg zur Hütte stellt durchaus nochmals Anforderung an Konzentration und Trittsicherheit. Bei Regen/Schnee, Nebel oder Dunkelheit vermutlich sehr unangenehmer Abstieg.<br />
<br />
Infos zur Tour u.a. bei bergsteigen.at als Tourendownload:<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.bergsteigen.at/pic/pdf/423_Topo_81795774-c2c3-45d3-8289-059d30efc48c_fusssteinkante.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.bergsteigen.at/pic/pdf/423_To...nkante.pdf</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
 (Topo dient mehr als Orientierung), im Rother-Führer (Zillertaler Alpen) und bei weiteren Links im Netz u.a.:<br />
<br />
Bericht von Markus Stadler (u.a. mit Topo):<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.stadler-markus.de/bilder/alpinismus/alpinklettern/zillertal_fussstein.gif&amp;imgrefurl=http://www.stadler-markus.de/files/alpinklettern/zillertal_fussstein_nordkante.htm&amp;usg=__EynhiM0KIwYdartJ7k9NjEQSxcQ=&amp;h=839&amp;w=400&amp;sz=39&amp;hl=de&amp;start=8&amp;um=1&amp;tbnid=Kk_-38z1CEQRIM:&amp;tbnh=144&amp;tbnw=69&amp;prev=/images%3Fq%3Dfu%25C3%259Fstein%2Bnordkante%26hl%3Dde%26sa%3DN%26um%3D1" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://images.google.de/imgres?imgurl=ht...N%26um%3D1</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
Bericht von Lothar Klingel<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.lotharklingel.de/alpin/Fuss/fuss4.jpg&amp;imgrefurl=http://www.lotharklingel.de/alpin/Fuss/index.htm&amp;usg=__1ylADEXpmDIbNyrMKvslI2Z2AOk=&amp;h=600&amp;w=450&amp;sz=118&amp;hl=de&amp;start=9&amp;um=1&amp;tbnid=aBumE7JKjGTxJM:&amp;tbnh=135&amp;tbnw=101&amp;prev=/images%3Fq%3Dfu%25C3%259Fstein%2Bnordkante%26hl%3Dde%26sa%3DN%26um%3D1" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://images.google.de/imgres?imgurl=ht...N%26um%3D1</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
weitere Berichte:<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.felsreich.at/wp-content/uploads/Verena/DSCN1116neu.jpg&amp;imgrefurl=http://www.felsreich.at/fussstein-nordkante/&amp;usg=__eHdDWNAkW8FIJZehmbdw9dUr0K4=&amp;h=356&amp;w=475&amp;sz=77&amp;hl=de&amp;start=7&amp;um=1&amp;tbnid=NLZ6bV714xryNM:&amp;tbnh=97&amp;tbnw=129&amp;prev=/images%3Fq%3Dfu%25C3%259Fstein%2Bnordkante%26hl%3Dde%26sa%3DN%26um%3D1" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://images.google.de/imgres?imgurl=ht...N%26um%3D1</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
Von bergundsteigen.de<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.bergundsteigen.de/images/ForumPics/0a.jpg&amp;imgrefurl=http://www.bergundsteigen.de/forum/viewtopic.php%3Fid%3D334&amp;usg=__K4_isXY78yftnUlAl-PtxklDvZQ=&amp;h=604&amp;w=453&amp;sz=201&amp;hl=de&amp;start=2&amp;um=1&amp;tbnid=Lcfk4Uwc0CtUEM:&amp;tbnh=135&amp;tbnw=101&amp;prev=/images%3Fq%3Dfu%25C3%259Fstein%2Bnordkante%26hl%3Dde%26sa%3DN%26um%3D1" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://images.google.de/imgres?imgurl=ht...N%26um%3D1</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
<br />
<br />
Bildergalerie zur Fußsteinkante:<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://images.google.de/imgres?imgurl=http://lh5.ggpht.com/_nmyN-Wv2PDk/Rss3ZF_t_LI/AAAAAAAAACo/WhfPf-wJDq0/IMG_3384.jpg&amp;imgrefurl=http://picasaweb.google.com/lh/photo/JdDHe83MdtVjU57o3FK95g&amp;usg=__Suu9xXk1IMsqgzBmjyWaV-2kRqY=&amp;h=1600&amp;w=1200&amp;sz=16&amp;hl=de&amp;start=32&amp;um=1&amp;tbnid=OyJYz12bkaSuwM:&amp;tbnh=150&amp;tbnw=113&amp;prev=/images%3Fq%3Dfu%25C3%259Fstein%2Bnordkante%26ndsp%3D20%26hl%3Dde%26sa%3DN%26start%3D20%26um%3D1" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://images.google.de/imgres?imgurl=ht...0%26um%3D1</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.rikuti.de/Pictures/2008_08_fussstein/small_2008_08_31_fusssteinkante_p001.jpg&amp;imgrefurl=http://www.rikuti.de/Pictures/index_2008_08_fussstein.htm&amp;usg=__2j5Ol8vCvqWsQGk4MDmLM7Nx9Rw=&amp;h=80&amp;w=107&amp;sz=19&amp;hl=de&amp;start=14&amp;um=1&amp;tbnid=QKDBdNGu8GuhEM:&amp;tbnh=64&amp;tbnw=85&amp;prev=/images%3Fq%3Dfu%25C3%259Fstein%2Bnordkante%26hl%3Dde%26sa%3DN%26um%3D1" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://images.google.de/imgres?imgurl=ht...N%26um%3D1</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
<br />
Link zur Hütte:<br />
<!-- start: mycode_url --><br />
<a href="http://www.geraerhuette.at/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">http://www.geraerhuette.at/</a><br />
<!-- end: mycode_url --><br />
<br />
Gruß Alban]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Taschachhaus vom 17-20.05.09]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=325</link>
			<pubDate>Fri, 22 May 2009 17:54:19 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=16">daniel</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=325</guid>
			<description><![CDATA[<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1223" target="_blank" title="">IMG_6544.JPG</a> (Größe: 94,02 KB / Downloads: 937)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->Servus, <br />
<br />
Tobi und ich waren für ein paar Tage am Taschachhaus ( Winterhaus, immer offen, unbewirtschaftet ) in den Ötztalern. <br />
<br />
<br />
<br />
Sonntag 17.5. : Hüttenzustieg von Mittelberg, Start um 18Uhr - Ski teilweise tragend und überqueren von zahlreichen Lawinenstrichen. Nach knapp 3 Stunden endlich an der Hütte. <br />
<br />
Montag 18.5. : Von der Hütte in Richtung Sexegertenferner, über eine steilere Stufe hinauf ins Gletscherbecken unterm Urkundsattel. Hier nun unter eindrucksvollen Gletscherbrüchen hinüber unter die Nordwand der Nördl. Sexegertenspitze. Diese gerade hinauf, guter Trittfirn bei ca. 50 Grad. und 200Hm. Für weitere Taten war es zu warm ( bedeckte Nacht ). Abfahrt unter der Hochvernagtspitze entlang, an einigen Brüchen vorbei auf's Gletscherbecken, weiter wie Aufstieg. <br />
<br />
Dienstag 19.5. : Anfangsstrecke wie am Vortag, bis unter die Steilstufe, hier aber rechts hinauf zu Ombrometer bei markantem Eissee. Durch eine kurze, felsige Engstelle hinauf zum Ölgrubenjoch und unter den Gipfelaufbau der Hinteren Ölgrubenspitze. Das letzte Stück zu Fuß über den blockigen NO Rücken zum Gipfel. Abfahrt über die ca. 50 Grad steile Ostflanke hinab zum Sexegertenferner, weiter wie Aufstieg. <br />
<br />
Mittwoch 20.5. : Die erste klare Nacht ! Start kurz nach 5 Uhr, fallende Querung hinüber zum Taschachferner und Aufstieg zum Wandfuß der Taschachwand. Gerade hinauf, durch die Engstelle aufs schöne Firnfeld 600 Hm bei 55 Grad, guter Trittfirn. Nach oben wirds etwas steiler und teilweise kommt das Eis zum Vorschein. Um 9 Uhr saßen wir zufrieden am T.Hochjoch in der schon wieder zu warmen Sonne. Also Abfahrt ( bei besten Bedingungen ) übers Taschachjoch weiter zum Urkundsattel und den Sexegertenferner zurück zur Hütte. Hier gabs nochmal eine kurze Rast, bevor wir uns auf den Talabstieg machten ( 10 Minuten mit Ski, die restlichen knapp 2 Stunden zu Fuß ). <br />
<br />
--- Hüttenzustieg inzwischen fast schneefrei, außer zahlreiche Lawinenstrichen. <br />
--- Oben liegt noch gut Schnee <br />
--- Die Temperaturen sind z. Z. fast schon zu hoch. Abfahrten vor 11Uhr. <br />
<br />
Gruß Daniel<br /><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1220" target="_blank" title="">IMG_6541.JPG</a> (Größe: 114,06 KB / Downloads: 908)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br /><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1221" target="_blank" title="">taschach 076.jpg</a> (Größe: 139,36 KB / Downloads: 991)
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1222" target="_blank" title="">taschach 081.jpg</a> (Größe: 143,32 KB / Downloads: 957)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br /><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1224" target="_blank" title="">taschach 057.jpg</a> (Größe: 158,57 KB / Downloads: 876)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://forum.rocksports.de/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1223" target="_blank" title="">IMG_6544.JPG</a> (Größe: 94,02 KB / Downloads: 937)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->Servus, <br />
<br />
Tobi und ich waren für ein paar Tage am Taschachhaus ( Winterhaus, immer offen, unbewirtschaftet ) in den Ötztalern. <br />
<br />
<br />
<br />
Sonntag 17.5. : Hüttenzustieg von Mittelberg, Start um 18Uhr - Ski teilweise tragend und überqueren von zahlreichen Lawinenstrichen. Nach knapp 3 Stunden endlich an der Hütte. <br />
<br />
Montag 18.5. : Von der Hütte in Richtung Sexegertenferner, über eine steilere Stufe hinauf ins Gletscherbecken unterm Urkundsattel. Hier nun unter eindrucksvollen Gletscherbrüchen hinüber unter die Nordwand der Nördl. Sexegertenspitze. Diese gerade hinauf, guter Trittfirn bei ca. 50 Grad. und 200Hm. Für weitere Taten war es zu warm ( bedeckte Nacht ). Abfahrt unter der Hochvernagtspitze entlang, an einigen Brüchen vorbei auf's Gletscherbecken, weiter wie Aufstieg. <br />
<br />
Dienstag 19.5. : Anfangsstrecke wie am Vortag, bis unter die Steilstufe, hier aber rechts hinauf zu Ombrometer bei markantem Eissee. Durch eine kurze, felsige Engstelle hinauf zum Ölgrubenjoch und unter den Gipfelaufbau der Hinteren Ölgrubenspitze. Das letzte Stück zu Fuß über den blockigen NO Rücken zum Gipfel. Abfahrt über die ca. 50 Grad steile Ostflanke hinab zum Sexegertenferner, weiter wie Aufstieg. <br />
<br />
Mittwoch 20.5. : Die erste klare Nacht ! Start kurz nach 5 Uhr, fallende Querung hinüber zum Taschachferner und Aufstieg zum Wandfuß der Taschachwand. Gerade hinauf, durch die Engstelle aufs schöne Firnfeld 600 Hm bei 55 Grad, guter Trittfirn. Nach oben wirds etwas steiler und teilweise kommt das Eis zum Vorschein. Um 9 Uhr saßen wir zufrieden am T.Hochjoch in der schon wieder zu warmen Sonne. Also Abfahrt ( bei besten Bedingungen ) übers Taschachjoch weiter zum Urkundsattel und den Sexegertenferner zurück zur Hütte. Hier gabs nochmal eine kurze Rast, bevor wir uns auf den Talabstieg machten ( 10 Minuten mit Ski, die restlichen knapp 2 Stunden zu Fuß ). <br />
<br />
--- Hüttenzustieg inzwischen fast schneefrei, außer zahlreiche Lawinenstrichen. <br />
--- Oben liegt noch gut Schnee <br />
--- Die Temperaturen sind z. Z. fast schon zu hoch. Abfahrten vor 11Uhr. <br />
<br />
Gruß Daniel<br /><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1221" target="_blank" title="">taschach 076.jpg</a> (Größe: 139,36 KB / Downloads: 991)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1222" target="_blank" title="">taschach 081.jpg</a> (Größe: 143,32 KB / Downloads: 957)
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1224" target="_blank" title="">taschach 057.jpg</a> (Größe: 158,57 KB / Downloads: 876)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[11.-12.Mai '07 Kuchenspitze Nordwand]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=94</link>
			<pubDate>Thu, 17 May 2007 11:16:09 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=5">Zwerggäuer</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=94</guid>
			<description><![CDATA[Eine Wand in den Ostalpen, die durch Schnee und Fels in der Kombination eher an eine Westalpenwand erinnert. Die Kuchenspitze ist ein durchaus lohnendes Ziel im Verwall, für Leute die es gerne etwas ruhiger haben wollen.<br />
<br />
Da ich durch ein vorherige Begehung einer Route an dem Berg bereits wusste, dass es sehr weit zum zusteigen ist, haben wir mal die Fahrräder mit an den neuen Stausee hoch genommen. Dies ist zwar 3h Anstrengung lohnt sich aber allemal. <br />
<br />
Von hier geht man auf gutem aber noch Schneebedecken Weg hoch an die Darmstädter Hütte. Ein wunderschöner Winterraum empfängt einen. Sauber und gut ausgerüstet. Hier bezahlt man gerne seinen Übernachtungsobolus. Nach einer bequemen Nacht machen wir uns am morgen auf den kurzen Weg zur Wand. Der Schnee trägt gut und wir kommen gut voran.<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_070513_062958_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_070513_062958_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Das erste Schneefeld ist problemlos, es wird zwar immer steiler aber der Trittschnee ist perfekt zum hochsteigen. <br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_070513_063020_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_070513_063020_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Kerstin darf hinter mir den gespurten Weg genießen. Die beiden großen Schneefelder werden durch eine dünnere Schneedecke verbunden, aber noch ist kein Felskontakt nötig. Um von dem 2. Schneefeld dann in das Schräge zu kommen muss nun aber schon 30m im Kombigelände geklettert werden. <br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_070513_074355_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_070513_074355_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_070513_075732_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_070513_075732_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_070513_080005_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_070513_080005_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Das nächste Schneefeld führt einen recht schnell Richtung Gipfel.<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_070513_084210_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_070513_084210_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Wir sind nur wahrscheinlich zu früh nach oben gestiegen und kamen evtl. zu weit rechts Richtung Gipfelgrat. Dies bescherte uns noch eine etwas heikle und sicher schwere letzte Seillänge (3ZH und 2SH unten sowie 1SH oben zusätzlich 1er Cam).<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_070513_101045_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_070513_101045_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Doch nachdem auch dieses Hindernis erklommen, musste nur noch das Südcouloir an etwas unguten abgeseilt werden und schon hatten wir wieder mehr Luft über als unter uns. <br />
<br />
Nach dem Überschreiten des Sattels runter zum Kuchenferner noch ein Bild an der Scharte, den von nun an giengs bergab *muhaha*<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_070513_122722_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_070513_122722_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img -->  <br />
<br />
Kerstin hatte auch gleich die richtige Fortbewegungsart für das Gelände gefunden.    <br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_070513_124236_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_070513_124236_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
An der Hütte angekommen, kurz unser Zeug zusammengekruschtelt und ab geht’s zu dem Bikes. Und in einer 1/2h zum Auto.<br />
<br />
Eine sehr schöne kombinierte Tour mit 500m Wandhöhe. Einen einfachen Satz Camalots bis 1 und ein paar NH sollten dabei sein. Wir haben noch keine Eisschrauben gebraucht, aber das kann sich mit abschmelzen des Firns auch ändern.<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_070513_150541_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_070513_150541_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_070513_145421_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_070513_145421_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
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<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_070513_152332_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_070513_152332_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Beste Grüße Stefan und Kerstin.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Eine Wand in den Ostalpen, die durch Schnee und Fels in der Kombination eher an eine Westalpenwand erinnert. Die Kuchenspitze ist ein durchaus lohnendes Ziel im Verwall, für Leute die es gerne etwas ruhiger haben wollen.<br />
<br />
Da ich durch ein vorherige Begehung einer Route an dem Berg bereits wusste, dass es sehr weit zum zusteigen ist, haben wir mal die Fahrräder mit an den neuen Stausee hoch genommen. Dies ist zwar 3h Anstrengung lohnt sich aber allemal. <br />
<br />
Von hier geht man auf gutem aber noch Schneebedecken Weg hoch an die Darmstädter Hütte. Ein wunderschöner Winterraum empfängt einen. Sauber und gut ausgerüstet. Hier bezahlt man gerne seinen Übernachtungsobolus. Nach einer bequemen Nacht machen wir uns am morgen auf den kurzen Weg zur Wand. Der Schnee trägt gut und wir kommen gut voran.<br />
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<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_070513_062958_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_070513_062958_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Das erste Schneefeld ist problemlos, es wird zwar immer steiler aber der Trittschnee ist perfekt zum hochsteigen. <br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_070513_063020_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_070513_063020_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Kerstin darf hinter mir den gespurten Weg genießen. Die beiden großen Schneefelder werden durch eine dünnere Schneedecke verbunden, aber noch ist kein Felskontakt nötig. Um von dem 2. Schneefeld dann in das Schräge zu kommen muss nun aber schon 30m im Kombigelände geklettert werden. <br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_070513_074355_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_070513_074355_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
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<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_070513_075732_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_070513_075732_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
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<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_070513_080005_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_070513_080005_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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<br />
Das nächste Schneefeld führt einen recht schnell Richtung Gipfel.<br />
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<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_070513_084210_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_070513_084210_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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Wir sind nur wahrscheinlich zu früh nach oben gestiegen und kamen evtl. zu weit rechts Richtung Gipfelgrat. Dies bescherte uns noch eine etwas heikle und sicher schwere letzte Seillänge (3ZH und 2SH unten sowie 1SH oben zusätzlich 1er Cam).<br />
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<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_070513_101045_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_070513_101045_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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Doch nachdem auch dieses Hindernis erklommen, musste nur noch das Südcouloir an etwas unguten abgeseilt werden und schon hatten wir wieder mehr Luft über als unter uns. <br />
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Nach dem Überschreiten des Sattels runter zum Kuchenferner noch ein Bild an der Scharte, den von nun an giengs bergab *muhaha*<br />
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<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_070513_122722_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_070513_122722_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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Kerstin hatte auch gleich die richtige Fortbewegungsart für das Gelände gefunden.    <br />
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<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_070513_124236_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_070513_124236_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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<br />
An der Hütte angekommen, kurz unser Zeug zusammengekruschtelt und ab geht’s zu dem Bikes. Und in einer 1/2h zum Auto.<br />
<br />
Eine sehr schöne kombinierte Tour mit 500m Wandhöhe. Einen einfachen Satz Camalots bis 1 und ein paar NH sollten dabei sein. Wir haben noch keine Eisschrauben gebraucht, aber das kann sich mit abschmelzen des Firns auch ändern.<br />
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<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_070513_150541_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_070513_150541_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_070513_145421_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_070513_145421_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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Beste Grüße Stefan und Kerstin.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Großglockner Nordwand "Aschenbrenner"]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=89</link>
			<pubDate>Mon, 30 Apr 2007 09:55:45 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=5">Zwerggäuer</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=89</guid>
			<description><![CDATA[Frühjahr oder Sommer, das ist hier die Frage.... Nach dem ungewöhnlich warmen April hat's den Eisrinnen und Kombirouten in den Alpen schon gut zugesetzt. Dies führt dazu, dass man bereits früh im Jahr hoch hinaus muß. <br />
<br />
Mit meinem Tourenpartner Christian aus der Steiermark haben wir eine eher unbekannte Route in der Großglockner Nordwand in Augenschein genommen.   <br />
<br />
Doch zuerst müssen wir den Aufstieg zum Glocknerbiwak hinter uns bringen. Wir entscheiden die Schneeschuhe am Auto zu lassen, dies erwies sich als richtige Entscheidung. Ohne große mühe kamen wir in der bereits gelegten Spur nach oben. Am Biwak angekommen sind bereits 8 Leute drin. Das Biwak nimmt 8 Leute bequem und zur not auch 10 auf. Ich habe einen Schlafsack dabei und entscheide vorne im Kochbereich zu schlafen. <br />
So weit die Theorie.... kaum haben wir alle entschieden wie wir es platztechnisch lösen, kommen nochmal 3 Leute und dann nochmal 2. Das ist zuviel für das Biwak. Ich zwenge mich noch zu den unteren 4 dazu, die 3 netten Slowenen sitzen zu dritt dort wo ich alleine liegen wollte und sind froh wenigstens in der Biwakschachtel zu sein. Die nächsten vergraben sich irgendwo im Gletscher. <br />
<br />
Nun gut viel haben wir nicht geschlafen, ich war froh als es um kurz nach vier endlich zum Kochen und Aufrödeln ging. In der Pallarinne war schon der Teufel los. Aber wir gehen ja nur bis zur Berglerrinne.<br />
<br />
Der Einsteig war gleich ein paar Meter steil bis es sich soweit zurück legt, das man bequem hochstapfen kann.<br />
<br />
     <!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_Bergler_Einstieg_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Bergler_Einstieg_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img -->  <!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_Bergler_1_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Bergler_1_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Mittlerweile ist die Sonne auch soweit, dass sie uns mit einem blinzeln guten Morgen sagt.<br />
 <!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_Sonnenaufgang_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Sonnenaufgang_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Wir kommen die Berglerrinne schnell höher, so dass wir bis zur Abzweigung in die Gipfelwand gerade 1h benötigen. Alles in dem sanften Licht des Sonnenaufgangs.<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_Bergler_2_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Bergler_2_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --> <!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_Bergler_3_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Bergler_3_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Am nördlichen Horizont zeichnet sich schon die Wolkenbildung ab, aber am Glockner ist noch alles paletti.<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_Wolken_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Wolken_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Die direkte Nordwand sah schrecklich aus, sehr trocken, sprich eisfrei und wenig einladend. Wir entscheiden die Aschenbrennervariante zu gehen. Diese hat wenigstens einen dünnen Eisschlauch. Eine gute Entscheidung. Doch erst einmal müssen wir über etwas heikles und ungutes Kombigelände zum Eisschlauch queren. Da es keine Sicherungsmöglichkeit gibt, gehen wir noch seilfrei.<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_Querrung_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Querrung_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Nun zieht die Eisrinne in dünnem Eis und kleinen Mixedeinlagen mit 60-70° 90m nach oben. Zwei herrliche Seillängen. bis wir in die Scharte am NO-Grat kommen.<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_1SL_Rinne_1_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_1SL_Rinne_1_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --> <!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_1SL_Rinne_2_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_1SL_Rinne_2_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Der Grat lässt uns dann wirklich alle Nordwandgefühle vergessen. Sonne und warmer Fels geleiten uns die 5SL an den Gipfel. Das Gelände ist beherrschbar und übersteigt den oberen IV. Grad nicht. Kein Haken weit und breit nur Urgestein das bereitwillig Friends und Schlingen aufnimmt.<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_4SL_1_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_4SL_1_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_4SL_2_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_4SL_2_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_letzteSL_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_letzteSL_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Am Gipfel ist die Hölle los, wir schauen das wir bald Land gewinnen und steigen auf die Adelsruhe ab. Noch einmal die Sonne genießen und dann in 1 1/2 h zurück zum Auto.<br />
<br />
Tour:<br />
Verbindung: Berglerrinne (400m), Aschenbrennervariante zum NO-Grat (Querung dann 90m empor), NO-Grat (5 SL, je ca. 60m). Schwierigkeit: Eis 60°-70° dünn und kombiniert; Fels bis IV+; Gesammt ca. D+. Objektiv recht sicher (bei schneller Querung unter der Gipfelwand). <br />
<br />
Ein sehr schöner und überaus lohender kombinierter Anstieg in der Großglockner Nordwand. Schwerer als die klassischen Rinnen und Rampen, aber nicht Extrem.<br />
<br />
Sers zammt, <br />
Stef.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Frühjahr oder Sommer, das ist hier die Frage.... Nach dem ungewöhnlich warmen April hat's den Eisrinnen und Kombirouten in den Alpen schon gut zugesetzt. Dies führt dazu, dass man bereits früh im Jahr hoch hinaus muß. <br />
<br />
Mit meinem Tourenpartner Christian aus der Steiermark haben wir eine eher unbekannte Route in der Großglockner Nordwand in Augenschein genommen.   <br />
<br />
Doch zuerst müssen wir den Aufstieg zum Glocknerbiwak hinter uns bringen. Wir entscheiden die Schneeschuhe am Auto zu lassen, dies erwies sich als richtige Entscheidung. Ohne große mühe kamen wir in der bereits gelegten Spur nach oben. Am Biwak angekommen sind bereits 8 Leute drin. Das Biwak nimmt 8 Leute bequem und zur not auch 10 auf. Ich habe einen Schlafsack dabei und entscheide vorne im Kochbereich zu schlafen. <br />
So weit die Theorie.... kaum haben wir alle entschieden wie wir es platztechnisch lösen, kommen nochmal 3 Leute und dann nochmal 2. Das ist zuviel für das Biwak. Ich zwenge mich noch zu den unteren 4 dazu, die 3 netten Slowenen sitzen zu dritt dort wo ich alleine liegen wollte und sind froh wenigstens in der Biwakschachtel zu sein. Die nächsten vergraben sich irgendwo im Gletscher. <br />
<br />
Nun gut viel haben wir nicht geschlafen, ich war froh als es um kurz nach vier endlich zum Kochen und Aufrödeln ging. In der Pallarinne war schon der Teufel los. Aber wir gehen ja nur bis zur Berglerrinne.<br />
<br />
Der Einsteig war gleich ein paar Meter steil bis es sich soweit zurück legt, das man bequem hochstapfen kann.<br />
<br />
     <!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_Bergler_Einstieg_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Bergler_Einstieg_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_Bergler_1_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Bergler_1_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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<br />
Mittlerweile ist die Sonne auch soweit, dass sie uns mit einem blinzeln guten Morgen sagt.<br />
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<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_Sonnenaufgang_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Sonnenaufgang_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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<br />
Wir kommen die Berglerrinne schnell höher, so dass wir bis zur Abzweigung in die Gipfelwand gerade 1h benötigen. Alles in dem sanften Licht des Sonnenaufgangs.<br />
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<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_Bergler_2_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Bergler_2_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_Bergler_3_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Bergler_3_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Am nördlichen Horizont zeichnet sich schon die Wolkenbildung ab, aber am Glockner ist noch alles paletti.<br />
<br />
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<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_Wolken_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Wolken_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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<br />
Die direkte Nordwand sah schrecklich aus, sehr trocken, sprich eisfrei und wenig einladend. Wir entscheiden die Aschenbrennervariante zu gehen. Diese hat wenigstens einen dünnen Eisschlauch. Eine gute Entscheidung. Doch erst einmal müssen wir über etwas heikles und ungutes Kombigelände zum Eisschlauch queren. Da es keine Sicherungsmöglichkeit gibt, gehen wir noch seilfrei.<br />
<br />
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<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_Querrung_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Querrung_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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<br />
Nun zieht die Eisrinne in dünnem Eis und kleinen Mixedeinlagen mit 60-70° 90m nach oben. Zwei herrliche Seillängen. bis wir in die Scharte am NO-Grat kommen.<br />
<br />
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<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_1SL_Rinne_1_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_1SL_Rinne_1_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_1SL_Rinne_2_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_1SL_Rinne_2_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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<br />
Der Grat lässt uns dann wirklich alle Nordwandgefühle vergessen. Sonne und warmer Fels geleiten uns die 5SL an den Gipfel. Das Gelände ist beherrschbar und übersteigt den oberen IV. Grad nicht. Kein Haken weit und breit nur Urgestein das bereitwillig Friends und Schlingen aufnimmt.<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_4SL_1_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_4SL_1_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_4SL_2_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_4SL_2_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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<img src="http://www.rocksports.de/forum/userpix/5_letzteSL_1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_letzteSL_1.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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<br />
Am Gipfel ist die Hölle los, wir schauen das wir bald Land gewinnen und steigen auf die Adelsruhe ab. Noch einmal die Sonne genießen und dann in 1 1/2 h zurück zum Auto.<br />
<br />
Tour:<br />
Verbindung: Berglerrinne (400m), Aschenbrennervariante zum NO-Grat (Querung dann 90m empor), NO-Grat (5 SL, je ca. 60m). Schwierigkeit: Eis 60°-70° dünn und kombiniert; Fels bis IV+; Gesammt ca. D+. Objektiv recht sicher (bei schneller Querung unter der Gipfelwand). <br />
<br />
Ein sehr schöner und überaus lohender kombinierter Anstieg in der Großglockner Nordwand. Schwerer als die klassischen Rinnen und Rampen, aber nicht Extrem.<br />
<br />
Sers zammt, <br />
Stef.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[23.-24.09.06 Großglockner "Mayerlrampe"]]></title>
			<link>https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=54</link>
			<pubDate>Thu, 28 Sep 2006 08:20:06 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://forum.rocksports.de/member.php?action=profile&uid=5">Zwerggäuer</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://forum.rocksports.de/showthread.php?tid=54</guid>
			<description><![CDATA[So liebe Freunde,<br />
mal wieder ein kleines Eisintermezzo für die letzten warmen AW-Sommertage.<br />
<br />
Trotz einholen von Infos und Bildern, war es uns nicht vergönnt in die direkte NW des Großglockner einzusteigen. Als wir durch die Wolkendecke auf 3000m durch kamen sah es zwar noch vielversprechend aus. Aber das direkt Sonnenlicht am Tagesanbruch zeigte die Wahrheit, dünne Schneeauflage auf Fels überzog die Wand. Das sind keine Verhältnisse für kurze End-Septembertage.<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Glockner_NW.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Glockner_NW.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Aber man ist am Glockner ja nicht um Touren verlegen und so wählten wir die Mayerlrampe als Alternative, es soll Oli's erste große Eistour werden (so hab ich es ihm versprochen).<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Mayerl_morgenlicht.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Mayerl_morgenlicht.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Der wunderbare Grund für die tolle Röte der Wand, findet sich bei einem 180° Schwenk, einfach nur zum Träumen.<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Sonnenaufgang.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Sonnenaufgang.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Der Einstieg bagann dann gleich recht sportlich. Also von der ferne sahs irgendwie flacher aus. Und die kleine Rinne die den Weg nach oben ermöglichte hatte auch mal gleich 80°. Ich fands ja einfach Super .<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Mayerl_einstieg.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Mayerl_einstieg.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Dafür das Oli das erste mal Eisgeräte in der Hand hatte, schlug er sich recht wacker in dem Gelände.<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Mayerl_unten.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Mayerl_unten.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Danach legt sich das Gelände ja ein bisschen, bis man zur Abzweigung links Richtung eigendlicher Rampe kommt.<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Mayerl_abzweigung.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Mayerl_abzweigung.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Ich hab ja schon ein paar Bilder von der Rampe gesehen, aber so sah das meist nicht aus. Obwohl, so ein paar Felsklötzchen find ich eigendlich schon schmuck.<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Rampe_uebersicht.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Rampe_uebersicht.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Fast so schmuck wie die fantastische Stimmung des Wolckenmeeres.<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Wolkenmeer.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Wolkenmeer.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Oben, wir hielten uns recht nahe der Felsen, kamen wir auch in die versprochene Steilheit von annähernd 70°. Das Bild ist kurz danach, man siehts leider nicht.<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Mayerl_oben.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Mayerl_oben.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Wie sich der Kessel oben dann etwas legt, jage ich Oli mal in den Vorstieg. Aber es hat gutmütigen Trittschnee, dennoch sein erster Firnvorstieg .<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Oli_vorstieg.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Oli_vorstieg.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Was diese Tour dann noch abrundet, ist der tolle Nordwestgrat des Glockners.<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Grat_unten.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Grat_unten.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Immer wieder ergeben sich schöne Fotomotive, die Verhältnisse sind ideal und die Kletterei leicht aber super schön.<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Grat_mitte.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Grat_mitte.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Der NH in der Schlüßelstelle des Grates gewann mein vertrauen nicht so, der isch jo mehra drußa wia dinna. Egal erstmal müßen wir dort hinkommen.<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Grat_oben.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Grat_oben.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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<br />
Nach oben hin wollten die Einrichter der Stände ihre BH nicht mehr ins Tal tragen hatte man das Gefühl. Aber das soll nicht mehr stören, wir sind am Gipfel.<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Gipfel.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Gipfel.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Beim Absteig zeigte sich noch ein sehr schönes Schauspiel, der Glockner in Wolken (Aber etwas anders als man erstmal vermutet ).<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Glockner_in_Wolken.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Glockner_in_Wolken.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
So und weil der Oli auf seiner ersten Eis/kombi-Tour so hart im nehmen war, haben wir hier ein Bild mit zwei Steinmännern .<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Steinmann.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Steinmann.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
So des wars, schee wars.<br />
<br />
Servus,<br />
euer Stef.<br />
<br />
P.S.: Mei Versprechen an Oli hab ich übrigens eingehalten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[So liebe Freunde,<br />
mal wieder ein kleines Eisintermezzo für die letzten warmen AW-Sommertage.<br />
<br />
Trotz einholen von Infos und Bildern, war es uns nicht vergönnt in die direkte NW des Großglockner einzusteigen. Als wir durch die Wolkendecke auf 3000m durch kamen sah es zwar noch vielversprechend aus. Aber das direkt Sonnenlicht am Tagesanbruch zeigte die Wahrheit, dünne Schneeauflage auf Fels überzog die Wand. Das sind keine Verhältnisse für kurze End-Septembertage.<br />
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<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Glockner_NW.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Glockner_NW.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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<br />
Aber man ist am Glockner ja nicht um Touren verlegen und so wählten wir die Mayerlrampe als Alternative, es soll Oli's erste große Eistour werden (so hab ich es ihm versprochen).<br />
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<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Mayerl_morgenlicht.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Mayerl_morgenlicht.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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<br />
Der wunderbare Grund für die tolle Röte der Wand, findet sich bei einem 180° Schwenk, einfach nur zum Träumen.<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Sonnenaufgang.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Sonnenaufgang.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<!-- end: mycode_img --><br />
<br />
Der Einstieg bagann dann gleich recht sportlich. Also von der ferne sahs irgendwie flacher aus. Und die kleine Rinne die den Weg nach oben ermöglichte hatte auch mal gleich 80°. Ich fands ja einfach Super .<br />
<br />
<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Mayerl_einstieg.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Mayerl_einstieg.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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<br />
Dafür das Oli das erste mal Eisgeräte in der Hand hatte, schlug er sich recht wacker in dem Gelände.<br />
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<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Mayerl_unten.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Mayerl_unten.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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<br />
Danach legt sich das Gelände ja ein bisschen, bis man zur Abzweigung links Richtung eigendlicher Rampe kommt.<br />
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<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Mayerl_abzweigung.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Mayerl_abzweigung.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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<br />
Ich hab ja schon ein paar Bilder von der Rampe gesehen, aber so sah das meist nicht aus. Obwohl, so ein paar Felsklötzchen find ich eigendlich schon schmuck.<br />
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<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Rampe_uebersicht.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Rampe_uebersicht.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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<br />
Fast so schmuck wie die fantastische Stimmung des Wolckenmeeres.<br />
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<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Wolkenmeer.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Wolkenmeer.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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Oben, wir hielten uns recht nahe der Felsen, kamen wir auch in die versprochene Steilheit von annähernd 70°. Das Bild ist kurz danach, man siehts leider nicht.<br />
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<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Mayerl_oben.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Mayerl_oben.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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Wie sich der Kessel oben dann etwas legt, jage ich Oli mal in den Vorstieg. Aber es hat gutmütigen Trittschnee, dennoch sein erster Firnvorstieg .<br />
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<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Oli_vorstieg.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Oli_vorstieg.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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Was diese Tour dann noch abrundet, ist der tolle Nordwestgrat des Glockners.<br />
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<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Grat_unten.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Grat_unten.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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Immer wieder ergeben sich schöne Fotomotive, die Verhältnisse sind ideal und die Kletterei leicht aber super schön.<br />
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<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Grat_mitte.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Grat_mitte.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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Der NH in der Schlüßelstelle des Grates gewann mein vertrauen nicht so, der isch jo mehra drußa wia dinna. Egal erstmal müßen wir dort hinkommen.<br />
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<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Grat_oben.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Grat_oben.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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Nach oben hin wollten die Einrichter der Stände ihre BH nicht mehr ins Tal tragen hatte man das Gefühl. Aber das soll nicht mehr stören, wir sind am Gipfel.<br />
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<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Gipfel.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Gipfel.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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Beim Absteig zeigte sich noch ein sehr schönes Schauspiel, der Glockner in Wolken (Aber etwas anders als man erstmal vermutet ).<br />
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<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Glockner_in_Wolken.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Glockner_in_Wolken.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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So und weil der Oli auf seiner ersten Eis/kombi-Tour so hart im nehmen war, haben wir hier ein Bild mit zwei Steinmännern .<br />
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<!-- start: mycode_img --><br />
<img src="http://rocksports.de/forum/userpix/5_Steinmann.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: 5_Steinmann.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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So des wars, schee wars.<br />
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Servus,<br />
euer Stef.<br />
<br />
P.S.: Mei Versprechen an Oli hab ich übrigens eingehalten.]]></content:encoded>
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