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April'07 Schüsselkar "Rainer/Aschenbrenner"
#1
Der Winter hat sich aus dem Gebirge langsam verzogen und bei uns steigt der Gusto auf alpine Felsklettereien ins Unermessliche.

Alban und ich haben uns den großen Klassiker der Schüsselkar Südwand als Auftakt ausgesucht. Er verspricht 400m Steilfels in herrlicher Qualität. Nicht zuletzt deswegen hat auch diese Tour ihren weg in Pauses Sammlung "im extremen Fels" gefunden.

Wer das erste mal an der Schüsselkar Südwand ist, wir von der Steilheit und dem Ausmaß dieser gewaltigen Wand beeindruckt sein....johh da musst den Kopf in Nacken schmeißen Smile .

[Bild: 5_hochnuff_2.jpg]

Die erste Länge auf den Herzogpfeiler geht über die anstrengenden Pfeilerrisse.

[Bild: 5_Pfeilerrisse_2.jpg]

Alban hatte gleich die zweifelhafte Ehre diese Länge vorzusteigen. Ich staunte nicht schlecht, dass er diese recht pumpigen Meter nach 4 Monatiger Felskletterpause so gut hinter sich brachte.

[Bild: 5_2SL_2.jpg]

Die nächste Länge darf ich ran. Nach einer etwas kleingriffigeren Platte geht’s über "hau ruck" Risse weiter, tolle Kletterei.

[Bild: 5_3SL_2.jpg]

So bleibt der Charakter auch die restlichen Seillängen Risse in jeder breite und jeder Form von schönen Platten unterbrochen.

[Bild: 5_4SL_2.jpg]

Nach der Schlüssellänge, dem Rainer Riss, steht man nun doch recht Ausgesetzt am Standplatz und überlegt den Weiterweg. Ein großes Dach über einem, glatte Platten zur Rechten, keine Ahnung wo es hin gehen soll. Aber Tatsächlich links scheint es einen Durchbruch durch die Dächer zu geben. Von hier ein toller Blick zum Stand zurück.

[Bild: 5_Stand_6SL_1.jpg]

So die letzten Längen nochmal Vollgas geben. Luft ist genug unterm Arsch aber die Sonne geht langsam aus der Wand und es fängt an frisch zu werden.

[Bild: 5_7SL_1.jpg]

Nur noch über eine kleine Felsscharte, hier ist auf dem Felskopf auch schon die Abseilpiste.

[Bild: 5_GratzuAbseil_1.jpg]

Jo, dann sag ich mal tschüs und verkrümle mich in 6 teilweise komplett freihängende Abseillängen.

[Bild: 5_Abseil_2.jpg]

Lg Stef.
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#2
Ergänzung zur 6. Länge (bzw. 5.)

In der Seillänge nach der Schlüsselseillänge (Je nachdem ob man die kurze 4er Einstiegslänge mitrechnet die 5. bzw. 6. Länge) klettert man am besten direkt links nahe an der Kante hoch. Die ersten zwei Bohrhaken dort sind schwer zu sehen. Wenn man dem alten (klassischen) Weg (Zuerst eine kleine feuchte Schlucht hoch und dann Linksquerung unterhalb den Dächern) folgt hat man zweimal einen 90 Grad Winkel drin und entsprechend Seilreibung und kommt dann bei dem 3. BH wieder auf die sanierte Route.
Mit einem 60m Seil muß beim Abseilen (vgl. Topoguide-Topo) nirgends abgeklettert werden.
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