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Weißkugel Nordwestwand
#1
Nachdem das Wetter für die Nordalpen ja recht trübe angekündigt war, haben Kerstin und ich einen Hopser in die Westausläufer der ötztaler Alpen gemacht.

Die Weißkugel Nordwestwand stand auf dem Programm, um mal wieder Hochgebirgsluft zu schnuppern.

Am Samstag den 01.04.06 ging von Melag an die Weißkugelhütte. Wir gingen den Sommerweg, hier muß man zwar die Schi kurz tragen, aber dafür ist der Weg insgesamt kürzer. Die Hütte ist ein Traum, klein und urig mit einem der besten Wirte die ich bisher traf.

Am nächsten Morgen geht’s um 6Uhr mit den Ski erst mal ein gutes Stück auf dem Normalweg Richtung Weißkugel, bis man sich auf ca. 3050m rechts zu dem Joch im Nordgrat wendet. Von hier ins Gletscherbecken und weiter bis unter die Wand. Die Wand zeigte sich in guten Verhältnissen (wenn man letztes Jahr als Referenz nimmt). Es war eine mehrere cm dicke Firnauflage vorhanden und die richtigen Blankeisstellen reduzierten sich auf 2-3 mal 10-15m. Da wir bei diesen Verhältnissen und der doch im allg. relativ Flachen Wand (50-55°) problemlos Seilfrei gehen konnten, waren wir nach 1 3/4 h ab Einstieg am Gipfel . Wo uns bereits die Bergwacht Hittisau/Sibratsgfäll, die uns am Morgen auf dem Normalweg begleitete, mit einem Gipfelschnaps erwartete . Über den Südgrat kamen dann die Menschenmassen aber das juckte uns nicht mehr (zu dem die meisten vom Skigebiet hochsteigen und sich nicht mal schämen ).

Abfahren wollte ich eigentlich über die Ostflanke, aber so richtig toll sah das nicht aus. Viel Triebschnee und starke Windverfrachtung, wir verzichteten wie alle anderen auch und fuhren den Normalweg ab. Hartgepresster Schnee wechselten mit Pulvereinlagen unten dann Sulz, es war super zum abfahren. Obwohl ich mal wieder meine kurzen Latten verfluchte, sie sind einfach nicht für nassen/faulen Schnee gemacht.

LG Hochalpingäuer.
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