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Normale Version: Grenzfall, In der Enge, 12.02.2013
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Philipp hatte heute frei und wir wollten unbedingt etwas Hacken. Zuerst hatten wir den Aggenstein mit seinen Nordwandrouten auserkoren, verwarfen diesen Plan jedoch zum Glück aufgrund der riesigen Schneemassen wieder. Also in die Enge, eine Bekannte von mir war hier schon am Wochenende. Die erste Seillänge war wohl dünn und unterspült, aber machbar.

Dieser Einschätzung können wir uns anschliessen. Die große Eisfläche im rechten Fall war nur wenige Zentimeter dick und nicht sicherbar.
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Also sind wir die erste SL bis zum BH-Stand geklettert. in der 2. SL haben wir mit einigen Schlenkern einen Vorhang mitgenommen, danach selbst einen Stand gebastelt. In der Dritten ging es auf Fels mit Moos/Schlamm/Schneeauflage weiter.
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Wir haben uns leicht rechts vom WI2-Fall eine Rampe mit darauf befindlichem Bächlein hochgezittert. Mit zwei Mal abseilen standen wir wieder am Einstieg.

Alles in Allem war das nicht wirklich Eisklettern, aber unterhaltsam allemal und eine gute Übung im selbstständigen Absichern fragwürdiger Mixed-Längen. Die 3
Ice Pitons
haben sich bestens im Standplatzbau und für die Zwischensicherungen bewährt>
Wink

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Beim Abseilen konnten wir noch eine kleine Neuschnee-Lawine beobachten, die wenige Meter rechts von uns über den WI3-Fall herunter kam.

Danach erkundeten wir die versteckt in den Seitentälern gelegenen Fälle noch. Hier bot sich uns ein trauriges Bild: Es baut sich zwar Eis auf, dieses ist aber noch sehr dünn und unterspült. Am unteren Fall ist in der Mitte ein großes Loch, hinter dem der Wasserfall rauscht.
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Danke an Philipp für die nette Begleitung, schee wars!